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Kundenrezensionen

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am 20. Januar 2014
Dieser Teil der Bücherreihe ist sehr, sehr spannend und gut geschrieben. Ich habe das Buch innerhalb von 3 Abenden durchgelesen. Der Inhalt ist sehr pachend und aufwühlend, wodurch ich empfehlen würde, diesen Teil nicht Kindern bis 12/13 Jahren zu geben, obwohl Kinder bei solchen Büchern noch oft nicht alles verstehen. Es geht immerhin hier um ein Mädchen, das in detailliertester Weise beschreibt, wie es gebrochen und innerlich zerstört wird von einer menschenverachtenden Gesellschaft. Auch wenn Kinder diesen Hintergrund noch nicht verstehen, würde ich das meinen Kindern nicht antun, von so etwas zu lesen...
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am 28. Juni 2011
Ich war vom 1. Teil begeistert und fand auch den 2. sehr spannend. So viele Rezensionen mit fünf Punken - da erlaube ich mir, es bei der Kritik zu belassen:
Die Geschichte endet, man kann es nicht anders sagen, richtig fade. Genau genommen ist sie zu keinem Zeitpunkt auf Touren gekommen und ein aufmerksamer Leser wird einige nervige Wiederholungen feststellen. Sogar die gute Katniss hat sich inzwischen in einen richtigen Zombie verwandelt, der keiner "normalen" Gefühlsregung mehr fähig ist.
Dieses ewige "sie liebt mich, sie liebt mich nicht" zwischen ihr und Peeta geht einem langsam auf die Nerven.
Am schlimmsten finde ich die Gewaltbeschreibung. Klar, die ganze Story ist als Jugendbuch grenzwertig und ich verstehe die Leser, die den Stoff als an die niedersten Triebe appellierend ablehnen, aber immerhin hat die Autorin sich in den ersten beiden Bänden bemüht, auf die Details zu verzichten. Im dritten jedoch geht es mit ihr durch. Da muss sie - wie man derb sagt - so richtig die Sau raus lassen. - Das ganze Kapitel mit den Bomben auf Kinder ist einfach nur ekelhaft. Das war schon beim "Gregor" so. Auch der ist von Band zu Band unappetitlicher geworden.
Am Schluss gibt es viele Tote - es sind auch Menschen dabei, von denen man dachte, sie würden es schaffen - und einen schmalzigen Schluss. Nein, das war nichts.
Und meine Tochter, die den ersten Band am Stück aufgefressen hat, war stinksauer.
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am 12. Januar 2014
Die 75. Hungerspiele sind vor und dennoch ist nichts so, wie es einmal war. Den Rebellen aus Distrikt 13 ist es gelungen, Katniss aus der Arena zu befreien. Sie ist schwer verletzt, aber es gelingt ihnen, sie zu retten und dennoch, die Katniss, die es einst gegeben hat, die gibt es nicht mehr, denn die Rebellen haben zwar sie gerettet, aber Peeta haben sie zurückgelassen. Er ist nunmehr ein Gefangener des Kapitols. Was das bedeutet ist Katniss klar, denn Präsident Snow würde alles tun, um die 17-jährige zu brechen und mit Peeta hat er die beste Waffe dazu in der Hand. Auch nach Hause kann Katniss nicht mehr, denn dieses Zuhause gibt es nicht mehr. Snow hat binnen Minuten, nachdem die Rebellen Katniss befreit haben, Distrikt 12 zerstört. Nur etwa 800 Menschen, gerade einmal 10 % der Bevölkerung von Distrikt 12 ist die Flucht gelungen.

