Kundenrezensionen


56 Rezensionen
5 Sterne:
 (29)
4 Sterne:
 (9)
3 Sterne:
 (11)
2 Sterne:
 (6)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen grandioser Nachfolger
Schon "das Gold der Maori"hat mir gut gefallen, da der Roman viel Informationen über die Besiedelung Neuseelands lieferte und die damaligen Lebensverhältnisse der Einwanderer gut nachvollziehbar schilderte.
In ihrem neuen Buch"Im Schatten des Kauribaums"läßt Sarah Lark den Leser am friedlichen Protest der Maoris teilnehmen, die sich gegen die...
Veröffentlicht am 23. Februar 2011 von robby-lese gern

versus
19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sie kann es eigentlich besser...
Zusammenfassend gesehen ist dieser Teil bisher das schlechteste Buch, das ich von Sarah Lark gelesen habe. Ihr Schreibstil ist super, er lädt zum Eintauchen ein, Spannung wird erzeugt, aber die Geschichte ist stellenweise einfach soooo langweilig und irgendwie hat Lark es immer geschafft, dass entweder die Geschichte rund um Violet spannend war und dann ein...
Veröffentlicht am 2. April 2011 von Philothea


‹ Zurück | 1 26| Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen grandioser Nachfolger, 23. Februar 2011
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Im Schatten des Kauribaums: Roman (Taschenbuch)
Schon "das Gold der Maori"hat mir gut gefallen, da der Roman viel Informationen über die Besiedelung Neuseelands lieferte und die damaligen Lebensverhältnisse der Einwanderer gut nachvollziehbar schilderte.
In ihrem neuen Buch"Im Schatten des Kauribaums"läßt Sarah Lark den Leser am friedlichen Protest der Maoris teilnehmen, die sich gegen die Landvereinnahmung durch die neuseeländische Regierung zur Wehr setzt.Aber auch die Einführung des Frauenwahlrechtes, das Neuseeland als Vorreiter auf diesem Gebiet einführte und der Kampf dahin, sind Themen dieses Buches.

Wir treffen viele Personen aus dem Buch "Das Gold der Maori"wieder, obwohl es nicht zwingend notwendig ist,den Vorgängerband gelesen zu haben,da vieles erklärt wird und jeder Band für sich abgeschlossen ist."Im Schatten des Kauribaums" beschäftigt sich auch mehr mit den Lebenswegen der Kinder aus dem vorgenannten Buch.Die Umstände,unter denen einfache Frauen dort leben mussten,rechtlos und häufig der Gewalt ihrer Ehemänner ausgeliefert läßt den Leser schon so manches Mal schaudern.
Sicherlich gibt es in diesem Buch auch wieder Liebesgeschichten,denen der Leser mit Spannung folgen kann,ich fand es aber erfrischend, dass Sarah Lark diese nicht in den Mittelpunkt ihres Buches stellt.Die Lebensweise der Maori und ihre Bräuche, ebenso wie das Leben der Einwanderer sind vorherrschend in ihrem Buch.Ihre flüssige Schreibweise läßt den Leser diesen 800 Seiten "Schinken"schneller durchlesen als ihm lieb ist und ich hoffe, dass dieses Buch noch nicht der Abschluss dieser Reihe ist.Mich hat er bestens unterhalten und ich freue mich schon auf den nächsten Band.
Wunderbare Lektüre zum Abschalten, die ich gerne weiterempfehle.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen guter II. Band, 8. Mai 2011
Von 
Christian Döring "leseratte" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Im Schatten des Kauribaums: Roman (Taschenbuch)
Während die Indianer Nordamerikas stark im Bewusstsein unseres Kulturkreises verhaftet sind, haben es die Maoris in Neuseeland viel schwieriger zur Kenntnis genommen zu werden.

Die ehemalige Reiseleiterin Sarah Lark führt uns in ihrem II. Band ihrer Familiensaga in das Neuseeland des Jahres 1875. Man muss übrigens nicht den I. Band gelesen haben um diesen zu verstehen, wobei "Das Gold der Maoris" ebenfalls eine wunderbar erzählte Geschichte war.

Das Ehepaar Drury träumt auf der eigenen Schaffarm von einer reichen und friedlichen Zukunft. Dieser Traum wird zerstört als die älteste Tochter des Hauses Matariki von ihrem leiblichen Vater, einem Maori - Häuptling entführt wird. Literarisch sehr geschickt nimmt Sarah Lark nun beide Familien ins Visier.

Die Autorin weiß um die gute Mischung aus Liebe, historischen Fakten und dichterischen Freiheiten, deshalb landen ihre Bücher auch nie in der Schublade "Kitsch".

