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Kundenrezensionen

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am 25. Juli 2011
Im letzten Teil geht es um ein abgelegenes Hotel abseits des bisherigen Handlungsortes Santa Mondega. Mitten in der Wüste, auf einem Fleck namens Devils Graveyard, läd der Hotelbesitzer an Halloween zu einem Gesangswettbewerb namens Return-from-the-Dead. Ähnlich wie bei DSDS geben hoffnungsvolle Gesangstalente Songs vor einer Jury zum Besten, jedoch mit der Einschränkung, dass sie nur verstorbene Musiker imitieren dürfen. Also treten James Brown, Curt Cobain und Elvis um ein Preisgeld in Höhe von 1.000.000 Dollar an. Was jedoch nur wenige ahnen: Der Name Devils Graveyard ist Programm. Der Teufel selbst hat seine Finger im Spiel. Und am Schlimmsten: Der Bourbon Kid ist in der Stadt.

Zunächst einmal kann ich mich der negativen Kritik über Band 3, dass dem Buch der Humor abhanden gekommen wäre, nicht ganz anschließen. Sicher, es ist alles ein wenig ernster, direkter, aufsmauliger. Aber irgendwie wirkt alles auch ein wenig cooler, abgebrühter, eben.. äh, wie schon gesagt: aufsmauliger. Das bügelt es wieder aus. Und abgedreht ist es sowieso, immer noch. Nachdem wir Vampire, Werwölfe und Mumien hatten bekommen wir in diesem Buch nun Zombies und den Teufel persönlich geboten.

Was mir weniger gefällt ist dagegen die zeitliche Einordnung. Band 3 spielt vor Band 1 "Das Buch ohne Namen", jedoch nach den Rückblenden von Band 2 "Das Buch ohne Staben". Um genau zu sein 8 Jahre vor dem eigentlichen Ende und damit 10 Jahre nach der Halloween-Nacht, an der der Bourbon Kid derjenige wurde, der er nun ist. Das verwirrt zunächst, weil einen das am Anfang keiner sagt, jedoch plötzlich Leute fröhlich und munter auftauchen, die eigentlich schon in Band 1 gestorben sind. Aber das ist nebensächlich und legt sich, wenn man verstanden hat, zu welcher Zeit das Buch genau spielt. Was dagegen überhaupt nicht passt:

Das Buch spielt 8 Jahre vor der eigentlichen 'Gegenwart' im Anonymus-Universum und Michael Jackson wird bereits als verstorbener Sänger gelistet. Davon ausgehend das Jackson im Jahre 2009 starb bedeutet das, dass Band 1 in der Zukunft spielte, nämlich im Jahre 2016. Und Band 2 im Jahre 2017 endete. Dämlicher Designfehler, nur damit man einen Schwarzen im roten Thriller-Kostüm beim Casting auftreten lassen kann. Zumal es auch keinen Sinn gibt die ersten beiden Titel einige Jahre in die Zukunft zu verlegen.

