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Kundenrezensionen

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am 2. Dezember 2007
Der Löwe Alois, der Elefant Oskar und die Giraffe Leopold sind sich einig: Die Menschen sind ein dummes Volk. Sie können so vieles, schwimmen, laufen, fliegen, klettern und was machen sie? Sie führen Kriege. Zerstören Städte und ganze Länder und vernachlässigen ihre Kinder. Die drei Tiere überlegen, wie sie den Kindern bloß helfen können, aber ihnen fällt partout nichts ein.
Doch nach einer Nacht merkwürdiger Träume hat der Elefant eine Idee. Die Menschen halten in einem fort Konferenzen ab und einigen sich nicht mal auf den Ort der nächsten Tagung. Warum sollen nicht die Tiere eine Konferenz abhalten, die den Weltfrieden verkündet?
Oskar und seine Freunde greifen zum Telefon und beginnen, alle Tiere auf der ganzen Welt zu ihrer Konferenz einzuladen.
Die Politiker und Präsidenten treffen sich in Kapstadt und beraten wieder einmal, da verlangen die Tiere Frieden von ihnen. Doch egal, wie sehr die Tiere den Menschen auch drohen, kein Frieden ist in Sicht. Doch plötzlich erschreckt eine Nachricht die Konferenzteilnehmer in Kapstadt, alle Politiker halten entsetzt inne: Alle Kinder sind verschwunden! Ob Tiere und Menschen sich einigen können?

1949 schrieb sich Erich Kästner von der Seele, was ihn immer schon bedrückte: Menschen, so intelligent sie auch sind, können nicht in Frieden zusammen leben. Er verwendete die Form einer Fabel, um Kindern, Jugendlichen, vor allem aber Erwachsenen klar zu machen, was der Welt fehlt. Verantwortung der nächsten Generation gegenüber. Diese auch heute noch gültige Formel wurde selten so schlicht und einfach, wie in dem Büchlein „Die Konferenz der Tiere“ niedergeschrieben. Schließt einfach Frieden und haltet euch dran!
Haben Sie einmal versucht, einem Kind zu erklären, warum es Kriege gibt? Sie verstehen es nicht. Warum tötet der Mensch andere Menschen? Warum verbrennt er deren Felder? Warum will er andere Menschen aus ihrem Land vertreiben? Antworten gibt es zwar viele, es sind aber eigentlich nur Beschreibungen, keine Erklärungen. Denn erklären kann man den Grund für Krieg nicht.
Wohlgemerkt: Es ist nicht der „Kampf ums Überleben“ gemeint, der Tod eines Tieres, damit ein anderes überleben kann – das tun schließlich auch die Tiere. Doch in dieser Fabel ist ganz klar: Der Mord an einem anderen Wesen aus Vergnügen, niederen Beweggründen und Machtinteresse ist den Tieren nicht bekannt. Den Kindern auch nicht. Sie können nicht verstehen, warum Krieg ein Mittel zur Durchsetzung seiner Interessen sein kann.
Diese Geschichte ist so einfach und zeitlos geschrieben, dass sie vor 50 Jahren ebenso eindeutig war wie sie heute noch ist. Der Text, schlicht und direkt, kurz und knapp ist unmissverständlich. Ob 1949, 2006 oder 2050, die Botschaft ist nicht zu übersehen.
Auch „moderne Kinder“ - was auch immer das heißen soll -, verstehen unmittelbar, was Kästner meint. Erwachsene mögen sich an seinen Beispielen und Beschreibungen stören, an der Form der Fabel, der Verortung im Tierreich, aber Kinder haben damit überhaupt keine Probleme.
Wunderschön ist diese Ausgabe auch wegen der Bilder von Walter Trier. Die bunten Illustrationen spiegeln den Humor der Vorlage, die einfachen Metaphern der Sprache Kästners und die nette, liebevolle Charakterisierung der Tiere glänzend wieder. Unbedingt sollte man eine Ausgabe kaufen, in dem die Bilder der ersten Originalausgabe bunt und vollzählig enthalten sind. Sie machen aus der Geschichte auch für die kleinen Bewunderer eine runde Sache.
