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am 9. August 2005
"Mit dem Rückgang des Verständnisses für die Wirkungsweise der Marktwirtschaft ging auch die Erkenntnis dessen, was von ihrer Existenz abhing, immer mehr verloren." In kaum einem anderen Werk ist der Zusammenhang zwischen Marktwirtschaft, Demokratie und individueller Freiheit so klar dargestellt wie in von Hayeks Klassiker aus dem Jahr 1943. 62 Jahre danach hat von Hayek nichts von seiner Aktualität verloren. Dies mag einerseits erschrecken, andererseits zeigt es eindrucksvoll, wie demokratische und freiheitliche Grundrechte von jeder Generation neu erarbeitet werden müssen.
Umso eindringlicher sind von Hayeks Mahnungen angesichts der treffenden Analyse der Wirtschaftsstruktur in den 1920er Jahren in Teilen Europas, insbesondere Deutschlands, zu bewerten. Wer die Parallelen und ähnliche Tendenzen der heutigen Zeit sieht, dem wird deutlich, dass unsere ökonomischen Probleme nicht in einem zu starken Kapitalismus, sondern in einer durch staatliche Regelungen und Subventionsmechanismen geschwächten Marktwirtschaft begründet liegen.
11 Kommentar| 83 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Als 1944 Hayeks Der Weg zur Knechtschaft erschien, war in Großbritannien, wie auch in anderen westlichen Ländern, die Theorie einer staatlich gelenkten Volkswirtschaft sehr populär. Angesichts der Kriegsschäden und der bedrückenden wirtschaftlichen Situation wurden dem Staat zunehmend ökonomische Kompetenzen zugesprochen. Für Hayek, einen Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie, war das inakzeptabel: Staatliche Eingriffe in die Wirtschaft, selbst wenn sie in bester Absicht geschahen, fürchtete er als den ersten Schritt zur sozialistischen Planwirtschaft und letztlich zur Diktatur. Mit seinem Appell in Buchform hoffte der Professor der London School of Economics die Intellektuellen in Großbritannien umzustimmen und auf den Weg der angelsächsischen, liberalen Tradition zurückzuführen. Klar und anschaulich legt Hayek dar, warum Marktwirtschaft und Demokratie, wirtschaftliche, politische und persönliche Freiheit seiner Meinung nach unlösbar verbunden sind. Ob man diese Ansicht teilt oder nicht: Hayeks Argumentation muss man kennen, um kompetent über Liberalismus diskutieren zu können.
11 Kommentar| 35 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Juli 2004
Dieses Buch ist schon von seiner Widmung an („Den Sozialisten in allen Parteien") kämpferisch und (Erstauflage 1943) prophetisch. Es zeigt das langsame Abgleiten eines freien Staates in ein Wirtschaftssystem der Knechtschaft auf. Hayek, der erste deutschsprachige Nobelpreisträger der Wirtschaftswissenschaften, zieht damit gegen den schleichenden Allmachtsanspruch des Staates zu Felde, der mit immer mehr Auflagen und Umverteilung die Bürger in die Knechtschaft führt. Seine prophetische Analyse liefert im Umkehrschluss damit auch die Wegmarken für den Weg aus der Knechtschaft. Mut gehört allerdings dazu.
Weitere Literaturempfehlungen: Eucken, Walter „Grundsätze der Wirtschaftspolitik", Popper, Karl "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde" Vaubel, Roland "Sozialpolitik für den mündigen Bürger"
55 Kommentare| 77 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Januar 2012
Obwohl schon kurz vor Ende des WK II verfasst - 1971 gab es eine kaum veränderte Neuauflage - ist dieses Buch ein unbedingtes MUSS für all' diejenigen Leser, die verstehen wollen, was derzeit in der EU und mit dem Euro geschieht.
Es ist genau das, was Hayek sagt: Der Weg zur Knechtschaft.

