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Kundenrezensionen

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am 7. Februar 2012
Simon zieht mit seiner Familie in das Haus seines Großvaters, welcher aber kurz darauf spurlos verschwindet. Seine Eltern behaupten allerdings, dass dieser nur auf Geschäftsreise sei. Doch damit nicht genug: Simon sieht merkwürdige Schatten und hört Geräusche, er wird wie magisch von einem großen Turm angezogen und außerdem ist es ihm verboten die mysteriöse Scheune zu betreten ... Er versucht gemeinsam mit seiner Freundin Ira den Geheimnissen auf den Grund zu kommen, mit ungeahnten und verheerenden Folgen.

Das Buch ist in einem sehr schönen, flüssigen Schreibstil verfasst, sodass es sich richtig gut lesen lässt und gleichzeitig keinesfalls langweilig wird. Ich habe das Lesen als sehr entspannend empfunden, da auf sehr komplizierten Satzbau und abgehobene Sprache verzichtet wird. Dadurch wird das Verständnis des Lesers gefördert und der Inhalt besser übermittelt, sodass auch Kinder keinerlei Probleme damit haben sollten (ich selbst bin 17). Auch die Wortwahl der Figuren ist sehr authentisch, weil die Jugendlichen umgangssprachlich reden oder sich auch mal beleidigen.

Generell sind die Figuren sehr gut gestaltet, da sie ihre individuellen Merkmale haben und so sehr realistisch wirken. Ich hatte bei keiner Person den Eindruck sie wäre zu oberflächlich oder zu wenig beschrieben, wobei dem Leser aber auch noch genügend Freiheiten gelassen werden, sich die Personen selbst vorzustellen. Außerdem fiel es mir sehr leicht mich in die Personen hineinzuversetzen, weil ihre Gedankengänge und Entscheidungen sehr gut nachvollziehbar sind und ich mich mit dem Protagonisten identifizieren konnte.

Die Handlung ist in sich schlüssig und wird sehr spannend erzählt. Ich wollte die ganze Zeit über wissen, wie es weitergeht, was auch an Stellen der Fall war wo "nur" Leute miteinander sprechen, weil sie meistens sehr aufschlussreich waren. Der Einstieg fiel mir sehr leicht, da Simon selbst ja auch ganz neu in dem Dorf ist und man so gemeinsam mit ihm alles erkundet. Im Laufe der Geschichte werden dann noch immer ein paar Randinformationen geliefert, die sich am Ende zusammensetzen. Das Finale des Buches bietet richtig viel Spannung und Action, wobei ich an dieser Stelle nicht zu veil verraten möchte.

Insgesamt habe ich dieses Buch sehr genossen, und würde es jedem weiterempfehlen, der auch mal gerne ein Kinder- und Jugendbuch liest. Meine Erwartungen wurden weit übertroffen, ich hatte weniger von dem Buch erwartet und ich muss zugeben, dass es zu den besten Büchern gehört die ich in der letzten Zeit gelesen habe - Richtig gut!
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am 5. Februar 2012
"Simon antwortete nicht, ihm war etwas aufgefallen. Die Schicht funkelte matt, genau wie die Uniform der Soldaten aus dem Tower. Ein unheimlicher Verdacht kam ihm. Vorsichtig ging er näher heran, bis er es sah: Die Watte bestand aus Millionen miteinander verklebter Fäden, winzige Spinnen krochen in dem Gewebe umher. Sie waren überall, es mussten viele Tausende sein - sie hatten das gesamte Innere der Scheune eingesponnen."

Simon zieht mit seinen Eltern und seinem Bruder Tim in das alte Haus seines Großvaters. Dieser verschwindet kurz darauf plötzlich und seine Eltern scheinen etwas vor ihm geheim zu halten.
Gemeinsam mit Ira, seiner neuen Freundin, und einigen anderen Jugendlichen aus dem Dorf versucht er hinter das gut gehütete Geheimnis seiner Eltern zu kommen...