Katniss ist zurückgekehrt an den Ort, an dem sie aufgewachsen ist und muss erkennen, dass nie wieder etwas so sein wird, wie es war. Katniss beschließt, sich aktiv den Rebellen anzuschließen, denn eines ist gewiss: Präsident Snow muss sterben, wenn es je ein Ende mit den willkürlichen Zerstörungen und den Hungerspielen haben soll. Alma Coin, Präsidentin des Distrikts 13, heißt Katniss herzlich im Widerstand willkommen, denn die junge Frau ist zum Symbol des Widerstandes gegen das Kapitol geworden und damit die Verkörperung der Revolution gegen die jetzigen Verhältnisse. Doch so sehr Katniss es auch möchte, sie kann sich nicht vollen Herzens den Widerstand anschließen, denn sie weiß, alles was sie tut, hat Folgen für Peeta, der sich nach wie vor in der Gewalt Snows befindet.

Tatsächlich gelingt es den Rebellen, nach und nach, mit Hilfe der Bevölkerung, die übrigen elf Distrikte zu übernehmen. Doch die größte Schlacht steht ihnen noch bevor: Sie müssen in Kapitol eindringen und Präsident Snow habhaft werden, damit dieser von einem Gericht zum Tode verurteilt wird. Doch das Kapitol ist so gut wie uneinnehmbar. Einer kleinen Gruppe von Rebellen gelingt es, in das Kapitol einzudringen, doch was sie dort miterleben müssen, damit hätten sie im Leben nicht gerechnet. Doch eines steht fest, dieser Kampf wird endgültig entschieden, mit einem Bürgerkrieg - Mann gegen Mann ...

Der 3. Band der Tribute-von-Panem-Trilogie! Der Plot wurde realistisch und spannend erarbeitet. Sicherlich kann man nicht alle beschriebenen Wesen für real erachten (hier die Mutanten), jedoch empfand ich gerade die Sturmtrupps, die Kämpfe, die Verluste, als sehr überzeugend dargestellt. Die Figuren wurden wieder durchaus authentisch erarbeitet, aber ganz ehrlich, ich finde Katniss hat sich in diesem Band nicht unbedingt von ihrer besten Seite gezeigt. Irgendwie beschlich mich die ganze Zeit das Gefühl, dass das rebellische Mädchen, das bei ihren ersten Hungerspielen antreten musste, irgendwo ganz gewaltig auf der Strecke geblieben ist. Gefühlt hat sie in diesem Band sehr viel Integrität und Eigenständigkeit eingebüßt. Den Schreibstil empfand ich wieder als sehr angenehm zu lesen, sodass ich das Buch am Stück gelesen habe, aber ich bin dennoch etwas enttäuscht. Ich hatte ein packendes und fesselndes, ja fulminantes Finale erwartet und irgendwie, ich weiß nicht, ist das wahrscheinlich während der ganzen Kampfszenen irgendwo abhanden gekommen.
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am 13. Dezember 2013
Dieser Band passt für mich nicht ganz in die Trillogie, weshalb er von mir auch einen Stern weniger bekommt als die anderen beiden.

Ich habe von einigen gehört, dass es sie stört, dass Katniss in diesem Teil als "schwach" dargestellt wird, während sie in den früheren beiden Teilen immer die "Starke" war. Dem kann ich nicht wirklich zustimmen. Ich glaube nicht, dass sie als schwach dargestellt wird - zumindest war das nicht die Absicht der Autorin.

Nein, sie ist eher gebrochen, denn genau das ist es, was ihre Gegner im Buch erreichen wollen. Sie wollen das Mädchen brechen, das sie verhöhnt und ihrer Meinung nach herausgefordert hat. Und man darf halt auch nicht vergessen, dass sie ein 17-jähriges Mädchen ist, das nie erfahren hat was Liebe ist und sie vor allem auch nicht versteht. Sie versteht ihre Gefühle nicht und sie versteht nicht, wie sie damit umgehen soll. Das ist meiner Meinung nach das, was die Autorin in diesem Band mit Katniss darstellen wollte.

