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3 Rezensionen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Sicherlich nicht Careys beste Serie...,
Von Frenni (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Elegie an die Nacht: Der Fluch der Götter (Gebundene Ausgabe)
Alles wesentliche zum Inhalt/Ansatz habe ich in meiner Rezension zum 1. Teil der Serie wahrscheinlich schon geschrieben.Allerdings möchte ich an dieser Stelle noch hinzufügen, dass mich "Der Fluch der Götter" wesentlich weniger frustiert zurückgelassen hat als "Der Herr der Dunkelheit". Vielleicht, weil man sich irgendwann an die nervenaufreibende Schicksalsergebenheit gewöhnt, vielleicht aber auch, weil man einen Ausweg für das "Böse" erahnt oder zumindest endlich all die offenen Fragen beantwortet bekommt. Am Ende hat mich das Buch, trotz aller Ecken und Kanten, tief bewegt. Wer den ersten Teil bereits gelesen hat, sollte vor dem zweiten nicht zurückschrecken. Ich habe lange gezögert, den Kauf am Ende aber nicht bereut. Trotz allem bleiben "The Sundering", oder eben zu Deutsch "Elegie an die Nacht", Jacqueline Careys schwächste Romane. Die all zu starr eingehalte Grundidee ("Herr der Ringe aus Sicht der dunklen Seite erzählen") führt zu dramaturgischen Schwächen, wenn z.B. die Protagonisten reichlich unlogisch handeln, nur damit das Gute siegen kann. Auch bleibt am Ende die Frage offen, warum die Beziehung zwischen Cerelinde und Tanaros auf eine so traurige Art enden musste. Hier wäre sicher noch eine positivere Wendung möglich gewesen. Die absolut herausragende "Kushiel"-Serie oder selbst "Santa Olivia" sind definitiv ein besserer Einstieg in Jacqueline Careys Werk. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
ein unterhaltsames Buch,
Von
Rezension bezieht sich auf: Elegie an die Nacht: Der Fluch der Götter (Gebundene Ausgabe)
Ich kann mich der anderen Kritik nicht so anschließen. Lustigerweise bekommt der zweite Teil bei den englischen Kritiken auch weniger Punkte und schlechtere Kritiken, verstehe ich eigentlich nicht so ganz. Aber ich war gewarnt, hätte ich aber nicht sein müssen, da ich finde, dass das Buch in einem Fluß weitergeht. Ich finde die Atmosphäre wirklich gut und die Personen (vor allem da es eine Hommage an Tolkien sein soll) echt gelungen. Irgendwie reist man noch mal eine verzweifelte Reise durch wenig freundliche Landschaften und lernt dabei allerdings den vermeintlichen Dämon, der ja vernichtet werden soll, ganz gut kennen. Und über das Ende kann ich nur sagen, ich habe wirklich schon deutlich konstruierte Auflösungen gelesen. Ich habe mich sowohl bei Teil 1 und 2 gut unterhalten. Von daher 4 Sterne.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Herr der Ringe lässt grüßen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Elegie an die Nacht: Der Fluch der Götter (Gebundene Ausgabe)
"Der Fluch der Götter" ist der zweite Band in Jacqueline Carey's "Elegie an die Nacht". Spätestens mit diesem zweiten Band dürfte jedem Leser klar sein, einen Ableger von J.R.R. Tolkiens "Herr der Ringe" vor sich zu haben, mit den Figuren Dani und Thulu in der Rolle von Frodo und Sam und nicht zu vergessen Satoris, der Drittgeborene in der Rolle Saurons. Und doch hat dieses Buch immer noch viel Eigenes zu bieten, denn der Fokus der Erzählung liegt bei den vermeintlichen finsteren Gestalten dieses Buches, den Streitern Satoris. Die Autorin schafft es, damit dem Bösen ein sehr eigenes Gesicht zu geben. Am Ende mag der Leser sogar zu dem Schluss kommen, das nicht alles so finster ist wie es zu Anfang scheint. Hier haben die Antagonisten eine Geschichte, ein Leben, Fühlen und Denken, was sie genau an ihren jetzigen Platz gebracht hat und sie scheinen genauso gute Gründe zu haben wie die vermeintlich gute Seite. Damit weicht Carey vom Standardschema ab, wo das Böse oft unpersönlich und unverständlich dargestellt wird. Natürlich fehlen in einem solchen Buch, wo der Feindschaft und Krieg ein wesentliches Element sind, nicht die dazugehörigen Schilderungen und die Autorin ist nicht als zurückhaltend in dieser Hinsicht zu bezeichnen. Trotzdem ist es auch eine menschliche Geschichte über Freundschaft, Liebe und auch das Unvermeidliche, was den Leser schon zum Nachdenken anregen kann.Sicherlich ist "Fluch der Götter" damit keine neue Story, aber die Sicht, sowie die Art und Weise wie sie von Autorin Jaqueline Carey vermittelt wird, schafft es, den Leser trotz bekanntem Szenario von Anfang bis Ende an das Buch zu binden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Elegie an die Nacht: Der Fluch der Götter von Jacqueline Carey (Gebundene Ausgabe - 17. August 2009)
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