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am 29. März 2011
Der Pfarrvikar Willi Hoffsümer ist seit Jahren bereits unterwegs in Sachen Symbol. In vielfachen Ausführungen und zu fast allen Themen menschlichen Seins und kirchlichen Lebens hat er in seiner ruhigen und gründlichen Art der Erarbeitung vielfache Symbole entfaltet und erläutert, um die Botschaft greifbar und sichtbar gestalten zu können.

In seinem neuen Buch nun wendet er sich der Grenze menschlichen Lebens, Tod und Trauer, zu. Sei es im kirchlichen Handeln, sei es aber auch in der Gestaltung durch einen 'weltlichen' Trauerredner, die Feier der Bestattung ist für die Angehörigen ein zentrales Ereignis, dass gar nicht sensibel und empathisch genug bedacht werden kann, um den endgültigen Abschied von einem nahestehenden Menschen in guter Form begehen zu können.

Auf dem Hintergrund dieser Überlegungen ist es ein wichtiges Unterfangen, wie Hoffsümer es ausdrückt, einen 'anschaulichen Rahmen' zu finden, in den das Bild des Verstorbenen eingefügt werden kann. Gerade die visuelle Kraft von Symbolen hat sich dabei in der Praxis als äußerst hilfreich herausgestellt. Ein guter Grund auch für jene, denen der Umgang mit Symbolen (noch) nicht nahe liegt, sich den Gedanken und Anregungen Hoffsümers zumindest vorurteilsfrei zu nähern. Auch in Bezug darauf, dass viele 'moderne' Symbole (Leuchtturm, Tor, Sonneblume u.a.) durchaus christlich gedeutet werden können und daher eine Berührungsangst mit solchen eher ungewohnten Bildern nicht notwendig ist.

So gelingt es Hoffsümer wieder einmal, im Rahmen der 70 Beispielansprachen, neben fast selbsterklärenden Symbolen wie dem Kreuz oder einem Stein, auch ganz überraschend andere Bilder für die Trauerarbeit zu finden. Symbole, die die Aufmerksamkeit anders und neu zu bündeln verstehen. Symbole wie eine Rose (Liebe), Sonne (die einen anzieht, wärmt, zu der man gehen möchte (und kann)), Fußspuren (getragen sein), gar ein Segelschiffmodell (der Anker ist gelichtet) oder ein Labyrinth (die Mitte finden).

70 Anregungen, Bilder, Ansprachen, Hilfen, die dem Pfarrer, Pastor, Vikar, Diakon oder Trauerredner eine Vielzahl von Anregungen und Möglichkeiten an die Hand gegeben, die eigenen Worte an eindrucksvollen und nachhaltig hängen bleibenden Bildern in sehr persönlicher Weise dem je Verstorbenen entsprechend mit anzubinden.

Ein kleiner Anhang bietet einige Texte und Spruchweisheiten und mögliche Einleitungen für Trauergottesdienste.

Wie immer bei Hoffsümer sind die einzelnen Ansprachen ausführlich genug, um mit leichten Veränderungen so gehalten werden zu können, ebenso aber offen genug, um genügend Raum für eigene Ideen und eine persönlichen Ausgestaltung zu lassen.

Das Buch bietet eine hervorragende Hilfestellung für eine andere und bildorientierte Gestaltung von Trauergottesdiensten und ist jedem, der in dieser Berufssituation steht, ohne Abstriche zu empfehlen.
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am 15. April 2011
Das Buch ist aufschlussreich für Menschen, die vorallem mit dem Tod und den Hinterbliebenen zu tun haben.
Mit der Symbolik habe ich mich bisher noch nicht so beschäftigt.
Ich beutze es als Impulsgeber für die Erarbeitung meiner Trauerreden, auch wenn diese weltlich sind.
Abschreiben nutzt daher nichts, aber bei der Auseinandersetzung mit dem Tod in unserer christlich geprägten
Welt hilft es mir schon.
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