Besonders interessant sind seine Visionen von einem (West-)Europa nach dem Ende des Kriegs, die er im 15. (letzten) Kapitel beschreibt.
Es ist ein wahres Drama, dass eben dieses Europa ganz genau den umgekehrten Weg gegangen ist, als der, den Hayek aus sehr guten Gründen angeraten und sich erhofft hatte.

Bezeichnenderweise widmet er sein Werk "Den Sozialisten in allen Parteien".

Eben diese handelten von Anfang an nach dem Motto: "Der erste Großversuch ist fehl geschlagen, lasst es uns mit doppelter Anstrengung, in noch größerem Umfang und mit sehr viel mehr Geld eben noch einmal in Angriff nehmen!"

Ein großer Teil des Weges ist bereits gegangen - der in die EUdSSR nämlich.
Diese (aus meiner Sicht inszenierte) Euro-Krise dürfte die Krönung und der letzte große Schritt zur Vollendung des Plans sein.

Unsere Nachfahren werden eine Diktatur erleben, gegenüber der die UdSSR das wahre Freiheitsparadies war.
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am 8. Juli 2005
Hayek zeigt in diesem Buch auf, dass der Sozialismus (wozu er z. T. auch den modernen Wohlfahrtsstaat zählt) die Freiheiten der Bürger immer mehr aushöhlt bzw. diese durch andere "Freiheiten" ersetzt. Diese werden dann "neue Freiheiten" genannt, damit man das Verschwinden der "alten Freiheiten" nicht bemerkt. Das Ganze geht am Ende nur noch durch Zwang und führt dann zum Toatalitarismus.
Ein passendes Beispiel für eine "neue Freiheit" ist das Recht auf Arbeit, welches nur funktioniert, wenn man u. a. die "alte Freihei" des Rechts der freien Berufswahl aufgibt. Ein Recht auf Arbeit zieht immer eine Pflicht zur Arbeit nach sich, wie man in der Sowjetunion gesehen hat (siehe dazu das "Schwarzbuch des Kommunismus").
Der Autor zeigt die Historie des Sozialismus am Beispiel Deutschlands und wie das zweite Stadium des Sozialismus statt in der Theorie der Kommunismus in der Praxis immer der nationale Sozialismus ist (auch das belegt das "Schwarzbuch des Kommunismus")
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am 29. Januar 2001
Ich hätte nicht gedacht, daß ein 1944 geschriebenes Buchen derart brandaktuell sein könnte. Ich hatte ja viel erwartet, aber das nicht enden wollende Feuerwerk an brillanten Argumenten hat mich wirklich überwältigt. Ein Pflichtbuch für jeden an Politik/Gesellschaft Interessierten, ob Sozialist (denen ist es gewidmet) oder Liberaler.
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am 25. Januar 2010
For a small book it is a masterpiece of objective economic-political analysis. It is also a tour de force, written with passion, conviction and justified concern. Published in '44 while Hayek taught economics at the London School of Economics, he shrewdly observed that the British government and economic planners were falsely conceptualizing post-war policies to retain war-time centralized control. After all, so it seemed, war-time production was boosted tremendously under central governmental control of the economy. So why not retain and expand it after the war is over to boost the living standard.

This was either spelled out or implied in various White Papers or reports which drew inspirations from the theory of Hayek's chief opponent, John Maynard Keynes. Hayek warned that such dangerous policies, which he thought emulated too much German National Socialist economic policies, would fail and jeopardize liberty.
Unfortunately, his warnings were disregarded by the British post-war governments and the subsequent evolution of the British economy relative to the German one tells the story. The British centralized, nationalized industries as well as the Bank of England, passed the Town and Country Planning Act, created a national health system, etc. while the Germans decentralized, freed the central bank from political control, denationalized industries and restored private initiatives, relatively speaking. The British developed the British economic disease while the Germans pulled off one of the world's most stunning economic miracle. It was all in compliance with Hayek's profound analysis and prediction. One could almost cynically says that the British in enacting National Socialist economic policies fought the Nazis to have the right to adopt Nazi economic policies. Compare for example, the British nationalizing the Bank of England much like Hitler taking over the German central bank in '38 or, for more shocking comparison, read the British labor party platform of '45 and compare it with the socio-economic policies advocated in the l921 Twenty-Five Point Nazi party program.

