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5.0 von 5 Sternen Fantastisch
Richard Bach ist ein begnadeter Autor, der fantastisch schreibt.
Ich habe seine Bücher bisher aller verschlungen und bereits weiterverschenkt.
Man muss sich auf das Thema einlassen, aber dann kommt man nicht mehr davon los!
Vor 16 Monaten von Elke Goliath veröffentlicht

versus
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Selbsthypnose als Lebenshilfe
Als ich mir den "Pilot(en)" von Richard Band zur Hand nahm, habe ich bereits etwas spirituelles erwartet. Weltbekannt ist ja der Autor durch "Die Möwe Jonathan" geworden. Ein Buch, das mich lange Zeit nicht losgelassen hatte. Das neue Werk ist jedoch anders. Es ist weniger poetisch und irgendwie kurz. Kein Höhenflug, zumindest nicht nach meiner...
Veröffentlicht am 18. September 2010 von zeilenreisende


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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Selbsthypnose als Lebenshilfe, 18. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Pilot: Die Weisheit wartet über den Wolken (Gebundene Ausgabe)
Als ich mir den "Pilot(en)" von Richard Band zur Hand nahm, habe ich bereits etwas spirituelles erwartet. Weltbekannt ist ja der Autor durch "Die Möwe Jonathan" geworden. Ein Buch, das mich lange Zeit nicht losgelassen hatte. Das neue Werk ist jedoch anders. Es ist weniger poetisch und irgendwie kurz. Kein Höhenflug, zumindest nicht nach meiner Einschätzung.
Die Idee dahinter ist jedoch nicht ganz verkehrt. Unser Leben ist eine Art Selbsthypnose. Laut Richard Bach bauen wir um uns selbst unbezwingbare Mauern. Nach seiner Theorie ist alles was mit uns passiert eine Suggestion, nichts ist real außer das Leben selbst.
Schaut man sich um wird man tatsächlich fündig. Wer kennt nicht solche Menschen, die immer nur meckern, jammern und sich über ihr Leben beschweren obwohl wir als Außenstehende es für gar nicht mal so übel erachten. Was für uns als schön und gut erscheint, könnte für jemand anderen die Hölle sein, doch keine objektive, reale sondern eine subjektive selbst suggerierte und diese Hölle ist so real wie die die Tasten die meine Worte in die virtuelle Welt des WWW übertragen.
Betrachtet man sich selber, so sieht man auch seine Fehler. Warum schafft man nie etwas vor dem man Angst hat? Vielleicht, so die Therie weil wir uns statt den Sieg immer nur die Niederlage ausmalen.
Ein wenig erinnert mich diese Hypnose Theorie an Menschen mit Phobien und Ängsten. Nehmen wir mal an zwei Personen sollen in einem Aufzug fahren. Der eine, angstfreie steigt ein und stellt sich vor wie er oben ankommt und an der Zieltür klingelt. Der Zweite, traut sich nicht weil er statt an das Ziel nur noch daran denkt, dass der Aufzug womöglich stecken bleibt. Gehen wir diesem Gedanken weiter nach: angenommen, das Ziel ist nur mit dem Aufzug zu erreichen.
Und so ist wohl auch unser Leben. Oft trauen wir uns weniger zu als möglich wäre. Statt selbstsicher aufzutreten und sich als Gewinner zu sehen, gehen wir bereits als Verlierer in die Schlacht.
Wer so denkt und handelt, sollte vielleicht zusammen mit Richard Bach an sich arbeiten, denn ist es nicht schon bewiesen, dass Menschen die an sich und ihre Gesundheit glauben eher von Krebs geheilt werden als die, die gleich aufgeben? Oder nehmen wir mal das Gegenteil: Es gibt Fälle, in denen sich Menschen sogar selbst krank reden können. Wozu? Immer schön postiv bleiben!!

Auf der anderen Seite bleibt dann eine Frage: Wenn ein Flugzeug mit 300 Passagieren an Bord abstürzt, liegt es denn auch daran, dass über die Hälfte das suggeriert haben? Oder müssen es gar alle 300 gewesen sein? Oder reicht es aus, dass der Pilot gerade Probleme hat und an Selbstmord denkt?

Es ist natürlich nicht alles mit Selbsthypnose zu erklären, aber es schadet auch nicht selbstsicherer zu handeln und wenigstens die Situationen für sich zu gewinnen, die man auch tatsächlich beeinflussen kann.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vielleicht hätte der Verlag einen Übersetzer beauftragen sollen, der sich mit der Fliegerei auskennt ..., 30. August 2010
Von 
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(TOP 50 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Pilot: Die Weisheit wartet über den Wolken (Gebundene Ausgabe)
... oder anders ausgedrückt: jeder, der ein wenig Erfahrung im Motorflug hat, wird sich über die fliegerischen Inhalte wundern. Schade! Denn Richard Bach hat über fünfzig Jahre Flugerfahrung und ich mag seine Bücher. Diese Übersetzung wird ihm aber nicht gerecht.

Wer sich für meine zugegebenermaßen ausführlichen Erläuterungen nicht interessiert, kann einfach zum Ende der Rezension gehen. Dort steht unter MEIN GESAMTEINDRUCK nochmals alles Wesentliche zusammengefasst.

