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Kundenrezensionen

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am 20. Januar 2014
Dieses Buch hat mich einfach nur von den Socken gehauen. Anna Seidel ist nämlich “erst” 18 Jahre alt (hat das Buch mit 16 geschrieben!!!) und ich wundere mich sehr über das unfassbare Thema, dem sie sich in ihrem Debüt angenommen hat und wie sie mich bis auf die letzte Seite fesseln konnte.

In “Es wird keine Helden geben” berichtet uns die 15jährige Miriam von einem Schultag, an dem sie fast verschlafen hätte, wenn nicht die Guten-Morgen-SMS ihres Freundes gewesen wäre. Ein Tag, der sich wie jeder andere in der Unendlichkeit vieler Schultage eingereiht hätte. Doch an diesem Tag wird alles anders sein. Und es wird keine Helden geben.

“Ja, wir lassen Philipp einfach zurück. Und ja, die Folgen sind mir bewusst. Ich weiß, dass das seinen Tod bedeuten könnte. So herzlos es auch scheinen mag – würde ich
bleiben, würde ich mein Todesurteil unterschreiben. Hier denkt jeder zuerst an sich. Es gibt keine Helden. Die sind eine Erfindung der Filmindustrie.”

Das Thema des Buches, ihr habt es vielleicht schon erraten, ist der Amoklauf. Der Junge Matias, von vielen gehänselt, weil er ziemlich ungepflegt erscheint, rächt sich an Schülern und Lehrern und richtet ein grausames Blutbad an. Hierbei fand ich ziemlich gut, dass das Mobbing in Erinnerungsfetzen Miriams beleuchtet wurde und dem Leser als Grund präsentiert wurde. Keine Fachsimpeleien über Killerspiele und was wir alles verbieten sollten. Aber diese Art von Kritik braucht das Buch auch gar nicht, es übt auch ohne Killerspiele und Medienrummel eine ordentliche Portion Gesellschaftskritik.

Im Fokus stehen allerdings nicht die Gründe oder irgendwelche kritischen Fragen. Viel beeindruckender, und mit beeindruckend meine ich eine stetige Gänsehaut und fast schon ein Atem-Anhalten, fand ich, wie Anna Seidel mich an Miriams Leben hat teilhaben lassen. Miriam muss zusehen, wie ihr Freund erschossen wird, sie versinkt in einer Art Depression, muss sich durch die Trauerarbeit kämpfen und dann nimmt sich auch noch ihre beste Freundin das Leben. Ich konnte fast am eigenen Körper die inneren Schmerzen und Hilflosigkeit nachvollziehen. Es tat mir in der Seele weh, was das Mädchen nach dem Ereignis durchmachen musste und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass sowas Zeit braucht und dass so bald nicht alles wieder okay sein würde. Anna Seidl gelingt es dabei zu verdeutlichen, was für eine unfassbare Situation, welche Tragödie sich in diesem Moment abspielt und dass sich die Gründe nicht immer plakativ festmachen lassen. Es gibt kein schwarz und weiß. Zu Beginn gibt Miriam Matias die ganze Schuld, bezeichnet ihn als Monster. Doch nach und nach fällt ihr auf, dass sie und ihre Freunde vielleicht nicht ganz unschuldig an seinem Verhalten gewesen sind.

“Wir haben Matias Staudt aus ganz verschiedenen Gründen gemobbt. Die einen, weil sie sich dadurch selber nicht so klein fühlten. Andere, weil sie Angst hatten, selbst
gedisst zu werden, wenn sie nicht mitmachten. Und wieder andere haben mitgemacht, weil sie es genossen, Macht über Schwächere zu haben. Und ich habe einfach nicht
darüber nachgedacht.”

Doch wie soll ein 15jähriges Mädchen damit umgehen? Aus Miriams Perspektive erfährt man sehr eindrucksvoll, was für einen Schaden so ein Amoklauf anrichten kann. Für Jugendliche, Freunde, Familien und die Schule selbst. Ich muss gestehen, dass mich der Stil und die Erzählung teilweise sehr tief berührt haben und ich viel mit Miriam gelitten habe. Ein wirklich sehr schlaues und erwachsenes Buch. Ich bin gespannt, was uns die junge Schriftstellerin noch präsentieren wird!
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VINE-PRODUKTTESTERam 20. Januar 2014
Du hörst einen Schuss und versteckst dich in der Toilette, denn du weißt, wenn er dich findet, bist du wahrscheinlich tot. Miriam will eigentlich gerade in die Pause gehen, da passiert ihr genau das. Danach ist nichts mehr, wie es war und ihre Welt droht auseinander zu brechen. Denn wie soll sie ihr Leben weiterleben zwischen all den Schuldgefühlen, der Wut und der Hoffnungslosigkeit?

