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Kundenrezensionen

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87 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. November 2007
Es ist ein bisschen seltsam mit diesem Buch: Ich habe es geschenkt bekommen, und hatte überhaupt keine Lust, es zu lesen. Die Geschichte interessierte nicht, und dass der Autor als Gag-Schreiber beim Fernsehen gearbeitet hat, hielt ich für das Gegenteil einer guten Empfehlung. Ich habe dann angefangen es zu lesen, weil mir ein Witz in der kurzen Biographie des Autors am Anfang des Buchs gut gefallen hat. Dort steht, er habe seinen Zivieldienst im Kindergarten (Bienengruppe) gemacht. Dieses lässig eingeschobene "Bienengruppe" gefiel mir wirklich gut.

Beim Lesen stellte ich fest: Mich interessiert die Story immer noch kein bisschen, die Hauptfigur auch nicht: Sie ist in der Tat ein Idiot, allerdings einer, mit dem ich nicht mitfühlen kann. Trotzdem habe ich das Buch zu Ende gelesen, sogar innerhalb eines Tages. Und das liegt natürlich am Erzählstil von Tommy Jaud. Wie man Pointen setzt, weiß er. Und wie man sie geschickt wieder aufgreift, weiß er noch besser.

Die Hauptfigur Simon hat eine kroatische Putzfrau namens Lala, und allein diese Figur lohnt die Lektüre des Buchs. Sie ist eine wunderbare Figur, und man würde sich fast wünschen, Tommy Jaud würde sie zur Hauptfigur eines eigenen Buchs machen. Ich würde es sofort kaufen. Jeder Gag rund um Lala ist perfekt getimed, man hört ihren Akzent aus den gedruckten Worten heraus - das ist richtig gut gemacht. Insgesamt findet sich alle zwei bis drei Seiten ein netter Witz oder ein lustiger Vergleich oder eine gute Beobachtung.

Und das ist das Seltsame: Obwohl mich fast nichts in diesem Buch interessiert hat, fühlte ich mich gut unterhalten und las stets mit einem leichten Grinsen.

Natürlich bleibt nichts übrig von der Lektüre, man vergisst das Buch sofort, weil es belanglos ist. Aber während man es liest, hat man gute Laune, und das ist nun wirklich nicht das Schlechteste, was man über ein Buch sagen kann.
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31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Juni 2004
Der Held: Simon, Single, bald 30 Jahre alt. Sein Problem: Gar keins, sagt er, wenn er nur endlich mit dieser wunderschöne Milchschaumaufschäumerin aus dem Starbuck`s zusammen wäre. Aber da täuscht er sich, denn er befindet sich in „Singlephase vier", ist also in Wirklichkeit kurz vorm Durchdrehen. Während Simons Stresslevel schubweise ansteigt und ihn in immer ausichtslosere Situationen stolpern lässt, darf sich der Leser grinsend (wahlweise: die Leserin kichernd) im Sessel zurücklehnen und an seinen Missgeschicken erfreuen. Wir beobachten Simon dabei, wie er im Pärchen-Paradies Ikea anfängt, frustriert nach Stricken Modell „Hängan" zu suchen, wie er als T-Punkt-Verkäufer seinen Welthass an den Telefonkunden abreagiert, und wie er mit jeder Frau, die ihm über den Weg läuft, aus immer wieder neuen Gründen NICHT zusammenkommt. Ein atemlos, schnörkellos und weit gehend klischeelos gestrickter Spaßroman, der so schnell verschlungen ist, dass er vielen Lesern einen one-night-Stand ohne Reue bescheren wird.
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43 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 29. April 2007
Simon Peters, eher erfolgloser Verkäufer in einem T-Punkt-Laden, steht kurz vor seinem dreißigsten Geburtstag. Aber seit ihn seine langjährige Freundin verlassen hat, läuft bei ihm irgendwie alles schief. Nichts bekommt Simon geregelt und das Schlimmste: Seine Versuche, bei der richtigen Frau zu landen gehen jedesmal voll in die Hose. Die Story ist flach, aber das ganze ist locker geschrieben strotzt nur so vor Situationskomik und eine Pointe jagd die nächste. Daher vergebe ich gerne 3 Sterne und empfehle das Buch jedem, der beim lesen nicht allzu viel Konzentration aufbringen möchte oder etwas leichtes "für zwischendurch" braucht.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Oktober 2014
Zu übertrieben werden die Triebe des Hauptdarstellers dargestellt, als Frau muss es traurig sein das Buch zu lesen und mit der Darstellung als zu begehrendes Objekt zurechtzukommen. War das dritte Buch von Jaud, dass ich las. Nachdem ich das erste (Hummeldumm) super witzig fand, war Resturlaub auch noch kurios. Vollidiot nun war eine grosse Enttäuschung.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Mai 2013
Habe gerade mal 15% dieses Romans geschafft.
Ich bin ganz sicher nicht gegen Sex und habe auch gar nichts gegen vögeln.
AAAABER, wenn der Autor glaubt wenn der das Wort "vögeln" schreibt, müsse der Leser in unkontrollierte Lachsalven ausbrechen - tja dann hat er irgendwie nicht geschnallt, daß wir uns bereits im 21. Jhdt. befinden.
Wo ist denn hierbei der Witz?
Ich habe den Eindruck die "Memoieren eines 17-jährigen" zu lesen:
Will "vögeln", weiß aber nicht mit wem.
Hat feuchte und heisse Träume und kann sie nicht in die Wirklichkeit umsetzen.
Weil er sich nicht traut, oder weil er so unansehnlich ist.
Was weiß ich.
Jedenfalls kam mir nicht einmal das kleinste Lächeln bei dieser Lektüre.
Dieses Buch ist für mich eine grosse Enttäuschung.
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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Mai 2007
Zugegeben, den Literatur-Nobelpreis wird Tommy Jaud mit diesem Werk sicher nicht gewinnen. Aber das war wohl auch nicht seine Absicht. Jedenfalls hat er es geschafft, daß ich mehrere Male laut lachen mußte beim lesen - und das kommt doch eher selten vor.

