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Kundenrezensionen

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am 4. Juni 2008
Alte und neue Prophezeiungen, düstere Omen, Gold und Bier - jedem Zwergenfreund dürfte beim Lesen dieses Buches das Herz im Leibe aufgehen!
Entgegen der Werbemaßnahmen des Verlages handelt es sich bei "Zwerg und Überzwerg" keineswegs um eine Parodie bereits existierender Romane, sondern um ein völlig eigenständiges Machwerk, das sich nicht hinter den Großen der humoristischen Fantasy zu verstecken braucht.
Eine irrwitzige, temporeiche Story, liebenswerte Charaktere, umwerfender Wortwitz und eine gehörige Portion humorummantelter Gesellschaftskritik - was sich wie eine Beschreibung von Terry Pratchetts Gesamtwerk anhört, lässt sich guten Gewissens auch über den vorliegenden Roman schreiben. Unbedingt lesen!
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am 30. Mai 2008
Die Zwerge führten während hunderten von Jahren ein mehr oder weniger friedliches Leben und beschäftigten sich mit Ihren Lieblingbeschäftigungen: Rauchen, Trinken und Gold zählen. Und wenn im letzten grossen Krieg nicht alle Frauen verschwunden wären, hätten sie sogar optimistisch in die Zukunft blicken können. Doch plötzlich tauchen dunkle Omen auf die als Vorboten der Prophezeiung des Untergangs von Zwerg und Zwergeszwerg gelten: Der Zwerg der nicht trinkt, der Zwerg mit dem goldenen Gebiss und die schwarze Splitterspinne. Ist dies tatsächlich der Anfang des Endes aller Zwerge oder ist dies das Werk einer verschwörerischen Gruppierung die einen Machtwechsel anstrebt?
Christian von Aster schafft es einmal mehr eine fantastische Geschichte abzuliefern die sowohl sehr unterhaltsam als auch spannend bis zur letzten Seite ist. Humorvolle Anekdoten über die Geschichte der Zwerge und eine mitreissende Handlung gehen Hand in Hand und sorgen für ein sehr kurzweiliges Lesevergnügen. Ein absoluter Pflichtkauf für alle Freunde humorvoller Fantasy.
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am 4. März 2009
Ich war auf der Suche nach einem neuen Buch, als im Laden "Zwerg und Überzwerg" gesehen habe. Das Cover hat mich angesprochen und auch der Inhalt klang ganz nett, also habe ich das Buch mitgenommen.

Bereut habe ich es nicht. Der erste Teil der grossen Erzferkelprophezeiung ist eine wirklich gelungene Fantasy-Komödie.
Ein Meisterwerk ist dieses Buch in meinem Augen aber nicht, dafür bietet es leichte und gute Unterhaltung.
Was mir an diesem Werk einfach gefällt, ist, dass es zwar mit einer gehörigen Portion Humor geschrieben wurde, aber gleichzeitig nicht albern wirkt. Die Story an sich ist solide und es gelingt Aster ausgesprochen gut, auch die nötige Spannung aufzubauen.

Ich denke Freunde von Terry Pratchett sind mit "Zwerg und Überzwerg" gut beraten. Ein sehr kurzweiliges Lesevergnügen.
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am 6. September 2008
Im ersten Teil "Zwerg und Überzwerg" der dreiteiligen Zwergensaga beschreibt Christian von Aster überaus fantasievoll, wie ein ganzes Volk fast nichts ahnend in seinen Untergang schlittert. Nur einigen Auserwählten scheint es gegeben, das Schicksal der Zwerge noch abzuwenden. Die Protagonisten schlagen im Laufe dieses ersten Teils nicht nur einmal dem Tode, insbesondere ihrem eigenen, ein Schnippchen, was mit Sicherheit nicht dem übermäßigen Intellekt unserer Helden zuzuschreiben ist.

