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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Unterhaltung mit blutigen Szenen
Inhalt:
Ronnie sucht weiterhin nach dem zweiten Täter, den sie in Band 1 noch nicht erwischt hat (Teil 1: Die Farbe des Todes: Ein Veronica-Sloan-Thriller ), gleichzeitig verfolgt sie einen neuen Mörder, der ebenfalls ein Implantat im Auge hat und Ronnie seinen Mord an einem Mann als Video per Email zuschickt. Es beginnt eine fieberhafte Suche nach diesem...
Vor 10 Monaten von tbdevil veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend, aber auch mit Schwächen
"Der Klang des Verderbens" von Leslie Parrish, Teil 2 in einer Romantic Suspense / Thrill - Serie, hat mir einige spannende und unterhaltsame Stunden geboten, nicht mehr und nicht weniger. Dabei ist das Buch sicherlich nicht frei von Schwächen, dennoch war es in meinen Augen kein schlechtes Buch.

Der Schauplatz des Buches ist die Zukunft, es wird das Jahr...
Vor 11 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht


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3.0 von 5 Sternen Etwas unglaubwürdige Geschichte, lahmes Ende, 13. Oktober 2013
Von 
A. Luxenhofer (Gilching) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Klang des Verderbens: Ein Veronica-Sloan-Thriller (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Es ist das Jahr 2017: Veronica Sloan, Detective in Washington D.C., und dem FBI Agenten Jeremy Sykes, werden mehrere Videos im Zusammenhang mit grausamen Morden zugespielt. Diese Videos wurden von einem Mörder gedreht und geschickt, der Teilnehmer an einem wissenschaftlichen Experiment ist, in welchem 5.000 Menschen eine Kamera ins Auge implantiert wurde, die die Eindrücke der Probanden aufzeichnet, und die anschließend per Download an das zuständige Wissenschaftler Team übertragen werden.

Veronica und Jeremy sind ebenfalls Teilnehmer dieses Experiments. Veronica hatte mit Hilfe dieser implantierten Kamera bereits einen Serienmörder dingfest gemacht, weil sie die Tatorte, so wie sie sie vorgefunden hat, per Download übertragen und als Datei speichern konnte. Auf diese Weise konnten ihre Bilder auch von Kollegen betrachtet und interpretiert werden, damit nichts übersehen werden konnte.

Nun nutzt ein wahnsinniger Mörder diese Kamera, um seine Taten aufzunehmen. Damit er nicht gefasst werden kann, manipuliert er die übertragenen Dateien, bevor er sie an Veronica und Jeremy schickt.

So quasi auf einem Nebenkriegsschauplatz geschehen weitere Morde unter den Teilnehmern an diesem Experiment, die zum Teil als Selbstmorde und Unfall kaschiert worden sind. Auch das muss aufgeklärt werden.

Im Zuge der Ermittlungen kommen sich Veronica und Jeremy, die schon einmal eine Affäre hatten, auch wieder näher, was wohl der ganzen Geschichte einen gewissen Kick verleihen soll.

Schon wenn ich die Zusammenfassung schreibe, wirkt das alles etwas lahm. Und ich muss sagen, vom Stuhl reißt mich dieser Thriller nicht. Denn alle persönlichen Probleme der Hauptfigur lösen sich irgenwie von alleine. Trotzdem Veronica bei einem schlimmen Anschlag in Washington den größten Teil ihrer Familie verloren hat, und ihr Lover Jeremy so mitfühlend ist, und genau - viel besser als sie selbst - weiß, dass sie sich deshalb schwer auf jemanden einlassen kann, liebt sie ihn dann schnell und plötzlich mit Haut und Haaren.

Die Verbrechen, gerade das erste, werden zum Teil in allen grausamen Einzelheiten geschildert, so dass einem regelrecht schlecht dabei wird. Aber die Klärung des Warum und Weshalb ist oberflächlich. Auch wirken die Motive des Täters total herbeigedacht und sind schwer in dieser Konsequenz nachvollziehbar.

