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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios :)
Auftakt zu einer neuen Serie, die von Lyx übersetzt wurde. Und ich hoffe sehr, dass es nach dem zweiten Teil, der im Jänner 2013 veröffentlicht wird, weitergeht. Die Heldin Charley Davidson ist Privatermittlerin. Doch sie hat eine ungewöhnliche Begabung. Sie sieht tote Menschen. Mehr noch, sie kommuniziert mit ihnen. Charley ist eine Schnitterin. Ihre...
Veröffentlicht am 14. Juli 2012 von Ellynyn

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein leichter und flockiger Para- Suspense der mit dem Humor der Autorin steht und fällt
Charley Davidson ist anders als andere Frauen- sie hat eine besondere Gabe, die ihr ganz nebenbei auch dabei hilft Verbrechen aufzuklären. Charley ist die 'Schnitterin'- eine Person die von Toten als strahlender Lichtkörper wahrgenommen wird und welche davon wie magisch angezogen werden, denn Charleys Körper bildet den Übergang zwischen Diesseits und...
Veröffentlicht am 2. August 2012 von Happy End Bücher - Nicole


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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios :), 14. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Flüstern der Toten (Kindle Edition)
Auftakt zu einer neuen Serie, die von Lyx übersetzt wurde. Und ich hoffe sehr, dass es nach dem zweiten Teil, der im Jänner 2013 veröffentlicht wird, weitergeht. Die Heldin Charley Davidson ist Privatermittlerin. Doch sie hat eine ungewöhnliche Begabung. Sie sieht tote Menschen. Mehr noch, sie kommuniziert mit ihnen. Charley ist eine Schnitterin. Ihre Aufgabe ist es den Toten den Weg ins Jenseits zu weisen. Dabei dient sie als Portal.

Dass Charley eine ungewöhnliche Begabung hat ist nicht unbekannt, auch wenn ihre Umwelt ihr oft argwöhnisch gegenüber steht. Doch ihr Onkel Bob, ein Polizist, vertraut ihr und zieht sie immer wieder zu Fällen hinzu. Auch ihr Vater weiss um ihre Begabung, doch natürlich sorgt er sich sehr um seine Tochter und sieht mit Schrecken, dass kleinere und grössere Katastrophen das Leben seiner Tochter bestimmen. Eine enge Freundin und Verbündete hat Charley in Cookie. Sie arbeitet auch als eine Art Mädchen für alles für Charley. Ohne lästiges und lähmendes Gesülze findet man sich in der Geschichte wieder. Ein Toter treibt sich in Charleys Wohnung herum und bittet sie um Hilfe. Doch bei diesem Toten soll es nicht bleiben. Weitere Tote tauchen auf und schnell stellt sich heraus, dass alles irgendwie zusammenhängt.

Gemeinsam mit den Toten ' übrigens lauter Anwälte ' ihrem Onkel Bob und dem Spurenermittler Garrett deckt Charley eine Verschwörung auf, die immer weitere Kreise zieht. Nebenbei schlägt sich Charley aber auch noch mit einem Kerl herum, der ihr immer wieder in den Träumen erscheint. Und was für Träume! Doch schon bald taucht er auch am Tag auf und stürzt Charley in große Verwirrung. Doch Charley wäre nicht Charley, wenn sie nicht auch dieses Mysterium aufdecken würde. Und sie kommt einer unglaublichen Geschichte auf die Spur, die weit in ihre Vergangenheit reicht.

Mit hat gefallen, dass Charley ziemlich entspannt mit ihren Fähigkeiten umgeht. Auch wenn im Laufe der Geschichte erstaunliche Dinge ans Tageslicht gezerrt werden, die Charley ins Grübeln bringen. Neben den Lebenden, hat sie aber auch ständige Begleiter, die tot sind. Und die auch nicht gehen wollen. Da wären ihre Tante, die sich immer wieder bei ihr herumtreibt und Mr. Wong, der einfach in einer Ecke in ihrer Wohnung steht.

Normalerweise ist Urban Fantasy nicht unbedingt mein Genre. Oft ist es mir zu düster und zu wirr. Doch Darynda Jones hat genau meinen Geschmack getroffen. Und ich möchte behaupten, dass dieses Buch mein bisheriges Highlight in diesem Lesejahr ist. Der Schreibstil ist äusserst witzig und ironisch. Die Geschichte selbst kommt ohne langwieriges Ausbrüten diverser Geheimnisse aus. Dennoch bleibt sie spannend und das Ende ist dann sehr speziell. Es hat wirklich Spass gemacht diese Geschichte zu lesen. Vor allem hat jedes Kapitel eine sehr witzige Überschrift.

Kapitel 7 Genialität hat ihre Grenzen. Wahnsinn '' eher nicht. ' Autoaufkleber
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Flüstern der Toten, 17. Juli 2013
Von 
Nazurka - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Das Flüstern der Toten (Taschenbuch)
Rezension

Charley Davidson hat bereits seit ihrer Geburt eine besondere Gabe: Sie kann die Toten sehen. Und nicht nur das: Sie kann mit Ihnen sprechen und führt sie durch das Licht ins Jenseits. Nicht alle Toten bleiben, aber einige hält es noch immer im Diesseits. So auch drei Anwälte, welche alle in derselben Nacht ermordet wurden. Von wem ist nicht bekannt, denn keiner von ihnen konnte einen Blick auf ihren Mörder werfen. Charley nimmt sich des Falls an und muss schon bald feststellen, dass die ganze Angelegenheit deutlich weiter reicht, als sie zuerst annahm. Doch damit nicht genug: Charley wird selbst von einem Geschöpf aufgesucht, dessen Wut und Monstrosität ihre Angst ins Unermessliche steigert - denn dieses Wesen sucht sie seit ihrer Geburt heim. Charley muss herausfinden, was es mit dem Wesen auf sich hat und wer der Mörder der Anwälte ist.