Der Autor hat sehr viel Wert auf die detailreiche und glaubwürdige Ausarbeitung seiner Charaktere gelegt und streut mit viel Geschick Hintergrundinformationen zur Geschichte der Zwerge ein, wodurch die Erzählung an Tiefe gewinnt und sich von anderen Phantasieromanen abhebt. Und obwohl das Buch durchaus als humorvoll betrachtet werden kann, wird der aufmerksame Leser feststellen, dass der Autor nicht ausschließlich eine Parodie zur Zwergenwelt verfasst hat. Fast beiläufig wird in verschieden Gleichnissen Bezug zum Verhalten der Menschen genommen und dieses durchaus kritisch betrachtet.

Wer erwartet am Schluss des ersten Parts der "großen Erzferkelprophezeiung" der Auflösung der Geschichte viel näher gekommen zu sein, wird nicht wie in diversen anderen Romanen den Ausgang schon kennen, nein nicht einmal erahnen lässt sich der Fortlauf, zumal schon im "Zwerg und Überzwerg" der Handlungsstrang äußerst unerwartete, aber dennoch nachvollziehbare Wendungen nimmt. Im Kopf bleibt der bis dato unerfüllte Wunsch, endlich den zweiten Teil in den Händen halten zu dürfen, um zu erfahren, ob es der Zwergenrasse gelingt, von jeher Bewährtes zu bewahren, denn Zwerge, so ist allgemein bekannt, mögen keine Veränderungen...

Fazit: Nicht nur treue Anhänger der Asterschen Wortgewalt dürften von diesem Werk begeistert sein, auch Bücherfreunde denen der Autor noch kein Begriff ist, werden beim Lesen gewiss an ihren Sessel gefesselt werden und sich mit "seinen" Zwergen zu vergnügen wissen.
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am 23. August 2008
Laut Buchdeckel ist Zwerg und Überzwerg" die lang erwartete Parodie auf diverse Zwergenvolk-Geschichten.
Umso mehr überrascht Christian von Aster die Leser mit seinem Werk. Es ist keine eins zu eins parodierte Form der Geschichte von zum Beispiel Markus Heitz' "Die Zwerge". Von Aster nimmt nicht alles von Heitz her und parodiert es bis ins kleinste Detail.
Das vorliegende Buch ist, ob Parodie oder nicht, eine eigenständige, sehr lustig zu lesende Geschichte, in der Zwerge nun mal die Hauptrolle spielen.
Der Autor verleiht den Handlungsträgern so viel an eigener Persönlichkeit, gestaltet deren Umgebung sehr genau, bringt Rituale und Traditionen mit in die Geschichte ein. Dies geschieht bis ins Detail genau, sodass sogar gängige Redewendungen in die für Asters Zwerge typische Form passen.
Er erfindet die Zwerge auch nicht neu. So sind sie auch bei von Aster kleine, in Bergen lebende Gesellen, die ihren Lebensunterhalt mit dem Abbau und Veredeln von Erzen verdingen, gerne zwei, drei Bier über den Durst trinken, einen guten Pfeifentabak zu schätzen wissen und natürlich sind diese Zwerge auch bärbeißig, etwas griesgrämig und verschroben und einer grundsoliden Prügelei nicht abgeneigt.
Von Asters Zwerge sind sehr verschieden. So gibt es da einen Zwerg, der meint, alle Geschehnisse seien auf die Frauenverstecker" zurückzuführen. Da die Frauen seit einigen Jahrhunderten ausgestorben sind, ist es natürlich eine Ungeheuerlichkeit, welche vor den Mitzwergen zu verstecken. Ein anderer Zwerg versucht von seinen Mitzwergen Steuern einzutreiben, da seine Vorfahren schließlich das Feuer erfunden haben und die anderen Zwerge sollten für den Gebrauch der Erfindung zahlen. Natürlich gibt es auch die klassischen Rollen in einem solchen Abenteuer. Der zurückgezogene, stille und unscheinbare Zwerg, der eigentlich nur Erzferkel hüten und züchten will, aber durch das Schicksal zum Helden befördert wird. Gegen seinen Willen, versteht sich.
Auch die Gegenspieler sind keine dummen, gesichtslosen Gesellen, die nur eines kennen. Natürlich agieren sie im Verborgenen, haben finstere Pläne und sind durchtrieben. Doch auch bei ihnen legt der Autor schriftstellerisch so gut Hand an, dass sie schon fast sympathisch sind - es sind aber die Bösen".

