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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Juni 2003
Nach beendeter Lektüre von "Der Luzifer-Plan" drehte ich das Buch zuallererst um und vergewisserte mich, dass ich es tatsächlich mit einem deutschen Autorengespann zu tun hatte. Ich kannte von den Autoren bisher nichts, hatte das Buch huaptsächlich auf Anraten eines Freundes für die Pfingstferien gekauft. Zum Glück! Denn so etwas habe ich bisher aus unserem Lande wirklich noch nicht gelesen!
Das Buch startet zunächst unheimlich, fast phantastisch; undurchsichtige, teuflische Dinge geschehen, unterschiedliche Deutungsmöglichkeiten eröfnen sich: existiert der Teufel wirklich, oder ist alles nur ein groß angelegter Betrug? Was steckt hinter dem mysteriösen Wahnsinnigen und seinem Wirken? Wieso kann er fliegen, sich nachts in eine gehörnte Bestie verwandeln? Und gerade, wenn man glaubt, die Zusammenhänge im Ansatz zu durchschauen - kippt alles um, und man merkt, dass es in Wirklichkeit die ganze Zeit über um etwas völlig anderes ging!
Das ist Spannungsliteratur, so funktionierenThriller!
Dazu ein wirklich unnachahmlicher Humor, der beständig zwischen den Zeilen schwelt und zeitweise in aberwitziugen Dialogen zum Ausbruch kommt, ein echtes Meisterstück! Ich freue mich, dass es tatsächlich noch deutsche Autoren zu geben scheint, die sich jenseits so genannter "Pop Literatur" (inhaltslosem Gewäsch ohne Handlung & Witz) und langweiligen US-Rip-Offs bewegen und, ohne ihre deutschen Wurzlen zu verleugnen (vgl. die Handlungsschauplätze von "Der Luzifer-Plan"), spannend erzählen können. Volle Punktzahl (mit Hörnern Und Hufen)!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. November 2004
Wunderbar! Sämtliche Kritikpunkte, die ich dem ersten Thriller um die beiden SK66-Sonderkommissare Grosch und Passfeller anlastete, sind hier ausgemerzt. Der Schreibstil ist einzigartig und verdient besonderes Lob. Selten hat man Humor und Spannung in so geballter Form vor sich. Tatsächlich habe ich nichts auszusetzen, einzig vielleicht die Tatsache, dass sich in der Story nicht soviel um den Satan dreht, wie der Titel vermuten läßt. Dies ist meiner Erwartungshaltung nach dem Lesen der Klappentextbeschreibung zuzuschreiben, die einerseits nicht zuviel vom Handlungsverlauf preisgeben soll, andererseits gerade dadurch das Ganze für mich unbeabsichtigt in eine andere Richtung lenkte. In der Tat wird das Thema rund um Luzifer persönlich nur sehr oberflächlich angekratzt, was aber nicht weiter stört, da sich die Geschichte in eine andere Richtung weiterspinnt, die spannend ist und gegen Ende sehr gut aufgelöst wird. Teuflische Unterhaltung ist also auf alle Fälle garantiert und ich freue mich schon auf den dritten Einsatz unserer Lieblingsbullen in "Die Menschenscheuche"!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. November 2006
....dass ich mittlerweile ein echter Passfeller/Grosch-Fan bin, muss ich nach dem dritten gelesenen Roman aus der Feder des Autorengespanns Jens Lossau und Jens Schumacher wohl nicht mehr betonen. Passfeller und Grosch, Ermittler des SK 66, einem geheimen Kommissariats des BKA, das sich mit, sagen wir mal, mysteriösen und okkulten Verbrechen beschäftigt, sind für mich das zur Zeit interessanteste, witzigste und skurrilste Ermittlerduo des deutschen Kriminalromans.