Es geht um diesen Simon Peters, kurz vor seinem 30igsten Geburtstag, Telefonverkäufer und gerade wieder Single geworden. Irgendwie läuft alles schief: seine Chefin faltet ihn zusammen, seine kroatische Putzfrau will ihn mit einer gackernden "Dörte" verkuppeln und selbst sein fettleibiger Kumpel Flick scheint mehr Glück bei den Frauen zu haben, als er. Da sieht er plötzlich Marcia, die milchaufschäumende Traumfrau aus dem Coffeeshop gegenüber. Aber damit fangen die Probleme für Simon erst an.

Jaud versteht es prächtig, seinen Protagonisten in die skurrilsten und aberwitzigsten Situationen schlittern zu lassen, aus denen es kaum noch einen Ausweg zu geben scheint. Sein Tempo und der Wortwitz sind dabei kaum noch zu übertreffen. Leider ist auch hier das Ende nicht besonders befriedigend. Zum Schluß wird es nämlich ziemlich surrealistisch und Simon Peters und der Roman stehen kurz vor dem psychologischen Kurzschluß.

Aber trotzallem ein gelungener "Männerroman" (der aber auch für Frauen geeignet ist), der sein Geld allemal wert ist. Beim Lesen hat man irgendwie immer Oliver Pocher vor Augen, niemand anderer als er kann diesen Simon Peters spielen, den Vollidioten! Deswegen bin ich auch gleich ins Kino gegangen, als ich die letzte Seite zuende gelesen hatte.
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35 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. April 2006
Seit Nick Hornby haben die Autoren die Gefühlswelt der Männer in Liebesdingen entdeckt - und das ist ja auch gar nicht schlecht. Schließlich haben nicht nur Frauen Probleme in Liebesdingen. Hier erleben wir also die Gefühlswelt von Simon Peters, der pro forma bei der Telekom arbeitet, seinen Alltag aber lieber anders vertrödelt. Das ist in den ersten Kapiteln auch wirklich zum schreien komisch, danach nützt es sich leider schnell ab und als der Autor gegen Ende versucht, seiner Figur Tiefe zu geben und es sogar richtig tragisch wird, scheitert er leider auf der ganzen Linie. Vielleicht wäre es schon besser gewesen, nicht krampfhaft zu versuchen, in jedem Halbsatz eine Pointe zu zünden. Eines ist das Buch allerdings nicht: langweilig. Es liest sich wunderbar runter und eignet sich trotz der Einwände gut als Lesefutter.
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34 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Oktober 2004
Ganz ehrlich...ich habe selten bei einem Buch so gelacht, wie bei diesem. Es ist von der ersten Seite an humorvoll und kurzweilig geschrieben. Außerdem behandelt es ein Thema dass gerade in der heutigen Zeit, zwischen Arbeits- und Fernsehgesellschaft, sehr zutreffend ist. Man will es nicht glauben, aber es ist wirklich schwer das richtige Mädchen zu finden. Vielleicht ist es in diesem Buch etwas überzogen dargestellt, aber gerade das macht den Spaßfaktor beim Lesen aus.
Simon Peters ist ein junger Mann, der Single ist, damit aber unzufrieden. Er hat einen Job, den er glaubt nicht zu mögen. Er hat drei gute Freunde, von denen er glaubt sie hätten Ihn nicht gern. Er ist eigentlich nur unglücklich. Dadurch schlittert er von einer falschen Entscheidung in die nächste...
Für mich absoluter KAUFTIPP!
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Juli 2006
Tommy Jaud`s Erstling ist eine TOP-EMPFEHLUNG! So locker, flockig ist sein Erzählstil.

