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Kundenrezensionen

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am 4. Dezember 2000
Für jeden, der die Geschichte noch nicht kennt, hier geht es um Emil, der zum ersten Mal alleine nach Berlin fährt, um dort seine Großmutter und seine Tante mit Familie zu besuchen. Auf der Zugfahrt wird ihm allerdings Geld gestohlen, das seine Mutter für die Großmutter gespart hat. Da Emil weiß, daß seine Mutter ihm viel Geld anvertraut hat und sie das Geld hart gespart hat, versucht er nun, den Dieb in Berlin auf eigene Faust zu verfolgen. Dabei bleibt er nicht lange allein, denn in Berlin lernt er Gustav und seine Freunde kennen, die ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen, Und so kommt es, daß der Dieb am Ende von 90 Jungs verfolgt wird. Natürlich versucht dieser nun zu entkommen, aber kann ihm das noch gelingen?
Das Buch hat für mich nichts von seinem Zauber verloren. Ich habe es das erste mal mit acht oder neun Jahren gelesen und jetzt, fast 20 Jahre später, habe ich das Buch wieder abends im Bett gelesen und mich immer wieder bei dem Gedanken ertappt: also ein Kapitel lese ich noch, dann wird geschlafen. Da diesmal keine Stimme mehr gerufen hat "Mach jetzt das Licht aus und geh schlafen!" habe ich das Buch ausgelesen. Es ist immer noch super! Es hat mich noch einmal richtig in meine Kindheit zurückversetzt, da es einfach die Gedankenwelt eines Kindes ist, die Kästner beschreibt. Als Kind konnte ich damals verstehen, warum Emil den Dieb nicht in Mitten von Erwachsenen bloß stellt, oder zur Polizei geht. Das Buch erschien erstmals vor ca. 70 Jahren, man könnte also aussetzen, daß Realschüler sich mittlerweile anders benehmen, oder daß manche Ausdrücke veraltet sind, also daß es nicht mehr so ganz zeitgemäß ist. Mich hat das beim Lesen kein bißchen gestört. Ein großartiges Buch, nicht nur für Kinder, sondern für alle, die es bleiben wollen.
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am 4. Mai 2007
Eine wunderschön erzählte Geschichte, die auch jetzt, so lange nach ihrer Erstveröffentlichung noch Spaß macht und das nicht nur den Müttern, die beim Vorlesen in Erinnerungen an die eigene Kindheit schwelgen können...

Emil, der kleine Dorfjunge, kommt in die große Stadt und schon passieren eine Menge spannende Dinge, bei denen der Zusammenhalt und die Freundschaft der vielen Kinder sehr notwendig ist.

