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Kundenrezensionen

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am 23. Oktober 2008
"Der Kuss des Dämons" ist mal wieder eines dieser Bücher, wo mich Bekannte und Freunde immer fragen, ob ich nicht schon zu alt "für so etwas" bin. Eine schöne, typische Teenager-Liebesgeschichte mit viel Säusel und Schmacht, wo "er" gutaussehend, stark und unglaublich schön und zudem noch Bluttrinker ist und "sie" schwach und hilfsbedürftig, aber eigentlich seine große Liebe darstellt. Hin und wieder braucht das mein Gemüt und dann tauche ich für ein paar Stunden in eine Welt ein, die es so höchstens noch im Fernsehen gibt. Und dann ist es mir auch egal, ob ich das Verfallsdatum für die Zielgruppe schon überschritten habe.

Das Buch ist wirklich toll geschrieben und ich freue mich immer, wenn auch aus Deutschland (oder Österreich?) mal ein Vampirroman erscheint, der nicht nur für die Tonne geeignet ist. Leider ist das immer ein bisschen schade, wenn im Klapptext schon die Hälfte verraten wird, obwohl man mit dem Titel noch alles schön verschleiern wollte. Tja, Leser müssen erst einmal angeködert werden.
Aber zurück zum Buch. Mir hat die Geschichte wirklich sehr gut gefallen. Die beiden Protagonisten stellen interessante Persönlichkeiten dar und sind nicht 08/15 typisch gezeichnet. Im Prinzip erfüllen beide bestimmte Klischees, wie oben schon genannt, aber auch darüber hinaus haben beide Eigenarten, die sie schon wieder besonders machen. So ist Dawn ein Mädchen, das täglich einen Kampf um Unabhängigkeit und Selbstständigkeit bestreitet; sie kommt aus keinem wohlbehüteten Elternhaus und ist auch darüber hinaus alles andere als perfekt. Aber auch Julian ist nicht unbedingt der Vorzeigetraumfabrikvampir, sondern weist gewisse Attitüden eines richtigen Mistkerls auf; Arroganz und Emotionen um den Gefrierpunkt sind nicht selten an der Tagesordnung. Und das macht eine gute Story oftmals aus. Aber auch der Plot des Buches fängt vielversprechend an und zieht sich kontinuierlich und spannend durch Lynn Ravens Debut. Einiges wirkt zwar ein wenig holprig und konstruiert, aber das sind Sachen, die man der Autorin verzeihen kann, weil in sich trotzdem alles stimmig ist.
Wirklich gefehlt hat mir allerdings ein wenig die Romantik; man küsst sich zwar, aber irgendwie wollte der Funke nicht so richtig überspringen. Okay, es ist die erste große Liebe und ich habe da auch keine großen Sprünge erwartet, aber ein bisschen hätte man noch daran feilen können, damit auch beim Leser richtig Schmetterlinge im Bauch aufkommen.

Zum Schluss möchte ich auch noch einmal meinen Senf bezüglich der ganzen Vergleiche zu Stephenie Meyer dazugeben. Ja, Parallelen hat das Buch irgendwo sicherlich und lässt sich auch nicht abstreiten, aber die Rede von Plagiat und Kopie finde ich ein bisschen überzogen. Auch ich habe die Twilight-Reihe gelesen und war völlig begeistert davon; aber auch dieses Buch ist auf seine Weise gut. Das Ganze ist auch immer eine Sache von Nachfrage und Angebot. Scheinbar konnte Meyer die Konstellation von sterblichen Mädchen und Traumvampir nicht gänzlich abdecken und deswegen wundert es mich doch ein wenig, dass viele ehemalige Twilight-Leser sich so darüber echauffieren. Auf dem Buchrücken ist doch schon abzusehen, was man serviert bekommt...?!? Nicht erst Stephenie Meyer hat den Vampir für sich entdeckt. Zudem wird ab einem gewissen Punkt die Geschichte auch völlig selbstständig in eine ganz andere Richtung gelenkt und spätestens ab dem nächsten Band, der ja für Februar 2009 versprochen wurde, sollte es ganz anders weitergehen. Ich kenne da ganz andere Buchreihen, die sich viel eher als Plagiate schimpfen lassen sollten...