"Seit Monaten hatte ich immer wieder denselben Traum - den, wo ein dunkler Fremder aus Rauch und Schatten materialisierte, um mit mir Doktor zu spielen", so lautet der erste Satz von Darynda Jones' Roman "Das Flüstern der Toten". Die Überschrift des ersten Kapitels, welches den Namen "Besser Tote sehen, als tot sein" trägt, leitet schon die Thematik dessen ein, was die Gabe der Protagonistin, Charley Davidson, ist, denn sie kann Tote sehen, hören und auch mit ihnen kommunizieren. Außerdem gehen die Toten durch sie, durch das Licht, hinüber ins Jenseits. Doch einige weigern sich die hiesige Sphäre zu verlassen und hinüber zu gehen. Und genau das ist Charleys Job: Sie sorgt dafür, dass auch diese Toten den Weg ins Jenseits finden. So arbeitet sie als Privatdedektivin an Fällen von mysteriösen Morden mit, so auch bei ihren neuesten Klienten: drei Anwälte, welche alle in derselben Nacht - vermutlich von demselben Mörder - umgebracht wurden. Dabei spiegelt sich die Haupthandlung aus der Perspektive der Protagonistin, Charley Davidson, wieder, was interessante Einblicke auf das Wesen der Figur und ihrer unmittelbaren Umgebung erlaubt.

Als Charakter wirkt Charley Davidson stark. Ihr makaberer Humor und ihre lockere Art lassen beim Leser große Sympathie für sie aufkommen. Auch ihre Bescheidenheit ist ein starker und bedeutsamer Faktor ihrer Charaktereigenschaften. Doch das wichtigste ist wohl, dass sie nicht als Übermensch daherkommt, obgleich sie eine außergewöhnliche Gabe besitzt. Sie muss sich ihre Freundschaften, ihre wenigen, hart erkämpfen, da sie ihre Geheimnisse für sich behalten muss. Und auch ihre Angst vor dem dunklen Wesen, welches sie ab und an aufsucht, lässt sie deutlich menschlich wirken, sodass sich der Leser mit ihr identifizieren kann. Während der Handlung entwickelt sich Charley und muss einige Entscheidungen treffen, die ihr Leben gründlich auf den Kopf stellen könnten. Dennoch muss sie diese Schritte gehen, sich trauen und erhält so ihren Respekt auch gegenüber den anderen Figuren. Obwohl viele Nebenfiguren tatsächlich nicht tragend für die Haupthandlung sind, geben sie dem Roman ihre eigene Note mit sich, da sie individuell auftreten und auch bei kurzen Auftritten mit Authenzität glänzen können. Vor allem Reyes tut es einem an: Mysteriös, nicht greifbar, allerdings mit enormer Ausstrahlung, welchen ihn unglaublich interessant werden lässt. Leider bekommt man von ihm im ersten Teil der Serie noch nicht viel mit, was sich allerdings mit Sicherheit bei den Folgebänden deutlich ändern wird.

Zur Handlung selbst kann man sagen, dass der Humor der Protagonistin die gesamte Atmosphäre aufzulockern weiß. Zwar braucht es am Anfang ein bisschen Anlauf, bis die Story einen richtig zu Fesseln vermag, doch dann kann man kaum mehr die Finger vom Roman lassen. Vor allem zum Höhepunkt hin wird der Leser mit einigen interessanten Details und Gegebenheiten überrascht, welche auch den Schluss des Romans wirklich gut abschließen und der leichte Cliffhanger zum Ende hin einen sofort dazu verleitet, den nächsten Teil der Serie in die Hand zu nehmen, welcher hoffentlich auch einiges bieten wird.

Fazit

Das Flüstern der Toten von Darynda Jones bietet humorvolle und übernatürliche Unterhaltung, welche den Leser nach einer kurzen Eingewöhnungsphase völligst zu begeistern weiß. Sympathische Charaktere und der gewisse Hang zu makaberem Humor lassen den Leser in die Geschichte eintauchen. Vor allem zum Ende hin steigt die Spannung, sodass man kaum die Finger von Band zwei wird lassen können. Eine schöne Lektüre für Fantasyfans jeder Art.