Für mich gelingt ihr das aber nur begrenzt. Die innere Zerrissenheit des Mädchens blitzt zwar immer wieder durch, die meiste Zeit ist die Autorin aber damit beschäftigt sie heulend durch die Gegend rennen zu lassen und das zu beschreiben anstatt dem, was in Katniss vorgeht. Das ging mir bei ca. 2/3 des Buches dann allmählich auf die Nerven.

Ich finde es mutig und gut, dass die Autorin in diese Richtung gehen wollte, weil es eine konsequente Entwicklung des Charakters darstellt. Aber anstatt Verzweiflung hat sie Weinerlichkeit gezeigt; anstatt Unsicherheit war es Unentschlossenheit und in letzter Konsequenz hat sie Katniss Gefühle für Peeta und Gale nie wirklich versucht dargestellt - auch ein Manko, das ich diesem Band vorhalte. Der Konflikt in Katniss darüber, dass sie einfach nicht weiß was sie für die beiden empfinden soll und ob die Gefühle für den einen jetzt stärker sind als für den Anderen... das kommt einfach nicht bei mir rüber.

Von der Story her hat mich gestört, dass es zu viele neue Charaktere gab. Sie werden eingeführt und sollen die Heldin beeinflussen, aber sie werden als Charakter nie wirklich ausgemalt, denn dann hätte man einen vierten Band benötigt - bei der Menge der Charaktere. Und so kommt es, dass viele Details der Charaktere in Nebensätzen kurz aufblitzen um dann nie wieder angesprochen zu werden. Dafür werden schon bekannte Charaktere vernachlässigt und man versteht irgendwann nicht mehr wirklich warum diese das tun, was sie tun - und was in ihnen vorgehen könnte.

Okay, jetzt kann man sagen, das Buch ist schließlich aus der "Ich"-Perspektive von Katniss erzählt und die kennt das Innerste der anderen Charaktere schließlich auch nicht. Aber hier hätte man trotzdem eine Entwicklung dieser Charaktere aufzeigen können anhand dessen was Katniss so mitbekommt.

Insbesondere vermisse ich hier die Entwicklung von Peeta. Er vollzieht innerhalb der letzten 100 Seiten eine beinahe 180° Wende und es wird nicht im Geringsten darauf eingegangen, wie er das geschafft hat. Immerhin ist er der zweite tragische Charakter der Story, da hätte ich etwas mehr Aufmerksamkeit erwartet.

Aber auch das Verhältnis zu Gale wird nur bruchstückhaft angesprochen und vermutlich ist es deshalb für viele am Ende auch derartig unbefriedigend, wie das Verhältnis der beiden am Ende aussieht. Da gibt es genau wie bei den anderen keine Entwicklung. Es gibt einen Ausgangszustand und einen Endzustand. Dazwischen liegen zwei Dutzend kämpfe und jede Menge Flennerei.

Das Buch soll die Abscheulichkeit, Sinnlosigkeit aber auch Wiederholbarkeit von Krieg erzählen aber es verkommt zum Lammentieren eines kleinen Mädchens, das nicht mehr weiß, wo es hingehört.

Natürlich ist sie immer noch nur ein Kind und es ist selbstverständlich, dass sie Probleme mit der ganzen Situation hat, dass sie überfordert ist und eigentlich mit dem Ganzen Mist in Panem nichts mehr zu tun haben will - aber leider wird das so nicht dargestellt. Stattdessen wird darauf rumgeritten, dass sie als geistig instabil gilt und dass sie ständig ihre Meinung zu gewissen Dingen und Leuten ändert - ohne dass das Warum dieser Änderung irgendwo deutlich wird.

Die Entscheidung, die Katniss kurz vor dem Ende im Kapitol trifft wird nie wirklich erläutert und die Konsequenzen daraus sind lächerlich schlecht dargestellt. Auf mich hat dieser Teil des Endes so gewirkt als wollte die Autorin endlich fertig werden, weil sie einfach nicht mehr wusste, wie sie es sonst hätte glaubhaft machen können.