Ansonsten aber ganz gelungen. Wer Band 1 & 2 gelesen hat, sollte auch hier zugreifen. Für die ersten beiden Bände vergebe ich gerne 5 Sterne, hier muss ich wegen den Logiklücken in der Geschichte und die etwas verquerten Zeitstrukturen jedoch einen Stern abziehen.
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am 9. Oktober 2011
Oh mein Gott, was für ein Buch. Der erste Teil, war ja schon eine wirkliche Überraschung, vor allem als ich herausfand, das es doch um Vampire ging. Der zweite Teil, war noch besser, brutaler, blutiger, und man erfuhr mehr über den wohl übelsten und kaltblütigsten Mörder aller Zeiten, den Bourbon Kid. Und irgendwie mochte ich ihn danach noch mehr, warum auch immer. Nichts was er tat, konnte mich wirklich erschüttern, nachdem ich wusste, was er durchmachen musste.
Und der dritte, tja, es geht nicht um Vampire oder Werwölfe, sondern um andere Untote. In Devil's Graveyard findet der alljährliche Gesangswettbewerb, Back from the Dead, statt. Hunderte von, mehr oder weniger, guten Sängern nehmen daran teil und der Gewinner erhält einen Vertrag und eine Million Dollar. Doch dieses Jahr läuft das Ganze nicht so ab wie geplant. Denn einer, dem man lieber nicht begegnet, auch nicht bei Tag, ist auf dem Weg dorthin. Ja, es ist der Bourbon Kid.
Diesmal trifft sich die Elite der Auftragskiller. Es ist so, nur 5 Sänger schaffen es ins Finale, und der Gewinner, ist gleichzeitig der Verlierer. Doch dieses Jahr, sollte oder müsste, Gott bei diesem Chaos, weiß ich gar nicht, wie ich es schreiben soll, darf nur ein bestimmter Sänger, oder auch Sängerin, das Finale erreichen. Dafür soll ein bezahlter Killer sorgen. Doch ausgerechnet Sanchez, dieser fette, trottelige Barbesitzer, macht dem ganzen einen Strich durch die Rechnung. Also übernimmt Kid den Job. Mehr oder weniger, töten macht ihm sowieso nichts aus, Bezahlung hin oder her.
Doch bei einer Sängerin kann er sich nicht überwinden, für mich die menschlichste Szene in dem Buch, sie zu töten. Also tötet er halt mal so, einfach jemand anderen. Schließlich hat er kein Gewissen. Doch es taucht noch ein Killer auf und dann wirds wieder richtig blutig, grausam, brutal. Das kenne ich ja schon aus den anderen Teilen. Aber im letzten Drittel erfuhr, oder erahnte ich, worum es wirklich ging. Auch warum einige auf der Bühne waren und die anderen, nicht so viel Glück hatten.
Letztendlich konnte mich das Buch von den ersten Seiten an bereits überzeugen, das habe ich auch nicht anders erwartet. Es war alles enthalten, was es für eine gute Geschichte braucht. Alkohol und Drogen, Waffen, Killer, Blut, Witz, Untote, Romantik, Angst, nein grenzenlose Furcht, Mord und eine gute Portion Spannung. Und leider auch wieder einen, glaube ich zumindest, Cliffhanger. Ich hoffe, doch es einen 4 Band gibt, ich möchte noch mehr über Kid und die andere Meute lesen.

Wertung:
Ich vergebe wieder 5 von 5 Bourbon

Rezension © 2011 by Karina (BuchFluesterer) für BookOla.de
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am 29. Juni 2012
Der Bourbon Kid ist wieder unterwegs, diesmal zu einem Musikfestival der besonderen Art. Unter dem Motto "Back from the Dead" treten Musiker auf, die längst verstorbene Stars darstellen. Da darf natürlich der King - Elvis - nicht fehlen, der in seinem richtigen Leben eigentlich ein Berufskiller ist. Neben Gabriel und Angus halten sich mit dem Kid und Elvis insgesamt vier Killer auf dem Festival auf. Und alle haben es auf die selben Opfer abgesehen. Klar, dass sich da alle in die Quere kommt. Und der Teufel hat auch noch seine Hand im Spiel.

Mir lag nun der dritte Band der Buch-Reihe rund um den Bourbon Kid vor und ich war nicht so begeistert, wie von den beiden Vorgängern. An Witz, Blutrünstigkeit und der Idee steht er zwar Teil 1 und 2 nichts nach, doch hat mir hier irgendwie ein bisschen der Sinn gefehlt bzw. warum der Bourbon Kid hier eigentlich mitmischt.

Zeitlich spielt dieser Band zwischen den ersten zwei Teilen und so ist man Anfang etwas verwirrt, weil Personen auftauchen, (ACHTUNG SPOILER) die im zweiten Band schon gestorben waren. Ich habe leider vorher keinerlei Hinweis gefunden, wann die Geschichte spielt.

Auch hier muss wieder mal gesagt werden, dass die eigentliche Story an einen Tarantino-Film erinnert. Durchgeknallt, blutig und etwas wirr, weil wieder sehr viele Personen darin vorkommen.

Die Reihe übt eine gewisse Faszination auf mich aus, weil man nicht so genau weiß, wo sie denn überhaupt hinführt.

Es bleibt abwarten, ob ein vierter Teil der Reihe erscheint, vielleicht endlich einer, der etwas mehr Licht ins Dunkle bringt.