Wer Lust hat, was über Vampire, die erste Liebe, ein bisschen Romantik und das Leben von Teenagern zu lesen, der ist mit diesem Buch gut bedient. Wenn der nächste Teil auf dem Niveau weitermacht und noch ein guter Schuss mehr Romantik dazu kommt, dann wird auch dieses Buch seine fünf Sterne bekommen. "Der Kuss es Vampirs" bekommt 4 und das Prädikat "lesenswert".
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am 6. März 2008
>>> Mystisch, spannend, romantisch, geheimnisvoll und absolut fesselnd! <<<
Eigentlich ist es recht unfair, dass hier ein Paar Kunden dieses tolle Buch nur deshalb negativ bewertet haben, weil es etwas Ähnlichkeit mit der drei Teiligen "Twilight" Roman Reihe von Stephenie Meyer hat. Es gibt durchaus einige Autoren die in sehr ähnlichen Bahnen denken, und dessen Bücher sich auf Grund dessen dann auch gleichen. Außerdem besteht die einzige Ähnlichkeit zwischen den Büchern von Stehpenie Meyer und dem von Lynn Raven darin, dass sich die beiden Protagonistinnen (Hauptdarstellerinnen) in einem schönen, verführerischen ("gutartigen") Vampir verlieben, und noch zur Highschool gehen. Die weitere Handlung und auch die Charaktere der Bücher sind aber ansonsten sehr verschieden. Und selbst wenn sich Lynn Raven von Stephenie Meyers Büchern inspirieren ließ, bleibt ihr eigener Roman dennoch das was er ist: Ein Stern am Himmel der romantischen Vampirliteratur!
Und ich muss sagen, dass, obwohl mir die Bücher von S. M. sehr gut gefallen haben, mir "Der Kuss des Dämons" noch um einiges besser gefallen hat. Ganz einfach weil: Julien nicht wie Edward aus "Twilight" (Deutscher Titel: "Bis(s) zum Morgengrauen") so ruhig und zurückhaltend war, sondern ein verwegener, draufgängerischer Herzensbrecher, der aber nachdem er seine große Liebe gefunden hat, auch treu, einfühlsam und sehr zärtlich sein kann. Und weil auch die Hauptdarstellerin (Dawn) hier einmal den Helden der Geschichte retten durfte, und nicht immer nur andersherum. Es hat mir sehr gut gefallen wie sie Julien - nach dem er sich seine lichtempfindlichen Augen schwer verbrannt hat, in Sicherheit gebracht hat, und sich liebevoll um ihn gekümmert hat, während er - auf Grund der kurzzeitigen Blindheit, hilflos war. Auch fand ich es sehr gut, dass Dawn & Julien sich gegenseitig offen die Meinung sagen konnten und sich ausgesprochen haben, wenn sie am jeweils anderen etwas störte. Das wirkte einfach realistischer und die Versöhnungen waren dann hinterher immer um so schöner...
Fazit: Dieses großartige Buch kann ich nur Jedem wärmstens empfehlen, der eine romantische Schwäche für die mystischen, verführerischen Geschöpfe (bzw. Verführer) der Nacht hat, und Highschool Romanzen mag.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und fesselnd, so dass man mit jeder Seite neugieriger auf den attraktiven, geheimnisvollen Julien wird, der die kecke Dawn immer tiefer in seine sinnliche, dunkle Welt zieht...
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TOP 1000 REZENSENTam 8. Dezember 2010
Der Auftakt einer spannenden Trilogie um Dawn und Julien!

Da dies ein Buch über Vampire ist, vergleicht man schnell mit Meyer - das ist aber ein Fehler! Denn Lynn Raven schreibt eher Urban Fantasy und lässt ihre Charaktere in ihren Büchern auch gern ein bisschen leiden. Auch geht das ganze nicht ganz so friedlich harmonisch zu wie in den Biss - Büchern.