Zum Inhalt:

Der Schwerpunkt des Buches liegt eindeutig auf den spirituellen Inhalten. Ausgehend von dem Stichwort Hypnose entwickelt Richard Bach zunächst Gedanken über Suggestionen, um am Schluss das Gesetz der Anziehung zu thematisieren. Es beginnt interessant. Natürlich hat jeder Mensch die Wahl, ob er die ihm gesetzten Grenzen verschiebt. Natürlich fällt die Erkenntnis einfacher, wenn man es schon einmal erlebt hat, dass Grenzen sich auflösen. Insbesondere diesen letzten Punkt beschreibt Richard Bach sehr gut. Die Konsequenzen, die Jamie Frazer für sich zieht, sind für mich jedoch nicht mehr nachvollziehbar. Alles ist Suggestion? Bei der Vorflugkontrolle stellt er fest, dass der linke Reifen etwas abgenutzt ist. Logisch, eine Suggestion! Weitere Maßnahmen nicht nötig, insbesondere kein Austausch des Reifens. Jamie wird einfach sanft landen. Wozu überhaupt eine Vorflugkontrolle, frage ich mich da, wenn doch alles Suggestion ist? Daneben spricht Richard Bach auch die Möglichkeit des Geistes an, den Körper zu verlassen und weiter zu existieren. Frei von allen Suggestionen. Die Frage ist nur, ob er mit seinen Ausführungen auch seine Leser erreicht. Mir persönlich gingen seine Schlussfolgerungen zu weit.

Zur Übersetzung:

Vorab ist hier zu sagen, dass Thomas Görden über weite Teile nachvollziehbar übersetzt hat. Es ist natürlich nicht leicht, den Sinn der fliegerischen Inhalte richtig wieder zu geben, und so verwundert es nicht, dass es ein paar Stellen mit Verbesserungspotential gibt.

Gleich zu Beginn auf Seite 12 hat mich eine Formulierung irritiert: "Mittags flog er von dort über Ogden und Rock Springs nach North Platte, Nebraska. [Absatz] Es geschah eine Stunde nach dem Start in North Platte, zwanzig Minuten nördlich von Cheyenne." Es folgt die Beschreibung von Marias Notfall. Danach kehrt Jamie Frazer nach North Platte zurück. Das nächste Kapitel beginnt in eben diesem Ort. Ist das realistisch? Ein Blick auf die Landkarte zeigt, dass Cheyenne geographisch in der Mitte von Rock Springs, WY, und North Platte, NE, liegt. Ruft man sich ins Gedächtnis, dass Jamie eigentlich nach Florida will, und somit in südöstliche Richtung fliegen müsste, so macht es keinen Sinn, dass er nach einem Start in North Platte einem nordwestlichen Kurs zurück nach Cheyenne folgt. Wozu sollte dieser Umweg gut sein? Ein Blick in das Original verschafft Klarheit. Dort steht auf Seite 6: "Takeoff at noon from Twin Falls over Ogden and Rock Springs, toward North Platte, Nebraska. [Absatz] It happened an hour out of North Platte, twenty minutes north of Cheyenne." In der englischen Version steht nichts von einem Start in North Platte, nur dass das Ereignis eine Stunde außerhalb von North Platte stattfand, zwanzig Minuten nördlich von Cheyenne. Diese Fassung macht sehr viel mehr Sinn, wenn man die Route gleichzeitig auf der Karte verfolgt.

Ein paar Seiten weiter hinten kommt die Stelle, an der Maria landet: "Die beiden Flugzeuge schwenkten sanft in den Endanflug ein. Vor ihnen lag die Rollbahn, ein fast drei Kilometer langes, breites Betonband." (S. 19). Und die Originalversion (dort auf S. 14): "The two aircraft gentled left onto final approach, the runway lining up ahead, wide concrete two miles long." Runway = Rollbahn? Runway kann man in der Fliegerei als Landebahn, Landepiste oder Startbahn übersetzen. Des Weiteren gibt es in der Fliegerei Rollwege. Diese dienen auf dem Boden der Fortbewegung eines Flugzeuges, zum Beispiel vom Vorfeld zur Startbahn. Im Englischen wird der Rollweg als Taxiway bezeichnet. Im Buch wurde der Begriff Taxiway an mehreren Stellen NICHT übersetzt. Beispiele finden sich unter anderem auf den Seiten 162 und 172.

Auffallend ist im gesamten Text, dass in der deutschen Version das metrische System verwendet wird. Selbst die Anzeige des Höhenmessers erfolgt in Metern! Auf den ersten Blick war dies für mich ungewöhnlich, bin ich es doch gewohnt, dass in der Fliegerei die Höhe in Fuß (ft.), die Geschwindigkeit in Knoten (kt.) und die Entfernung in Nautischen Meilen (NM) angegeben wird. Auch im Original werden diese Maßeinheiten mit Ausnahme von der Lindbergh-Episode verwendet. Nun hat mir ein Freund aus meinem ehemaligen Flugverein erklärt, dass das metrische System sehr wohl in Deutschland Anwendung findet, und zwar im Segelflug sowie bei ULs. Außerdem war es das Maß aller Dinge im ehemaligen Ostblock, also auch in der DDR.

