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Kundenrezensionen

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am 17. November 2007
Betsy ist nun schon eine kleine Weile lang Vampirkönigin. Sehr zu ihrem missfallen, ist sie dadurch auch noch an den frischgekrönten Vampirkönug Eric Sinclair gefesselt. Betsy wehrt sich sehr gegen diese Umstände, doch es hilft alles nichts: Sinclair lässt sie nicht in Ruhe und ihr Vampirvolk braucht ihre Hilfe um die Vampirkiller zu beseitigen, die neuerdings umherstreifen. Ganz nebenbei versucht sich Betsy als Schuhverkäuferin und merkt sehr bald, dass das echte Leben mit ihrem Stand als Vampirkönigin gar nicht so leicht zu vereinbaren ist. Ihr Herz klopft immer mehr für Eric und ausgerechnet jetzt will ihr jemand ans Leder...
Ich hatte hohe Erwartungen an den Nachfolger von "Weiblich, ledig, untot" und zum Glück konnten diese auch erfüllt werden. Das Buch zeichnet sich besonders durch seinen fantastischen Schreibstil aus, der nicht nur flüssig, sondern auch sehr humorvoll ist. Schon auf den ersten Seiten findet man einen Lacher nach dem nächsten. Der Humor ist wirklich das, was ich an diesen Romanen so schätze. Ein Buch, welches sich selbst nicht so ernst nimmt und dadurch für wunderbare Unterhaltung sorgt.
Es gibt sicher tausend gute Gründe um Betsy zu lieben, aber ich zähle hier mal ein paar auf:
- Schimpfwörter klingen aus ihrem Mund fast schon charmant.
- Sie leugnet ihr Herzklopfen für Sinclair ganz entschieden, obwohl die Schmetterlinge in ihrem Bauch schon Hochzeit feiern.
-Betsy nimmt ihren Job als Schuhverkäuferin sehr ernst. So sehr, dass sie ihre "Mündel aus Leder", nicht an Menschen verkaufen möchte, bei denen sie schlechte Behandlung vermutet.
-Sie hat ein loses Mundwerk und redet frei von der Leber weg.
- Sie ist eine Untote die Angst vor Geistern hat, denkt aber später darüber nach einen Geist zu adoptieren.
Ich könnte ewig so weitermachen, aber das würde den Rahmen der Rezension wahrscheinlich sprengen. Deshalb rate ich dazu, das Buch zu kaufen um die anderen Gründe selbst herauszufinden;)
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VINE-PRODUKTTESTERam 13. Januar 2008
Betsy ist nun bereits seit drei Monaten ein Vampir. Und nicht nur das, sie ist sogar die Königin der Vampire. Sinclair ist ihr König, doch anstatt eines perfekten Gentlemans hat sie sich mit ihm eher ein unausstehliches Ekel angelacht. So sieht sie selbst das jedenfalls und versucht mit aller Kraft, sich seinen sexuellen Reizen zu entziehen. Ihre beste Freundin Jessica und ihr schwuler Mitbewohner Marc benehmen sich eher träumerisch verliebt, wenn sie ihm gegenüberstehen, wie nervig.

Zu allem Unglück will Sinclair ihr auch noch verbieten zu arbeiten. Dabei hat sie gerade erst ihren Traumjob gefunden: Sie ist jetzt Verkäuferin in einem Schuhladen. Und nicht nur in irgendeinem Schuhladen, sondern bei Macy’s! Und das lässt sie sich doch nicht von einem dahergelaufenen Vampirkönig madig machen. Dummerweise gibt es noch andere Probleme, die Betsy sehr wohl von dort fernhalten können. Zum einen werden Vampire in der Stadt ermordet, und sie als Königin ist verantwortlich für das Wohlergehen ihrer Untertanen, zum anderen haben sich Termiten in ihrem Häuschen eingenistet.

Das Wohnungsproblem löst ihre Freundin Jessica, die ein wirklich erstaunliches Anwesen für sie alle gekauft hat, doch wie finden man die Mörder von Vampiren, wenn man nicht einmal einen Anhaltspunkt hat? Ganz einfach, man nimmt sich selbst als Köder und hofft, dass der Gegner darauf reinfällt. Ob das gut geht?

