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5.0 von 5 Sternen Gärtnerseelen
Die roten Gummistiefel auf der Titelseite des Buches laden mich sofort zum "Herumstiefeln im Buch" ein. Ich blättere, lese mich
fest in den verschiedenen Gärten der neun Gärtnerseelen.
Die Idee, neun verschiedene Gärtnerseelen, die sich untereinander nicht kennen, an einen Tisch zu setzen, zu plaudern, Kaffee zu trinken und ihnen eine Staude...
Vor 22 Monaten von Lore Ruckdeschel veröffentlicht

versus
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spaziergänge durch offene Gärten verschiedener Prägung
Neun Gärten und elf GärtnerInnen beobachtet und begleitet Christiane Büch durch das Gartenjahr. Sie ist laut Titel interessiert an der Frage: Warum macht Gärtnern glücklich? Was hält die Leidenschaft daran am Leben?
Zunächst stellt die Verfasserin die unterschiedlichen Gärten und diejenigen, die sie betreiben, vor. Danach...
Vor 21 Monaten von Manuel Werner veröffentlicht


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spaziergänge durch offene Gärten verschiedener Prägung, 31. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Gärtnerseelen: Warum Dreck unter den Fingernägeln glücklich macht (Gebundene Ausgabe)
Neun Gärten und elf GärtnerInnen beobachtet und begleitet Christiane Büch durch das Gartenjahr. Sie ist laut Titel interessiert an der Frage: Warum macht Gärtnern glücklich? Was hält die Leidenschaft daran am Leben?
Zunächst stellt die Verfasserin die unterschiedlichen Gärten und diejenigen, die sie betreiben, vor. Danach besucht sie die Gärten immer wieder durch das Jahr, aber auch aus ihrem Garten berichtet sie, sucht dazu "Zwischentöne des Gesprächs in Worte zu kleiden". Im Mai gibt sie an jeden Garten eine Nördliche Dreiblattspiere (Gillenia trifoliata). Hierbei stellt sie den GärtnerInnen die Aufgabe, die Pflanze zu fragen, an welcher Stelle im Garten die Gillenia gepflanzt sein möchte. Gillenien seien "Boten von der Venus, um Schönheit unter die Menschen zu bringen". Ab und zu finden Zwiegespräche mit Pflanzen statt. In Antwortbriefen berichten GärtnerInnen wiederum, wie sie ihre Pflanze gefragt haben und ihren Platz gefunden haben.
Immer wieder vermittelt das Buch aufmerksame Spaziergänge durch offene Gärten verschiedener Prägung. Manche der vorgestellten Gartenenthusiasten teilen Gartenpflanzen-Geschichten mit und erinnern sich an die individuelle Herkunft ihrer Pfleglinge. Einer lobt die Körperertüchtigung der Gartenarbeit und die Autorin stimmt bei, das Potenzial des Gärtnerns sei noch nicht richtig wahrgenommen und bringt sehr kurz die Gesundheit und antidepressive Wirkung ins Spiel.
Allerdings kann ich mit knapp angerissenen, unbestimmten Schwingungen à la "Ich spüre eine weibliche Schwingung, eine Blumenfreude und Lust zur Schönheit" nicht viel anfangen. Auch wenn eine Cerinthe major 'Pride of Gibraltar' zur Autorin sagt, sie sei aus Atlantis und habe von dort zu erzählen, trifft das nicht meinen Geschmack. Mit dem "Einfluss der Gestirne", "heiligen Plätzen" und als "urmütterlich" titulierten Betätigungen - in der Weise, wie sie in dem Buch bieder vermischt kurz mal daherkommen - tue ich mich ebenfalls schwer, die anderen - durchaus guten - Ansätze kommen mir wiederum zu kurz. So fiel es mir auch schwer, das Buch trotz der schönen Aufmachung flüssig zu lesen. Das Gesamtergebnis der übrigen sechs Rezensionen, die durchweg sechs Sterne verleihen, kann ich somit nicht nachvollziehen.

Christiane Büch: Gärtnerseelen. Warum Dreck unter den Fingernägeln glücklich macht. Stuttgart (Verlag Eugen Ulmer) 2012. 192 Seiten, 163 Farbfotos, gebunden mit SU, ISBN 978-3-8001-7750-9.
