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5.0 von 5 Sternen Die Hoffnung stirbt zuletzt
„Tot ist nur, wer vergessen ist“ ist als Taschenbuch im Egmont Lyx Verlag erschienen und einer der ersten Bücher des Verlags im Genre Thriller. Das Cover mit Blutflecken auf weißem Tuch verweist den Leser direkt auf das entsprechende Genre. Der Titel wurde in Bezug zur Handlung gewählt. Die Lehrerin Sarah Durant im kleinen beschaulichen Ort...
Veröffentlicht am 1. Mai 2013 von Girdin

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Netter Thriller für Zwischendurch...
"Tot ist nur, wer vergessen ist" ist ein Buch der Thrillerautorin und Ärztin C.J. Lyons. Auf diesen Roman gestoßen bin ich ihm Rahmen der "Thriller on Tour" - Aktion von Blogg Dein Buch, die tatkräftig vom Egmont - Lyx Verlag unterstützt wird.

Direkt zu Beginn des Buches wohnen wir der Hinrichtung von Damian Wright bei, der wegen mehreren...
Veröffentlicht am 27. April 2013 von Bookilicious


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Hoffnung stirbt zuletzt, 1. Mai 2013
Von 
Girdin - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Tot ist nur, wer vergessen ist (Taschenbuch)
„Tot ist nur, wer vergessen ist“ ist als Taschenbuch im Egmont Lyx Verlag erschienen und einer der ersten Bücher des Verlags im Genre Thriller. Das Cover mit Blutflecken auf weißem Tuch verweist den Leser direkt auf das entsprechende Genre. Der Titel wurde in Bezug zur Handlung gewählt. Die Lehrerin Sarah Durant im kleinen beschaulichen Ort Hopewell hat ihren Mann Sam und ihren Sohn Josh nie vergessen. Die beiden wurden vor zwei Jahren Opfer eines Verbrechens. Damian Wright wurde als Serienmörder für diese und weitere Morde zum Tode verurteilt, doch die Leichen von Sam und Josh wurden nie gefunden. Doch der FBI-Labortechniker Clemens, der alte Rückstände in Akten aufarbeitet, findet eine Blutprobe vom Tatort die nicht von Wright stammt. Supervisor Special Agent Caitlyn Tierney, ebenfalls vom FBI, beschließt dieser Ungereimtheit nachzugehen, bevor die Akte den Regeln entsprechend vernichtet wird. Unterdessen macht sich Sarah wieder einmal auf den Weg in die Berge, in denen sich der vermeintliche Tatort befindet, um nach den Leichen ihrer Lieben zu suchen. Doch dann ergibt sich Stück für Stück eine ganz andere, völlig veränderte Darstellung der vergangenen Ereignisse, die sie fassungslos macht. Und nicht nur für sie und Caitlyn wird die gegenwärtige Situation schließlich zur Gefährdung auf Leben und Tod, sondern die Ereignisse spitzen sich so zu bis ganz Hopewell bedroht ist.
Mit den Protagonistinnen Sarah und Caitlyn schafft die Autorin zwei sehr starke Frauencharaktere. Sarah leidet unter dem Verlust von Mann und Sohn und reagiert mit Lebensmüdigkeit. Caitlyn hat seit einem Schädelbasisbruch, den sie während eines Einsatzes erlitten hat und bei dem sich ein Blutgerinnsel im Gehirn gebildet hat, phasenweise sehr starke Kopfschmerzen, die ihr Wahrnehmungsvermögen beeinflussen und ihr die Ermittlungen erschweren. Doch trotz dieser Handicaps werden die zwei Frauen zu überragenden Persönlichkeiten dieses Thrillers. Am Rande lässt C.J. Lyons eine zarte, junge Liebesbeziehung spielen und der ganzen Schilderung einen zusätzlichen romantischen Touch gibt, neben der Erzählung vom Verhältnis zwischen Sam und Sarah im Rückblick vom Kennenlernen der beiden an. Mir fiel es manchmal schwer mich zu entscheiden, welcher Personen ich meine Sympathie schenken sollte, denn mit und mit ergab sich ein völlig neues Bild der Tat von vor zwei Jahren und bei einigen scheinbar glaubwürdigen Charakteren wurden Motive für üble Machenschaften sichtbar. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Zum Schluss hin schafft es die Autorin, die anhaltende Spannung sogar noch einmal zu steigern. Es hat mir sehr gut gefallen und daher vergebe ich für diesen Thriller gerne eine Leseempfehlung.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender Thriller, schwacher Titel, 9. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Tot ist nur, wer vergessen ist (Taschenbuch)
Die junge Lehrerin Sarah Durant aus dem idyllischen Appalachen-Städtchen Hopewell erlebt seit 2 Jahren einen Alptraum.
Damals wurde ihr Mann Sam und deren gemeinsamer Sohn Josh von dem Serienmörder Damian Wright in einem wahren Blutbad ermordet, ihre Leichen wurden in dem unwegsamen Berggelände nie gefunden.
Caitlyn Tierney, eine der damals ermittelnden FBI-Agenten erhält Hinweise von nicht identifizierbaren Blutproben des damaligen Tatorts und begibt sich auf eigene Faust nach Hopewell.
Aber nicht nur sie ist auf dem Weg dorthin. Denn hier war kein perverser Serienmörder am Werk, sondern die russische Mafia und ihre Helfershelfer haben ihre Hände im Spiel.
Und Sarahs Alptraum fängt von vorne an.