Gesamte Reihe in einem Überblick:

01. Das Flüstern der Toten
02. Geisterhauch
03. Second Grave on the Left
04. Third Grave Dead Ahead
05. Fourth Grave Beneath My Feet
06. Fifth Grave Past the Light (Sept. 2013)

Pro & Contra

+ Sympathische Figuren
+ Sich aufbauende Spannung
+ Tolles Cover
+ Gutes Setting
+ Leichter Cliffhanger

o Lockerer, leichter Schreibstil

- Zu wenige Informationen über Reyes
- Nicht von Beginn an fesselnd

Bewertung:

Handlung: 3,5/5
Charaktere: 4/5
Lesespaß: 4/5
Preis/Leistung: 4/5
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fesselnder und erfrischender Auftakt einer neuen Urban Fantasy Serie, 23. Juli 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Flüstern der Toten (Taschenbuch)
Inhalt:

Charley Davidson hat einen ungewöhnlichen Job: Sie ist Schnitter, was bedeutet, sie weist den Geistern der Toten, die nicht von selbst gehen, den Weg ins Jenseits. Eines Nachts wird sie von ihrem Onkel, einem Polizisten, zu einem Mord gerufen, weil er ihre Hilfe benötigt. Drei Anwälte einer Kanzlei sind tot aufgefunden worden und nach einigen Gesprächen mit den Geistern der Toten zeigt sich: Alle 3 Partner wurden ermordet.

Charley ahnt gleich, dass dabei etwas nicht mit rechten Dingen zuging. Sie beginnt, sich einen Fall des verstorbenen Barber genauer anzusehen, der Beweise gefunden hatte, die einen des Mordes verurteilten entlasten könnten. Zugleich hat Charley auch noch Privat einiges zu verdauen. Seit einiger Zeit hat sie jede Nacht sehr reelle Träume von einem Mann und als sie genauer nachforscht, bekommt sie heraus, dass es sich dabei um den gut aussehenden Reyes handelt, den sie aus ihrer Kindheit kennt. Charley will der Mordserie auf den Grund gehen und gerät dabei schon bald in große Gefahr, denn die Sache scheint größer zu sein, als Charley alleine bewältigen kann ...

Einschätzung:

"Das Flüstern der Toten" ist der Auftakt einer Urban Fantasy Reihe der Autorin Darynda Jones, welche momentan 3 Teile umfasst, ein vierter ist bereits angekündigt. Die Autorin hat einen sehr flüssigen und charmanten Schreibstil, mir gefiel vor allem, dass zu Beginn jedes Kapitels noch ein passender Spruch eingeworfen wurde und dass die Geschichte mit viel Humor daherkommt.

Die Geschichte wird in der Ich-Form erzählt und zwar aus der Sicht von Charley, was ich sehr gut fand, denn so konnte ich direkt an ihren Geisterbegegnungen und Gedankengängen teilhaben, welche nicht gerade geradlinig und einfach zu verstehen sind. Viel zu früh wurde Charley aufgrund ihrer Gabe - Geister zu sehen - von den ihr nahestehenden Personen enttäuscht, sodass sie sich einen sehr sarkastischen Ton zugelegt hat und nichts und niemanden an sich heranlassen will. Gleichzeitig fordert ihr der Job als Schnitterin einiges ab, denn ständig sind Geister präsent und nicht immer freundlich, da einige den Tod schlecht annehmen können.

Charley hat es sich zur Aufgabe gemacht, als Privatdetektivin bzw. gemeinsam mit ihrem Onkel, der bei der Polizei arbeitet, gewaltsame Tode aufzuklären, damit die Geister leichter "ins Licht gehen" können. Charley hat einen schwierigen Stand in der Welt, da sie aufgrund ihrer Gabe für verrückt gehalten wird, scheinbar Selbstgespräche führt und sich einen sehr sarkastischen Humor angewöhnt hat, um eher zu verletzen als verletzbar zu sein. Ich konnte ihre Handlungen und Sprüche sehr gut nachvollziehen, fand diese auch sehr oft zum Schmunzeln, wenn sie auch an einigen Stellen etwas weniger ironisch hätte sein können, um andere nicht verbal anzugreifen. Da dies nicht absichtlich geschieht, sondern einfach Teil ihrer Persönlichkeit ist, mag man sie trotzdem. Mir war Charley von der ersten Seite an sympathisch, ihre Gedankengänge, ihre leicht abzulenkende Art, ihre ironischen Sprüche und die Hingabe, die sie in ihre Arbeit steckt ' man kann gar nicht anders als sie gerne zu haben. Auch wenn sie sich immer wieder in Gefahr begibt oder mit ihren Ideen scheitert, kann man ihr das nicht übel nehmen, denn es passt einfach zu ihr.

Zwischen dem sexy Reyes und Charley besteht eine Verbindung, die im Laufe des Buches ausgebaut wird, doch Reyes traut sich mehr als ein paar Treffen nicht zu, ist es doch zu gefährlich für Charley. Reyes wird als gutaussehender und geheimnisvoller Verehrer gehandelt, ist er doch aber soviel mehr und sogar noch andersartiger als Charley. Trotz seiner düsteren Vorgeschichte und Familie hilft er Charley wo er nur kann, doch damit bringt er sie auf andere Weise in Gefahr, welche viel schlimmer sein könnte als der Tod ...

Auch die Nebenfiguren wie Charleys Onkel, der sie zwar als Hilfe bei seinen Fällen braucht, ihre Gabe aber nicht versteht, oder ihre Freundin Cookie, die die einzige ist, der Charley alles erzählen kann und die auch alles glaubt, wurden sehr real gezeichnet und für mich interessant und menschlich dargestellt. Was mir zudem gut gefiel ist das Setting der Geschichte, die in unserer "normalen" Welt spielt, mit ganz bodenständigen Personen, denen Charley aber ganz rücksichtslos von ihrer Gabe erzählt und so ziemlich oft Unfrieden stiftet.