Wenn es mit der Geschichte nicht mehr weitergeht, gibt es plötzlich von irgendwoher neue Erkenntnisse, und man fragt sich, warum das nicht bereits früher irgendjemandem aufgefallen ist. Die Identität des Täters wird so total unspannend aufgedeckt, und seine Verhaftung mag zwar in dem Umfeld, in dem sie stattfindet, spektakulär sein, aber das kommt über den Erzählstil einfach nicht rüber.

Tja, ein Schmankerl am Schluss gibts auch noch, aber das verrate ich jetzt nicht. Es wirkt ebenso unglaubhaft.

Alles in allem kommt mir dieser Roman vor wie der halbherzige Versuch, einen Science Fiction Thriller zu kreieren, bei dem man aber bereits am Anfang entschieden hat, dass man in Wirklichkeit keinen so rechten Plan dazu hat.

Und den Buchtitel "Klang des Verderbens" finde ich total unpassend, da es hier in erster Linie ums Sehen und nirgendwo ums Hören geht.

Deshalb kann ich nur sagen: "Naja, wers mag ..."
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2.0 von 5 Sternen Thriller in naher Zukunft, 29. September 2013
Von 
cossmo ":-)" (Madrid) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Der Klang des Verderbens: Ein Veronica-Sloan-Thriller (Taschenbuch)
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Vorab gesagt, es ist der zweite Band der Reihe und damit steigt man als Leser erst mal recht unbedarft in die Lovestory der beiden Detektives.
Es fängt direkt mit einer sehr brutalen Folterszene an und die Gewalt wird auch im weiteren Verlauf des Buchs sehr anschaulich geschildert.
Dabei bleiben die Charaktäre ein wenig farblos.
Er ist super gut aussehend und sie durch den Verlust ihrer Familie durch ein Attentat(erster Band) hart und abweisend, aber sehr empfänglich für seine Zuneigung.
Genau das ist das Problem des Buchs, hier wird harter Thriller mit Romatic Suspense gemischt. Die Sprache des Buchs ist dabei ziemlich gewöhnungsbedürftig, was ich einer mutmaßlich schlechten Übersetzung zuschreibe.
Da mir das Buch und die Story um die gechipten Menschen in naher Zukunft nicht unbedingt lesenswert empfinde, werde ich davon absehen, mir den ersten Band der Reihe zuzulegen.
Mir hat das Lesen kein Vergnügen bereitet.
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2.0 von 5 Sternen Der Klang der Langeweile, 20. September 2013
Von 
Logan Lady (FR) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Der Klang des Verderbens: Ein Veronica-Sloan-Thriller (Taschenbuch)
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Ein Mann wird grausam gefoltert und der Täter zeichnet seine Tat auf. Diese Aufzeichnung leitet er an Detective Veronica Sloan, genannt Ronnie, weiter. Diese ist geschockt und weiß: wenn sie den Täter nicht findet, mordert er weiter...

Ich habe bereits die Black-CATs-Reihe von Leslie Parrish gelesen und war davon angetan. "Der Klang des Verderbens" ist der zweite Teil der Veronica-Sloan-Reihe und für mich ein kompletter Reinfall.

Die Idee hinter dem Buch ist dabei durchaus interessant. In naher Zukunft werden die Menschen gechipt sein. Somit werden Ausweise unnötig. Zudem läuft eine Testphase, in der Menschen Chips am Sehnerv operiert werden, so dass jede Sekunde ihres Lebens aufgezeichnet werden kann. Ich fand dieses Szenario beängstigend, aber auch sehr interessant. Denn es birgt sehr viel Potenzial für spannende Geschichten.

Und genau das schafft Leslie Parrish nicht. Zum einen kann sie sich nicht entscheiden, ob sie nun einen Thriller oder doch lieber eine Romanze mit Krimi-Anteil erzählt. Dadurch ist die Geschichte weder Fisch noch Fleisch. Zum anderen passiert in der ersten Hälfte des Buches, bis auf den grausamen Einstieg, so gut wie gar nichts. Die Autorin bespricht lieber gefühlte 20 Mal, was in den USA vorgefallen ist und warum die US-Regierung nun eher friedliebend ist. Das ist zwar als Hintergrundinformation grundsätzlich interessant, doch ich muss es nicht so oft auf 200 Seiten lesen.

