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am 1. Dezember 2009
Die Trilogie um den Jungen Tarean und seine Gefährten kommt in Ritter des ersten Lichts" zu ihrem Ende. Aber bevor Tarean ein Ritter des Kristalldrachenordens werden kann, wie es einst sein Vater war, erwarten ihn noch größere, unglaublichere Abenteuer und Gefahren als die, denen er bisher begegnet ist ...

Da sind wir wieder im fantastischen Land Endar, der Heimat Tareans und seiner Gefährten. Alle diejenigen, die die ersten beiden Bände nicht gelesen haben, sollten jetzt aufhören, diese Rezension zu lesen, denn es gibt jetzt ein paar kleine Spoiler zum zweiten Band.

Tarean hat zu Beginn der Handlung einen schweren Gang vor sich, indem er ein Versprechen einlöst, das er am Ende des zweiten Bandes gegeben hatte. Er bringt das Irrlicht Moosbeere, den heimlichen Star der Reihe, nach Hause in den verwunschenen Wald, nachdem diese im letzten Band sich für die Befreiung der Kristalldrachen aus der Gewalt des Herrn der Tiefe geopfert hatte. Wer den Autor kennt, weiß um dessen Affinität zum Kino, besonders aber zu Star Trek" und Star Wars" - der vorangegangene Band lief unter dem Motto Calvas (der böse Hexer aus Band 1) schlägt zurück", und diesmal erwartet den Leser zunächst eine einzigartige Mischung aus Elementen von Die Rückkehr der Jedi-Ritter" und Star Trek III - Auf der Suche nach Mister Spock", um die offensichtlichsten Anleihen aus dem cineastischen Bereich zu nennen, mit denen der Autor seine Bücher gerne spickt und so seinen eigenen Stil prägt. Außerdem versteckt sich ein kleines Quäntchen Poesie in der Handlung, die auch in Star Trek V" zum Tragen kommt.

Wirkte der erste Band noch in sich geschlossen, was, soweit ich weiß, daran liegt, dass ursprünglich nur ein Roman geplant war, so hatte der Autor im zweiten Band einige Handlungsstränge auf den Weg gebracht, die er im dritten Band weiter verfolgen kann. Das wäre zum Beispiel neben dem Unterfangen, Moosbeere nach Hause zu bringen, die versprochene Suche nach einem dunklen Zwilling des Werbären Bromm, der möglicherweise durch die Magie der Stadt Gongathar entstanden ist.

Eine unheimliche Stimmung, die Anleihen an H. P. Lovecraft nimmt, kommt dann auch im Bezug auf die uralte Stadt Gongathar auf, die Tarean und seine Gefährten bereits im letzten Band bereisen mussten. Das namenlose Grauen, das sich hier verbirgt, und die Gefahr, die von diesem ausgeht, sind der Stoff, aus dem Albträume und ganz nebenbei einer der Hauptplots gemacht werden. Einige kleine Versatzstücke aus Filmen wie Die Nacht der lebenden Toten" macht das Grauen komplett. Dieser Plot konkurriert und komplettiert sich mit dem zweiten Haupthandlungsstrang, der sich der Suche nach den letzten verbliebenen Kristalldrachenrittern widmet. Nur mit ihrer Hilfe scheint es, können Tarean und seine Gefährten das Grauen besiegen und den Orden der Kristalldrachenritter neu begründen.

Folgte der Autor bisher fast immer nur den Spuren Tareans, so beschreitet er diesmal einen anderen Weg. Um effektiver die einzelnen Ritter aufzuspüren, teilt sich die Gruppe auf, und der Leser bekommt die Gelegenheit, ein paar weitere eigentümliche Personen kennenzulernen. Der hoffnungsvolle Nachwuchs muss auf seiner Suche feststellen, dass die Zeit nicht spurlos an den alten Kämpen des Ordens vorübergegangen ist. Ein Handlungsstrang über den hundeartigen General Jaular hält den Leser indessen über die Ereignisse an der Front in Gongathar auf dem Laufenden.

