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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weniger märchenhaft
Cerise Mar lebt in einem unwirtlichen Stück Sumpfland zwischen einem Reich voller Magie und der technologischen Welt von WalMart und Sozialversicherungsnummern. Ihr Clan ist zahlreich und verfügt über reichlich Land, aber geringe finanzielle Mittel. Als ihre Eltern verschwinden und das Haus ihrer verstorbenen Großeltern von einem verfeindeten Clan...
Veröffentlicht am 7. Juni 2011 von javelinx

versus
3.0 von 5 Sternen Verwirrender, zT spannender Fantasyroman
Fantasy ist an sich genau mein Interessensgebiet. Allerdings scheiterte ich bei diesem Roman doch daran, mir gewisse Figuren oder Dinge vorzustellen. Vieles wurde einfach nur eingeworfen, ohne jegliche Erklärung oder Umschreibung. Das hat den Lesefluss sehr gehemmt und mich oft genervt. Die Personen waren zwar sympathisch und auch charakterlich gut durchdacht, aber...
Vor 5 Monaten von Morgaine veröffentlicht


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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weniger märchenhaft, 7. Juni 2011
Von 
javelinx - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Spiegeljagd (Land der Schatten, Band 2) (Taschenbuch)
Cerise Mar lebt in einem unwirtlichen Stück Sumpfland zwischen einem Reich voller Magie und der technologischen Welt von WalMart und Sozialversicherungsnummern. Ihr Clan ist zahlreich und verfügt über reichlich Land, aber geringe finanzielle Mittel. Als ihre Eltern verschwinden und das Haus ihrer verstorbenen Großeltern von einem verfeindeten Clan übernommen wird, macht sich Cerise auf die Suche nach ihren Eltern und nach Papieren, die die Eignerschaft vor Gericht beweisen sollen.

Während ihrer Nachforschungen trifft Cerise auf den Gestaltwandler William Sandine (aus Folge 1), der selbst in verdeckter Mission unterwegs ist. Beide ahnen nicht, daß sie hinter den gleichen Personen her sind. Widerwillig nimmt William Cerises Hilfe an, um einen Weg durch den Sumpf zu finden. Von der schmuddligen, übel riechenden "Landstreicherkönigin" ist er alles andere als begeistert - was auf Gegenseitigkeit beruht...

Wie die beiden einander nach und nach kennen lernen und das Aufkommen einiger unangenehmer Wahrheiten das Vertrauen immer wieder gefährdet, ist gut in Szene gesetzt und spannend erzählt. William ist ein Held mit Ecken und Kanten, der im Lauf der Handlung immer attraktiver wird. Er wirkt deutlich weniger märchenprinzenhaft als Declan in der vorausgegangenen Folge und muß sich mit traumatischen Erfahrungen auseinandersetzen, was ihn realistischer und glaubhafter wirken läßt und keine Märchenstimmung mehr aufkommen läßt. Cerise imponiert durch ihren ausgeprägten Familiensinn, entscheidungsfreudigen Kampfinstinkt und geradezu verzweifelten Mut. Von dem etwas überheblich wirkenden Kämpfer, der sie nicht für voll zu nehmen scheint, läßt sie sich den Schneid nicht abkaufen und beweist ihm, was in ihr steckt.