Was ihre Entscheidung für Peeta oder Gale betrifft so halte ich diese - ohne einen Spoiler schreiben zu wollen - allerdings im Gegensatz zu einigen anderen für durchaus schlüssig. Es passt zur Charakterentwicklung von Katniss und ist gerade nach den Ereignissen in Band 3 die einzige mögliche Entscheidung. Die Erklärung im Buch finde ich trotzdem zu lasch, da hätte man auch noch 20 Seiten mehr für schreiben können und alle wären zufrieden gewesen.

Wie man diesen Band sinnvoll verfilmen will ist mir noch nicht klar, da in diesem Band das Innenleben der Protagonistin viel, viel entscheidender ist als der eigentliche Ablauf der Ereignisse während des Krieges. Aber ich werde mich überraschen lassen und hoffe, dass die Heldin dann nicht auch so inkonsequent dargestellt wird wie im Buch.

Ich hadere noch immer mit mir ob ich 2 oder 3 Sterne geben soll... aber ich bleibe bei 3 denn die Idee der Story ist gut, auch wenn die Umsetzung Mängel hat.

Insgesamt hätte ich es trotzdem besser gefunden, wenn man einen Teil dieses Bandes noch in Band 2 gepackt hätte und dafür dann in Band 2 etwas mehr auf die "wichtigen" neuen Charaktere und vor allem auf die Tragik der Helden mit eingegangen wäre.

Aufgrund des Inhalts halte ich diesen Band mehr als die anderen für Kinder unter 12 für sehr fragwürdig.
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am 4. Januar 2013
Vielleicht sollte ich vorweg erwähnen, dass es mehr Zufall war, dass ich diese Trilogie gelesen habe. Fehlendes Interesse vielleicht; Ich kann es nicht genau sagen. Der erste Teil ist mir dann doch irgendwann unter gekommen und die sauber und nachvollziehbar entwickelten Charaktere aber insbesondere die überzeichnete „BigBrother sucht den Superstar Szenerie“ haben mich bewogen den zweiten und schlussendlich auch den dritten Teil zu lesen.

Die Autorin beschreibt über die ersten zwei Bände eine düstere Welt wie sie nach einem verherenden Krieg durchaus existieren könnte. Menschen in Armut, versklavt und mit eisener Faust regiert. Die Figuren von Katniss und Gale aus Distrikt 12 „Robin Hood“-Charaktere die versuchen das Beste aus der Situation zu machen. Danneben die Arena, ein künstlicher Raum in dem alles möglich ist, rotierende Inseln, unsichtbare Mauern und Mutationen gelenkt von Spielemachern zur Unterhaltung des Volkes "Panem et circenses" eben. Immer aus Sicht der Protagonistin. Das Gerücht einer besseren Gesellschaft, Distrikt 13, ein Traum, ein Strohhalm der Katniss am Ende des zweiten Teils mit voller Härte trifft.

Katniss wurde im ersten und zweiten Teil der Serie viel zugemutet und sie ist dadurch immer stärker geworden. Am Beginn des dritten Teils wird der Charakter invertiert. Der ausgeprägte Lebenswille ist ausgelöscht und mit ihm die Wärme. Ihr Verantwortungsbewusstsein für sich selbst und vorallem für andere weicht den Eigenschaften eines trotzigen Kindes das sich bei jeder Gelegenheit weinend im Schrank versteckt. Mit viel Hingabe wurde sie gezeichnet und wenig kreativ gebrochen, faktisch aus der Handlung genommen, willenlos und unselbstständig. Möglicherweise liegt es an den unmengen von Drogen die sie bei ihren permanenten Aufenthalten auf der Krankenstation erhält. Eine glaubwürdige Erklärung sucht man vergebens.