Introspektive Momente, an dem der Leser teilhaben kann, sind etwas liberaler verteilt, anstatt sich fast nur auf Tarean zu beschränken. Die anderen Protagonisten erhalten mindestens kurze Schlaglichter, die einzelne innere Konflikte in den Fokus rücken. Durch die Variationen in den Blickwinkeln der einzelnen Personen gewinnt der Leser, anders als in den ersten beiden Bänden, einen kleinen Wissensvorsprung.

Das Ende war für mich mit einigen Überraschungen gespickt, obwohl am Ende ein Happy End schon fast zwangsläufig stehen muss. Dieses Happy End erschien mir fast schon ein wenig zu viel des Guten, aber das muss jeder für sich entscheiden.

Fazit: Bernd Perplies hat es geschafft, sich noch einmal enorm zu steigern. Ich musste höllisch aufpassen, dass ich das Buch nicht in einem Rutsch durchgelesen habe. Zuletzt konnte ich es allerdings nicht mehr aus den Händen legen. Ein größeres Kompliment kann ich keinem Autor geben. Der dritte Band ist in meinen Augen der Beste. Der Autor hat seinen eigenen Stil gefestigt und eine dynamische Geschichte vor dem geistigen Auge des Lesers in Szene gesetzt, die ich als sehr fesselnd empfand.

Hinweis: Diese Rezension habe ich zuerst auf Ringbote-online veröffentlicht
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am 13. Januar 2010
Mit "Ritter des Lichts" nimmt Bernd Perplies Trilogie "Tarean" nun ihr Ende. Nachdem die Helden sich nun zweimal gegen den dunklen Magier behauptet haben, müssen sie sich dieses Mal der Dunkelheit selbst stellen. Natürlich können Tarean und seine Freunde dies nicht allein und so finden sich in diesem Buch viele neue Charaktere ein - aber eigentlich sind es eher ältere Jahrgänge, die nun die neue Geschichte bereichern, denn Tarean und seine Freunde sollen den Kristallritterorden zu neuem Leben erwecken und das mit der Hilfe der ehemaligen Mitglieder.

Bernd Perplies hat sich wahrlich einige bemerkenswerte und vor allem kuriose Gestalten ausgedacht, mit denen er seine Geschichte würzt. Das Schema der Geschichte ist aber, leider muss man dies so sagen, eigentlich auch wieder nur das der letzten beiden Bücher und was die wahren Helden angeht, gibt es keine echten Überraschungen, denn nur die bisherigen Heldenfiguren sind es, die die Geschichte wieder zu einem guten Ende bringen.
Trotzdem ist es nicht gänzlich langweilig, denn durch die eindrucksvollen Charaktere und die neuen Regionen der beschriebenen Welt, die dem Leser gezeigt werden, bleibt es trotzdem interessant und es gibt immer wieder einige spannende Momente auf dem Weg, den Bernd Perplies beschreitet, um seine Figuren am Ende an den ihnen vorbestimmten Ort zu bringen.

Zwar mag man sich vom Handlungsablauf her sehr an die ersten zwei Bände erinnert fühlen, doch ist das Buch ein durchaus passender Abschluss dieser Reihe, der in das Gesamtbild bestens hineinpasst. Sollte man also an den ersten beiden Bänden Gefallen gefunden haben, sollte man auch "Ritter des ersten Lichts" durchaus nicht auslassen!
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am 15. Dezember 2009
Nach der erfolgreichen Befreiung der Kristalldrachen aus ihrer Gefangenschaft soll nun der Kristalldrachenorden zum neuen Leben erweckt werden. Doch bevor Tarean - wie einst sein Vater - ein Ritter des Kristalldrachenordens werden kann, muss er schweren Herzens ein Versprechen einlösen; Moosbeere in ihre Heimat zurückbringen. Währenddessen breitet sich im Herzen Nondurs eine dunkle Macht aus, die die Welt für immer in Finsternis zu tauchen droht...

Die Handlung des dritten und letzten Teils der Tarean-Trilogie knüpft nahtlos an das Ende des zweiten Teils an. Diesmal darf der Leser darauf gespannt sein, nicht nur Tareans Weg und den seiner treuen Gefährten zu folgen, sondern erlebt andere Handlungsstränge aus den Augen von bisherigen Nebencharakteren. Dabei lernt man auch ganz neue Personen kennen, die frischen Wind reinbringen und einem gleich ans Herz wachsen.