Wer die Originalausgabe sowie die deutsche Ausgabe besitzt, kann sich an ein paar Dreisätzen versuchen. Leider ergibt die Umrechnung zumindest bei mir hin und wieder von der deutschen Buchversion abweichende Werte. Wahrscheinlich finden Sie jetzt, dass ich übergenau bin. Pedantisch. Andererseits, warum überhaupt umrechnen, wenn es sich doch bei der Beech Aircraft Corporation aus Wichita, Kansas, um ein lupenreines amerikanisches Unternehmen handelt? Warum hat man die Fuß, Nautische Meilen, Knoten nicht aus dem Original unverändert übernommen?

Ein kleiner Exkurs: Wenn man Wikipedia glaubt, dann gibt es drei Länder, die das International System of Units (die moderne Variante des metrischen Systems) nicht offiziell übernommen haben, darunter befindet sich auch die USA. Da nicht nur Boeing, sondern auch andere amerikanische Flugzeughersteller eine wichtige Marktposition haben, verwundert es nicht, wenn in der Fliegerei Nautische Meilen, Knoten und Fuß unverändert beibehalten werden.

Eine weitere verbesserungsfähige Stelle: "Cross City traffic, Beech Three Four Charlie is one mile northeast initial for a three-sixty overhead Runway Two One Cross City traffic permitting." Das 'traffic permitting' greift Richard Bach im Folgesatz nochmals auf. Es geht meiner Meinung nach um den Verkehr in der Platzrunde, sprich, dass er keine anderen Maschinen behindert. Overhead bedeutet meiner Meinung nach einen Überflug des Platzes, um Zeit zu sparen, wegen des Wetters. Die deutsche Variante finden Sie auf Seite 162, bitte nicht wundern über den Deutsch-Englischen Mischmasch und den fehlenden Hinweis auf den Verkehr in der Platzrunde. Dafür wird diese Stelle mit "Erbitte Freigabe" übersetzt. Das 'Freigabe' wiederholt der Übersetzer sogar. Offensichtlich weiß er nicht, dass es in den USA zahlreiche unkontrollierte Flugplätze gibt. Cross City ist einer davon. Man erkennt die unkontrollierten Flugplätze an den magenta-farbenen Symbolen in den sectional charts. Selbstverständlich gibt es dort dennoch Funkverkehr. Jeder Pilot teilt über Funk den anderen möglicherweise vorhandenen Piloten mit, was er zu tun beabsichtigt. Und genau darum geht es in dem oben zitierten Text. Nicht um ein 'Erbitte Freigabe'! Übrigens kann man an unkontrollierten Flugplätzen als Pilot sogar nachts landen und mit dem Mikro-Knopf am Steuerhorn die Stärke der Landebahn-Beleuchtung einstellen. Macht Spaß :)

So, das wären jetzt ein paar der Beispiele, die mir aufgefallen sind. Ich hätte natürlich auch erwähnen können, dass im Deutschen butterweiche Landungen nichts mit Eiscreme zu tun haben, dass es in der Fliegersprache Ausdrücke oder Redewendungen gibt, die man nicht eins zu eins übersetzen kann. Es ist schade, dass nicht auf mehr Qualität in der Übersetzung der fliegerischen Inhalte geachtet wurde. Richard Bach verfügt über jahrzehntelange Erfahrung. Man merkt dies zum Beispiel beim Beschreiben von Notfallübungen mit Flugschülern, wenn Seiten- und Querruder blockiert sind, wenn Instrumente ausfallen. In schwierigen Situationen ruhig bleiben und die verbliebenen Mittel richtig einsetzen. Das kann man beim Fliegen lernen.

MEIN GESAMTEINDRUCK:

Es fällt mir nicht leicht, dieses Buch zu bewerten. Einerseits gibt es Inhalte, die mir gefallen haben, andererseits habe ich auch Mängel in der Übersetzung entdeckt. Den fliegerischen Eindrücken wird nur eine Nebenrolle zugestanden (Große Enttäuschung!). Spirituelle Ideen überwiegen. Seine Grenzen austesten, verschieben, Neues ausprobieren: Ja, ich glaube an die Veränderungsfähigkeit des Menschen! Den darüber hinaus gehenden spirituellen Gedanken von Richard Bach kann ich jedoch nicht folgen, darunter fallen seine Ausführungen über Geist und Körper, aber auch seine Schlussfolgerungen, was alles Suggestion ist. Die Übersetzung ist meiner Meinung nach verbesserungsfähig, insbesondere würde ich empfehlen, auf das metrische System zu verzichten, und die in den USA gebräuchlichen Maßeinheiten zu verwenden. Ganz zuletzt noch ein Lob für die Gestaltung der deutschen Ausgabe. In der englischen Ausgabe findet man keine Bilder von einem Doppeldecker vor Wolkenformationen.

Alles in allem kann ich dieses Buch nur bedingt empfehlen. Für die englische Version hätte ich vier Punkte vergeben.

