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Kundenrezensionen

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am 19. November 2006
"Das fliegende Klassenzimmer", Erich Kästners Internatsgeschichte, ist vielleicht sein bestes Kinderbuch! In jedem Fall ist es bis heute mein persönlich liebstes Kinderbuch aus seiner Feder!
Zunächst einmal erzählt es eine ungeheuer temporeiche, spannende Geschichte. Vor allem aber ist es ein Buch, in dem Kästner gründlich damit aufräumt, dass man als Kind immerzu fröhlich zu sein hat! Mit zutiefst menschlichem Verständnis für Kindernöte und -sorgen ist ihm Ende der Zwanziger Jahre sein zeitlosestes Kinderbuch geglückt!

Der fleißige Sebastian, der stets gerechte Johnny Trotz, der schüchterne Uli von Simmern und der stets hungrige Matz bereiten zusammen mit ihren Klassenkameraden ein Theaterstück mit dem Titel "Das fliegende Klassenzimmer vor". Das soll am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien aufgeführt werden, als Überraschung für den Hauslehrer Dr. Bökh. Dieser ist das Vorbild der Jungs, denn er ist stets verständnisvoll und warmherzig. Und sie planen eine weitere Überraschung für ihren Justus, denn sie erfahren, dass ihr anderer erwachsener Freund, der Nichtraucher in seinem Eisenbahnwaggon, ein alter Freund von Justus ist. Bis es soweit ist, gibt es aber zunächst mal eine heftige Keilerei mit den Erzfeinden der Realschule, eine beinahe unglücklich ausgegangene Mutprobe des schüchternen Uli von Simmern und ganz großen Kummer bei Sebastian, dessen Eltern zu arm sind, um das Fahrgeld für die Eisenbahnfahrt nach Hause schicken zu können.

Kästner vermittelt in diesem Buch Werte wie Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Kameradschaft und liest den Erwachsenen sanft die Leviten, in dem dieses Buch auch ein glühender Appell ist, Kinder ernst zu nehmen!
Wunderbar!
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am 6. Dezember 1999
Eine klassische Internatsgeschichte ueber die Abenteuer, Freuden, Sorgen und Noete der Kirchberger Internatsjungen zu einer Zeit, die nun schon fast 70 Jahre zurueckliegt. Eine Geschichte, die zur Weihnachtszeit spielt und doch mehr ist als eine Weihnachtsgeschichte. Ein Kinderbuch, das doch mehr ist als ein Buch fuer Kinder. Eine Geschichte genausogut fuer kindgebliebene Erwachsene, die sich die Traeume, Hoffnungen und Freuden der Kindheit bewahrt haben und sich gerne zurueckversetzen lassen in eine fruehere Zeit und eine andere Welt. Erich Kaestner hat eine Geschichte geschaffen, in der die Probleme der Kinder endlich einmal wie die der Grossen ernstgenommen werden, eine Geschichte, die von Waerme und Menschlichkeit durchdrungen ist und die den Leser in ihren Bann zieht und verzaubert. Erich Kaestner beweist mit all seinen Kinderbuechern wie kaum ein Schriftsteller sonst Einfuehlungsvermoegen in die Welt eines Kindes, wobei er nicht zu Unrecht "Das fliegende Klassenzimmer" als sein gelungenstes bezeichnete. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 10. Juni 2016
Ich habe das Buch bereits als Kind selbst gelesen und jetzt zum ersten mal meinen Kindern (6&8) vorgelesen.
Es ist unverändert ein tolles Buch, einfach ein Klassiker der deutschen Literatur. Allerdings hätten es meine Kinder, die auch selbst schon viel lesen, ohne meine Hilfe nicht verstanden. Daher auch der Abzug bei den Sternen. Es ist einfach eine alte Sprache, die heutzutage weder gesprochen noch geschrieben wird. Und deshalb musste ich sehr viel erklären.
Auch wenn die Geschichte natürlich in einer Zeit spielt, die selbst ich nur aus Erzählungen kenne, und die die Kinder unserer Gegenwart auch schwer verstehen, ist es vom Inhalt her immer noch ein tolles Buch.
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am 14. September 1999
Fünf Tertianer des Kirchberger Internats proben für ein Stück, das sie zur Weihnachtsfeier in der Turnhalle vorführen wollen. Johnny Trotz ist der Verfasser des Weihnachtsstücks mit dem spannenden Titel „Das fliegende Klassenzimmer". Der Klassenprimus Martin Thaler hat die Bühnenbilder gemalt. Matthias Selbmann, der immer Hunger hat, besonders nach den Mahlzeiten, und der Boxer werden will, spielt den Petrus im Stück. Der kluge Sebastian Frank tritt als Herr Studienrat auf, und der kleine Uli Simmern soll die Schwester eines der „fahrenden Schüler" spielen. Doch dann gibt es wieder Ärger mit den verfeindeten Tertianern aus der Realschule. Auf dem Nachhauseweg werden Fridolin und Rudi Kreuzkamm von den Realschülern überfallen: Fridolin kann ihnen entkommen, aber den Rudi Kreuzkamm nehmen sie gefangen. Die Jungen beschließen, den Nichtraucher in seinem Eisenbahnwaggon zu besuchen und um Rat zu fragen. Immer dann, wenn sie ihren Hauslehrer, den von allen so verehrten Doktor Bökh, nicht fragen können, gehen sie zum Nichtraucher. Und sie besuchen ihn oft. Die Jungen überlegen, wie sie Rudi Kreuzkamm befreien könnten. Der Nichtraucher schlägt vor, einen Zweikampf zu veranstalten. Als es dann zu dem entscheidenden Kampf kommt, geraten die Jungen aus dem Internat in Konflikt mit ihrem Lieblingslehrer Doktor Bökh... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 29. September 2013
Meinung
Fünf Jungen sind die Hauptpersonen in Erich Kästners Geschichte um ein Internatsgymnasium in Kirchberg. Die Geschichte dreht sich um das alltägliche Leben von Johnny, Martin, Sebastian, Ulli und Mathias und die kleinen Abenteuer, die sie tagtäglich erleben, während sie im ewigen Streit mit den Realschülern liegen.
„Das fliegende Klassenzimmer“ ist eine schöne und lehrreiche Geschichte, die mich schon in meiner Jugend begleitet hat, damals als Film mit Joachim Fuchsberger als Dr. Bökh, und die ich heute noch gern habe.
In der Geschichte geht es um Freundschaft, Zusammenhalt, Vertrauen und die weise Botschaft, dass man niemals vergessen sollte, irgendwo ein bisschen ein Kind zu bleiben.
Auch wenn die Geschichte in Teilen der Handlung, wie z.B. dass man für 8 MARK eine Zugfahrkarte erwerben kann, nicht mehr ganz zeitgemäß ist, ist sie doch nach wie vor wunderschön und vermittelt moralische Werte, die heute nicht mehr überall üblich sind.
Äußerst erfrischend fand ich auch die korrekt angewandte deutsche Grammatik, die heute nur noch selten üblich ist und die aufzeigt, wie schön die deutsche Sprache sein kann, wenn sie korrekt gesprochen wird.

