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5.0 von 5 Sternen Auftakt einer spannenden und magischen neuen Trilogie
"Simon antwortete nicht, ihm war etwas aufgefallen. Die Schicht funkelte matt, genau wie die Uniform der Soldaten aus dem Tower. Ein unheimlicher Verdacht kam ihm. Vorsichtig ging er näher heran, bis er es sah: Die Watte bestand aus Millionen miteinander verklebter Fäden, winzige Spinnen krochen in dem Gewebe umher. Sie waren überall, es mussten viele...
Veröffentlicht am 5. Februar 2012 von SabrinaK1985

versus
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3.0 von 5 Sternen Der Torwächter
Story und Charaktere:

Der 13-jährige Simon zieht mit seinen Eltern und seinem Bruder ohne besondere Begründung in das Haus seines Großvaters, der schon kurz darauf spurlos verschwindet. Schon bald merkt Simon, dass seine Eltern Geheimnisse vor ihm haben, sagen sie ihm doch weder, wohin sein Großvater wirklich verschwunden ist, noch warum...
Vor 5 Monaten von Lilas lauschige Leseecke veröffentlicht


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5.0 von 5 Sternen Sehr spannendes Jugendbuch., 5. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Torwächter (Gebundene Ausgabe)
Das Buch 'Der Torwächter' von Markus Stromiedel hat mich sehr gefesselt.
Es ist spannend und in einer angenehmen Schrift geschrieben, nicht zu klein und nicht zu gross. Die einzelnen Kapitel haben mir persönlich auch sehr gut gefallen, da sie nicht zu lang waren, sondern immer nur ein paar Seiten. Für Kinder und Jugendliche sehr gut geeignet. Bei mir wurde es von einer 9-jährigen mitgelesen und die hatte richtig Spaß daran.

Wer ein spannendes Kinder- und Jugendbuch sucht, wird von diesem Buch begeistert sein.

Simon, ein 13 jähriger Junge, zog mit seinem Bruder Tim und seinen Eltern in das Haus des Grossvaters. Er ist ziemlich sauer auf seine Eltern, weil sie so schnell abreisen mussten, dass Simon sich noch nicht einmal von seinen Klassenkameraden und Freunden verabschieden konnte. Er vermisst diese sehr. Seine Eltern verheimlichen ihm den Grund für den spontanen Umzug und er fühlt sich einsam in der neuen Gegend. Dies ist allerdings nicht lange so, denn schon bald lernt er im Dorf ein Mädchen mit dem Namen Ira kennen und die beide werden die besten Freunde und bestreiten das Abenteuer gemeinsam.

Als Simon ein Gespräch der Eltern in der Küche belauscht, erfährt er, dass diese ein Geheimnis vor ihn haben und das es im Zusammenhang mit den mysteriösen Geschehnissen zusammen hängt, die bisher passiert sind. Zusammen mit seiner neuen Freundin Ira versucht er nun das Geheimnis um ihn zu lüften und kommt auch recht schnell an sein Ziel. Er hätte sich nie träumen lassen, dass es so gefährlich werden kann, dass er sogar sein neues Zuhause verlieren wird und in eine andere Welt, fern von seiner Familie und Freunden, reisen muss um dort evtl. eine Antwort auf all seine Fragen zu bekommen..

Der Prolog war für mich ein wenig verwirrend, aber ich kam recht schnell in das Buch rein. Am Anfang war der Spannungsaufbau noch nicht so ausgeprägt, aber dies nahm im Laufe der Geschichte zu und ich mochte das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen. Es kamen sehr viele Fragen auf, die erst im Laufe der Geschichte beantwortet worden sind und nun warte gespannt auf den 2. Teil.

Das Buch ist vom Verlag für 11 ' 15 jährige gekennzeichnet und obwohl ich schon lange nicht mehr zu diesem Alter gehöre, fand ich das Buch sehr spannend und fesselnd. Sogar für eine 9jährige ist das Buch nicht zu schwer zu lesen. Sie ist auch total begeistert davon.

Wer also ein spannendes und fesselndes Kinder- und Jugendbuch sucht, der sollte dieses Buch unbedingt lesen.

