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Interventionen bei Lernstörungen: Förderung, Training und Therapie in der Praxis
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47 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Januar 2004
Viele Kinder und Jugendliche leiden unter schulischen Lernstörungen, die häufig zu spät erkannt und nicht angemessen behandelt werden.
In diesem Band beschreiben namhafte Vertreter der Klinischen, Sonderpädagogischen und Pädagogischen Psychologie wissenschaftlich begründete und praktisch bewährte Interventionsverfahren, die zur Behandlung und Vorbeugung bei Lernstörungen geeignet sind.
Im ersten Teil werden die wichtigsten Arten von Lernstörungen dargestellt. Der zweite Teil beschreibt Interventionen, die für die Förderung spezifischer Lernleistungen einzusetzen sind. Im dritten Teil werden bereichsübergreifende Techniken dargestellt, die sich bei der Behandlung von Lernstörungen als nützlich erwiesen haben.
Die Beiträge folgen einer einheitlichen Gliederung. Sie stellen anschaulich und in genau nachvollziehbarer Weise dar, wie die Interventionen geplant und durchgeführt werden. Die Kapitel enthalten Hinweise zur Zusammenarbeit mit Elternhaus und Schule, zur Effektivität der Interventionen sowie zu ihrer organisatorischen Umsetzung. Zudem wird bei jeder Intervention das diagnostische Vorgehen skizziert.
Der Anhang enthält Leitfäden zur Verhaltensdiagnostik und Verhaltensbeobachtung und bietet einen Überblick über einschlägige Testverfahren.
Der Band ist als Praxishandbuch konzipiert. Daher haben die Herausgeber großen Wert auf eine verständliche Darstellung gelegt. Dies macht das Buch zu einer unentbehrlichen Informationsquelle für Psychotherapeuten, Schulpsychologen, Lerntrainer, Lehrer und Pädagogen, aber auch für Studierende und die interessierte Öffentlichkeit.
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86 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. September 2004
Es steht sehr viel auf dem Spiel - bei der außerordentlich hohen Rate von Lernstörungen in unseren Schulen geht es um Entwicklungschancen junger Menschen, um ihre schulischen, späterhin jedoch auch beruflichen Möglichkeiten. Und es geht letztlich auch um das Wohl der Gesellschaft, angesichts eines zusammenwachsenden Europas und einer globalisierten Welt. Es sind zu viele Kinder und Jugendliche, die nur unzureichende Lernergebnisse erreichen. Viel zu viele weisen sogar ausgemachte und zahlreiche Störungen beim Lernen auf, die aber oft zu spät erkannt, halbherzig behandelt und oft genug eher verwaltet als wieder rückgängig gemacht werden.
Das vorliegende Buch will hier für Abhilfe insofern sorgen als es das gesicherte psychologische Wissen zur Verhinderung bzw. zur Intervention in einem Praxishandbuch zusammenstellt. Dadurch sollen geeignete Interventions- und Präventionsverfahren in der Praxis bekannt gemacht werden. Es geht den Herausgebern und Autoren aber nicht um akademisches Wissen, sondern um unmittelbar praktische Zugänge. Dementsprechend werden Praxisprogramme dargestellt, die genau und anschaulich angeben, wie sich die jeweilige Lernstörung im Alltag zeigt, wie sie definiert ist, welche Diagnostikmaßnahmen angebracht sind, wie die jeweilige Lernstörung bedingungsanalytisch erklärt wird, welche Interventionsmaßnahmen der Reihe nach getroffen werden sollen und wie diese Maßnahmen in der Praxis (z. B. im Kindergarten, der Schule, bei den Eltern) verankert werden können. Abschließend wird kurz, aber äußerst instruktiv über die Wirksamkeit der jeweiligen Intervention berichtet. Am Anfang jeden Kapitels steht ein Beispiel, das entweder die Lernstörung oder das angebrachte methodische Vorgehen schildert. Alle Beiträge mit Ausnahme von zwei einleitenden Kapiteln sind so aufgebaut, was dem Leser ein rasches Einarbeiten in die einzelnen Lernstörungen, in die Interventionsmaßnahmen und die Methoden, die in Diagnostik und Prävention zum Einsatz kommen, ermöglicht. Das Buch bewährt sich durch diesen transparenten Aufbau, die klare und präzise Sprache und die durchgängige Praxistauglichkeit.
Die Interventionsmethoden verfolgen sowohl ein kurzfristiges, als auch ein langfristiges Ziel: bei gravierenden Lernschwierigkeiten soll rasche Hilfe, Unterstützung und Anleitung gegeben werden. Zugleich soll aber auch selbständiges Lernen ausgebildet werden, indem beispielsweise die dafür notwendigen Fertigkeiten vermittelt werden. Somit soll es Kindern ermöglicht werden, ihre geistigen, motivationalen und emotionalen Ressourcen für das Lernen optimal auszuschöpfen.
Das Buch besteht aus 41 Einzelbeiträgen. Alle nach einem einheitlichen Schema aufgebaut und von einem einheitlichen und überzeugenden Niveau. Es gliedert sich in drei größere Abschnitte: Einen allgemeinen Teil, der die wichtigsten Lernstörungen (Underachievement, Rechenschwäche, Lese- Recht-Schreibschwäche, allgemeine Lernschwäche, Lernbehinderung, Lernschwächen bei Entwicklungsretardierungen, Evaluationsmethoden) vorstellt, einen Interventionsteil, der die Behandlung der unterschiedlichen Lernstörungen darstellt (Förderung der Unterrichtsbeteiligung, Motivierung, Förderung von Interessen, Vermittlung von Lernstrategien, Ausbildung exekutiver Kontrolle, Förderung von Unterrichtsdisziplin, Förderung von Metakognition und strategischem Lernen, Anleitung von Eltern und Erziehern zur Hausaufgabenbetreuung, Förderung von phonologischer Bewusstheit, Förderung von Wahrnehmung, Förderung von Aufmerksamkeit und Konzentration, Aufbau von Rechenfertigkeiten, Förderung der begrifflich-kategorialen Verarbeitung, Aufbau von Lesefertigkeiten, Förderung von sinnverstehendem Lesen, Aufbau von Rechtschreibkenntnissen) und einen inhaltsübergreifenden Teil, der vielseitig einsetzbare Interventionsmethoden anschaulich erläutert (Einsatz der Wortkartei, Computerunterstützes Lernen, Kontingenzmanagement, Selbstgesteuertes Lernen, Selbstinstruktionstraining, Verhaltensverträge, Attributionstraining, Eltern und Lehrer als Mediatoren, Tutorielles Lernen, Förderunterricht, Komplexitätsreduktion, Gestaltung des Überganges Kindergarten-Schule, Erleichterung des Berufseinstiegs bei Schulabgängern). Alle Beiträge erfüllen die in sie gesetzten Erwartungen. Sie informieren ohne langes drum herum, kommen auf den Punkt ohne zu verkürzen. Die einheitliche Struktur der einzelnen Kapitel ermöglicht eine sofortige und zuverlässige Orientierung sowie ein schnelles Herausgreifen gerade benötigter Informationen - je nach Stand des eigenen Vorwissens.