Gelesen wird diese schöne Geschichte von Matthias Brandt, der sich genauso vorträgt, wie ich mir das von einer gut erzählten Kindergeschichte wünsche. Brandt liest mit viel Gefühl, Witz und Charme. Er zieht den Hörer mit in die Geschichte und lässt ihn mitfiebern und mitfühlen.

Das Cover ist sehr schlicht gehalten und zeigt auf einem pastellfarbenen Hintergrund die Szene, in der sich Mathias, stellvertretend für die Gymnasiasten mit dem Vertreter der Realschüler Wawerka prügelt. Der Schriftzug „Das fliegende Klassenzimmer“ leuchtet in rot über der Szene.

Fazit
Schöne Geschichte für Kinder und Junggebliebene, liebevoll inszeniert und einfühlsam vorgetragen. Eine Geschichte, die jeder gehört haben sollte und die immer ein Lieblingsbuch bleibt.
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am 14. September 2013
Obiges Zitat aus dem Buch (S. 103), finde ich als Lebensthema überaus wichtig und zeitlos.

Hint: "Das fliegende Klassenzimmer" ist ein Theaterstück, das die Schüler des Romans für eine Aufführung einüben.

Die Sprache ist alt"; will heißen einige Ausdrücke sind der heutigen Jugend sicherlich nicht so geläufig (z.B. Tertianer"). Ebenso ist der Satzbau und die Sprache aus heutiger Sicht an einigen Stellen eher gewöhnungsbedürftig. Enthält aber auch einige wunderschöne, poetische Formulierungen.

Ich finde es aus heutiger Sicht fragwürdig, ob ein Buch heutzutage noch so hoch gelobt werden sollte, bei dessen Inhalt es um einen eskalierenden Streit zwischen den Schülern einer Realschule und eines Gymnasiums geht. Gott sei Dank ist ein derartiges Bandentum" nicht mehr up-to-date. Außerdem hat meiner Meinung nach die Antwort auf die Frage, die man sich als Leser stellt, wer sind die Guten" einen fragwürdigen Beigeschmack; die Antwort, die die Geschichte hier bietet, lautet in diesem Fall die Schüler des Gymnasiums". Hm. Naja. Ich hoffe mal, heut zu Tage würde man dies etwas anders schreiben.