Der Schreibstil von Markus Stromiedel ist bildhaft, detailliert und gleichzeitig kurz und knackig. Er gibt dem Leser den Rahmen für seine Handlung und seine Charaktere vor, lässt einem aber auch eigenen Spielraum für seine Phantasie. So schreibt er dem Leser zum Beispiel keinen Handlungsort vor sondern streut nur Hinweise, die auf ein südliches Land deuten: Olivenhaine, Magnolienbäume und das nahe Meer.

"Der Torwächter" beginnt mit einem Prolog, der uns mitten in die Geschichte wirft - und uns die Handlung erst nach und nach entdecken lässt. Ich finde diese Art das Buch zu beginnen sehr schlau, da die Situation sehr spannend ist und der Leser natürlich direkt erfahren möchte, was geschehen ist und wie es dazu kommen konnte.

Die Protagonisten sind allesamt sehr schön ausgearbeitet. Man kann ihre Eigenschaften und auch Eigenarten erkennen und erlebt auch ihre Entwicklung mit. Simon, unser junger und mutiger Hauptprotagonist, wirkt am Beginn der Geschichte noch etwas zurückhaltend und unsicher, was man ihm ja auch nicht verübeln kann, wo er doch plötzlich aus seinem gewohnten Umfeld gerissen wurde. Doch verlieren sich diese Merkmale im Laufe der Geschichte immer mehr, unter anderem Dank Iras Freundschaft. Sie vertraut in Simon und glaubt ihm alles was er erzählt, egal wie verrückt es sich auch anhören mag.
Sehr lieb gewonnen habe ich auch Simons Beschützerin, die Leopardendame Ashakida, die ihm nicht nur in "unserer" Welt beisteht, sondern auch in all den andren Welten. Denn Simon ist ein Torwächter, er hat die Macht darüber Tore in andere Welten zu öffnen und muss gegen das Böse antreten, dass in unsere Welt gekommen ist.
Ob Simon das große Abenteuer heil übersteht?

Wenn ihr ein spannendes Jugendbuch voll sympathischer und ausdrucksstarker Charaktere lesen wollt, ein Buch das Lust auf mehr macht, dann solltet ihr ganz schnell den "Torwächter" zur Hand nehmen!
Bestimmt auch ein tolles Buch um lesefaule Jungs von Büchern zu begeistern! Nein, lesen ist nicht langweilig!
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am 8. Februar 2012
Story:
Ein rätselhafter Turm, der Simon magisch anzieht, zwei leuchtende Augen in der Dunkelheit, die unheimlichen Bilder im Atelier unter dem Dach. Seit Simon in das Haus seines Großvaters umziehen musste, häufen sich die merkwürdigen Ereignisse. Wohin ist sein Großvater so plötzlich verschwunden? Und vor allem, warum? Zusammen mit Ira, einem Mädchen aus dem Dorf, will Simon herausfinden, was hinter all dem steckt, und stößt dabei auf das geheimnisvolle Erbe der Torwächter. Ein Erbe, dem er selbst nicht entgehen kann.

Meine Meinung:
Anfangs bin ich mit leichter Skepsis an dieses Buch herangegangen, da ich nicht wusste, ob es nicht doch nur was für die Jüngeren ist, doch "Der Torwächter" hat mich vom Gegenteil überzeugt und gerade zu begeistert!

Der Protagonist ist der dreizehn Jahre junge Simon. Er ist ein kluger und sympathischer Junge, mit dem sich viele Leser (vor allem jüngere) identifizieren können werden. Seine Gefühlswelt, die durch den Umzug und die neue Umgebung auf den Kopf gestellt wird, ist sehr authentisch dargestellt. Also ist nicht nur für den Leser, sondern auch für den Protagonisten selbst, alles neu. So kann man eine Verbindung zu ihm aufbauen. Eine Freundin findet Simon in Ira, ein wagemutiges, freches und zugleich liebewürdiges Mädchen. Auch die anderen vielen Charaktere sind mit individuellen Eigenschaften sehr gut gelungen und nicht zu oberflächlich, denn das Buch nimmt sich die Zeit seine Charaktere leuchten zu lassen.