Die Geschichte ist, wie seine Vorgänger zuvor auch, von Anfang bis Ende fesselnd und voller Spannung, so dass man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann. Und es gibt auch wieder Szenen, die für das eine oder andere Schmunzeln sorgen ;-)
Die Schauplätze kommen auch hier wieder sehr authentisch und detailliert rüber, so dass im Kopf gestochen scharfe Bilder entstehen. Die ausdrucksstarke und bildreiche Sprache sowie der sichere Schreibstil tragen zudem zur weiteren Verzauberung bei, so dass man komplett in die Geschichte eintaucht und nur ungern davon rausgerissen wird.

Bernd Perplies hat mit seiner Tarean-Trilogie eine Welt voller Abenteuer, Freundschaft, Witz, Zusammenhalt und dem Kampf zwischen Gut und Böse erschaffen, die man sich nicht entgehen lassen sollte.
Ich bin sehr froh, Tarean und seine Welt kennen gelernt zu haben, denn sie haben mir ein paar sehr schöne Stunden beschert und ich bin sicher, dass mir der eine oder andere Gefährte noch lange in Erinnerung bleiben wird. Ich bin schon sehr gespannt auf die weiteren Werke des Autors :-)
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am 17. Dezember 2009
Mit diesem Band schafft Bernd Perplies einen würdigen Abschluss der Tarean-Trilogie, der sich wie bei den vorangegangenen Bänden dadurch auszeichnet, dass man das Buch kaum aus den Fingern legen möchte. Wer sich für die ersten beiden Teile begeistern konnte, wird auch im dritten Teil nicht enttäuscht.

Das Grauen in der düsteren Turmstadt Gongathar ist zu neuem Leben erwacht und nur mit der Unterstützung der Kristalldrachen, deren Ritter des Kristalldrachenorden sowie aller verfügbaren Streitkräfte lassen die Schatten der Stadt sowie deren untote Armee aufhalten, bis Tarean und seine Gefährten das "Erste Licht" finden, welches allein die Macht hat, die Schatten zu bannen.

Der Reiz aller Bücher besteht für mich hier wieder in den Charakteren der Gruppe um Tarean, die in Ihrer Unterschiedlichkeit erheblich die Qualität des Buches ausmachen. Umso mehr freut es mich, dass auch die totgeglaubte Mosbeere wieder mit von der Partie ist, welche den Hauptprotagonisten und Namensgeber der Reihe deutlich in den Schatten stellt. Hervorzuheben ist, dass in diesem Band jeder der Hauptcharaktere Einblick in sein Seelenleben gibt, indem aus der Sichtweise der Einzelnen berichtet wird. Der Tiefe der Charaktere hat das sicherlich nicht geschadet.
Das Ende der Geschichte hat ein für meine Verhältnisse zu vollkommenes Happy End, wenn auch nicht die Variante, die man sich zu weiten Teilen des Buchs erhofft hatte. Auch das ist in diesem Band eine große Stärke der Geschichte, da die Wendungen in der Story das Ende selbst lange nicht erkennen lassen.