Darum gilt für mich auch heute noch: Dieses Buch ist eine der besten Beispiele für zeitlose Kinder- und Jugendliteratur. Es sollte in jedem Bücherregal einen Ehrenplatz haben, auch wenn die 63 Seiten, die mit vielen Bildern gespickt sind, in knapp einer Stunde durchgelesen sind und dafür der Preis von 12,90€ etwas hoch erscheint – die vergriffene Taschenbuchausgabe von dtv Junior wäre zwar billiger, aber auch nur mit schwarz-weiß Bildern versehen.
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am 26. Mai 2007
Wanda Mörck, 6. Klasse

In diesem Buch geht es um die Kinder dieser Erde. Oskar, der Elefant, Leopold, die Giraffe und Alois, der Löwe, finden, dass die Kinder von Kriegen, Revolutionen und Hungersnöten befreit werden müssen. Sie planen eine Konferenz mit allen Tieren dieser Erde. Gemeinsam wollen sie die Staatsmänner und Oberhäupter überzeugen, zum Wohl der Kinder zu handeln. Mit klugen Tricks und ideenreichen Einfällen gelingt es den Tieren nach vielen Hindernissen, ihr Ziel zu erreichen.
Erst nachdem die Tiere alle Kinder verschwinden lassen, sind die Menschen bereit, auf der 87. Konferenz in Kapstadt, einen Vertrag zum Wohle der Kinder zu unterschreiben.
Dieses Buch gefällt mir sehr gut, da ich die Idee, wie man sich gegen die Staatsmänner wehren kann, lustig und genial finde.
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am 23. August 1999
Die Menschen haben gerade wieder einmal eine Konferenz abgehalten, um über den Weltfrieden zu sprechen (ohne ihn wirklich zu wollen). Die nächste ist schon anberaumt, aber Besserung ist nicht in Sicht. Den Tieren, die sich am "Tsadsee in Nordafrika" unterhalten, reicht es allerdings langsam; und bevor sich der Löwe Alois wirklich schwarz ärgert (was er wiederholt ankündigt), beschließen sie, selbst eine Konferenz einzuberaumen. Vier Wochen später treffen sich deshalb Delegierte aller Tierarten im Hochhaus der Tiere, um auf der ersten (und letzten!) Konferenz der Tiere über die Menschen zu beraten. Es geht um die Kinder!, denn die will man diesen Erwachsenen nicht mehr ausgeliefert wissen. Weshalb die parallel stattfindende Konferenz der Staatsoberhäupter ultimativ aufgefordert wird, die Grenzen zu öffnen und das Militär abzuschaffen. Die Oberhäupter aber sperren sich; und die Tiere lassen sich etwas einfallen. Kästner verbindet hier zwei seiner wesentlichen Fähigkeiten: jene, wunderschöne Kinderbücher zu schreiben, und jene, ein Moralist zu sein, ohne moralinsauer daherzukommen. Zugegeben, eine Utopie ist das schon (und entsprechend welt-fern), aber er behauptet ja auch nicht, Wahrheiten zu verbreiten. Vielleicht mag man sich heute an manchen Sachen etwas stören, die damals, kurz nach Kriegsende, nicht so seltsam anmuteten (zum Beispiel die Verteilung der Geschlechterrollen), aber naja. Es ist letzten Endes doch vor allem ein wunderschönes Buch. Moralisch, elegant und tatsächlich ein bißchen lehrreich. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 24. März 2005
Meine Tochter (8 Jahre) hat dieses Buch von meiner dänischen Freundin geliehen,es mit Begeisterung gelesen und sich die detailreichen Zeichnungen von Walter Trier angeschaut. Kichern und spannungsgeladenes Schweigen wechselten sich regelmäßig ab. Sie spürt, dass dieses Buch etwas ganz Besonderes ist. Deswegen werde ich es auch bestellen und ihr auf den GEburtstagstisch legen, damit sie es so oft lesen kann, wie sie möchte.
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am 8. Mai 2001
Als Kind hatte ich dieses Buch, leider ging es mir verloren. Als ich nun für meine Kinder die gebundene Ausgabe mit den Originalbildern gekauft habe, wurden alte Erinnerungen wach und ich habe das Buch genauso gerne gelesen wie damals. Besonders gefallen hat mir das Großformat des Buches und die farbige Illustration, die einfach die Bilder besser rüberbringt als die schwarz-weiss-Bilder, die ich in einer anderen Ausgabe bereits gesehen habe.
