Kundenrezensionen


9 Rezensionen
5 Sterne:
 (5)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Fantasy-Unterhaltung!
Tanja Vetesnik greift in „Der fünfte Krieger des Bösen" Elemente der keltischen Mythologie auf und kreiert daraus einen spannungsgeladenen Fantasy-Roman. Vor dem geistigen Auge des Lesers nehmen die drei Protagonisten Cailin, Garrit und Tuadh schnell Gestalt an, so dass man mit ihnen lebt und leidet. Und leiden müssen die drei Hauptfiguren...
Am 4. September 2005 veröffentlicht

versus
7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein gutes Fantasy Buch, aber nichts besonderes
Ich habe mir das Buch aufgrund der vielen positiven bewertungen und auch weil der Klappentext mich ansprach gekauft.

Das Buch liest sich flüssig weg, ich hatte es in 3 Tagen durch und ist auch durchaus spannend geschrieben. leider muß ich aber sagen als eingefleischte Fantasyleserin, bietet dies Buch nichts neues.

Die Helden sind liebvoll...
Veröffentlicht am 10. September 2006 von Stefanie Flakowski


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Fantasy-Unterhaltung!, 4. September 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der fünfte Krieger des Bösen (Gebundene Ausgabe)
Tanja Vetesnik greift in „Der fünfte Krieger des Bösen" Elemente der keltischen Mythologie auf und kreiert daraus einen spannungsgeladenen Fantasy-Roman. Vor dem geistigen Auge des Lesers nehmen die drei Protagonisten Cailin, Garrit und Tuadh schnell Gestalt an, so dass man mit ihnen lebt und leidet. Und leiden müssen die drei Hauptfiguren tatsächlich. Kaum haben sie eine Gefahr überstanden, geraten sie auch schon in die nächste Situation, die ihnen alle ihre geistigen und körperlichen Fähigkeiten abverlangt, um zu überleben. Teils sind es nicht einmal die großen Gefahren in Form von bedrohlichen Widersachern, sondern vielmehr elementare Ängste, wie die des Nichtschwimmers Tuadh vor Wasser, die die Protagonisten an den Rand ihrer Kräfte treiben.
Mit ihren Stärken und Schwächen sind die drei Hauptakteure sehr glaubwürdig dargestellt. Im Laufe der Geschichte machen Cailin, Garrit und Tuadh einen tiefgreifenden Wandel durch, der ihnen zu neuen Stärken verhilft und sie dazu zwingt, sich ihren Schwächen zu stellen. So hält die Autorin einige Überraschungen für den Leser bereit.
Ebenso wie ihren Protagonisten gönnt Tanja Vetesnik auch ihrem Leser kaum eine Ruhepause. Gespickt mit einer ordentlichen Brise Humor und neuen Ideen sticht „Der fünfte Krieger des Bösen" aus der gängigen Fantasy-Literatur hervor.
Insgesamt ist „Der fünfte Krieger des Bösen" ein unterhaltsamer und spannender Fantasy-Roman, der aufgrund seiner originellen Ideen, des Humors und seiner lebendigen Charaktere beste Unterhaltung bietet.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Richtig schöne Fantasy, 25. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Der fünfte Krieger des Bösen (Gebundene Ausgabe)
Ich habe das Buch in einem Tag verschlungen, obwohl ich das eigentliche Zielgruppenalter schon hinter mir habe. Es ist einfach nur schön. Man kann sich herrlich in die Figuren hineinversetzen, mit ihnen lachen, leiden und hoffen. Orte und Geschenisse sind wunderbar stimmungsvoll beschrieben und die Geschichte überrascht immer wieder mit unerwarteten Wendungen. Ganz besonders gut gelungen fand ich die Entwicklung von Garrit und Tuadh, die sich ab einem gewissen Punkt die 'Hauptfiguren-Rolle' teilen, nachdem es am Anfang so aussah, als käme sie dem Mädchen Cailin zu. Ich kann dieses Buch wirklich nur wärmstens empfehlen - und das nicht nur Jugendlichen, sondern auch Jungen Erwachsenen (wie mir).