„Süß wie Blut und teuflisch gut“ ist der zweite Teil der Betsy Tayler-Reihe von Mary Janice Davidson. Er ist ein frecher und gewitzter Frauenroman, dabei aber trotzdem auch eine handfeste Vampirgeschichte. Eigentlich ist Betsy das genaue Gegenteil von dem, was man sich unter einer echten Vampirkönigin vorstellt. Mit ihrem Schuh-Tick und der übertriebenen Naivität, die sie stellenweise an den Tag legt, macht dieser Kontrast aber den Reiz der Geschichte aus. Besonders humorvoll wird sie dadurch, dass sie direkt aus ihrer Sicht erzählt wird.

Zugegeben, die Handlung ist nicht mehr ganz so fesselnd, wie im ersten Roman, weil man die Charaktere und ihre Eigenarten schon sehr gut kennt. Trotzdem liest man ihn wirklich gerne und hat ihn in kürzester Zeit verschlungen. Der Autorin gelingt es, Betsys loses Mundwerk auf unglaublich komische Weise in die absurdesten Situationen einzubauen. An den Dialogen hat man auch am meisten Freude. Dazu kommt der attraktive Sinclair, der bei den weiblichen Lesern, an die sich die Reihe hauptsächlich wendet, für wohlige Seufzer sorgen dürfte.

Leider wirkt die Geschichte selbst stellenweise etwas konstruiert, so ist es doch ein sehr großer Zufall, dass Betsy ausgerechnet in das Haus gezogen ist, zu dem die neue Vampirin in der Stadt eine ganz besondere Beziehung hat. Wenn man über so etwas Hinweglesen oder es einfach als künstlerische Freiheit akzeptieren kann, steht dem Lesespaß jedoch nichts mehr im Wege. Somit ist auch der zweite Teil der Serie eine rundum gelungene Unterhaltung.
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am 15. Februar 2012
Inhalt:
Nachdem Elizabeth "Betsy" Taylor, die lang erwartete Königin der Vampire, herausgefunden hat, dass Sinclair sie nur verführt hat, um ihr "Prinzgemahl", und somit König, zu werden, nimmt sie erstmal Abstand von allem, was mit Vampiren zu tun hat. Um Geld für ihre Schuh-Leidenschaft zu verdienen, geht sie auf Job-Such und findet auch sogleich ihren Traumjob: Sie darf die Macys-Kunden bei ihren Schuheinkäufen beraten. Dies passt Sinclair natürlich überhaupt nicht, eine Königin sollte schließlich nicht solch minderwertige Tätigkeiten ausüben. Doch Betsy ist immer noch sauer auf ihn und lässt sich nicht davon abbringen.

Als Sinclair ihr jedoch verkündet, dass ein mysteriöser Vampirkiller unterwegs ist, der auch noch ihre gemeinsame Freundin Tina angegriffen hat, nimmt sie ihren Position als Königin an und eilt zu Hilfe. Zusammen schmieden sie einen Plan, wie sie dem Killer eine Falle stellen können, mit Betsy als Köder. Doch diese hat noch ihre Zweifel am Erfolg des ganzen Unternehmens.

Meine Meinung:
Dieses Buch ist, genau wie der erste Teil der Betsy Taylor Reihe, lustig geschrieben und lässt sich mit seinen 250 Seiten recht schnell durchlesen. Der Leser taucht wieder ein in Betsys untote Welt mit ihren gar nicht toten Freunden Marc und Jessica. Während die beiden den Vampir Sinclair anschmachten, ist Betsy immer noch sauer auf ihn, da er sie hintergangen hat. Andererseits fühlt sie sich körperlich ziemlich zu ihm hingezogen, was sie aber nicht akzeptieren will. Aber genau diese Entscheidungsschwierigkeiten von Betsy sind es, was mich nach einiger Zeit ein bisschen genervt hat.

Aber zum Glück gibt es drumherum noch ein bisschen Handlung. Während Betsy sich also die ganze Zeit mit Sinclair am kabbeln ist, taucht ein mysteriöser Vampirkiller in der Stadt auf. Als Königin ist Betsy natürlich dazu verpflichtet, für die Sicherheit ihrer neuen Untertanen zu sorgen. Es braucht zwar einige Überzeugungsarbeit von Tina und Sinclair, doch nach einer Weile hilft Betsy auch bei der Suche nach dem Mörder. An sich war es das schon an Handlung. Es gibt zwar noch einige Probleme bei der Aufklärung der Morde, doch die will ich hier natürlich nicht verraten.