Die Amerikanerin C.J. Lyons ist eigentlich Kinderärztin und arbeitete in der Vergangenheit häufig mit Polizeiermittlern zusammen. Sie bezeichnet sich selbst als naturliebend und reiselustig.
Inzwischen hat sie ihren ursprünglichen Beruf aufgegeben und arbeitet nur noch als Thriller-Autorin.

Der Titel der Originalausgabe: “Blind Faith”, also “Blinder Glaube” ist zwar wenig nachvollziehbar, aber nicht so schlecht, wie der Titel der deutschen Ausgabe, der auch gut zu einer Traueranzeige passen würde.
Manchmal scheint es, als hätten die Verlage einen Deppen im Keller sitzen, der sich dumme Buchtitel ausdenken muss (siehe die Buchtitel von Kathy Reichs).

Dafür finde ich die Covergestaltung der deutschen Ausgabe umso gelungener: Ein bisschen Grunge, einen Blutfleck und ein Ahornblatt geben schon mal ganz gut die Stimmung wieder.

Ich fand das Buch äußerst gefühlsintensiv. C.J. Lyons vermag es, die Emotionen ihrer Protagonisten sehr präzise und packend zu schildern. Ich trauerte mit Sarah um deren Familie und durchlitt mit Caitlyn zusammen ihre schrecklichen Migräneanfälle.
Der Autorin gelingt es immer wieder, Fragmente eines amerikanischen Heile-Welt-Kleinstadt-Idylls einzuflechten. Zum Beispiel die beiden Highschool-Teenies Julia und J.D., die offiziell in Wald gehen, um UFO’s zu beobachten oder der Colonel in seinem Burger-Grill. Dadurch wird einem diese kleine Gemeinschaft sympathisch und man fürchtet sich mit den Bewohnern vor der Gefahr, die ihnen droht.
Zwischendurch hängt die Spannung ein wenig. Für meinen Begriff gibt es hier viel zu viele umständliche Geständnisse und Liebesschwüre.
Aber dafür wird man im letzten Viertel mit einem größartigen Showdown – oder Shotdown? – belohnt.

Die meisten männlichen Figuren kommen in diesem Buch nicht gut weg und sind entweder böse oder schwach, stellenweise auch beides zusammen. Mit Sarah und Caitlyn schildert Lyons zwei überaus starke Frauencharaktere, die tough allen Kerlen überlegen sind und eine Opferrolle in der Männerwelt nicht hinnehmen wollen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannend und zum Verfilmen geeignet, 9. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tot ist nur, wer vergessen ist (Taschenbuch)
Zu Beginn ist nimmt Sarah an der Hinrichtung eines Serienmörders teil.
Er hat ihren Mann und ihren Sohn auf dem Gewissen.
Parallel nimmt sich die FBI Agentin Caitlyn die Akten des Falles vor, da es bei den Blutproben zu Ungereimtheiten kommt und die Leichen von Sam und seinem Sohn nie gefunden wurden.
Mittlerweile trifft sich Sarah mit Alan, einem Freund ihres toten Mannes Sam.
Als Caitlyn bei den Ermittlungen mit dem hiesigen Chief zusammenarbeitet, entdeckt sie, dass Sam nicht die Person zu sein scheint, für die ihn alle halten und sich hinter seinem Verschwinden ganz andere Motive verstecken, weckt sie das Misstrauen vom Chief.
Als dann auch noch ein Mitglied der Russenmafia aus dem Gefängnis freigelassen wird, ist das Chaos in dem kleinen Ort perfekt.
Es kommt im Buch immer mehr Spannung auf und das Ende ist wirklich filmreif.
Es ist ein Actionthriller und sollte als solcher auch gelesen werden, Die beiden Frauen sind sehr tough und sympatisch, wobei die Männer in dem Thriller eher farblos und willensschwach und korrupt gezeichnet sind.
Ein Buch, das man schnell durchlesen kann und das durch seine spannenden Actionszenen gezeichnet ist.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Netter Thriller für Zwischendurch..., 27. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Tot ist nur, wer vergessen ist (Taschenbuch)
"Tot ist nur, wer vergessen ist" ist ein Buch der Thrillerautorin und Ärztin C.J. Lyons. Auf diesen Roman gestoßen bin ich ihm Rahmen der "Thriller on Tour" - Aktion von Blogg Dein Buch, die tatkräftig vom Egmont - Lyx Verlag unterstützt wird.

