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36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Fachbuch
Der Autor erklärt Meditation und die Vorgänge dabei mit den Ergebnissen der modernen Forschung, ohne Fachchinesisch, mit klaren Sätzen und ohne Schnörkel. Was die Wissenschaft nicht messen kann, das ist das bewusste Erleben des Unbewussten im Gehirn. Hier berichtet der Autor aus seiner eigenen Erfahrung, ein Bericht mit Seltenheitswert. Was...
Veröffentlicht am 13. September 2010 von Michael

versus
20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen interessant, wenn auch nicht umwerfend wissenschaftlich
Das Fazit an erster Stelle: "Meditation und Gehirn" ist ein gutes Buch für all jene, die sich bisher nur für Meditation interessieren, oder jene, die bereits seit kurzer Zeit mit der praktischen Ausübung begonnen haben.
Das jedoch, was Buchtitel und Klappentext versprechen, nämlich die kognitiven und emotionalen Veränderungen im Körper...
Veröffentlicht am 7. Juni 2011 von A. E.


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36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Fachbuch, 13. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Meditation und Gehirn: Alte Weisheit und moderne Wissenschaft (Wissen & Leben) (Taschenbuch)
Der Autor erklärt Meditation und die Vorgänge dabei mit den Ergebnissen der modernen Forschung, ohne Fachchinesisch, mit klaren Sätzen und ohne Schnörkel. Was die Wissenschaft nicht messen kann, das ist das bewusste Erleben des Unbewussten im Gehirn. Hier berichtet der Autor aus seiner eigenen Erfahrung, ein Bericht mit Seltenheitswert. Was Erinnerungen wirklich sind, wie sie verarbeitet werden, was intuitives Denken ist, der Autor beschreibt seine Erlebnisse und stellt sie in Zusammenhang mit den Messungen der Wissenschaft. Dabei wird immer von Anfang an erklärt, ein Vorwissen ist nicht nötig.
Das Buch übersetzt das Wissen der alten Traditionen mit der Wissenschaft in eine westliche Sprache. Was oft mystisch und verborgen scheint, wird im Buch klar und verständlich. Die Forschung belegt dabei überraschend die Erkenntnisse der alten Meister. Das 'dritte Auge' oder den 'sechsten Sinn' gibt es wirklich.
Für Meditierende ist das Buch eine Fundgrube, ein 'Handbuch'. Der Autor beschreibt nämlich Fortschritt und Wahrnehmungen in der Meditation, über die sonst kaum gesprochen wird. Das Buch macht die Zweifel und Krisen überflüssig, wenn das Unbewusste erlebbar wird, was zwangsläufig im Lauf der Zeit geschieht. Das Kapitel 'Gefahren für Meditierende' sagt vor allem, wie die Gefahren zu umschiffen sind. Das ist ein wohltuender Unterschied zu vielen anderen Büchern über Meditation, die Gefahren einfach ausklammern.
Wer außerdem über den freien Willen (den die Hirnforschung uns gerne abspricht) nachdenken und ihn sogar trainieren möchte, findet sein Kapitel. Die Hintergründe von Nahtoderfahrungen und außerkörperlichen Erfahrungen erklärt der Autor ebenfalls aus eigener Erfahrung, ohne Spekulationen. Schließlich beschreibt der Autor noch eine Technik der Meditation, die im Bett vor dem Einschlafen in jeden Zeitplan passt. Ein Kapitel erklärt auch, warum Meditation ein Programm für die Gesundheitsvorsorge ist und schließlich geht es noch um intuitive Ernährung. Wer meditieren will, bekommt ein vollständiges Programm geliefert. Es ist unabhängig von religiösen Vorstellungen und damit für jeden geeignet.
Mit diesem Buch wird viel 'geheimnisvolles' sehr real, verständlich und nutzbar für den Alltag. Wer meditiert, sollte dieses Buch kennen, es macht vieles wirklich klar und erspart langes Suchen. Wer sich mit der Psyche befasst, erfährt daraus, was sonst im Unbewussten nur zu ahnen ist. Therapeuten, die Meditation einsetzen, können dieses Buch ihren Patienten auf den Weg geben. Denn Meditation ist offenbar mit einem Kurs nicht zu Ende, sondern entwickelt sich tief ins Unbewusste des Körpers und der Seele hinein, das Gehirn verändert sich grundlegend. Wer sich dabei selbst verstehen will, für den ist dieses Buch sicher wertvoll.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen interessant, wenn auch nicht umwerfend wissenschaftlich, 7. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Meditation und Gehirn: Alte Weisheit und moderne Wissenschaft (Wissen & Leben) (Taschenbuch)
Das Fazit an erster Stelle: "Meditation und Gehirn" ist ein gutes Buch für all jene, die sich bisher nur für Meditation interessieren, oder jene, die bereits seit kurzer Zeit mit der praktischen Ausübung begonnen haben.
Das jedoch, was Buchtitel und Klappentext versprechen, nämlich die kognitiven und emotionalen Veränderungen im Körper durch Meditation mit Hilfe moderner neurologischer Untersuchungsmethoden zu erklären, kann es nicht halten.