Die Protagonisten

Die Ich-Erzählerin Miriam ist geradeheraus und für ihr Alter sehr selbstreflektierend, was wohl auch dem Umstand des Amoklaufs zuzuschreiben ist. Allerdings ist sie mir ein bisschen zu dreist am Anfang bzw. in der Rückschau ihrer Tage vor dem Ereignis. Sie weiß, dass sie gewisse Dinge besitzt, die andere Menschen nicht haben und das spielt sie auch aus.

Ihre Freundinnen sind sehr verschieden, und wie Miriam später mit ihnen interagiert, macht einen wesentlichen Teil dessen aus, was die gesamte Person Miriam sichtbar macht.

Die anderen Schüler sind eher Streiflichter, weil sie sich nicht alle in Miriams Radius befinden. Dafür lernt man aber ihre Eltern kennen und so wird manch anderes klar, was vorher noch sehr im Schatten lag.

Kulisse

Nun ist die Kulisse sehr eingeschränkt, denn Miriam ist erst mal sehr traurig und bleibt lange Zeit Zuhause. Aber die Schule konnte ich mir gut vorstellen und die anderen Dinge sind auch so gut beschrieben, dass ein Bild in meinem Kopf entsteht.

Handlung

Der Anlass selbst, der Amoklauf ist sehr kurz dargestellt und erst habe ich mich gewundert, denn ich habe es wie immer gehalten: kein Klappentext vorher und keine, irgendwo zu lesende Meinung oder ähnliches. Ich war nicht darauf vorbereitet, dass Miriam mehr darüber nachdenkt, als das wirklich etwas passiert. Aber am Anfang gefällt mir das sehr gut. Der Leser merkt, was sie mitgenommen hat, was sie verwirrt hat und durch ihre offenen Gedanken merkt man auch, dass es eine schwierige Situation ist. Die Ich-Perspektive ist aber auch sehr ungewöhnlich und ich kann mir vorstellen, dass viele mit ihr ein Problem haben werden, denn auch ich musste mich erst darauf einstellen.

Was mir dann nicht gefallen hat, waren die Reflexionen über den Amoklauf, die sehr eigensinnig und egoistisch dargestellt sind. Immer wieder ertappe ich mich dabei, dass ich Miriam meine Meinung sagen will. Außerdem bewirkt ihr Verhalten manchmal, dass ich wahnsinnig gereizt bin.

Immer dann, wenn sie sich um andere Menschen kümmert, kommt es mir so vor, dass sie es nur macht, um sich selbst besser zu fühlen. Es ist klar, dass ich die Situation nicht zu 100% nachvollziehen kann – Gott bewahre! – aber irgendwie habe ich mir so ein Buch anders vorgestellt.

Die Gestaltung
“Es wird keine Helden geben” ist ein außergewöhnlicher Titel, der aufmerksam macht, denn es ist so, wie Miriam selbst sagt: In Filmen gibt es immer den einen Helden, der alle rettet.