Nachdem Katniss also bereits zu Beginn tragisch ins Abseits gestellt wird bleibt mehr Raum für einen Krieg der nicht so ganz in die Welt außerhalb der Arena passt. Die Autorin hat versucht die Grenzen der Arena um ganz Panem zu spannen. Gleichzeitig wurden aber auch die Regeln mit übertragen. Wenngleich ich die Idee sehr gut fand, die Umsetzung ist eher holprig und unglaubwürdig. In der erschaffenen Realität sind plötzlich Dinge möglich die nur in der Arena existiert haben. Ob die Darstellung der Ereignisse in einem Jugendbuch tatsächlich in der Form sein müssen möchte ich bezweifeln.

Fazit:
Katniss zu brechen am Ende des Krieges wäre nicht zu früh gewesen. Sie jedoch bereits am Beginn des dritten Teils aus der Geschichte zu nehmen scheint etwas übertrieben und sehr schade. Komplexe Motive wie Liebe und Verantwortung weichen dem primitiven "Ich töte Snow". Zu wenig um sich damit identifizieren zu können.

Dennoch ist die ganze Reihe lesenswert.
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TOP 100 REZENSENTam 30. Januar 2011
Die ersten beiden Bände habe ich verschlungen und konnte es kaum erwarten, dass endlich der dritte erschien. Vorab bestellt, am Erscheinungstag von der Familie abgemeldet und mich mit Buch verzogen!
Auch dieser Band hatte mich sehr schnell wieder in seinen Fängen. Erhoffte ich doch endlich zu erfahren ob Peeta befreit werden kann, was sie gegen das Kapitol ausrichten können und schließlich, für wen sich Katniss am Ende entscheidet, Peeta oder Gale.
Achtung - hier kommen Inhaltsangaben:
Es wurde gekämpft, gefilmt, gewartet und wieder gekämpft doch so richtig voran gehen wollte es nicht. Egal in welcher Hinsicht, weder was den Erfolg im Kampf, die Befreiung von Peeta bzw. das Gefühlschaos in Katniss anging.
Überhaupt wurde mir darauf zuwenig eingegangen.
Endlich - nach etwas 2/3 des Buches kam Katniss raus aus Distrikt 13 und ging in den Kampf. Dort wurde es wieder packender und man zitterte - wie aus Band 1 und 2 gewohnt - mit ihr. Doch abruppt kam das Ende und ließ mich als Leser mit ganz vielen offenen Fragen zurück. Auf den letzten 3 Seiten und im Epilog (1,5 Seiten) erfährt man dann für wen sich Katniss im Endeffekt entschieden hat und welches Leben sie nach dem Sieg über das Kapitol führte.
Man erfährt nichts über Gale und sein Leben, über Peetas Tage nach dem Sieg. Was ist aus den anderen überlebenden Siegern geworden? Nur kurz und knapp, so nach dem Motto: auch das muss noch schnell abgehandelt werden. Schade, von Band 3 bin ich sehr enttäuscht. Er kann in Spannung und Schilderungsgenauigkeit in keinster Weise mit Band 1 und 2 mithalten.
Mittlerweile haben meine Tochter und eine Freundin das Buch auch gelesen und beide sind wie ich enttäuscht. Auch sie hatten eine Fortsetzung der Spannung wie in den vorangegangenen Bänden erwartet.
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am 7. Februar 2015
Ich habe das Buch vor etwa zwei Stunden zu Ende gelesen und bin immer noch ganz aufgebracht und verwirrt.
Teil 1 & 2 waren meiner Ansicht nach ausgesprochen gute Bücher. Der Erzählfluss, der nötige Spannungsbogen, die Beibehaltung des Schreibstils, das Ausbauen der Charaktere und -natürlich- auch das Spiel mit der Romantik zwischen Katniss, Gale und Peeta - alles da, zumindest für mich.
Dann bekam ich den -angeblich- flammenden Zorn in die Hände und bereits nach wenigen Kapiteln drängte sich mir der nervöse Verdacht auf, dass mich dieses letzte Buch als Triologieabschluss enttäuschen wird.
Collins verzettelt sich ständig in kleine Details, welche dies für mich nicht nötig hätten. Auf der anderen Seite fehlt es der Geschichte an wirklich entscheidenden Wendepunkten oft an Dynamik, Treue zum Detail und Aufklärung von Fragen.
Meiner Ansicht nach handelt es viel zu lange von Krieg, Blut, Gemetzel, Sterben von wichtigen Charakteren, Selbstmitleid, geistiger Verwirrtheit und ganz simpler Negativität. Hatte nie merklich ein Hochgefühl beim Lesen, man hängt in dieser negativen, hoffnungslosen Verwirrtheit und ärgert sich über die Handlungen oder eher über das fehlende Handeln von Katniss.