Direkt zu Beginn des Buches wohnen wir der Hinrichtung von Damian Wright bei, der wegen mehreren Morden nun auf die Vollstreckung seines Urteiles wartet. Damien Wright ermorderte bevorzugt Kinder, so auch Sarah Durandts kleiner Sohn Josh und (durch "unglückliche Umstände") auch ihren Mann Sam. Sarah hofft inständig, dass sich der Mörder gnädig zeigt und seine letzten Worte mitunter an sie richtet und ihr damit endlich verrät wo sie ihre Lieben finden kann - denn diese beiden sind die einzigen Opfer die bisher nicht gefunden werden konnten. Doch der dem Tod geweihte schweigt beharrlich und überlässt Sarah ihrem Schicksal. Die junge Frau ist eine vom Schicksal "gebeutelte" Frau, die die Hoffnung nicht aufgeben kann und keine Ruhe geben will, ehe sie ihre Familie nicht selbst begraben konnte. Trotz ihres Schmerzes und ihrem unendlichen Leid macht sie sich nun auf die Suche nach den Leichen ihrer beiden Männer und zeigt damit eine Beharrlichkeit und einen Mut, die meiner Meinung nach gleichermaßen leichtsinnig wie bewundernswert zu beurteilen wären. Sich auf die Suche nach Leichen zu machen erscheint mir schon als schrecklich genug, wenn es sich dabei jedoch um den eigenen Mann bzw. den eigenen Sohn handelt, so zeigt dies für mich eine wahnsinnige Charakterstärke, diesen Schritt zu wagen.

Sarah macht sich also, unter einigem Protest ihres Vaters, seiner Frau, ihrem Anwalt (und mittlerweile recht guten Freund) Alan und dem Polizisten und Freund Hal, auf die Reise und versinkt dabei fast in ihren Erinnerungen. Diese Rückblicke gefielen mir außerordentlich gut, man erfährt Dinge über ihren Mann, die man sonst nicht wahrnehmen würde - es ist immerhin schwer einen Toten kennezulernen! Außerdem erzählt sie uns eine alte Indianerlegende, die ich sehr ansprechend und passend fand! Als Sarah dann irgendwann tatsächlich eine Leiche findet, bangt sie zwischen hoffen und flehen - denn eigentlich hätte sie ihre Familie gerne gefunden, doch mit einer Leiche stirbt die Hoffnung darauf, dass ihre Familie vielleicht nocht lebt...

In der Zwischenzeit lernen wir noch JD und Julia kennen, die ich zwar den ganzen Roman über recht sympathisch und interessant fand, deren Zugehörigkeit sich für mich jedoch nicht wirklich erschloss. Die beiden schienen einfach Randfiguren zu sein, die man eben mal ins Geschehen schmiss, jedoch hätte ihre Rollen genauso gut von einem der anderen Protagonisten übernommen werden können. Trotzdem war das Auftreten der beiden immer mal wieder eine willkommene Abwechslung!

Außerdem begegnen wir noch Caitlyn Tierney, einer Special Agentin des FBI, die durch Zufall an brisante Informationen gerät, die das Bild des Serienmörders Damien Wright und die Morde an Josh und Sam gefährlich ins Wanken bringen. Also macht sich Caitlyn auf und versucht Licht in's Dunkel zu bringen, stößt dabei aber auf allerhand Geheimnisse, die niemals jemand erfahren sollte... Caitlyn war mir außerordentlich sympathisch, besonders weil man sie nicht nur als Agentin erlebt sondern auch viel von ihren privaten Problemen in die Geschichte mit eingeflochten wird und man somit ein Gesamtpaket bekommt, statt nur einer "einfachen" Figur ohne Vergangenheit.