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am 12. Januar 2000
Den Film kennt wahrscheinlich jeder, ich kann nur hoffen, daß dabei das Buch nicht in Vergessenheit gerät. Daher : Eltern, kauft Euren Kindern dieses Buch!!! Denn um die Kinder geht es in diesem Buch. Und um sie macht sich jemand ganz besonderes viele Gedanken: Die Tiere. Sie stellen fest, daß sich die Erwachsenen auf dieser Erde um so ziemlich alles Gedanken machen und dadurch nur Kriege und Streiks und Revolutionen und ähnlicher Müll entstehen. Nur an ihre Kinder denken die Erwachsenen nicht. Das dies nicht so weiter gehen kann, finden ganz besonders der Löwe Alois, der Elefant Oskar und das Giraffenmännchen Leopold. Und da die Konferenzen der Menschen immer scheitern, nehmen sie die Sache jetzt selbst in die Hand. Sie organisieren die Konferenz der Tiere. Und sie haben Erfolg. Wie es dazu kommt und was noch alles geschieht, das sollten nicht nur die Kinder dieser Welt lesen. Eltern, wenn das Buch nun schon im Haus ist, dann lest es auch! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 13. September 1999
Die erwachsenen Menschen sind schon seltsame Wesen. Sie treffen sich ständig auf Konferenzen, um über das Wohl der Welt und deren Bevölkerung zu entscheiden. Doch die Verhandlungen werden ergebnislos abgebrochen und auf einen anderen Tag verlegt. Über den Tagungsort bestehen noch Meinungsverschiedenheiten. Doch das wird den Tieren bald zu dumm. Überall auf der Welt gibt es Kriege und Revolutionen und Streiks und Hungersnöte und Krankheiten. Aber keiner denkt an die Kinder. Der Löwe Alois, der Elefant Oskar und das Giraffenmännchen Leopold treffen sich wie jeden Freitag zum Abendschoppen am Tsadsee in Nordafrika und diskutieren über die Einfältigkeit der erwachsenen Menschen. Da kommt Oskar eine fabelhafte Idee. Er läßt die Konferenz der Tiere einberufen, die in vier Wochen im Hochhaus der Tiere stattfinden soll. Da halten die Tiere aus allen Gegenden der Erde Versammlungen ab und wählen für jede Art und Gattung einen Delegierten, der an der Konferenz der Tiere teilnehmen soll. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 14. Februar 2012
Zum Inhalt (Klappentext):
Oskar, der Elefant, und seine Freunde haben eine Konferenz der Tiere einberufen. Sie finden, dass die Menschen zu viel an Kriege denken und darüber ganz die Kinder vergessen. Das muss anders werden!, fordern die Tiere aus allen Himmelsrichtungen der Erde. Schon bald aber müssen sie feststellen, dass die Menschen sie nur ernst nehmen, wenn sie ein paar kluge Tricks anwenden...

Die Konferenz der Tiere ist eines jener Kinderbücher, welches vom Namen her wohl jeder kennt und welches doch viel zu wenig gelesen wird. Mir ging es hier ähnlich. Schon oft hatte ich von dem Buch gehört (nicht zu letzt durch die Animationsverfilmung vor einiger Zeit) und doch hatte ich es bisher irgendwie nie geschafft, dieses Buch endlich einmal zu lesen.
Gestern habe ich es dann in einem Rutsch durchgelesen und war (und bin) absolut begeistert. Mit viel Witz, Intelligenz und einigen harten (aber wohlverdeckten) Anschuldigungen an die Menschheit erzählt Kästner hier eine Geschichte, welche auch knapp 60 Jahre nach ihrer Ersterscheinung noch nichts von ihrer Aktualität und Wahrheit verloren hat.
Kästner zeichnet ganz liebenswerte und humorvolle Figuren, verleiht seinen tierischen Protagonisten jeweils einen ganz individuellen Charakter und lässt sie so gegenüber den sturen, uneinsichtigen Menschen mehr als nur sympathisch und defintiv als sehr intelligent erscheinen.