Eine einzige Frage bleibt allerdings offen: WO BLEIBT DIE FORTSETZUNG?!!

Dieses Buch bietet so vieles, woran man anknüpfen kann und man hat Garrit, Tuadh und Cailin so lieb gewonnen, dass man einfach wissen will, wie es mit weitergeht und es eine Fortsetzung geben MUSS!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Der fünfte Krieger des Bösen,, 13. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Der fünfte Krieger des Bösen (Gebundene Ausgabe)
wurde erweckt, als der Hohekönig der dTiarnai seinen eigenen Sohn der Göttin opfern wollte, um seine bei der Geburt des Sohnes verstorbene Gemahlin ins Leben zurück zu rufen.

Kann ja nicht gut gehen.....

Zugegeben, Klischees und durchaus Altbekanntes werden einem hier vorgesetzt (auch zugegeben, mein Alter liegt deutlich über dem empfohlenen Alter), aber es lässt sich nicht leugnen: wenn man sich in die Geschichte fallen lässt, ist man drin.

Nein, da stören einen Wunden die geschlagen und kurz darauf wieder heilen nicht sonderlich. Auch der "Verwechslungsplot" stößt nicht weiter übel auf oder die ein oder andere Szene für die ich bei manch anderem kein Verständnis hätte (ich sage nur "die Wiederauferstehung...") haben höchstens mal ein leichtes umwölken der Stirn zur Folge gehabt, denn:

dies ist ein Jugendbuch im Fantasy Bereich und als solches konzipiert und geschrieben. Und zwar spannend geschrieben. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

Gerade nachdem ich in letzter Zeit einiges an Fantasy Literatur gelesen habe, das mich beileibe nicht vom Hocker gerissen hat ( Calaspia. Die Verschwörung.,1. Band der "Calaspia"- Reihe von den Guptara Brüdern oder Die Magier.- Reihe von Grimbert), bin ich nicht mit einer hohen Erwartung an dieses Buch gegangen. Schon allein der Name Hohlbein bürgt für mich nämlich nur sehr bedingt für Qualität die mir zusagt.

Aber ich wurde überrascht. Frau Vetesnik schaffte es mich in den Bann der Geschichte zu ziehen, ohne dass ich groß Logikfragen gestellte hätte oder "nicht schon wieder so was", geseufzt habe.

Durch die der Geschichte zu Grunde gelegte fortwährende Bewegung der Protagonisten und die Menge der Abenteuer die sie auf dem Weg zum Happy End bestehen müssen, bleibt man selbst am Buch kleben und liest es sehr schnell zu Ende.
Schade? Nein, gerade richtig. Etwa so, als wenn man sich Willow (Special Edition) oder Die Reise ins Labyrinth (Anniversary Edition, 2 DVDs) anguckt und bedauert, dass das Abenteuer irgendwann vorbei ist.

Wer sich durch ewiges in der Welt hin- und hergeziehe beeindrucken lässt, dem empfehle ich die meines Erachtens nach staubtrockenen oben genannten Bücher. So staubig wie die Straßen auf denen sie vorankommen. Und zu selten passiert mal was.
Dies ist in "der fünfte Krieger des Bösen" anders. Es passiert ständig etwas, ohne dass zu sehr auf die Gründe Wert gelegt wird, warum es passiert. Ein paar Legenden werden angesprochen aber nicht seitenlang ausgewalzt.

Und das macht für mich ein gutes Buch aus. Es muss mich unterhalten und mich in seine Welt entführen, wie hahnebüchen die Geschichte auch manchmal daher kommen mag.
Das hat der fünfte Krieger des Bösen geschafft und deshalb vier Sterne von mir.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend und sehr gute Ideen, 14. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Der fünfte Krieger des Bösen (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist die Geschichte von Thuad, Cailin und Garrit.

Ein äußerst spannendes Buch voll von packenden Ideen. Man wird praktisch von einer spannenden Situation in die nächste geworfen. Die Geschichte ist sehr gut durchdacht und gut aufgebaut. Die Figuren sind sehr gut beschrieben und entwickeln im Laufe des Buches auch jeder für sich einen ganz eigenen Charakter.