Fazit:
Nicht so gut, wie die beiden Vorgänger, aber auch lesenswert.

Ich vergebe 8 von 10 Punkten
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am 5. Mai 2016
Seit ich im Juni 2014 „Das Buch ohne Namen“ und „Das Buch ohne Staben“ gelesen habe, bin ich ein Fan des Bourbon Kid. Ich kann nicht genau erklären, warum ich diesen durchgeknallten Serienmörder sympathisch finde und vielleicht sollte mir das zu denken geben, aber ich weiß zumindest, warum ich die ersten beiden Bände der gleichnamigen Reihe liebe. Sie sind Trash. Sie sind Punk. Sie sind hart, dreckig und auf absurde Weise komisch. Die unbarmherzige Einstellung des Autors gegenüber seinen Figuren imponiert mir. Trotzdem mussten knapp zwei Jahre vergehen, bis ich mir endlich den dritten Band „Das Buch ohne Gnade“ vornahm. Wieso ich die Fortsetzung so lange verschleppt habe, kann ich ebenfalls nicht erklären. Vielleicht sind zwei Abenteuer mit dem Bourbon Kid genug für zwei Jahre?

Einmal im Jahr erfreut sich das Hotel Pasadena eines großen Auflaufs von Gästen. Jedes Jahr an Halloween veranstaltet der Inhaber des Hotels, Nigel Powell, ein Festival unter dem Motto „Back from the Dead“. Mitten in der Wüste, auf Devil’s Graveyard, treffen halbwegs talentierte Möchtegernmusiker, Kneipensternchen und abgebrannte Verzweifelte aufeinander, um sich in einem Gesangswettbewerb zu messen. Sie alle begehren das Preisgeld: einen Vertrag über 1 Million Dollar mit Nigel Powell. Kaum jemand weiß, dass Devil’s Graveyard ein gewaltiges Untotenproblem hat. Dieses Jahr sind die auferstandenen Toten jedoch die geringste Sorge der Teilnehmer. Dieses Jahr hat sich der Bourbon Kid selbst zur Party eingeladen und all die Lokalberühmtheiten müssen sich fragen, welches das schlimmere Übel ist: die Zombies oder der schlecht gelaunte Serienkiller aus Santa Mondega?

Ich gebe zu, ich habe mir mein Wiedersehen mit dem Bourbon Kid etwas anders vorgestellt. Besser. Meiner Meinung nach kommt „Das Buch ohne Gnade“ nicht an die beiden Vorgänger heran. Obwohl mein Liebling Bourbon Kid in diesem dritten Band weitaus präsenter ist, hatte ich das Gefühl, dass die Handlung weniger dicht und konsequent konstruiert ist. Sie führt die Geschichte der Reihe eigentlich nicht weiter, sondern wirkte wie eine losgelöste Episode, was mich etwas enttäuschte. Ich hatte erwartet, dass die Komplikationen, die sich am Ende von „Das Buch ohne Staben“ abzeichneten, nun auch thematisiert würden. Leider war das nicht der Fall, trotz des Auftretens mehrerer alter Bekannter. Es war zwar interessant und unterhaltsam, den Barkeeper Sanchez, den Auftragskiller Elvis und die Wahrsagerin Annabel de Frugyen in einer anderen Umgebung als Santa Mondega zu beobachten, doch unglücklicherweise empfand ich die räumliche Begrenzung des Hotels Pasadena eher als Fluch denn als Segen. Diese ist meiner Ansicht nach dafür verantwortlich, dass die Verbindung der Szenen nicht mehr so zufällig-absurd geriet, wie ich es aus den Vorgängern gewohnt war. Ich wusste diese surrealen Verstrickungen sehr zu schätzen und fand es schade, dass Anonymus diese spezielle Eleganz entglitt. Häufige Perspektivwechsel trugen darüber hinaus dazu bei, dass ich viele Szenen mehrfach aus verschiedenen Blickwinkeln erlebte, was die Handlung künstlich steckte und sie bisweilen langatmig erscheinen ließ. Deswegen war „Das Buch ohne Gnade“ nicht weniger rasant oder witzig, mich beschlich jedoch der Eindruck, dass es kaum genug inhaltliche Substanz enthielt, um die knapp 430 Seiten zu füllen. Nichtsdestotrotz bot das neue Setting auch einen gewaltigen Vorteil: haufenweise neue Figuren, die Anonymus das Zeitliche segnen lassen konnte. Die Todesrate ist im dritten Band der „Bourbon Kid“ – Reihe ungebrochen hoch, allerdings ließ der Autor dieses Mal meist Statisten über die Klinge springen, zu denen ich keine tiefere Beziehung aufgebaut hatte. Angesichts dessen, dass ich darauf eingestellt war, mich erneut von zahllosen liebgewonnenen Charakteren verabschieden zu müssen, empfand ich es als angenehme Abwechslung, mir einmal keine kaum Sorgen um meine Favorit_innen machen zu müssen, obwohl Anonymus sie mit einer neuen Bedrohung konfrontierte: Zombies. Was ist von einem Ort, der Devil’s Graveyard heißt, auch anderes zu erwarten? Da bekommt die Redewendung „Die Wüste lebt“ gleich mal eine ganz neue Bedeutung. Ein wenig überrascht war ich trotzdem, denn ich bin irgendwie davon ausgegangen, dass es sich bei den lebenden Toten abermals um Vampire handeln würde. Letztendlich passt es aber zu Anonymus, sich kommentarlos einer weiteren übernatürlichen Spezies zuzuwenden. Ich glaube, er hatte eben einfach Bock, über Zombies zu schreiben.