Das Ende war für mich einfach krotesk schlecht. Das Erzähltempo wird so stark in die Höhe getrieben, dass man glatt am Klappentext nachliest, ob man nicht aus Versehen die Parodie des Buches erwischt hat.
Ich frage mich, was Collins dazu getrieben hat, ihre drei Hauptprotagonisten so zu verderben. Was ist aus der starken, hoffnungsvollen und willensstarken Katniss geworden? Bis auf das, dass sie Johanna beim Ausbau ihrer Morfixsucht unterstützt (haha^^), fällt mir keine einzige liebevolle, soziale Handlung ihrerseits in diesem Teil ein.
Peeta? Wie warme Sonnenstrahlen im Frühling hat sein Charakter die dunklen Zeiten des Buches beflügelt. Was macht Collins daraus? Sie zerstört ihn, nimmt ihn die Liebe seines Lebens und macht ihn zu einem genauso verabscheuungswürdigen Wesen wie die Meisten.
Gale. Gale war immer die feurige, stützende Kraft im Hintergrund, die dafür sorgte, dass man ständig das Gefühl hatte, dass alles gut wird. Aber nein, er mutiert zu einem von Rache gesteuerten Wesen, das unschuldige Zivilisten grundlos tötet, das seine Prinzipien vergisst und daher am Ende keinen großen Verlust darstellt, als es billig und ohne Erklärung, mit einem "tollen Job in District 2" sein Ende nimmt.

Und Collins sollte wissen, dass "ein verwirrter Zustand" kein Schlupfloch für eine Autorin darstellen sollten. Sie können dienen um gewissen Situationen an Dramatik, Stil und Zerbrechlichkeit zu verleihen. Aber doch nicht um das Ende einer solchen Geschichte mit lahmen, billigen Wortfetzen zu Ende zu bringen.

Ach, ich ärgere mich. Wäre eine wahre Bereicherung für die Literatur gewesen. Aber mit dem dritten Teil, nein danke.

Fazit: Alles in allem, eine gute, spannende Geschichte, doch das Ende ist absolut ausbaufähig und ist der Grundidee und der Qualität der ganzen Geschichte wahrlich unwürdig.

Ps.: Jugendbuch? Ha! Hier fliegen die Eingeweide und Gliedmaßen genauso stetig durch die Gegend, wie die Promotionshüte in amerikanischen Schulen.
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am 16. April 2012
...ist wohl das, was ich abschließend über den dritten und letzten Teil der Trilogie sagen kann. Vor einer halben Stunde fertig gelesen, nein, geradezu aufgefressen, bin ich immer noch aufgewühlt,verdaue noch.
Ich habe bewusst die Rezensionen zu diesem Teil erst jetzt gelesen, ich wollte mir nichts vorwegnehmen oder mich beinflussen lassen sondern wollte, dass das Buch einfach nur pur auf mich wirkt.