Ich bedanke mich auch nochmal recht herzlich bei Lovelybooks, dem Dressler Verlag und natürlich bei dem Autor Markus Stromiedel. Die es mir ermöglicht haben, dieses Buch in einer Leserunde zu lesen. Ohne Euch wäre ich wahrscheinlich nie auf den Gedanken gekommen es zu lesen. Vielen Dank!

Von mir gibt es 5 Sterne, da mir das Buch sehr gut gefallen hat.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Geheimnis der Torwächter!, 12. Februar 2012
Von 
Michael Krause (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Torwächter (Gebundene Ausgabe)
Simon ist mit seiner Familie in das Dorf seines Großvaters gezogen. Eher wiederwillig, denn von eine Minute auf die andere musste er seine Freunde zurücklassen. Seit Simon in das Haus seines Großvaters gezogen ist, häufen sich jedoch merkwürdige Ereignisse. Dazu zählt auch die Tatsache, dass sein Großvater spurlos verschwunden ist. Auch seine Eltern verschweigen ihm etwas. Als er ein Gespräch belauscht, hört er seine Mutter sagen, dass er noch nicht soweit ist. Zusammen mit Ira, einem Mädchen aus dem Dorf, will Simon herausfinden, was hinter allem steckt. Dazu zählt auch die Frage, was es mit dem Turm auf sich hat, der Simon magisch anzieht. Bei ihrer Suche stoßen Simon und Ira auf das geheimnisvolle Erbe der Torwächter und Simon muss erkennen, dass dieses Erbe auch seine Person betrifft.

Mit DER TORWÄCHTER legt Markus Stromiedel den spannenden Auftakt einer Fantasy-Trilogie vor. Bisher hat sich der in Bonn lebende Autor vor allem als Drehbuchschreiber und durch die Paul-Selig-Thriller einen Namen gemacht. DER TORWÄCHTER ist Stromiedels erster Ausflug in die Welt der Fantasy und der Dystopie. Sehr gut schafft er es, Elemente aus diesen Genres in seinem Auftaktroman zu vereinen, der den Leser von der ersten Seite an in den Bann zieht. Die ersten hundert Seiten sind, was die Spannung angeht, noch etwas verhalten, jedoch auf keiner Seite langweilig. Markus Stromiedel nutzt die Zeit, um das Geheimnis um Simon anzuheizen und die Figuren vorzustellen. Nach dieser Phase nimmt der Roman dann wirklich Fahrt auf. Das Ende ist hochspannend und stellt eindrucksvoll unter Beweis, dass der Krimiautor Stromiedel auch ein gutes Händchen für phantastische Geschichten hat. Simon muss sich mit seinem Erbe auseinandersetzen und sich einer schwierigen Entscheidung stellen. Das Ende schließt diesen Band sehr gut ab, weckt aber gleichzeitig die Neugier auf den zweiten Band.

Gewohnt souverän agiert Markus Stromiedel nach zwei Thrillern für Erwachsene auf dem Parcours des Fantasyromans. DER TORWÄCHTER ist der überaus lesenswerte Auftakt einer Jugendbuchtrilogie, die Fantasie und Dystopie vermischt und auch ältere Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt.
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5.0 von 5 Sternen Der Torwächter, 5. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Torwächter (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
In dem Buch Der Torwächter von Markus Stromiedel geht es um Simon, der mit seinen Eltern ins Haus des Großvaters zieht. Das Haus ist in einem kleinen Dorf irgendwo am Meer. Simon ist gar nicht glücklich dort, bis er Ira ein Mädchen aus dem Dorf kennen lernt. Da Simons Großvater am Tag ihrer Ankunft verschwunden ist und auch sonst komische Dinge passieren, versucht er gemeinsam mit Ira der Sache auf den Grund zu gehen. Werden Sie es schaffen den Großvater zu finden? Warum passieren in dem Ort so viele komische Dinge?