Schade, dass die Geschichten aus Endar hier offenbar ein Ende finden sollen. Der erneuerte Kristalldrachenordnen wäre sicherlich noch das eine oder andere Abenteuer wert, zumal der Leser die insgesamt zwölf Charaktere durchaus lieb gewonnen hat, auch wenn der erneute Verlust von Mosbeere eine klaffende Lücke an Frechheit und Überraschungsmoment hinterlässt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 1. September 2011
Meine Meinung:
Der dritte Band beginnt so hervorragend wie Band 1 und 2 durchgängig waren. Ich konnte mich sofort wieder auf die Geschichte einlassen und mit Tarean durch den alten Wald wandern, um den leblosen Körper Moosbeeres nach Hause zu bringen.
Auch im weiteren Verlauf war die Gesichte hervorragend und die alten Gefährten konnten mich wieder vollständig in ihren Bann ziehen. Besonders Bromm mit seinem trockenen Humor hatte es mir diesmal angetan und ich konnte mich mehr als ein Mal kaum vor Lachen beruhigen. Sobald die Freunde jedoch nach Nondur aufbrechen, verliert die Geschichte nach und nach etwas an ihrem Reiz.
Es werden neue Erzählperspektiven eingeführt. Die Personen sind zwar alle aus den vorigen Bänden bekannt, haben aber oft nur eine Nebenrolle gespielt. Hier wäre General Jauler oder auch 'Karottenkopf' Silas, aus Tareans Heimat, zu erwähnen. Einige dieser Handlungsstränge wären meiner Meinung nach nicht notwendig gewesen, um eine runde und spannende Geschichte zu erzählen. Vielmehr haben sie mich von den ursprünglichen Gefährten entfernt.
Zwischen Letzteren fehlte mir die Interaktion. An dieser Stelle fällt es schwer nicht zu spoilern, daher nur so viel: Mehr Gespräche, auch Gespräche und vier Augen der einzelnen Charaktere untereinander wären wünschenswert gewesen. Das gilt für Auril, Bromm, Tarean und Iegi. Da an einigen Punkten so oder so Längen in der Geschichte entstanden sind, zum Beispiel bei der Suche nach den Kristalldrachenrittern, hätte man da etwas kürzen können und sich mehr um das zwischenmenschliche der Charaktere kümmern können.

Das war nun eine ganze Menge Kritik. Trotzdem ist das Buch nicht schlecht und ich möchte es jedem ans Herz legen. Es ist nur lange nicht so gut wie die beiden Vorgänger, was mich enttäuscht hat. Trotzdem bin ich dankbar für dieses Ende der Geschichte. Besonders Moosbeere wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben!

Fazit: Ich bin von Band 3 nicht mehr so überzeugt wie von den Vorgängern. Trotzdem findet man hier eine schöne Geschichte. Bernd Perplies gelingt es nahezu alle offenen Fäden zu verweben und besonders der Epilog entschädigt für vieles. Dieser Band ist trotz seiner Schwächen für alle, die Tarean und seine Gefährten in Band 1 und 2 lieb gewonnen haben, ein Muss.
Ich vergebe 4 von 5 Sternen.
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am 16. Juli 2010
In Gongathar hat sich ein uraltes Übel erhoben und stellt eine massive Bedrohung für ganz Endar dar. Immer unheilvoller werden die Gerüchte, die aus der nondurischen Steppe dringen.
Währenddessen zieht Tarean mit seiner kleinen Gefährtin in das Herz des Cerashmon, in den Wald, der die Geburtsstätte des Irrlichtes ist. Von Trauer erfüllt hat er Auril, Haffta und Bromm verlassen, um Moosbeeres letzten Wunsch zu erfüllen, bevor die Suche nach den verschollenen Kristalldrachenrittern beginnen kann. Doch dann geschieht, was Tarean nie zu hoffen gewagt hätte - ein zweites Mal wird ihm Moosbeere zurückgegeben. Gemeinsam begeben sie sich zu dem Rest der Gefährten, um die von der Kristalldrachin Kesrondaia gestellte Aufgabe zu erfüllen und den Orden der Kristalldrachenritter neu auferstehen zu lassen.
Derweil hat ein Kampf epischen Ausmaßes in Nondur begonnen. Die Kristalldrachen sind nach Gongathar geeilt, um die Schatten aufzuhalten. Doch alles was sie Erwirken können, ist ein Aufschub, denn ihre Kräfte scheinen zusehends zu schwinden.
In Agialon finden die Gefährten um Tarean die ersten Spuren des alten Ordens und ihre fieberhafte Suche beginnt, denn die Zeit bis zur Verabredung mit Kesrondaia verrinnt und auch das Dunkel in Gongathar verfestigt sich. Bald schon stößt die erste Ritterin zu ihnen - ausgerechnet Aurils Mutter, die ihren Vater und die Albin als kleines Kind verließ, verstärkt ihre Reihen. Auch der Taijirinprinz Iegi schließt sich der Gruppe wieder an.
Die Ereignisse zwingen die Gefährten sich zu trennen, um die Suche schneller voranzutreiben. Ein Teil der Gruppe begibt sich in das Hochland von Rûn, denn dort verlieren sich die Spuren zweier Kristalldrachenritter. Die Anderen versuchen den geheimnisvollen Gelehrten Questoi zu finden, wobei sie jedoch erst einmal auf den ziemlich heruntergekommenen settischen Ritter Halfbadur angewiesen sind. Nach einigen Startschwierigkeiten machen sie sich gemeinsam auf den Weg und spüren den Chronisten auf. Er gibt ihnen einige kryptische Hinweise und zeigt Ihnen damit den einzigen Weg, der Endar retten und die Schrecken Gongathars bannen kann. Tarean muss die Quelle des ersten Lichtes finden, denn nur das erste Licht kann gegen die Dunkelheit, die so alt ist wie die Schöpfung, bestehen. Doch wie sollen die Gefährten die Insel ohne Namen finden? Und kann es ihnen überhaupt rechtzeitig gelingen, bevor der von den Kristalldrachen gespannte Schutzschild über Gongathar gänzlich versagt und die nondurischen Streitkräfte komplett aufgerieben werden. Kann Endar gerettet werden?