Tipp für alle, die Luftfahrt-Englisch übersetzen wollen: Luftfahrt - Definitionen. Englisch - Deutsch / Deutsch - Englisch. Glossary of Aeronautical Definitions
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5.0 von 5 Sternen Fantastisch, 20. Dezember 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Pilot: Die Weisheit wartet über den Wolken (Gebundene Ausgabe)
Richard Bach ist ein begnadeter Autor, der fantastisch schreibt.
Ich habe seine Bücher bisher aller verschlungen und bereits weiterverschenkt.
Man muss sich auf das Thema einlassen, aber dann kommt man nicht mehr davon los!
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5.0 von 5 Sternen Ein Buch über die Weisheit, 22. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Pilot: Die Weisheit wartet über den Wolken (Gebundene Ausgabe)
Mit Hochspannung habe ich die Zusendung der Neuerscheinung von Richard Bach, der selbst gelernter Pilot ist, "Der Pilot - Die Weisheit wartet über den Wolken" erwartet. Dieser Roman ist ein ungewöhnliches, spirituelles Werk. Auch wenn der amerikanische Autor Bach schon einen bekannten Namen hat, so habe ich leider noch nichts von ihm gelesen. Die Möwe Jonathan" von ihm soll ein sehr schönes Buch sein und es wurde mir schon empfohlen dies ein Mal zu lesen. Nach dem ich Der Pilot" selbst nun für mich entdeckt habe werde ich der anderen Buchempfehlung demnächst auf jeden Fall nachgehen.

Nun zur Handlung. Im Mittelpunkt des Buches steht der Fluglehrer Jamie Forbes. Durch eine schicksalhafte Fügung kommt er per Funk in Kontakt mit Maria Ochoa, die mit ihrem Ehemann gerade in einem Flugzeug sitzt. Da sie selbst nicht fliegen kann und Ihr Mann einen Schlagfall hat, muss Jamie versuchen Maria trotz der Entfernung beziehungsweise trotzdem sie nicht im gleichen Flugzeug sitzen, einzuweisen die Maschine selbst zu fliegen und sicher zu landen. Weiter geht es mit Kapiteln die einen neuen Handlungsstrang behandeln und sich mit Hypnose beschäftigen und dies ist dann auch der Übergang, wo es mit dem Buch dann recht philosophisch und spirituell wird. Durch dieses einschneidende Erlebnis ändert sich Jamies Leben und genau die Art und Weise wie es sich und seine Sicht auf die Dinge ändert wird in diesem Werk geschildert.

Das Buch gefiel mir gut. Die Hauptperson Jamie Forbes ist sehr sympathisch - ein Mann der mit sich selbst im reinen ist und ein glückliches Leben führt. Er liebt seinen Beruf und sein Ehefrau Catherine und die Art wie er mit anderen Leuten umgeht ist sehr schön. Auch wenn ich spirituelle Texte manchmal etwas ermüdend finde und ich auch gar nicht damit gerechnet habe dass das Buch sich im laufe der Zeit so stark in diese Richtung dreht, so war es doch mal etwas ganz anderes und kurzweilig zu lesen. Die insgesamt gut 190 waren flüssig, locker und leicht und zu lesen und auch abwechslungsreich. Auch bietet das Buch die eine oder andere Überraschung und auch am Ende gibt es noch eine Wendung, mit der ich gar nicht gerechnet hätte. Beim ersten durchblättern fand ich allerdings zuerst sehr negativ, dass das Buch so viele bebilderte Seiten hat und daher weniger Platz für Text ist. ABER beim lesen des Buches musste ich meine Meinung revidieren: die Bilder passen wirklich wunderschön und auch die Aufmachung zum Beginn jedes Kapitels mit der geschwungenen Kapitelnummer und dem einleitenden Satz wirken sehr harmonisch. Ein großes Lob an dieser Stelle für die Umschlaggestaltung und Illustration! Alles in allem eine wirklich schöne Neuerscheinung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aus-FLUG in die Esoterik. Erkenntnisreiche Lektüre alle Male., 18. August 2010
Von 
Apicula (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (#1 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Pilot: Die Weisheit wartet über den Wolken (Gebundene Ausgabe)
Das vorliegende Buch liest sich - so viel wäre vorab zu erwähnen - leicht und schnell. Ob man für sich daraus neue Lebens-Einstellungen zieht, sehe ich als fraglich an. Bin mir jedoch sicher, dass es jede Menge Fans aus den Reihen "Wünsche ans Universum"-Lektüren gibt.
Man hat es mit DER PILOT mit keiner klassischen Roman-Lektüre zu tun, sondern mit einer Art esoterischer Lehre, wie man sich von Negativem abkoppeln/ befreien kann. So einfach drücke ich jedenfalls aus, was ich mir von der Lektüre mitgenommen habe - woran ich jedoch nicht glaube(n kann).

Der Protagonist, das ist der Fluglehrer Jamie Forbes, rettet einer Frau, die mit einem bewusstlosen Piloten mitfliegt, das Leben indem er ihr bei der Landung des führerlosen Flugzeuges hilft. Später erklärt diese Frau, dass sie von ihrem Retter hypnotisiert wurde, woraufhin Jamie Forbes sich an seine eigene Erfahrung mit einem Hypnose-Experten erinnert. Im Verlauf seines (Nach)Denkprozesses lernt Forbes dann eine äußerst geheimnisvolle Frau kennen, und die Wege der beiden kreuzen sich wie von Zauberhand binnen kurzer Zeit mehrmals. Zufall oder Bestimmung?