Der erste Teil hat mich in den Bann gezogen, der zweite war eine langsame Vorbereitung auf den großartigen Abschluss, der mit dem dritten Teil erfolgte. Alles in sich perfekt und schlüssig.
Kennt ihr das, wenn Bücher einen nachdenken lassen? Selten so ein Meisterwerk gelesen! Nachdem der erste schon für Gesprächsbedarf gesorgt hat und Vergleiche zugelassen hat (zB zu Running Man, wo Strafgefangene einer ähnlichen Situation ausgesetzt sind, kämpf um deine Freiheit oder stirb) hat der Abschluss der Trilogie vollends seinen eigenen Einfluss entfaltet. Von so Banalitäten wie "Für welchen Jungen würde ich mich entscheiden?" bis hin zum infrage stellen von unserem gesamten System, ist alles dabei, worüber man im Nachhinein grübelt.

Inhaltlich muss ich sagen, ist dieser Teil mein Lieblingsband. Ich liebe Bücher, die nicht vorhersehbar ist. Sind wir mal ehrlich, wer hat beim ersten Teil nicht sofort gedacht das Distrikt 13 eine Schlüsselrolle spielen wird? Aber hier war ich so froh, das die gute Katniss nicht von einer gemachten funktionierenden Darstellerin zur unbesiegbaren Kriegerin mutiert, dass die Story Wendungen und Überraschungen hatte, dass man nicht wusste, wer ist nun wirklich Freund oder Feind, dass man gespannt war wie sich die Beziehungen zwischen den Charakteren entwickeln würden. Allen voran natürlich Katniss und Peeta/Gale, aber auch Katniss und ihre aufkeimende Freundschaft zu Johanna, dass man Finnicks wahres Gemüt kennenlernt. Manchmal habe ich mich erwischt, wie ich während dem lesen dachte "Jaaaa, Peeta ist wieder da, vielleicht finden sie jetzt zusammen, alles wird gut" und dann wumm! Trifft etwas ganz anderes ein! Wie brilliant wird man hineingesogen, denkt man ist am Ziel, nur um dann wieder auf Anfang gesetzt zu werden!

Nun habe ich gemerkt, dass sich hier die Rezensionen spalten. Es gibt diejenigen, die sich ein schöneres, vielleicht gefühlsmäßig intensiveres Ende mit mehr Love und rosarote Blümchen, alles wird gut Mentalität gewünscht hätten. Und ich zähle mich eher zu denen, denen gerade das intensive Gefühlsleben von Katniss viel besser gefallen hat, die auch ein Tränchen verdrückt haben, weil man sich vielleicht auch schon mal so oder ähnlich gefühlt hat und das Ende so viel besser nachvollziehen kann. Wie gut das ich diese Rezensionen nicht vorher gelesen hatte!!

Im Ganzen muss ich sagen, das die Tribute von Panem keine leichte Kost sind, aber gerade das empfinde ich in dem ganzen Trubel um verliebte Vampire, Happy Ends, geradezu erfrischend! Wenn man mit den Charakteren wächst und ihr geradezu zubrüllen mag was sie tun soll und sich ständig dabei erwischt, was man selber tun würde. Wie bestätigt fühlt man sich dann, wenn das Buch genau dieses Ende nimmt....schööön! Jedes andere Ende hätte ich der Autorin nicht abgenommen und hätte nicht gepasst.

Ein einziges klitzekleines Manko hat der Abschluss - was ich schon bei Harry Potter absolut schrecklich fand - da baut die Autorin über hunderte von Seiten etwas auf, nur um dann auf läppischen zwei Seiten alles zunichte zu machen. Warum kann man dem Leser nicht sich selber überlassen? Das er sich selber überlegt, wie sie wohl 15 Jahre später weiterleben würden? Eventuell sogar mit der Option, seine Helden in einem weiteren Teil wiederzusehen. Nein, da muss man einen Blick in die Zukunft niederschreiben, der einem jegliche Fantasie nimmt....dann entweder irgendwann, Jahre später eine Fortsetzung schreiben oder die Trilogie würdig abschließen.

