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am 4. Februar 2004
Ich habe kein anderes Jugendbuch gefunden, das so viele Kinder und vor allem Erwachsene von mir auleihen wollten wie "Ich bin David". Und jeder, der es lieh, kaufte es selbst oder bat mich, es an einen Freund oder Verwandten, den ich nicht kannte, weiter verleihen zu dürfen.
David ist in einem politischen Lager unter Gefangenen verschiedenster Sprachen aufgewachsen. Seine Vorstellung unterscheidet nur die Welt der Gefangenen und die der Wärter. Plötzlich kommt er frei und erfährt die Welt so intensiv, wie er sie in seiner Phantasie nie erträumt hätte - Farben, Landschaften, Gerüche, Klänge, Geschmack - alles ist neu. Er schließt einen Pakt mit dem Gott, der vor langer Zeit einmal der Gott eines anderen David gewesen war. Doch wie geht man mit Gott um? Wie geht man mit den fremden Menschen um? Mit den Dingen des Lebens wie Ernährung, Schlaf, Weiterziehen, Einkaufen ... Wie entscheidet man sich zu etwas, wenn kein Wärter es einem befielt? Und wie teilt man diese neue, freie erweiterte Welt nun nach dem bewährten Schema "Gefangene" und "die (anderen)" ein? Wer sind in der Freiheit "die" (anderen, Aufseher, Bestrafer), denen er keine Bezeichnung geben will, vor denen er aber ständig in großer Angst ist? Und zuletzt: Wie kam David als kleines Baby in das Lager? Was ist seine Muttersprache? Wohin soll er wandern? Gehört er zu irgendeinem Ort oder Menschen in irgeneinem konkreten Land?
Der Gott des David aus der Bibel und sein früherer gefangener und verstorbener Freund Johannes, der ihn im Lager umsorgt und erzogen hatte, begleiten den Jungen David in seiner Phantasie bei all seinem Nachdenken, in seinen Fragen, Ängsten und Entscheidungen. Nach einer Zeit des geistigen und sinnlichen Aufwachens und der großen Freude am Entdecken der neuen, bunten, freien Welt wird es wieder dunkel in Davids Gemüt. Seine Ziellosigkeit und Ratlosigkeit und auch Bösheit anderer Menschen quälen ihn. Er versteht sein Leben immer weniger. Wenn es aussichtslos um ihn wird, verhandelt er mit Gott. Bis nach vielen Monaten endlich ein Weg für ihn klar wird: David erfährt, daß eine Mutter ihren kleinen Jungen in einem Gefangenenlager verlor. Und nun setzt David alles daran, diese Frau zu finden. Wird sie ihn kennen? Wird sie ihn willkommen heißen?
Wer sich seiner Tränen nicht schämt, beginnt schon zu weinen, als David unter einem Baum realisiert, daß er frei ist und nun das automatische Handeln im Lager durch freies Denken und motiviertes Handeln und Entscheidungen ersetzen muß. Und als David herausfindet, was "Schönheit" ist und von der "Schönheit" überwältigt wird. Der Leser erfährt Gewöhnliches wie Farben, Geruch, Beschaffenheit, Geschmack, Klang ... alltäglicher Dinge auf eine Weise, die in ihrer intensiven Eindrücklichkeit kaum in einem Buch zu toppen ist. Das Buch ist eine Entdeckungsreise, sehr schön auch beim Vorlesen mit Kindern oder sogar beim Vorlesen unter Erwachsenen. Ich habe es früher absatz - oder seitenweise mit meinen jüngeren Mitarbeiterinnen und Praktikantinnen in der Mittagspause gelesen, das war ein Höhepunkt im Arbeitstag. Und die Kinder der Anstalt, in der wir arbeiteten, kauerten sich um uns und hörten liebend gern mit. Ich würde das Buch aber nicht einem noch nicht gefestigten Kind allein zu lesen geben - es sollte einem vertrauten Erwachsenen Fragen stellen können.
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am 20. Mai 2005
Das Buch, das ich gelesen habe, handelt von einem Kind an dem etwas nicht stimmt. Man kann erkennen, dass er nicht wie die andere ist: er ist in einem Lager aufgewachsen und bis er keine richtige Erziehung haben kann, kann er nicht wie alle andere Kinder sein.
Dieses Buch beschreibt Davids Flucht vom Lager. Auf der Flucht hat er die Schönheit entdeckt und das wunderbare Gefühl frei zu sein gelernt.
Bevor er seine Mutter wieder findet, gibt es etwas, das mir besonders gefallen hat. Das ist als David die Freundschaft eines Hundes gewinnt. Der Hund heißt King und er will David auf jeden Fall beschützen. Das Kind findet so etwas merkwürdig, weil er nie etwas für nichts bekommen hat. David hatte nie etwas für King machen können, und trotzdem hat der Hund sein Leben gegeben um Davids zu retten!
Vorher hatte er auch nie erfahren können, wie es ist, von jemandem beschützt zu werden.
David hat immer fast nichts gehabt und er kann um etwas, das alle als selbstverständlich voraussetzen, froh sein.
Meiner Meinung nach sollte man dieses Buch lesen, weil man verstehen kann, dass alles einen Wert hat und das alles was wir haben zu besitzen ein großer Privileg ist.
Der Leser kann auch die ganze Welt mit den Augen eines Kindes auf der Flucht sehen, so kann man auch seine Gedanken und Furchte besser verstehen und sie mit ihm teilen.