Sarah Lark weiß ebenfalls um die Gefährlichkeit von mehrbändigen Werken. Wird das erste Buch begeistert aufgenommen, haben es die folgenden oft schwer. In diesem Falle konnte ich mich jedoch davon überzeugen, dass "Im Schatten des Kauribaums" dem I. Band ebenbürtig ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung, 24. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Im Schatten des Kauribaums: Roman. (Audio CD)
"Im Schatten des Kauribaums" ist eine gelungene Fortsetzung von "Das Gold der Maori". Aber man sollte den ersten Teil auch vorher gelesen/gehört haben, da man sonst Probleme haben könnte, die Personen einzusortieren. Sarah Lark hat die Themen Maori-Kriege und Frauenrechte interessant in eine Familiensaga eingebunden. Die Geschichte von Matariki, einer Halb-Maori, die ihren Platz im Neuseeland des ausgehenden 19ten Jahrhunderts sucht, sowie Ihrer Freundinnen wird von Dana Geissler spannend rübergebracht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sie kann es eigentlich besser..., 2. April 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Im Schatten des Kauribaums: Roman (Taschenbuch)
Zusammenfassend gesehen ist dieser Teil bisher das schlechteste Buch, das ich von Sarah Lark gelesen habe. Ihr Schreibstil ist super, er lädt zum Eintauchen ein, Spannung wird erzeugt, aber die Geschichte ist stellenweise einfach soooo langweilig und irgendwie hat Lark es immer geschafft, dass entweder die Geschichte rund um Violet spannend war und dann ein langweiliges Matarikikapitel daher gekommen ist oder die Matarikigeschichte spannend war und man sich im nächsten Kapitel mit Violet langweilt. Vielleicht ging ich auch mit den falschen Erwartungen an das Buch heran: Ich habe mir einen zweiten Teil einer tollen Familiensaga erwartet und nicht eine Geschichte über die Widerstandsbewegung/-kämpfe der Maori. Der Maori-Teil war mir viel zu breitgetreten... es sind jedenfalls nicht sie, warum ich zu den Büchern von Sarah Lark greife und mir waren auch zu viele Maori-Wörter drinnen und irgendwann klang dann alles nur mehr gleich.
Die politischen Geschehnisse der damaligen Zeit (Erlangung des Frauenwahlrechts) mögen zwar SEHR wichtig gewesen sein (immerhin ist ja Neuseeland das erste Land gewesen, dass das Frauenwahlrecht eingeführt hat!?), aber es war für mich stellenweise dann doch unglaublich uninteressant zu lesen...

Apropos Familiensaga: Ich fand es auch verwunderlich, dass ein Mädchen aus England hingezogen werden musste. - Und wenn ich gerade dabei bin: Eine gewisse Ausbreitung einer Liebesbeziehung kam mir auch irgendwie unrund vor und hat mich jetzt nicht gerade vom Hocker gerissen.
Die Figuren blieben alle irgenwie blass und keiner hat wirklich viel Eindruck auf mich hinterlassen. Wie schon im ersten Teil habe ich einfach die Personen aus der anderen Saga regelrecht vermisst bzw mich richtig nach ihrer Frische gesehent, weil mir die Figuren in dieser Saga/diesem Band so kühl und unnahbar erschienen.