Die Bewertung

Die Meinungen gehen weit auseinander und trotzdem bin ich es, die sich fehl am Platz fühlt, denn ich vergebe nur drei Sterne. Miriam war mir an vielen Stellen zu selbstbezogen. Die schwarzen Seiten von den Jugendlichen allgemein werden viel zu kurz dargestellt und ich finde der Sündenbock bleibt immer derselbe. Dabei nehme ich Amoklaufschützen nicht in Schutz, ganz im Gegenteil. Aber wenn das Buch versucht schon beide Seiten zu zeigen, sollte es sachlich bleiben und auch Matias nicht ganz vergessen.
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am 23. Januar 2014
Schicksal! Das ist wohl das Wort, das mir gleich zu Beginn, bereits nach den ersten 3 Sätzen in den Sinn kam. Ich gehöre wohl zu den Menschen, die an Schicksal glauben. Verkettungen unglücklicher Zufälle nennen es die anderen vielleicht, Für mich jedoch geschieht nichts im Leben „einfach nur so“.
Aber war es wirklich Schicksal? Diese Frage beschäftigte mich während des gesamten Romans ... und auch noch lange danach ...
Schon auf der ersten Seite war ich erstaunt über die kraftvollen und ausdrucksstarken Worte der (zu dem Zeitpunkt) 16 jährigen Autorin Anna Seidl.
Rückblenden in Form von Erinnerungen an Ereignisse vor dem Amoklauf zeigten mir den ganz normalen, grundsätzlich glücklichen Teenageralltag der Protagonistin Miriam. Immer wieder wird man aber zurück gerissen in die Gedanken und Gefühle die Miriam nun nach diesem schrecklichen Amoklauf beschäftigen. Ein heftiger Kontrast, der mich als Leser in ein regelrechtes Gefühlschaos zog.
So glücklich diese Erinnerungen auf den ersten Blick scheinen, man lernt Miriam und ihre Freunde, insbesondere natürlich ihrer toten Freund Tobi auch von einer hin und wieder doch gemeinen Seite kennen und so regten sich bei mir schnell die gleichen Gedanken, wie sie die Protagonistin mit sich tragen muss. Wieso kam es zu dem Amoklauf und wer trägt Schuld daran? Schuld – das ist eine der großen Fragen, die es für Miriam zu beantworten gilt. Doch nicht nur für sie ...
Die tiefen Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonistin, wie auch die Handlungen ihrer Freunde wirkten auf mich gleichermaßen realistisch und verstörend.
Wie Episoden wechseln sich in diesem Roman die Rückblicke in das Leben VOR dem Amoklauf mit dem Hier und jetzt im Schatten der Tragödie ab und tief berührt erlebte ich, wie sich Miriam Schritt für Schritt ein wenig Glück und Normalität zurückerkämpft.
Immer im Hinterkopf wie jung die Autorin ist muss ich gestehen, dass ich schwer beeindruckt von der Intensität dieser Geschichte war. DAS hätte ich nicht erwartet. Mir war klar, dass dieses Thema mich nicht unbeeindruckt zurücklassen würde ... auf diese Emotionen war ich allerdings nicht gefasst.
Hier geht es nicht um ein Einzelschicksal und auch nicht um richtig und falsch. Wenige Minuten verändern nicht nur das Leben eines Menschen oder einiger Schüler ... Hier geht es um soviel mehr und jeder für sich kämpft …. Gewinnt ... oder verliert.
Gibt es irgendetwas, das mich an diesem Roman nicht beeindruckt hat? Die Antwort ist ein ganz klares NEIN! Ich war vom kraftvollen und sicheren Schreibstil der jungen Autorin ebenso beeindruckt, wie ich von der Story ergriffen und erschüttert war. Die Figuren dieses Romans, allen voran natürlich die Protagonistin Miriam, sind nicht nur sehr gut ausgearbeitet, sondern auf fast erschreckende Art realistisch und ihre Angst, Sorge, Verzweiflung und Hoffnung nahezu spürbar.

„Es wird keine Helden geben“ ist ein Roman, der mich durch seine Intensität noch nachhaltig beschäftigt hat. Eindringlich wird man hier mit einem Thema konfrontiert, dass man sonst nur aus den Nachrichten kennt und kommt nicht umhin, auch seine eigenen Gedanken zu diesem Thema zu vertiefen. Anna Seidl verdient meinen größten Respekt für diese eindringliche Geschichte, die schon jetzt zu meinen Lese-Highlights 2014 gehört.
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am 24. Februar 2015
// Worum es geht //

Kurz nach dem Klingeln zur Pause hört Miriam einen Schuss. Zuerst weiß keiner, was eigentlich geschieht, doch dann bricht Chaos aus.
Schüler und Lehrer laufen wild durcheinander. Überall herrscht nackte Angst, denn Matias, ein Junge aus Miriams Parallelklasse, schießt um sich.
Auch Tobi, Miriams Freund, wird tödlich getroffen. Sie selbst überlebt.
Doch erst danach wird ihr bewusst was das bedeutet. Und ob es überhaupt ein Glück war, dass sie überlebt hat. Kann ihr Leben noch schön und gut verlaufen? Hat es überhaupt noch einen Sinn weiterzumachen, nach all dem?
So viele Fragen schwirren in Miriams Kopf herum, während sie irgendwie versucht einen neuen Sinn für ihr Leben zu finden und die traumatischen Ereignisse des Amoklaufs zu verarbeiten.

// Was ich davon halte //

Allein der Klappentext hat mir eine Gänsehaut beschert und ich wusste, dass ich an diesem Buch nicht vorbei kommen werde. Es ist nicht ganz einfach eine Rezension dazu zu schreiben, denn die Thematik ist sehr harte Kost. Ich habe immer mal wieder eine Pause beim lesen einlegen müssen, um über das nachzudenken, was dort geschrieben stand.
Es sind so viele wichtige Gedanken in diesem Buch zusammengefasst, mit denen man sich nicht nur dann beschäftigen sollte, wenn man ein solches Erlebnis verarbeiten muss.
Trotzdem versuche ich jetzt meine Gedanken zu diesem Buch aufzuschreiben.