Kurz und gut: Ich nenne das Esoterik und bin diesem Gebiet seit jeher skeptisch eingestellt. Auch wenn ich als Steinbock gerne mit dem Kopf durch die Wand renne, sehe ich es nicht als realisierbar mittels Selbsthypnose tatsächlich durch Wände zu gehen. Jamie Forbes, um seine Denkprozesse geht es in dem Buch nun einmal, sieht das zumindest theoretisch als möglich an. Obwohl sich die Gedankenwelt in der sich Forbes hin und her bewegt meiner Eindrücke nach nur auf theoretischer Ebene bewegen. Einen Beweis für seine teils wirren Denk-Prozesse über Selbsthypnose erkenne ich leider nicht. Es sei denn - das wäre dann meine Erkenntnis der Lektüre - man reißt Wände ein, die man selbst gebaut hat. --- Im allgemeinen nennt man so etwas wohl "Brett vor dem Kopf" - und wenn ich selbiges dann mittels Selbsthypnose (ich würde es eher Nachdenken in Kombination mit logischem, gesunden Menschenverstand nennen), wieder wegdenke, ist das doch eine gute Sache.
Für mich hat das alles nur leider sehr wenig damit zu tun, dass man sein Glück selbst bestimmen kann.
Mag sein, was ich hier resümiere klingt etwas wirr. Ich hoffe dass trotzdem einige Leute daraus schlau werden um sich für die Lektüre des Buches zu entscheiden. Auch wenn meine Bewertung nicht erstklassig ausfällt, ärgere ich mich nicht darüber und schiebe auch keinen Groll gegen den Autor.

...ob man's glaubt oder nicht, ich kenne Leute, denen ich es empfohlen habe.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der deutsche Titel zieht andere Leser an, 16. August 2010
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Pilot: Die Weisheit wartet über den Wolken (Gebundene Ausgabe)
Wäre der englische Originaltitel "Hypnotizing Maria" wörtlich ins Deutsch übersetzt worden, hätte ich das Buch wahrscheinlich nicht gelesen. Denn obwohl ich einen guten Freund habe, der von Richard Bandler NLP erlernte und sich seit zwanzig Jahren auch mit Hypnose beschäftigt, konnte ich meine Skepsis gegenüber solcher Suggestionen nie ganz ablegen. Aber die Erinnerung an "Die Möwe Jonathan", das Cover und der Titel "Der Pilot. Die Weisheit wartet über den Wolken" übten eine so große Anziehungskraft aus, dass ich wieder einmal ein Buch von Richard Bach las. Und meine Eindrücke sind so widersprüchlich, dass mit eine Besprechung nicht leicht fällt.

Begeistert haben mich als ehemaligen Piloten natürlich alle Szenen, die sich im Flugzeug und über den Wolken abspielten. Obwohl es Autoren gibt, die solche Erlebnisse noch anschaulicher, emotionaler und poetischer schildern. Mühe bereitete mir die Lektüre aber oft, wenn Richard Bach mir erklären wollte, warum jeder für sein Glück selber verantwortlich ist und wie sich im Unbewussten gespeicherte Geschichten neu schreiben lassen. Zwar kommt der Autor immer wieder auf seine eigenen Zweifel zu sprechen, ob tatsächlich alles Geist sei und er die Wirklichkeit beeinflussen könne. Aber diese Zweifel werden manchmal so abrupt aufgelöst, dass sie nicht mehr mit der erzählten Geschichte zusammenpassen. Vielleicht hätte Richard Bach Skeptiker wie mich besser erreichen können, wenn er darauf verzichtet hätte, Tote wieder zum Leben zu erwecken. Denn auch ich glaube durchaus daran, dass wir die Kraft der Suggestion unterschätzen und zu wenig nutzen. Nur sind meine Grenzen offenbar andere als die von Richard Bach.

Mein Fazit: Die unzähligen Freunde und Freundinnen von Richard Bachs Bücher werden dem 75-jährigen Autor dankbar sein, sie mit einer neuen Geschichte vom Fliegen im Glauben zu bestärken, sich aus Fantasien, Suggestionen und Ideen selbst erschaffen zu können. Ich hingegen kann mir auch nach der Lektüre schlecht vorstellen, dass ich keinen Körper habe und meiner eigenen Geschichte jederzeit eine neue Richtung geben kann. Bewerten lassen sich solch verschiedene Glaubensmodelle allerdings kaum.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ready to take off - wo die Weisheit begraben liegt..., 12. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Pilot: Die Weisheit wartet über den Wolken (Gebundene Ausgabe)
Nimmt das belesene Volk den Namen Richard Bach in den Mund, so geschieht das, obgleich seine zahlreichen Bücher beinahe ausnahmslos alle den Weg in die Bestseller-Listen gefunden haben - meist im Zusammenhang mit dem Buch Die Möwe Jonathan

In jenem Buch, von einer Möwe, die in vielerlei Hinsicht nicht wie alle anderen Möwen ist, geht es von der Lust am Fliegen, von Konventionen und Zwang und von der Kraft, die in einem steckt, um das Gewünschte zu erreichen und der damit erlangten Freiheit und Selbstverwirklichung.