Der Plot ist zu Beginn ganz ähnlich : Neuer sexy Schüler, mit dem etwas nicht stimmt und der sich komisch benimmt. Julien ist erst abweisend zu Dawn, doch nach und nach lernt sie ihn besser kennen. Es funkt gewaltig zwischen den beiden. Julien ist aus zwei Gründen in Dawns Heimatort gezogen: er ist erstens auf der Suche nach seinem verschwundenen Zwillingsbruder Adrien und will zweitens dessen letzten Auftrag zu Ende führen. Er muss ein ganz bestimmtes Mädchen finden und es töten, denn dieses eine Mädchen ist ein geborener Vampir. Da geborene weibliche Vampire eine absolute Seltenheit sind und sehr viel mehr Macht besitzen als die männlichen, ist diese junge Frau eine Bedrohung für die mächtigsten Vampirdynastien.
Trotz seiner wichtigen Aufgabe kann Julien nicht aufhören, sich für die schüchterne Dawn zu interessieren...

Raven zeichnet die Charaktere ihrer Protagonisten sehr unterschiedlich. Dawn ist das sympatische, nette und etwas schüchterne Mädchen von nebenan, während Julien dunkel und geheimisvoll, am Anfang schwer zu durchschauen ist. Erst nach und nach kann man hinter seine Fassade blicken und erst dann wird auch er sympatischer.
Er ist ein schwieriger Charakter mit vielen Ecken und Kanten.

Die Handlung scheint anfangs recht vorhersehbar, entwickelt aber ungeahnte Wendungen und steigert sichbis zum Schluss. Das Buch ist sehr spannend und die Liebesgeschichte sehr romantisch und gefühlvoll!

Auch die beiden anderen Bücher dieser Trilogie fand ich sehr lesenswert. Im zweiten lernt man Juliens Zwillingsbruder kennen und im dritten Roman erlebt man dann das fulminante Ende!
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am 5. September 2015
Ja, am Anfang klingt es ein bisschen wie Twilight, aber das gibt sich schon während der ersten Hälfte des Buchs. Mysteriöser, unnahbarer und natürlich heißer Typ kommt neu in die Stadt, schüchternes Mädchen, das sich selbst für nicht sonderlich schön hält, es aber ist; er rettet sie unter logisch nicht erklärbaren Umständen davor, von einem Gerüst oder so erschlagen zu werden (sie sieht, dass er zu weit entfernt steht, lügt später für ihn), und er spielt ein klassisches Instrument. Da hört es aber auch auf!!!!
Die Protagonistin, Dawn, erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive und hat dabei einen ziemlich guten Humor und beweist dem Leser ganz schnell, dass hier kein Huhn-in-Not-Klischee vorliegt. Und Julien hat mich das ein oder andere mal auch überrascht, durch seine Art und einige Hinweise auf seine Vergangenheit, seine Beweggründe ... Die Charaktere sind alle ausführlich und liebevoll ausgearbeitet, ihre Beschreibungen sind präzise und treffend, ohne zu lang oder zu kurz zu sein. Noch ein dicker Pluspunkt ist, dass die Charaktere verständlich sind und man ihre Handlungen, Gefühle und Gedanken nachvollziehen kann (auch wenn Julien mich öfters überrascht hat - im Nachhinein war alles, was er getan hat verständlich) - macht sie ziemlich sympathisch und das Lesen an sich auch angenehm.
Die Idee ist gut und auch sehr gut umgesetzt, der Schreibstil flüssig und man kommt schon auf den ersten Seiten sehr gut in die Geschichte rein und kann sich darin richtig fallen lassen und sich Orte und Figuren durch treffende, aber nicht zu ausschweifende Beschreibungen, sehr gut vorstellen. Die Spannung wurde in angemessenem Tempo aufgebaut und dann auch bis zum Schluss aufrecht erhalten, der Plot war angenehmerweise nicht schon von Anfang an vorhersehbar und hatte einige Punkte, an denen das Geschehen eine unerwartete Wende genommen hat.
Also alles in allem hält "Der Kuss des Dämons" was es verspricht und ist einen Kauf absolut wert, kann man auch mehr als einmal lesen. Es gibt einige Szenen in dem Buch, die mir besonders gefallen haben und die dazu beigetragen haben, dass alles einfach zusammengepasst hat - keine Ahnung, wie ich das beschreiben soll, das Gesamtpaket hat einfach in allen Punkten gestimmt.
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TOP 1000 REZENSENTam 15. Februar 2011
ZUM INHALT:
Seit die Eltern der 17-jährigen Dawn Warden bei einem Raubüberfall getötet wurden, lebt sie mit ihrem Onkel, dem steinreichen Industriellen Samuel Gabbron, in der Kleinstadt Ashland Falls und geht auf die Montgomery Highschool. Als sie einen neuen Mitschüler in der Klasse bekommen, sind alle weiblichen Schülerinnen von dem dunkelhaarigen Schönen mit der hellen Haut wie gebannt. Und Julien DuCraine nutzt dies aus, denn er hat eine Freundin nach der anderen und serviert diese nach kurzer Zeit ab.