Der flüssige und doch spannende Schreibstil von Sarah Lark rettet das Buch von einem Verriss und über weite Stellen war es ja sehr spannend zu lesen, was aber nicht an der Geschichte lag..
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zweiter Teil einer großen Saga, 23. Juni 2011
Von 
Giuseppe Gerhards - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Im Schatten des Kauribaums: Roman. (Audio CD)
Sarah Lark, die mit diesem Hörbuch den zweiten Teil einer britisch-neuseeländischen Familiensaga vorlegt, könnte man eigentlich als typisch englische Schriftstellerin durchgehen lassen. Ihre Kenntnis der Geschichte und Kultur Großbritanniens und der Common-Wealth-Nationen (Neuseeland insbesondere) und der dezidierte, niemals aufdringliche und schlichte Sprachstil machen aus ihr den Prototyp der stilvollen Lady. Umso erstaunlicher ist da die Tatsache, dass Sarah Lark das Pseudonym einer deutschen Schriftstellerin ist, die den Großteil des Jahres in Spanien lebt und ganz nebenbei auch noch mit dem nächsten Kunstnamen, Ricarda Jordan, farbenprächtige und äußerst spannende Mittelalterromane vorlegt. Woher sie all diese Facetten und Blickrichtungen hat? Nun, immerhin war sie einst Reiseleiterin und ist studierte Psychologin. Das sind ja schon mal interessante Erfahrungen, aus denen sich trefflich speisen lässt.
Dass sie dazu ihre Doktorarbeit über das Thema Tagträume erfolgreich abschloss, lässt Leseratten und Imaginationsfreunde hellhörig werden. Sarah Lark ist also nicht nur literarisch, sondern auch wissenschaftlich nachweislich eine Expertin für das Reisen in andere Welten - für den Traum der Prosa und für den magischen Zauber menschlicher Vorstellungskraft. Da nimmt es kein Wunder, dass Religion und Kultur der neuseeländischen Ureinwohner, der Maori, eines von zwei Kernthemen dieses Hörbuches wird. Wie auch sein Vorgänger, Das Gold der Maori, besticht Lark mit überzeugender historischer Unterfütterung ' und auch dafür gibt es eine Erklärung: auch im Studienfach Geschichte hat die Autorin einen erfolgreichen Studienabschluss.
Die irischen und englischen Auswanderer nach Neuseeland (egal, ob ungewollt oder nicht) die in Band Eins eine fesselnde Kombination aus historischem Roman und Liebesgeschichte in einer in sich wachsenden Story bildeten, sind auch im zweiten Teil in einem ähnlichen Handlungsstrang gelungen. Viel stärker aber sind hier zu Beginn (und über einen langen Zeitraum) zwei unterschiedliche Handlungsstränge miteinander verknüpft, die beständig hin- und herspringen. Matariki, leibliche Tochter der Protagonisten aus Band Eins, Lizzie, und dem Maori-Häuptling Kahu Heke, wird von letzterem entführt und als Sinnbild der Revolution der Maori gegen die pakeha (die Weißen) instrumentalisiert. Die Herrschsucht, die Rücksichtslosigkeit und Autarkie der Eroberer ist historisch eigentlich nur in Neuseeland so eindringlich und letztlich auch erfolgreich bekämpft worden, auch wenn in der Geschichte, die im 19. Jahrhundert spielt, davon erst die zarten Ursprünge zu erkennen sind. Dass Lark dabei tief in die Imaginations- und Konstruktionskiste greift, ist dabei unerheblich, ermöglicht aber so den moralischen Konflikt (Eroberer versus Eroberte) auch auf häufig humorvolle Art und Weise zu versinnbildlichen.
Familienschicksale bilden die emotionale Grundlage auf der das Hörbuch basiert, nicht minder ist dies in der Partnerstory auf den britischen Inseln der Fall, wo ein heranwachsendes Mädchen sich im Drama unterwürfiger Mütter, saufender Väter, Arbeitslosigkeit und Armut auf eine mutige und abenteuerliche Reise wagt, die sie ach aufgrund eines tragischen Unfalls allein bestehen muss. Vielleicht nicht immer realistisch, aber psychologisch äußerst wertvoll und vorbildhaft, wie Mut und Charakterstärke auch in derartigen Situationen erwachsen können. 471 Minuten lang werden die Hörerinnen und Hörer von anfänglich nicht immer leichtem Dualplot mit vielen Verflechtungen und Protagonisten in eine klare und ausgeklügelte Botschaft herangeführt. Die zeitweilige Langatmigkeit der schriftlichen Version ist beim Hörbuch nicht mehr gegeben.
Daran liegt auch Dana Geissler, die schon den ersten Teil mit ihrer kongenialen Stimme zum perfekten Treibstoff für eine Reise ins Reich der Fantasie gemacht hat. Man taucht ab und ein, und doch bewahrt sich Geissler diesen schlichten, klaren, fast schon vorsichtig zärtlichen Stil der Autorin bei.
Lark hat sich im Rahmen ihrer früheren Berufung als Reiseleiterin von Neuseeland und ihrer atemberaubenden Landschaft anziehen lassen. Diese Verehrung drückt sie in herrlichen Büchern aus, die nicht nur psychologisch spannend gestrickt sind, sondern die auch zeigen, warum es Möglichkeiten gibt sich, anders als in Nord- oder Südamerika, mit Ureinwohnern im wahrsten Sinne des Wortes auseinander zu setzen. Das emotionale Beziehungsgeflecht des Menschen bildet dabei immer die spannende Grundlage ihrer Romane.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöne Unterhaltung, 11. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Im Schatten des Kauribaums: Roman. (Audio CD)
Das Hörbuch bietet tolle Unterhaltung in schöner Länge von 6 CDs.
Die Geschichte ist komplex und nachvollziehbar. Man lernt ein bisschen etwas über die Geschichte Neu Seelands, es wird eine Menge geliebt und gelitten, schöne Frauen, schöne Pferde, Schurken und Ganoven... es gibt von allem etwas.
Wer den ersten Teil gemocht hat, wird auch hier auf seine Kosten kommen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Band 3 der Neuseeland-Reihe, 13. Oktober 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Im Schatten des Kauribaums: Roman (Taschenbuch)
Inhalt:

Matariki und Violet sind zwei Mädchen, die unterschiedlicher nicht leben könnten. Violet lebt in einer Bergarbeitersiedlung, wird von ihrem Vater geschlagen und will nichts lieber, als ein ruhiges, schönes Leben leben.
Matariki lebt in Neuseeland als Tochter eines kleinen Schafbarons und Halbmaori und kämpft, erst unfreiwillig, dann aber engagiert, für die Rechte der Maori und der Frauen.

