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Kundenrezensionen

97
4,1 von 5 Sternen
Der Greif
Format: BroschiertÄndern
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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Juli 2006
Unglaublich, was Wolfgang und Heike Hohlbein mit diesem Roman gelungen ist: Sie haben eine surreale Welt erschaffen(der schwarze Turm), die ihren Arm auch in die uns bekannte Welt ausstreckt. Die Beschreibung des Turms ist sehr gelungen, angefangen bei den Kerkern und dem Bergwerk bis zu Martens Hof, auch die Beschreibung der Kreaturen des Turms ist sehr gelungen. Angenehm ist auch, dass die Handlung nicht nur im schwarzen Turm spielt, sondern auch in der realen Welt. Gruslig sind die Erlebnisse im Waisenhaus geschildert. Überhaupt gibt es viele Schauplätze in der Geschichte. Das Ende schließt dieses GRANDIOSE Werk würdig ab! Ein Hohlbein, der in keiner Sammlung fehlen darf!
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Juni 2002
Hohlbein entführt den Leser in eine mitreißende, fantastische Welt, in der der junge Mark nach den Antworten für das Schicksal seiner Familie sucht und mehr entdeckt, als ihm lieb ist. Auf dieser Suche wird er schon bald mit der ihm fremden, bedrohlichen Macht des Schwarzen Turms konfrontiert, die immer weiter von seiner Realität Besitz ergreift. Schließlich entbrennt ein erbitterter Kampf zwischen Gut und Böse, wobei es an Überraschungen und Dramatik nie mangelt.
Dieses Buch hat mich bereits nach den ersten Seiten in seinen Bann gezogen und ist das erste Buch, das ich bis zur letzten Zeile nicht mehr aus den Händen legen wollte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Juni 2009
Zum Glück habe ich mir dieses Werk nur ausgeliehen. Hätte ich es mir gekauft, hätte ich mich doch ziemlich geärgert.
Die Idee hinter der Story hätte durchaus eine bessere Darstellung verdient.
Da geht es um eine Parallelwelt zu unserer Welt, genannt "Der Turm", in dem eine finstere und böse Kreatur, der Greif, herrscht und um seine Macht fürchtet, da sich ein Junge, als Nachfahre des Schöpfers der Kreatur, anschickt, "Den Turm" vom Bösen zu befreien.
So weit so gut. Das Problem dieses Hörspiels ist es, daß wesentliche Handlungsstränge einfach weggelassen werden, oder aber die Handlung maximal unlogisch erscheint. Der Held der Geschichte springt ständig zwischen beiden Welten hin und her, daß es einem schwindelig wird. Darüber hinaus entkommt er anscheinend ohne jede Mühe den mächtigsten Wesen.
Zusätzlich wird der Zugang zum Plot durch zum Teil unverständliches Gemurmel und Gebrabbel der dämonischen Häscher erschwert.
Insgesamt ist jedoch die Besetzung des Hörspiels ganz gut. (Bis auf den "Helden" der Geschichte, der hat mich persönlich nach einer Weile genervt hat.)
Es kommen zum Teil sehr bekannte Synchronsprecher (von Nicolas Cage oder Dustin Hoffman) zum Einsatz.
Ganz nett waren auch die Toneffekte. Hilft aber letztlich auch nicht viel.
Eine persönliche Randbemerkung noch:
Besonders hat mich die Stimme von Yes, einem "Gehörnten" genervt. Ich fühlte mich ständig an Wawa, den Waran aus der Geschichte "Urmel aus dem Eis" der Augsburger Puppenkiste erinnert. Furchtbar!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. April 2012
Der Greif hat mit als Buch vor Jahren sehr gefallen, daher habe ich zugegriffen, als ich das Hörbuch entdeckte (Collectors Edition mit schönem Cover). Aber was kriegt man? Auf stundenlangen Autofahrten, stundenlange Langeweile.

Und Lust auf Frühlingsrollen, denn jedesmal wenn Marks Mutter auftaucht ertönt genau die Musik die in meinem Lieblings-Chinesen auf Endlosband im Hintergrund läuft. So eine Bambusflötendudelei. Lust auf Frühlingsrolle ist genau das was ich NICHT brauche bei einer langweiligen Autobahn samt langweiliger Geschichte.

Positiv läßt sich natürlich vermerken, daß wirklich großartige Lesestimmen zu hören sind und Peer Augustinski hat hörbar Spaß an seiner Rolle. Die Tiroler und Kölner sind auch recht lustig. Aber aus Sarn und dem Schwarzen Cherub trieft der Pathos, daß es eine Freude hat. Oder eben keine!