Das Finale der Tarean-Saga startet sozusagen mit einem Tiefpunkt. Traurig habe ich Tarean in den Cerashmon begleitet, wohin er die tote Moosbeere trug und was seltsamer Weise an ihre erste Begegnung im alten Wald erinnerte. Auch wenn ich bereit war, von dem Irrlicht Abschied zu nehmen, war ich dennoch hoch erfreut, dass der Autor wieder mit einer Überraschung aufwarten konnte und der Charakter erhalten blieb. Die Gefühle zwischen Tarean und Moosbeere vertiefen sich im Fortgang des Buches weiter - für mich eine schöne "Nebensache" der Geschichte. Glücklicherweise wird dem aber nicht zu viel Raum gewährt, was meines Erachtens nach den Fluss der Erzählung gestört hätte. Auch zwischen Auril und ihrer Mutter ist Vieles auszuarbeiten und das "Zwischenalbische" kommt nicht zu kurz.
Immer wieder wechselt der Schauplatz des Geschehens und kapitelweise begleitet der Leser die Gefährten um Tarean beziehungsweise um Auril oder erfährt von den Geschehnissen in Gongathar. Allein dieser Umstand ließ mich das Buch kaum aus der Hand legen.
Sehr überraschend war, dass die bis dato gottgleichen Kristalldrachen ihren Meister gefunden haben. Im Grunde wurde schnell offensichtlich, dass es dieses Mal nicht ausreichen wird, wenn Tarean und seine Freunde bewaffnet das Schlachtfeld stürmen - hier kommt das erste Licht ins Spiel. Das Finale ist jedenfalls äußerst spannend und nimmt erschreckend wenige Seiten ein. Je weiter es dem Ende zu ging, desto sicherer war ich, dass für ein überzeugendes Ende zu wenig Raum geblieben ist. Ich wurde eines Besseren belehrt.
Fazit: Erzählerisch wird die Qualität der ersten beiden Bände gehalten, die Spannung steigert sich meines Erachtens nach noch ein Stück. Etwas wehmütig stimmt es mich, dass kein weiterer Band vorgesehen ist. Andererseits hat Tarean es mit dem Bösesten der Bösen aufgenommen - wie sollte man das noch steigern können?
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am 4. Februar 2010
Bei "Ritter des Ersten Lichts" handelt es sich um den letzten Band der 2008/2009 bei LYX erschienenen High Fantasy-Trilogie »TAREAN«. (Band 1: "Sohn des Fluchbringers", ISBN 9783802581809 | Band 2: "Erbe der Kristalldrachen", ISBN 9783802581847)

Der zweite Band endete mit der Rückkehr der Kristalldrachen; Tarean und seine Gefährten hatten sich zwei Monde Bedenkzeit erbeten, als die Drachin Kesrondaia ihnen das Angebot unterbreitete, sie zu Rittern des wiedererstandenen Ordens der Kristalldrachen zu ernennen.