Fazit:

"Das Flüstern der Toten" ist ein fesselndes und erfrischend anderes Urban Fantasy Buch, das mit seinem sarkastischen Ton, sowie interessanten Charakteren zu überzeugen weiß und damit für kurzweiliges Lesevergnügen sorgte. Dafür gibt es von mir eine Leseempfehlung, außerdem 4 von 5 Punkten! Ich freue mich schon auf den zweiten Teil, der im Januar 2013 bei LYX erscheinen wird. (TS)
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5.0 von 5 Sternen Toller Fantasy Einstieg, mal ohne Hexen, Engel und Co!, 2. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Flüstern der Toten (Taschenbuch)
Klappentext
Charley Davidson hat einen ungewöhnlichen Job: Sie weist den Geistern der Toten den Weg ins Jenseits. Als drei Anwälte einer Kanzlei in derselben Nacht ermordet werden, ahnt Charley, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Kurz darauf begegnet ihr in ihren Träumen der geheimnisvolle und gut aussehende Reyes, den sie aus ihrer Kindheit kennt. Charley will der Mordserie auf den Grund gehen und gerät dabei schon bald in große Gefahr. Ein dunkles Geschöpf hat sich erhoben und droht, großes Unheil über die Stadt zu bringen.
Zum Buch
Charley ist Privatdetektivin, aber keine gewöhnliche, Nein, sie arbeitet im Auftrag für die Toten. Drei ermordete Anwälte suchen sie auf und geben ihr Rätsel auf. Zusammen mit ihrer besten Freundin Cookie, und ihrem Onkel Bob versuchen sie Licht ins Dunkel zu bringen, doch je weiter die Ermittlungen voranschreiten desto mehr erfährt Charley auch von ihrer Vergangenheit und ihrer Gabe.....
Schreibstil
Darynda Jones verleitet durch ihren gut verständlichen, flüssigen Schreibstil einfach zum mitlesen. Ich konnte mich recht schnell in "Ihrer" Welt zurecht finden, da sie auch recht anschaulich und humorvoll ihre Situation beschreibt.
Charaktere
Charley Davidson ist ein besonders gut ausgearbeiteter Charakter, Kaffeesüchtig und Adrenalinjunky, absolut hilfsbereit ihren Schützlingen gegenüber und schlagfertig bei den lebenden Kollegen. Doch auch die weiteren Personen gewinnt man recht schnell gern, besonders die Freundin hat es mir da angetan. Jeder bekommt seine eigenen Eigenschaften zugeteilt, die wiederum das Geschehen in dem Roman so interessant machen.
Spannung
Gleich zu Anfang beginnt ja der Fall, der an sich ja schon so spektakulär ist, das man sich einfach darauf einlassen muss, damit man richtig abtauchen kann. Die Autorin macht es einem aber auch leicht. Mit vielen kleinen Details spickt sie die besondere Gabe von Charley und die dazugehörige Konsequenz, so das man sich mache Situation bildlich vorstellen konnte. Man rätselt automatisch mit und bis zum Ende wusste ich nicht genau was "Der Böse" ist. Geschickte Wendungen lassen einen vermuten und spekulieren aber ich war der richtigen Spur wirklich Meilenweit entfernt. An Action fehlt es zumindest nicht.
Meine Meinung
Ich bin begeistert, ich hab dieses Buch ausgewählt, weil ich mich Fantasymäßig mal auf was neues einlassen wollte, als wie das übliche wie Engel, Hexen oder Vampire. Ich bin nicht enttäuscht worden. Darynda Jones hat mich in die Welt der Geister entführt. Mit dem humorvollem Schreibstil und den liebgewonnenen Charakteren wird nun eine neue Buchreihe in mein Regal einziehen. Aktiongeballte Spannung mit einem Tupfen Erotik schaffte es mich in den Bann zu ziehen, denn genau die Richtige Mischung ist getroffen worden. Zarte Bande zwischen den Hauptcharakteren, die füreinander da sind. Doch was das Ganze in Zukunft für Auswirkungen haben wird, bleibt offen und lässt uns mit einem ziehmlich gemeinem Cliffhanger zurück. Ich warte nun gespannt auf den 2. Band und kann euch den 1. Teil dieser Buchreihe nur ans Herz legen. Ein Muss für alle Fantasyfans!
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5.0 von 5 Sternen Geistreich und heiß!!!, 24. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Flüstern der Toten (Taschenbuch)
Charley ist die Schnitterin, sie ist das Licht und weist den Geistern der Toten den Weg. Doch seit kurzem hat sie seltsame Träume. Reyes scheint kein Geist zu sein, aber auch kein Mensch, trotzdem fühlt sie sich sehr stark zu ihm hingezogen. Dann werden drei Anwälte ermordet und bitten um ihre Hilfe. Charley versucht die Morde aufzuklären, einen Unschuldigen vor dem Gefängnis zu bewahren und sucht gleichzeitig nach Reyes und muss feststellen, dass ihr, als sie ihn endlich gefunden hat, die Zeit davonläuft...