Die Figuren, allen voran Veronica Sloan und ihr FBI-Partner, bleiben in meinen Augen blass und flach. Ich konnte zu keiner Figur eine wirkliche Bindung aufbauen. Zu stereotypisch waren ihre Charakterzüge.

Der Stil von Leslie Parrish hingegen lässt sich gut und flüssig lesen. Dennoch bleiben die beschriebenen Handlungen eher emotionslos. Das hat für mich nicht gepasst.

Fazit: kein gutes Buch und leider nicht das, was ich erwartet hatte. Schade!
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3.0 von 5 Sternen Leidlicher Abklatsch von Eve Dallas, 15. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Klang des Verderbens: Ein Veronica-Sloan-Thriller (Taschenbuch)
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Dieser Thriller ist Teil einer Reihe über Detective Veronica Sloan. Es gibt Bezüge zum vorherigen Band, daher gehe ich davon aus, dass die Bände chronologisch und thematisch aufeinander aufbauen. Immer gerne genommen, wenn man den Leser stärker an die Hauptperson binden möchte, weil man den Charakter in Ruhe weiterentwickeln und auch damit Spannung erzeugen kann. Dass die Handlung in der nächsten Zukunft angesetzt ist, soll die Bandbreite technischer Spielereien und Möglichkeiten erweitern (sozusagen ein größeres Spielfeld für den Autor). Nicht SciFi genug, dass der Leser den Bezug zur eigenen Zeit und Realität ganz verliert, aber immerhin.

Die vorliegende Art von Thriller spricht vorwiegend Frauen an, die auch bei einem Krimi oder Thriller nicht auf Emotionalität verzichten wollen, andererseits aber auch nicht auf eher "männliche" Aspekte wie knallharte Action, realistische Mordszenarien oder auch schwarzen Humor verzichten möchten.

Daher stehen zur Zeit toughe Frauen mit weichem Kern, die Probleme selbst lösen, statt das ihren Männern zu überlassen, bei Leserinnen hoch im Kurs. Die Herrn der Schöpfung dürfen aber gerne mal ne helfende Hand reichen oder ihrer Liebsten von Zeit zu Zeit das Leben retten, wir müssen ja die Beziehungsschiene anfüttern. Jaja, ich weiß, Klischee, macht aber trotzdem Spaß. Oder vielleicht sogar deswegen.

Zurück zum Buch:

Während der Lektüre des Buches ist mir eines vor allem unangenehm aufgefallen: da hat jemand aber ganz heftig abgeschaut! Und zwar drängten sich mir ständig Parallelen zu den Eve-Dallas-Romanen von J. D. Robb (aka Nora Roberts) auf.

Leider kann Leslie Parrish J. D. Robb in keiner Beziehung das Wasser reichen. Weder was Spannungsaufbau, psychologischen Hintergrund, Ausarbeitung der Charaktere oder auch Sprachqualität betrifft, macht Parrish irgendwas neu oder besser, im Gegenteil. Es ist schlicht zu wenig, zu schwach, zu grob. Im Endeffekt ein bisschen enttäuschend.

Einen guten Thriller sollte man nicht aus der Hand legen wollen. Bei dem hier war es zwar nicht gerade mühsam, das Buch wieder in die Hand zu nehmen, aber ich konnte es auch problemlos zwischendurch weglegen. Und das ist für mich dann auch das Ausschlusskriterium. Nicht prickelnd, nicht packend, nicht fesselnd genug.