Die Erzählperspektive wechselt relativ oft und sehr kurz hintereinander, was dem Buch jedoch keineswegs abträglich ist, im Gegenteil, dadurch werden die Figuren für den Leser sehr viel verständlicher. Die Kapitel sind, wie ich finde, leicht willkürlich gesetzt (was man aber beim Lesen nicht so mitbekommt, da man ohnehin nicht damit auffhören kann.).

Es handelt sich also bei "Der fünfte Krieger des Bösen" um ein Fantasybuch, welches man wohl sehr gut als leichte Lektüre lesen kann (sicher auch mehrmals) und wofür man sich auch mal einen Tag Auszeit nehmen sollte, weil es hier doch eher schwer fällt mit dem Lesen aufzuhören (ich wüsste nicht an welcher Stelle ich hätte aufhören sollen, da alles immer so kurz hintereinander passiert und man sich nach dem einen schon auf das nächste Abenteuer freut!!).

Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen, allerdings kann ich aus Gründen, die ich selbst nicht zu nennen weiß, nur 4 von 5 Sternen vergeben, was wohl daran liegt, dass das Buch nicht mit anderen Fantasybüchern (wie etwa "Die Meisterin" von Trudi Canavan) gleichziehen kann.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein gutes Fantasy Buch, aber nichts besonderes, 10. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Der fünfte Krieger des Bösen (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mir das Buch aufgrund der vielen positiven bewertungen und auch weil der Klappentext mich ansprach gekauft.

Das Buch liest sich flüssig weg, ich hatte es in 3 Tagen durch und ist auch durchaus spannend geschrieben. leider muß ich aber sagen als eingefleischte Fantasyleserin, bietet dies Buch nichts neues.

Die Helden sind liebvoll mit all ihren Stärken und Schwächen dagestellt, und truddeln von einem Abenteuer ins andere, bvor sie ihr Ziel erreichen. Das Buch kommt dann jedoch relativ rasch zum Finale und endet dann sehr abprupt.

Schade man hätte gerne gewußt was aus den helden geworden ist, es gibt nur einen kurzen Epilog der auf die entstandene Freundschaft zwischen Tuadh und Garrit eingeht. Und dann ist das Buch zu Ende. Auch eine kleine Liebesgeschichte hätte das Buch sicherlich etwas lesenswerter gemacht.

Fazit: Eine spannend erzählte Fantasygeschichte, die jedoch nicht viel neues bietet und wohl auch eher junge Leser, wie im Alter der Hauptcharaktere ansprechen soll. Für alle die, die noch nie ein Fantasyroman gelsen haben und sich bislang nicht getraut haben, sei dieses Buch wärmstens empfohlen, eingefleischtes Fantasyleser wie ich, werden wohl eer entäuscht sein. Wobei das Buch durchaus lesenswert ist, aber wie gesagt nichts besonderes!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Willkommen im Fantasymumpf #6529462, 18. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Der fünfte Krieger des Bösen (Gebundene Ausgabe)
Beinahe Wolfgang-Hohlbein-Preis, aha, dass ich nicht lache...

Lange nichts mehr gelesen, was so schlecht war wie dieses Buch (Nebst Die Nebelsängerin von Monika Felten). Das soll jetzt kein persönlicher Angriff gegen Frau Vetesnik sein, aber ich frage mich oftmals, nach welchen Kriterien Bücher heutzutage verlegt werden. Kann heute jeder x-beliebige Hugo Hintermooser veröffentlichen, oder wie? Gerade Jugendbücher sind oftmals grottenschlecht, voller flacher, stereotyper Charaktere und billiger, konstruierter Plots, voller Mary Sues, Klischees und dei ex machinae, dass einem der Kragen platzen könnte. Es gibt natürlich auch gute, qualitativ hochwertige (Stichworte Skulduggery Pleasant und Tortall-Saga) - aber davon zu wenige und oft genug beachtet sie kaum jemand.