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4.0 von 5 Sternen Gärtnerseelen, 22. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Gärtnerseelen: Warum Dreck unter den Fingernägeln glücklich macht (Gebundene Ausgabe)
Warum Dreck unter den Fingernägeln glücklich macht, dieser Frage geht Christiane Büch in ihrem Buch „Gärtnerseelen“ nach.
Gleich zu Beginn, auf Seite 7 wird mit den Worten: „Ich denke, liebe Leserin, wir duzen uns gleich,…“, sowie auch im weiteren Verlauf des Buches, deutlich gemacht, dass es wohl nicht für uns Männer geschrieben ist.
Christiane Büch, Gartengestalterin aus Norddeutschland, erzählt mit großer Fachkenntnis und lyrisch untermalt, ganz köstlich ist das Schneckengedicht auf Seite 126, von ihrem Garten und acht weiteren Gärten und ihren Besitzern. Dazu besucht sie die Gärten zu verschiedenen Tageszeiten über das ganze Jahr verteilt, also gewissermaßen ein Tagebuch. Als „Roter Faden“ durch das Buch dient eine Dreiblatt-Spiere (Gillenia trifoliata), die sie jedem Gartenbesitzer geschenkt hat, ohne den Namen zu nennen und mit dem Hinweis, die Pflanze entscheiden zu lassen, wo im Garten sie wachsen möchte. Spätestens hier stutzt der eine oder andere, doch die Autorin hat die Empfehlung gegeben, dem Gefühl eine Chance zu geben, der Intuition und den Kopf auszuschalten dann kann man auch mit den Pflanzen sprechen.
Als Grundanliegen des Buches nennt die Autorin die Suche nach den Quellen der Gartenbegeisterung. „Welcher Schatz liegt im Gärtnern verborgen?“ Der Garten ist mehr als Hobby und Leidenschaft, und dem versucht sie mit Hilfe der anderen Gartenbesitzer auf die Spur zu kommen. Durch die Erzählungen aus der Kindheit und Jugend wird klar, dass ein großer Teil der Gartenbegeisterung vererbt wird. Außerdem erzählt sie recht überzeugend von sich und anderen über die Wirkung des Gartens und der Pflanzen auf ihr Wohlbefinden und ihre Gesundheit. Ansonsten wirken die Geschichten auf mich eher banal. Mit Spannung habe ich das Buch trotzdem gelesen, weil ich bis zum Schluss immer hoffte, noch mehr zu den Quellen der Gartenbegeisterung zu erfahren. Ziemlich am Ende bittet die Autorin eine Gartenfreundin ihr Verhältnis zum Gärtnern in Worte zu kleiden. Die Antwort. „Der Garten ist Nahrung für die Seele,…Er ist meine Suche nach dem Paradies.“ Hier könnte man jetzt weiter denken um die Quellen der Gartenbegeisterung zu finden. Aber das wäre zu kopflastig für das Buch.
Fazit: Das Buch ist keine kopflastige Beantwortung der Frage, „Warum Dreck unter den Fingernägeln glücklich macht“ sondern ein ganz persönlicher Erfahrungsbericht der Autorin und anderer Gartenbegeisterter, den man mit einem Augenzwinkern lesen kann. Warum einem Text über Gartenbegeisterung so viele düstere Bilder zugeordnet wurden, ist mir unverständlich.
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5.0 von 5 Sternen Gärtnerseelen, 22. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Gärtnerseelen: Warum Dreck unter den Fingernägeln glücklich macht (Gebundene Ausgabe)
Die roten Gummistiefel auf der Titelseite des Buches laden mich sofort zum "Herumstiefeln im Buch" ein. Ich blättere, lese mich
fest in den verschiedenen Gärten der neun Gärtnerseelen.
Die Idee, neun verschiedene Gärtnerseelen, die sich untereinander nicht kennen, an einen Tisch zu setzen, zu plaudern, Kaffee zu trinken und ihnen eine Staude zu geben finde ich richtig spannend. Das der jeweilige Garten auch noch entscheiden soll, wo die Staude gepflanzt wird und auch die Pflanze sich äußern darf, wo es ihr gefällt, finde ich genial. Das Buch ist so schön gestaltet. Nicht nur die Fotos, sondern auch die eingestreuten Gedichte, Briefe und Bemerkungen erfreuen die Seele. Christiane Büch ist es gelungen ein ganz anderes Gartenbuch zu schreiben. Es fordert gerade zu heraus, gleich in den Garten zu gehen und die Schätze zu entdecken...