Wie in jedem Abenteuer müssen sich die unterschiedlichsten Helden zusammen einer gewaltigen Aufgabe stellen und diese lösen. Selbst hier beweist der Autor viel Sinn für feinen Humor, Fantasy und Liebe zum Detail.
Er vermag es, eine eigentlich einfach strukturierte Geschichte so erfrischend und spannend zu erzählen, dass man das Buch am liebsten nicht weglegen möchte.
Dieses Buch bereitet beim Lesen so viel Spaß, dass man aus dem Schmunzeln nicht mehr herauskommt. Die Gestaltung der Zwergenwelt, deren moralische und ethische Vorstellungen, die Frage, wie Zwerge sich vermehren und natürlich die unterschiedlichsten Traditionen lässt der Autor scheinbar nebenbei in seiner Geschichte einfließen.
Natürlich gibt es auch Mord und Totschlag, doch dies in einem sehr vertretbaren Maße. Es werden keine exzessiven Schlachtszenen kreiert, keine Blutbäder veranstaltet. Ein weiterer Pluspunkt für die Geschichte von Christian von Aster.

Wer einen erfrischenden, humorvollen, sprachlich sehr gut gestalteten und detailreich geschmückten Fantasyroman sucht, sollte bei Zwerg und Überzwerg" unbedingt zugreifen.
Auf den zweiten Teil darf man sich als Leser auch schon freuen.
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am 11. September 2009
Gesetzesfürchtige und abgergläubische Zwerge, die in jedem noch so großen Unsinn die Prophezeiung für den großen Untergang von Zwerg und Zwergeszwerg erblicken und selbst dann noch stur an den uralten und ehernen Gesetzen festhalten, wenn sie einen grünen Drachen als ihren erstgeborenen Sohn anerkennen sollen - wer sich amüsieren will, wie ein ohnehin zur Dummheit neigendes Völkchen sich endgültig zum Deppen macht, wird in diesem Buch viele Details finden, die tatsächlich gut zum Zwergenvolk passen. Es gibt keinen Daneben-Humor, wo man das Gefühl hätte, da hat der Autor daneben gegriffen.

Das Leben in dumpfer Immer-Alkoholisierung passt gut zu einer Zwergenparodie, sogar die Probleme werden ausgearbeitet: Wer kein Bier mag und nüchtern durch Leben wandelt, tut gut daran, zumindest so dümmlich und dämmrig zu tun, um bloß keinen Verdacht des Klügerseins zu erwecken.

Und natürlich hat in der Zwergenwelt absolut jedes Tier einen Sinn und Nutzen - mit Ausnahme (natürlich!) der "schwarzen Splitterspinne". Warum das die einzige große Ausnahme ist? Tja ... Zwergenkomplexe ... Dafür aber darf der Leser erfahren, was an einem Dunklen und Bösen denn nun so dunkel und böse ist.

Trotz des Humors kann man das Buch auch mit Seitenhieben hier und da auf konservative Gesellschaften lesen. Selbst wem Zwerge im ernsten Tolkienstil nicht zusagen, kann Freude an der Parodie finden.

Sprache und Witz haben von Anfang bis Ende eine konstante Dichte und Qualität, soll umgekehrt auch heißen: Probelesen lohnt sich. Wer sich von den ersten 20 Seiten nicht angesprochen fühlt, dem wird wahrscheinlich auch der Rest nicht zusagen.

Wer jedoch reichlich Handlung, Aktion, Gefühlszittern und Charaktere zum Identifizieren sucht (also einige, aber nicht alle), sollte von diesem Buch die Finger lassen. Das Buch ist im gemächlichen Zwergentrott geschrieben, von dem man auch ab und zu den Eindruck gewinnen kann, dass die rote Ader zu tief im Fels versickert.

Annette Scholonek
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am 3. November 2011
Am Anfang hat es etwas gedauert bis ich in die Geschichte reingekommen bin. Es hat sich alles etwas langsam angelassen.
Aber spätestens nach der Hälfte wollte ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen.
Der Plot ist genial und die Zwergenfiguren sind lustig.
Bei den Namen hatte ich ein paar Probleme, da sie ja doch alle ähnlich heißen (wie sich das für Zwerge gehört).
Band zwei ist noch besser und Band drei genauso lesenswert und bringt den Aufschluss.
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am 8. Juli 2008
Dieses Buch ist ein absolutes Muss auch für nicht Fantasy-Fans! Nach gelungenen Lesungen in Leipzig im Rahmen des WGTs 08' und einer Lesung im kleinen Rahmen in Berlin musste ich es einfach kaufen und bin/war begeistert!!!