Je länger ich über „Das Buch ohne Gnade“ nachdenke, desto mehr wächst in mir die Hoffnung, dass dieser dritte Band eine Verbindung zur übergeordneten Handlung der Reihe hat, die ich einfach noch nicht abschätzen kann. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Anonymus die ursprüngliche Geschichte so sträflich vernachlässigt und links liegen lässt, obwohl sie noch nicht abgeschlossen ist. Bisher zeichneten sich die Bände immer durch eine beeindruckend runde Konstruktion aus. Vielleicht braucht er dieses Mal lediglich mehr Anlauf, um den Kreis zu schließen. Ich vermute, dass die Fortsetzung „Das Buch des Todes“ das Finale der Reihe darstellt – es wäre möglich, dass die verbindenden Fäden erst dort zu Tage treten. Das sähe Anonymus ähnlich. Dementsprechend werde ich „Das Buch des Todes“ auf jeden Fall lesen. Ich will wissen, wie „Das Buch ohne Gnade“ in die Reihe hineinpasst.
Ich weiß nicht genau, wie ich „Das Buch ohne Gnade“ empfehlen soll, denn welchen Wert es für die Reihe hat, ob man es lesen muss oder getrost auslassen kann, kann ich noch nicht sagen. Für sich genommen ist ein solider Urban Fantasy – Roman, der den Leser_innen nichts abverlangt, außer einer gewissen Unempfindlichkeit gegenüber Blut und Tod. Anonymus will nicht fordern. Er will unterhalten, schockieren. Und das ist ihm durchaus gelungen.
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am 26. Juli 2011
Es ist einfach der HAMMER!!!
Ohne damit zu viel zu verraten, ist der Bourbon Kid mal wieder in Höchstform und lässt es krachen!
Das Buch fesselt in seiner Geschichte ebenso wie seine beiden Vorreiter "Das Buch ohne Namen" und "Das Buch ohne Staben". Und auch wenn es teilweise immer um dieselben Menschen(?) und im groben immer um eine ähnliche Story geht, so ist sie doch wunderbar geschrieben, mit Witz, Brutalität und Zynismus, es macht einfach nur Spaß das ganze zu verfolgen :)
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am 3. Juli 2011
Voller Vorfreude auf den dritten Teil der Kid-Serie- die ersten beide Teile waren wirklich ein Fest- muss ich leider feststellen, daß der dritte Teil höchstens Durchschnitt ist. Ich musste mich wirklich diesmal durch den Roman kämpfen, die ersten beiden Teile waren in Windeseile durchgelesen.
Die Idee mit dem Gesangswettbewerb ist ganz nett und der Autor wollte evtl. die vielen Casting-Shows von heute aufs Korn nehmen, leider nimmt der Wettbewerb doch einen zu großen Teil des Romans für sich in Anspruch.
Der Autor hätte sich auf seine wahren Stärken berufen sollen, die auf den letzten 30 Seiten wieder etwas zum Vorschein kommen, aber das Ganze dann auch nicht mehr retten können. Leider wurde die Hauptstory um das Hotel am Ende auch nicht für mich zufriedenstellend geklärt, was bei den ersten beiden Teilen bisher immer wunderbar funktioniert hat.
Vielleicht war es so gewollt, daß der Kid diesmal etwas fahrig und 'weich' wirkt, immerhin ist er in dem Roman noch recht jung, das Ganze spielt vor den beiden ersten Teilen. Hier kommt am Anfang noch etwas Interesse auf, weil zunächst Personen auftauchen, die nach und nach in den ersten beiden Teilen umgebracht werden, und der Leser erstmal den kausalen Zusammenhang ordnen muss.
Einige Elemente sind der Hit und typisch für diese abgefahrene Serie, wie das Sch.. M.. Bier, leider reichts dieses Mal aber wie gesagt nur für höchstens Durchschnitt.