Naja, aber weiter im Text: Das erste, was mich schon mal nervt, ist dieses verwendete Gälisch. "Diabhail" ist das gälische Wort für "Teufel" (abgeleitet von "Diabol(us)"), das ist schon mal höchst subtil. Hmmmm, ich frage mich, ob der wohl böse ist...? Selbst für Laien ist dieser Name zu offensichtlich. Muss es in Fantasy für Jugendliche immer dieses arge Schwarzweißzeichnen geben? Sind die Jugendlichen heutzutage zu doof, um irgendwann selbst entscheiden zu können, wer gut/böse ist? Dann auch der Name der weiblichen Hauptperson, "Cailin", was auf Gälisch nichts anderes bedeutet denn "Mädchen". Das wäre selbst als Spitzname ärmlich (Nebenher bemerkt, ich glaube, "tuad" bedeutet Beil...).

Was mich zum nächsten Punkt führt: Die Charaktere. Der einzige, mit dem ich halbwegs empathieren konnte, war Garrit, der böse, böse Müllerssohn, der es doch glatt wagt, den armen, armen Tuadh zu mobben. Dass alle ihm hinterherrennen und er der Anführer von allen ist und der größte und stärkste und schlaueste, ist eh klar. Und weil er gerade anfangs als arroganter Antagonist dargestellt wird und man ja nicht mal einen sympathischen Antagonisten zeigen kann, ist er auch gemein zu seinem eigenen Welpen, welcher ihm wiederrum nicht gehorcht, sondern nur Tuadh, dem armen Bubi. Merke: Wer keine kleinen Tiere schlägt, der ist auch nicht böse. Dass auch er ein Mensch mit Vorgeschichte ist und er Tuadh immer nur gehänselt hat, um unter den anderen Jungen Anerkennung zu finden, wird irgendwann weiter hinten erklärt und ist auch eine echt originelle Angelegenheit. Das gabs ja in der Form noch nie, abgesehen von den 95 628 Mal da... Und natürlich wird auch offenbart, dass er vornerum nicht besonders gut bestückt ist. Ich hätte ohne diese Information leben können.

Als nächstes hätten wir da Cailin, die Mary Sue (denn ohne Mary Sue ist heutzutage kein Jugenbuch komplett). Hellbraunes Haar, in dem kupferne Strähnen glänzen und zwei verschiedenfarbige Augen, außerdem ist sie "das schönste Mädchen, das [Tuadh] je gesehen hat". Das sagt doch eigentlich schon das meiste aus. Wer immer noch Beweise braucht, der sehe sich das an: Sie ist ein Halbblut, eine Kreuzung aus Mensch und dTiarnai (die nach meiner Interpretation eine Art Elfenvolk darstellen. Wie das (also Cailin) allerdings geschehen sein soll, wo diese Rassen doch so isoliert voneinander leben und einander hassen, hätte mich schon mal interessiert), waise, Lehrling des besten, tollsten Magiers ever, hat "die Gabe des Gesichts", kann im Grunde alles, weiß im Grunde alles und braucht doch immer noch die Hilfe der TOLLEN STARKEN JUNGS!!!!!!!!!!!!, die sie regelmäßig retten müssen. Jaja, sie ist toll, sie ist speziell, aber doch nicht ZU speziell, nicht SO toll. Wie umwerfend nervig. Mädchen in Fantasy, egal wie speziell sie sind, dürfen nie zu kompetent sein, denn es müssen sich ja auch die unsicheren, tollpatschigen Teeniemädels mit ihr identifizieren können.

Obwohl Cailin gegen den letzten der drei tatsächlich harmlos gewirkt hat, nämlich gegen Tuadh. Ugh. Wo soll ich anfangen? Vielleicht damit, dass der Gute eine wandelnde Inkarnation des deus angst machina (wie auf tvtropes.org beschrieben) ist. Man stelle sich nur vor, sein Vater, der König wollte ihn nach der Geburt verstoßen, und dadurch konnte der Fünfte Krieger des Bösen wieder auferstehen! Und dann kam er in ein Dorf der Menschen, wo er als Sklave arbeiten muss! Und alle hassen ihn und keiner will mit ihm spielen und ihm werden die Haare immer ganz kurz geschoren! Und die Leute denken, er wäre verflucht, weil er eine Narbe, äh, ein Unglücksmal am Hals hat (Das kann man schon mal verwechseln)!