Darüberhinaus glaube ich, für Nichteingeweihte, die das Buch noch nicht gelesen haben, ist oft nicht wirklich nachvollziehbar wer grade was, wo und vor allem warum tut. Schnitte sind sehr unerwartet. Übergänge von Welt zu Welt nicht immer akkustisch nachvollziehbar und ich konnte z.B. die Stimmen von Mark und Ela nicht unterscheiden (was vielleicht auch am Autoradio lag). Der Verlag macht Werbung mit "Eine Hörspielausgabe die ganz ohne Erzähler auskommt!" Das ist der Punkt: Es fehlt der Erzähler.

Fazit: Wem der Greif als Buch gefallen hat, sollte das Hörbuch meiden. Und keine Frühlingsollen mögen!
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. September 2003
Kinderbücher der letzten Jahre. Zugegeben, es ist schon ein Weilchen her, dass ich dieses Buch gelesen habe, aber damals hat es mich so sehr fasziniert, dass ich es gleich 3 Mal lesen musste!
Hohlbein gestaltet seine Figuren sehr vielschichtig und gibt dem Leser einen genauen Einblick in deren Gefühlsleben. Insbesondere Mark, der Hauptdarsteller in dieser Story kommt sympathisch und interessant daher.
In der Geschichte geht es darum, dass es - parallel zu unserer Welt - noch eine andere gibt, eine düstere, die von einem unheimlichen Wesen beherrscht wird, dem Greif. Faszinierend und unheimlich fesselnd sind die verschiedenen Eingänge zu dieser Parallelwelt, die Mark im Laufe der Geschichte entdeckt. So zum Beispiel betritt er eine Bibliothek und sieht sich plötzlich verfolgt von Monstern und Büchern, die zum Leben erwachen und flieht über das Dach um auf einmal wieder in der Welt des Greifs zu sein.
Unheimlich liebenswert ist eine der "bösen" Gestalten, die Mark anfangs verfolgt, denn eigentlich ist dieses Figürchen gar nicht böse, sondern baut im Gegenteil über die Zeit so etwas wie eine Freundschaft zu unserem Helden auf. Witzig gestaltet Hohlbein diese Figur, denn sie ist mit einem Sprachfehler belegt, der das Lesen zunächst ein wenig schwierig gestaltet, nach einigen Sätzen allerdings einfach nur Spass macht und zum Schmunzeln anregt.
In dieser düsteren Parallelwelt, die durch ihre kleinen Teufelchen und düsteren Szenarien mitunter stark an einen Ort erinnert, der mit der Hölle gleichzusetzen ist, gibt es dort auch einen paradis-ähnlichen Ort. Allerdings ist dieses durch den Einfluss des Greifes nicht mehr das, was er einmal war.
Hohlbein gelingt hier auch ein richtiger Showdown zum Ende des Buches hin. Aber den werde ich hier natürlich nicht verraten!!!!
Dieses Buch ist definitv lesenswert, auch für die etwas "älteren" Kinder, die mal wieder richtig gute Fantasy-Action genießen wollen!!!
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. September 2002
Was diesem Hörspiel fehlt, ist ein guter Erzähler, der den Hörern die Schauplätze vor Augen führt und "Atmosphäre" schafft. Die Dialoge (der größtenteils guten Sprecher) und Soundeffekte vermögen beides über weite Strecken der (erfreulich langen) Produktion nicht. So fühlt man sich als Hörer doch meist sehr allein gelassen und orientierungslos. Empfehlen würde ich dieses Hörspiel deshalb auch nur Leuten, die das Buch gelesen und demnach sicher die Szenarien, die der Roman (hoffentlich) vermittelt, vor dem so genannten geistigen Auge haben. Ich, der ich das Buch nicht gelesen habe, war eher enttäuscht von diesen CDs.
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Juni 2006
Mittlerweile habe ich "Der Greif" schon über 3 mal gelesen und ich kann nur sagen: "Der Greif" ist eines der besten Bücher die ich je gelesen habe!Die Geschichte ist einfach packend, spannend und faszinierend!Das Buch ist keineswegs nur etwas für Fantasy Fans. Als ich das Buch geschenkt bekommen habe, habe ich auch zu erst gedacht, dass Fantasy nichts für mich ist. Aber dieses Buch ist kein gewöhnliches Fantasy Buch! Es kommt einem alles sehr realistisch vor und das Buch ist einfach extrem gut geschrieben und die Story ist wunderbar!

Wer dieses Buch nicht gelesen hat, hat etwas verpasst!Dieses Buch gehört in jeden guten Buchschrank!

