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Kundenrezensionen

43
4,7 von 5 Sternen
Pünktchen und Anton. Ein Roman für Kinder
Format: Gebundene AusgabeÄndern
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Oktober 2003
Wie oft habe ich nun schon dieses Hörspiel gehört? Zehn oder zwanzig Mal? Nein, ich glaube, dass kann unmöglich reichen. Wen wundert's auch? Die Geschichte wird auf dieser CD einfach spannend, lustig und unglaublich liebenswert erzählt:
Pünktchen ist die Tochter von Herrn Pogge, dem Direktor einer Spazierstockfabrik. Da Fräulein Andacht, Pünktchens Kindermädchen, dringend Geld für ihren zwielichtigen Verehrer braucht, geht sie mit Pünktchen des Nachts auf der Straße betteln. Dabei lernt das Mädchen Anton kennen, der wirklich betteln muss, um für sich und seiner kranken Mutter den Lebensunterhalt zu verdienen. Die beiden Kinder freunden sich an und gewinnen so Einblick in des anderen Gesellschaftsschicht. Natürlich erleben sie dabei so einige interessante Abenteuer.

Die Geschichte ist nicht nur Kindern, sondern auch allen Erwachsenen zu empfehlen, die im Innern Kind geblieben sind. Für Kästner-Liebhaber ist dieses Hörspiel schon deshalb ein unbedingtes Muss, da Kästner höchstpersönlich als Erzähler fungiert.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Dezember 2008
Als ich das Buch bekam fand ich es von außen ziemlich nichtssagend. Ich wollte es trotzdem meiner 6 jährigen Tochter vorlesen und merkte gleich
ab der ersten Seite wie lustig es geschrieben ist, so daß man gar nicht aufhören möchte zu lesen. Meine Tochter war auch sehr amüsiert. Das war aber noch nicht alles; trotzdem ist das Buch auch recht ernst, wenn es um Anton geht. Man ist über sein Schicksal zutiefst angerührt. Auch meine Tochter war erstaunt und wollte, daß ich das Buch am besten in einem vorlese (das geht natürlich nicht, denn es hat ja immerhin 154 Seiten.
(Auf Seite 100 sind dann sogar mir die Tränen gelaufen.) Ein Kinderbuch
das einen zutiefst berührt, im Lustigen wie im Traurigen, und auch unsere Kinder in eine Welt führt, die sie eigentlich nicht kennen.(Armut und Betteln) Ich habe mit meiner Tochter viel über dieses Buch diskutiert. Obwohl meine Tochter erst 6 Jahre ist, hat sie sich viel gute Gedanken über diese Geschichte gemacht. Dieses Buch muß man gelesen haben bzw. seinen Kindern vorgelesen haben. Ein wahrer Schatz unter den Kinderbüchern. (Ich würde es ab ca. 6 Jahre empfehlen).
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. September 2006
Pünktchen und Anton sind die besten Freunde. Während Anton noch nach der Schule arbeiten geht, und seine kranke Mutter pflegt, wächst Pünktchen in einem riesigen Herrenhaus auf mit ständig wechselnden Kinderfrauen. Das Haus ist so groß, dass, wenn Pünktchen nach dem Essen in ihr Zimmer geht, schon fast wieder hungrig ist. Pünktchen möchte Anton zu gern helfen, denn seine Mutter müßte eigentlich in die Kur, um richtig gesund zu werden. Doch woher nehmen, wenn nicht stehlen? Und was führt der Freund ihres Kinderfräuleins eigentlich im Schilde...

Kästner beschreibt auf wunderbare und verständliche Weise die sozialen Ungleichheiten und wie willkürlich sie verteilt sind. Dieses Buch ist zeitlos und sollte definitiv von vielen Kindern und auch Erwachsenen gelesen werden. Ein sehr schön geschriebenes Buch, gut zum Vorlesen geeignet, aber auch leicht verständlich geschrieben und somit ab 8 oder neun Jahren zum selber lesen geeignet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Erich Kästners Kinderroman "Pünktchen und Anton" zählt zu einer seiner bekanntesten Geschichten für Kinder. Schon wenn man das Buch gelesen hat merkt man, wie einfühlsam Erich Kästner die spannende Geschichte über Freundschaft und den Sieg von Gut über Böse erzählt wird. Werte, die sehr wichtig sind und der Autor wunderbar hervorhebt. Die Geschichte ist so zeitlos, dass sie auch jetzt, nach über 80 Jahren, nichts von ihrem Charme verloren hat.

Umso vorfreudiger war ich, als ich gesehen habe, dass es eine neue Hörbuchfassung geben wird. Etwas skeptisch machte mich allerdings, als ich las, dass die Lesung von Bastian Pastewka geführt wurde. Konnte ich mir das doch gar nicht vorstellen. Vollkommen unbegründet. Bastian Pastewka liefert einfach eine Meisterleistung ab. Zu jeder Zeit schafft er es, den Zuhörer glauben zu machen, dass die Figuren nicht von einer, sondern von mehreren Personen gesprochen wurden. Eigentlich ist dies ja nur eine Lesung. Pastewkas sensationelles Können macht dies allerdings zu einem wahren Ohrenschmaus, ein richtiges Hörspiel.