Charley ist offiziell Privatdetektivin und Beraterin bei der Polizei - wo ihr die Fähigkeit mit Geistern zu sprechen sehr entgegenkommt. Außerdem ist sie ein Mensch der nicht anders kann als zu helfen. Oft sind die Konsequenzen für sie schmerzhaft und schon ein paar Mal ist sie beinahe getötet worden. Sie lebt nur noch, weil ihr ein dunkles Wesen, vor dem sie große Angst hat, geholfen hat.
Ich mag Charley. Sie spuckt zwar oft große Töne, weiß aber eigentlich, wo ihre Grenzen sind - auch wenn sie sie immer wieder ausreizt. Mir gefallen alle Figuren des Buches, vor allem aber (nach Charley), ihre Freundin und Sekretärin Cookie. So eine Freundin hätte wohl jeder gern. Sogar gewisse Kollegen, die ja anfangs nicht so sympathisch wirken, aber für die Geschichte doch wieder wichtig sind und vor allem zeigen, wie wir manchmal mit Unbekanntem umgehen.

Die Aufklärung der Mordfälle war spannend, aber die Suche nach Reyes und die Frage was er ist, machen einen Großteil des Buches aus. Dass es zwischen Charley und Reyes gleich so geknistert hat, fand ich anfangs etwas irritierend. Bis zum Ende hin dann aber toll.

Ein Highlight! Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein leichter und flockiger Para- Suspense der mit dem Humor der Autorin steht und fällt, 2. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Flüstern der Toten (Taschenbuch)
Charley Davidson ist anders als andere Frauen- sie hat eine besondere Gabe, die ihr ganz nebenbei auch dabei hilft Verbrechen aufzuklären. Charley ist die 'Schnitterin'- eine Person die von Toten als strahlender Lichtkörper wahrgenommen wird und welche davon wie magisch angezogen werden, denn Charleys Körper bildet den Übergang zwischen Diesseits und Jenseits und jeder Geist muss um ins Jenseits gelangen zu können, durch Charley persönlich hindurch gleiten. Aber das ist noch nicht alles: Charley kann zudem die Geister der Toten sehen, mit ihnen sprechen und sie auch berühren. Eine manchmal undankbare Gabe, für die Charley von ihrer Stiefmutter Denise oftmals gerügt wurde und die Charley fast einen Platz in der Psychiatrie eingebracht hätte, wenn Charleys Vater nicht gewesen wäre, der im Gegensatz zu Denise und Gemma, (Charleys Stiefschwester) an Charleys besondere Gabe glaubt.

Schon von Kindesbeinen an half Charley ihrem Vater und ihrem Onkel Bob, zwei Cops, dabei Fälle aufzuklären (ihre besonderen Fähigkeiten waren schließlich ideal, denn wer hat schon die Möglichkeit die Toten danach befragen zu können, wer sie getötet hat) und hat sich nun als Privatdetektivin selbstständig gemacht. Dennoch arbeitet sie immer noch eng mit ihrem Onkel Bob zusammen und fällt somit auch aus allen Wolken, als sie eines Morgens einen Anruf von Bob erhält, dass sie sich unverzüglich an einem Tatort einzufinden hätte. Ein Mann wurde getötet, doch was Bob nicht ahnt, ist, dass Charley zur gleichen Zeit Besuch vom Geist eines Anwalts bekommen hat und vor allem dass die Morde an dem Mann und an dem Anwalt, der sich als Geist vor Charley manifestiert hat miteinander zusammenhängen. Als auch noch die zwei verbliebenen Kollegen der Kanzlei ermordet aufgefunden werden, in geisterhafter Erscheinung auftauchen und Charley darum bitten ihren plötzlichen Tod aufzuklären, ahnt Charley noch nicht, dass sie sich damit selbst in Lebensgefahr begibt.

Aber auch auf zwischenmenschlicher Ebene geht es turbulent zu. Charley wird seit kurzem immer wieder von überaus erotischen Träumen heimgesucht in denen sie ein unverschämt attraktiver Mann stets zu Gipfeln der körperlichen Ekstase führt. Wer ist der Mann und vor allem ist er wirklich ein Mensch oder ein Wesen mit übernatürlichen Fähigkeiten ausgestattet? Bei ihren erotischen Begegnungen nennt er sie immer 'Dutch', so wie einst ein junger Mann mit Namen Reyes, dem Charley und Gemma vor vielen Jahren, als sie zufällig Zeugen häuslicher Gewalt wurden zur Hilfe eilten, der diese aber brüsk zurückwies. Und dann wird sie auch noch von einem smarten und attraktiven Kollegen ihres Onkels in den Wahnsinn getrieben, mit dem sie wohl oder übel zusammenarbeiten muss'.

Meine Einschätzung:

'Das Flüstern der Toten' ist der erste Teil einer locker flockigen und amüsanten neuen Urban Fantasy Reihe der Autorin Darynda Jones, deren Roman in den USA mit überschwänglichen Beifallstürmen und Preisen bedacht wurde. Angepriesen wird dieser Roman unter anderem als 'wunderbar sarkastisch' (quelle: Romantic Times) und tatsächlich ist es so, dass die Heldin dieses Romans durchaus einen trockenen, bissigen Humor besitzt. Vor jedem Kapitel findet der Leser einen neuen, sinnigen, witzigen Spruch vor, der mir fast immer ein Schmunzeln entlocken konnte. Und auch viele Bemerkungen die die Heldin im Laufe des Romans fallen ließ waren amüsant, doch wenn ich ganz ehrlich bin, hatte ich nach knapp 100 Seiten lesen ein wenig das Gefühl, als ob die Autorin auf Biegen und Brechen versucht ein Gagfeuerwerk abzufeuern und nicht alles, was lustig sein soll, wirkte auf mich dann auch so.