Es gibt nur ein Fazit für dieses Buch: UNBDEDINGT LESEN!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
... so würde ich das Hörbuch beschreiben. Stellen Sie sich einfach einen Fantasyfilm (wofür man, wie der Name ja schon sagt, viel Fantasy braucht) vor, den Sie aber nur hören, samt musikalischer Untermalung etc. - von dem Sie aber (ohne das Buch vorher gelesen zu haben) weder eine Vorstellung der Örtlichkeiten, noch der Personen o. Kreaturen usw. haben - einen Erzähler sucht man hier vergeblich.

Seit meiner frühen Jugend lese ich leidenschaftlich gern Hohlbein, was sich auch mit zunehmendem Alter nicht geändert hat - zumindest bei manchen Chroniken etc. ^^ Und da wir gerne Hörbücher hören, haben wir uns sehr gefreut, dass man sich "Der Greif" in unserer Bibliothek online ausleihen kann. Das wars aber auch schon mit Positivem :( ... Nein, halt, dem Cherub verleiht die Synchronstimme von Nicolas Cage Leben - DAS war's dann aber definitiv! Ich vermutete ja anfangs, dass das *Zack* *Bum* *Bäng* *Peitsch* *Schrei* Spektakel viel. für die jüngere Generation besser und einfacher zu verstehen ist, und ich einfach schon zu alt dafür bin, aber Fehlanzeige ... auch da herschte nur Verwirrung.

Man wird von einem Moment in den nächsten "geschmissen", ohne jegliche Einweisung in das "Universum" in dem wir uns befinden, ohne die Charaktere vorzustellen oder gar zu beschreiben. Es bleibt dem geneigten Hörer nichts anderes übrig, als sich eine Person zur Stimme vorzustellen (ein kleiner Teufel klingt z.B. wie Willi von Biene Maya .... sehr böse und furchteinflösend ^^)?! Auch werden Örtlichkeiten nicht beschrieben ... Mark ist kurz mal hier, mal kurz da, *Zack* *Bum* *Bäng* *Schritte*, Trällermusik, dann ist er wieder hier ... fragen Sie mich bitte nicht, wo "hier" und "dort" ist - die meiste Zeit weiß man es nämlich nicht. Die einzigen Male wo man weiß, wo was gerade passiert, findet in komplexen Dialogen statt - ansonsten geht es hier wohl größtenteils um die geistige Freiheit ^^

Um es kurz zu halten und auf den Punkt zu bringen: wir haben jetzt definitiv einen 1° Platz in unserem "Schlechtestes Hörbuch" Ranking (wir geben nach gut 150 Min. auf und kaufen/leihen uns das Buch) und ich kann jedem nur wärmstens vom Kauf abraten - DER NICHT DAS BUCH GELESEN HAT! Und vmtl. demjenigen auch, weil durch diesen Scherbenhaufen vmtl. mehr kaputt geht, als man dazugewinnen könnte.

Und obwohl 1 Stern "I hate it" bedeuten sollte (was unseren Emotionen gegenüber dem Hörbuch natürlich nicht entspricht ^^), soll es doch die Sinnlosigkeit für den "Nichteingeweihten" wiederspiegeln.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Dezember 2008
Tjoar, wenn Hohlbein draufsteht, ist auch Hohlbein drin - klingt recht flach, ist aber so. Dies ist ein typischer Roman, wie man ihn aus der Feder der beiden Autoren kennt. Es gibt die gewohnten Elemente, aber auch nicht mehr, zumindest auch nicht weniger.
Die Geschichte kann man sich durchaus mal zu Gemüte führen, aber überwältigend ist sie bei weitem nicht, eher mittelklassig. In dreieinhalb Stunden trifft die Gegenwart auf eine Fantasywelt und Gut kämpft gegen Böse, wie schon so oft. Dabei offenbart sich auch direkt eine große Schwachstelle: Der Charakter von Mark. Typisch Hohlbein kann man da nur sagen. Mark ist quasi der edle Ritter, der sich darum kümmern will, dass der Greif, den sein Vorfahre in seinem Hass auf die Menschheit losgelassen hat, vernichtet wird. Dabei übersteht er auch jede noch so gefährliche Situation ohne größeren Schaden und ohne jeden Anflug von Logik. Wahre Hohlbeinfreunde wird das nicht stören, aber im Prinzip sind doch alle Geschichten gleich aufgebaut und auch die einzelnen Kapitel lassen schon sehr schnell durchblicken; wie es weitergeht weiß man, Überraschungen sind quasi ausgeschlossen - bis auf das Ende. Das Ende wird so abrupt eingeleitet, dass man schon nicht schlecht staunt, eine etwas ausführlichere Handlung wäre an dieser Stelle besser gewesen.