Der Aufbau des Buches gefällt mir sehr gut. Man steigt sofort ein am Tag des Amoklauf und erlebt aus der Sicht von Miriam wie dieser abläuft. Man kann die Angst und Verzweiflung aber auch den Schockzustand des Mädchens durch die Zeiten spüren und ich hatte wirklich eine Gänsehaut. Dieses Gefühl der Hilflosigkeit und der puren Angst, dass man im nächsten Moment erschossen werden könnte, ist wirklich greifbar gewesen.
Schon allein da war mir klar, dass ich dieses Buch nicht zu oft aus der Hand legen würde.

Es geht damit weiter, dass Miriam die ersten Tage und Wochen mit den Auswirkungen des Amoklaufes zu kämpfen hat. Sie fühlt sich leer, allein, unverstanden und vor allem hat sie das Gefühl, dass auch sie hätte sterben sollen. Dass es vielleicht besser gewesen wäre, wenn sie ebenfalls tot wäre, denn dann müsste sie all das nicht fühlen.
All diese Gefühle, Gedankengänge und die Verzweiflung die Miriam durchlebt sind unfassbar gut beschrieben. Die Worte, die Anna Seidl dafür gefunden hat, sind einfach unglaublich berührend und herzergreifend. Je weiter man in das Buch vordrang, desto eher bekam man auch als Leser ein Gespür dafür, wie es in Miriam aussah, was sie alles nicht aussprechen wollte und aus welchen Gründen sie nicht darüber sprach oder letztendlich doch den Mund aufmachte.

Durch Rückblenden, die Erinnerungen von Miriam an ihr Leben vor dem Amoklauf beinhalten, bekommt man auch einen Einblick in das "frühere" Leben des Mädchens. Sie war hübsch, unglaublich beliebt, hatte einen tollen Freund und wunderbare Freundinnen. Ihr Leben war sozusagen perfekt.
Je mehr sie aber darüber nachdenkt, desto eher wird ihr bewusst wie oberflächlich sie selbst und auch ihr Leben war. Wie sehr sie sich um Kleinigkeiten geschert hat, anstatt ihr Leben wirklich zu leben.
Genau diese Rückblenden und den anschließenden Gedankengängen von Miriam haben mir besonders gut gefallen, auch wenn ich einige Male Tränen vergossen habe.

Anna Seidl hat mit diesem Jugendbuch etwas unglaubliches geschaffen. Die Gedankengänge eines Mädchens, das etwas so traumatisches wie einen Amoklauf überlebt hat, mit solch treffenden und wunderbaren Worten zu beschreiben und zu erzählen hat mich wirklich ergriffen und unglaublich beeindruckt.
Es ist ein sehr trauriges Buch, doch die Gedanken der 15jährigen Miriam haben auch mir zu denken gegeben.
Gute Ratschläge, um mit dem eigenen Leben zurecht zu kommen, kann man aus diesem Buch eindeutig annehmen. Etwas ganz wichtiges ist mir daraus mal wieder klar geworden: man sollte genau das tun, was man möchte und worauf man Lust hat. Egal was andere Menschen dazu sagen, denn später irgendwann wird man es bereuen, weil man es nicht getan hat oder aber, man wird vielleicht nie die Gelegenheit dazu haben, es tatsächlich zu tun.

// Fazit //

Ein unfassbar ergreifendes Buch, mit tollen Worten und Gedanken darin. Sehr treffend wird hier beschrieben, wie ein 15jähriges Mädchen mit den traumatischen Erlebnissen eines Amoklaufs zurecht kommen muss und wie sie versucht wieder ins Leben zurück zu finden.
5 / 5 Sterne.
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am 29. Dezember 2014
In diesem Buch geht es um die Folgen eines Amoklaufs, indem die Ich-Erzählerin Miriam von ihren Gefühlen und Erfahrungen berichtet.
In dem einen Moment ist noch alles in Ordnung und im nächsten Moment liegen ihre Mitschüler blutend auf dem Boden.

Das Buch handelt von der alleinigen Bewältigung des Geschehens. Der Amoklauf wurde selbst in wenigen Seiten abgehandelt.

Der Schreibstil war mir leider an vielen Stellen zu pathetisch, gerade zum Ende hin, trägt die Autorin ziemlich dick auf. Trotzdem lässt sich die Geschichte sehr gut lesen und durch diese (übertrieben) gefühlvolle Darstellung kann man schon mal ein Tränchen verdrücken.

