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5.0 von 5 Sternen Tolles Geschenk für Musiker
Auf der Suche nach einem Geschenk für unsere Tochter, die gerade ihr Studium der Musikwissenschaft begonnen hat, habe ich dieses Lexikon entdeckt und bin begeistert!
Außer diesem fünfbändigen Musiklexikon habe ich tatsächlich nichts gefunden, das in Umfang und Niveau vergleichbar ist. Inhaltlich deckt es alle Bereiche der Musik ab: Epochen...
Veröffentlicht am 4. November 2012 von Erdnuss

versus
5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schott's Sammelsurium
Früher konnte man in ein Fachlexikon wie in eine ganze Welt eintauchen und darin schmökern und stöbern und die ungewöhnlichsten Dinge entdecken – und seinen Horizont dadurch beträchtlich erweitern. Alle einzelnen Wissensgebiete wurden dann vom Universal- oder Konversationslexikon zusammengehalten, sagen wir mal dem Brockhaus. Den Brockhaus...
Vor 22 Monaten von Dr. Matthias Hutzel veröffentlicht


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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Geschenk für Musiker, 4. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Riemann Musiklexikon - in 5 Bänden: A-Domh / Domi-Kann / Kano-Nirv / Niss-Schw / Scia-Zyli (Gebundene Ausgabe)
Auf der Suche nach einem Geschenk für unsere Tochter, die gerade ihr Studium der Musikwissenschaft begonnen hat, habe ich dieses Lexikon entdeckt und bin begeistert!
Außer diesem fünfbändigen Musiklexikon habe ich tatsächlich nichts gefunden, das in Umfang und Niveau vergleichbar ist. Inhaltlich deckt es alle Bereiche der Musik ab: Epochen und Stilrichtungen der E- und U-Musik, musiktheoretische Begriffe, Komponisten und Werke mit weiterführender Literatur und Hinweisen etc. Die Texte sind sachlich und fundiert und trotzdem gut verständlich geschrieben. Abbildungen sind nicht besonders viele enthalten (v.a. Notenbeispiele und Strichzeichnungen von Instrumenten), aber auf allgemein bekannte Komponistenporträts im Briefmarkenformat kann man ohnehin gut verzichten.
Davon abgesehen ist das Lexikon ein echtes Schmuckstück. Die Bücher haben Leinenrücken und einen "Silberschnitt" (gibt es das Wort? Ich kenne nur Goldschnitt) und auf jedem der Buchdeckel ist ein anderes Instrumentendetail zu sehen. Sehr edel. Kann ich nur weiterempfehlen.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich wieder lieferbar, 10. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Riemann Musiklexikon - in 5 Bänden: A-Domh / Domi-Kann / Kano-Nirv / Niss-Schw / Scia-Zyli (Gebundene Ausgabe)
Schon als Student schätzte ich das Riemann Musiklexikon, aber meine Ausgabe war natürlich nicht mehr aktuell. Die aktualisierte Neuausgabe 2012 habe ich mir gleich gekauft und finde die präzise formulierten Definitionen und Erläuterungen des "Riemann" nach wie vor optimal und einfach unübertroffen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich wieder da!!, 22. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Riemann Musiklexikon - in 5 Bänden: A-Domh / Domi-Kann / Kano-Nirv / Niss-Schw / Scia-Zyli (Gebundene Ausgabe)
Die Neuerscheinung des Riemann ist ein Segen. Wir haben jahrelang auf eine Neuauflage gewartet. Nun ist sie da. Der Text wurde sorgsam überarbeitet und auf den aktuellen Stand gebracht. Ein sehr informatives Nachschlagewerk, wenn auch leider einige sehr gute Interpreten der Neuzeit noch keine Aufnahme gefunden haben.
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5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schott's Sammelsurium, 24. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Riemann Musiklexikon - in 5 Bänden: A-Domh / Domi-Kann / Kano-Nirv / Niss-Schw / Scia-Zyli (Gebundene Ausgabe)
Früher konnte man in ein Fachlexikon wie in eine ganze Welt eintauchen und darin schmökern und stöbern und die ungewöhnlichsten Dinge entdecken – und seinen Horizont dadurch beträchtlich erweitern. Alle einzelnen Wissensgebiete wurden dann vom Universal- oder Konversationslexikon zusammengehalten, sagen wir mal dem Brockhaus. Den Brockhaus gibt es inzwischen nicht mehr, die Fachlexika sind aber noch nicht ausgestorben. Verdienen sie ihr Überleben im Wissensmeer des World Wide Web, durch das uns der Steuermann Google hilft, und das auch über sein Universal- und Konversationslexikon mit WIKIPEDIA verfügt? Unter welchen Bedingungen ist ihr Erscheinen zu rechtfertigen? Soll man dafür Geld ausgeben, wenn es das Weltwissen mit allen Facetten und Spezialgebieten schon auf dem Smartphone gibt? Ist es noch eine adäquate Veröffentlichungsschiene, bei leicht verderblicher Ware auf Papier zu drucken, oder sollte man nicht lieber OPEN ACCESS nutzen? Alles Fragen, auf die Autoren, Herausgeber und Verlage Antworten geben müssen. Einfach „weiter so“ wie hier ist keine Antwort.