Ich muss allerdings noch Kritik am Titel und dem Klappentext nehmen. Als ich diesen gelesen hatte und kurz danach mit dem Buch angefangen hatte, war ich erst ein bisschen verwirrt. Die dort beschriebene Handlung hat sich eigentlich schon nach den ersten Paar Kapiteln erledigt und das eigentliche Thema des Buches, der Vampirkiller, wird gar nicht erst erwähnt. Lasst euch davon also nicht verwirren, dieses Buch handelt nicht nur von Betsys Jobsuche als Untote. Warum der Titel "Süß wie blut und teuflisch gut" gewählt wurde, versteh ich auch nicht. Es ist zwar eine Anspielung auf Vampire, aber ansonsten hat das überhaupt nichts mit der im Buch beschriebenen Geschichte zu tun. Da finde ich den original Titel "Undead and Unemployed" noch wesentlich passender. Auch wenn dieser nur den Anfang des Buches beschreibt, kann man doch wenigstens einen Bezug herstellen.

Mein Fazit:
Alles in allem handelt es sich bei "Süß wie blut und teuflisch gut", dem zweiten Teil der Betsy Taylor Reihe von Mary Janice Davidson, wieder um einen recht oberflächlichen Roman ohne eine tiefgründige Handlung. Mir hat es dennoch Spaß gemacht das Buch zu lesen und da es auch sehr dünn ist, eignet es sich gut für zwischendurch. Auf Grund der oben genannten Kritikpunkte vergebe ich 3 / 5 Sternen und hoffe, dass Betsy sich im nächsten Teil endlich mal entscheidet was Sinclair angeht.
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am 2. Dezember 2007
Also von den anderen Vampiren hat sich Betsy in letzter Zeit möglichst fern gehalten. Zu dumm aber auch, das jemand anfängt Vampire zu töten und sie als Königin der Vampire gezwungen ist, etwas für ihre Untertanten zu tun. Das heißt auch, das sie wieder mit Sinclair, dem absolut unsterblich gut aussehenden Vampirkönig reden muss, dabei wollte sie sich doch von allen Versuchungen fernhalten. Zu allem Überfluss wird ihr Haus auch noch von Termiten heimgesucht und sie ist gezwungen umzuziehen. Und ihre menschlichen Freunde Jessica und Marc besorgen nicht nur ein einfach ein neues Haus, sondern gleich eine Villa, die dummerweise eigentlich auch noch Platz für jede Menge anderer Leute oder Vampire bietet.

Einziger Lichtblick für Betsy, sie hat endlich einen neuen Job, als Schuhverkäuferin! Was könnte einer schuhverrückten Vampirkönigin mehr Freude bereiten. Nun ja es mag da noch das kleine Problem geben, das man auch versucht sie umzubringen, doch wer Betsy kennt, der weiß auch so was bringt sie nicht aus der Fassung ... oder wenn doch, dann nur bis sie eine Lösung findet.

Eine herrlich-spaßige Fortsetzung mit Betsy und Sinclair. "Süss wie Blut und teuflisch gut" steht "Weiblich, ledig, untot" in nichts nach. Betsy als ungewöhnlichste Vampirin die es je gab, muss man einfach gern haben! Unterhaltsame Lesestunden sind garantiert.
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am 30. Mai 2009
Auch in dem zweiten Band will Betsy es einfach nicht wahr haben das sie nun Königin der Vampire ist, sie hat ganz andere Sorgen. Unsere Hauptfigur braucht eine Arbeit. Da sie auf ihre teuren Schuhe nicht verzichten möchte. Und nun fragt sie sich wer denn bitte jemanden einstellt der nur Nachts arbeiten kann.
Auf dem Arbeitsamt wird sie nicht so recht schlau, und zieht wieder von dannen.
Bei einem Frustbummel durch eine riesen Einkaufsstrasse begibt sie sich wie sollte es anders sein in einen Hippen Schuhladen mit dem Namen Marcy's, der zu diesem Zeitpunkt sehr angesagt ist. Und durch einen gewaltigen Zufall bekommt sie an diesem Tag in diesem Geschäft einen Job. Betsy schwebt im 7. Himmel.
Aber ihre Freude ist nicht von Dauer, muss sie sich doch als Königin um eine Vampirmord Serie kümmern, was ihr eigentlich gar nicht in den Kram passt.
Auch in dem zweiten Teil ist Betsy nicht auf den Mund gefallen und ihre kiebigen Dialoge mit den ihr anvertrauten Vampiren und Freunden geht weiter. Wir sehen hier auch Jessica und Marc wieder. Natürlich auch die meisten Vampire aus dem ersten Teil. Lernen aber auch andere kennen die der Königin ihre Aufwartung machen möchten.
Hier geht es dann auch schon rasanter zur Sache, um den Killer zu finden. Das Ende ist dann wirklich ne Überraschung, die man erst zwei bis drei Seiten vor dem Showdown ahnen kann.
Flüssig, Frech und Spannend das ist mein Fazit für diesen Teil der Serie um Betsy Taylor. Dieses Buch habe ich an einem Tag einfach so weggelesen.
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am 30. Dezember 2008
"Und der Erste, der sich nach dem Niedergang des Thronräubers mit der Königin so vereint, wie es ein Ehemann mit seiner Ehefrau tut, wird der Prinzgemahl der Königin sein und an ihrer Seite herrschen tausend Jahre lang."