Das Buch hat einen kindgerechten Schreibstil und durch die kurzen Kapitel kommt man zügig voran. Der Autor schreibt in kurzen, aber prägnanten Sätzen und bleibt dabei sehr bildhaft. Er weiß genau, wie er seine Leser fesselt. Es gibt viele Momente, in welchem man am liebsten sofort zur nächsten Seite umschlagen möchte, da man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Interessant fand ich, dass der Autor bei der Erzeugung von Spannung ohne Gewalt auskommt, deshalb kann man das Buch auch sorgenfrei einen 11 jährigen lesen lassen. Zudem gefällt es mir ebenfalls, dass der Autor seinen Lesern viel Phantasie überlassen hat. So wird beispielsweise der Schauplatz der Geschichte nicht genannt oder das äußere Erscheinen der Charaktere nicht beschrieben.

Als ich die Verlagsleseempfehlung (ab 11) sah, befürchtete ich, dass es vielleicht ein wenig zu kindisch wird, aber auch in meinem Teenager Alter (15) konnte mich diese Geschichte mitreisen und mich in diese Welt eintauchen lassen. Der Autor hat sich nicht nur eine innovative Geschichte ausgedacht, sondern auch mit seinen vielen Ideen das Potenzial dieser ausgeschöpft. Ich bin wirklich gespannt, was mich im zweiten Band erwarten wird, denn "Der Torwächter" bildet den ersten Band einer Trilogie.

"Der Torwächter" ist eine neue Trilogie, die durch eine innovative Geschichte und mit vielen Ideen zu überzeugen und zu fesseln weiß. Für alle, die Lust auf eine Fantasy Geschichte mit Abenteuer und leichten dystopischen Elementen haben, sehr empfehlenswert!
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am 6. Februar 2012
Nachdem Simon in das Haus des Großvaters umziehen musste, häufen sich merkwürdige Ereignisse, die er noch nicht begreifen kann. Immer wieder sieht er zwei leuchtende Augen in der Dunkelheit, bemerkt unheimliche Bilder im Atelier des Hauses und wird von einem Turm magisch angezogen. Er erhofft sich Antworten von seinem Großvater, doch dieser scheint spurlos verschwunden. Er freundet sich mit Ira an, einem Mädchen aus dem Dorf, die ihm helfen möchte, das Rätsel zu entschlüsseln.

Spannend erzählt der Autor Markus Stromiedel die Geschichte des jungen Simon, der mit vielen verschiedenen Problemen zu kämpfen hat. Nicht nur die merkwürdigen Phänomene erschrecken ihn, er muss auch erstmal neue Freunde finden und sich mit der neuen Umgebung auseinander setzen. Schnell fühlt man mit dem Jungen um hofft, dass er bald Antworten auf seine Fragen bekommen wird. Ira, seine Begleiterin, hilft Simon, obwohl sie auch nicht versteht, was um sie herum passiert. Jedoch glaubt sie an Simon und seine Kraft und folgt ihm bedingungslos.

Ein richtig schöner Kinder- und Jugendroman, der mit diesem Band einen sehr guten Einstieg in die Trilogie bietet und viele offene Fragen hinterlässt und somit die Vorfreude auf den nächsten Band sichert.
Mit den sympathischen Hauptprotagonisten kann der Leser schnell eine Beziehung aufbauen und sich ganz auf die Welt von Simon einlassen. Besonders positiv empfinde ich, dass dieser Roman zwar Fantasy beinhaltet, jedoch ebenfalls in der heutigen Zeit spielt. Dadurch ist der Sprung zwischen Phantasie und Wirklichkeit nur sehr gering und man kann den Vorgängen viel leichter folgen.