Und weil die pöhsen, pöhsen anderen Jungs ihn immer ärgern und "Findling" nennen, braucht er länger bei der Arbeit, und dann wird er geschlagen und bekommt kein Essen! Und einmal hat er versucht, zu fliehen und da wurde er halbtot geprügelt und musste Fußeisen tragen, die schlimme, schlimme Narben hinterlassen haben und wird seitdem jede einzelne Nacht angebunden!!! SCHAUT HER UND HABT MITLEID!!!!!!!!!!!!!!!!! Das ist nur noch effektheischerisch. Die Hälfte all dieser Dinge hätte es auch getan. Jemand, der jeden Tag harte Arbeit zu verrichten hat und wenig Nahrung bekommt, sollte schlimmere Sorgen haben als Haarfrisuren und Narben an den Beinen. Und über solche Dinge, wie die Ich-bin-ein-Findelkind-Sache kommt man irgendwann hinweg und klingt nicht ca. 15 Jahre danach auch noch "unendlich trostlos", wenn man es erwähnt.

Und das war erst der Anfang. Tuadh ist, so meine Einschätzung, ein noch üblerer Gary Stu als Edward Cullen, und das will verdammt noch mal was heißen. Nicht nur diese superangsty Vergangenheit ("angst" sei hier nicht zu verwechseln mit dem deutschen Wort "Angst", sondern bezeichnet eher Dramatisieren, Grübeln, Deprimiertsein oder Schmollen), sondern es geht noch weiter. Erst mal ist er der Prinz der dTiarnai, das weiß er schon, ehe er es weiß - ja, geneigter Leser, du hast richtig gelesen. Als Cailin Garrit gerade erklärt - fälschlicherweise, wie sich später natürlich herausstellt -, dieser sei der Prinz, kommt ein kurzer Zwischensatz wie "Warum sah Tuadh sie so seltsam an?". Allen Ernstes. Großartig subtil, was? Das ist, geschätzt, auf Seite 50. Ab da weiß jeder halbwegs aufmerksame Leser, wie die Geschichte enden wird. Juchuu.

Natürlich erkennt Cailin auch sofort, wie schön er ist (Seine Augen sind nicht braun wie die aller anderen, sondern "blau, dunkel wie die Nacht" und er hat wunderschönes dichtes dunkles Haar) und nimmt ihn aus Mitleid mit (Welch großartiger Deus ex machina). Alle Tiere lieben ihn und die gütige Müllerin kümmert sich ständig um ihn, bringt ihm Essen, versorgt seine Wunden und deckt ihn mit Pferdedecken zu (die für den armen Tuadh aber zu stinkig sind. Junge, du hast den ganzen Tag lang mit Pferden zu tun. Du schläfst im Pferdestall. Du beklagst dich über ganze Abstätze, wie bitterkalt es doch ist und dass der Welpe dich wärmen muss und dass das Stroh da auch nicht hilft. Was kümmert dich da ein bisschen Pferdegeruch, zumal Pferde nicht zu den Tieren zählen, die stinken?!).

Nein, es sind keine schönen Dinge, die ihm da angetan werden, aber Leuten wie ihr wird keine weitere Bedeutung beigemessen (sprich: Sie werden bei den Beschreibungen seines furchtbaren Leides ignoriert), damit ja alle mit Tuadh-Bubi Mitleid haben. Ständig rettet er im weiteren Verlauf Cailins und Garrits Leben mit seinen tollen Fähigkeiten. Selbst im Fieberwahn (!!!) stolpert er immer in die richtige Richtung und weist den anderen so den Weg und erkennt in diesen Zustand auch sofort, dass die Peitschende Weide (Super Anspielung auf Harry Potter übrigens) böse ist, nur um dann gesund zu werden, während die anderen beiden von der Weide umgebracht werden, und sie gerade noch heldenhaft zu retten! Wie konstruiert ist das denn? (Nebenher hat man den Eindruck, er würde ständig auf seine ach so grauenvollen Qualen hinweisen, damit ja alle mit ihm fühlen. Und sein Gestammel liest sich extrem nervig "D-d-d-d-d-d-der M-m-m-m-mül-l-l-ler h-h-ha-ha-hat g-g-g-g-gesagt...")

