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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 24. Oktober 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Veronica "Ronnie" Sloanes, einer Polizistin im Jahre 2022, wird ein Video zugespielt, das eine grausam zugerichtete Leiche zeigt. Der Anfang einer Reihe von Morden, das ist klar. Zusammen mit dem FBI-Beamten Jeremy Sykes ermittelt Sloanes, wobei für die beiden irritierend ist, dass der Täter ein Geheimnis mit ihnen teilt. Ein Wettlauf mit dem Mörder beginnt.

Der Thriller ist auf den ersten Seiten recht heftig, danach werden die Bluttaten nicht mehr so brutal dargestellt. Die fiktive Zukunft hält zwar einige Überraschungen bereit; alles in allem ist sie aber unserer heutigen Welt gar nicht so unähnlich.

Die Geschichte selber lässt sich gut lesen. Allerdings gerät die Handlung an mancher Stelle etwas langatmig, insbesondere wenn die Protagonistin lang und breit etwas denkt, um dies im nächsten Absatz in direkter Rede wiederzugeben. Von der Geschichte her war mir ein bisschen zuviel Romanze dazwischen, aber ich bin ja auch ein romantik-amputierter Mann. Störender fand ich einige größere Schlaglöcher in der Logik. Gut wiederum, wenn auch etwas vorhersehbar, ist das Ende.

Fazit: Massenware, die man durchaus lesen kann, aber nicht unbedingt gelesen haben muss.
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VINE-PRODUKTTESTERam 6. November 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Inhalt:
Ronnie sucht weiterhin nach dem zweiten Täter, den sie in Band 1 noch nicht erwischt hat (Teil 1: Die Farbe des Todes: Ein Veronica-Sloan-Thriller ), gleichzeitig verfolgt sie einen neuen Mörder, der ebenfalls ein Implantat im Auge hat und Ronnie seinen Mord an einem Mann als Video per Email zuschickt. Es beginnt eine fieberhafte Suche nach diesem Killer, der seine Opfer foltert und ermordet und danach immer Veronica kontaktiert.
Weiterhin schwebt sie in Gefahr, dass der Mörder, der im ersten band entwischt ist, sie zu seinem Opfer auserkoren hat.

Meine Meinung:
Ich habe den ersten Band bereits gelesen, weil ich das Setting in der Zukunft und einer abgeschotteten USA nach einem Terroranschlag sehr interessant fand. Zudem ist Veronica Teil eines Experiments, bei dem ein Chip in ihren Kopf eingepflanzt wurde, der alles aufnimmt, was Veronica sieht. Auch in diesem Band macht Ronnie Jagd auf einen brutalen Mörder, der im Zusammenhang mit dem Chip steht. Auch hier wird wieder nicht mit blutigen Details und brutalen Szenen gespart, was mich teilweise schon ein wenig abgeschreckt hat. Hier hätte es ein wenig weniger auch getan...
Ronnie ist eine interessante Protagonistin mit einer durchwachsenen Vergangenheit und einigen emotionalen Wunden, die sie seit dem Terroranschlag begleiten, bei dem sie Vater und Bruder verloren hat. Seitdem ist sie vorsichtig geworden und hat sich einen Panzer gegen Gefühle zugelegt, denn sie niemal knacken lassen wollte. Doch Jeremy lässt sich nicht so einfach abweisen und er scheint zu Ronnie durchdringen zu können. Langsam aber beharrlich.
Sicher ist dieser Thriller nicht der beste des Genres, doch mich hat er erstaunlich gut unterhalten und die Geschichte war mitreißend und interessant, so dass ich sicher auch den nächsten Band lesen werde.

Mein Fazit:
Gute Unterhaltung mit blutigen Szenen und einer interessanten Idee. Nichts für schwache Mägen. Von mir 3,5 Sterne, aufgerundet auf 4.
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Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
"Der Klang des Verderbens" von Leslie Parrish, Teil 2 in einer Romantic Suspense / Thrill - Serie, hat mir einige spannende und unterhaltsame Stunden geboten, nicht mehr und nicht weniger. Dabei ist das Buch sicherlich nicht frei von Schwächen, dennoch war es in meinen Augen kein schlechtes Buch.