Das Tempo der Handlung wird durch Kampfszenen und magische Auseinandersetzungen auf hohem Niveau gehalten, die Familienszenen in dem eher unkonventionellen Clan sind unterhaltsam geschildert. Die Szenerie im Sumpfland wirkt unglaublich realistisch und mit zahlreichen Lebewesen und Details zum Leben erweckt, ein Gebrüder-Grimm-Feeling kommt nicht mehr auf, was stimmig zu der härterten Gangart der Handlung und der klareren Konturierung der Charaktere paßt. Insgesamt stellt dies eine deutliche Steigerung zur vorausgegangenen Folge dar.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Land der Schatten II, 22. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Spiegeljagd (Land der Schatten, Band 2) (Taschenbuch)
William, der im ersten Teil der Serie 'Land der Schatten' schon eine Nebenrolle hatte, ist hier der männliche Hauptcharakter. Er soll als Geheimagent einen Feind erledigen, an dem bisher alle anderen Agenten gescheitert sind.
Um an diesen Gegner zu gelangen, braucht er Hilfe von einem Ortsansässigen im Edge. Dieser Bezirk trennt das Brocken, die menschliche Welt, vom Weird, der Welt der Magie. Und dort im Edge trifft er auf Cerise, die selbst große Familienprobleme zu bewältigen hat und seine Hilfe, die er ihr anbietet, daher dankend annimmt. Nicht ahnend, dass sie für William als Lockvogel herhalten soll, um seinen Feind aus der Deckung zu holen.

Bevor es aber um die eigentlich Mission ging, mussten Cerise und William viele Wortkämpfe zwischen sich ausfechten und einige Machtkämpfe gemeinsam gegen eine andere Familie führen. William, ein Gestaltwandler und zum Killer ausgebildet, sowie Cerise, die magisch etwas in petto hat, vor dem sich selbst die stärksten im Moor fürchten, sind beide starke Charaktere, die mir im Laufe des Buches immer mehr ans Herz wuchsen.
Bis sich Cerise' und Williams Wege kreuzten, erfuhr ich in parallelen Handlungen einiges über Williams Leben und auch, was es mit Cerise' Familienverhältnissen auf sich hat.

Als sie sich dann kennenlernten und sich gemeinsam durch das Moorland von Edge quälten, wusste ich, dass 'Spiegeljagd' jetzt schon besser ist, als es der erste Band 'Magische Begegnung' war. Denn die Dialoge zwischen den beiden waren einfach fantastisch! Immer wieder musste ich laut lachen oder hatte ein breites Grinsen im Gesicht. Diese Dialoge erinnerten mich stark an die Hauptfiguren aus Ilona Andrews' anderer Serie 'Stadt der Finsternis'.
Die Gedanken von Cerise und William, welche in Kursivschrift dargestellt wurden, wenn es um den anderen ging, und auch Williams Begriffsstutzigkeit, als es um Flirtversuche mit Cerise ging, halfen dabei ebenfalls. Mit viel Witz und ordentlich gepfefferten Dialogen wurde mir das Lesen verschönert.

Aber auch eine gewisse Spannung lag von Anfang an in der Luft. Richtig spürbar wurde sie erst im Laufe der Handlung, was meinen Lesegenuss noch steigerte. Der Spannungsbogen zog sich sehr schön durch das Buch, wuchs stetig und endete in mehreren dramatischen Situationen.
Während William und Cerise sich langsam kennenlernten, bereitete Williams Gegner schon ihren Tod vor. Ob ihm das gelingt?

Die Geschichte wurde aus verschiedenen Sichtweisen erzählt, wobei die der beiden Protagonisten natürlich häufiger zum Zug kam. Aber auch der Blickwinkel des Feindes wurde regelmäßig erwähnt, sodass ich eine gute Übersicht der verschiedenen Handlungsstränge hatte.

Im Gegensatz zu ihrer ersten Serie 'Stadt der Finsternis', die sich nur um einzelne Hauptfiguren drehte, lässt Ilona Andrews auch die Familien der Hauptcharaktere in den Vordergrund treten. Das ist ein großartiger Unterschied, wodurch beide Serien jeweils ihren Vorzug haben.

Fazit:
Ein humorvoller Spannungsroman mit tollen Charakteren!
Ich bin schon gespannt, wie es im dritten Teil weitergeht und gebe dem Roman fünf von fünf Sternen und mache ihn zu meinem dritten Highlight im Juli.