Da les ich lieber die Eve-Dalles-Reihe weiter. Die mich auch nach 43 gelesenen Büchern nicht ein bisschen langweilt und mich jedesmal wieder bestens unterhält.
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3.0 von 5 Sternen Pulp Fiction in der Zukunft, 14. September 2013
Von 
Tom Kadi (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Der Klang des Verderbens: Ein Veronica-Sloan-Thriller (Taschenbuch)
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Die Geschichte spielt in den USA in einer sehr nahen Zukunft. Die Vereinigten Staaten sind 2017 mit einem verheerenden Terroranschlag überzogen worden, bei dem fast ganz Washington in Schutt und Asche gelegt worden ist. Seither haben sie sich von ihrer Rolle als Weltpolizist völlig zurück gezogen. Die Story geht ungemein hard boiled los: nämlich mit der detaillierten und wenig appetitlichen Schilderung, wie ein kalifornischer Drogenhändler tot gefoltert wird. Nichts für Leute mit schwachen Nerven, wenn erzählt wird, was mit den Eiern und den Augäpfeln des Bedauernswerten geschieht. Bilder des Getöteten werden unseren beiden Hauptfiguren, einer Polizistin in Washington und einem FBI-Mann, zugespielt. Die Polizei verfübgt inzwischen über eine neue Methode der Verbrechensaufklärung - allerdings befindet sich diese noch im Versuchsstadium und hier besteht ein Zusammenhang zu der Mordserie, bei der die Tötung des Drogenbosses ein Mosaikstein ist.

Parrish schreibt ihre Geschichte Mischung aus Pulp und Science Fiction im Stil eines Groschenromans, sehr geradeaus, mit Figuren, die sehr grob aus ein oder zwei Klischees zusammengeschustert sind. Gleichwohl gelingen ihr einige sehr dichte und spannende Passagen, etwa als sich unsere Helden bei ihren Ermittlungen in eine No Go area in LA begeben. Auf der anderen Seite öden einige Verhersehbarkeiten und Redundanzen: Natürlich gibt es eine Liebesstory zwischen den beiden Bullen. Und: Die Autorin muss auch nicht alle zwanzig Seiten daran erinnern, wie sehr ihre Heldin durch den Anschlag von 2017 traumatisiert wurde, wir Leser können uns das durchaus auch etwas länger merken. Fazit: Kann man so wegschmecken, wer nicht zu dem Buch greift, hat aber auch nicht so richtig viel verpasst.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Typischer amerikanischer Massenkrimi !!, 12. September 2013
Von 
Sitopotika "heikerifo" (Rangsdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Der Klang des Verderbens: Ein Veronica-Sloan-Thriller (Taschenbuch)
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Für mich eine Mischung aus Thrill, Horror und Liebesschnulze, kein Buch zum Dranbleiben, ich kenne schon den 1. Teil, wusste also ungefähr was auf mich zukommt, aber dieses Buch hat mich wirklich zum Teil nur gelangweilt oder abgestossen, relativ am Anfang die Folterszene, dazu die Reaktionen des Mannes, der gerade bestialisch gefoltert wird - einfach völlig unrealistisch und für mich auch so an den Haaren herbeigezogen, dass ich wusste, es wird schwer für mich durchzuhalten und so war es dann auch, ich habe nach gut 2/3 des Buches aufgegeben, die letzten 15 Seiten noch gelesen und dann wusste ich auch - nichts verpasst.

Ich bin bei solchen Büchern immer wieder erstaunt über die Vermarktungsstrategie, die schlechte und mich langweilende Sprache und die einfach fürchterlichen Dialoge, wobei ich natürlich nicht weiß, ob es an einer nicht gut gemachten Übersetzung liegt oder die Bücher schon im Original so geschrieben sind.

Also kein Krimi für Fans von psychologischen Krimis, keine wirkliche Spannung - ich bin immer wieder erstaunt, dass solche Titel in Massen auf den Markt kommen und auch gelesen und gekauft werden - also von mir eindeutig keine Empfehlung.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Optical Evidence Program, 27. August 2013
Von 
CabotCove - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Der Klang des Verderbens: Ein Veronica-Sloan-Thriller (Taschenbuch)
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Wir schreiben das Jahr 2022 in Washington,kurz vor Weihnachten ~ aber Weihnachtsstimmung kommt nun wirklich nicht auf...