Die Themen des Buches reichen weit, von den geschichtlichen Ursprüngen von Meditation, über die Beschreibung der verschiedenen Stufen, die im Laufe der Jahre erreicht werden können, hin zu Empfehlungen über gesunde Ernährung. Ein weiterer großer Abschnitt widmet sich konkreten praktischen Anleitungen, zu Meditationsübungen, Empfehlungen für Arbeiten in einer Gruppe, dem Konsum von Drogen und vielem mehr.

Völlig Meditationsunerfahrene könnten dabei ein Problem mit manchen Begriffen aus der meditativen Praxis und deren nur ungenau erläuterter Bedeutung haben, völlig Unwissende auf dem Gebiet der Neurowissenschaften von den häufig verwendeten lokalen Angaben von Gehirnstrukturen überfordert sein.
In den Kapiteln zu den empfundenen Auswirkungen von Meditation wird nicht klar, woher die Erkenntnisse stammen, nur in einigen Fällen schreibt der Autor in Ich-Form über eigene Erlebnisse. Die Ergebnisse aus wissenschaftlichen Studien sind gut dokumentiert, treten aber im Vergleich zu den restlichen Inhalten in ihrem Umfang zu sehr in den Hintergrund.

Wissenschaftlich Interessierte werden eher vom Inhalt des Buches enttäuscht sein; aber Laien, welche Anregungen für eigene Meditationsübungen suchen, im gewissen Maße auch Hintergrundwissen zu Hirnphänomen wie z.B. Nahtoderfahrungen, können sich an einer interessanten Lektüre erfreuen. Der Schreibstil des Autors ist jedoch ein wenig gewöhnungsbedürftig, er erinnert an buddhistische Instruktionslehren, in denen viele Aspekte an verschiedenen Stellen ermüdend oft in sehr ähnlicher Weise wiederholt werden, andere wichtige Aspekte hingegen nur kurz angerissen und nicht ausreichend erläutert sind.
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut inspirierend!, 6. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Meditation und Gehirn: Alte Weisheit und moderne Wissenschaft (Wissen & Leben) (Taschenbuch)
Es ist grudsätzlich nicht gerechtfertigt und unfair, klar populärwissenschaftliche ausgerichtete Titel bis ins kleinste Detail nach streng wissenschaftlichen Maßstäben zu zerpflücken, als würde es sich um wissenschaftliche Studien handeln. Insofern kann ich mich ch kann mich deshalb meinem 1-Stern-Kollegen ganz und gar nicht nicht anschließen. Für "knallharte Wissenschaftler" empfiehlt es sich daher das Buch - wenn überhaupt - mit etwas entspannterer Distanz zu lesen und tolerant und locker über die durchaus bestehenden Mängel im Detail hinwegzusehen und diese immer in der Gesamtschau des Buches zu betrachten. Beispiel Myelinisierung: Der Autor irrt zwar tatsächlich bzgl. der Myelinisierung, aber wer das Buch wirklich ohne wissenschaftlichen Dogmatismus gelesen hat, muss auch klar anerkennen, dass er immer und immer wieder die absolut zentrale Bedeutung der Synapsenplastizität betont und damit im Wesentlichen wissenschaftlich korrekt bleibt.