Natürlich hat Cailin ihn viel lieber als Garrit und hat ständig Mitleid mit ihm ("Sie haben dich gezwungen, ERDE ZU ESSEN?????!!!!!!") und natürlich findet sie es gar nicht schlimm, dass er noch nie eine nackte Frau gesehen hat (Die Szene, in der er ihr den nackten Rücken mit Salbe einreibt, während Garrit sich wegdrehen muss, ist eine der dümmsten im ganzen Buch. Ich will keine Fantasy lesen, nur um dann die Helden wie moderne Teenies reden zu hören). Die einzige Schwäche, die er je hatte - das Stottern - verschwindet natürlich während der Geschichte.

Und der erste aller dTiarnai-Großkönige verpasst ihm sein tolles magisches Schwert. Auch wieder so eine grandiose Szene. "Du, Cailin, am Schwert hängt so ne Halskette dran. Die ist ultrafein gearbeitet und aus irgendeinem Material, das ich nicht kenne, und der Stein daran pulsiert und plötzlich sehe ich immer den richtigen Weg. Meinst du, das ist ein magischer Stein?" "Neeeeh, das ist sicher nur ein Schmuckstück." "Ach so, na wenn du das sagst..." Hrmpf. Warum stellen sich halbwüchsige Helden in Fantasy immer, immer blöd?

Zumal nicht einmal seine Charaktereigenschaften klar werden. Erst ist er die totale Memme, anscheinend verschüchtert, scheu, introvertiert, feige, ein dankbares Opfer. Dann aber begehrt er gegen Garrit auf, stellt klar, dass dieser ein Lügner und ein Angeber ist, kann ohne jegliches Training und obwohl er immer noch nicht viel auf den Rippen haben dürfte, meisterhaft mit dem Schwert umgehen, ist couragiert genug, Garrit vor einer tiefen Schlucht und einer bösen Hexe/Fee zu retten, großmütig genug, ihm alles zu verzeihen, wird ganz plötzlich zum Coolen Unnahbaren Einzelgänger(tm), mutiert aber abwechselnd auch zum Mutigen Rechtschaffenen Helden(tm) und Cailin verschießt sich in ihn. Schmerz, lass nach.

Am Plot, muss ich sagen, ist leider nicht viel dran. Die Story allein ist schon nicht sonderlich originell, der Bösewicht hat's auch nicht so in sich (Er erinnert mich am ehesten noch an Grima Schlangenzunge aus dem HdR, und der war eher duckmäuserisch und lästig als wirklich unheimlich böse), doch solange das Wie stimmt, lege zumindest ich auf das Was mal weniger Wert. Hier allerdings stimmt weder das eine noch das andere. Klar will keiner hier eine Fantasygeschichte lesen, in der es um einen Abflussreiniger, ein lebendes Holzbrett und ein Kleinkind ohne Beine geht, aber genauso wenig wollen wir Fantasyfans doch den ewig gleichen, vorgekauten, hochgewürgten und zum x-ten Mal wieder aufgewärmten einheitlichen High-Fantasy-Brei wieder und wieder schlucken müssen, wenn wir unsere "Dosis" brauchen, oder?

Ewigst wurden wir auf ein anscheinend monströses Vieh vorbereitet, das die ganze Zeit nach dTiarnai-Fleisch lechzt und verkrüppelte Schwingen hat, der Kampf mit diesem Teil war aber weder lang noch spannend und das Ende basiert auf einem Deus ex machina. Als sie hungern, findet der TOLLE!!!!!!!!! Tuadh natürlich Gemüse mitten im wilden Land. Wer oder was die dTiarnai eigentlich sind und was sie (außer der Haarfarbe) von Menschen wirklich unterscheidet, würde mich durchaus auch mal interessieren. Ebenso, wie man ihren Namen ausspricht. Dass das Wüstenvolk die Protagonisten betrügen würde, wusste ich vom ersten Augenblick an, und dass diese während ihrer Zeit dort nichts zu tun haben als Brettspiele zu spielen und Gymnastikübungen zu machen, finde ich suspekt. Tuadh hatte außerdem so viele Gelegenheiten zu sterben, und ich fand es manches Mal höchst bedauerlich, dass er's nicht geschafft hat.