Hoffe, daß es ein typischer Cliffhanger diesesmal ist und hoffe auf einen guten vierten Teil!
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am 3. November 2012
Die ersten beiden Teile habe ich wirklich verschlungen und wollte nichts Anderes machen, bis ich sie nicht zu Ende gelesen hatte. Beim dritten Teil war das aber anders:

Ich will nicht sagen, dass das Buch schlecht ist, nur ich hatte mir einfach etwas Anderes erwartet. Ich finde es ein wenig störend, dass es zeitlich noch vor dem ersten Band liegt. Im zweiten Teil sind einige Dinge geschehen, deren Verlauf mich sehr interessiert hätte (z.B. Bourbon Kid und Beth). Es war schon ganz interessant auch etwas von früher zu lesen, aber auf den weiteren Verlauf hätte ich mich eben mehr gefreut.
Was mir auch nicht gefiel, war die Hauptstory. Das ganze Buch handelt von einem einzigen Tag (wenn ich mich jetzt nicht irre) und dabei geht es nur um einen Gesangswettbewerb. Und darüber zu lesen finde ich doch ein wenig uninteressant - das ist so als würde man ein Buch über eine Castingshow (zb DSDS) lesen, bei der gemordert wird. Das war nicht ganz mein Fall - aber gut, dafür kann das Buch nichts. Der Schreibstil selber ist wie in den vorigen beiden Teilen gleich gut, nur ich finde, dass der Humor ein wenig nachgelassen hat - genau so wie die Spannung.

Fazit: Lesen kann man es, aber ich würde dafür kein Geld ausgeben, sondern es mir aus der Bücherei ausleihen.
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am 22. Juni 2011
Die mittlerweile schon riesige Fangemeinde von Bourbon Kid & Co wird den neuen Roman des mysteriösen "Anonymus" schon sehnsüchtig erwartet haben. Nach "Das Buch ohne Namen" und "Das Buch ohne Staben" führt nun "Das Buch ohne Gnade" die Story um den brutalen und doch irgendwie sympathischen Killer Boubon Kid weiter.

Dieses Mal allerdings spielt die Handlung nicht in dem legendären, aber fiktiven Küstenstädtchen Santa Mondega, sondern weit davon entfernt, mitten in der Wüste nahe dem sogenannten Devil's Graveyard (ja - der Name ist hier eindeutig Programm), auf den sich an Halloween kein Einheimischer wagt. Doch ausgerechnet an Halloween findet genau dort in einem großen Hotel des Multimillionärs Powell ein großes Musikfestival statt - mit dem bezeichneten Namen "Back from the Dead" - auf dem die Imitatoren längst verstorbener Künstler einen Gesangswettbewerb austragen. Doch wie in Santa Mondega sind es nicht nur "normale" Menschen, sondern auch Zombies und Vampire, die sich ein Stelldichein geben.