Die Tiere werden durch eine edle Absicht geleitet: sie wollen die Menschenkinder vor ihren Eltern schützen, denn diese stürzen die Welt ständig in neue Katastrophen und Kriege und vernachlässigen dabei die Pflicht, sich um ihre Kinder zu kümmern. Mit reichlich Humor und überraschenden Ideen beschreibt Kästner den Vor- und Ablauf sowie das Ergebnis der Konferenz und macht dabei eins ganz deutlich: es braucht keine tausend Konferenzen um das Wesentliche zu klären. Die Welt ist ohne Krieg und Not viel besser dran und wenn man dies beherzigt, so erfüllt man endlich einmal die an den Haaren herbeigezogene Begründung für den Krieg: man macht es, damit es die Kinder einmal besser haben als man selbst.
Mit seinen Illustrationen trägt Walter Trier zusätzlich zu der tollen Wirkung des Buchs teil. Er übersetzt Erich Kästners Sprache sehr detailreich und wortgetreu in Bilder und untermalt den Text so auf ganz besondere Weise.

Fazit:
Die Konferenz der Tiere ist auch heute noch ein hochaktuelles Buch, welches gegen Krieg, Gewalt und Intoleranz aufruft. Mit seinen liebenswerten Charakteren und seiner einzigartigen Schreibweise vermag es der Autor, seine Kritik an der Menschheit unterhaltend und humorvoll an den Leser heranzutragen und diesen dabei trotzdem zum Nachdenken anzuregen. Ein tolles Buch für Kinder und Erwachsene, welches in keinem Bücherregal fehlen sollte!
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am 22. Dezember 2012
Erich Kästners Buch verdeutlicht den Charakter der Menschen, was sie tun um Kriege zu verhindern. Die Tiere versuchen schlimmes zu verhindern und gewinnen die Herrschaft über die Menschen mit ein paar guten Tricks. Sehr zu empfehlen für alle Altersgruppen.
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HALL OF FAMEam 16. September 2002
Ein Kinderbuch über den Selbstzweck von politischen Instanzen und deren Unvermögen, ihre eigentliche Aufgabe - den Dienst am Menschen und der Menschlichkeit - wahrzunehmen.
Ich habe es nicht als Kind gelesen oder vorgelesen bekommen (meine erste Berührung mit dieser Geschichte hatte ich zwar bereits als Kind, jedoch mit der Zeichentrick-Verfilmung). Ich habe es erst kürzlich für meinen Sohn erworben. Und wie ich es so oft mache, wenn ich meinem Kind ein Buch in die Hand gebe, habe ich es erst einmal selbst gelesen.
Meiner Meinung nach kann dieses mit Sicherheit schöne Buch heutzutage nicht mehr das mitgeben, was es zur Zeit seines Erscheinens nach dem Zweiten Weltkrieg Aktuelles mitzuteilen hatte. Sicher, das oben genannte Hauptthema und der Aufruf zu Einheit und Menschlichkeit ist zeitlos aktuell. Jedoch glaube ich, dass das Gewand, in dem das Buch seine Botschaft präsentiert, nicht mehr zeitgemäß genug ist, um sich dem modernen Kind auf "gleicher Wellenlänge" mitzuteilen. Es spricht eine altbackene Sprache. Ebenso haben die Illustrationen eher nostalgischen Wert, als dass sie der Esthetik heutiger Kinder entsprechen.
Vielleicht klingt das in den Ohren mancher Freunde dieses Buches blasphemisch. Aber die Zeit in der wir leben erfordert einen anderen Stil, um sich einem Kind zu offenbaren. Das ist nicht bedauernswert, denn Kommunikation befindet sich mitsamt der Welt in stetigem Wandel, und so muss es auch sein. "Die Konferenz der Tiere" hat sicher seine Zeit der Wirkung gehabt und bleibt ein literarischer Zeuge seiner Aera. Und wenn man es unter diesm Aspekt betrachtet, lohnt sich auf jeden Fall seine Anschaffung. Zur Creme der zeitgenössischen Kinderliteratur sollte man es heute allerdings nicht mehr zählen.
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