Unterdessen erstarkt in der schrecklichen Turmstadt Gongathar eine uralte Macht und allem Leben in Endar droht die Gefahr der Vernichtung. Tarean - auf dem Weg in Tesh Ilmarin, der Wohnstatt der Irrlichter, ein Versprechen einzulösen - erhält von Kesrondaia den Auftrag das "Erste Licht" zu finden. Dieses allein besitzt die Macht die Schatten zu bannen und ist somit die letzte Hoffnung für die Kristalldrachen und die letzten Ritter ihres Ordens das wiedererwachte Böse doch noch in seine Schranken weisen zu können.

Da die Gefährten, die in allen vier Himmelsrichtungen nach den letzten Rittern des Kristalldrachenordens suchen müssen, sich diesmal getrennt auf den Weg machen dürfen wir eine Reihe neuer Figuren kennenlernen. Spannend - und natürlich teilweise auch wieder amüsant - gestaltet sich die Zusammenführung der "alten Kämpen" mit den jugendlichen Helden wobei wir geschickt weiterhin über den zweiten Handlungsstrang - um die Ereignisse vor den Toren Gongathar's - auf dem Laufenden gehalten werden.

Mein Fazit:
Noch größere Abenteuer und Gefahren, tiefe Freundschaft, eine große Entscheidungsschlacht und ein Happy End das sich überraschend anders gestaltet als der Leser es erwartet ' für mich ein Finale und ein Abschlussband wie ich ihn mir nicht fesselnder, atemberaubender, unterhaltsamer und bewegender hätte wünschen können.

Und - natürlich ^ - wieder: last but not least - ein liebevoller Einsatz der deutschen Sprache und ein ansprechendes Klapp-Cover dessen Innenteile diesmal wie beim Vorband zwei verschiedene Landkarten verbergen.
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am 28. November 2009
band/1 war sehr gut,band/2 war auch sehr gut,aber band/3 ist eines der besten fantasybücher das ich je gelesen habe.(habe in den letzten 5jahren 56 Fantasybücher gelesen)Habe es in 2tagen in mich aufgesogen wünsche jedem so viel spass beim lesen( unbedingt LESEN)
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am 11. Juni 2010
Nach Band 1 und 2 hatte ich den dritten Band natürlich auch direkt nach Erscheinen gekauft, allerdings verschwand er aufgrund meiner langen Leseliste dann erstmal im Schrank. Nun habe ich es endlich geschafft.

Wie auch schon die beiden ersten Bände flutschte das Durchlesen nur so und war die ganze Zeit absolut kurzweilig. Das "Wiederlesen" mit den Charakteren bereitete Freude und die Geschichte war geeignet, den Leser sofort einzufangen, in seinen Bann zu ziehen und an ferne Orte zu entführen. Und es blieb auch interessant und spannend bis zum Schluss.

Die einzigen Kritikpunkte, die mir aufgefallen sind:
- Das Ende ist etwas zu süß und schmerzfrei. Da wird alles gut, aber auch wirklich alles, alles, alles! Das mag aber als Abschluss der Reihe verzeihlich sein, da man ja keinem der liebgewonnenen Hauptakteure sein Happy End missgönnt.
- Ein bisschen Potential hat Bernd Perplies meiner Meinung nach bei der Untoten-Armee verschenkt. Hier hätte ich mir interessante Begegnungen zwischen den Hauptdarstellern und ihren gefallenen und wiederauferstandenen Mitstreitern vorstellen können (z. B. Iegi und Tarean...)

Die volle Punktzahl gibt es trotzdem, weil das Lesen einfach Spass gemacht hat und keine Sekunde langweilig gewesen ist!
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am 14. Dezember 2009
Gestern wurde ich mit Teil 3 der wunderbaren Trilogie fertig, ich war eigentlich sehr traurig darüber weil mir die ganzen Personen sehr ans Herz gewachsen sind. Das Buch ist wieder sehr spannend und zum Schluß hin wirklich sehr traurig. Diese Trilogie habe ich wirklich mit Freuden gelesen , denn die Schreibweise, die Handlung und wie gesagt die Personen sind wirklich ein wahrer Traum. Man befindet sich sofort mitten im Geschehen und es ist ein wahres Kopfkino. Für Fantasyfreunde ist diese Trilogie sehr zu empfehlen.
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