Kästners Schreibstil ist natürlich auch in diesem Buch unverkennbar, viel Witz und Ironie sind vertreten. Man kann also wirklich sagen, dass Emil und die Detektive ein Klassiker der Kinderliteratur ist, den wirklich jeder mal gelesen haben sollte.
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am 11. Juni 2004
Ein Klassiker unter den Kinderbüchern - wer kennt ihn nicht? Ich musste allerdings erst 27 Jahre alt werden, um ihn auch kennen zu lernen. Aber es ist ja nie zu spät! Emil Tischbein lebt mit seiner Mutter, der Friseuse Tischbein, in eher ärmlichen Verhältnissen in einer Kleinstadt. Umso größer ist die Freude und die Aufregung, als die Mutter ihn eines Tages alleine mit dem Zug nach Berlin reisen lässt, um dort die Verwandtschaft zu besuchen. Sie gibt Emil 140 Mark für die Großmutter mit und Emil verspricht, auf dieses Geld aufzupassen wie auf seinen Augapfel. Doch im Zug geschieht es: Emil schläft ein und als er in Berlin wieder aufwacht, macht sich gerade der Ganove Grundeis mit dem Geld aus dem Staub. Emil macht sich auf eine spektakuläre Verfolgungsjagd durch Berlin, bei der ihm sein neuer Freund Gustav und dessen Bande helfen. Ein spannendes Abenteuer beginnt... Erich Kästner schildert die Geschichte aus der Sicht des 12-jährigen Emils und lässt die Erwachsenen bei dem Geschehen weitgehend außen vor. Für die damalige Zeit, in der das Buch entstand (1928), war das eine durchaus innovative Art von Kinderbüchern. Die Kinder werden in den Mittelpunkt des Geschehens gerückt und handeln selbständig, die Erwachsenen treten während der gesamten Handlung stark in den Hintergrund. Für heutige Verhältnisse mag das Buch sicherlich etwas altmodisch wirken, aber es ist so spannend und witzig geschrieben, dass man diesen Klassiker auch in unserer heutigen Zeit einfach lesen sollte!
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am 3. Juni 2005
Zwei gute Gründe, sich unbedingt diese neue Ausgabe von Emil zu kaufen: die Jubiläumsausgabe eines Klassikers der Kinderliteratur:
1. Die Geschichte ist immer noch so spannend wie charmant und 2. Das Buch ist eine Augenweide in jedem Bücherregal. Besonders sensibel hat die Designerin Gudrun Pawelke das bekannte Emilmotiv im 30erJahre Stil aufgegriffen und neu kreiert - aber vor allem respektvoll erhalten. Ein wunderschöner Schuber, das eigentliche Buch und als Dreingabe ein Appendix, in dem man zusätzliche Informationen über die Geschichte um die Geschichte erfährt und anhand alter Fotos auf den Spuren Emils durch das Berlin der 20er Jahre streifen darf, erfreuen das (Kinder-)Herz und sehen dazu noch wunderschön aus. Diese neu gestaltete Ausgabe wird dem Buch, das schon 75 Jahre als wird, absolut würdig - „Parole Emil".
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am 22. Dezember 2004
Emil Tischbein fährt allein mit dem Zug von Neustadt nach Berlin zu seiner Oma, Tante und seiner Kusine, Pony Hütchen. Die Fahrt ist nicht ganz unbrisant, da Emil von seiner Mutter 140 Mark (in den 20er Jahren eine hohe Summe) anvertraut bekommt, die er seiner Großmutter überbringen soll. Doch während Emil im Zug einschläft, werden ihm die Scheine von einem Mann mit steifen Hut entwendet. Emil nimmt die Verfolgung in der fremden Stadt auf und lernt zufälligerweise Gustav kennen, der ihm sofort seine und die Hilfe seiner Freunde anbietet. Emil nimmt dankbar an und die große Hetzjagd nach dem Dieb kann beginnen...
Leider kam ich erst als Erwachsene in den großen Genuss Erich Kästners wunderbaren Gedichte wie auch Kindergeschichten für mich zu entdecken. Obwohl ich gar keine richtige Lust an jenem Tag verspürte, ein Kinderbuch zu lesen, befand ich mich bereits nach dem ersten Kapitel in Emils Welt und begleitete ihn gespannt nach und durch Berlin. Inzwischen habe ich es ein zweites Mal gelesen und nichts von der anfänglichen Faszination ist dabei verloren gegangen. Es ist ein unterhaltsamer, spannender und vor allem lustiger Kinderkrimi für Klein wie Groß - ganz nach Kästners Motto „Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist Mensch."
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am 19. März 2007
"Emil und die Detektive" wird oft als Kaestners bestes Buch bezeichnet. Der Grund ist sicher dieser, dass es eine Geschichte ist, die jedem irgendwie haette passieren koennen.
Emil faehrt mit dem Zug von Neustadt nach Berlin zu seiner Grossmutter und seiner Cousine Ponyhuetchen. In der Jackeninnentasche traegt er 100 Mark bei sich, die er von seiner Mutter an die Grossmutter weiterreichen soll. Im Zugabteil ihm gegenueber sitzt ein Mann mit einem steifen Hut, der von Anfang an verdaechtig wirkt. Als er Emil ein Bonbon anbietet, moechte Emil am liebsten ablehnen, was ihm aber die Hoeflichkeit verbietet. In weiser Voraussicht befestigt Emil die hundert Mark seiner Mutter mit einer Stecknadel in seiner Tasche. Irgendwie muss er dann aber doch eingeschlafen sein, und als er wieder erwacht, da faehrt der Zug gerade in Berlin ein und als er nachsieht, sind die hundert Mark tatsaechlich verschwunden, ebenso wie der Herr Grundeis, der Mann mit dem steifen Hut. Emil springt auf und kann Herrn Grundeis gerade noch folgen, natuerlich heimlich. Seine arme Grossmutter und Ponyhuetchen warten vergebens auf ihn am Bahnhof. Mit Hilfe einer Schar von Kindern, die sich um Emil sammeln, darunter Gustav mit der Hupe und der kleine Dienstag, spaeter auch Ponyhuetchen und der Indianer, wird es Emil gelingen, den Dieb zu ueberfuehren. Und zwar dank der beiden feinen Loecher im Hundertmarkschein, die Emil Stecknadel dort hinterlassen hatte.