Mir wäre es etwas lieber gewesen, wenn Darynda Jones ihrer weiblichen Heldin neben Witz und Schlagfertigkeit auch ein wenig mehr persönliche Note auf den Leib geschrieben hätte. Das kann aber womöglich auch damit zusammenhängen, dass wir es hier mit einem ersten Teil einer Serie zu tun haben und Charley in den Folgebänden mehr Konturen bekommt. Der Roman wird in 'Ich-Form' aus Charleys Sicht erzählt und man erfährt was es mit Charleys besonderer Gabe zu tun hat und wie sie sich dabei fühlt, fast immer von Geistern umgeben zu sein. Man merkt sehr schnell dass Charleys Sarkasmus und ihre Schlagfertigkeit, zwei Waffen sind, die sie sich aufgrund der Tatsache, dass sie von ihrer Stiefmutter nie wirklich geliebt und akzeptiert wurde, angewöhnt hat.

Charley liebt ihren Onkel und ihren Vater abgöttisch und hat zudem nette Freunde, wie etwa die kaffeesüchtige Cookie, die ihr als Mädchen für alles helfend unter die Arme greift oder den jungen und frechen Geist Angel, der ihr in brenzlichen Situationen zur Seite steht. Aber auch der große Unbekannte; der Fremde, der Charley zu erotischen Höhepunkten verhilft, hat es in sich, wobei seine wahre Identität erst gegen Ende des Buches gelüftet wird. Seinen wahren Hintergrund zu erfahren, war dann auch einer der Reizpunkte für mich, der mich den Roman nicht vorzeitig aufgeben/weglegen ließ, denn ich wollte unbedingt erfahren was es mit Reyes auf sich hat.

Der Kriminalfall ist nicht unbedingt spannend, aber zumindest ist er so gestrickt, dass man genau wie Charley und ihr Onkel Bob lange im Dunklen tappt. Gespickt ist der Roman wie schon erwähnt mit vielen, vielen witzigen und weniger witzigen Gedankengängen und Sprüchen der Romanheldin und wer den gleichen Humor besitzen sollte wie die Autorin, wird sich sicherlich beim Lesen ausschütten können vor Lachen. Obwohl ich selbst einen trockenen, schwarzen Humor besitze, lag Darynda Jones Humor leider nicht ganz auf meiner Wellenlänge, daher fiel es mir sehr schwer mich auf die Geschichte zu konzentrieren und durchzuhalten. Ein wenig erinnerte mich Darynda Jones Schreibstil an den von Gemma Halliday und wer schon Hallidays Romane mochte, wird bestimmt auch von Darynda Jones Erstling begeistert sein.

Wer bislang eher ein Bogen um Para-Romances gemacht hat, kann hier durchaus zugreifen, denn abgesehen von Charleys Schnitter-Rolle und ihre Begegnungen mit Geistern (und dem großen, dunklen Unbekannten) wirkt dieser Roman eher wie eine leichte, humorvolle Suspensekomödie mit prickelnden Liebeszenen wohlbemerkt.

Fazit: Ein leichter und flockiger Para- Suspense der mit dem Humor der Autorin steht und fällt und die Leser höchstwahrscheinlich in zwei Lager aufteilen wird. Allerdings auch ein Serienauftakt, der Potential in sich birgt und als Strandlektüre durchaus geeignet ist.

3.5 von 5 Punkten. Eine Rezension von Happy End Bücher. (NG)
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5.0 von 5 Sternen Einfach super :), 19. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Flüstern der Toten (Taschenbuch)
Die Hauptdarstellerin Charley ist witzig, temperamentvoll und absolut schlagfertig. Die Sticheleien zwischen ihr und Garrett Swopes, einem Officer der für ihren Onkel Bob arbeitet, sind immer herrlich erfrischend und lockern die sonst so ernste und spannungsgeladene Geschichte auf.
Ihre beste Freundin Cookie finde ich total sympathisch, denn neben ihrer offensichtlichen Sucht nach Kaffee und ihrer Direktheit, ist sie eine der wichtigsten Personen in Charley’s Leben.

Was mich aber sehr erstaunt hat, war die Tatsache, dass es neben dem Ernst und der Spannung tatsächlich eine Liebesgeschichte gibt, von der ich nie erwartet hätte, diese so im Buch zu finden. Sie ist völlig anders, als alle bisher gelesenen Romanzen und war daher anfangs sehr ungewohnt, doch nach ein paar Seiten war ich darüber hinweg und hatte am Lesen einfach viel Spaß!

Sehr merkwürdig fand ich, dass in der Kurzbeschreibung auf dem Buchrücken die Rede von einem „dunklen Geschöpf“ ist, welches sich erhebt und mit großen Unheil für Alberquerque droht. Bis auf ein paar Seiten, in der die Rede von Satan und seinem Sohn ist, hatte ich nie den Eindruck, dass es solch ein Geschöpf wirklich gibt.

Von dieser mir nicht ganz schlüssigen Tatsache mal abgesehen, fand ich die Geschichte sehr gut. Mir hat es gefallen, dass die Autorin einen lockeren Schreibstil verwendet hat und die Personen im Buch dadurch noch authentischer wirkten, wodurch ich mich umso mehr in diese hineinversetzen konnten.