© Tikvas Schmökertruhe 11.8.2011
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles vergessen, 1. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Spiegeljagd (Land der Schatten, Band 2) (Taschenbuch)
Mittags bekommen, abends schon ausgelesen. Dabei die Bedürfnisse des Körpers nicht mehr bemerkt, nichts mehr sonst gesehen, nichts mehr gehört. Ich denke, das sagt einiges über das Buch aus! Ich wollte mal wieder nur kurz reinlesen und das war's dann mit dem Haushalt. *g*
Eine sehr spannende Geschichte, die Bösen wirklich gruselig (bei manchen fielen mir wieder Davy Jones' Fischmenschen ein), die Guten facettenreich und doch nicht ganz so gut, sondern auch hinterhältig, durchtrieben, tödlich.
Toll geschrieben und so wie es aussieht, geht mein Wunsch in Erfüllung und die nächste Geschichte handelt von Kaldar, der für mich mit seinem frechen Mundwerk und seiner Schlitzohrigkeit deutlich aus der Menge von Cerises Verwandten herausragte.

Für mich eine tolle Serie, die gerne noch mehr Teile haben darf!
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5.0 von 5 Sternen Super, 10. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Super Produkt. Nur zu empfehlen. Sehr schneller Versand und preis Leistung stimmt auch. Daher von mir alle fünf Sterne! Immer wieder gern.
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3.0 von 5 Sternen Verwirrender, zT spannender Fantasyroman, 25. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Spiegeljagd (Land der Schatten, Band 2) (Taschenbuch)
Fantasy ist an sich genau mein Interessensgebiet. Allerdings scheiterte ich bei diesem Roman doch daran, mir gewisse Figuren oder Dinge vorzustellen. Vieles wurde einfach nur eingeworfen, ohne jegliche Erklärung oder Umschreibung. Das hat den Lesefluss sehr gehemmt und mich oft genervt. Die Personen waren zwar sympathisch und auch charakterlich gut durchdacht, aber den 3. Teil der Reihe werde ich wohl doch nicht bestellen. Man findet einfach zu wenig oder zu langsam in die Geschichte.
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5.0 von 5 Sternen Land der Schatten: Spiegeljagd, 5. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Spiegeljagd (Land der Schatten, Band 2) (Taschenbuch)
Das Buch ist pünktlich bei mir eingetroffen. Ich habe am gleichen Tag angefangen zu lesen. Alle Seiten und das gesamte Buch waren sauber und ordentlich. Habe in jeder freien Minute gelesen und mir jetzt den nächsten Teil bestellt, aber als E-Book. Bin mit dem Verkäufer rundum zufrieden.
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5.0 von 5 Sternen gutes buch, 31. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Spiegeljagd (Land der Schatten, Band 2) (Taschenbuch)
dieses buch ist genauso gut wie das erste prima übergang find ich auch fesselnd so das man an diesem buch quasi kleben bleibt ...
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5.0 von 5 Sternen Land der Schatten: Spiegeljagd, 7. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Spiegeljagd (Land der Schatten, Band 2) (Taschenbuch)
Meine Schwester hat sich sehr über das Buch gefreut da sie schon den ersten Teil gelesen hatte. Sie hatte das Buch auch sehr schnell gelesen und war begeistert hat ihr gut gefallen.
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4.0 von 5 Sternen Ein etwas anderes Gestaltenwandlerbuch..., 30. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Spiegeljagd (Land der Schatten, Band 2) (Taschenbuch)
Meine Meinung:

Das Cover ist richtig schön. Darauf zu sehen ist eine Frau, von der Wahrscheinlich Magie ausgeht. Ich mag das Cover sehr und es zieht einen praktisch an.

In dem Buch geht es um den Gestaltenwandler William, der schon in Band 1 vor kam, der eine Mission in einem Sumpfland durchführen muss. Erst hatte er keine so große Lust und er verfolgt nur ein einziges Ziel bei dem ganzen: Er will Spider umbringen.
Auf dem Weg trifft er Cerise Mar, die im Sumpfgebiet aufgewachsen ist und sich dort auch auskennt. Er nimmt die Gelegenheit war und will sie ausnutzen.
Allerdings hat er nicht damit gerechnet, dass sich das bald ändern wird....