Mir hat der Roman wirklich gut gefallen, besonders durch seine kurzen Kapitel rast man praktisch durch das Buch und erlebt sehr schnell und zügig die Abenteuer von Simon und seinen Freunden. Absolut Kinder- und Jugendtauglich, dazu mit einer Menge Spannung, Gefühl und Mystik gepickt, ist dies ein Roman, der sicherlich jede Menge Suchtgefahr birgt. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und es bleibt schon jetzt die Vorfreude auf die Fortsetzung.
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TOP 500 REZENSENTam 2. Februar 2012
Der 13-jährige Simon muss ganz plötzlich mit seiner Familie in das Haus des Großvaters umziehen. Dieser verschwindet kurz darauf. Für Simon ist das alles sehr seltsam und er weiß, dass die Eltern ihm etwas Wichtiges verschweigen. Also macht er sich allein auf die Suche nach des Rätsels Lösung. Zusammen mit Ira, einem Mädchen aus dem Dorf, besteht er einige Abenteuer.

Das Buch beginnt ganz gemächlich, aber überhaupt nicht langweilig. Denn schon zu Anfang kommt Simon in geheimnisvolle Situationen. Langsam wird die Spannung gesteigert, bis sich dann etwa ab der Hälfte die Ereignisse nur so überschlagen und man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Die wichtigen Charaktere sind gut aufgebaut und bekommen im Lauf des Buches eine ausreichende Tiefe, lassen aber noch genug Raum für die eigene Fantasie. Der Handlungsort ist fiktiv, erinnert aber definitiv an ein südeuropäisches Land. Auch dies bleibt wieder der Fantasie des Lesers überlassen, wo er das Buch ansiedeln will. Sehr gut gelingt dem Autor Simons Entwicklung. Wirkt er anfangs noch etwas unreif und naiv, hat er sich am Ende des Buches zu einem klugen und verantwortungsbewussten Jugendlichen gemausert.

Die Kapitel sind recht kurz gehalten, so dass auch ungeübte Leser immer mal wieder eins lesen können. Auch die Sprache und der Erzählstil sind perfekt den jüngeren Lesern (ca. 11-13 Jahre) angepasst. Trotzdem habe auch ich mich gut unterhalten gefühlt, obwohl ich wirklich nicht mehr zur Zielgruppe gehöre ;)

"Der Torwächter" ist der erste Band einer Trilogie und das erste Jugendbuch des Autors Markus Stromiedel, der ansonsten Krimis / Thriller und Drehbücher (z.B. Tatort, Stubbe ' Von Fall zu Fall) schreibt.
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am 1. Februar 2012
Welche Art von Buch liest man, wenn ein Autor ein Fantasybuch schreibt, in welchem er dem Leser genügend Raum für seine eigene Fantasie lässt?
Man liest ein gutes Buch, ach was sage ich, man liest ein sehr gutes Buch.
Man liest "Der Torwächter"

Der Aufbau des Buches passt sich den Bedürfnissen der jüngeren Leser an.
So sind die Absätze überschaubar und nicht zu lang, der Schreibsstil ist kindgerecht, kurze Sätze, klare Aussagen.
Die Geschichte fängt langsam an, man lernt die Charaktere kennen und kann sich gut in den gesamten Plot hineinversetzen.
Dabei entsteht am Anfang erstmal Neugier, die im Laufe des Buches zu hochgeladener Spannung hinübergleitet.
Bemerkenswert, wie der Autor es schafft, ohne brutale Gewalt eine solche Spannung aufzubauen.
Man möchte einfach nur wissen, wie es weiter geht, fliegt durch die Seiten und liest und liest und liest.
Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.
Und der Cliffhanger am Ende...der lässt einen zurück, traurig, dass die Geschichte nun erstmal zu Ende ist und hoffend, dass der nächste Teil schon bald im Buchladen warten möge.