Die Geschichte ist etwas für mich völlig neues gewesen und ich freue mich schon auf den zweiten Band! :)
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4.0 von 5 Sternen Der Tod kommt auf High-Heels, 9. August 2012
Von 
Logan Lady (FR) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Flüstern der Toten (Taschenbuch)
Charley Davidson ist die Schnitterin. Sie bringt Verstorbene auf die andere Seite und hilft ihnen dabei, ihre noch ungeklärten Probleme zu lösen. Diese Fähigkeit mit Toten zu kommunizieren nutzt sie auch um der Polizei zu helfen. Als 3 Anwälte ermordert werden, ist der Fall doch nicht so einfach, wie er scheint...

Darynda Jones' Debüt ist ein gelungener Mix aus Fantasy und Krimi. Die Hauptfigur Charley habe ich direkt ins Herz geschlossen. Auch die weiteren Figuren, die die Autorin in die Geschiche einfließen lässt, habe ich liebgewonnen. Nun ja, bis auf die Stiefmutter, aber die mag man ja in kaum einem Buch.

Der Schreibstil von Darynda Jones ist einfach und flüssig zu lesen. Ihr Erzählstil ist witzig und frech ohne aufgesetzt oder abgedroschen zu wirken. Sie lässt ihre Hauptfigur aus der Ich-Perspektive erzählen, was ich sehr gut finde. Denn so hatte ich Anteil an den vielen, meist witzigen Gedanken der Schnitterin.

Die Geschichte ist spannend und schön erzählt, ab und an aber verwirrend gestaltet, so dass ich nochmals zurückblättern musste um alles zu begreifen. Darynda Jones hat bei mir so viel Neugier erzeugt, so dass ich so sehr gespannt auf das Erscheinen des 2. Teils bin.

Fazit: ein toller Serienstart, der Lust auf mehr macht und vor allem zum Lachen bringt. Eine unbedingte Leseempfehlung.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine Sensenfrau, ein Traummann und ein Cop..., 11. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Flüstern der Toten (Taschenbuch)
Charley Davidson
ist Barkeeperin, Privatdetektivin, Beraterin der Polizei von Albuquerque, New Mexico, und nicht zuletzt Schnitterin, Sensenmann oder besser gesagt Sensenfrau.
Denn sie weist den verstorbenen Seelen den Weg ins Jenseits. Sie führt diejenigen ins Licht, die den Weg dorthin selbst nicht finden, noch etwas zu erledigen haben oder einfach noch nicht bereit sind zu gehen.

Charley sieht dementsprechend Geister und kann mit ihnen kommunizieren, und umgekehrt funktioniert dies auch bestens.
Und sie kann ihre Gabe als Beraterin der Polizei nutzen, natürlich fast nur in aller Heimlichkeit, um nicht als verrückt abgestempelt zu werden. Denn es ist natürlich sehr praktisch, wenn man die Verstorbenen noch direkt am Tatort zu ihrem eigenen Tod befragen kann.

In ihrem aktuellen Fall muss Charley nun in Zusammenarbeit mit der Polizei, oder besser gesagt mit ihrem Onkel Bob und dem attraktiven Garrett Sworpes, den Mord an drei Anwälten aufklären, die nach ihrem gewaltsamen Tod den Beistand der Schnitterin ersucht haben und ihr von nun an hilfreich bei der Aufklärung zur Seite stehen.

Und immer wenn Charley in eine brenzlige Situation gerät, was recht häufig passiert, weil sie sich nie zurück- oder heraushalten kann, wird sie von einer dunklen Erscheinung gerettet, den Charley nur den "großen Bösen" nennt. Er materialisert sich aus Rauch und Schatten und verschwindet genau so plötzlich wie er auftaucht.

Und dann erscheint ihr seit Monaten jede Nacht der attraktive und geheimnisvolle Reyes in ihren Träumen. Aufgrund der gemeinsamen, nächtlichen Aktivitäten verzehrt sie sich nach ihm und ihren Begegnungen, auch, wenn sie nicht weiß, wer oder gar was er ist.
Welches Wesen, das weder Mensch noch Geist zu sein scheint, hat die Macht, sich in ihre Träume zu schleichen, sie zu berühren und ihr den Verstand zu rauben?
Gibt es gar einen Zusammenhang zwischen ihrem bedrohlichen, mysteriösen Retter und ihrem leidenschaftlichen Traummann?
Und auf welcher Seite stehen die beiden?

Charley versucht dies herauszufinden, und dabei gerät die Aufklärung der Morde an den Anwälten immer wieder aus Charleys Blickwinkel, die wirklich Schwierigkeiten hat, ihre Gedanken und Aufmerksamkeit zu fokusieren, genau so wie aus dem Blickwinkel des Lesers.
Denn der Mordfall ist wirklich tödlich langweilig, weder spannend noch interessant, sodass ich keine große Lust verspürte, diesen zu verfolgen.