Der Schauplatz des Buches ist die Zukunft, es wird das Jahr 2022 geschrieben. Heldin des Buches ist Veronica Sloan, sie ist Detective bei der Mordkommission und eine gradlinige, offene und selbstbewusste Frau. In der "Klang des Verderbens" bekommt sie es mit mehreren grausamen Morden zu tun, Details der Taten schickt ihr der Täter, der auf Rache sinnt, höchstpersönlich zu. Zusammen mit einem anderen Agent arbeitet Veronica fieberhaft an der Lösung des Falles, parallel dazu arbeitet sie weiterhin an der Lösung eines alten Falles (siehe Band 1) und gerät dadurch in Gefahr.

Das Kennen des ersten Buches ist kein Muss, aber in einigen Fällen beim Lesen durchaus hilfreich. Der Schreibstil ist flüssig, teilweise hat die Autorin allerdings einen Hang zur Langatmigkeit, dadurch kam an einigen Stellen beim Lesen eine gewisse Ungeduld auf.

Wie in vielen anderen Thrillern auch beschreibt die Autorin deutlich was bei den Morden passiert, als eklig oder unpassend empfand ich die Beschreibungen nicht. Die Autorin vermag es Spannung aufzubauen, allerdings mehr in dem alten Fall als in dem neuen.

Mit in die Geschichte integriert ist wie bei dem Genre zu erwarten auch noch eine Liebesgeschichte, diese was kein zentrales Thema und war gut in die Geschichte eingepasst.

Das Buch spielt in der Zukunft, viele allgemeine Neuerungen sowie Erfindungen des alltäglichen Lebens werden aber nicht beschrieben, alle Neuerungen beziehen sich auf die Kriminalarbeit, diesen Aspekt fand ich etwas unrund, daraus hätte man mehr machen können.

Insgesamt hat mit das Buch durchaus gefallen, auch wenn es nicht perfekt war. Man sollte von dem Buch keine zweite In Death-Reihe a la J.D. Robb erwarten, dafür sind die Charaktere und der Plot nicht ausgereift genug, daher gibt es von mir 3 Sterne.
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am 22. September 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ein Mann wird auf grausamste Weise gefoltert und umgebracht - wie Detective Veronica Sloan anhand des Videos, das ihr der Mörder selbst zuspielt, feststellen muss. Außerdem steht zu befürchten, dass es weitere Opfer geben wird und genau dies will Detetctive Sloan verhindern. Doch wo soll sie ermitteln ? Immerhin lässt sich der Täterkreis anhand verschiedener Kriterien einengen, dennoch gibt es zu viele Fakten, die sich nicht verleugnen lassen und die Veronica und ihr Partner vor einem Rätsel stehen lassen...!

Meine Meinung:
Diser Thriller beginnt sehr überraschend und dramatisch: Überraschend, da sich der Leser gleich im Prolog im Jahr 2022 wiederfindet und auch dort bleibt (laut Covertext hätte ich dies hier keineswegs erwartet) - dramatisch, da sehr detailliert die Folterung eines Mannes geschildert wird. Der Leser wird bei den Schilderungen dieser Folterung wirklich nicht geschont und ich war kurz davor, dass Buch beseite zu legen. Wenn das in diesem Stil weitergeht...!? Aber zum Glück tut es genau dies nicht, die Tat ist zwar wirklich unglaublich grausam und kommt immer wieder zur Sprache, aber insgesamt geht der Thriller eher gemächlich weiter. Dramatische Ereignisse im Jahr 2017 haben Menschen und Stadt geprägt und in Sachen technischer Fortschritt gibt es eine Entwicklung, die die OEP-Ermittler, die "Optical Evidence Probanden," entstehen lassen hat. Doch was es hiermit auf sich hat, will ich hier nicht vorwegnehmen, es ist ein wesentlicher Bestandteil dieses Thrillers und erscheint mir recht interessant, durchdacht und in sich schlüssig.
Detective Ronnie Sloan ermittelt mit ihrem Partner Jeremy Sykes und man spürt Ronnie's Unsicherheit ihm gegenüber - vergangene Ereignisse überschatten ihre Persönlichkeit. Dennoch besticht sie durch ihr Wissen, ihren Einsatz und ich konnte mich recht gut in sie hineinfühlen.