Nichtsdestotrotz ein wundervolles Buch und mit voller Absicht lasse ich es noch etwas nachklingen und wirken ...
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Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich sehr erschrocken über diesen 3. Teil bin, denn ich hatte nicht mit so viel Gewalt in dem Finale gerechnet. Dass dieses Buch ein Jugendbuch ist, irritiert mich sehr, denn ich könnte mir vorstellen, dass so manch 14jähriger Leser Einschlafprobleme nach dem Lesen dieses Buches hätte. Bereits in den ersten beiden Teilen gab es zwar Gewalt, doch hat sich die Autorin in diesem letzten Teil selber übertroffen, was die Beschreibungen der Kriegs- und Kampfsituationen angeht.

Wie immer bei einem 3. Teil einer Trilogie, ist es auch diesmal schwer, über die eigentliche Handlung zu schreiben, ohne wichtige Details zu verraten. Deshalb werde ich über den Inhalt auch nicht viel schreiben, außer dass natürlich wieder Katniss die Hauptrolle spielt. Nachdem es Distrikt 12 nicht mehr gibt, leckt sie in Distrikt 13 ihre Wunden, um Kraft zu tanken, die sie braucht, um gegen die Hauptstadt kämpfen zu müssen. Sie muss sich erneut beweisen und gegen Intrigen ankämpfen. Gleichzeitig steht die Entscheidung ins Haus, ob nun Peeta oder Gale an ihrer Seite verweilen dürfen.

Mit dem Ende kann ich ganz gut leben und ich finde es durchaus realistisch, auch wenn ich es mir teilweise anders vorgestellt habe. Und dennoch bin ich hin- und hergerissen, weil ich diesen 3. Teil der Trilogie einerseits als wunderbar bildhaft geschrieben empfinde, ich mir aber andererseits Jugendliche vorstelle, die diese Bildhaftigkeit genauso empfinden. Meiner Meinung nach sollte man seinem Kind dieses Buch nur dann geben, wenn man es als Eltern selber gelesen hat, um zu entscheiden, ob das Kind wirklich schon "so weit" ist, mit so viel Gewalt umgehen zu können.

Für Erwachsene sicher eine Leseempfehlung, für Jugendliche nur bedingt.
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Gut, wer die ersten beiden Bände gelesen hat, wird auch den dritten lesen wollen, dennoch eine kurze Meinungsäußerung (ACHTUNG: Ich gehe im folgenden davon aus, dass Band 1 und 2 bekannt sind):

Der erste Band war spannend. Der zweite Band war zur Hälfte spannend und zur anderen Hälfte langweilig. Der dritte Band ist besser als der erste Teil von band 2, aber schlechter als die guten Teile der beiden anderen Bände. Alles klar? ;-)

Also, dafür dass am Anfang wenig passiert, ist das Buch recht gut lesbar - deutlich besser als dies beim zweiten Band gelungen war. Die Autorin schafft es jetzt auch ohne die eigentlichen Spiele mit Tempo zu schreiben und der Verlauf der Rebellion ist ordentlich beschrieben. Gegen Ende rücken die Truppen tatsächlich vor und das ist der spannenste Teil des Buches. Wäre das ganze Bucb so, wären 4 Sterne locker drin gewesen.
Leider hat Collins die unangenehme Angewohnheit Handlungsverläufe (und mühevoll aufgebaute Personen) sehr abrupt zu beenden. Das sorgt gerade gegen Ende des Buches für einige sehr enttäsuchende Momente und der Höhepunkt geht in meinen Augen dadurch flöten (zumal das Buch sehr vorhesehbar beendet wird). Zum Teil fragt man sich wirklich arum die eine oder andere Figut so weit aufgebaut wird, wenn sie dann eh einfach mal zwischendurch stirbt oder einfach wegfällt. Ähnliches gilt für bestimmte Handlungsstränge.

Dadurch wirft das Buch leider für mich einen Schatten auf die gesamte Triologie und im Nachhinein wünschte ich, ich hätte nur den ersten Band gelesen - dann wäre ich begeistert aus den Hunger games hervorgegangen...
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