Als gelungenen Nebeneffekt muss noch erwähnt werden, dass zwischen den einzelnen Kapiteln die passende Musikuntermalung im Stil der 20er und 30er Jahre eingespielt wurde.

Die CDs erhält man in einem hochwertigen Digipack, auch für Sammler wärmstens zu empfehlen.

Fazit:

Ein wunderbares und zeitloses Jugendbuch, von denen man heutzutage leider nur noch sehr wenige gibt. Zum Glück kann man dann auf so großartige Autoren wie Erich Kästner zurück greifen. Und das alles in einem meisterhaften Hörspiel. Absolut empfehlenswert!
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Oktober 2005
DER Kinderklassiker von Erich Kästner!
Eine Tochter, die ihren Vater mit "Direktorchen" anspricht und ihn ermahnt, nicht so viele Windbeutel zu essen? Kaum zu glauben, dass dieses Buch schon vor Jahrzehnten geschrieben wurde...
Pünktchen und Anton ist die erfrischend ehrliche, zugleich tragisch-schöne Geschichte einer Kinderfreundschaft, die geprägt ist von den Gegensätzen Arm und Reich. Direktorstochter Pünktchen hat eine Mutter, die von Modeschau zu Modeschau rast. Dafür hat Pünktchen eine Kinderfrau. Anton hat keinen Vater und eine Mutter, die schwer krank ist und nicht arbeiten kann. Dafür hat Anton einen "Nebenjob" - er bettelt. Bei dieser Tätigkeit lernt er schließlich auch Pünktchen kennen - die auch bettelt. aber nicht für ihre Familie, sondern für den Freund des Kinderfräuleins.
Spritzig geschrieben, natürlich mit den moralischen und zum Nachdenken anregenden Zwischenkapiteln des Autors gespickt. Wirklich empfehlenswert!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. November 2004
Das Buch Pünktchen und Anton ist ein sehr gutes Buch von einem sehr guten Autor. In ihm geht darum wie zwei Kinder, die aus einem ganz anderen Umfeld kommen sich miteinander anfreunden und viel zusammen erleben und durchstehen.
Dieses Buch ist ein zeitloser Klassiker von Erich Kästner, den man jedem Kind und Jugendlichen zu lesen nur empfehlen kann. Wer dieses Buch nicht gelesen hat, der verpasst wirklich etwas.
Besonders die Passagen, in denen Erich Kästner den Leser direkt anspricht finde ich toll. Da fühlt man sich richtiggehend in das Buch integriert und persönlich angeprochen.
Also unbedingt selbst lesen, auch wenn man den Film schon kennt, das Buch zum Film ist doch immer viel besser.
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am 24. April 2011
Rezension:
Obwohl Pünktchen aus einer sehr wohlhabenden Familie stammt, ist sie mit Anton befreundet. Dieser wohnt in eher ärmlichen Verhältnissen. Und als wäre das noch nicht genug, ist seine Mutter schwerkrank, sodass sich Anton um Haushalt, Schule, Geld und seine Mutter kümmern muss. Doch auch Pünktchens Welt ist nicht perfekt: Ihre Eltern haben nie Zeit für sie und das Hauspersonal scheint auch nicht ganz koscher zu sein. Gemeinsam trotzen Pünktchen und Anton diesen Problemen und erleben recht kuriose Abenteuer, bis sie am Ende beide Herren über die Erwachsenen sind.
Vor der eigentlichen Rezension möchte ich noch etwas zum Aufbau des Romans schreiben. Nach jedem Kapitel steht eine kleine 'Nachdenkerei'. Darin spricht Kästner subjektiv das im vorangegangenen Kapitel vorherrschende Thema an, beispielsweise Stolz, Mut oder Pflicht. Er spricht direkt zu den Lesern und wirft nur so mit Lebensweisheiten um sich: 'Mut beweist man nicht mit der Faust allein, man braucht den Kopf dazu.' Das wirkt jedoch nicht wie ein mahnender erhobener Zeigefinger, sondern wird nebenbei in die Nachdenkerei eingebunden.
'Pünktchen und Anton' lässt sich in einem Rutsch durchlesen. Das liegt vor allem an dem lockerleichten Schreibstil Erich Kästners und seinen Charakteren. Pünktchen sprüht nur so vor Kreativität und Energie und schafft es damit, Anton in seiner schweren Lebenslage aufzumuntern und ihn für eine Weile von seinem Alltag abzulenken. Anton wiederum zeigt Pünktchen, wie gut sie es selbst eigentlich hat und ist mit seiner Nüchternheit und Vernunft der Ruhepol Pünktchens. Die beiden ergänzen sich also perfekt und es macht unglaublich viel Spaß, von den beiden zu lesen.
Im Laufe des Buches wird Pünktchen zu einem komplexen Charakter. Anfangs macht sie den Eindruck, als interessiere sie sich gar nicht für die Eltern. Sie wirkt lustig und unbekümmert. Nach und nach merkt der Leser aber, wie sehr sie das Verhältnis zu ihren Eltern doch beschäftigt und mitnimmt. Die so selbstbewusste und starke Persönlichkeit Pünktchens hat also doch Risse.