In den ersten 150 Seiten versucht Miriam den Schock des Amoklaufs und den Tod ihres Freundes zu verarbeiten. Sie legt dabei ziemlich egoistische Züge an den Tag und bemitleidet sich selbst. Das möchte ich gar nicht weiter bewerten, denn jeder Mensch wird mit solch einem Erlebnis anders umgehen. Als Leser war es nur manchmal nicht nachzuvollziehen, warum sie sich so eingemauert hat und die angebotene Hilfe nicht in Anspruch genommen hat.

Dann kippt die Stimmung plötzlich und das Mädchen beginnt sich zu öffnen und wieder positive Dinge zu sehen.
Es wird von der Therapie berichtet und von den Veränderungen in ihrem ganzen Leben. Nichts ist mehr wie es war, aber im zweiten Teil des Buches schafft es die Autorin der Protagonistin neuen Lebensmut einzuhauchen. Das hat mich dann auch wieder mit der Geschichte versöhnt.

Es ist in Ordnung, dass Miriam versucht den Täter auch als Opfer zu sehen und somit einen Denkanstoß zu geben, wie manche Reaktionen von einem selbst, bei anderen Menschen ggf. Verletzungen hervorrufen.

Mir hätte es gefallen, wenn ich noch eine andere Sicht auf das Geschehen bekommen hätte, z.B. durch Gespräche mit den Freunden. Auch über die Hintergründe des Täters hätte ich gerne mehr erfahren. So bleibt die Erzählung leider ziemlich einseitig.

Fazit:
Das Buch berichtet über ein Mädchen, dass mit den Folgen eines Amoklaufs leben muss und versucht über den Verlust ihres Freundes hinwegzukommen. Der Schreibstil ist an manchen Stellen sehr theatralisch und rührselig, aber das Thema an sich hallt noch lange nach. Kleinere Logikfehler sind zu verschmerzen. Ich vergebe 4 tolle Sterne.
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TOP 1000 REZENSENTam 22. April 2014
Das Jugendbuch *"Es wird keine Helden geben"* ist das Debüt der 16jährigen Anna Seidl und erscheint im Oetinger Verlag.

Nach einer Schulstunde hört Miriam einen Schuss. Nach dem Schock herrschen Chaos und Angst. Ein gemobbter Schüler aus ihrer Parallelklasse läuft Amok.
Miriam muss mit ansehen, wie ihr Freund Tobi angeschossen wird. Als der Täter die Waffe auch auf sie richtet, kommt er durch einen Einsatz eines SEK ums Leben. Sie erleidet einen Streifschuss. Danach ist alles anders. Miriam ist traumatisiert und das Weiterleben fällt ihr schwer.

Meinung:

Anna Seidl hat das Buch aus Miriams Perspektive geschrieben. Eingeschobene Rückblenden geben Informationen über ihr Leben: ihr Verhältnis zu ihren Eltern, ihre erste Liebe zu Tobi und die Begegnung mit dem Amokläufer. Als Leser steckt man tief in Miriams Person.
Auch der Schreibstil hat mich sehr überrascht. Die 16jährige Autorin hat flüssig und auf eine fesselnd zu lesende Art geschrieben, die man so jungen Leuten eigentlich kaum zutraut. Dabei wirkt alles sehr authentisch!

Der Amoklauf am Anfang des Buches dauert nur wenige Seiten. Er ist absolut realitätsnah und schockierend dargestellt. Die kurze Tat zieht unendliches Leid und die Verarbeitung von Alpträumen nach sich.
Miriam beginnt ihren Kampf gegen das Trauma und den Verlust von Tobi.
Sie muss den Weg zurück ins Leben finden. Trauer, Wut, Verzweiflung und Schuldgefühle sind zu überwinden. Miriam denkt über ihr Leben nach und muss es neu ordnen. Eine Psychologin unterstützt sie dabei.

Dieses Buch zeigt auf, dass so ein Erlebnis nicht einfach vergessen werden kann. Aber es zeigt auch die Hoffnung auf, aus seinem Leben das beste zu machen und die Zeit sinnvoll zu nutzen.
Anna Seidl zeigt die Devise auf, dass man seine Träume auch leben und nicht für die Ferne planen soll.

Fazit:

Ein tief berührendes und ergreifendes Buch, dass zum nachdenken anregt und einfach unheimlich emotional nachwirkt.
Hut ab vor der jungen Autorin Anna Seidl!
Außerdem eine Empfehlung als Pflichtlektüre zum Thema Mobbing an Schulen.
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TOP 500 REZENSENTam 12. Februar 2014
Inhalt:
Miriam ist 15, verliebt, beliebt und Gymnasiastin, als ihr Leben einen gewaltigen Sprung bekommt. Gerade schüttelt sie sich noch vor Lachen mit ihrer besten Freundin Joanne auf dem Weg in die Pause. Da hört sie einen Knall, und gleich noch einen. Die anderen Schüler rennen panisch durch die Gegend, und auch Miriam versucht sich zu verstecken. Sie wird den Tag überleben, aber ihr altes Leben wird in Scherben liegen.