"Tot ist nur, wer vergessen ist" ist ein netter Thriller für Zwischendurch, mit wesentlich mehr Tragik und Tiefgang, als man es eigentlich erwarten würde. Im Verlauf werden einige Verstrickungen wie Verschwörungen deutlich und auch wenn das ganze manchmal etwas sehr weit hergeholt scheint, so konnte es mich durchaus unterhalten und meine Aufmerksamkeit fesseln. Leider muss ich jedoch auch anmerken, dass einige Passagen etwas langweilig waren und definitiv gekürzt oder sogar weggelassen gekonnt hätten, was die Geschichte vermutlich etwas spannender gemacht hätte. Der Schluss bot zwar wesentlich mehr Action als erwartet, war aber noch unrealistischer, als die Vorgänge im Buch, weswegen ich diesen nicht sonderlich ernst nehmen konnte und der mir - trotz seiner Ernsthaftigkeit - hin und wieder ein schmunzeln entlocken konnte. Die Charaktere empfand ich durch die Bank weg als angenehm charakterisiert und was den Tiefgang angeht, so kann man sich wirklich nicht beschweren: man erhält eine Menge Details aus der Vergangenheit der einzelnen Protagonisten und im Endeffekt ergibt sich daraus ein schlüssiges Gesamtbild. Insgesamt kann ich dieses Buch mit der ein oder anderen (oben genannten) Einschränkung empfehlen, der Schreibstil ist angenehm, die Kapitel von der Länge her optimal und die Schriftgröße wie gewohnt.
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3.0 von 5 Sternen viel zu übertrieben, 14. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Tot ist nur, wer vergessen ist (Taschenbuch)
Damian Wright ist tot. Der Einzige, der ihr noch sagen konnte, wo er ihren Mann und ihren Sohn vergraben hat, ist einfach hingerichtet worden, ohne sein Geheimnis zu verraten. Wie soll Sarah nun ihren Frieden finden? Ob Alan, ihr Anwalt, ihr dabei helfen kann? Bemühungen seinerseits sind ja genügend da, aber Sarah kann sich einfach noch nicht auf einen neuen Mann einlassen, war Sam doch der perfekte Mann für sie. Doch Sam ist gegangen – für immer, auch wenn seine Leiche nie gefunden wurde. Aber dann bekommt die FBI Agentin Caitlyn von einem Labortechniker Hinweise, dass bei dem Fall Damian Wright im Zusammenhang mit Sam und Josh geschlampt wurde. Er hat Beweise gefunden, deren Deutung den Fall in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen.

Man ahnt schon relativ früh, worauf die Story hinzielt. Die Autorin lässt die Leser auch nicht lange warten, bevor sie den ersten großen Clou setzt. Dadurch nimmt sie erst einmal ein bisschen die Spannung heraus, versteht es aber, sie schnell wieder aufzubauen. Man meint, die Auflösung schon zu kennen, doch dann gibt es immer wieder neue Hinweise, die in eine völlig andere Richtung weisen. Doch irgendwann gibt es nur noch Zaunpfähle als Hinweise, die nicht gerade sehr subtil gestreut werden. Oft ist man als Leser klüger als die Protagonisten, manchmal einfach nur, weil man schon viele ähnliche Bücher gelesen hat oder Merkwürdigkeiten auf den ersten Blick erkennt, im Gegensatz zu den betriebsblinden Handelnden.

Sarah und Caitlyn sind die beiden Hauptprotagonisten, ihr Leben ändert sich entscheidend durch den Fall. Caitlyn hat eine Verletzung davon getragen, was ihr den Dienst am Schreibtisch eingebracht hat. Sie bekommt unerwartet einen heftigen Migräneschub, der ihr ganzes Denken und Handeln beeinträchtigt. Trotzdem ist sie Sarah hierbei eine tatkräftige Unterstützung. Sie wirkt professionell und weiß ihre Fähigkeiten einzuschätzen. Mit der Liebe hatte sie bisher noch nicht viel Glück, wobei sich in dem Buch eine kleine Romanze anbahnt. Sarah hat ihr Leben wieder einigermassen im Griff, wobei ihr das ungewisse Schicksal von Josh und Sam schwer zu schaffen macht. Damians Tod reißt sie wieder in die Depression, verzweifelt sucht sie einen Weg zum Leben. Sie behält ihren kühlen Kopf, handelt realistisch und ihre Gefühle wirken echt und nachvollziehbar. Die Story hingegen wird irgendwann ziemlich hanebüchen, aber doch hat sie irgendetwas an sich, was den Leser bei der Stange hält. Es mag dem Stil von C.J. Lyons geschuldet sein, die Autorin versteht es, abwechslungsreich zu schildern und die Spannung wieder aufzubauen, wenn es auch manchmal ziemlich actionreich hergeht und man sich insgeheim fragt, ob man als Mensch solche Aktionen wirklich ohne größere Schrammen überstehen kann.