Das Buch der Toten

"Wenn dieser Mistkäfer Sinclair denkt, ich würde für tausend Jahre seine Frau, dann muss er verrückt geworden sein."

Aus den privaten Aufzeichnungen Ihrer Majestät, Königin Elizabeth der Ersten, Herrscherin über die Untoten, rechtmäßige Gebieterin über die Vampire, Gattin von Erich dem Ersten, rechtmäßiger König

Der Thronräuber wäre beseitigt. Was aber macht man mit einem Ehemann, den man nicht haben möchte? Ruhig Blut (trinken) und sich erst mal einen Job suchen. Der königlichen Schuhfetischistin kommt die Stelle als Schuhverkäuferin natürlich gerade recht. Ihrem holden Gatten hingegen eher weniger.

Mit dieser Fortsetzung hat sich Mary Janice Davidson auf jeden Fall gesteigert. Jetzt werde ich mich auch den restlichen Bänden nicht mehr entziehen können. Betsy's loses Mundwerk ist einfach nur göttlich. Ich glaube, wenn es jemand schaffen könnte, eine Person in die Flucht zu quatschen, dann sie!
Nur bei Sinclair scheint das nicht zu funktionieren, denn der zieht kurzerhand in Betsy's neue Villa ein.

Kurzweilige Unterhaltung ist bei dieser Lektüre garantiert. Von meiner Seite diesmal volle Punktzahl!
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am 19. Februar 2008
Betsy Taylors Romane sind eine Mischung aus Chick-Lit, Frauenliteratur und Vampirromanen und sollen vor allem eins: Spaß machen. Diese Aufgabe erfüllt auch der zweite Roman der Serie gekonnt. Zwar nicht ganz so komisch wie Betsys erste Schritte im Vampirleben, gibt es hier jedoch reichlich verrückte und witzige Momente. Zudem gibt sich die Autorin Mühe, auch ein paar ernstere Töne hier und da einzustreuen.
Der Roman lebt natürlich vor allem von seinen Charakteren, allen voran Betsy, aus deren Sicht ein Großteil des Buches geschrieben ist. Aber auch ihre Mitbewohner, die das Zusammenleben mit einer Vampirkönigin und die damit verbundenen Turbulenzen mit einem Schulterzucken ertragen, wissen zu gefallen. Dazu kommen die Vampire, die natürlich alle wahnsinnig toll aussehen und wirklich gut gekleidet sind - wie Betsy uns immer wieder versichert. Und wenn Betsy von nichts eine Ahnung hat - mit Mode kennt sie sich aus.

Die Handlung um die Vampirjäger und die Hintergründe der Mordserie geraten dabei geradezu in den Hintergrund. Aber ehrlich, Mary Janice Davidson schreibt keine Krimis - von dieser Seite der Handlung sollte man nicht zuviel erwarten. Außerdem schafft es die Autorin, an genau den richtigen Stellen den Humor einzusetzen, so dass man wegen dieser Schwächen nicht böse sein kann und sie gerne überliest. Spannend bleibt es trotzdem und es fällt schwer, den Roman aus der Hand zu legen.
Betsys stures Verhalten Sinclair gegenüber mag da schon mehr verwundern - aber sagen wir es mal so, Betsy ist stur und die Autorin will ihren Trumpf einer richtigen Liebesbeziehung zwischen den beiden (noch) nicht ausspielen. So dürfen sich die beiden Vampire mehr oder weniger den ganzen Roman über kabbeln.

