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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zum Glück gibt es die unvergänglichen Klassiker., 7. August 2007
Von 
Happyx - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Vom glückseligen Leben (Gebundene Ausgabe)
Bei der Inflation von Glücksbüchern (kein anderes Wort findet sich derart häufig in aktuellen Buchtiteln bzw. Ratgebern) ist es ratsam, Uraltes zu Rate zu ziehen. Die in diesem Buch versammelten Schriften von Seneca sind in dieser Hinsicht segens-reich und ein wirklicher Schatz, aus dem viele der aktuellen "Glücks-Ritter" ab- und zuschreiben.

Die beste aller Seneca-Regeln lässt sich m.E. so zusammenfassen: "Am besten nützen wir uns selbst, wenn wir anderen Gutes tun; die richtige Art zu sammeln ist auszuteilen." Das Internet bietet heute mehr und mehr Möglichkeiten, dieser Aussage gemäß zu leben, unabhängig von Gate-Keepern oder Verhinderern, einfach und natürlich von Mensch zu Mensch. Dieses Buch bietet umfassenden Zugang zum Denken Senecas mit Kapiteln wie: Trostschriften, Über den Wert der Zeit, Über die zweckmäßigste Art des Lesens, Vermeide die Menge, Natürliche und blinde Begieren, Ziehe Dich in dich selbst zurück, vom Maß und Übermaß, Über die Trauer, Der Gott in uns, Von der Dankbarkeit, Über die Kürze des Lebens, Standhaftigkeit in der Krankheit etc. etc.

Hier meine 10 Lieblingsaussagen von Seneca :