Da es in dem Buch eh nur nebensächlich um rein neurowissenschaftliche Beweisführungen geht, sollte die Kritik eh im Hinblick auf den Gesamtkontext des Buches erfolgen. Und dies fällt m.E. ausgesprochen positiv aus. Gerade weil der Autor eben kein medizinischer Wissenschaftler ist (wohl aber mit der Erfahrung eines halben Medizinstudiums), liest sich das Buch wunderbar erfrischend und erfüllt den Leser mit Denkanstößen aus den unterschiedlichsten Windrichtungen. Ja, gerade die fachfremden Denkansätze sind es, die dieses Buch in meinen Augen besonders auszeichnen. Aber auch die ausgesprochen interessanten historischen Informationen, die ebenso knappe wie wunderbar klare Einführung in die Grundlagen der Meditation sowie eine leicht nachvollziehbare Heranführung an das äußerst komplexe Thema "Denk- und Bewusstseinsprozesse", sowie natürlich - allen voran - sein der enormer persönlicher Erfahrungsschatz machen das Buch gerade für Menschen, die in der Weite und nicht in der Tiefe wissensdurstig sind zu einem inspirierenden Highlight auf dem Nachtkästchen. Vieles bereichert den Blick im Alltag unmittelbar und macht auf Meditation unabhängig von "-ismen" (z.B. Buddhismus) einfach nur neugierig.

Der lockere Ton bei den Beschriebungen geradezu unfassbarer und scheinbar "übersinnlicher" Phänomene und deren ganz pragmatische Entmystifizierung, die immer wieder durch eine zutiefst greifbare Faszination in Bezug auf die Auflösungen ersetzt wird, lassen einen das Buch nur schwer aus der Hand legen. Ich jedenfalls habe mich - als Mediziner - aufgrund eben dieses Buches dazu entschieden hier auch mal meine praktischen Erfahrungen zu machen. Also Fazit: Reine Kopfmenschen sollten das Buch nicht kaufen. Allen anderen, ist es einfach nur wärmstens zu empfehlen.
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Alte Weisheit mit persönlichen Weisheiten, 1. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Meditation und Gehirn: Alte Weisheit und moderne Wissenschaft (Wissen & Leben) (Taschenbuch)
Leider gibt uns der Autor weder eine Übersicht über die verschiedenen Formen der Meditation, noch erklärt er, wie die Strukturen des Gehirns aufgebaut sind. Zwar zählt er eine Reihe von interessanten und seriösen Forschungsarbeiten auf, vermag aber nicht einzuordnen, was die verschiedenen Techniken der Meditation in den spezifischen Gehirnregionen oder neuronalen Netzwerken akut und langfristig bewirken. Wir erfahren auch nicht, wie sich diese Veränderungen auf die Persönlichkeitsentwicklung des Meditierenden auswirken können. Auch auf eine Beschreibung der Methoden neurowissenschaftlicher Meditationsforschung hat er verzichtet. Dafür erhalten wir jedoch unter der Überschrift 'Die Versorgung des Gehirns' Einkaufstipps zur intuitiven Auswahl von Brot und Tomaten ('Im Supermarkt liefert die innere Stimme ihren Kommentar zum reichen Angebot.') Er vermischt 'alte Weisheit' mit persönlichen Weisheiten, (Nahtod-) Erlebnissen und persönlichen Überzeugungen und ist dabei sowohl sprachlich als auch logisch verwaschen und ungenau. Die einzigen Bilder vom Gehirn vorne auf dem Cover wecken falsche Erwartungen ' im Buch finden wir nicht eine Abbildung. Dabei hält die Meditationsforschung erhellendes Bildmaterial bereit, das auch für interessierte Laien leicht zu erklären gewesen wäre.