Wer also etwas Leichtes, Unterhaltsames für Zwischendurch sucht und sich von einem modebesessenen, blonden Vampir nicht abbringen lässt, sollte Betsy eine Chance geben. Für Leser des ersten Bandes ist Betsys neues Abenteuer sowieso ein absolutes Muss.
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am 25. April 2012
Inhalt

Betsy ist die neue Vampirkönigin, obwohl sie darauf überhaupt keine Lust hat. Noch weniger freut es sie aber, dass Eric Sinclair sich durch eine gemeine Aktion den Posten des Königs an ihrer Seite erschlichen hat.
Zu diesem nicht unwesentlichen Problem kommt ein weiteres: Betsy braucht Geld für die täglichen Dinge des Lebens. Da ihr Haus von Termiten zerfressen wird, brauchen sie, ihr Mitbewohner Marc und ihre steinreiche Freundin Jessica auch dringend eine neue Unterkunft. Betsy kann es nicht glauben, als sie bei Macy's einen Job als Schuhverkäuferin bekommt. Ihr absoluter Traum!
Doch auch diese Freude wird getrübt, denn irgendjemand läuft durch die Nacht und ermordet Vampire. Betsy muss ihren Pflichten als Königin nachkommen...

Kritik
Dass ich den ersten Band der Reihe, Weiblich, ledig, untot" gelesen habe ist schon eine ganze Weile her und ich hatte Bedenken, ob ich überhaupt in die Handlung reinkomme und alle Figuren noch wieder erkenne. Doch meine Sorge war unbegründet. Selbst wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat, findet man schnell in die Handlung. Allerdings ist es natürlich dennoch zu empfehlen, die Serie in der richtigen Reihenfolge (siehe unten) zu lesen.
Betsy ist ein sehr sympathischer Charakter. Sie ist etwas schusselig, aber äußerst entschlossen. Zudem redet sie ganz und gar nicht wie eine Königin, sondern gebraucht liebend gern Kraftausdrücke, was mir sehr gut gefallen hat. Auch ihre Beziehung zu Sinclair wird hier weiter geführt, der mir ebenfalls sympathisch ist, auch wenn er etwas undurchsichtig und geheimnisvoll ist.

Diese Serie sollte man unbedingt mit einem Augenzwinkern lesen und nicht ernst nehmen. Betsys Geschichte ist pure Unterhaltung, und das vom feinsten. Häufig muss man schmunzeln, manchmal auch laut lachen. Auf jeden Fall also Gute-Laune-Literatur und für Fans von paranormalen Liebesromanen einen Versuch wert.

Fazit

Wer Spaß an lustiger Vampirliteratur hat ist hier genau an der richtigen Stelle.
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"Süss wie Blut und teuflisch gut" ist der zweite Betsy Taylor-Roman aus der Feder von Mary Janice Davidson. Mit diesen Büchern hat die US-Autorin eine Reihe geschaffen, die sich wie eine gewagte Kreuzung aus "Sex and the City" und "Graf Duckula" ausnimmt ... und mit dieser ungewöhnlichen Mischung und der wunderbar respektlosen Erzählstimme der Ich-Erzählerin punktet. Zugegeben, Davidson kümmert sich augenscheinlich nicht darum, eine clever durchkonstruierte und detaillreiche Urban Fantasy-Welt zu schaffen, sondern schmeißt einfach sämtliche Einfälle in einen Topf, um eine spritzige Geschichte zu erzählen, die aufgrund des Charismas der Hauptdarstellerin Betsy Taylor funktioniert. Betsy, Anfang 30, hat zwar das Herz am rechten Fleck, ist manchmal aber herrlich oberflächlich, naiv - und flucht, was das Zeug hält! Sie scheut vor Kraftausdrücken nicht zurück, ärgert sich über die eigenen Fehler ebenso wie über die anderer, lässt kaum Fettnäpfchen aus und sagt ihren Mitmenschen in aller Deutlichkeit, was sie von ihnen hält. Wunderbar!

Diese Stärke spielt die Hörbuchfassung gleich doppelt aus, denn immerhin liest Nana Spier die Betsy-Romane ein. Spier dürfte als Synchronsprecherin von Drew Barrymore, Claire Danes und Sarah Michelle Gellar (alias "Buffy") den meisten bekannt sein. Ihre Stimme scheint wie gemacht für die lockere, humorvolle Geschichte. Sie wird in den Ohren der Hörer zu Betsy und es macht einfach Spaß, ihr zuzuhören, wie sie sich Betsys Frust von der Seele redet.

Ob das freilich reicht, Davidsons Reihe über zahlreiche Romane hinweg zu tragen, muss sich erst noch herausstellen. In "Süss wie Blut und teuflisch gut" funktioniert das Konzept allerdings noch wunderbar. Die Handlung des zweiten Teils ist für sich genommen sogar noch etwas dichter als die des Auftaktbandes. Davidson musste sich schließlich keine Zeit mehr nehmen, die handelnden Figuren ausführlich vorzustellen. Zudem gibt sie mit dem Erzählstrang um die Jagd nach den Vampir-Mördern Betsys neuen Abenteuern einen Rahmen. Auch neue Hörer können übrigens in die Story einsteigen, ohne "Weiblich, ledig, untot" zu kennen. Die, die schon vom Auftaktband begeistert waren, dürfen sich über ein Wiedersehen mit den alten Charakteren freuen. Wie Betsy erfahren sie einiges Neues über die Welt der Vampire und deren Prophezeiungen, das im ersten Teil noch nicht abzusehen war. Das Verhältnis zwischen der Protagonistin und dem schönen Sinclair bleibt übrigens weiterhin turbulent.

Wer am ersten Teil der seichten, aber netten Screwball-Comedy mit Romance-Einschlag seinen Spaß hatte, wird auch von Betsys zweitem Abenteuer wunderbar unterhalten!
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am 16. September 2009
Drei Monate sind nun vergangen, seit Betsy Taylor ihr Leben verlor und dadurch zur Vampirkönigin aufstieg. Drei Monate aber auch, in denen sie kein Geld verdienen konnte, ziemlich schwierig für eine shoppingsüchtige Frau und so macht sich Betsy auf, um einen neuen Job zu finden. Bei Macy's wird sie fündig, einem Schuhladen - das Paradies für unsere Betsy. Diese nimmt ihren Job natürlich todernst und gibt ihre neuen Schützlinge nur äußerst ungern an Füße ab, die diese nicht gut behandeln würden, was zu Problemen mit den Kundinnen führt. Schnell muss Betsy einsehen, dass sich Vampirdasein und Paradies einfach ausschließen und ebenso schnell stößt sie auf diverse Probleme: zum Einen nervt sie Eric Sinclair weiterhin und zum Anderen kommen Vampirinnen in den Schuhladen und flehen sie an, sie im Kampf gegen Vampirkiller zu unterstützen, wie es die Aufgabe einer Königin ist. Zu guter Letzt ist dann auch noch ein Vampirkind, das im neu erworbenen Haus herumgeistert. Betsy muss wieder all ihre Kräfte aufwenden, um sich sämtlichen Problemen zu stellen. Gut, dass sie gute Freunde hat, auf die sie sich verlassen kann!

Nana Spier verleiht der charmanten Vampirkönigin Betsy Taylor auch weiterhin ihre Stimme und unterhält so, wie bereits im ersten Teil, einfach fantastisch. Ein Lacher folgt auf den nächsten und die Sprecherin verleiht der facettenreichen Geschichte ebenso facettenreiche Stimmen. Sehr originell interpretiert sie die einzelnen Figuren und erweckt sie zum Leben. Mit viel Freude lässt sie uns in Betsys Welt eintreten und an dieser teilheben. Durch die Kürzungen des Hörbuches wird die Geschichte belebt und insgesamt runder und gewinnt so auf der ganzen Linie. Nana Spier und Betsy Taylor sind die perfekte Lösung für verregnete Herbsttage - unter die Decke kuscheln, zuhören und den Lachmuskeltrainer genießen!

"Süß wie Blut und teuflisch gut" ist eine autorisierte Lesefassung auf drei CDs und bietet ca. 210 Minuten beste Lauscherunterhaltung!
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