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5.0 von 5 Sternen Für Seelenverwandte – ob mit oder ohne Garten, 2. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Gärtnerseelen: Warum Dreck unter den Fingernägeln glücklich macht (Gebundene Ausgabe)
Die Lektüre dieses Buches macht mindestens genauso glücklich, wie der Dreck unter den Fingernägeln aus dem Untertitel… So überaus charmant, feinsinnig und leicht schreibt die Autorin ihre Gedanken und Erfahrungen während eines Gartenjahrs. In diesem Jahr – von März bis November – besucht sie immer wieder neun Gärten völlig unterschiedlicher Art. Unterschiedlichste Gartensituationen und –intentionen beobachtet und begleitet Christiane Büch hier mit Text und Bild. Stets detailliert und sachkundig aber gleichzeitig beschwingt, leicht und überaus unaufdringlich lässt sie uns in ihren Texten die Gärten und die Gärtner/innen so richtig ans Herz wachsen. Die wunderschönen authentischen Bilder und das wirklich gelungene Layout geben dem Buch eine feine Note.

Gerade jetzt wo es draußen so überraschend schnell herbstlich, kalt und klamm geworden ist, lässt sich das Buch in einem Rutsch durchlesen. Und mit Gelassenheit und einem Strahlen in den Augen schaut man dann durchs Fenster. Die Autorin hat sicherlich recht, wenn sie schreibt: „Es ist gar nicht nötig, die Pflanzen zu beherrschen. Es reicht, sie zu bewundern.“
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4.0 von 5 Sternen Kein Gartenbuch im herkömmlichen Sinn, 26. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Gärtnerseelen: Warum Dreck unter den Fingernägeln glücklich macht (Gebundene Ausgabe)
Anfangs, das gebe ich unumwunden zu, war ich von der Lektüre dieses nach Art eines Tagebuchs geschriebenen Buchs enttäuscht. Was ich auf den - wunderschön gestalteten - Seiten fand, waren Lobeshymnen auf die Pflanzen und die Menschen, die sich mit ihnen befassen. Statt sachlicher Information stößt man auf Heerscharen von Gefühlsausdrücken, Wörter wie "träumen", "Glückseligkeit", "Aura", "Gefühl" etc. dominieren den sprachlichen Stil. Für meinen Geschmack ist das zuviel des Guten. Nichts dagegen, dass Gärtner mit ihren Pflanzen sprechen. Aber dass die Pflanzen mit dem Gärtner sprechen...? (Jungpflänzchen "sollen dem Gärtner sagen, an welchem Platz sie gerne stehen möchten".) Ich weiß natürlich, was damit gemeint ist, doch es ist schlichtweg nicht mein Stil.
Beim wiederholten Lesen allerdings - vielleicht an einem Tag, an dem ich sprachlich toleranter gestimmt war ("Jeder soll auf seine Fasson seelig werden.") - legte ich mehr Augenmerk auf den INHALT der Texte, und siehe da: Es steht auch eine ganze Menge Informatives drin. Und viele Anregungen zum Nachmachen. Und es macht Lust, im eigenen Garten wieder mal zu experimentieren. Und es regt an, den Pflanzen mit größerer Achtsamkeit zu begegnen. Und, und, und...
Fazit also auf den zweiten Blick: Wer keine der üblichen Anleitungen zum Säen, Einpflanzen, Pflegen, Kombinieren und Vermehren von Gartenpflanzen erwartet, wird ein interessantes, da eigenwilliges Buch finden, das nicht nur schön anzusehen, sondern auch interessant zu lesen ist (trotz einiger Wiederholungen).