Diesmal haben es die beiden sympathischen Kommissare allerdings mit dem Teufel höchstpersönlich zu tun. Das behauptet jedenfalls der in der forensischen Abteilung einer Nervenklinik einsitzende Mann von sich selbst, der zumindest über allerlei bemerkenswerte Fähigkeiten zu verfügen scheint. So verlässt er des nächtens seine verschlossene Zelle um okkulte Schriftzeichen an die Wände der Klinik zu schmieren, sieht Dinge, die er nicht sehen können dürfte und hört Gespräche, die er unmöglichen hören können dürfte. Geradezu unheimlich wirkt dieser Mann auf die beiden Kommissare, die von der Klinikleitung um Hilfe gerufen werden, als auf einem nächtlichen Beobachtungsvideo der Zelle des „Satans“ merkwürdige und ganz unglaubliche Dinge zu sehen sind. Und dann passiert eine ganze Menge: Ermordete Menschen, verschwundene Personen, Mitglieder der Klinikleitung, die sich äußerst verdächtig verhalten. Passfeller und Grosch haben alle Hände voll zu tun, ein wenig Licht in das verworrene Dunkel zu bringen, und sie tun dies auf ihre uns bereits bekannten, in weiten Strecken sehr humorvolle und schlaue Art und Weise.

„Der Luzifer-Plan“ ist ein spannender, packender und unheimlicher Thriller, der die Würze durch seine außergewöhnlich gut charakterisierten Protagonisten erhält. Die beiden Ermittler sind das Salz in der Suppe, sie wachsen dem Leser ans Herz, sind glaubwürdig schräg und unangepasst und haben einen wirklich skurrilen Humor.

Die Autoren beweisen wieder einmal, dass sie ihr Handwerk verstehen und lassen mich auf weitere Romane dieser Art hoffen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Juni 2003
Hielt man nach dem "Schädeltypograph" eine Steigerung kaum noch für möglich, wird man nun eines Besseren belehrt : "Der Luzifer-Plan" ist beste Thriller-Unterhaltung, spannend, ironisch-witzig, voller Überraschungen, penibel recherchiert, mit phänomenalen Charakterzeichnungen und lebensechten Dialogen.
Wer in Alzey wohnt, wird die Stadt ab sofort mit anderen Augen sehen!
Ich bin drauf und dran, einen Grosch/Passfeller-Club zu gründen und wünsche nur, dass diese Krimis möglichst bald auf Bildschirm oder Leinwand erscheinen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
HALL OF FAMEam 15. August 2004
Jens Lossau und Jens Schumacher haben mit ihrem "unheimlichen" Thriller "Der Luzifer-Plan" (Societäts-Verlag, Frankfurt 2003) wahrhaft einen ungewöhnlichen Roman geschrieben. Nach einem in Iquitos/Peru stattfindenden Prolog beginnt das Buch mit einer Reihe undurchsichtiger Teufelserscheinungen, die alle möglichen Deutungen zulassen - und das ausgerechnet in Rheinhessen! Nachdem ein Insasse einer Nervenklinik - Leszek Bukow - behauptet, nicht nur für all diese Taten verantwortlich, sondern der leibhaftige Satan selbst zu sein, machen sich zwei Ermittler des Bundeskriminalamts an die Ermittlungen und stoßen auf teuflische Ungereimtheiten - "Akte X" läßt grüßen! Während die Kriminalisten - einer davon, Tillmann Grosch, mehr als merkwürdig, der andere, Frank Passfeller, eher konventionell agierend - ein "teuflisches" Ereignis nach dem anderen untersuchen, können sie dem großen Gegner nur langsam näher. Aber kann man einen solchen überhaupt besiegen? Die Antwort ist wohl in Iquitos/Peru zu suchen und zu finden. Insgesamt ist "Der Luzifer-Plan" ein ungewöhnlicher Roman, wie man ihn von deutschen Thriller-Autoren eigentlich nicht erwartet. Insgesamt ein überraschender Plot, ungewöhnliche Ermittler, ein natürliches/übernatürliches Ende und ein spannender Thriller mit satirischen Komponenten.
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