Auch in dem neuen Buch von Richard Bach geht es um Fliegerei...

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Über den Autor:
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Richard Bach wurde im Jahre 1936 in Illinois, USA geboren, und soll als solcher als Nachfahre von Johann Sebastian Bach auf die Welt gekommen sein.

Als ausgebildeter Pilot war und ist seine Passion über den Wolken beheimatet. So ist es nicht sonderlich verwunderlich, dass er mit seinen Gedanken meist auch dort oben zu finden ist. In diesem Zusammenhang schrieb auch ein Sohn aus seiner ersten Ehe (aus dieser stammen 6 Kinder), Jonathan, ein Buch über seine Verbindung mit seinem Vater, den er niemals so richtig kennen gelernt hat. Das Buch trägt im Original den Titel 'Above the Clouds' - ein wie ich meine, sehr aussagekräftiger Titel.

Es scheint, als wäre der Autor, Richard Bach, nicht nur mit seiner Familie über den Wolken verbunden, auch seiner Werke handeln mitunter in größter Höhe, so auch der neue Titel: 'Der Pilot'

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Über das Buch:
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30 Jahre, nachdem Jonathan Livingston Seagull zu seinem längst ungebrochenen Höhenflug aufgebrochen ist, hebt der Autor, Fluglehrer, Schauflieger und Jetpilot gemeinsam mit seinem Protagonistin, Jamie Forbes, einem Fluglehrer, noch einmal ab.

James Forbes, der nicht nur die Leidenschaft des Fliegens mit dem Autor selbst gemein hat, sondern auch mehrere Aspekte des Aussehens (weißes Haupthaar, blaue Augen,...), erreicht in der luftigen Höhe ein Hilferuf. Maria, deren Mann beim gemeinsamen Flug in der Cessna einen Herzinfarkt erlitten hat, befindet sich in größter Gefahr. Sie selbst ist des Fliegens bzw. vielmehr des Lenkens eines Flugzeugs unfähig, und braucht daher in dieser Stunde genau das Wunder in Gestalt von Herrn Forbes.

Nachdem er Maria, ihren Mann und sich selbst wieder in den sicheren Flughafen geleitet hat, erlebt der Fluglehrer eine neue Wendung in seinem Leben. Er beginnt, sein Leben und sein bisheriges Denken in Frage zu stellen.

Als solches greift der Autor, Richard Bach, auch die Suggestion auf. Es soll das Leben bestimmen, und wir mit ihm dasselbe wiederum. Wir selbst bauen um uns Mauern, die wir nur bezwingen können, wenn wir uns mit unseren Phobien und Ängsten auseinander setzen und diese überwinden. Denn in uns liegt scheinbar die Kraft, gutes wie auch schlechtes anzuziehen. Durch gezielten Umgang mit den Ängsten und durch das Überwinden selbiger, soll es gelingen, sich das richtige, geeignete, korrekte und schöne Ziel vorzustellen und damit auch selbiges zu erreichen.
Also, kurz zusammengefasst, die Idee dahinter, ist das positive Denken. :)

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Fazit:
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Natürlich konnte man schon beim Namen Richard Bach davon ausgehen, dass es sich um ein spirituelles Buch handelt. Die Geschichte, auf welche sie aufbaut, jene in so luftiger Höhe, ist durchaus spannend und anregend. Jedoch baut sich nicht weitere Spannung auf, es kommt vielmehr dazu, dass man sich an die zahlreichen Selbsthilfebücher erinnert fühlt, an die Beiträge in den Monatszeitschriften, die man beim Arztbesuch gelangweilt durchblättert.

Das Buch kann euch die notwendigen Anregungen bieten, es kann aber auch nicht das richtige Werk für euch sein. Ob nun das erstere oder das zweitere auf euch zutrifft, werde ich euch leider nicht beantworten können.

Fakt ist, das Buch ist einigermaßen gut geschrieben, jedoch mitunter schlecht übersetzt (falsche Übersetzungen von Begriffen aus dem Flugverkehr), der Kern ist jedoch, dass der Leser wieder einmal selbst verantwortlich für sein Handeln gemacht wird und ihm als solches der Ausweg mit der Suggestion erklärt werden soll.

Liebe Leser, die ihr bis hierher ausgehalten hat, ihr könnt die Selbsthypnose oder die Kraft der Suggestion anwenden, ihr könnt jedoch wahrscheinlich damit nicht alle Probleme aus den Weg schaffen, sofern diese noch über euren Kopf hinaus gewachsen sind. Was ich euch daher anrate, empfehle, wünsche,... ist, dass ihr trotz der dunklen Stunde immer wieder den Lichtschein erkennt, mag er nun noch in weiter Ferne oder doch erreichbar sein.
Seht das gute, mag es auch das Pech nur als kleines Bünkel (Bündel) auf dem Rücken tragen. Tretet selbstsicher auf und erreicht die Kraft des Lächeln. Seid glücklich, erreicht euer Ziel...

Ich wünsche euch nur das Beste (denn nur das ist für uns alle gut genug).
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr schöne Parabel - aber eher kein Roman, 13. September 2010
Von 
T. Jannusch "rumble-bee" (Velbert) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Pilot: Die Weisheit wartet über den Wolken (Gebundene Ausgabe)
Eine wunderschöne Parabel über die Reise zu sich selbst.