Das ist jetzt mein drittes Buch von dem Autorenpaar und ich muss sagen, ich bin begeistert. Ich habe Band eins schon geliebt und Band zwei ist genau so gut.
Es ist spannend geschrieben und sehr leicht zu lesen. Man kann sich alles perfekt vorstellen und fiebert richtig mit. Die Umgebung und alles ist sehr gut beschrieben. Einfach wow.

Der Anfang ist etwas langweilig, aber ich glaub, dass ist so bei jedem Buch so. Dieser Band ist teils an den ersten verknüpft, da man ja verstehen muss, wieso William so eine Laune hat und denkt, dass er immer alleine sein wird.
Nach einer Weile geht es dann aber Berg auf und die Seiten fliegen nur so dahin.

Die Mitte war sehr Actionreich. Man kann sich sicher sein, dass es keine langweilige Geschichte mit einem verliebten Pärchen wird. Das liebe ich so sehr. Natürlich wird der Faktor Liebe nicht ausgelassen, nur verlieren sie die "Mission" Nicht dabei aus den Augen.

Am Ende dachte ich, schöner kann es nicht werden, da es wirklich wieder typisch die beiden war (also von den Charakteren).
Es war ein Abschluss, wie ich es mir vorgestellt habe: Also nicht langweilig.

Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und haben eine eigene Seele. Man fühlt sich mit jeder Seite ihnen immer näher. Sogar mit den "Bösewichten".

William ist ein Gestalltenwandler der in einer Welt groß geworden ist, die nur aus Magie besteht. Er wurde der Regierung übergeben, da er ein Gestaltwandler ist. Dort wurde er ausgebildet und in den Krieg geschickt.
Vom Charakter her ist er stur und kann alles nur mit dem Militär vergleichen. Er ist aber auch Liebenswürdig und mitfühlend. Die die er Liebt, beschützt er mit seinem Leben.

Cerise ist ein Mensch, bei der die Familie über alles steht. Sie hält zu ihnen und lebt für sie. Auch sie ist wie William eher stur und kämpft gerne.
Sie konnte ich mir sehr gut vorstellen und die witzige Art von ihr hat mich von ihr fasziniert.

Alle Charaktere habe ich gemocht oder mag ich. Es gibt wirklich keinen den ich nicht mag.
Die Geschichte wird zudem noch aus den verschiedenen Sichten von Cerise, William, paar von Spiders Leuten und Spider erzählt. Es ist meist nicht viel von den anderen dabei aber immerhin so viel, dass man sich auch denen etwas näher fühlt.

Fazit:

Ein zweiter Band der wirklich gut war. Die Art wie das Autorenpaar Ilona Andrews schreibt ist locker und vor allem jugendlich. Man kann es leicht verstehen und man fiebert mit der Geschichte mit.
Ein etwas anderes Gestaltenwandlerbuch.
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3.0 von 5 Sternen Bayou Moon - schwächer als sein Vorgänger., 22. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Spiegeljagd (Land der Schatten, Band 2) (Taschenbuch)
Im Frühjahr 2011 hatte ich den 1. Teil dieser Reihe gelesen und war damals von dieser Welt, die Ilona Andrews hier erschaffen hat, ganz fasziniert. Ich liebe ihre Kate Daniels Reihe, aber die Edge Bücher haben wieder etwas ganz Besonderes an sich, das sich mit der anderen Reihe eben nicht vergleichen lässt. Und obwohl ich vom Vorgänger so begeistert war habe ich die Fortsetzung nie gelesen. Das hat sich nun geändert und ich habe das Buch zudem in netter Gesellschaft lesen dürfen. Meine Erwartungen waren (wieder einmal) recht hoch, schließlich weiß ich welch geniale Geschichten die Autorin schreiben kann. Der Einstieg viel mir aber etwas schwer. Ich hatte hier komplett vergessen, dass Ilona Andrews für diese Welt ganz eigene Ausdrücke und Begriffe erschaffen hat, die erst im Laufe der Handlung erklärt werden. Ein eigenes Verzeichnis dafür gibt es nicht, hilfreich wäre es aber sicherlich, schließlich hatte ich dieses Problem auch schon beim 1. Band und ich könnte mir vorstellen, dass ich auch in Zukunft darauf treffen werde. Nach wenigen Kapiteln hatte ich mich aber hier eingefunden und konnte die Geschichte zu genießen beginnen.