Habe das Buch in einem Zug "verschlungen" und wollte es dabei kaum aus der Hand legen. Witzig, geistreich und voll von v. Aster's Humor... einfach genial!!! An machen Stellen kommt man aus dem Lachen nicht mehr heraus, an anderen könnte man weinen, weil alles so traurig ist... Ich hätte nie gedacht, dass Zwerge so "menschlich" sind...
Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung!
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am 12. August 2008
Ich kann mich meinen Vorrednern voll und ganz anschließen. Auch ich habe das Buch in einem Ritt verschlungen. Es macht riesig Spaß die Geschichte zu lesen. Einfach spannend durch und durch. Da meine Vorrezententen schon einiges zur Handlung andeuteten, will ich gar nicht weiter vorgreifen. Auf jeden Fall ist dieses Buch sein Geld wert und sollte in keinem Bücherschrank fehlen!
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am 23. November 2010
Man neigt ja dazu, alles, was unter der Überschrift "humorvolle Fantasy" erscheint, mit den Büchern des Godfather des Genres Terry Pratchett zu vergleichen. Auch von Aster scheint seinen Pratchett zu kennen und imitiert da so einiges - so setzt er häufig Fußnoten ein, um am unteren Rand der Seite entsprechende Ergänzungen anzubringen. Dies macht aber nur wirklich Sinn, wenn diese Anmerkungen wirklich originell sind - was in diesem Buch leider nicht immer der Fall ist. Ein weiteres Stilmittel, dass sich der Autor bei Pratchett abgeguckt hat, sind der auf verschiedene Personen und Erzählstränge verteilte Handlungsverlauf, der natürlich ideal ist für den ein oder anderen Cliffhanger am Ende eines Kapitels. Das ist größtenteils auch gut gemacht, vor allem aber anfangs ein Problem, denn es dauert einfach eine Weile, in die Geschichte hinein zu kommen. In praktisch jedem Kapitel werden neue Figuren eingeführt, so dass der Leser häufig im Unklaren darüber ist, ob es sich bei den Einzelnen um Haupt- oder Nebenfiguren handelt, zumal so manche der Hauptpersonen erst sehr spät eingeführt werden. Erschwerend kommt hinzu, dass von Asten gänzlich auf so etwas wie einem Protagonisten verzichtet - wenn man von dem "Schicksalszwerg" absieht, der sich aber selbst wiederum aus fünf (genau genommen sogar sechs) Zwergen zusammensetzt.
Die Welt der Zwerge allerdings, die er in diesem Roman erschafft, ist originell und durchdacht, voller witziger Einfälle - man denke nur die Beziehung der Zwerge zu Bier oder die zwergentypische Umgestaltung von Redewendungen. Auch die einzelnen der handelnden Personen sind durchaus charaktervoll gezeichnet. Hier beweist sich der Autor alles in Allem als wirklicher Weltenschöpfer, dem es gelingt, den Leser mitzunehmen in die Denkweise seiner Helden, in die Welt ihrer Mythen und in die ihrer Wünsche und Träume. Und da zeigt er auch seine Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von seinen offensichtlichen literarischen Vorbildern - und natürlich hat er damit etwas geschaffen, dass mehr ist als die bloße "Parodie", als welche dieses Buch beworben wird.
Die Handlung ist durchgehend sehr spannend, wenn sie auch nicht mit den ganz großen überraschenden Wendungen aufwarten kann. Deswegen ein Punkt Abzug für die häufig unnötigen Fußnoten und dem allzu großzügigen und anfänglich verwirrenden Umgang mit der Masse seines Personals. Die anderen vier Punkte stehen dagegen für großartige und originelle Unterhaltung, für Spannung und für ein paar liebenswerte Gesellen mit Vorliebe für Bier.
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