Das Motiv der Reise, auf der tiefgreifende Erkenntnisse gewonnen werden, ist aus der Literatur sehr gut bekannt. Der Held ist meist lange unterwegs, trifft wichtige Menschen, gerät in abenteuerliche Situationen, und gewinnt am Schluss, der beileibe nicht immer ein Happy End sein muss, völlig neue Erkenntnisse über sich selbst. So auch hier - nur mit dem Unterschied, dass die Erkenntnis-Reise zu gleichen Teilen innerlich wie äußerlich abläuft, und gegen Ende fundamentale Prinzipien anderer spiritueller Autoren resümiert.

Jamie Forbes ist Fluglehrer, und er befindet sich mit seinem umgebauten Militär-Flugzeug auf einer Reise von Washington nach Florida. Aus seiner Sicht wird die Geschichte, insofern es denn überhaupt eine äußere Geschichte ist, erzählt. Ausgangspunkt für das Buch, und zwar wirklich nur Ausgangspunkt, ist ein recht dramatisches Geschehen. Über Funk hilft Jamie einer in Not geratenen Passagierin, ein kleines Flugzeug zu landen. Die Frau behauptet später, er habe sie hypnotisiert, und dies ist das Stichwort für alles weitere Geschehen.

Der erste Schritt des Autors besteht in einer Rückblende. Jamie Forbes wurde in seiner Jugend selber einmal in einer Bühnenshow hypnotisiert, ein Ereignis, das ihn zutiefst aufwühlte, das er jedoch verdrängt hatte. Die Schilderung der damaligen Hypnose-Sitzung ist lebendig und kraftvoll, durchaus mit Anklängen an Thomas Manns "Tonio Kröger". Doch schon hier merkt der aufmerksame Leser, dass es nicht um äußerliche Ereignisse gehen wird und soll. Der Akzent liegt zu jedem Zeitpunkt auf den Gefühlen und Gedanken Jamies.

Zurück in der Gegenwart, nimmt die Handlung schrittweise ab, wendet sich immer mehr ins Innerliche, wie man auch schon erahnen konnte. Zwei Prinzipien sind es, die fortan im Buch immer mehr erläutert und verflochten werden: "Zufall" und "Hypnose", wobei der Leser sogleich lernt, dass Hypnose im Grunde nichts anderes sei als eine allgemein akzeptierte Suggestion - das ganze Leben beruhe im Grunde auf einem Akt der Hypnose.

Zunächst trifft Jamie in einem Café eine Frau, eine mysteriöse Anhalterin. Sie ist Hypnosetherapeutin, und erläutert ihm im Gespräch schrittweise, warum ihn seine Erinnerung an die damalige Hypnose nie losgelassen hat. Er hat die Frau, die er per Funk rettete, tatsächlich hypnotisiert, und zwar auf positive Weise: er hat ihr Glaubenssätze eingepflanzt, die sie in die Lage versetzten, sich als Kapitänin zu sehen, und das Flugzeug zu landen. Nur Glaubenssätze sind es, die menschliches Handeln ermöglichen oder verhindern können! Mit dieser für ihn erschütternden Erkenntnis verlässt Jamie das Café, und seine weitere Reise wird nur mehr oberflächlich beschrieben. Die wahre Reise findet fortan innerlich statt, und dementsprechend verlaufen die Ereignisse rein logisch betrachtet in sehr loser Folge.

Eine Episode geht nahtlos in die nächste über: ein Besuch Jamies in einem Buch-Antiquariat, bei dem er "zufällig" genau die richtigen Bücher findet; ein erneutes, eigentlich völlig unmögliches Zusammentreffen mit der Therapeutin; der beschwingte Flug um eine Gewitterzelle herum; eine Notlandung in letzter Sekunde; eine Übernachtung in der eigenen Maschine; nächtliche "Erleuchtungen" und ihre schriftlichen Ergüsse; bis hin zur Heimkehr in Florida. Jamie ist nicht mehr derselbe, als er daheim ankommt. Seine Sicht der Welt und seines eigenen geistigen Potenzials hat sich grundlegend verändert, und gekrönt wird dieser Tenor des Buches mit einem mysteriösen Telefonanruf von... aber das möchte ich nicht verraten, da es sich wunderbar in die Grundstimmung des Buches einpasst, und von jedem Leser selbst entdeckt werden sollte.

Es stimmt, ich habe mich im ersten Moment ein wenig wehmütig von der Flieger-Handlung um Maria und Jamie (die Frau, die er rettete) verabschiedet. Vielleicht habe ich mich auch vom Original-Titel irreführen lassen, der da lautet "hynotizing Maria". Doch es geht gar nicht um Jamie und Maria, sondern allein um Jamie und Jamie. Der Jamie, der in der äußeren Welt lebt und Fluglehrer ist, und der spirituelle Jamie, der schon damals bei der öffentlichen Hypnose aufzukeimen begann, diese beiden bewegen sich durch das Buch aufeinander zu, und das ist wirklich sehr poetisch beschrieben.