Meine Meinung:
Anna Seidl war erst 16 Jahre alt, als sie diesen Roman, ihren ersten veröffentlichten, geschrieben hat. Eigentlich merkt man dem Buch das jugendliche Alter der Autorin nicht an, denn es wirkt recht professionell, und nur wenige Erwachsene können eine Geschichte so rüberbringen. Andererseits hat es die junge Autorin dadurch aber auch leichter gehabt, sich in ihre 15-jährige Protagonistin hineinzuversetzen und sie glaubwürdig erscheinen zu lassen. Die Sprache und der Schreibstil passen sehr gut zu einer Jugendlichen. Die Sätze sind recht einfach, teilweise abgehackt und umgangssprachlich, sodass man die jugendliche, unter Schock stehende Miriam dahinter wahrnimmt. Denn Miriam fungiert als Ich-Erzählerin, wobei eine authentische Sprache natürlich besonders wichtig ist. Aus Miriams Sicht erleben wir die gesamte Handlung. In Rückblenden lernen wir die „alte“ Miriam immer besser kennen und erfahren dabei auch einige Überraschungen.

Anna Seidl befasst sich im Gegensatz zu anderen Büchern über einen Amoklauf nicht so sehr mit dem Täter, sondern mehr mit den Opfern bzw. Überlebenden. Wie können sie nach einer solchen Katastrophe ihr Leben weiterleben? Wie können sie das Geschehene verarbeiten? Neben Miriam spielen dabei ihre Clique von Freundinnen und ihre Familie eine geringe Rolle. Nach dem anfänglichen Schock geht das Leben schließlich weiter. Gerne würde Miriam Zuflucht bei ihrem Freund Tobi suchen, doch der hat den Amoklauf nicht überlebt. So hat das Mädchen auch noch mit ihrer unendlichen Trauer zu kämpfen. Als hätte das noch nicht gereicht, gibt es auch noch einen Mutter-Tochter-Konflikt. Das war mir dann fast schon ein bisschen zu viel des Guten, was die Autorin in dieses doch relativ dünne Buch gepackt hat. Ich hatte den Eindruck, dass die Tiefe dabei ein kleines Bisschen auf der Strecke blieb. Seidl präsentiert uns hier nebenbei jede Menge Lebensweisheiten, die für einen so jungen Menschen schon erstaunlich sind. Allerdings fand ich auch dies ein wenig überladen.

Trotz allem hat mich das Buch stark berührt. Miriams Gefühle und Gedanken kamen direkt bei mir an. Ich musste einige Tränen verdrücken und konnte gut mit der Protagonistin mitempfinden, obwohl ich zum Glück noch nie in einer solchen Situation war. Doch die Zerrissenheit der überlebenden Miriam ist wirklich gut herausgearbeitet. Aus dem ehemals lebenslustigen, allseits beliebten Mädchen wurde eine bedrückte junge Frau, die sich auch noch mit Selbstvorwürfen quält und sich schuldig fühlt. Schuldig, weil auch sie ihren Mitschüler gemobbt hat. Schuldig, weil sie ihrem Freund nicht geholfen hat. Aber Helden gibt es nun mal nur in Filmen, nicht im echten Leben, oder?

Fazit:
Das Buch vermag zu fesseln und den Leser nachdenklich zu machen. Es geht um Liebe, Freundschaft, Schuld und Verzeihen, sich und anderen. Ein sehr gut gelungener Debütroman einer jungen Autorin, den ich wirklich allen Jugendlichen und auch interessierten Erwachsenen empfehlen möchte.
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am 18. Januar 2014
"Mein erster Gedanke war einfach nur: Scheiße, ich muss hier weg. Dabei dachte ich nur an mich. Nicht an meine Lehrer und Mitschüler, nicht mal an Joanne. Im ersten Moment dachte ich nur an mich. Und ganz ehrlich? Ich weiß, dass es den anderen auch so ging." (S. 10)

Es ist nur ein kurzer Moment, der dein ganzes Leben verändern kann, eine falsche Entscheidung, ein zu viel gesagtes Wort. Als ihr Mitschüler Matias, der von Miriam und ihren Freunden immer wieder gemobbt wurde, in der Schule Amok läuft und vor ihren Augen ihren Freund Tobi erschießt, ändert sich für Miriam alles. Verschwunden ist das lebenslustige, selbstbewusste Mädchen. Zurück bleibt nur unfassbare Leere, Wut und die quälende Frage: Warum? Warum hat Matias das getan? Warum hat Miriam ihrem Freund nicht geholfen? Und warum soll sie jetzt eigentlich noch weiterleben wollen?

Nach vielen Fantasy- und Dystopiegeschichten geht der Trend im Jugendbuchbereich dieses Jahr zu den Real-Life Geschichten über. Und hier tut sich gleich zu Jahresbeginn eine junge Debütautorin hervor, die mich mit ihrem Erstlingswerk unglaublich beeindruckt und zum Nachdenken angeregt hat wie kaum ein anderes Buch in letzter Zeit. Es geht um nichts anderes als die fundamentalsten Themen überhaupt: um Liebe, Freundschaft, um Mobbing, um den Wert des Lebens. All das verpackt Anna Seidl in eine unheimlich real wirkende Geschichte, die mich mit voller Wucht ins Herz getroffen hat.

Gerade eben hat sie noch in ihrer Klasse gesessen und gedacht, ihre Lateinschulaufgabe wäre das Schlimmste, das ihr an diesem Tag passieren könnte. Wenig später rennt Miriam mit ihren panischen Mitschülern durch die Flure und versucht, sich zu verstecken. Ein Schuss ist ertönt, kurz darauf noch einer. Und wenig später blickt Miriam in die kalten Augen von Matias Staudt, der gerade vor ihren Augen ihren Freund erschossen hat. Und nichts wird mehr sein, wie es einmal war...

Aus der Feder der damals gerade mal sechzehnjährigen Anna Seidl stammt diese Geschichte, die mich emotional wirklich sehr mitgenommen hat. Gespannt und schockiert habe ich am Buch gehangen und mitverfolgt, wie Miriam und ihre Mitschüler versuchen, nach dem grausamen Amoklauf mit dem Tod ihrer Freunde zu leben - und mit der Schuld, die besonders Miriams beste Freundin Joanne zu erdrücken scheint. Denn sie haben Matias gemobbt, ohne zu ahnen, was sie ihm damit antun. In Rückblicken beleuchtet Miriam ihr eigenes Verhalten und ist dabei schonungslos ehrlich. Auch ihre Wut auf ihre Eltern, die ihr immer wieder erzählen, dass sie schon wieder wird, ihre Liebe zu Tobi und ihre tiefe Verzweiflung werden unverfälscht und hautnah vermittelt und ich habe wirklich mit Miriam mitgelitten.

Es sind dabei nicht nur die Themen des Amoklaufs und der Trauerbewältigung, die dieses Buch zu etwas so Besonderem machen, sondern auch die Charaktere. In Filmen und Büchern erleben wir immer wieder, dass mutige Menschen ihr eigenes Leben riskieren und alle anderen retten. Oder dass sie Charakterstärke besitzen, stets für Schwächere eintreten und das Gute im Menschen repräsentieren. Doch im wahren Leben sieht das ganz anders aus. Nur selten zeigen wir Menschen hier selbstloses, heldenhaftes Verhalten und wir sind auch nicht immer nett und hilfsbereit zu allen. Genau deshalb hat Anna Seidls Geschichte auch so einen echten, realen Eindruck gemacht, denn die Charaktere entsprechen eben nicht diesem idealen Heldenbild, sondern sind normale Jungen und Mädchen, die wir alle vom Schulhof kennen und so empfinden und handeln, wie wir als Leser es wohl auch tun würden. Und gerade deshalb trifft einen die Geschichte umso mehr.

Mich konnte das Buch von Anfang an begeistern; lediglich zum Ende hin hat die Geschichte durch häufige Wiederholungen derselben Botschaft etwas nachgelassen. Ansonsten kann ich Anna Seidls Schreibtalent wirklich nur bewundern. In die wenigen Seiten hat sie so viel Gefühl und so heftige Themen gepackt und das alles absolut realistisch geschrieben, dass es mich bis zum Schluss mitgerissen und auch noch lange nach dem Ende des Buches beschäftigt hat. Was für ein Debüt!
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am 23. Januar 2014
Zitat Seite 14
"Wenn die Stille dir das Leben rettet, definierst du neu, was laut und was leise ist"

Für die fünfzehnjährige Miriam, sollte es dem ersten Anschein nach, ein völlig normaler Schultag werden. Doch dann fallen plötzlich Schüsse und alles bricht in Panik aus. Miriam flüchtet sich mit ihrer besten Freundin Joanna auf die Toilette um sich dort zu verstecken und erlebt die schlimmsten Minuten ihres Lebens.Wie durch ein Wunder überlebt Miriam und ihre Freundin den Amoklauf ihres Mitschülers. Doch sie muss mit ansehen, wie ihr Freund Tobias schwer verletzt wird, und er letztendlich stirbt. Für sie beginnt die schlimmste Zeit in ihrem Leben. Denn sie hat nicht nur ihren Freund verloren, ihre erste große Liebe, auch ihre Freundinnen drohen an dem Geschehenen zu zerbrechen und ziehen sich von ihr zurück.Und für Miriam stellt sich immer mehr eine Frage in den Vordergrund, trägt sie eine Mitschuld an alle dem, weil sie Jahrelang den Täter selber mit diskriminiert hat ?

Zitat Seite 202
"Ich fühle mich so schuldig.Ich habe ihm nicht geholfen.
Ich habe ihn nicht gerettet. Ich weiß nicht mal warum !
Wieso war ich nicht bei ihm ?
Wieso stand ich einfach nur still in der Ecke ?"

Meine Meinung

Von Anfang an hat mich dieses Buch in seinen Bann gezogen und gefesselt. Schon bei Seite dreizehn, musste ich feststellen, dass ich mehrmals das Atmen vergessen hatte. Denn man wird als Leser sofort unmittelbar in Geschehen katapultiert, was ich bis jetzt in der Form noch nicht erlebt habe. Die Autorin Anna Seidl, die übrigens erst 19 Jahre jung ist. Und dieses Buch schon mit 16 Jahren geschrieben hat, schafft es durch ihren tollen Schreibstil, die Gefühle in diesem Buch toll und authentisch rüber zu bringen. Man erlebt so viele Gefühle in diesem Buch. Da wäre von Angst, Schuld, Trauer, Hoffnung, Verzweiflung biss hin zu Hass alles dabei.

Zitat
Man kann die Angst riechen.Man kann nach ihr greifen.
Er ist unter uns. Wir können sie hören, die Schüsse
Sie sind laut. Viel zu laut.

Die Protagonistin Miriam ist mir schnell ans Herz gewachsen. Auch wenn sie in diesem Buch nicht gerade ein Unschuldslamm war. Aber sie hat es ja selber erkannt, dass ihr früheres Verhalten, sicherlich mit einer der Gründe war, die einen Schüler zu solchen grauenvollen Taten treiben kann. Denn Mobbing ist auch ein Thema, das in diesem Buch aufgegriffen und authentisch beschrieben wird.

Wir erfahren auch die Gefühle und Ängste die Miriam nach der Tat täglich mit sich rum schleppen musste. Vor allem die Schuldgefühle ihrem Freund gegenüber, weil sie ihm nicht zu Hilfe geeilt ist, fand ich schrecklich. Wie soll ein so junger Mensch damit klar kommen ? Sehr schlimm fand ich es zu sehen, wie unterschiedlich die Freundinnen, das Geschehene verarbeitet haben, oder gar daran zerbrochen sind.Man sieht auch, wie machtlos die Familienangehörigen in solchen Situationen sind, wenn das eigene Kind niemand mehr an sich heran lässt. Und man zittert als Leser die ganze Zeit mit Miriam, ob sie über das Schlimmste hinweg kommt und für sich noch einen Weg findet, wieder zu LEBEN.

Mein Fazit

Zitat Seite 244
"Wir müssen Entscheidungen treffen.Wir dürfen uns nicht immer verstecken.
Wir sollten LEBEN. Denn dafür sind wir da.
Das ist der einzig wahre Grund."

Es wird keine Helden geben, ist ein wirklich tolles, tiefgründiges und sehr bewegendes Buch. Es hat mich schon nach den ersten Seiten überzeugt. Ich kann es wirklich nur weiter empfehlen. Der Schreibstil ist wirklich leicht und flüssig zu lesen. Die Protagonisten sind sehr authentisch. Und die Handlung ist einfach nur erschreckend und spannend zu gleich. Deswegen vergebe ich volle fünf von fünf Sternen.
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am 27. April 2016
Ich habe dieses Buch von einer Buchhandlerin aus Kall empfohlen bekommen und war von Beginn an derart begeistert, dass ich es innerhalb von ein paar Tage gelesen habe. Man war einfach in dieser Schicksalsgeschichte gefesselt, da man wusste, es wird nie wieder "gut" wird und trotzdem gehofft hat, dass die Protagonistin mit diesem Schlag irgendwann zurecht kommt. Außerdem hatte man das Gefühl, so nah an der Protagonistin zu sein, das man am liebsten mitweinen und mit verzweifeln möchte. Alles in allem ist es eines der emotionales Bücher, das ich in letzter Zeit gelesen habe!
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