Das beste Mittel gegen Zorn ist Aufschub; fordere von deinem Zorn anfänglich nicht, daß er verzeihe, sondern nur, daß er nachdenkt.
Dem Weisen ist Reichtum ein Diener, dem Toren spielt er den Herren.
Die meisten Menschen verbringen ihr Leben mit einem schlechten Gewissen und einem verdorbenen Magen.
Es gibt keinen zuverlässigeren Beweis für Geistesgröße, als wenn man sich durch nichts, was einem begegnen kann, in Aufruhr bringen läßt.
Es gibt zu denken, daß viele den Körper üben, wenige dagegen den Geist.
Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist die viele, die wir nicht nützen.
Fang jetzt zu leben an und zähle jeden Tag als ein Leben für sich.
Genieße deine gegenwärtigen Freuden so, daß es den nachfolgenden keinen Abbruch tut.
Glücklich leben und naturgemäß leben ist eins.
Ich habe damit begonnen, mir selbst ein Freund zu sein. Damit ist schon viel gewonnen, man kann dann nicht mehr einsam sein. Wisse auch, daß ein solcher Mensch, allen ein rechter Freund sein wird.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wann ist ein Leben glücklich?, 9. November 2008
Von 
Helga König - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Vom glückseligen Leben (Gebundene Ausgabe)
Der römische Philosoph Seneca befasst sich in den vorliegenden Schriften zunächst mit der Frage, weshalb die Gemütsruhe für das Wohlbefinden eines Menschen so bedeutsam ist und wie man diese erlangen kann.
Dabei reflektiert er die Unzufriedenheit mit sich selbst und konstatiert, das diese letztlich aus Begierden resultiert, aufgrund derer man das, was man wünscht, gar nicht wagt oder es letztlich nicht erreichen kann.
Menschen verkümmern unter ihren vereitelten Wünschen , woraufhin nach Seneca das Gemüt der Betroffenen erstarrt. Die Folge davon sei Unzufriedenheit und unseliges Nichtstun, das nach Meinung des Philosophen die Mißgunst nähre. Diese Mißgunst schließlich wolle alle anderen hinabdrücken, weil man sich selbst nicht hinaufschwingen könne.
Um nicht in diesen Teufelkreis solch negativer Motivationen zu geraten, rät Seneca , man möge sich bemühen sich selbst richtig zu beurteilen , " denn oft meinen wir, mehr leisten zu können, als wir in Wirklichkeit imstande sind." Man muss sich selbst beobachten und kennenlernen und begreifen, dass eine Arbeit , die der eigensten Natur nicht gemäß ist, keinen Wert hat. Seneca unterstreicht, dass man bei seinem Tun stets mit Leib und Seele dabei sein muss.
Er rät bei der Wahl seiner Freunde darauf zu achten, dass diese frei von Lastern und Boshaftigkeit seien.
Seneca ist davon überzeugt, dass die Gefahr besteht, dass man von den Schlechtigkeiten einem nahe stehender Menschen im eigenen Wesen beeinflusst werde, weil durch solche Personen das eigene Gemüt in Aufruhr versetzt werde.
Desweiteren müsse sich darüber klar werden, dass jede Arbeit irgendein Ziel und einen Zweck haben müsse, da man nur so einer Sache in Ruhe nachgehen könne.
Schließlich möge man die Notwendigkeit des Wechsels von Einsamkeit und Gesellschaft erkennen lernen, denn allein der Wechsel schenke dem Gemüt das notwendige Gleichgewicht.
In seiner Schrift " Vom glückseligen Leben " hält er fest, dass nur derjenige glücklich genannt werden kann, der einen Begriff von Wahrheit hat. Dies begründet Seneca in der Folge dezidiert.
Desweiteren erklärt der Philosoph, dass Grundvoraussetzung für ein glückliches Leben der gesunde Verstand sei. Hauptmerkmal des gesunden Verstandes sei, das Gute zu wollen und das Schlechte für nicht erstrebenswert zu erachten.
Der Philosoph wirbt für Menschenfreundlichlichkeit und Hochherzigkeit.
Ein mit sich selbst einiger Geist ist das höchste Gut für Seneca , denn er weiß, wo " Übereinstimmung und Einigkeit herrschen, da muss die Tugend sein; das Laster macht uneins."
"Das höchste Gut liegt im eigenen Bewusstsein und in einer edlen Seele", lehrt uns dieser Römer und zeigt welche Wege man gehen muss um dieses glückseligmachende Gut zu erreichen.
Er reflektiert den Reichtum, gegen den er generell nichts einzuwenden hat, wenn man ihn besitzt. Schwierig werde es nur, wenn er Besitz von einem ergreife.
In einem der weiteren Schriften spricht er über die Kürze des Lebens und verdeutlicht, dass man tunlichst in der Gegenwart leben möge, weil Zukunft mithin immer ungewiss sei.
In der Trostschrift an Marcia vermerkt er , dass großes und lang dauerndes Glück fast keiner habe, nur mäßiges Glück könne anhalten.
Nie lebe man lange in Frieden und im Grunde sei das größte Glück gar nicht geboren zu werden, das zweitgrößte sei bald zu sterben und erneut in den Zustand zurückzukehren, in dem man sich vor der Geburt befand.
In einem der Briefe an Lucilius schreibt Seneca schließlich:
" Belaste Dich nicht mit viel Gepäck. Nichts von dem , was wir haben, ist notwendig. Kehren wir zurück zum Gesetz der Natur, und unser Reichtum liegt bereit. Was wir notwendig haben, ist umsonst wohlfeil. Brot und Wasser verlangt die Natur. Daran ist niemand arm. Wer darauf seinen Bedarf beschränkt, mag mit Jupiter selbst wetteifern an Glückseligkeit."
Allen, die es wissen wollen, übermittelt Seneca folgende Botschaft:

" Willst Du geliebt sein, so liebe selbst! "
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5.0 von 5 Sternen Ein Schmuckstück, 17. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vom glückseligen Leben (Gebundene Ausgabe)
Ein Schmuckstück für jedes Bücherregal und Balsam für die Seele. Allen, die ausgebrannt und gestresst sind und sich finden wollen, seien diese tiefgehenden Lebensweisheiten zu empfehlen.
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Vom glückseligen Leben
Vom glückseligen Leben von Seneca (Gebundene Ausgabe - August 2006)
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