Und natürlich kommt dann gerade noch in letzter Sekunde der tolle Reiter, der ganz am Anfang aufgebrochen ist und an den sich kein Schwein mehr erinnert, und rettet sie alle. Ins Gefängnis kommen sie trotzdem, aber die Gitterstäbe stehen natürlich so weit auseinander (oder es gibt einen Schacht oder einen ähnlichen Deus ex machina), dass Tuadh immer noch hindurchschlüpfen kann. Und eigentlich sollte Tuadh am Ende geopfert werden und sterben, aber er überlebt, weil die Herrin von Leben und Tod halt gerade gute Laune hatte (Deus ex machina, lass nach), woraufhin er wieder glücklich mit seinem Vater, der ihn ja eigentlich gehasst hat, vereint ist. Na klar. Buch, triff Wand. Und schließlich kommt Garrit nach Hause zurück, aber er hat ja noch den magischen Stein, der ihn wieder ins Teletubby-..., ähh, dTiarnai-Land bringen kann. Und was ist mit Cailin? Keine Ahnung. Ups, das wird Frau Vetesnik wohl vergessen haben.

Was ich von dem Buch halte und ob ich es empfehlen würde, kann man der Rezension, denke ich, auch ohne direkten Hinweis entnehmen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Bücher, die ich gelesen habe, 6. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Der fünfte Krieger des Bösen (Gebundene Ausgabe)
Was mich an der Geschichte am meisten gefreut hat, war, dass man sofort mit dabei ist. Man fühlt mit Cailin, Tuadh und Garrit mit und kann sich in ihre Sichtweisen der Dinge wunderbar hineinversetzen.
Die Spannung, die von Anfang an einsetzt, lässt bis zur letzten Seite nicht nach. Es hat mich ein bisschen gestört, dass das Buch so plötzlich aus war und man nicht weiß wie es mit den drei Hauptcharakteren nun weitergeht. Die Liebe hat mir auch gefehlt, aber im großen und ganzen ist das Buch mehr als nur lesenswert!
(Eine Fortsetzung wäre angebracht)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein tolles Buch, 1. September 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der fünfte Krieger des Bösen (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist spannend geschrieben und ich konnte nicht aufhören weiterzulesen.
Obwohl ich eigentlich eher Krimis lese, war ich von diesem Buch begeistert. Auch hier bleibt die Spannung bis zum Ende erhalten. Mir hat auch gut die Interaktion zwischen den Hauptpersonen gefallen, die sich im Laufe des Buches wandelt.
Jetzt heißt es warten und hoffen, dass es ein weiteres Buch der Autorin nach diesem Erstlingswerk geben wird.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es fehlt..., 22. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Der fünfte Krieger des Bösen (Gebundene Ausgabe)
... ein Kuss, eine Entscheidung, eine FORTSETZUNG!!!
In dem "Fünften Krieger des Bösen" sind die Figuren so liebevoll dargestellt, dass man einfach wissen will, was die drei noch erleben. Man kennt sie mittlerweile ja schließlich, mit ihren Schwächen und ihren Stärken, wobei es eigentich gerade die Schwächen sind, welche die eigentlichen "Helden" so vertraut machen.
Auch wenn die drei Gefährten in dem Fantasy-Roman unentwegt von einem Abenteuer in die nächste brenzlige Situation trudeln, so ist das größte Abenteuer doch zu verfolgen, wie sich Tuadh, Cailin und Garrit weiterentwickeln und zusammenfinden. Nur leider nicht eng genug... noch nicht? ;o)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Der fünfte Krieger des Bösen
Der fünfte Krieger des Bösen von Tanja Vetesnik (Gebundene Ausgabe - Januar 2005)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,49
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen