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am 19. Mai 2006
Dieses Buch des Osteuropa-Experten Joseph Pozsgai zeichnet den Zusammenbruch des Ostblocks nach, der 1980 mit den Streiks der Gewerkschaft Solidarnosc in Polen begann und über den Fall der Berliner Mauer 1989 bis zum völligen Kollaps des Sowjetsystems Anfang der 90er Jahre führte. Doch dieser gewaltlose Übergang vom kommunistischen zum kapitalistischen und (mehr oder weniger) demokratischen System hatte seinen Preis. Das Volksvermögen, das sich in staatlicher Hand befand, musste privatisiert werden. Bei dieser Privatisierung haben sich, insbesondere in Russland und in Ungarn, die ehemaligen kommunistischen Eliten hemmungslos bereichert und mafiöse Strukturen aufgebaut. Dies geschah, so die These des Autors, die er mit Quellenmaterial belegt, mit Duldung Gorbatschows und der Westmächte. Ein lesenswertes, lebendig geschriebenes Buch, das hinter die Kulissen der großen Politik blicken lässt.
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am 6. September 2006
Das Buch des Ungarn und langjährigen Journalisten Joseph Pozsgai setzt sich mit dem Zusammenbruch des Ostblocks auseinander. Die Frage warum dieser so relativ friedlich und schnell verlaufen ist, beantwortet er damit, dass ein geheimes Abkommen zwischen den Protagonisten des Kalten Krieges geschlossen wurde. Dieses Abkommen beinhaltete seitens der Sowjetunion folgende Forderungen: Abkehr vom Kommunismus und Öffnung für den Demokratiesierungsprozess, Straffreiheit für kommunistische Verbrechen, Autonomie für die abhängigen europäischen Ostblockstaaten. Auch sollte sich die kommunistische Elite beim Systemwechsel hin zur auf Privateigentum gestützten Marktwirtschaft das Staatsvermögen aneignen dürfen. Die Zustimmung der Amerikaner und Westeuropäer zu diesen Bedingungen sieht Pozsgai in deren Haltung innerhalb der letzten 15 Jahre. Die Abkehr von moralischen Grundprinzipien und Menschenrechten waren dabei der eigentliche Preis den der Westen für die friedliche Wende gezahlt hat. Ein lesenswertes Buch um "Insider"informationen über die Wende in Osteuropa zu bekommen.
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TOP 500 REZENSENTam 4. Dezember 2012
Ein sehr gutes Buch von einem Ungarn ("Der Hunger ist ein Unger") über die verborgenen Machenschaften in der Ost-West-Politik.
Während Lenin ein Dadaist war, scheint Gorbatschow ein Gagaist zu sein.

Lenin-DADA in Zürich: "Was tun?" fragte Lenin bereits 1902 und später immer wieder.

Im Jahre 1916 wohnte der Revoluzzer Lenin in Zürich (Spiegelgasse 14). Schräg gegenüber (Spiegelgasse 1) befand sich die gerade neu eröffnete Künstlerkneipe "Cabaret Voltaire", Stammlokal der Zürcher Dadaisten (Ball, Hennings, Arp, Taeuber, Janco, Picabia, Richter, Schad, Huelsenbeck, Serner, Tzara). Lenin war ein regelmäßiger Besucher im Cabaret Voltaire. Da ihm die Darbietungen dort ausgezeichnet gefielen, trampelte er begeistert mit den Füssen, klatschte wild in die Hände und schrie immer wieder lauthals in seiner russischen Muttersprache:

"Da! Da!" (Deutsch: Ja! Ja!)

So wurde Lenin Dadaist. Da wußte er, was zu tun ist: DADA!

In den späten 1980ern kam dann Gorbatschow mit: Gorbi-GAGA.
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am 27. Januar 2016
Ein sehr interessantes Buch welches die Vorgänge vor und nach dem Fall der Sowjetunion und damit einhergehend der Wende in Deutschland tief bis ins Detail von einer anderen Seite der Medaille beleuchtet.
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