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am 30. März 2005
Schade, eigentlich hätte es mir Freude gemacht, dieses Buch zu verreißen und ihm allerhöchstens einen Anstands-Stern zu verpassen. Das hätte nämlich bedeutet, dass "Deutsche Tabus - Ungefragte Antworten" lediglich rechter (definitionsgemäß - weil "nicht linker") Blödsinn sei. Ist es aber bedauerlicherweise nicht. Der Autor greift mit sicherer Hand Fragen auf, die nicht nur den klassischen Springerpresse-Leser zunehmend und mehr oder weniger offen beschäftigen, und die von den Politikern jeglicher Couleur entweder totgeschwiegen, totgeschwätzt oder besagter Couleur entsprechend umgefärbt werden.
Röhl gibt Antworten, die man natürlich mit dem Stempel "Populismus" versehen in die rechte äußere Ecke verfrachten kann, wenn sie einem nicht ins Weltbild passen. Schaut man aufmerksamer hin, und das lohnt sich durchaus, so beobachtet man in Fragen und Antworten einen unbequemen, aber scharfen, logischen Verstand. Ist es wirklich deutschtypisch-spießig, "kreative" Graffiti-Sprayer und "harmlose" Klau-Kids als Kriminelle anzusehen und öffentlichkeitswirksame, verfremdete Inszenierungen deutscher Klassiker widerwärtig zu finden? (Um banal wirkende Beispiele zu nennen.) Was steckt hinter "Agenda 2010"? Nichts, sagt Röhl. Kam mir auch immer so vor - er begründet seine Position wenigstens, die "Macher" hingegen nicht.
Ohne Zögern nimmt sich Röhl in alphabetischer Reihenfolge auch besonders empfindliche Themen vor, wie Antisemitismus und Faschismus, und interpretiert ihre Auslegung. Übrigens in einer sachlichen, anhand von Quellen gut nachvollziehbaren Weise, die mich angesichts seines Rechtsaußen-"Images" fast überrascht hat.
Das Buch ist bissig und keineswegs humorlos verfasst, keine erfreuliche Lektüre, aber eine Darstellung und Interpretation geläufiger Begriffe aus einer ungewöhnlichen Perspektive. Ich bin durchaus nicht mit allen Inhalten einverstanden, schon, weil ich einer anderen Generation als der Autor angehöre, doch zu einer demokratischen Diskussion gehört nun einmal auch die unvoreingenommene Auseinandersetzung mit der Meinung anderer. Und diese Form der Auseinandersetzung ist in den gängigen Medien sehr selten geworden. Folglich sollte man als politisch interessierter Mensch auch einmal Bücher wie dieses lesen, um sich aus erster Hand eine wie auch immer geartete Meinung zu ihren Anliegen zu bilden.
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am 30. April 2008
....kaum ein Bürger dieser Bundesrepublik mehr öffentlich zu äußern trauen mag, ohne Angst haben zu müssen gleich pauschalisierend in die "rechte" Ecke gedrängt zu werden.
Ein größartiger Beitrag zur Förderung und Wiederherstellung unseres demokratischen Rechts der Meinungsfreihet welches zu manchen Themen unseres momentanen Zeitgeistes nicht nur totgeschwiegen sondern sogar wehement unterdrückt wird.
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am 22. Juli 2009
Ein sehr gutes/interessantes Buch. Zu Hause haben wir fast die gleichen Probleme. Könnte man auch bei uns, auf ungarisch verbreiten.
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am 28. März 2009
Vielleicht werden einmal meine Enkel verstehen, was uns heute im Rahmen der 'political correctness' abverlangt wird.

Ein Buch, das mit der Zeit immer wertvoller wird.
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am 17. November 2010
Natürlich liest man dieses Buch sehr aufmerksam, natürlich kann man auf (fast) jeder Seite laut nickend zustimmen - recht so.

Natürlich sind alle die Themen - es handelt sich ja mehr um eine Sammlung von Aufsätzen (oder vielleicht Leidartikeln) einer imaginären Publikation - brisant und denkanstössig. Und eben nicht Thema im Mainstream-Sog heutiger Gutmensch-Publicity.

Es erstaunt nur immer wieder die totale Kehrtwendung ehemaliger Linksoppositioneller, Herr Röhl ist mir gut noch bekannt als Leidartikler der Zeitschrift "konkret" als deren aufmerksamer Leser, die sich gerade mit solch einem Feigenblatt-Themenkomplex zu Wort melden.

Oder ist das vielleicht auch ein neuer Mainstream-Effekt à la Horst Mahler?!
Pardon, aber ich habe da so meine kleinen Zweifel in Richtung journalistisch fundierter Glaubwürdigkeit.
11 Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Februar 2012
Opa Röhl erklärt sich die Welt.

Wer Opa Röhl alles blind glaubt, der hat im Leben nichts gelernt
und ist selber schuld, wenn er reinfällt.

Weikersheim lässt grüßen.
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