Meine Meinung:
Mir hat das Buch von Anfang an gut gefallen. Der Autor hat einen leichten flüssigen, gut verständlichen Schreibstil. Ideal für junge Leser. So war für mich als Erwachsener das Buch sehr schnell zu lesen.
Die Personen im Buch mochte ich auch sehr gerne. Besonders Simon ist mir ans Herz gewachsen, weil er sehr neugierig ist und sich nicht davor scheut ein Risiko einzugehen, um Dinge herauszufinden, aber auch um anderen zu helfen. Toll fand ich auch Ira, die ihm immer zur Seite gestanden hat und auch die ganzen unerklärlichen Dinge, die im Buch passiert sind akzeptiert hat und vor allem an Simon glaubt. Sie ist ihm einfach eine gute Freundin.
Es gibt noch mehr Personen im Buch, wie Iras Oma, Simons Eltern, sein Bruder Tim, die auch mehr oder weniger wichtige Rollen im Buch spielen. Auf die möchte ich aber nicht näher eingehen, weil sie alle im Buch sehr gut beschrieben werden. Mir hat an dem Buch auch gefallen, dass Herr Stromiedel alles so schön bildlich beschrieben hat, und dass man sich alles sehr gut vorstellen kann, was so im Buch passiert. Außerdem fand ich toll, dass der Autor nicht verraten hat in welchem Land oder in welcher Stadt sich die Geschichte abspielt, denn so kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen und sich den Ort an dem die Geschichte spielt selber vorstellen ohne beeinflusst zu werden. Das regt bei jungen Lesern sicher die Phantasie an.
Der Anfang des Buches war zwar nicht so spannend wie der zweite Teil, der dann wirklich sehr spannend war, weil sich dort die Ereignisse überschlagen haben, aber so konnte man Simon, seine Familie und Freunde näher kennen lernen. Die Spannung hat sich von Kapitel zu Kapitel aufgebaut. Als ich ca. bei der Mitte des Buches war, konnte ich es gar nicht mehr aus der Hand legen. Leider war die Geschichte natürlich dann aus, als es am spannendsten war. Bei Trilogien ist das vermutlich der Fall. Ich freue mich schon sehr auf den Fortsetzungsband, der laut Autor aber leider erst in ca. einem Jahr erscheinen wird.

Das Jugendbuch bekommt von mir 5 Sterne, weil es lebhaft und spannend geschrieben war.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Abenteuerliche Fantastik - fantastisches Abenteuer, 2. Februar 2012
Von 
Marie C. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Torwächter (Gebundene Ausgabe)
Der 13-jährige Simon muss ganz plötzlich mit seiner Familie in das Haus des Großvaters umziehen. Dieser verschwindet kurz darauf. Für Simon ist das alles sehr seltsam und er weiß, dass die Eltern ihm etwas Wichtiges verschweigen. Also macht er sich allein auf die Suche nach des Rätsels Lösung. Zusammen mit Ira, einem Mädchen aus dem Dorf, besteht er einige Abenteuer.

Das Buch beginnt ganz gemächlich, aber überhaupt nicht langweilig. Denn schon zu Anfang kommt Simon in geheimnisvolle Situationen. Langsam wird die Spannung gesteigert, bis sich dann etwa ab der Hälfte die Ereignisse nur so überschlagen und man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Die wichtigen Charaktere sind gut aufgebaut und bekommen im Lauf des Buches eine ausreichende Tiefe, lassen aber noch genug Raum für die eigene Fantasie. Der Handlungsort ist fiktiv, erinnert aber definitiv an ein südeuropäisches Land. Auch dies bleibt wieder der Fantasie des Lesers überlassen, wo er das Buch ansiedeln will. Sehr gut gelingt dem Autor Simons Entwicklung. Wirkt er anfangs noch etwas unreif und naiv, hat er sich am Ende des Buches zu einem klugen und verantwortungsbewussten Jugendlichen gemausert.