Der Roman ist für Erwachsene und Kinder gleichermaßen geeignet. Kinder werden wahrscheinlich Spaß an Pünktchens verrückten Ideen haben, wenn sie beispielsweise ihren Dackel im Friseursalon rasiert. Für Erwachsene sind die Nachdenkereien interessant. Außerdem bietet der Roman gute Denkanstöße, was das Verhältnis zwischen Eltern und Kind angeht. Hier sollten sich all jene Eltern angesprochen fühlen, denen eine Tagesmutter für das eigene Kind reicht und die meinen, das Kind könne damit glücklich werden. Obwohl der Roman 1931 erschienen ist, ist er dennoch ohne Probleme zu verstehen und die Botschaften sind noch genauso aktuell.
Fazit:
'Pünktchen und Anton' ist ein lustiger und spannender Roman über ein echtes Dreamteam, der für Kinder und Erwachsene durch seine Botschaften gleichermaßen lehrreich ist. Noch immer ist er aktuell und befasst sich mit grundlegenden Problemen der Gesellschaft, die sich nach 80 Jahren noch immer nicht geändert hat. Ein Klassiker der Kinderliteratur, den man gelesen haben muss.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. September 1999
Es ist schon etwas Wunderbares, wenn sich zwei kleine Menschen mögen, die keinen Unterschied zwischen arm und reich machen. Erich Kästner erzählt in seinem Roman die merkwürdige aber wahre Geschichte von Pünktchen und Anton. Pünktchen heißt eigentlich Luise und ist die Tochter von Direktor Pogge. Er ist sehr nett, hat aber leider nicht so besonders viel Zeit für Pünktchen, da er als Direktor einer Spazierstockfabrik sehr beschäftigt ist. Pünktchens Mutter muß nicht arbeiten gehen. Trotzdem kümmert sie sich aber kaum um ihre Tochter und ihren Mann. Sie geht viel lieber ins Theater oder ins Kino oder zum Sechstagerennen, oder sie hat ganz einfach Migräne und muß sich ins Bett legen. Außerdem gibt es noch den Dackel Piefke, die dicke Berta und das magere Kindermädchen Fräulein Andacht. Sie alle wohnen am Reichstagsufer in einer großen Wohnung mit zehn Zimmern. Anton hingegen ist sehr arm. Im Gegensatz zu Frau Pogge arbeitet die Mutter von Anton, damit sie die Miete bezahlen und zum Leben notwendige Dinge kaufen kann. Doch seit einiger Zeit ist sie sehr krank, und so muß Anton die Einkäufe und das Essenkochen erledigen. Eines Tages lernen sich Pünktchen und Anton irgendwo auf der Straße in Berlin kennen, und sie sind sich sofort sehr sympathisch... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Januar 2013
Kästner's Kindergeschichten sind ausnahmslos wunderbar, nur die Tonqualität einiger dieser Oettinger Audio CD's ist nicht optimal, was das Zuhören, gerade für Kinder, schwierig macht. Schade, da die alten Aufnahmen oft besonders schön sind.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. August 2006
Die Geschichte ist so amüsant, spannend, lustig, weise und mit warmem Humor, verständiger Sprache und lockerem Ton geschrieben, dass sie auch heute noch - wie vor 76 Jahren - aktuell und lesenswert ist. Erich Kästner versteht es, Trauriges und Tragisches neben Albernem und Absurdem, Lustigem und moralisch Getragenem so gekonnt zu erzählen, dass es Kindern - ob sieben oder zwölf Jahre alt - und Erwachsenen gleichermaßen das Herz aufgehen lässt. Dieses Pünktchen ist einfach ein so liebenswerter Mensch, dass man sie einfach kennen lernen muss - und sei es auch nur für die zwei Stunden Lektüre, die dieser Band dem Leser bietet.

Die zwischen den einzelnen Kapiteln eingestreuten philosophischen Betrachtungen Kästners regen zum Nachdenken an, ordnen ein, stellen klar und fragen schlicht, ob der Leser einfach liest oder auch mitdenkt - sprich: Diese kurzen Texte erhellen und führen vom Text fort. Kinder können diese kursiv gestellten Texte weglassen, beim Vorlesen stören sie eher, aber Erwachsene, die das Buch durchlesen, sollten einen Blick darauf werfen, sie entlarven Kästner als scharfen Beobachter und Menschenfreund.

Fazit: Dieser Klassiker ist dank der "Jungen Bibliothek" für jeden erschwinglich. Kein Weg führt an diesem Pflichtkauf vorbei - es sei denn, man will eines der nettesten Kinderbücher der Weltliteratur verpassen!
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