Beyond this, Hayek's book is also a wonderful analysis of how knowledge pulsates throughout the economy, how economic progress is achieved, how, above all, liberty can be preserved and how the "worst wind up on top" (the title of chapter ten) of a political hierarchy. This chapter can be used to explain in part the rise of Stalin, Hitler, Mussolini, Mao, Saddam Hussain, Castro, and so on down to even LBJ, Nixon, Clinton, Sharon and Bush, etc.

This book has had a long life and deservedly so. All undergraduates and anyone interested in profound philosophical-economic analysis should read it, especially those interested in preserving liberty and preventing serfdom. One of the primary elements for this, according to Hayek, is to deny centralized planning. Ironically, Hayek's chief opponent, John Maynard Keynes who influenced post-war centralized economic planning tremendously, reviewed the book favorably before his death and and said something to the effect that morally and philosophically he found himself in agreement with nearly all of it and not just in agreement but in heartfelt agreement. Too bad the politicians did not heed the change of mind Keynes had just before he died. Had they followed Hayek, the corrosive consequences of politicized Keynesianism in terms of the inflation, centralized planning and other results could have been prevented. By l969, Nixon publicly stated "we're all Keynesians now."

George Orwell, a socialist, was also favorably impressed by this book and most likely was inspired by it when he wrote in 1948 his famous "1984."

But by l974, Hayek received, belatedly, the Nobel Economics Prize (though he shared it with Gunnar Myrdal) and wise scholars and graduate students in communist nations in Eastern Europe started to disseminate and read this book with vigorous enthusiasm. Though it is not well known, this book, along with others Hayek wrote, counteracted Communism considerably. By the early l990s, several editorials in the Wall Street Journal paid tribute to Hayek and the favorable impact his publications had on eroding communism.
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am 24. November 1999
Hayeks Buch "der Weg zur Knechtschaft" gilt sicherlich zu Recht als einer der Klassiker unter den wirtschaftswissenschaftlichen Buechern. Interessant ist aber, daß der Leser darueber hinaus viel ueber die Bedingungen erfaehrt, die in Deutschland zur Machtergreifung Hitlers gefuehrt haben. Deswegen ist das Buch auch all denen zu empfehlen, die genau auf diese Frage eine Antwort suchen.
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am 9. Juli 2004
1944 als Kriegsbeitrag geschrieben hat die Geschichte Hayek 45 Jahre später mit dem Zusammenbruch des Kommunismus in Osteuropa recht gegeben. Die Planwirtschaft ist hochuneffizient und ein allmächtiger Staat muß zwingend ein Unterdrückungsstaat werden, da sich alle Unzufriedenheit gegen diesen richten muß, lenkt er die Geschicke der "Bürger" doch von der Wiege bis zur Bahre.
Das Buch ist eine radikale Sozialismuskritik mit enormer Sprengkraft. Hayek legt vollkommen überzeugend dar, warum der Kommunismus zwingend zu dem uneffizienten, menschenverachtenden System wurde (und werden musste), das er in allen realsozialistischen Ländern auch war.
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am 15. Dezember 2014
Ich hätte nicht gedacht, daß ein 1944 geschriebenes Buchen derart brandaktuell sein könnte. Ich hatte ja viel erwartet, aber das nicht enden wollende Feuerwerk an brillanten Argumenten hat mich wirklich überwältigt. Ein Pflichtbuch für jeden an Politik/Gesellschaft Interessierten, ob Sozialist (denen ist es gewidmet) oder Liberaler.
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