Die Kapitel sind recht kurz gehalten, so dass auch ungeübte Leser immer mal wieder eins lesen können. Auch die Sprache und der Erzählstil sind perfekt den jüngeren Lesern (ca. 11-13 Jahre) angepasst. Trotzdem habe auch ich mich gut unterhalten gefühlt, obwohl ich wirklich nicht mehr zur Zielgruppe gehöre ;)

"Der Torwächter" ist der erste Band einer Trilogie und das erste Jugendbuch des Autors Markus Stromiedel, der ansonsten Krimis / Thriller und Drehbücher (z.B. Tatort, Stubbe ' Von Fall zu Fall) schreibt.
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5.0 von 5 Sternen Nicht nur für junge Leser, 14. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Torwächter (Gebundene Ausgabe)
Ein spannendes Kinderbuch, durchaus auch für junggebliebene erwachsene Leser. Gute Sprache, lebendige Figuren, fantasievolle Settings und am Ende eine Wendung, mit der man nicht rechnet. Wer gerne eintaucht in andere Welten, der darf sich auf diese Trilogie freuen.
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3.0 von 5 Sternen Der Torwächter, 2. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Torwächter (Gebundene Ausgabe)
Story und Charaktere:

Der 13-jährige Simon zieht mit seinen Eltern und seinem Bruder ohne besondere Begründung in das Haus seines Großvaters, der schon kurz darauf spurlos verschwindet. Schon bald merkt Simon, dass seine Eltern Geheimnisse vor ihm haben, sagen sie ihm doch weder, wohin sein Großvater wirklich verschwunden ist, noch warum er nicht in die alte Scheune darf. Außerdem belauscht er immer wieder Gespräche, in denen hinter vorgehaltener Hand über ihn gesprochen wird.
Kein Wunder also, dass Simon sich selbst auf die Suche nach all den Antworten auf seine Fragen macht. Dabei lernt er Ira kennen, ein Mädchen aus dem Dorf, das ihm bei der Beantwortung seiner Fragen zur Seite steht. Sie ist es, die das Geheimnis um die alte Scheune mit ihm lüftet, den unheimlichen Turm mit ihm aus der Nähe betrachtet, sich auf die Suche nach den leuchten Augen macht, die Simon des nachts sieht und ihn in allem unterstützt. In was genau sie dabei hineingeraten, damit rechnet keiner von beiden. Schon gar nicht Simon, der einem Familiengeheimnis der besonderen Art auf die Spur kommt.

Simon ist 13 Jahre alt und der jüngere von zwei Brüdern. Zusammen mit seinen Eltern und seinem älteren, technikbegeisterten Bruder zieht er in das alte Haus seines Großvaters und ist davon wenig begeistert. Er kennt niemanden, fühlt sich alleine und hat auch keine Lust auf die neue Situation. Vor allem aber versteht er nicht, warum er überhaupt umziehen musste.
Als sein Großvater verschwindet, merkt er sofort, dass seine Eltern nicht ehrlich zu ihm sind. Sie sagen zwar, dass dieser sich nur auf einer Geschäftsreise befindet, doch warum darf Simon dann in das Atelier – das Heiligtum seines Großvaters - ziehen, wenn dieser doch bald wieder da ist? Auch das Geheimnis um die Scheune auf dem Hof zeigt ihm, dass da etwas im Busch ist.
Als er die Möglichkeit bekommt, ein wenig durch das Dorf zu streifen, lernt er Ira kennen, die er ab sofort zu seinen Freunden zählen kann. Ihr erzählt er auch von den merkwürdigen Verhaltensweisen seiner Eltern. Schon sehr bald hat er jede Menge Vertrauen zu ihr aufgebaut.
Seiner unbegrenzten, typischen, jugendlichen Neugier verdankt er es schließlich, hinter die Geheimnisse zu kommen, die seine Eltern vor ihm geheimzuhalten versucht haben. Mit seinem jugendlichen Leichtsinn bringt er dabei aber nicht nur sich in Schwierigkeiten oder gar in Gefahr. In vielen Situationen denkt er nicht an die Konsequenzen, die sein Wirken haben können.

Ira ist ein sehr lebenslustiger Mensch, dem man fast schon vorwerfen kann, dass er auf Ärger aus ist. Sie begibt sich gerne in brenzlige Situationen, aus denen sie aber immer wieder irgendwie entwischt. Als Simon auftaucht, findet sie ihn schon deshalb interessant, weil er fremd ist und von weit weg kommt. Nachdem sie ihn näher kennen gelernt hat, heftet sie sich sofort an seine Fersen, um all die Geheimnisse zu lüften, von denen er ihr erzählt.
Zuhause hat sie ihren Vater, von dem man allerdings nicht allzu viel erfährt, und ihre Großmutter, die ein Händchen dafür hat Mensch und Tier zu heilen. Die Großmutter ist ein wenig merkwürdig und verschroben und nennt Simon aus irgendeinem Grund ständig „Salvatore“. Dies ist eines der weiteren vielen Geheimnisse, die Simon und Ira unbedingt lüften wollen.
Angetrieben von Iras Abenteuerlust, geraten sie und Simon immer tiefer in eine Sache, die sie bis zum Ende nicht erahnen konnten. Hätten sie dies getan, wäre sicherlich so einiges anders gelaufen.