Das Riemann-Musiklexikon (= RiemannML) gilt als ein Fundament des deutschen Fachwissens über Musik. Sein Name geht zurück auf den Musikgelehrten Hugo Riemann, der vor allem in Leipzig lehrte (✝ 1919). Nach dem 2. Weltkrieg hat es mehrere Ausgaben erfahren, unter denen die von Carl Dahlhaus und Hans-Heinrich Eggebrecht verfasste und redigierte die berühmteste ist (1. Aufl. 1978). Der Eggebrecht-Schüler Wolfgang Ruf, inzwischen selbst bereits im Ruhestand, hat jetzt mit überwiegend deutschen Fachleuten zusammen eine aktualisierte Neuausgabe vorgenommen und dabei vieles Bewährte bewahrt. Der Herausgeber schreibt aber, es sei eine „substantielle Erweiterung in Umfang und Inhalt“ geworden. Das ist leider sehr stark übertrieben. Die Zielgruppe ist für die Herausgeber eher unklar, wenn sie schreiben, dass es ihr Ziel ist, einem “möglichst breiten Kreis von Benutzern ein bequem zu handhabendes Nachschlagewerk [Internet ist bequemer] zu allen Sachfragen und Grundbegriffen der Musikpraxis und Musiktheorie zu bieten“. Außerdem wollen sie „möglichst genaue Informationen über Personen aus den Bereichen der Komposition [Warum dann so viele Artikel über Literaten/Dichter, über Goethe und Joyce, über Heine und Heinse, über Brockes und Racine, über Shakespeare und Schiller? Da schaut man doch lieber gleich in ein Literaturlexikon!], der nachschöpferischen Interpretation und der Fachwissenschaft [Warum dann kaum Artikel über nichtdeutsche Musikwissenschaftler?] vermitteln“. Warum überhaupt so viele Musikwissenschaftler aufgenommen wurden ist ebenfalls nicht klar – es sind halt die lieben Kollegen (und ganz wenige Kolleginnen). Hier hätte auch ein kleines Namensverzeichnis der wichtigen Vertreter des Faches innerhalb des Artikels „Musikwissenschaft“ genügt.
Da die Herausgeber bereits im 21. Jahrhundert angekommen sind, war ihnen außerdem wichtig: „Selbstverständlich zu beachten war der heutige Stand des Wissens über Musik einschließlich der jüngsten weltweiten Entwicklungen in der musikalischen Hoch- und Popularkultur, der Medientechnologie und in musikrelevanten Forschungsgebieten.“ Warum gibt es dann keinen eigenen MP3-Artikel – der Eintrag verweist bloß auf den Artikel „Musik-Software“ -, keine Artikel zu „SoundCloud“, zu „Internet“ etc. und selbst der „Walkman“ ist schon Geschichte, hat aber keinen Artikel. Das wirkt eher wie ein Bemühen, die Lücken der akademischen Fachdisziplin etwas zu kaschieren und sie nicht ganz offensichtlich werden zu lassen.
Ein möglicher, vielleicht sogar kluger Ansatz wäre es z. B. gewesen, nur die Artikel zu bringen, die nicht bereits im Internet in guter oder ausreichender Qualität zur Verfügung stehen. Ein Wissensangebot jenseits des WWW, hätte den Druck nicht nur gerechtfertigt, sondern geadelt. Gerade zu den „nachschöpferischen Interpreten gibt es ausreichend dichte und reichhaltige Informationen im Internet – meist mit ihren eigenen Websites oder auf eigenen YouTube-Kanälen (es gibt keinen Artikel über „YouTube“). Leider scheinen Weblinks oder andere Verweise auf Quellen und weitere Informationsmöglichkeiten im Internet für die Herausgeber nicht zu existieren - z. B. durch Hinweise auf die online-Ressourcen der EUROPEANA, von den zahlreichen Notenquellen im Web ganz zu schweigen. Mit anderen Worten: Ein einbändiges Lexikon - vielleicht nur mit den musikalischen und musiktheoretischen Fachbegriffen hätte mir besser gefallen – das hätte aber nicht mehr „Musiklexikon“ heißen können und hätte sich auch nicht für 169,- € verkaufen lassen.
Weitere Beispiele für Lücken gefällig? Musikverlage kommen vor, aber doch recht selektiv fast ausschließlich deutsche Musikverlage - z. B. Heinrichshofen's Verlag – aber nicht die korrekte Firmierung und auch nicht die offizielle Website, wie überhaupt keine einzige Verlagswebsite auftaucht (gut, die kann man auch googeln). Auch Plattenlabels sind nur selektiv aufgenommen: WERGO, DECCA, Deutsche Grammophon, aber keine Harmonia mundi oder ECM: Warum? Kein Eintrag über Agenturen und Veranstalter wie z. B. Eventim – Musikinstrumentenhersteller: Kein Artikel über Yamaha, aber dafür über Hohner. Artikel über Bösendorfer und Steinway & Sons, aber Fehlanzeige für Fazioli. Die ganze Artikelauswahl und -gewichtung zeigt eine einseitige musikwissenschaftliche Ausrichtung für den akademischen Betrieb in Seminar-Bibliotheken. Trotzdem gibt es natürlich auch hier Fehler – Beispiel Artikel „Celesta“: Ursprung des Wortes ist nicht italienisch, sondern französisch („Célesta“), da das Instrument von seinem Erfindern Charles Victor Mustel (nicht „A. Mustel“), einem Franzosen so bezeichnet wurde. Bleibt als Trost ein kleiner Joke für die Musikwissenschaftler unter den Käufern: Es gibt einen Artikel über „Otto Jägermeier“, der ein erfundener fiktiver Komponist ist, der nie gelebt hat, und zur Freude der musikwissenschaftlichen Fachleute in jedem von ihnen verfassten Lexikon steht, wie eine Erkennungsmarke unter Insidern.
Um es als Fazit zu sagen: Es handelt sich um ein zwar schön verpacktes, aber inhaltlich schwaches Produkt, das gut gestaltet ist und im Bücherregal gut aussieht, aber 10 Jahre zu spät kommt. Jetzt kann das Riemann-Musiklexikon im Wettbewerb mit dem Internet und seinem Wissensangebot nicht mehr bestehen.
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