"Der Torwächter" ist ein abenteuerlicher Fantasyroman, bei dem Kinder ihre eigene Fantasie mit einbringen können, denn der Autor überlädt die Geschichte nicht mit sinnlosen Um-und Beschreibungen, sonder überlässt es dem Leser, seine eigene Fantasie zu nutzen und sich auf eine einzigartige Reise in einer fantastischen Welt zu begeben.

Ich gehöre nun nicht mehr zur Zielgruppe, welche vom Verlag zwischen 11-13 Jahren angegeben wird.
Aber als Mutter kann ich bedenkenlos sagen:
Kaufen Sie dieses Buch für ihre Kinder, eine schönere Reise in einem Kinder/Jugendbuch hab ich selten erlebt.
Selbst zum allabendlichen Vorlesen, zum gemeinsamen Genießen der Geschichte eignet sich dieses Buch wunderbar.
Meine absolute Leseempfehlung!
Ganz klar: 5 Sterne!
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TOP 1000 REZENSENTam 6. August 2014
Man merkt schnell, dass Markus Stromiedel ein routinierter Schreiber ist, – was hier durchaus als Kompliment gemeint ist. Seine Sprache ist schnörkellos, handlungsfokussiert und frei von lästigen pädagogischen Erörterungen. Die Struktur des Romans ist geschickt konstruiert, ohne dabei exzentrisch zu sein: Am Beginn eine zunächst rätselhafte Szene, dann die lange Rückblende, deren Handlung am Schluss wieder die anfangs geschilderte Szene erreicht, die nun in ihrer Bedeutung klar ist. In gewisser Weise dient dieser erste Band der »Torwächter«-Reihe als Prolog, die eigentliche Auseinandersetzung um die Rettung der Welt (bzw. der Welten) dürfte erst mit dem zweiten Band einsetzen.

Sehr gut gefallen hat mir, dass Stromiedel hier nicht nur einen der üblichen Fantasy-Romane verfasst, nur eben mit jüngeren Hauptfiguren, sondern die Besonderheit der Lebenssituation von Jungen und Mädchen im prekären Grenzgebiet zwischen Kindheit und Jugend auch thematisch berücksichtigt. Dass betrifft nicht nur den Umstand, dass der Autor typische Erfahrungen (erste Verliebtheit, Schämen für den eigenen Körper usw.) leichthändig miteinbaut, sondern die ganze Geschichte (auch) auf einen Coming-of-Age-Roman hinausläuft.

Gewiss fällt auf, dass Stromiedel sich für etliche Motive kräftig bei Philip Pullmans ›His-Dark-Materials‹-Trilogie bedient, doch besteht nach diesem ersten Band meines Erachtens noch kein Grund zur Befürchtung, dass wir hier eine bloße Nachahmung des Pullman-Klassikers geliefert bekommen.

Fazit: Ein ebenso kluger wie spannender Fantasy-Roman für Jugendliche ab 12 Jahren. Aber auch Erwachsene dürften gut unterhalten werden.
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am 26. Februar 2012
Simon zieht mit seiner Familie ins Haus seines Großvaters, der plötzlich verschwindet, ohne dass Simon weiß, wohin. Schnell fällt ihm jedoch auf, dass ein paar merkwürdige Dinge in seiner Wongegend passieren: Was hat es mit den leuchtenden Augen auf sich, die er draußen sieht, wieso darf er den Schuppen nicht betreten und was hat es mit den unheimlichen Bildern auf sich, die sein Opa gemalt hat? Vor allem der große Turm in der Stadt weckt Simons Interesse und als er Ira und ihre Freunde kennenlernt, zieht er los, um das Geheimnis des Turm zu entschlüsseln ... und stößt dabei noch auf ein paar weitere.