Paola Müller
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am 13. Juli 2000
David weiß, vor wem er flieht, vor IHNEN, aber nicht wohin. Er kennt nur die Welt des Lagers, wo er niemandem trauen kann, außer einem Mitgefangenen, der ihm Geschichten erzählt. Ganz auf sich gestellt, versucht er sich nach Norden durchzuschlagen, jeder Kontakt mit Menschen bedeutet in seinen Augen Gefahr und Angst vor Ergreifung.
Man kann den kleinen Jungen nur bewundern, der so stark und doch so verletzlich und ausgehungert nach menschlicher Zuneigung ist. Im Laufe seiner zögerlichen Annäherung an die Menschen lehrt er uns, unsere Welt mit ganz anderen Augen zu sehen. Es ist wundervoll, nicht fürchten zu müssen, von jedem Menschen verraten zu werden und zu wissen, das man morgen etwas essen wird!
Zum ersten Mal habe ich dieses Buch mit 11 Jahren gelesen, danach immer wieder. Es ist spannend bis zur letzten Zeile, fesselnd und auch sehr ergreifend.
Mit David habe ich gefühlt, wie sich das Leben in einem totalitären Staat anfühlen muss, wo man von heute auf morgen verschwinden kann, und keiner weiß wohin...
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am 30. Juni 2010
"Ich bin David" ist die Geschichte eines Jungen, der die Welt mit ganz anderen Augen sieht. Kritisch lernt er das Leben kennen, das für uns alle viel zu selbstverständlich ist. Ich habe zu erst den Film gesehen und mir darauf hin das Buch gekauft. Der Film gibt sich Mühe das Buch wieder zugeben, aber, wie so oft, kommt der Film dem Buch nur sehr entfernt nah. Das Buch bringt noch mehrere Aspekte, die der Film nicht so zum Vorschein bringt, bzw. bringen kann. Insbesondere die inneren Konflikte und Entwicklungen des Jungens sind sehr gefühlvoll dargestellt.
Außerdem macht die Kürze dieses Buche, auch für Leute die nicht gewohnt sind viel zu lesen, zu einem schönen Leseerlebniss.

Als alter Kant Fan muss ich sagen, dass ich noch nie die Lehre Kants so praktisch gesehen habe. Man hat beinah das Gefühl, die Autorin wollte Kant zu neuer Geltung verhelfen. Aber das muss niemand abschrecken. Nur ein Philosophie Fanatiker wie ich einer bin, wird in diesem Buch Kant wiederfinden. Für alle anderen ist es "nur" eine wunderschöne Geschichte.
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am 28. Juli 2014
Ich habe dieses Buch mit 10 Jahren das erste Mal gelesen. Meine Eltern fanden das zu früh, aber zum Glück nicht meine belesene Tante, die es mir schenkte. Wenn sie auch sonst kein gutes Händchen hatte, war dieses Buch wirklich eine Offenbarung für mich. ich habe es fast auswendig gelernt.
David lebte seit er denken kann in einem Lager - näher wird dies nicht beschrieben. Dort hat er viel Grausames erlebt und die Freiheit nie kennengelernt. Bei ihm gings immer nur ums Überleben. Lediglich von anderen Insassen, insbesondere einem Freund, hat er Umgangsformen und Werte kennengelernt.
Schließlich gestattet ein Wärter ihm zu fliehen, wobei zunächst unklar bleibt, warum. David beginnt sofort bei der Flucht, die Erniedrigung zu beenden. Er geht aufrecht und erwartet erschossen zu werden, als er flieht. Er möchte so zeigen, dass sie ihn nicht gebrochen haben. Dieses Thema durchzieht das ganze Buch.
David ist ausgesprochen misstrauisch gegenüber den Menschen. Er lernt nur wenig zu vertrauen, aber sehr gut, sich durchs Leben zu bringen. Er erfährt viel über sich - und so ist ihm immer wieder wichtig, dass er nicht David heißt, sondern David ist. Bei allen Menschen, die er kennenlernt, insbesondere einem Mädchen, das er rettet.
Das Buch vermittelt so zwar etwas altmodische Werte, die aber doch auch heute wichtig sind: Insbesondere Eigenständigkeit, Selbstvertrauen, Integrität, Ablehung des "Bösen" (so nennt David das) etc.
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am 1. Mai 2012
Ich bin David