Detective Veronica Sloan arbeitet seit 2014 in der Sondereinheit des OEP („Optical Evidence Program“) und ist einer von den dortigen 500 Ermittlern.

5000 Probanden wurde eine Sonden ins Auge implantiert, damit Verbrechen besser beobachtet und ausgewertet werden können. Anfangs sollten Daten täglich dauerhaft von den Probanden auf eine Festplatte gespeichert werden, doch diese Fülle an Bildern überstieg bei Weitem die Kapazität und so wurde vereinbart, dass die Daten ledglich noch zwei Wochen gespeichert werden müssen.

Ermittler wie Detective Sloan werten diese Beobachtungen dann in mühevoller Kleinarbeit aus. Sie selbst hat allerdings auch eine solche Sonde.

Ihr letzter Fall verlief nicht wie gewünscht, einer der Killer läuft immer noch frei herum, aber sie wurde von dem Fall abgezogen und arbeitet wieder bei der Washingtoner Polizei.

Da erhält sie ein grausiges Video, auf dem ein Mann zu Tode gefoltert wird. Das gleiche Video erhält auch Special Agent Jeremy Sykes vom FBI, mit dem sie schon einmal zusammenarbeitete und dem sie mehr als nahe kam dabei... Der Mörder hat seine eigene Tat mittels des OEP-Mikrochips aufgezeichnet und scheint immer einen Schritt voraus zu sein. Wird es den beiden gelingen, den Wahnsinnigen aufzuhalten, bevor ihm noch mehr Menschen zum Opfer fallen ?

„Der Klang des Verderbens“ ist nach „Die Farbe des Todes“ der zweite Band um Ermittlerin Veronica Sloan und laut Klappeninnentext von der Autorin Leslie Parrish (Pseudonym von Leslie Kelly) exclusiv für den deutschen Markt konzipiert worden.

Ich hatte schon das Gefühl, dass man das erste Buch gelesen haben sollte, um die Zusammenhänge zwischen Ronnie und Jeremy klarer zu sehen sowie einige andere Ereignisse besser verstehen zu können, von daher rate ich erst zur Lektüre dieses Teils. Die Stories an sich sind zwar unabhängig voneinander, aber zum besseren Verständnis würde ich es dennoch empfehlen.

Die Autorin beginnt gleich mit der schonungslosen Schilderung der Folterung eines Mannes und nimmt dabei wahrlich kein Blatt vor den Mund. Für zartbesaitete Gemüter könnte das ein wenig heftig sein u.U..
Die Spannung ist leider nicht konstant und flacht zwischendrin immer wieder mal ab, was mich schon gestört hat beim Lesen.

Was leider auch hier nicht neu ist, ist dass die Ermittlerin noch eine Rechnung mit dem (natürlich sehr gut aussehenden) Agent offen hat bzw. Gefühle für ihn. Das ermüdet nach dem 20. Mal lesen schon etwas, denn leider scheint dieser „Romantic-Thrill“ ja „in“ zu sein momentan... Das liest man derzeit meiner Meinung nach viel zuviel und ich hatte gehofft, hier eine Ausnahem zu finden, weil auf dem Klappentext auch nichts in diese Richtung deutete...
Positiv ist hier aber anzumerken, dass Leslie Parrish es hier damit nicht übertreibt ~ aber wer einen typischen nervenzerfetzenden Thriller erwartet, wird hier evtl. doch leicht enttäuscht sein...

Zum Titel und Cover sei noch kurz angemerkt, dass ich beides total unpassend finde. Ich meine, auch wenn die Blumen größtenteils schwarz sind, das hat mit der Handlung wenig zu tun. Und der Titel hätte sich nicht am Klang, sondern eher an der Optik orientieren sollen, denn schließlich dreht es sich bei dem OEP-Programm um Optik...