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5.0 von 5 Sternen Gärtnerseelen, 19. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Gärtnerseelen: Warum Dreck unter den Fingernägeln glücklich macht (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist wunderschön.Noch am selben Abend als ich das Buch bekam habe ich schon darin gelesen.Es strahlt so viel Freude und Liebe aus,da ist ganz deutlich zu fühlen.Wenn ich das Buch an mich lege geht mir das Herz auf.Danke für dieses wunderbare Buch,sicher werde ich viel Freude damit haben.Die Lust am Garten kommt wieder.Ich wünsche noch viel Erfolg .
Ganz viele Herzensgrüße Rosemarie Kottke
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5.0 von 5 Sternen Großer Lesegenuss!, 8. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Gärtnerseelen: Warum Dreck unter den Fingernägeln glücklich macht (Gebundene Ausgabe)
Ein Gartentagebuch, welches gleich aus 9 verschiedenen Gärten erzählt! Dies und noch viel mehr bietet das wunderbar geschriebene Buch über die Leidenschaft des Gärtnerns.
Die Gartenleidenschaft der Autorin spricht aus jeder Zeile des Buches.
Es ist richtig spannend, mit ihr von März bis November die Gärten weiterer 'Gärtnerseelen' zu besuchen und dort über die ganz verschiedenen Möglichkeiten, einen Garten zu gestalten, zu erfahren.
Ich habe dieses Buch an einem Abend durchgelesen, da es mich so sehr 'gepackt' hatte und hoffe sehr, bald wieder von der Autorin zu hören bzw. zu lesen.
Fazit: Absolut empfehlenswert und eine ganz wunderbare Lektüre für einen verregneten Wintertag!
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5.0 von 5 Sternen Gärtnerbuch mit Gefühl, 25. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Gärtnerseelen: Warum Dreck unter den Fingernägeln glücklich macht (Gebundene Ausgabe)
Mein erster Eindruck: sehr ungewöhnlich gemacht - die gewählte Tagebuchform und der Austausch der Autorin mit den beteiligten Gartenleuten! Christiane Büch berichtet in ihrem unnachahmlich begeisternden Stil von ihren Besuchen in ihrem eigenen und acht weiteren Gärten und bei deren Besitzern von März bis Oktober.

Briefpassagen und Tagebucheintragungen in Handschriftform sind deutlich abgesetzt und verleihen dem Buch einen sehr persönlichen Stil. Dazwischen immer wieder zauberhafte Farbfotos. Es sind keine gestylten, künstlichen Hochglanzbilder, wie sie die Medien überschwemmen und auf die man schon gar nicht mehr reagiert - nein, der ganz eigene Blickwinkel der Autorin auf die kleinen, eigentlich unscheinbaren Dinge im Garten fasziniert einfach. Die zahlreichen Abbildungen haben gedämpfte aber dennoch klare Farbtöne, die zum intensiven Betrachten anregen.

Auch „haptisch“ ist dieses Gartenbuch so erfrischend anders. Dies betrifft den Umschlag mit den umlaufend erhaben abgedruckten Gräsern, an denen man im wahrsten Sinne des Wortes hängen bleibt und auch das Papier des qualitativ hervorragend gebundenen Buches fühlt sich gut an und riecht angenehm natürlich. So etwas Sinnliches „können“ E-books nun mal nicht leisten......

Die uneingeschränkte Liebe der Autorin zur Natur, die Neugierde auf immer wiederkehrende Lebenszyklen der Pflanzen und auf unterschiedlichste Menschen sprechen aus jeder Zeile. Das macht dieses empathische Buch so fesselnd - man kann einfach nicht aufhören darin zu lesen. Die „Gärtnerseelen“ ziehen einen unweigerlich in ihren Bann. Am Ende ist man begeistert über die bewegende und kompetente Darstellung von so viel Gartenschönheit, zwischenmenschlich spannenden Begegnungen und vielen kleinen wichtigen Bemerkungen am Rande, die dem eigenen Leben Anregung sein können.

Dieses unkonventionell großartige und sehr emotionale Buch ist etwas Neues für Gartenfreunde, die nach etwas Besonderem suchen. Auch Nichtgartenbesitzer kann dieses Buch süchtig machen – deshalb möchte ich es allen interessierten Rezensionslesern unbedingt empfehlen !