DIE STORY:

SIMON PETERS, Ich-Erzähler, 29 Jahre alt und Single ist die Hauptfigur. Er ist der VOLLIDIOT, weil er - im Gegensatz zu seinen Freunden - es irgendwie nicht packt. Weder im Job noch in der Liebe; erst recht nicht beim Sex. Er ist Mitarbeiter in einem T-Punkt und von Julia - seiner Ex - verlassen worden. In seinem Job glänzt er häufig durch Abwesenheit. In der Liebe sucht er sich - scheinbar einem edlen Grundsatz folgend - die Falsche aus. Auch die chronische Ebbe in der Kasse trägt nicht gerade zur Besserung bei. Aber irgendwie bekommt SIMON PETERS am Ende dann doch wenigstens halbwegs die Kurve.

FAZIT:

Spaßig, kultig, locker, cool und enorm angesagt, das ist VOLLIDIOT. Lesevergnügen pur und die "Pflichtlektüre" - nicht nur für Singles. Dabei ist - ähnlich wie bei Christopher Moore - der Inhalt der erzählten Geschichte weniger wichtig als das, wie es erzählt wird. Das Buch ist absolut erfrischend und tut in der "schwülstigen" Deutschen Gesellschaft richtig gut. Also perfekt für die WM-Retro-Phase, und das, obwohl das Buch lange vor der Phase der WM-Euphorie geschrieben worden ist. Nur: derartige Lockerheit ist leider (noch) selten anzutreffen hierzulande. Am ehesten vergleichbar erscheint der VOLLIDIOT noch mit dem ebenso frischen HERR LEHMANN von SVEN REGENER. Man merkt dem Autor sofort an, dass er für das Fernsehen - dort insbesondere für ANKE ENGELKE's LADYKRACHER - gearbeitet hat: zündende Gags, witzige Dialoge und Situationskomik führen unvermittelt zu manchen unkontrollierten Lachen. Also alles in allem eine frische und heitere Lektüre.

Deshalb viel Spaß beim Nachlesen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Januar 2010
Was hat man auf mich eingeredet, ich möge doch endlich einmal "Vollidiot" lesen. Wie witzig das doch sei und überhaupt. Ich hab mich lange dagegen gewehrt, das Buch überhaupt in die Hand zu nehmen und wenn man mich nicht derart penetrant damit konfrontiert hätte - bis heute hätte ich es verschmäht - was ein Fehler gewesen wäre.

Was ich im Vorfeld dachte
Das ist so ein typisches völlig niveauarmes "Buch" von einem Kölner Comedy-Autor mit schlechten Pointen, Oliver-Pocher-Humor und null Handlung.

Was ich jetzt denke
Sind wir ehrlich: die Handlung ist wirklich überschaubar. Auf einen Satz runtergebrochen: ein Typ um die 30, angestellt in einem T-Punkt, schlägt sich mehr schlecht als recht durchs Leben, auf der Suche nach seiner Traumfrau.
Die Handlung trägt das Buch also nicht. Dass es trotzdem absolut unterhaltsam und lesenswert ist, liegt an Tommy Jauds lockerer Schreibe. "Vollidiot" ist konsequent auf Pointe getaktet, wobei man keinen Fäkalhumor fürchten muss (davon bin ich immer ausgegangen).

Es sind die kleinen fiesen Gedanken, die jeder aus dem Alltagsleben kennt, die bei "Vollidiot" das Salz in der Suppe sind. Wer Ironie und Sarkasmus mag und sich auch gern einmal "politically incorrect" amüsiert, der wird dieses Buch lieben. Nachdem ich mit einer absoluten Null-Erwartungshaltung die Lektüre begonnen habe, war ich überrascht, dass ich das Buch mitunter weglegen musste, weil mir vor Lachen die Tränen gekommen sind und ich einfach nicht mehr weiterlesen konnte. Ganz klar: keine große Literatur. Wer das erwartet, ist hier fehl am Platz. Aber: Hervorragend geschrieben, mit einem exzellenten Gespür für Timing und Pointen. Für kurzweiliges Lesevergnügen im Urlaub oder an einem Wochenende eine glasklare Empfehlung.
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