Als der Schönling seine Aufmerksamkeit der dunkelblonden Dawn zuwendet, ist sie sehr überrascht und kann dies gar nicht glauben. Und immer wieder findet sich der Teenager in Juliens Nähe wieder und er rettet Dawn sogar das Leben, indem er sie vor einer herabfallenden Vorhangstange im Theaterhaus bewahrt. Immer mehr fühlt sie sich zu dem unnahbaren DuCraine hingezogen, doch der will sie nicht in seiner Nähe haben, denn er verbirgt ein dunkles Geheimnis...

MEINE MEINUNG:
Anfangs waren die Parallelen zu Stephenie Meyers Bis(s)-Reihe schon erschreckend: Die Story spielt in Ashland Falls (einem Kaff mit umliegenden Wäldern), eine der Hauptpersonen zieht neu zu und hat auffallend bleiche Haut (na, was wird das wohl für ein Dämon sein?), außerdem lernen sie sich in der Highschool kennen.

Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet und besonders Julien hat es mir angetan. Denn während er einerseits gefährlich und sehr cool erscheint, hat er andererseits auch eine mitfühlende Seite. Während Julien als Schönheit dargestellt wird, ist Dawn ein ganz normales Mädchen mit einigen Macken. Die Ähnlichkeit mit Bella und Edward ist sehr frappierend. :( Die Nebencharaktere wie z.B. Dawns Leibwächter Simon oder Dawns Freunde bleiben eher im Hintergrund und fallen nicht weiter auf.

Zwischendurch werden immer wieder Passagen von einer unbekannten Person (in kursiver Schrift) geschildert, wo man lange nicht weiß, wer dieser Erzähler sein könnte - doch erst ganz zum Ende klärt sich dessen Identität auf.

Erzählt werden die rasanten Ereignisse aus der Sicht von Dawn. Die Ich-Erzählerin tappt bezüglich Julien und seiner Fähigkeiten lange im Dunklen und man fragt sich, warum er sie immer wieder auf Abstand hält. Dieses Rätsel löst sich natürlich auf und dadurch versteht man dann auch das "Warum"...

Im Laufe der Handlung entfernt sich der Plot immer mehr von der Twilight-Saga und wartet mit neuen Ideen und überraschenden Wendungen auf. Hin und wieder wirkt die Geschichte etwas unrealistisch, aber schließlich handelt es sich ja auch um eine Fantasy-Geschichte mit einem Hauch Romantik. ;-)

Ab dem ersten Drittel des Jugendbuchs gewinnt die Geschichte so richtig an Fahrt und wird immer spannender. Mit zunehmender Seitenanzahl fällt es einem auch sehr schwer, das Buch zur Seite zu legen und man fiebert mit Dawn und Julien richtig mit. Allerdings endet der Roman mit einem offenen Ende, was aber nicht so schlimm ist, da es ja weitergeht.