Fazit

Verfilmt wäre Tot ist nur, wer vergessen von C.J. Lyons das reinste Actionkino. Eine etwas hanebüchene Story, die schon früh ihren Clou verrät. Trotz der frühen Spannungsentladung gelingt es der Autorin noch, den Leser zu fesseln und ihn mit den Protagonisten leiden zu lassen, sie nimmt uns mit in ein wahres hochexplosives Spektakel.
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4.0 von 5 Sternen Von Anfang an fesselnd, leider ein Spannungseinbruch nach 3/4 der Story, 21. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Tot ist nur, wer vergessen ist (Taschenbuch)
Inhalt

Zwei Jahre nach dem Mord an Sarahs Mann und Sohn wird der geständige Mörder, ein sadistischer Serientäter hingerichtet. Leider weigert er sich bis zum Schluss das Versteck der Leichen zu verraten. Um endlich Frieden finden zu können und mit ihrem Verlust abzuschließen, versucht Sarah auf eigene Faust die Wahrheit herauszufinden. Dabei deckt sie Geheimnisse auf, die lieber unentdeckt geblieben wären und sie stellt fest, dass Damian Wright nicht ihr einzigerFeind war.

Special Agent Caitlin Tierney, die seit einem Unfall von heftigen Migräneanfällen geplagt wird, stolpert durch Zufall auf Ungereimtheiten im Fall des Serienmörders Wright und ermittelt auf eigene Faust. Dafür muss sie zurück nach Hopewell, in das kleine, abgelegene Dorf in dem alles begann.

Kritik

Ein von Beginn an fesselnder Auftakt einer neuer Thriller- Reihe um die FBI Agentin Caitlin Tierney, mit kleineren Tiefpunkten im Verlauf der Geschichte.

Das erste Kapitel packt den Leser und zieht ihn sofort in den Sog der Geschichte. Vor allem weil die Emotionen der Protagonistin Sarah sehr überzeugend transportiert werden. Das Interesse, herauszufinden was passiert ist, wird auf jeden Fall geweckt, die Gedankenmaschine in Gang gesetzt,

Im weiter Verlauf der Geschichte lernt man noch andere Figuren kennen, z.B. die eigentliche Hauptfigur Caitlin Tierney, Special Agent beim FBI. Aus mehreren Perspektiven wird geschildert was passiert und als Leser landet man gleich in der Grübelfalle, die einen guten Thriller für meinen Geschmack ausmacht: Man hinterfragt, man rätselt mit, man will wissen wie die Zusammenhänge aussehen und interessiert sich für die Charaktere und ihre Biografien. Man ist mittendrin, statt nur dabei.

Die Sprache ist zwar eher schlicht und schnörkellos, aber dadurch nicht schlecht,sondern eingängig und leicht zu lesen. Die Autorin glänzt vor allem mit ihrem Wissen über medizinische Fakten, über das sie als Ärztin natürlich verfügt. Am Anfang hatte ich noch etwas Probleme in den Stil hineinzufinden und mir die beschriebene Umgebung vorstellen zu können, das legte sich aber nach einigen Seiten. Angenehm und passend empfand ich die "klassische" Erzählperspektive des personalen Erzählers, während sich das Erzählschema vom klassichen Kriminalroman deutlich unterscheidet. Auch wenn am Anfang der Geschichte eine Leiche steht, ist es doch kein Verbrechen.