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5.0 von 5 Sternen Ein Buch für die Seele, 15. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Gärtnerseelen: Warum Dreck unter den Fingernägeln glücklich macht (Gebundene Ausgabe)
Sowohl das ansprechende Deckblatt als auch der Untertitel haben sofort meine Neugierde geweckt. Beim Aufschlagen des Buches hat mich ein Sog erfasst, der mich nicht mehr losließ. Christiane Büch ist es gelungen, auf eine warmherzige und sehr detaillierte Weise, ihre Erfahrungen während eines Gartenjahres zu beschreiben. Sie begibt sich von März bis November auf eine Reise in neun sehr unterschiedlich gestaltete Gärten. Dabei führt sie fachkundige aber auch leidenschaftliche Gespräche mit den Gartenliebhabern, denn das verbindet diese Menschen - die Liebe zu ihrem Garten. Die ebenfalls sehr gelungene Innengestaltung des Buches mit wunderschönen Fotos, sowie die passenden Gedichte und Briefauszüge der Beteiligten tragen dazu bei, dieses Buch wie einen lebendigen, schön gestalteten aber auch immer wieder neu zu entdeckenden Garten zu betrachten. "Gärtnerseelen" hat mir auf eine ganz besondere Art gezeigt, "Warum Dreck unter den Fingernägeln glücklich macht". Seit Neuestem nehme ich meine Pflanzen auf eine viel intensivere Weise wahr - ich berühre sie und ich spreche manchmal auch mit ihnen.
Ein Gartenbuch der ganz besonderen Art!
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5.0 von 5 Sternen Ein Buch wie ein schöner Garten, 10. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Gärtnerseelen: Warum Dreck unter den Fingernägeln glücklich macht (Gebundene Ausgabe)
Ich habe dieses Buch wie einen Roman gelesen. Gärtnerseelen von Christiane Büch ist ein ganz anderes Gartenbuch als ich es bisher kennen gelernt habe. Die Autorin nimmt uns mit auf ihrer Erkundungsreise durch neun Gärten, die sie im Lauf eines Jahres besucht. Wir lernen die Besitzer und Besitzerinnen kennen und allmählich werden sie zu Protagonisten einer Geschichte, die den Leser in ihren Bann zieht.
Geschrieben ist es wie ein Tagebuch mit all den Spielarten, die diese Stilform erlaubt. Die Eintragungen sind durch Auszüge aus Briefen und durch poetische Verse ergänzt, die geschickt platziert, die Aufmerksamkeit des Lesers mal hier mal dorthin abschweifen lassen, so wie es in einem schönen Garten geschieht. Dazwischen stimmungsvolle Fotografien in unterschiedlichsten Formaten wie locker eingeschoben, natürlich, gefällig. Mein Glückwunsch an die Gestalter des Layouts.
Die Story beginnt sachte mit Einblicken, die die Autorin, selbst Gartengestalterin, in ihr Leben gibt. Spürbar wird, dass es eine Berufung ist, der sie folgt und die sie in die Gärten anderer Menschen lenkt. Sie bringt diese Leute, allesamt leidenschaftliche Hobby-Gärtner, an einen Tisch und schickt sie mit einem Auftrag in ihre eigenen Gärten zurück. Dieser Auftrag ist das Leitmotiv, dem nun auch der Leser folgt. Es ist eine Schatzsuche, so viel will ich verraten.
Ganz besonders spricht mich die Sprache an, das Lyrische, der warme, liebevolle Ton, in dem die Geschichte verfasst ist. Es ist eben keine lexikalische Zusammenstellung von Pflanzenarten und Gartentipps, sondern ein Buch wie ein wabernder Garten, aus dem die Seele der Gärtnerin spricht.
Es ist auch ein Buch zum Berühren. Den Titel in einen erhabenen Schriftzug gesetzt, lässt unsere Finger sprichwörtlich daran hängen bleiben, so wie es auch in einem Garten geschieht. Ich gratuliere dem Verlag für die gelungene Gestaltung des Einbands. Wunderbar zum Verschenken, auch an sich selbst.
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Gärtnerseelen: Warum Dreck unter den Fingernägeln glücklich macht
Gärtnerseelen: Warum Dreck unter den Fingernägeln glücklich macht von Christiane Büch (Gebundene Ausgabe - 27. August 2012)
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