Wer aufgrund des verträumten Covers eine niedliche Heldin im Blümchenkleid, ein romantisches Medium à la "Ghost Whisperers" Melinda Gordon erwartet, wird jedoch enttäuscht werden.
Charley Davidson ist tough, selbtsbewusst, mutig, stark.
Ihre weiche Seite versteckt sie jedoch nur hinter markanten und sarkastischen Sprüchen. Aufgrund ihrer Gabe musste sie früh lernen mit Misstrauen, Unglauben und Verachtung umzugehen, die ihr Bekannte, Polizeikollegen oder sogar die eigene Familie entgegen bringen. Dabei hat sie jedoch immer ihre Hilfsbereitschaft und ihr Mitgefühl bewahrt. Für die Toten hat Charley immer ein offenes Ohr, immer einen flapsigen Spruch parat. So hält sie ihr selbst geschmiedetes Schild aus Sarkasmus und Stärke immer hoch, wenn sie sich vor ihrer Umwelt schützen muss.

Doch Charley stehen auch andere Menschen zur Seite:
Die stets muntere, aufgeschlossene und hilfsbereite Nachbarin und Sekretärin Cookie, der gutmütige, wenn auch etwas mürrische Onkel Bob sowie der attraktive und arrogante Detective Garrett Sworpes und ein paar mehr oder minder verrückte Geister.
Diese wirken zwar alle ein wenig stereotyp, dafür aber umso sympathischer. Und über Cookie und ihre Sprüche kann man mehr als einmal schmunzeln.

Und da wären wir auch schon beim Humor, der mich nicht voll und ganz überzeugen konnte. Entweder ich empfand ihn als zu gewollt oder habe ihn schlicht und einfach nicht verstanden. Dennoch gibt es aber immer wieder amüsante Szenen oder sarkastische oder ironische Dialoge, über die man lachen muss.
Der Schreibstil ist einfach, locker, ein wenig flapsig und schnoddrig - jedoch passend zu Setting, Geschichte und der Ich- Erzählerin.

Nach einem tollen und lustigen Start mit einer schönen und innovativen Idee und Hintergrundgeschichte, in der sich eine Schnitterin in ein Wesen verliebt, das sie nur aus ihren Träumen kennt, folgt leider ein durchschnittlicher Mittelteil, in der die Ermittlungsarbeit im Vordergrund steht.
Bei der Ermittlungsarbeit wie auch im "Fall" Reyes werden Charley die verschiedenen Puzzleteilchen einfach vor die Füße geworfen, sodass sie sie nur noch gemütlich zusammenstecken muss und keinerlei Spannung oder Nervenkitzel aufkommen kann.
Doch zum Glück folgt ein Ende, in der Charley und Reyes wieder mehr in den Mittelpunkt rücken und in der das schaurige und spannende Geheimnis um die Existenz von Reyes offenbart wird, welches mich doch an der gesamten Geschichte am meisten interessierte.
Das Ende ist überraschend, beantwortet viele Fragen, wirft aber genau so viele wieder auf, sodass man einfach weiterlesen muss, da man auch wissen will, ob oder wie es mit Charley und Reyes weitergehen kann, ob Garrett Sworpes irgendwann noch ein Wörtchen mitreden darf und welche Überraschungen Charley noch als Privatdetektivin, Frau und Schnitterin bereithalten wird.

Ich würde
gute 3 Sterne
für dieses Debüt zücken, sodass für die nächsten Bände noch reichlich Luft nach oben bleibt, die Darynda Jones hoffentlich auch nutzen wird.
Für die nächsten Bände würde ich mir mehr dunkle, bedrohliche Mystik wünschen (das Ende des ersten Bandes hat dies ja schon angedeutet), mehr Charley- Reyes- Szenen und mehr Spannung.
Insgesamt eine leichte, unterhaltsame, wenn auch mitunter etwas langatmige Urban Fantasy- Geschichte, die endlich mal ohne Vampire, Werpanther oder Engel auskommt, dafür aber in Zukunft hoffentlich mehr schöne und schaurige Geistererscheinungen bieten kann. Die Idee mit den Geistern finde ich nämlich wirklich toll!
Ich bin auf jeden Fall gespannt und neugierig, wie es weitergehen wird!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Begeisterung bekam einen Dämpfer, 19. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Flüstern der Toten (Taschenbuch)
Zum Inhalt kann ich auch nur das wiedergeben, was andere bereits vor mir erzählt haben, deshalb mein Eindruck in Kürze:
Anfangs begeisterte mich die Idee dieser neuen Fantasy-Figur. Ich kaufte das Buch vor allem, weil ich durch den "Blick ins Buch" bei Amazon den lockeren Schreibstil und auch die abzusehende Entwicklung der Story super fand.
Das war's dann aber auch schon. Die Geschichte hielt nicht, was der Anfang versprach - ich hätte mir eine professionellere Umsetzung für die Handlung gewünscht!
Der Humor war irgendwann mal verbraucht, soll heißen, als "zu gewollt" empfunden. Auch dachte ich gegen Mitte, dass es endlich mal wieder mit dem interessanten Teil weitergehen könnte - also mit Reyes (!) - eingepackt in spannender(er) Hintergrundstory. Leider war da nix bis zu einer ganz kurzen Abhandlung am Schluss, die mich doch ziemlich "unbefriedigt" zurückließ.
Als Beginn einer Serie evtl. ganz vielversprechend, - als Buch für sich ist es eher geeignet für eine Lesegeneration zwischen Teen und Twen.
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Das Flüstern der Toten
Das Flüstern der Toten von Darynda Jones (Taschenbuch - 12. Juli 2012)
EUR 9,99
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