Schade um den viel versprechenden Titel und das faszinierende Thema 'Meditation und Gehirn', zu dem die seriöse Forschung derzeit explodiert. Ich bin enttäuscht und es wundert mich, wie der Verlag dieses Buch mit Titeln von Manfred Spitzer in eine Reihe stellen kann.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Meditation verändert alles, 5. Januar 2011
Von 
Thomas Schmelzer (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Meditation und Gehirn: Alte Weisheit und moderne Wissenschaft (Wissen & Leben) (Taschenbuch)
Meditierende sind geduldiger, können schneller Informationen verarbeiten und leben gesünder - sagt die Gehirnforschung. Hilbrecht, der selbst seit 30 Jahren meditiert, verbindet hier kompaktes Wissen über die Praxis der Meditation mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und zeigt: Die alten Weisheitstexte hatten recht!
Nach einem geschichtlichen Rundblick über das Verständnis von Meditation im Westen beschreibt der Autor in aller Ausführlichkeit neun Stufen der Meditation. Dabei schildert er innere Prozesse und bestätigende Erkenntnisse der Gehirnforschung. Anschließend werden einzelne Phänomene wie Drittes Auge, Freier Wille und Gefühlsverarbeitung genauer untersucht. Beispiel: Bei tibetischen Mönchen wurde festgestellt, dass sie bei einem Knalleffekt kaum erschrecken. Warum? Weil eine der ersten Fähigkeiten des Meditierenden darin besteht, sich nicht ablenken, einfach geschehen zu lassen. Die Wahrnehmung wird deutlicher, die Reaktion entspannter.
Schließlich bietet Hilbrecht eine gute Einführung in die Meditationspraxis. Das Buch ist voll interessanter Fakten und Tipps für wissenschaftlich Interessierte ebenso wie für Meditierende. Es wird aber deutlich, dass auch dieser Text aus einer subjektiven, wenn auch undogmatischen und profunden Sicht geschrieben wurde. Nahtoderlebnisse sind dann doch nur Phänomene des Gehirns - was letztlich genau so wenig bewiesen werden kann wie die jenseitige These - und auch die beschriebenen Erfahrungen sind nicht immer übertragbar. In der Kombination der Themen aber ist es ein spannend und leicht zu lesender Brückenschlag.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswertes Buch zur Meditation, 24. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Meditation und Gehirn: Alte Weisheit und moderne Wissenschaft (Wissen & Leben) (Taschenbuch)
Rezension

Schattauer Verlag
Autor: Heinz Hilbrecht
Titel: Meditation und Gehirn
220 Seiten

Das vorliegende Werk behandelt auf 220 Seiten Theorie und Praxis der Meditation unter dem besonderen Aspekt des Einbeziehens der modernen Hirnforschung. Das handliche, kompakte Büchlein ist unterteilt in 10 unterschiedlich lange Abschnitte, ein Schlußwort und Literatur- sowie Internetquellenangaben.

Nach einer Einleitung die über die Ursprünge der Meditation Auskunft gibt und die Vernetzung zur westlichen Wissenschaft herstellt. Mit der Aussage , daß Meditation das Gehirn verändert wird der zweite teil eingeleitet, auf dieser Kernthese baut ein wesentlicher Teil des Buches auf. Im weiteren Verlauf werden 10 Stufen der Versenkung abgehandelt , in der Folge verschiedene Arten des unbewußten Denkens . Alte sog. Weisheit wird moderner sog. Wissenschaft gegenübergestellt, die Begriffe Qi und Nahtoderfahrungen werden unter anderem diskutiert. Wer sich einmal selbst mit Meditation und Bewußtseinserweiterung befasst hat, mag auch bereits selbst Grenzen erfahren haben, auch über diese möglichen Gefahren für den Meditierenden wird hier berichtet.
Weitere Kapitel befassen sich mit der Praxis der Meditation und der Versorgung des Gehirns.
Das Angenehme und sehr Bereichernde an diesem Buch ist, daß es eine Brücke zwischen der Moderne und der gelebten tradierten Welt der Meditation schlägt. Der Autor lässt uns an seinem reichen Erfahrungsschatz teilhaben und öffnet dadurch demjenigen der es zulässt neue Sichtweisen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen, gönnen Sie sich ein Abenteuer mit sich selbst und lassen sie sich auf dieses Buch ein.