Der Schreibstil ist durchwegs flüssig und jugendgerecht, was einem das Lesen leicht macht. Wie schon erwähnt, gewinnt die Geschichte erst ungefähr ab Seite 100 richtig an Drive und wirkt danach aber richtig süchtigmachend...

FAZIT:
Als Auftakt einer Jugend-Fantasy-Serie wartet "Der Kuss des Dämons" mit interessanten Charakteren, einer abgekupferten Story und einigen Überraschungen auf. Dafür verleihe ich schwache 4 STERNE und freue mich auf die Fortsetzung "Das Herz des Dämons".
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TOP 500 REZENSENTam 28. April 2012
... aber es fehlt ihr die Spannung und die Dichte der beiden anderen Bücher 'Blutbraut' und 'der Kuss des Kjer'

Der Ansatz ist natürlich ganz schön an anderen Vampir-Büchern angelehnt. Schule - Mädchen lernt tollen Jungen kennen - der super aussieht und geheimnisvoll ist. Und dann geht's etwas anders weiter.
Dann wendet sich das Blatt.. Böse Vampire haben ihren Auftritt aber Dank der Liebe gibt es eine Rettungsaktion. Aber Moment - das kommt mir auch bekannt vor.

Die Story passiert damit eigentlich nur auf den 3 Standbeinen - Vampire sind dabei - also ist alles etwas dunkler und blutiger - es gibt eine Liebesgeschichte - die ein auf und ab hat - und dann kommt eben die Bedrohung als drittes und es muss gerettet werden.

Ich hatte die ganze Zeit so einwenig das Gefühl das eine vierzehnjährige ihre Erlebnisse erzählt und nicht eine junge Frau mit 17. Außerdem ist Julien's Charakter (alter Vampir - der aber noch aussieht wie 17/18) für sein Alter auch ein wenig unreif in seinen Entscheidungen und Meinungen. Und nur so kommt die Story irgendwie erst ins Rollen.

Der erste Teil ist aber trotz aller Schwächen ganz unterhaltsam. Nur fehlt irgendwie der Humor - der ist wenn überhaupt nur ganz minimal - und die Spannung - dazu ist alles zu vorhersehbar.

Aber trotzdem 4 Sterne - weil es von der Alterseinstufung 12-17 ganz gut geeignet ist und die Geschichte Potential hat.
Fazit: Nette Unterhaltung in einer Mischung aus Teeniestory, Vampiren und Thriller - aber es fehlt der Aha-wie-toll-Effekt!!!!!
Deshalb sind die Teile auch nichts für Hardcore-Fans des Genres.
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am 8. Oktober 2012
Die "Kuss des Dämon"-Triologie beginnt ziemlich genretypisch und - ja - auch verwunderlich nah an "Biss" angelehnt: Ein unglaublich hübscher Typ kommt an die Schule und die weibliche Hauptrolle ist gleich begeistert. Er ist ihr gegenüber abweisend und kalt - was sich später jedoch als Fassade erweist. ...So viel zum Schlechten.

Man kann nicht abstreiten das die Triologie kitschig beginnt, aber Lynn Raven schafft es diese Teenygeschichte im Laufe der Handlung zu etwas ganz Neuem zu machen und die ganze Situation völlig umzukrempeln: Aus der alltäglichen Highschool-Liebesroman entwickelt sich eine Verbindung, der viele Schwierigkeiten bevorstehen. Dawn gerät in die Welt der reichen und mächtigen Vampirclans mit einer doch sehr mittelalterlichen Denkweise. Und sie stellt diese Welt, ohne es zu wollen, völlig auf den Kopf. Die Storry kriegt im Laufe des Geschehens eine immer halsbrecherischere Spannung und kann mit vielen interessanten Wendungen begeistern. (Ich würde gerne mehr erzählen, aber ich möchte euch nichts vorwegnehmen.)