Nachdem der Prolog so gewalttätig war, war ich ganz froh, dass es gemäßigt weiterging, dennoch hätte ich mir zeitweise etwas mehr Spannung gewünscht."Der Klang des Verderbens" ist etwas widersprüchlich: nichts für Sensibelchen, das ist bereits nach dem Prolog vollkommen klar - aber wer diesen hinter sich gelassen hat, blutige Thriller mag nun eine entsprechend spannende und weiterführende Handlung erwartet, der wird enttäuscht.
Die Schilderungen der Begleitumstände, der Entwicklung sind recht ausführlich und interessant, selbst der Mörder kommt zu Wort, und die Zukunftsvision, die Leslie Parrish ausmalt, erscheint -leider- gar nicht so unmöglich. Mir hat dieser Thriller - bis auf den für meine Verhältnisse grenzwertigen, blutigen Prolog sehr gut gefallen und ich vergebe 3,5 von 5 Sternen. Zwar kein übermäßig spannender, jedoch unterhaltsamer Thriller..

Fazit:
Ein Thriller, der aufgrund seiner sehr detaillierten Folterbeschreibungen im Prolog definitiv nichts für "Sensibelchen" ist !
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VINE-PRODUKTTESTERam 27. August 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Wir schreiben das Jahr 2022 in Washington,kurz vor Weihnachten ~ aber Weihnachtsstimmung kommt nun wirklich nicht auf...

Detective Veronica Sloan arbeitet seit 2014 in der Sondereinheit des OEP („Optical Evidence Program“) und ist einer von den dortigen 500 Ermittlern.

5000 Probanden wurde eine Sonden ins Auge implantiert, damit Verbrechen besser beobachtet und ausgewertet werden können. Anfangs sollten Daten täglich dauerhaft von den Probanden auf eine Festplatte gespeichert werden, doch diese Fülle an Bildern überstieg bei Weitem die Kapazität und so wurde vereinbart, dass die Daten ledglich noch zwei Wochen gespeichert werden müssen.

Ermittler wie Detective Sloan werten diese Beobachtungen dann in mühevoller Kleinarbeit aus. Sie selbst hat allerdings auch eine solche Sonde.

Ihr letzter Fall verlief nicht wie gewünscht, einer der Killer läuft immer noch frei herum, aber sie wurde von dem Fall abgezogen und arbeitet wieder bei der Washingtoner Polizei.

Da erhält sie ein grausiges Video, auf dem ein Mann zu Tode gefoltert wird. Das gleiche Video erhält auch Special Agent Jeremy Sykes vom FBI, mit dem sie schon einmal zusammenarbeitete und dem sie mehr als nahe kam dabei... Der Mörder hat seine eigene Tat mittels des OEP-Mikrochips aufgezeichnet und scheint immer einen Schritt voraus zu sein. Wird es den beiden gelingen, den Wahnsinnigen aufzuhalten, bevor ihm noch mehr Menschen zum Opfer fallen ?

„Der Klang des Verderbens“ ist nach „Die Farbe des Todes“ der zweite Band um Ermittlerin Veronica Sloan und laut Klappeninnentext von der Autorin Leslie Parrish (Pseudonym von Leslie Kelly) exclusiv für den deutschen Markt konzipiert worden.

