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am 27. Oktober 2009
Der Titel ist ein Lehrbuch für Studenten und Profis, die etwas nachschlagen müssen. Es behandelt detailliert die Ökologie und Vegetation der Moore Nord- und Mitteleuropas und beschreibt zu Beginn wie Moore entstehen und sich entwickeln. Dabei werden auch die Zusammensetzungen von Torfen und Mudden unter verschiedenen Bedingungen der Sedimentbildung beschrieben. Der Vegetation wird ein relativ großes Kapitel gewidmet und die Vegetationsgesellschaften kurz und präzise vorgestellt. Dazu gehören Sauergräser ebenso wie Moorgebüsche und Bruchwälder sowie sekundäre Moorstandorte wie einschürige Streuwiesen. Ab der Mitte des Titels startet das Kapitel Nutzung, Gefährdung und Schutz. Die überarbeitete und aktualisierte Auflage ist nicht mehr so stark von Fachtermini belastet, aber immer noch genügend. Letzteres besticht besonders bei chemischen Gleichungen und Pflanzennamen, die bis auf die Unterart benannt werden. Für Laien ist das Buch sehr bedingt geeignet. Wie bei dieser Reihe des Ulmerverlages üblich, wird das Fachbuch von zahlreichen Bildern, Tabellen, Skizzen und Verbreitungskarten unterlegt. Dies erleichtert das Lesen und das Verständnis deutlich. Besonders die unterschiedlichen Moortypen und verschiedene Sphagnumarten werden durch Bilder gut dargestellt. Die Autoren beschreiben die Moore als Ökosysteme mit ihrer Hydrologie und ihren ökologischen Artengruppen auf eine sehr anschauliche Art und Weise.
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TOP 1000 REZENSENTam 11. März 2010
Ein ausführliches, detailliertes, und sehr spezialisiertes Buch ausschließlich zur Geobotanik der Moore.

Es behandelt folgende Aspekte:
· Moorbildung
· Hydrologie der Moore
· Klassifikation von Mooren und Moortypen
· Torf (Struktur, Eigenschaften, Bestandteile)
· Kohlenstoffhaushalt und Nährstoffumsätze
· Sehr ausführlich ist das Kapitel zur Vegetation der Moore, es ist allerdings auch sehr stark pflanzensoziologisch orientiert.
· Ein Kapitel widmet sich Gliederungsansätzen für Vegetationskomplexe (schon sehr speziell...).
· Dann: Moore als Ökosysteme und ein Kapitel zum Thema Nutzung, Gefährdung und Schutz.
· Strategien und Instrumente zur Umsetzung des Moorschutzes und der Moorrestitution werden dargelegt. Das abschließende Kapitel befasst sich mit der Langzeitforschung, mit Monitoring und Erfolgskontrollen von Moorschutzmaßnahmen.

Gut: viele Abbildungen, Karten sowie eine Vielzahl von Zeichnungen, Grafiken und Tabellen, und ein umfangreiches Literaturverzeichnis im Anhang. Sehr hilfreich ist das Artenregister.

Was ich allerdings vermisse: Es gibt so gut wie keine Betrachtung der faunistischen Aspekte der Moorlandschaft. Natürlich steht die Reihe unter dem Titel "Ökosysteme aus geobotanischer Sicht", aber gehört dazu nicht wenigstens ein Exkurs in die Tierwelt? Das gilt, nebenbei, für alle Bücher aus dieser Reihe!

Keine leichte Kost, das Buch. Hier geht es nicht etwa um eine Einführung in die Moorkunde, sondern um die Vermittlung von speziellem, handfestem botanischem Fachwissen. Deshalb: Empfehlung für (Geobotanik-)Fachleute und solche, die es werden wollen. Weniger für den "Normalbürger", der mit Pflanzensoziologie, entsprechenden Fachbegriffen und wissenschaftlichen Namen von Pflanzenarten und -gesellschaften weniger vertraut ist.
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am 28. Oktober 2006
Zugegeben: Ich bin auf dem Gebiet der Moorbotanik nicht mehr als ein interessierter Laie. Und doch bin ich als Chemiestudent mit wissenschaftlicher Literatur vertraut genug um sagen zu können, dass es anders geht. Das Werk von Klaus und Barbara Dierßen ist ohne Zweifel sehr informativ aber als besonders lesbar würde ich es nicht bezeichnen. Die Autoren ergehen sich in beispiellosen Fremdwortschlachten, die meines Erachtens so nicht sein müssen. "Evapotranspiration" könnte guten Gewissens auch "gesamte Verdunstung" genannt werden. Aus inzwischen vier Jahren Chemiestudium weiß ich, dass gute wissenschaftliche Literatur nicht unbedingt komliziert geschrieben sein muss.

Abgesehen von der Sprache fehlt dem Werk der beiden Dierßens hin und wieder ein wenig Anschaulichkeit. Es ist zwar sehr viel Bild- und Skizzenmaterial vorhanden aber der eine oder andere Zusammenhang könnte durchaus intensiver erläutert werden.

Natürlich mag sich das Ganze einem ausgebildeten Biologen noch einmal ganz anders darstellen aber für interessierte Laien ist dieses Werk leider nicht empfehlenswert, denn wer die lateinischen Namen der gängigsten Pflanzen nicht aus dem effeff beherrscht ist bei der Lektüre vollends aufgeschmissen.
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