Eine ganz wunderbar lebendige Geschichte, spannend ohne gruselig zu sein, und sicher lesbar fuer Kinder ab 6 Jahren. Sehr empfehlenswert!
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am 2. März 2008
EMIL UND DIE DETEKTIVE als Klassiker zu bezeichnen ist völlig richtig, ich behaupte: Dieses Hörspiel ist es auch!
Es entstand 1955 unter der Regie von Gertrud Loos, als Erzähler hören wir den famosen Heinz Reincke, in weiteren Rollen u.a. Charlotte Schellenberg, Helmut Peine, Manfred Steffen, Erna Nitter und Friedrich Schütter (ja, der Lorne Greene in 'Bonanza' gesprochen hat)!

Ich habe dieses Stück als Kind schon geliebt und weiß, daß man auch Kindern von heute damit eine Freude machen kann!

Die beiden "Gänsehaut"-Stellen sind zum einen, wenn Emil Tischbein auf seiner Fahrt im Zug feststellt, daß er von dem mystriösen Herrn Grundeis bestohlen wurde.
Zum anderen ist es der obskure Traum des "Kleinen Dienstag", der bei der Telefonwache so langsam aber sicher einschläft - und damit Gustavs Strassenkinder-Bande, die Emil bei der Wiederbeschaffung seines Geldes helfen will, erheblich die Arbeit erschwert.

Also, für alle kleinen und großen EMIL-Fans ist diese CD ein absolutes Muss. Viel viel Spass!
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am 26. Mai 2000
Diese Ausgabe ist eine Bearbeitung mit reduziertem Wortschatz und deshalb auch für Kinder ab 5 Jahren zum Vorlesen geeignet, nicht weniger spannend als das Original.
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am 31. Januar 2008
Mir hat das Buch "Emil und die Detektive" von Erich Kästner sehr gut gefallen. Im Deutschunterricht hat es meine Klasse 5f gelesen. Es handelt sich um einen Jungen, namens Emil Tischbein, der allein nach Berlin zu seiner Oma fahren durfte. Auf der Zugfahrt wurden ihm 140 Mark gestohlen, die ihm seine Mutter mitgegeben hatte. Das Geld war für die Großmutter gedacht. Natürlich machte sich Emil sofort auf die Suche nach dem Dieb. Auf seiner Verfolgungsjagd lernte Emil einen Jungen mit einer Hupe kennen, namens Gustav. Gustav, Emil und seine Bande machten sich nun gemeinsam auf die Suche. Ob die Jungen es tatsächlich schaffen, den Dieb zu fassen, werdet ihr im Buch "Emil und die Detektive" erfahren.
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am 29. Mai 2009
... tut sie, Emils Mutter. Aus Geldnot. Spart das Wenige. Emil soll es zu Oma nach Berlin bringen. Ein Verbrecher klaut's ihm im Zug, doch die Kinderrasselbande bringt ihn vor den Kadi. Emil erhält das Geld zurück. Oma lädt alle zum Kuchenessen ein. Diese Geschichte ist deutsches Allgemeingut. Und gewinnt in der Republik der neuen Armut ungeahnte Aktualität. Nur noch zu sagen: Das menschlichste Buch eines der menschlichsten Menschen, die je diesen Planeten betreten haben. Und sogar von Ranicki himself gelobt. Was will man mehr? Kann man mit 12 und auch mit 50 noch lesen.
Auch schön: Das fliegende Klassenzimmer. Die weiteren Kinderromane kommen literarisch an diese zwei Werke nicht heran.
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