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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. September 2009
In desem Kinderbuch gibt es Stellen, die mich sehr irritiert haben.
Zum einen der Großvater, der seinem Enkel Tonbandaufnahmen schickt und es gut findet,
wenn Kinder geschlagen werden. Ich finde den Ausspruch bei Erwachsenen "... mir hat das auch nicht geschadet" fürchterlich. Muss so etwas auch noch in einem Kinderbuch stehen?
"... auch wenn sie durchaus böse werden konnte auf meinen Bruder, und nie ohne Grund, denn H. war ein wilder Bengel. Dann hat er sich seine wohlverdienten Maulschellen eingefangen, und wenn Mutter erst mal Blut geleckt hatte, hörte sie nicht mehr auf, bis mein Vater vom Feld kam und sie beruhigt hat. Das war einfach, Hodder, das war geradeheraus, kurzum, das war gesund."

Hodder zieht an Fasching als Zorro los und endet als schmieriger Mexikaner, der das ganze Dorf verraten hat.
Kinder verstehen manchmal nicht, was sie sagen, schnappen etwas auf, dass spektakulär klingt. Dass ein Kind wie ein Erwachsener sprechen will, vor allem als Schurke ist ja verständlich, aber:
"ja, das war kein Zuckerschlecken. Ich habe auch sämtliche Frauen der Stadt vergewaltigt ..." finde ich extrem krass!

Also wirklich eher ein Buch für Erwachsene um in die Kinderwelt einzutauchen, als ein Kinderbuch!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Dezember 2001
Ein sehr tröstliches Buch, heiter im Grundton, zugleich melancholisch und voller Humor, ein Buch der leisen Töne. Inmitten einer von Hektik und Chaos beherrschten Welt beweist dieses außerordentliche Werk, daß im gedanklichen Erleben eines Kindes ein ungeheuer großer Kosmos poetischer Möglichkeiten verborgen liegt. Das Buch sensibilisiert die Wahrnehmung des Lesers und schärft den Blick für die Schönheiten des Alltags. Darüber hinaus ist Bjarn Reuter eine Figur gelungen, die ich als "Botschafter der Sanfmut" bezeichnen würde.
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am 14. September 2012
Hodder ist ein Außenseiter und dabei so sympathisch! Er lebt mit seinem Vater allein und dieser klebt abends Plakate. Hodder ist dann oft allein und eines Nachts besucht ihn dann eine Fee, die ihm sagt, er sei auserwählt, die Welt zu retten. Es ist wirklich super niedlich, wie Hodder nachfragt, ob sich die Fee auch sicher ist, bei ihm richtig zu sein. Der Phillip aus seiner Klasse ist nämlich größer und schneller. Aber die Fee ist bei ihm genau richtig.

Das Buch ist nicht nur was für Kinder. Auch für die Eltern, die eine eigene Interpretation des Textes haben werden.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. August 2000
"Heiter und anrührend zugleich" sei dieses Buch, so steht auf der Rückseite zu lesen.
Das stimmt auch: zum Beispiel der Teil, in dem Hodder etwas über das Alter seiner Lehrerin erfahren will. Oder auch das Gespräch mit seinem Vater über die Weihnachtswünsche.
Aber es ist meines Erachtens ein Buch für Erwachsene; Kinder können mit dieser Art von Humor nicht unbedingt etwas anfangen. Und auch die Geschichte selbst ist für Kinder zwar unbewußt sicher nachvollziehbar, aber zum Lesen weniger geeignet.
Gestützt wird diese Ansicht von meinem 11-jährigen Sohn, der das Buch selbst gelesen hat.
Erwachsenen ist das Buch aber durchaus zu empfehlen, um sich in die manchmal sehr eigenwillige Gedankenwelt von Kindern einfühlen zu können.
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am 6. Januar 2015
Liebenswerte Geschichte. Für meine Tochter war sie mit 8 Jahren aber zu kompliziert und jetzt mit 11 Jahren ist sie nicht mehr interessant genug.
Mir hat sie gut gefallen.
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