Es werden viele Themen angesprochen:
- Dazu gehören wollen (Gruppendynamik)
- Mut und Angst
- Vertrauen
- (gefährliche) Mutprobe, sowie deren Folge (Verletzung)
- Wenn die Familie nicht genügend Geld hat, um eine Fahrkarte für sein Kind zu kaufen, damit es über Weihnachten aus dem Internat nach Hause fahren kann
- Die Aufforderung im Herzen jung zu bleiben
Gut finde ich dabei, dass oft die Gefühlswelt der jeweiligen Person aus seiner Kind-Perspektive dargestellt wird.
Nicht so gut finde ich die "verklärte", oftmals zu positive und Happy-End-mäßige Darstellung von Folgen (so ist der Junge nach seinem riskanten Sprung plötzlich doch der Star und wird von allen hofiert).

Klar: Ein Klassiker. Als solcher ist das Buch auf jeden Fall lesenswert.
Aber für mich persönlich zählt das Buch nicht unbedingt zu den Büchern, die Jeder auf jeden Fall gelesen haben sollte.

Altersmäßig würde ich sagen, dass es für Leser ab ca. 11 Jahren geeignet ist.
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am 21. Dezember 1999
"Diesmal wird es eine regelrechte Weihnachtsgeschichte. Eigentlich wollte ich sie schon vor zwei Jahren schreiben; und dann bestimmt, im vorigen Jahr. Aber wie das immer so ist, es kam immer etwas dazwischen. Bis meine Mutter neulich sagte: >Wenn du sie heuer nicht schreibst, kriegst du nichts zu Weihnachten!<"
So beginnt das Fliegende Klassenzimmer, das zugleich eine lustige Knabengeschichte und eine zu Herzen gehende weihnachtserzählung ist. Geschildert werden die Erlebnisse der Obertertia eines Internats in einer deutschen Provinzstadt. Und was die Schüler im fliegenden Klasssenzimmer erleben, werden viele Kinder in Ansätzen kennen. Das Gehänselt werden, den gemeinsamen Spaß, die Angst erwischt zu werden, wenn man etwas angestellt hat.... Nur ist im Buch dann doch alles spannender und anders, als man es selber kennt, aber immerhin kann man alles nachfühlen, was das Buch auch so unvergleichbar macht! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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"Das fliegende Klassenzimmer" gehört zweifelsohne zu den Klassikern der Kinderliteratur, denn hier wird eine spannende Geschichte erzählt und gleichzeitig werden wichtige Inhalte und Werte, transportiert. Es geht um Freundschaft und Menschlichkeit und um den Zauber der Kindheit.
Ich habe "Das fliegende Klassenzimmer" in der Vorweihnachtszeit unserem 8-jährigen Sohn vorgelesen und ihm hat die Geschichte unheimlich gut gefallen. Das Buch bietet auch Gesprächsanlässe, sei es, weil man mit dem Kind / den Kindern über die vergangene Zeit sprechen kann, in der die Geschichte spielt, oder über die verschiedenen Charaktere und die Werte, die sie verkörpern.
Worum geht es? Es gibt eine Rahmenhandlung, in der der damals schon bekannte Autor Erich Kästner zu Wort kommt. Es ist Sommer und er sitzt in den Bergen, wo er eine Weihnachtsgeschichte schreiben soll, wie er es seiner Mutter versprochen hat. Er blickt also auf einen verschneiten Gletscher hoch in den Bergen, wenn keinen winterliche Stimmung aufkommen kann - und dann beginnt er die Geschichte von fünf befreundeten Kindern (oder Jugendlichen) zu erzählen, die in einem Internat leben und als Weihnachtsstück das von einem Schüler selbstverfasste Stück "Das fliegende Klassenzimmer" aufführen sollen. Dafür proben sie - doch eine Probe wird gestört, denn die langjährige Fehde zwischen den Gymnasiasten (zu denen auch die fünf Helden gehören) und den Realschülern ist wieder einmal aufgeflammt. Diesmal haben die Realschüler die Diktathefte der Gymnasiasten gestohlen und einen Mitschüler als Geisel genommen. Das können die Gymnasiasten natürlich nicht auf sich sitzen lassen und so beginnt zunächst eine Jagd - und schließlich kommt es zum Kampf in Form einer Schneeballschlacht. Ein Erwachsener, der neben der Schule in einem alten Eisenbahnwaggon lebt und eine Art Berater und Freund für die Jungen ist (sie nennen ihn den Nichtraucher, obwohl er alles andere als das ist), empfiehlt, einen Jungen als Stellvertreter für die ganze Gruppe gegen einen anderen Jungen aus der anderen Gruppe antreten zu lassen. Die Gymnasiasten schicken den starken Matthias Selbmann vor, der Heinrich Wawerka trifft. Selbmann geht als Sieger aus dem Kampf hervor, doch die Realschüler akzeptieren ihre Niederlage nicht. Die Geisel wird trotzdem befreit, die Diktathefte sind leider nicht mehr zu retten, und die Gymnasiasten kommen mit zahlreichen Blessuren im Internat an, von dem sie sich unerlaubt entfernt hatten. Der Schüler, der Aufsicht führt schleppt sie natürlich zum Hauslehrer Dr. Bökh, den die Jungen aufrichtig verehren. Bökh ist die Verkörperung der Gerechtigkeit und genau das finden die Jungen so toll an ihm. Und auch in diesem Fall des Regelverstoßes hört er sich die Geschichte der Jugen aufmerksam an und er ist nicht etwa enttäuscht von ihnen, weil sie eine Regel (das Gelände der Schule nicht verlassen) übertreten haben, sondern weil sie sich nicht ihm anvertraut haben. Und dann erzählt er den Jungen seine eigene Geschichte, in der es ebenfalls um Freundschaft und Vertrauen geht. Früher war auch er an der gleichen Schule und er hatte einen besten Freund, zu dem er leider den Kontakt verloren hat. Die Kinder finden heraus, wer dieser Freund sorgen für eine Zusammenführung der beiden...
Und dann geht es noch um die Sorgen der Jungen. Während der kleine Uli seine Feigheit (wie der findet) überwinden will, ist Martin Thaler niedergeschlagen, weil seine Eltern ihm das Fahrgeld für die Heimfahrt über Weihnachten nicht schicken können. Sie sind einfach zu arm dafür.
Nach einigen Vorfällen, einem Unfall und einer tränenreichen Begegnung von Martin Thaler und Dr. Bökh wird doch noch alles gut und wieder einmal siegt die Menschlichkeit in einem von Erich Kästners Romanen. Zum Schluss erzählt Kästner, wie er zwei Jahre später mit einem der fünf Jungen, nämlich mit Johnny, zufällig zusammentrifft und dieser erzählt ihm davon, was aus den fünf Freunden geworden ist. Sie sind alle zu starken Persönlichkeiten gereift, die immer noch zusammenhalten.