Die Taschenbuch-Ausgabe dieses Buches, das ich schon seit meiner Kindheit besitze, ist mittlerweile sehr abgegriffen. Es ist ein Buch, das ich immer wieder lesen musste und das mich immer wieder aufs Neue bewegt.

Ein poetischer und warmherziger Blick auf unsere Welt aus einer völlig neuen Perspektive. Aus der Perspektive eines Kindes, das in einem Gefangenlager aufgewachsen ist, einer Welt, in der es keine Farben und keine Freude gab - und wenig Hygiene.
Davids Entdeckung, dass er eine eigene Persönlichkeit ist, eigene Entscheidungen treffen kann, einen eigenen Willen hat, das ist einfach lesenswert.

Nebenbei ist seine Flucht natürlich auch spannend und dramatisch, aber es sind eher die leisen Töne, die mich an dieser Geschichte so faszinieren.

Es gibt gar nicht genug Sterne, um dieses Buch zu würdigen.
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am 8. November 1999
Literarisch und erzählerisch beeindruckt die Geschichte des Jungen David, der (von wo eigentlich?) aus einem Lager (wann? wer sind "die"?) nach Dänemark flieht. Er muss erst lernen, was für uns alltäglich ist und nimmt ungeheuere Anstrengungen auf sich, um in den Norden zu gelangen.
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am 26. Juli 2012
"Ich bin David" ist ein Buch, das zwischenmenschliche Beziehungen mit total viel Gespür beschreibt. Es ist eines der einfühlsamsten Jugendbücher und fasziniert immer von Neuem!
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am 9. März 2014
Wir waren froh, dass wir das Buch gefunden haben, unser Tochter hat es für eine. Präsentation für die Schule benötigt. Auch der Film ist sehr interessant
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am 20. Mai 2005
In dem Buch „ Ich bin David ", das von Anne Holm geschrieben wurde, geht es um die Entdeckung der Welt auf einer seltsamen Art und Weise. Es gibt auch den Vergleich zwischen dem normalen Leben und dem im Lager. Man lernt und versteht auch besser die „Schönheit" der Welt, die Liebe für eine andere Person und mit anderen Leuten Kontakte zu haben.
Als ich die ersten Seiten des Buches las, dachte ich, dass es nur langweilig war wegen der vielen Beschreibungen, aber ich hatte mich ganz geirrt: „Ich bin David" ist ein tolles Buch, denn wenn man es liest, kann man die Welt aus einer anderen Sicht sehen und beurteilen. Außerdem ist es möglich zu verstehen, wie schlecht die Situation während des Nazismus war, als viele unschuldige Menschen starben. Das alles schreibt die Autorin Anne Holm, mit vielen Beschreibungen, die alles mehr realistisch aussehen lassen. Die Gedanken der Hauptfigur sind die eines tiefsinnigen Menschen, der vieles erlebt hat und danach darüber nachdenkt. Sie lassen uns also sehr nachdenken und wir können dann entscheiden, ob wir der selben Meinung sind. Dennoch denke ich, dass wenn es mehrere Gespräche gäbe, dann wäre das Buch vielleicht noch spannender.
Ich vertrete die Ansicht, dass Jugendliche und Erwachsene dieses Buch lesen können, weil die Hauptfigur ein Kind ist und weil Kinder Bücher mögen, die von Altergenossen handeln. Und Erwachsene werden sicherlich die Gedanken der Hauptfigur mögen, denn sie kann nämlich wie sie denken, wenn nicht noch besser. Interessant ist auch diese schwierige Situation von der Perspektive eines Gefangenen zu lesen.
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