Der Band überzeugt durch seine inhaltliche Struktur, Konzeption, Fundiertheit und Aktualität. Er richtet sich zum einen an Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten, Lehrer, Sonderpädagogen, Schulpsychologen, Lerntrainer, Studierende sowie bildungs- und gesundheitspolitisch Verantwortliche, wird aber auch all den anderen, die sich mit dem so verbreiteten Thema Lernstörungen beschäftigen wollen, wärmstens empfohlen.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Interventionen bei Lernstörungen informiert in kurzen Beiträgen von jeweils führenden Fachpersonen über verschiedene Lernstörungen, deren Erscheinungsbild, Diagnostik und Intervention.

Die Interventionen basieren auf Verfahren der Kognitiven Verhaltenstherapie, sind mehrheitlich empirisch gut untersucht und praxistauglich.

Die 41 Einzelbeiträge informieren im ersten Teil über die wichtigsten Lernstörungen, in einem zweiten Teil über deren Behandlung und schliesslich im dritten Teil über diverse Lernmethoden.

Praktisch alle Beiträge sind verständlich und informativ geschrieben. Ein klein wenig gestört haben mich lediglich die Überschneidungen in den Texten der jeweiligen Autoren und die teils etwas zu kurz geratenen Beschreibungen einzelner Methoden. Als Nachschlagewerk und Lehrbuch für Fachpersonen ist das Buch hervorragend geeignet.

Fabian Grolimund, Autor von "Mit Kindern lernen. Konkrete Strategien für Eltern"
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Oktober 2010
Dieses Buch gibt einen umfassenden Überblick über Problembereiche und Fördermethoden im schulischen Lernen. Es ist ein tolles Nachschlagewerk für alle Personen, die mit Wissenserwerb zu tun haben: Eltern, Lehrer, Lerntherapeuten.

Der Vorteil dieses Buches ist mMn, dass es für jedes "Problem", dass im Lernprozess auftauchen kann (bspw.: Konzentrationsprobleme, Interesselosigkeit, Defizite in der Anwendung von Lernstrategien, Leseprobleme, Rechtschreibschwierigkeiten, Rechenschwäche usw.) eine "erste Anlaufstelle" bietet. Man erhält auf wenigen Seiten sehr viel fundierte Information zu dem jeweiligen Schwierigkeitsbereich und zusätzlich am Ende jedes Kapitels Anhaltspunkte wo man sich weiter informieren kann.

Sehr empfehlenswert als Nachschlagewerk für Lerntherapeuten und Lehrer!
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am 8. Dezember 2012
Das Buch ist sowohl für Praktiker in der Lernförderung oder der Schulpsychologie eine wertvolle Hilfe, wie auch für den Aufbau theoret. Hintergrundwissens.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. November 2014
Mehr habe ich nichts zu schreiben. Verlangen Sie nicht mehr so viel, 20Worte ist übertrieben; dann hat man kein Lust ein Feedback zu schreiben.
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