Wär hier also glaubt einen billigen Vampir-Roman vor sich zu haben, irrt sich gewaltig.
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am 9. September 2010
vorab: das buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. ein guter flüssiger schreibstil. sympatische charaktere und eine gute spannende geschichte.

4 sterne kann ich aber nur vergeben, weil im ersten drittel des buches eigentlich sämtliche ideen zum thema "mädchen sieht junge, junge sieht mädchen, mädchen verliebt sich in junge, junge verliebt sich in mädchen" denen von stephenie meyer ähneln. da wäre ein bißchen mehr kreativität der autorin schon angebracht gewesen. dass sie ideen hat, hat sie ja schließlich mit dem rest der story bewiesen.

da aber auch schon das kennenlernen von bella und edward sehr schön war, ist auch das kennenlernen von dawn und julien was fürs herz :-)

ab der mitte des buches schafft die autorin, ihre eigenen ideen mehr und mehr in den vordergrund zu bringen, so dass ich sehr gespannt bin, wie die bücher sich fortsetzen...

ich hab übrigens alle 3 teile gelesen, weil es wirklich eine schöne gechichte ist.
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am 30. März 2013
Ich habe schon öfter vorgehabt, mir das Buch zu bestellen, es hörte sich ganz gut an, aber war mir dann doch nicht sicher, ob es das Richtige ist, so dass ich es immer wieder verworfen habe - bis jetzt. Und was soll ich sagen? Ich liebe diese Buch-Reihe. Selten habe ich ein Buch gelesen, das mich so sehr in seinen Bann gezogen und berührt hat. Ich konnte mit den Charakteren richtig mitfühlen, besonders im dritten Teil. Ist man anfänglich noch skeptisch bzgl. des harten, ja fast unsympathischen Charakters des Julien, so lernt man ihn im Laufe des Buches besser kennen und verstehen. Die Liebe zwischen den beiden Hauptcharakteren ist sehr fesselnd, wie auch die ganze Story (Spannung, Liebe, Trauer - alles vorhanden) und man muss sie einfach gern haben. Ich will nicht zu viel verraten. Aber wer die Biss-Romane von Stephenie Meyer mag, der wird diese Reihe auch lieben. Die Bücher gehen ans Herz.
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am 22. Februar 2008
Ich gebe zu - dieses Buch zog mich zu Beginn vor allem wegen seines düster-romantischen Covers in seinen Bann. Ein kurzer Blick auf die Inhaltsangabe - und schon hatte ich es gekauft. Man soll ein Buch zwar nie nur nach seinem Cover beurteilen, aber in diesem Fall hatte ich die richtige Entscheidung getroffen und auch der Inhalt konnte mich vollstens überzeugen. ;)