Erich Kästner erzählt hier eine berührende und spannende Geschichte, in der es auch (wie eigentlich fast immer bei Kästner) um Moral und Werte geht. Dabei wird aber nicht so sehr der erhobene Zeigefinger bemüht, sondern es werden Geschichten erzählt, die Emotionen wecken. Die Helden sind alle sympathisch, gerade aufgrund ihrer Schwächen. Und sie durchleben eine Entwicklung, die sie stark macht. Kästners Bücher versprühen zudem einen herrlichen Charme, nicht zuletzt wegen der wunderbaren Sprüche. Mein Sohn und ich finden die Geschichte auf alle Fälle "echt eisern"! :)
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am 23. Februar 2014
meine Schüler und Schülerinnen haben viel Spaß mit dieser Lektüre, da sie von der Lebenswelt der Kinder handelt. Auch wenn sich der historische Kontext nicht ohne Weiteres erschließt, macht es Freude, gerade diesen mit der Klasse zu besprechen und einen Vergleich mit der heutigen Zeit anzustellen.Dabei ist mir aufgefallen, dass die Schüler viele Wörter nicht (mehr) kennen. Hier könnte der Dressler-Verlag nachhelfen und diese auf der jeweiligen Seite unten erklären. Da muss man aber wohl noch auf eine andere Ausgabe warten. Ich hätte mir auch noch ein Nachwort zum Leben des Autors gewünscht, obwohl es natürlich genügend einschlägige Literatur zu Kästner gibt.
Interessant sind auch die Erziehungsmetoden, der damaligen Zeit, als eine Prügelei -mit fairen Regeln- noch als normal galt und sich die Erwachsenen nicht eingeschaltet haben. Meine Schüler waren darüber ziemlich erstaunt und es wurde eifrig diskutiert.
Obwohl im Roman nur Jungen vorkommen, lesen die Mädchen die Lektüre ebenfalls mit großem Interesse.
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am 6. August 2013
Über den Inhalt ist wahrscheinlich alles längst gesagt, viele werden auch einen der Filme gesehen haben. Es bleibt die Frage, ob das Buch noch zeitgemäß ist. Letztendlich kann diese Frage nur der junge oder alte Leser selber für sich entscheiden. Ich finde, das das Buch wunderschön und phantasievoll geschrieben ist, Kästner ist ein wirklicher Meister seines Faches! Das Thema der sozialen Kompetenz Heranwachsender, vielleicht darf man auch noch von Herzensbildung sprechen ist sicher aktueller denn je! Ebenso die Frage, welche Vorbildfunktion die Lehrer oder generell Erwachsene für Kinder haben. Dies um so mehr, als heutzutage Lug und Betrug zuzunehmen scheinen. Für mich öffnet sich jedes Mal, wenn ich das Buch zur Hand nehme, ein Fenster in die eigene Jugend.
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