Dr. med. Stephan Koch
Praxis für Orthopädie und Chinesische Medizin
Hohenfelderstr. 3
56068 Koblenz
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fachbuch entsprach meiner Vorstelleng, 14. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Meditation und Gehirn: Alte Weisheit und moderne Wissenschaft (Wissen & Leben) (Taschenbuch)
Mit der Bearbeitung bestens zufrieden. Kann ich weiter empfehlen.
Nicht verstehen will ich die Forderung, eine vorgegebene Anzahl von Wörter für eine Beurteilung zwingend einhalten zu müssen.
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46 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ... schon auf den ersten 30 Seiten 4 falsche Fakten .., 1. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Meditation und Gehirn: Alte Weisheit und moderne Wissenschaft (Wissen & Leben) (Taschenbuch)
Es wäre Zeit für ein Buch zu diesem Thema ... aber auf DAS Buch kann man getrost verzichten. Bereits auf den ersten 30 Seiten werden neurowissenschaftliche Fakten verdreht oder falsch wiedergegeben. Zm Beispiel schreibt der Autor auf Seite 23, daß das "18-jährige Gehirn den vollständig myelinisierten Gehirnen älterer Entscheidungsträger unterlegen" sei, weil "die Älteren können einfach schneller denken". Totaler Quatsch, da erstens der Myelinisierungsgrad bedeutend früher erreicht ist, und zweitens der Vernetzungsgrad der Nervenzellen untereinander, das Bilden sogenannter Synapsen, wichtiger ist für eine sinnvolle, rasche Entscheidungsfindung. Auf Seite 26 versteigt sich der Autor in die Behauptung, daß Schlaganfallschäden bei alten Menschen weniger dramatisch ausfallen als bei jungen. Fakt ist, daß die Regenerationsfähigkeit bei jungen Menschen deutlich besser ist, wenn man Schlaganfälle in annähernd gleichen Arealen und mit annähernd gleicher Größe und deren Outcome bei verschiedenen Altersgruppen miteinander vergleicht. Dann kommt auf Seite 32 der Hinweis "Hohe Dosen Noradrenalin machen einen Menschen zum Schläger", was nicht notwendigerweise der Fall sein muß, wenn man sich ein bißchen im komplizierten Konzert der Botenstoffe im Gehirn auskennt. Auf Seite 34 schreibt der Autor daß aus bestimmten Elektroencephalographie (EEG)-Kurvenmustern eine Konzentration auf "innere Prozesse" erkennbar ist. Auch Quatsch, weil dieselben Muster kann man nach diffusen Hirnschäden und bei Abbau der kognitiven Fähigkeiten im EEG ebesno erkennen. FAZIT: bei soviel Fakten-UN-wissen, wird klar, daß der Autor ein Paläontologe ist, und das Buch ein Meditationsbericht eines Geowissenschaftlers, aber keinesfalls den Konnex von alter Meditationstechnik zu moderner Medizinwissenschaft erläutert! Da sollte der Verlag wohl einen berufeneren Autor zum Thema suchen!