"Der Torwächter" ist ja eher ein Buch, das sich vor allem an eine jüngere Zielgruppe richtet, ich als Erwachsene hatte jedoch großen Spaß damit. Es fällt vor allem positiv auf, dass der Autor sich nicht zwingend Gewalt bedient, um die Handlung voranzutreiben, was kindgerecht ist, aber auch für Erwachsene nicht langweilig. Stattdessen schafft es der Autor, durch einige Geheimnisse eine wirklich dichte Atmosphäre zu überzeugen, die den Leser beim Miträtseln zwingt. Mich hat das Geheimnis rund um den Turm jedenfalls sofort gepackt und auch ansonsten versprüht das Buch mit all seinen Ruinen und alten Bauten einen Art verfallenen Charme, der zusätzlich zur geheimnivollen Atosphäre beiträgt.

Lediglich die Charaktere bleiben teilweise etwas blass - aber das kann im zweiten Band sicher noch werden. Handlungstechnisch wird hier eine hochspannende, atmosphärische, aber auch originelle Geschichte erzählt, die von Leuten aller Altersgruppen gelesen werden kann und von Anfang bis Ende stimmig ist.
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am 16. September 2012
Bei einer Nacht und Nebel Aktion ziehen die Eltern mit ihren beiden Söhnen von ihrem Zuhause in das Haus des Großvaters, ohne Erklärung. Simon ist das alles zuviel und merkt das die Eltern ihn was verheimlichen und wo ist der Großvater abgeblieben? Auf der Suche nach neuen Freunden begegnet er den Mädchen Ira und deren Großmutter, die beim ersten aufeinander Treffen sehr unheimlich ist. Aber all das ist noch nicht alles, was schleicht jede Nacht ums Haus, warum darf Simon nicht in die Scheune und was bedeuten die Bilder die der Großvater gemalt hat und warum fühlt er sich so von dem Turm angezogen, der in der nächsten Stadt liegt und alles überragt?
Markus Stromiedel hat hier ein sehr spannendes Jugendbuch geschrieben, was mir sehr viel Spaß gemacht hat zu lesen. Er geht alles recht schnell an und lässt einen nicht endlose Seiten lesen, man bleibt dabei und ist einfach neugierig wie sich die Geschichte weiter entwickelt und ich würde glatt den zweiten Teil lesen wollen.
Das einzige was mir nicht so gut gefallen hat, waren mir die Ähnlichkeiten zu Philip Pullman „Das magische Messer“. Dort gibt es auch einen Jungen der durch andere Welten reisen kann und diese beschützen muss und hier kommen auch die Tiere vor, ich weiss jetzt gar nicht mehr genau wie die genannt wurden, aber sie waren da und haben auch beschützt. Es kann gut sein, dass das anderen nicht aufgefallen ist und es ist auch nicht wirklich das selbe, aber mir ist das direkt eingefallen.
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am 7. Februar 2012
Simon zieht mit seiner Familie in das Haus seines verschwundenen Opa's und erlebt einige seltsame Dinge. Er hört Nachts eine Stimme die ihn in seinen Bann schlägt und zu sich zieht aber dann doch verschwindet. Er stößt auf seltsame Spuren die von einer Katze sein könnten, dafür aber eigentlich zu groß sind.
Irgendein Geheimnis ist um Simon herum das ihm seine Eltern nicht verraten, da er noch zu jung sei. Doch er begibt sich zusammen mit Ira und anderen Freunden auf die Suche was es mit den Spuren in seinem Garten auf sich hat und was die alte Scheune verbirgt.

Das Buch ist ein sehr spannender Jugendroman der mir sehr gut gefallen hat. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Simon wird zwar zu Anfang etwas blass dargestellt als Charakter, entwickelt sich aber mit der Zeit. Man hat das Gefühl dass er erwachsener wird und überlegter handelt. Mit Ira und seinen Freunden Filippo, Thomas und Luc erlebt er ein spannendes Abenteuer in diesem Buch.
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