Zufälligerweise an diesen Ort verschlägt es Santa Mondega's Barbesitzer Sanchez, der nach den blutigen Ereignissen der Vergangenheit nur zu gerne eine gewonnene Reise antritt - gemeinsam mit der sogenannten Mystischen Lady, die der Fangemeinde von Anonymus ebenfalls bekannt ist. Und da auch der Killer Elvis sein musisches Talent auf den Prüfstand stellen will und Boubon Kid auf seiner Flucht vor der Polizei ebenfalls hier landet, dürfte nun auch dem naivsten Leser dämmern, worauf alles hinausläuft. Richtig - auf eine mindestens ebenso coole, wie durchgeknallte, auf alle Fälle aber extrem blutige Fortsetzung von "das Buch ohne Staben".

Wie schon in den beiden Vorgängerromanen zeichnet sich "Das Buch ohne Gnade" durch eine durchgängig spannende Story aus, die ihre Anleihen im klassischen Horrorgenre, aber noch mehr in den blutrünstigen, brutalen und eher oberflächlichen Story's der Splatter-Taschenromane bzw. Trash-Movies sucht und defintiv auch findet. Das ganze ist dann mit einem sehr eigenwilligen und skurillen Humor versetzt und enthält nette Querbezüge und Zitate aus bekannten Songs und Filmen. So ist es sicherlich kein Zufall, dass der DJ beim Songcontest in einem bestimmten Moment ausgerechnet "Live an let die" von Paul McCartney spielt. Überhaupt werden die Musikfreunde der 70iger und 80iger Jahre voll auf ihre Kosten kommen, denn von James Brown über Janis Joplin, Jonny Cash, Freddie Mercury bis hin zu Michael Jackson ist alles vetreten - natürlich "nur" als Double.
Ansonsten hat sich eigentlich nichts geändert - lediglich die Anleihen an Tarantino und seinen Kumpel Rodriguez sind noch deutlicher, denn das Grundszenario erinnert extrem an den berühmten "Titty Twister" aus "From Dusk till Dawn".

Natürlich wird es bei "Das Buch ohne Gnade" so sein, wie bei den beiden Vorgängerromanen: dieser Horrortrash wird die Leserschaft polarisieren. Mir gefällt es weiterhin und Abnutzungserscheinungen verspüre ich immer noch nicht. Das Buch ist gnadenlos konsequent durchgeknallt, abgefahren, trashig, spannend, witzig, brutal - einfach nur gut! Wer's mag, der wird nicht davon loskommen. Wer's nicht mag, der wird es schon nach den ersten 10 Seiten feststellen. Von daher lohnt sich die praktische Funktion hier in Amazon "Blick ins Buch" zu nutzen. Wie auch immer: bezüglich Risiken und Nebenwirkungen durch das Lesen dieses Buches befragen Sie bloß keinen Arzt oder Apotheker... höchstens Bourbon Kid - allerdings sind Sie danach höchstwahrscheinlich tot *lach!!!!
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am 30. Juni 2011
Die Vorfreude war groß,nach den wirklich guten Vorgängern. Aber ich merkte schon nach den ersten 100 Seiten,irgendwas fehlt mir...
Es fehlt wirklich von allem etwas. Es baut sich auch keine wirkliche Spannung auf. Ich hatte auf eine Story fortsetzung gehofft,aber irgendwie spielt das Buch zwischen Teil 1 und 2. Wieso wird die Story um den Barkeeper Sanchez aufgebaut? Finde ich eher unpassend. Das Finale ist auch sehr dürftig,dachte da kommt nochmal was,aber aufeinmal war Ende. Das Buch ist nicht schlecht,aber für die Neueinsteiger empfehle ich erstmal "nur" die beiden ersten guten Teile. Sofern Band 4 erscheinen sollte,würde ich mich auf eine Fortsetzung des 2 Bandes freuen.
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am 29. April 2016
Band 1 und 2 haben mich begeistert. Dieses Buch ebenso. Jetzt sind noch Untote dabei und es dreht sich alles mehr oder weniger um einen Gesangswettbewerb in einem Hotel, in dem nur Künstler imitiert werden dürfen, die bereits tot sind. Super lustig und wieder einmal sehr sehr spannend und unterhaltsam.

Wow!
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