Alles in allem kann ich vier Sterne vergeben, weil ich die gute Idee der Story dann doch die Minuspunkte überwog (daher habe ich meine zu vergebenden 3,5 Sterne auch aufgerundet).
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nein Danke - so nicht..., 18. Oktober 2013
Von 
Mata Hari (am schönsten Ort Deutschlands) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Klang des Verderbens: Ein Veronica-Sloan-Thriller (Taschenbuch)
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Was erwarten Sie von einem guten Thriller?

Spannung oder Ekel?
Logik und Mitdenken oder abstruse und verwirrende Handlungen?
Einen fesselnden Schreibstil oder lahme Formulierungen?

Ich würde mich immer für das erste entscheiden.

Dieses Buch ersetzt echte Thriller-Spannung durch möglichst ekelerregend formulierte Folterszenen, was wiederum um Schwächen in der Sprache hinwegmogeln soll.

Nicht zu empfehlen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Splatter, Thriller, Liebesroman, Science Fiction - was denn nun?, 9. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Klang des Verderbens: Ein Veronica-Sloan-Thriller (Taschenbuch)
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Washington, 2022: Ein Mann wird auf bestialische Art und Weise zu Tode gefoltert. Der Mörder filmt das ganze und sendet die Aufnahme an Kommissarin Veronica Sloan, die in einer Sondereinheit des OEP („Optical Evidence Program“) tätig ist. Getroffen hat es keinen Unschuldigen, denn bei dem Opfer, dessen Leiche bald gefunden wird, handelt es sich um einen mächtigen Drogenboss. Gemeinsam mit FBI-Agent Jeremy Sykes macht sich Sloan an die Ermittlungen.

Bei dem OEP handelt es sich um ein neues Ermittlungsverfahren, in dem zuerst 5000 Testern eine Sonde ins Auge implantiert wurde. Dies soll es ermöglichen, Verbrechen gezielter beobachten und auswerten zu können. Auch Sloan wurde eine solche Sonde implantiert.

Abgeschnittene Hoden, heraushängende Augen. Genaue Beschreibungen der Folterung sind der Einstieg in die Handlung. Und ich muss zugeben: So zartbesaitet bin ich gar nicht, aber wenn eine Autorin sich so in Gewaltszenen verliert, muss ich das nicht lesen. Ja, Folter ist grausam, aber hier hatte ich einmal mehr das Gefühl, dass die Grausamkeit um der Grausamkeit willen dargestellt wird. Ohne Sinn und Verstand.

Das Ermittlerteam Sloan und Sykes tritt hier übrigens schon zum zweiten Mal zusammen auf. Den ersten Teil "Die Farbe des Todes" kenne ich nicht und ich werde wohl auch davon absehen, ihn jemals zu lesen. Für das bessere Verständnis der zwischenmenschlichen Beziehungen wäre das zwar interessant, aber nicht reizvoll genug, um mir erneut eine Folterorgie antun zu müssen. Die Spannung wird nicht konstant aufrecht erhalten - man bekommt also durchaus seine Ruhepause zwischendurch. Gewürzt mit der Tändelei der beiden Hauptprotagonisten.

So unlesbar, wie ich es hier schildere, ist das Buch aber dennoch nicht. Es ist nicht durchzogen mit Folterszenen und bietet eine akzeptable Kriminalhandlung. Die Romanze dürfte für meinen Geschmack auch etwas weiter ausgebaut sein und wenn ich mir das nun hier nochmals durchlese, denke ich mir: Ohweh, ich bin ja doch zartbesaitet. Vielleicht habe ich aber auch einfach nur die Nase voll von Büchern, die sich nicht entscheiden können, was sie genau sein wollen: Splatter, Thriller, Liebesroman, Science Fiction. Ich bin mir aber sicher, dass dieses Buch viele Leser erfreuen wird. Für mich war es wohl nicht das richtige Buch zur richtigen Zeit.
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Der Klang des Verderbens: Ein Veronica-Sloan-Thriller
Der Klang des Verderbens: Ein Veronica-Sloan-Thrille
r
von Leslie Parrish (Taschenbuch - 9. August 2013)
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