Das dachte ich mir zumindest, gekommen ist es dann aber doch anders. Es hatte mich zwar schon im Vorhinein überrascht wie dick dieses Buch doch ausfällt, aber da habe ich mich noch auf mehr Inhalt gefreut. Genau das ist es aber, das mit hier gefehlt hat. Die Geschichte wird unnötig in die Länge gezogen, Nebenhandlungen werden erzählt, die für die Handlung an sich keine Bedeutung haben und insgesamt fühlte sich dieses Buch nicht rund an. Es hätte durchaus interessant sein können, wenn Kapitel aus der Perspektive der Gegenspieler erzählt werden, aber für mich hatten sie keine Wichtigkeit. Ich konnte nicht verstehen, was die Autorin damit zeigen wollte, denn weder lernte man diese Personen besser kennen noch fühlte man eine Verbindung zu ihnen. Ein Teil von ihnen hat die Geschichte auch nicht überlebt, womit sich ihre Perspektiven noch überflüssiger anfühlen. Im Mittelgrund sollten eigentlich William und Cerise stehen, ihr Kennen lernen und ihr Abenteuer. Aber auch hier fühlte man sich merkwürdig fehl am Platze, fast als würde man das Geschehen nur von Außen beachten, aber an den Gefühlen der Charaktere selbst keinen Anteil nehmen können. William war mir ganz anders in Erinnerung, als er dann hier gezeigt wird. Ernsthaftigkeit zeichnet ihn nun aus, kombiniert mit Vorsicht und Unsicherheit. Cerise nimmt aber auch keinen aktiveren Part ein, sondern stellt ihr Glück in den Hintergrund. So dauert es vergleichsweise lange bis sie zueinander finden und auch danach gibt es kaum zärtliche und gefühlsvolle Momente. Überhaupt ist die Stimmung in diesem Buch eher düster, unterstrichen wird das noch vom Handlungsort selbst, einen Sumpf.

Besonders gut gefallen haben mir dafür die Kampfszenen und diese gibt es reichlich. Hier heißt es jeder gegen jeden und man begleitet die Charaktere von einer Auseinandersetzung zur nächsten. Ich möchte an dieser Stelle auch gar nicht bestreiten, dass Ilona Andrews diese Szenen gekonnt, detailliert und rasant umgesetzt hat, aber etwa ab der Hälfte des Buches haben mich auch diese Momente gelangweilt. Eben weil es nichts Neues oder Außergewöhnliches mehr war, sondern zum Standard in Spiegeljagd geworden war. Bewundernswert finde ich zudem, dass Ilona Andrews das Edge hier komplett neu erschaffen hat und man es aus dem 1. Teil gar nicht wieder erkennt. Zudem stellt sie Cerise und William eine ganze Reihe an Personen zur Seite, die ihnen das Leben nicht immer erleichtern, aber doch für unterhaltsame Momente sorgen (ich denke hier besonders an Kaldar, der es sich nicht nehmen lässt um alles zu wetten).

Spiegeljagd ist das für mich bisher schwächste Buch der Autorin überhaupt. Ilona Andrews hat hier ca. 150 Seiten mehr Raum (im Vergleich zu ihren anderen Büchern) um ihre Geschichte zu entfalten und macht schlussendlich weniger daraus. Die Handlung wurde künstlich in die Länge gezogen und die Geschichte hat dadurch viel an Reiz verloren. Uneingeschränkt empfehlen kann ich jedoch den 1. Band dieser Reihe!
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Spiegeljagd (Land der Schatten, Band 2)
Spiegeljagd (Land der Schatten, Band 2) von Ilona Andrews (Taschenbuch - 9. Juni 2011)
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