Nachtrag und Antwort auf die Kommentare:
Lustig, wenn ein Verlag - bemüht, die Verkaufszahlen für ein kritisiertes Buch aufrecht zu erhalten - gleich seinen CEO Dr. Wulf Bertram ins Rennen schickt, natürlich ohne sich zu outen, um eine Buch-Kritik als "weit aus dem Fenster gelehnt" zu bezeichnen. Tatsache ist, daß Myelinisierung ein gradueller Prozeß ist, und zwar sowohl bezogen auf Hirnregionen als auch auf das Alter. Ich bezog mich auf einen Myelinisierungsgrad, mit dem die motorischen, sensorischen und kognitiven Funktionen eines Menschen ... und damit der Schulbesuch, und ja auch Meditation möglich ist. Daß Demyelinisierungs- und Remyeliniserungsvorgänge, sowie Veränderungen in der Myelinzusammensetzung wahrscheinlich, lebenslang stattfinden, hat die Forschung bewiesen, und wurde von mir auch nicht in Frage gestellt. Bezogen auf den von Dr. Wulf Bertram in seinem Kommentar erwähnten Aritkel von Asato möchte ich ein Zitat hieraus wiedergeben: "While diffusion tensor imaging (DTI) studies show white matter maturation throughout the lifespan, the state of white matter integrity specific to adolescence is not well understood as are the contributions of puberty and sex." Man hätte also diesen Artikel vielleicht auch Hrn. Hilbrecht zeigen sollen (wie soviel andere Literatur auch) bevor er sein Buch und seinen Kommentar schrieb, in dem er meinte "Das kann bis zum 20./21. Lebensjahr dauern."
Aber ich hab noch ein paar interessante Zeilen gefunden: Lesen Sie doch mal: "Cerebral White Matter Integrity and Cognitive Aging: Contributions from Diffusion Tensor Imaging" von David J. Madden, Ilana J. Bennett, Allen W. Song. Hier finden Sie folgende Zeilen: "Imaging studies of white matter volume have detected significant volumetric decline in healthy older adults, as compared to younger adults. Imaging studies of healthy adults also suggest an association between age-related decline in white matter volume and deficits in cognitive performance."
Auch habe ich nicht, wie Hr. Hilbrecht unterstellt, gesunde mit schwer geschädigten Gehirnen verglichen, was die EEG Aktivität betrifft, sondern nur angeführt, daß es einfach Blödsinn ist, daß bestimmte EEG-Kurvenmuster notwendigerweise "eine Konzentration auf innere Prozesse" erkennen lassen. Konkret habe ich angeführt, daß dieselben EEG-Kurvenmuster auch bei Schwerkranken erkennbar sind, und - was Hr. Hilbrecht ebenso außer Acht läßt - auch bei gesunden Kindern, die sich eben NICHT auf innere Prozesse konzentrieren.
Und auch in einem weiteren Punkt muß ich Hrn. Hilbrecht widersprechen: in seinem Kommentar schreibt er, es ginge nicht um die Heilungsschancen nach dem Schlaganfall. Komisch, daß er aber genau darüber gegen Ende der Seite 25 und gut die Hälfte der Seite 26, woraus ich auch die zitierte Stelle nahm, schreibt.
Alles in allem verwundern mich die Kommentare von Hrn. Hilbrecht und Hrn. Bertram, aber sie klassifizieren sich letztlich von selbst.
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8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wahrhaft bemerkenswertes Buch, 7. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Meditation und Gehirn: Alte Weisheit und moderne Wissenschaft (Wissen & Leben) (Taschenbuch)
Dieses Buch ist ein Meilenstein, denn hier erscheinen die Meditationsforschung und das Bild vom Menschen in einem völlig neuen Licht. Hier schreibt ein Meditationsmeister und verliert kein Wort über seinen eigenen Glanz. Hier schreibt ein Wissenschaftler mit einem erstklassigen Hintergrund. Heinz Hilbrecht war viele Jahre lang Dozent an der ETH Zürich, einer der besten Universitäten der Welt. Die wissenschaftlichen Standards aus dem Umfeld von Spitzenforschung und Nobelpreisträgern sind überall im Buch erkennbar. Und dieser Autor kann sogar schreiben, in wunderbar klarem Deutsch für jeden Leser erklären.
Er trägt die Wissenschaft weiter, wo sie bisher eine große Lücke lässt. Meditationsforschung ist nämlich vor allem eine Forschung ÜBER Meditierende, praktisch nie eine Forschung MIT Meditierenden. So wissen wir nur selten, was die Messungen und Bilder vom Gehirn tatsächlich für den Einzelnen bedeuten. Aus vielen Einzeluntersuchungen und der Erfahrung der Meditierenden selbst beschreibt der Autor nun die Entwicklung der Meditation bis in die höchsten Stufen. Wir erfahren, welche atemberaubenden Erfahrungen Meditierende tatsächlich machen.
Scheinbar am Rande entwickelt der Autor ein Menschenbild, das die Technokraten unter den Hirnforschern sicherlich erschrecken lässt. Der biologischen Maschine setzt dieses Buch ein Bild entgegen, in dem der Mensch zur Freiheit geboren ist, sich entwickelt und von den Ketten des Unbewussten befreit. Es liefert auch die Mittel dazu, mit einer wunderbar einfachen und erkennbar effektiven Meditationstechnik.
Dieses Buch ist ein Durchbruch. Es löst auch prompt die sattsam bekannten Reflexe aus, bei denen, die sich ein Deutungs-Monopol für den Menschen anmaßen und daraus ihre Pfründe machen. Ein wunderbares Beispiel liefert hier die 1-Sterne-Rezension eines angeblich meditierenden Neurologen. Aber die Pseudo-Argumente und das arrogante Gehabe sagen erfahrenen Wissenschaftlern nur: Hier gibt es Neues und Wegweisendes zu entdecken, hier werden die Horizonte neu gesteckt. Der Meditationsmeister und der Wissenschaftler holen die Forschung in die Hände der Meditierenden zurück. Sie führen damit auch die Hirnforschung in eine Tiefe, die uns vor jedem einzelnen Menschen staunen lässt. Dieses Buch sollte sich niemand entgehen lassen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr Empfehlenswert,, 27. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Meditation und Gehirn: Alte Weisheit und moderne Wissenschaft (Wissen & Leben) (Taschenbuch)
selten ein Buch gelesen über Meditation, das Wissenschaft und Meditation so miteinander vereint.
Tiefergehendes Fachwissen auf dem Gebiet von Gehirn & Meditation.
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Meditation und Gehirn: Alte Weisheit und moderne Wissenschaft (Wissen & Leben)
Meditation und Gehirn: Alte Weisheit und moderne Wissenschaft (Wissen & Leben) von Heinz Hilbrecht (Taschenbuch - 10. August 2010)
EUR 22,99
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