Die vorliegende Edition ist die CollectorŽs Edition, das bedeutet, dass es drei CDs mit der eigentlichen Geschichte und eine Bonus-CD gibt. In Zahlen ausgedrückt: knapp 230 Minuten Hörspiel und nochmal fast achtzig Minuten auf der Bonus-CD. Das Ganze ist verpackt in eine (von außen) nett anzusehende Papphülle, die auf den "altes Buch-Look" getrimmt ist. Klappt man die Hülle jedoch auf, erwarten einen vier lieblos in Pappschlitze gesteckte CDs und das in einer CollectorŽs Edition?! Warum? Damit die CDs so richtig schön zerkratzen? Unpraktisch ist auch die jeweilige Trackliste der CDs gestaltet. Der erste Teil steht hinter der eingesteckten CD, der zweite jeweils auf dem unteren Teil. Wer also kurz etwas nachlesen oder suchen möchte, darf alle CDs herauskramen. Für eine Sammlerbox ist das einfach schlecht durchdacht. Auch die Sprecherliste ist brutal hintereinander gereiht, total unübersichtlich und einfach lieblos - bestimmt damit auf die gegenüberliegende Seite noch ein bisschen Eigenwerbung passte.

Fazit:
Inhaltlich wird dem Hörer eine Geschichte geboten, die man sich anhören kann, aber nicht unbedingt muss. Wer schon ein oder zwei Hohlbein-Handlungsstränge kennt, weiß ungefähr, wie sich das ganze entwickelt. Die Bonus-CD und die Aufmachung als Sammlerbox können absolut nicht überzeugen. Am meisten spricht noch der Preis für das Werk, knapp zehn Euro für ein Hohlbeinhörspiel ist durchaus günstig, aber es lohnt sich eben nur für Fans von Hohlbein oder wenn man als Fantasyanhänger was zum nebenbei Hören sucht.
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Mai 2005
Ein durchschnittlicher Mensch aus unserer Welt ist in der Lage eine phantastische Welt zu betreten, in der er eine einflußreiche Person ist. Dieses Erfolgsrezept liegt neben "Die Unendliche Geschichte" und "Alica im Wunderland" auch dem Buch "Der Greif" von Wolfgang und Heike Hohlbein zugrunde. Mark, der Protagonist, erlebt ein spannendes Abenteuer zwischen den Welten, in dem er schließlich erkennt, daß er mit seinem Nemesis, dem Greifen, unzertrennlich verbunden ist.
Obwohl es sich um ein unterhaltsames Buch handelt, verkaufen sie die Autoren unter dem Wert: die ausgefallene Idee, die dem Werk zu Grunde liegt, wird nicht ausgeschöpft und zum Teil sogar ruiniert: die Handlung ist innerhalb der einzelnen Episoden genau vorherzusehen. Im Kontrast dazu ist sie an den Episodenübergängen teilweise unplausibel. Man könnte meinen die Autoren hätten das Buch ohne vorheriges Konzept verfasst. Zu oft kommt Mark in Situationen, denen er nur durch wahnwitzige Einfälle bzw. unglaubwürdiges Glück entkommt. Dies versuchen die Autoren dann mit Sätzen, wie "Mark konnte sein Glück kaum fassen.", zu rechtfertigen.
Darunter leidet gleichzeitig die sprachliche Qualität des Werkes. Im Plot lassen sich Brüche und teilweise sogar grammatikalische Fehler finden. Viele Details, die der Autor erwähnt, werden nicht weiter ausgearbeitet bzw. erklärt: wie funktionieren Marks magischen Kräfte? Gegen wen führt der Greif derzeit Krieg? etc.
Der größte Mangel von "Der Greif" liegt jedoch in der Tatsache, daß wir über die Hauptpersonen überhaupt nichts erfahren. Warum hat Mark keine Freunde? Wie verbringt er seine Freizeit? Welche Schule besucht er? Wolfgang und Heike Hohlbein verzichten auf alle Informationen, die die Handlung nicht voran bringen. Dies raubt dem Hauptcharakter seine Authentizität und macht die Identifikation mit ihm schwierig. Bemerkenswert ist auch noch die Tatsache, daß er nicht einmal in den bedrohendsten Situationen Angst empfindet.
Nichtsdestotrotz läßt sich das Buch schnell und einfach lesen. Das konstante Spannungsniveau dürfte dazu ausreichen nicht nur Fantasy-Fans zu fesseln, was "Der Greif" zu einem simplen jedoch angenehmen Zeitvertreib macht.
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