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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hmm .. naja .. also ..., 29. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kein Weg zurück: Die Geschichte eines kubanischen Tänzers (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch habe ich auf Anraten des (brasilianischen) Balletttrainers meines Sohnes gekauft. Als Hausaufgabe quasi. Weil er der Meinung war, dass mein Sohn Unterstützung braucht, um sich in seinem Umfeld durchzubeißen. Und was wäre da besser, als die Lebensgeschichte eines Balletttänzers, der es nicht leicht im Leben hatte. Nun lassen sich Acosta und mein Sohn nicht miteinander vergleichen, aber das sei einmal hintenan gestellt.
Ich bin keine Ballettmama. Eigentlich mag ich Ballett noch nicht einmal besonders. Ich kenne bis auf die wirklich alten Tänzer, deren Namen zum Allgemeinwissen gehören, keine guten Primaballerinas und/oder Primaballerinos. Das es ein Foto gibt, das meinen Sohn mit Malakhov zeigt, lässt mich nicht in Ohnmacht fallen, denn ich wusste zu dem Zeitpunkt gar nicht, wer er ist. ;) Ich habe als Kind keine Ballettposter an der Wand gehabt. Die hat mein Sohn an der Wand. ;)

Dennoch habe ich dieses Buch gelesen. Ich war gespannt darauf, wie sich dieser Junge gegen Vorurteile, Verbote und Zwänge zur Wehr setzt und seinen Traum vom Tanzen verwirklicht.
Dumm nur, dass es diesen Traum gar nicht gibt. Es gibt in diesem Buch keine Leidenschaft und keine Liebe für den Tanz. Da ist erst mal alles andere wichtiger, als regelmäßig zur Schule zu gehen. Gut, nachvollziehbar. In gewissem Maß. Dann wird hier gejammert und da geschwänzt, bis endlich der Aha-Moment kommt. In purem Neid. Das soll ein Aha-Moment sein? Das ist der Antrieb für den angeblich weltbesten Tänzer?
Acosta verbringt die folgenden Jahre damit, seinem Idol nachzueifern, einfach nur, weil er das auch können will. So hoch springen. Mehr nicht. Wo ist dieser innere Zwang, diese absolute Hingabe, die einen Tänzer und eine Tänzerin zu dem macht, was wir dann als begeisterte Zuschauer auf der Bühne sehen?
Wo ist der Tiefgang in diesem Buch? Wo sind die Worte, die einem jungen Tänzer helfen, sich durchzubeißen? Zu lesen, wie jemand, dem eigentlich so wenig am Tanz liegt, alles zufliegt, motiviert nicht.

Vielleicht bin ich falsch an dieses Buch herangegangen. Aber auch so hätte mich die oberflächliche Schreibweise nicht vom Hocker gerissen.
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Kein Weg zurück: Die Geschichte eines kubanischen Tänzers
Kein Weg zurück: Die Geschichte eines kubanischen Tänzers von Carlos Acosta (Gebundene Ausgabe - 24. September 2008)
EUR 29,00
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