Ich hatte schon das Gefühl, dass man das erste Buch gelesen haben sollte, um die Zusammenhänge zwischen Ronnie und Jeremy klarer zu sehen sowie einige andere Ereignisse besser verstehen zu können, von daher rate ich erst zur Lektüre dieses Teils. Die Stories an sich sind zwar unabhängig voneinander, aber zum besseren Verständnis würde ich es dennoch empfehlen.

Die Autorin beginnt gleich mit der schonungslosen Schilderung der Folterung eines Mannes und nimmt dabei wahrlich kein Blatt vor den Mund. Für zartbesaitete Gemüter könnte das ein wenig heftig sein u.U..
Die Spannung ist leider nicht konstant und flacht zwischendrin immer wieder mal ab, was mich schon gestört hat beim Lesen.

Was leider auch hier nicht neu ist, ist dass die Ermittlerin noch eine Rechnung mit dem (natürlich sehr gut aussehenden) Agent offen hat bzw. Gefühle für ihn. Das ermüdet nach dem 20. Mal lesen schon etwas, denn leider scheint dieser „Romantic-Thrill“ ja „in“ zu sein momentan... Das liest man derzeit meiner Meinung nach viel zuviel und ich hatte gehofft, hier eine Ausnahem zu finden, weil auf dem Klappentext auch nichts in diese Richtung deutete...
Positiv ist hier aber anzumerken, dass Leslie Parrish es hier damit nicht übertreibt ~ aber wer einen typischen nervenzerfetzenden Thriller erwartet, wird hier evtl. doch leicht enttäuscht sein...

Zum Titel und Cover sei noch kurz angemerkt, dass ich beides total unpassend finde. Ich meine, auch wenn die Blumen größtenteils schwarz sind, das hat mit der Handlung wenig zu tun. Und der Titel hätte sich nicht am Klang, sondern eher an der Optik orientieren sollen, denn schließlich dreht es sich bei dem OEP-Programm um Optik...

Alles in allem kann ich vier Sterne vergeben, weil ich die gute Idee der Story dann doch die Minuspunkte überwog (daher habe ich meine zu vergebenden 3,5 Sterne auch aufgerundet).
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. September 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Für mich eine Mischung aus Thrill, Horror und Liebesschnulze, kein Buch zum Dranbleiben, ich kenne schon den 1. Teil, wusste also ungefähr was auf mich zukommt, aber dieses Buch hat mich wirklich zum Teil nur gelangweilt oder abgestossen, relativ am Anfang die Folterszene, dazu die Reaktionen des Mannes, der gerade bestialisch gefoltert wird - einfach völlig unrealistisch und für mich auch so an den Haaren herbeigezogen, dass ich wusste, es wird schwer für mich durchzuhalten und so war es dann auch, ich habe nach gut 2/3 des Buches aufgegeben, die letzten 15 Seiten noch gelesen und dann wusste ich auch - nichts verpasst.

Ich bin bei solchen Büchern immer wieder erstaunt über die Vermarktungsstrategie, die schlechte und mich langweilende Sprache und die einfach fürchterlichen Dialoge, wobei ich natürlich nicht weiß, ob es an einer nicht gut gemachten Übersetzung liegt oder die Bücher schon im Original so geschrieben sind.

Also kein Krimi für Fans von psychologischen Krimis, keine wirkliche Spannung - ich bin immer wieder erstaunt, dass solche Titel in Massen auf den Markt kommen und auch gelesen und gekauft werden - also von mir eindeutig keine Empfehlung.
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Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Angelegt in der nahen Zukunft bietet „Der Klang des Verderbens“ einen faden Eintopf diverser populärer Genres - Horror, Thriller, Liebesroman - mit absurder Note. Wer gern Folterszenen in haarkleiner Ausgestaltung liest, Freude an der Darstellung von Gewalt und flachen Figuren vom Reißbrett hat, kommt voll auf seine Kosten. Wer einen gewissen Realismus zu schätzen weiß, allerdings nicht. (Besonders lächerlich ist die beschriebene Reaktion des gefolterten Crack-Dealers).