Das Buch hat mich vor allem wegen seinem Klappentext und seinem Cover angesprochen. Inhaltlich hält das Buch zwar einiges bereit, kommt aber nicht an die Erwartungshaltung heran, die ich an das Buch gestellt habe.

Was mir besonders gefallen hat:

Entsprechend der Altersgruppe, für die dieses Buch gedacht ist, ist der Schreib- und Sprachstil sehr einfach gehalten. Auf schwierige Ausdrücke und knifflige Satzkonstrukte wurde verzichtet, sodass sich der Text mit seinem flüssigen und lockeren Schreibstil leicht lesen lässt. Auch die Kapitel sind wunderbar kurz gehalten, sodass auch jüngere Leser ihren Lesefluss immer passend unterbrechen können.
Da die beiden Hauptcharaktere männlich und weiblich sind, kommen hier beide Geschlechter auf ihre Kosten, wenn sie auf der Suche nach einem seichten Abenteuer sind. Mit Sicherheit werden sich beide Seiten in Simon und Ira hier und da selbst wiedererkennen, da hier eine passende, jugendliche Mischung der Eigenschaften der beiden gewählt wurde.

Was mir nicht so gut gefallen hat:

Leider mangelt es dem Buch meiner Meinung nach an Spannung und Geschehen. Während der Klappentext ein Abenteuer verspricht, das vom Cover unterstützt wird, findet sich hier eine sehr seichte Geschichte, die sich leider unheimlich zieht. Zwar müssen Ira und Simon all die kleinen und großen Geheimnisse lösen, die sich im Laufe des Buches ansammeln, doch hat die eigentliche Geschichte beispielsweise sehr wenig mit dem Cover zu tun.
Das Bild des Covers spielt nur in einer Zeichnung von Simons Großvater eine Rolle, die sicherlich für weitere Bände wichtig wird, hier aber völlig fehl am Platz ist. Durch das Cover habe ich nämlich eine spannende Geschichte erwartet, die mir hier leider fehlt.
Es gibt natürlich ein, zwei Höhepunkte in der Geschichte, in der Spannung aufgebaut wird, doch insgesamt bleibt alles sehr oberflächlich und seicht. Hinzu kommt, das vieles vorhersehbar ist und somit wenig Raum bleibt, den Leser zu überraschen.

Gestaltung:

Das Cover war der Grund, warum ich überhaupt auf das Buch aufmerksam geworden bin. Eine in Trümmern liegende Stadt, eine Großkatze und ein Junge mit einer Fackel – das sieht fast ein wenig nach Endzeitstimmung aus. Hier fragt man sich sofort: Was ist da passiert? Ein wirklich tolles Cover, das allerdings leider mehr verspricht, als es letztlich halten kann. Das fand ich im Nachhinein sehr schade, denn die Geschichte zu dem Bild wäre sicherlich unheimlich spannend gewesen.

Wertung:

Schreib- und Sprachstil orientieren sich an der Zielgruppe und wurden sehr passend gewählt. Inhaltlich jedoch konnte mich das Buch aufgrund seiner fehlenden Spannung wenig überzeugen. Dies ist definitiv ein Buch, das vor allem Fans seichter Abenteuer ansprechen sollte. Meine persönliche Altersempfehlung läge zwischen 10 und 11 Jahren. Auch das Cover, obwohl sehr gelungen, passte für mich leider nicht zu seinem Inhalt, sodass ich auch hier Abzüge machen muss und dem ersten Band der Torwächter-Reihe 3 Lila-Lesesterne gebe.
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Der Torwächter
Der Torwächter von Markus Stromiedel (Gebundene Ausgabe - 1. Februar 2012)
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