Hin und wieder verliert sich C.J. Lyons in Details die weder die Geschichte voran treiben, noch für mich interessant waren, vor allem wenn es um die Migräneanfälle der Agentin geht. Die wirkten auf mich irgendwie übertrieben. Nicht, weil ich glaube, dass es solche Anfälle nicht gibt. Sie wirken in Kombination mit dem Beruf der Protagonistin einfach überzogen und ziehen sich. Und nach etwa drei Vierteln der Geschichte hatte ich einen Punkt erreicht, an dem ich nicht mehr weiter lesen wollte. Ich kann nicht mal erklären warum, aber an dem Punkt war eigentlich für mich die komplette Auflösung klar, es waren aber noch gut 100 Seiten bis zum Ende der Geschichte. Ich habe mich dann mehrer Tage durch etwa 30 Seiten gekämpft, bis mich die Story wieder gepackt hatte. Das Finale gefiel dann doch noch recht gut, aber kurzzeitig war die Luft irgendwie raus. Ich bin mir auch immer noch nicht sicher, ob dieser Showdown wirklich nötig gewesen wäre. Mit dem Plot hat die Autorin das Rad sicherlich nicht neu erfunden, die Umsetzung ist aber zu großen Teilen gelungen und überzeugt in Struktur und Aufbau.

Fazit:

"Tot ist nur, wer vergessen ist" beginnt ganz stark und weckt sofort das Interesse die Hintergründe der Geschichte zu erfahren. Zwischenzeitlich gab es zwar Phasen, die mich nicht wirklich begeistern konnten und am Ende war kurzzeitig sogar die Luft ganz raus, aber dennoch überzeugt der Roman insgesamt. Die Figuren sind interessant, der Plot nicht wirklich neu, aber schön umgesetzt und über weite Teile ist das Buch derart fesselnd dass man es kaum aus der Hand legen will. Auch wenn ich nicht restlos begeistert bin, werde ich mir den zweiten Teil der Reihe "Schweig still mein totes Herz" zumindest einmal ansehen, wenn er im September erscheint.

3,5/5 Sternen (aufgerundet auf 4)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tot ist vergessen!, 15. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach einem Langweiligem Beginn steigerte sich das Buch zu einem wirklich spannenden Thriller,den ich jedem Thriller Freund nur Empfehlen kann!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vertraue niemandem!, 20. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eigentlich müsste Sarah Durandt beruhigt sein. Der Mörder ihrer Familie ist vor ihren Augen hingerichtet worden. Doch bis zu seinem letzten Atemzug hat er ihr verschwiegen, wo er die Leichen versteckt hatte.
Um mit ihrer Vergangenheit abzuschließen, macht Sarah sich selbst auf die Suche nach ihrem Mann und ihrem Sohn. Was ist vor zwei Jahren wirklich passiert? Und sie entdeckt grausame Einzelheiten... eine Leiche ist da noch das Harmloseste!

Der Roman ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, die sich irgendwann aber kreuzen. Der Schreibstil ist sehr gut verständlich und schon nach den ersten Seiten hat mich die Spannung gepackt. Man muss sich aber auch an die ganzen Personen gewöhnen, denn es kommen recht viele vor.

Ein wirklich komplexer und spannender Thriller! Es passieren immer unerwartete Wendungen. Sarah muss oft Entscheidungen treffen, Entscheidungen, von denen Menschenleben abhängen. Wem kann sie vertrauen? Kann sie überhaupt irgendwem vertrauen? Welche Macht hat Geld über Menschen, sodass diese zu Bestien werden? Kann selbst das FBI böse sein?

Ich habe selbst das Ende noch nicht gelesen, bin gerade bei 85%.
Eine Warnung aber: Teilweise gibt es sehr makabere Stellen, bei denen ich froh bin, diese nur als Buchstaben vor mir zu sehen. Als Film würde ich sicher wegschauen müssen.

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Klare Kaufempfehlung für alle Thriller-Fans!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tot ist nur, wer vergessen ist, 11. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mein zweites von c.j.Lions. Hat mir gut gefallen. Freu mich schon auf ein weiteres. Nette Personen und schöne Gegend.Hoffe das die auch wieder auftauchen.
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5.0 von 5 Sternen Wahnsinn, 29. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Tot ist nur, wer vergessen ist (Taschenbuch)
Am liebsten würde ich mehr als fünf Sterne geben, denn das Buch ist unglaublich. Nur hätte die Autorin das Ende ein bisschen ausarbeiten können, denn das war ziemlich sprunghaft. An einer Stelle habe ich die Autorin sogar verflucht.... Hal :'(
Bei Hal hatte ich mir so sehr ein anderes Schicksal gewünscht. Ja es liefen Tränen.

Aber alles in allem ein wunderbares Buch. Werde es gleich noch einmal lesen, obwohl ich es erst heute morgen durchgelesen hatte.
Hal... :'(
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Tot ist nur, wer vergessen ist
Tot ist nur, wer vergessen ist von C. J. Lyons (Taschenbuch - 14. März 2013)
EUR 9,99
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