Der interessanteste Aspekt ist die Darstellung der USA nach einem erneuten, verheerenden Terrorangriff, der das Leben der Amerikaner grundlegend verändert hat. Potential hat die dystopische Grundidee durchaus, aber hier fehlen die fähigen Hände, die daraus eine beklemmende, bewegende Story entwickeln. Was man eventuell wissen sollte: „Der Klang des Verderbens“ ist nach „Die Farbe des Todes“ bereits der zweite Teil der Reihe um die Ermittlerin Detective Victoria Sloan. Ich werde mir weitere Episoden verkneifen.

Keine Spannung, kein Tiefgang, keine Charakterentwicklung. Zumindest für mich ein überflüssiges Buch.
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Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Washington, 2022: Ein Mann wird auf bestialische Art und Weise zu Tode gefoltert. Der Mörder filmt das ganze und sendet die Aufnahme an Kommissarin Veronica Sloan, die in einer Sondereinheit des OEP („Optical Evidence Program“) tätig ist. Getroffen hat es keinen Unschuldigen, denn bei dem Opfer, dessen Leiche bald gefunden wird, handelt es sich um einen mächtigen Drogenboss. Gemeinsam mit FBI-Agent Jeremy Sykes macht sich Sloan an die Ermittlungen.

Bei dem OEP handelt es sich um ein neues Ermittlungsverfahren, in dem zuerst 5000 Testern eine Sonde ins Auge implantiert wurde. Dies soll es ermöglichen, Verbrechen gezielter beobachten und auswerten zu können. Auch Sloan wurde eine solche Sonde implantiert.

Abgeschnittene Hoden, heraushängende Augen. Genaue Beschreibungen der Folterung sind der Einstieg in die Handlung. Und ich muss zugeben: So zartbesaitet bin ich gar nicht, aber wenn eine Autorin sich so in Gewaltszenen verliert, muss ich das nicht lesen. Ja, Folter ist grausam, aber hier hatte ich einmal mehr das Gefühl, dass die Grausamkeit um der Grausamkeit willen dargestellt wird. Ohne Sinn und Verstand.

Das Ermittlerteam Sloan und Sykes tritt hier übrigens schon zum zweiten Mal zusammen auf. Den ersten Teil "Die Farbe des Todes" kenne ich nicht und ich werde wohl auch davon absehen, ihn jemals zu lesen. Für das bessere Verständnis der zwischenmenschlichen Beziehungen wäre das zwar interessant, aber nicht reizvoll genug, um mir erneut eine Folterorgie antun zu müssen. Die Spannung wird nicht konstant aufrecht erhalten - man bekommt also durchaus seine Ruhepause zwischendurch. Gewürzt mit der Tändelei der beiden Hauptprotagonisten.

So unlesbar, wie ich es hier schildere, ist das Buch aber dennoch nicht. Es ist nicht durchzogen mit Folterszenen und bietet eine akzeptable Kriminalhandlung. Die Romanze dürfte für meinen Geschmack auch etwas weiter ausgebaut sein und wenn ich mir das nun hier nochmals durchlese, denke ich mir: Ohweh, ich bin ja doch zartbesaitet. Vielleicht habe ich aber auch einfach nur die Nase voll von Büchern, die sich nicht entscheiden können, was sie genau sein wollen: Splatter, Thriller, Liebesroman, Science Fiction. Ich bin mir aber sicher, dass dieses Buch viele Leser erfreuen wird. Für mich war es wohl nicht das richtige Buch zur richtigen Zeit.
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am 18. Oktober 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Was erwarten Sie von einem guten Thriller?

Spannung oder Ekel?
Logik und Mitdenken oder abstruse und verwirrende Handlungen?
Einen fesselnden Schreibstil oder lahme Formulierungen?

Ich würde mich immer für das erste entscheiden.

Dieses Buch ersetzt echte Thriller-Spannung durch möglichst ekelerregend formulierte Folterszenen, was wiederum um Schwächen in der Sprache hinwegmogeln soll.

Nicht zu empfehlen.
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