Dazu muss man aber sagen, dass der Autor zahlreiche Prinzipien anderer spiritueller Autoren zumindest anklingen lässt, und quasi wie im Schnelldurchlauf in sein eigenes Buch integriert. Genannt seien nur Esther und Jerry Hicks (Das Gesetz der Anziehung), James Redfield (Die Prophezeiungen von Celestine), Rhonda Byrne (The Secret) und, vor allem, Neale Donald Walsch (Gespräche mit Gott). Ganz besonders im letzten Drittel des Buches dachte ich, dass Richard Bach und Neale Donald Walsch das gemeinsam hätten schreiben können. Denn schon allein das Prinzip, mit seiner eigenen inneren Stimme einen Dialog zu führen, und dadurch Erkenntnisse zu gewinnen, ist ja durch Walsch spirituell interessierten Lesern sattsam bekannt.

Ich frage mich, wie das Buch wohl auf mich gewirkt hätte, hätte ich die genannten anderen Autoren und Bücher nicht gekannt. Vermutlich wäre ich ab einem bestimmten Punkt heillos überfordert gewesen, oder hätte das Buch nur noch rein nach oberflächlichen Kriterien wie Handlung und Wahrscheinlichkeit gelesen. Das wäre aber ausgesprochen schade gewesen, weil sich dieses Buch eben nicht an der Oberfläche erschließt. Es ist ein Buch für Fortgeschrittene, die sich einmal anhand einer wunderbar ausgesuchten Episode entlang hangeln wollen, um zu entdecken, welches Potenzial im eigenen Geist steckt. Und in dieser Hinsicht finde ich es auch ausgesprochen gelungen!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Pilot, 11. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Pilot: Die Weisheit wartet über den Wolken (Gebundene Ausgabe)
Einsam empfindet Jamie Forbes sein Leben über den Wolken nicht. Fliegen war schon immer sein großer Traum und den hat er sich erfüllt. Jetzt besitzt er eine, auf die Anforderungen der zivilen Luftfahrt getrimmte, T-34 und fliegt in ganz Amerika alle kleineren Flughäfen an.

Auf einer seinen vielen Reisen rettet er Maria und ihrem Mann das Leben. Marias Ehemann ist während des Fluges ohnmächtig geworden, Jamie war ganz in der Nähe und geleitet die völlig verängstigte und flugunfähige Frau auf die sichere Rollbahn. Maria wird in einem späteren Interview über ihre Rettung und ihren Retter sagen, das der Pilot der anderen Maschine sie hypnotisiert hätte.
Dies erinnert Jamie an seine einzige Hypnoseshow, in der als Versuchskandidat auftrat. Ein Erlebnis das ihm nachhaltig und eigentlich negativ im Gedächtnis geblieben ist.
Jetzt hat der Pilot viel Zeit sich auf seinen Flügen mit Hypnose, Selbsthypnose, Suggestionen und Affirmationen zu beschäftigen.
Was wäre, wenn wir uns und unsere Welt selbst eingrenzen, indem wir uns oder andere hypnotisieren? Ist so etwas vorstellbar?
Ich denke hier muss der Leser sich selbst seine Meinung bilden.

Ich möchte meine Rezension damit beschließen, dass ich Abschnitte rezitiere, die mich besonders bewegt haben, die ich für wertvoll und wichtig halte und auch einen der für mich schwer vorstellbar ist.
Wir sollten uns niemals zum Gefangenen unserer eigenen Glaubensvorstellungen machen."

Diesen halte ich für mich persönlich als äußerst wichtig, steckt doch so viel Wahres darin.

Wohin gegen ich gerade den letzten Teil des folgenden Abschnittes schwer verstehen kann bzw. möchte:

Hypnose ist kein Mysterium, Jamie. Wiederholung ist das ganze Geheimnis, ständige Wiederholung. Suggestionen von allen Seiten, von uns selbst, von jedem anderen Menschen, von Felsen: das sie fest sind, dass sie Substanz besitzen, selbst wenn wir wissen, dass alle Materie nichts als Energie ist, Muster von Beziehungen, die wir als materiell wahrnehmen. Dabei gibt es überhaupt nichts wirklich Festes. Es scheint lediglich so.!

Ein Satz den ich mir persönlich sehr zu Herzen nehmen werde:

Ich programmiere mich selbst um. Jedes Mal tausche ich die negativen Energien gegen positive aus und schaue, was dann geschieht."
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meister der Realität werden, 28. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Pilot: Die Weisheit wartet über den Wolken (Gebundene Ausgabe)
Viel las ich in den letzten Jahren über das eigene Erschaffen der Realität, über Wunscherfüllen, über die Veränderung der Realität durh eigenes Denken, über die Macht der Gedanken. Das neue Buch von Richard Bach: "Der Pilot" hielt mich in Atem von der ersten Seite an, ich lernte während ich las so viel für mein Leben, begann sofort zu verändern, einfach genial. Wirksam! Das Buch ist handgreiflich, nichts Esoterisches, nichts zum Glauben, ein Handbuch für jeden, der Meister seiner Realität werden will. Danke für dieses Buch.
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Der Pilot: Die Weisheit wartet über den Wolken
Der Pilot: Die Weisheit wartet über den Wolken von Richard Bach (Gebundene Ausgabe - 11. August 2010)
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