Die 17-jährige Dawn lebt seit dem Tod ihrer Eltern gemeinsam mit ihrem Onkel Samuel, der sie wie einen Schatz hütet und von der Außenwelt abzuschotten versucht, in Ashfalls, einem amerikanischen Kaff mitten im Nirgendwo. Dawns bisheriges Leben verlief weitgehend ereignislos. Jediglich ihre wenigen Freunde aus der Schule lassen Dawns Leben im "goldenen Käfig" erst erträglich werden. Doch dann taucht Julien DuCraine in Ashfalls auf. Wenngleich der "Neue" an der Schule mit seinem fast überirdisch schönen Aussehen sämtliche Mädchenherzen höher schlagen lässt, spüren die Schüler doch instinktiv, dass von Julien etwas Gefährliches auszugehen scheint... Niemand weiß von seinem bisherigem Leben oder wagt es gar ihn danach zu fragen. Dass Julien ständig eine agedunkelte Brille trägt, seine Freundinnen halbwöchentlich wechselt und nur selten mal ein nettes Wort für jemanden übrig hat, lässt die Sympathien für den mysteriösen Jungen nicht gerade in die Höhe schnellen. Dawn scheint dem Ganzen weitgehend gleichgültig gegenüber zu stehen, bis Julien eines Tages bei einem DVD-Abend ihrer Freunde auftaucht und Dawn für eine kurze Spritztour auf seiner Blade mitnimmt, nur um sie dann völlig allein auf einem Aussichtspunkt zurückzulassen. Dawn ist außer sich vor Wut und beschließt keinen weiteren Gedanken mehr an diesen arroganten Kerl zu verschwenden. Doch in einem so kleinen Ort wie Ashfalls lässt es sich kaum vermeiden einander über den Weg zu laufen - und bei Dawn und Julien scheint dies sogar recht häufig zu geschehen. Dawn kann sich Julien und der Anziehung, die er auf sie ausübt, zunehmend weniger entziehen und auch er scheint in ihr nicht mehr nur die nervige Klette zu sehen, die ihn auf Schritt und Tritt zu verfolgen scheint. Schließlich werden die beiden aller Widerstände zum Trotz ein Paar und Dawn schwebt auf Wolke 7. Doch damit beginnen die Probleme erst. Nicht nur, dass Dawns Freunde der Beziehung misstrauisch gegenüberstehen - auch Julien scheint Dinge vor ihr zu verbergen, an denen ihre junge Liebe zu zerbrechen droht. Dann findet Dawn in Juliens Haus das Tagebuch ihrer Mutter. Plötzlich ist nichts mehr wie es scheint und Dawn muss nicht nur um ihr, sondern auch um Juliens Leben fürchten...

Einige RezesentInnen wiesen auf die frappierende Ähnlichkeit zu Stephenie Meyers Büchern hin. Ich halte das für nicht gerechtfertigt. Das Grundgerüst der Story weist vielleicht gewisse Parallelen auf, doch wer Lynn Ravens Werk zu lesen beginnt, bemerkt schnell, dass sich diese Geschichte bis auf das Thema des Vampirismus im Schulmilieu grundsätzlich von den Bis(s)-Büchern unterscheidet. Wer hier behauptet Lynn Raven habe von Stephenie Meyers Idee abgekupfert, müsste auch behaupten Stephenie Meyer haben ihre Idee aus dem Genre der Vampirromane genrell übernommen. Die Thematik bleibt schließlich immer dieselbe, egal, ob in einem Vampirroman für Jugendlichen oder Erwachsene - Vampir trifft auf Sterbliche, eine verbotene Liebe, die aus welchen Gründen auch immer nicht sein darf, doch er kann sich ihrem Bann nicht entziehen. Und diese Ideen gab es schon lange vor Bellas und Edwards Geschichte.
Ich habe bereits "Bis(s) zum Morgengrauen" von Stephenie Meyer gelesen, meinen ersten Vampirroman überhaupt, und alle Bis(s)-Fans mögen mir jetzt vegeben, wenn ich meine Meinung hier offen ausspreche: Ich habe mich durch diesen 400 Seiten Wälzer gequält, schnulzige Liebesszene um Liebesszene ertragen, bis es gegen Ende des Buches endlich zu ein bisschen Spannung kam. Ich konnte mir diesen ganzen Hype um Bella und Edward nicht erklären, schließlich gibt es kaum jemanden, dem das Buch nicht zusagte. Bitte versteht mich nicht falsch - ich habe gegen Romatik überhaupt nichts einzuwenden, im Gegenteil - je mehr, desto besser! ;) Allerdings kann das Maß auch überschritten werden, wenn dann die Story darunter leidet und jeden "Bis(s)" verliert. Und dieser Fehler unterlief meiner Meinung nach Stephenie Meyer. Nicht jedoch Lynn Raven, die mit "Der Kuss des Dämons" ein wirklich atemberaubendes Erstlingswerk schuf, dem es weder an Spannung, Drama oder Romantik fehlt, sodass man es kaum aus der Hand legen mag, bis nicht endlich auch die letzte Seite verschlungen wurde.
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