Meinung:

Das ist ein sehr schönes Buch. Die Charaktäre sind ausgefeilt und auch die Nebencharaktäre schön dargestellt. Ich musste Lachen (wenn auch nicht viel, es ist ja auch keine Komödie), habe mitgefiebert und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Etwas gestört hat mich wieder einmal, dass von Kapitel zu Kapitel gewechselt wurde zwischen Violet und Matarike, was vor allem in spannenden Momenten echt nervig war. Aber auch so wollte ich unbedingt weiterlesen. Und die entsprechenden Kapitel waren recht kurz, so dass ich schnell wieder wusste, wie es weitergeht.
Erstaunt hat mich, dass Sarah Lark ein Pseudonym und sie eigentlich eine deutsche Autorin ist. Umso spannender finde ich, wie sehr sie sich in die neuseeländische Geschichte eingearbeitet hat, denn alles wirkt sehr autentisch und im Nachwort wird noch mehr erklärt.

Einen Punktabzug gibt es aber noch zusätzlich, weil es zwischendurch Teile gab, die nicht so interessant waren und die man, meiner Meinung nach, vielleicht kürzen oder sogar komplett weglassen hätte können.

Fazit:

Ich will jetzt unbedingt nach Neuseeland.;-)

P.S.: Das Buch ist in sich abgeschlossen und gut für sich zu lesen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider wenig neues von Sarah Lark, 25. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Im Schatten des Kauribaums: Roman (Taschenbuch)
'Im Schatten des Kauribaums' ist die Fortsetzung des letzten Buches von Sarah Lark ('Das Gold der Maori') und beschreibt das Leben der nächsten Generation in Neuseeland.
Kathleen und ihr Mann Reverend Peter Burton reisen nach Irland, um sich um ein geerbtes Haus zu kümmern. Dort lernen sie die junge Violet kennen, die mit ihrer jüngeren Schwester Rosie unter den Alkoholexzessen von Vater und Bruder leidet und krampfhaft nach einem Weg aus ihrer Situation sucht. Die gesamte Familie wandert nach einigen Zwischenfällen mit den Burtons nach Neuseeland aus, doch die Situation für Violet wird immer schlimmer. Sie wird von einem Freund ihres Bruders vergewaltigt, als sie schwanger ist, muss sie diesen heiraten und sieht kaum noch einen Ausweg aus ihrem Leben.
Der zweite Handlungsstrang beschäftigt sich mit Matariki, der Tochter von Lizzie und dem Maorihäuptling Kahu Heke. Sie wird von ihrem leiblichen Vater entführt und soll als Kriegerprinzessin eine Bewegung gegen die Pakeha, die weißen Siedler in Neuseeland anführen. Ihr gelingt jedoch die Flucht, woraufhin sie längere Zeit in einem Maori-Dorf lebt und sich später stark in der Emanzipationsbewegung engagiert, wo sich dann auch die Wege von ihr und Violet kreuzen.
Meine Meinung
Das Buch ist wie alle Bücher von Sarah Lark sehr gut geschrieben, mit Hintergrundwissen über die Ureinwohner Neuseelands angereichert und es macht Spaß es zu lesen. Da ich es jedoch direkt im Anschluss an das 'Das Gold der Maori' gelesen habe, war deutlich zu erkennen, dass der Autorin offensichtlich bei diesem Band langsam die Ideen zur Gestaltung der Charaktere und der Geschichten ausgingen. Violets Geschichte ist der von Kathleen aus dem ersten Band einfach zu ähnlich, sie hat einen gewalttätigen Mann und einen Sohn von ihm, der sich gegen sie stellt und ihre Versuche, aus der Ehe zu fliehen an den Vater verrät und den sie am Ende zurücklässt. Diese Geschichte deckt sich fast vollständig mit dem ersten Band und bietet wenig Neues für den Leser. Lediglich die Aspekte der Emanzipationsbewegung, in der Violet sich engagiert, geben der Geschichte einen neuen Hintergrund und verhindern, dass das Gefühl aufkommt, das gleiche Buch ein zweites Mal zu lesen.
Die Geschichte von Matariki ist zwar interessant, aber zum Teil etwas langatmig geschrieben. Hier wird die Spannung längst nicht so gut gehalten wie noch im ersten Band, dennoch ist die Geschichte um Matariki etwas Neues und eröffnet der Handlung rund um die Frauenbewegung in Neuseeland neue Möglichkeiten, die von der Autorin zum Teil auch genutzt werden, beispielsweise wenn es um die Verknüpfung der Frauenrechte mit den Rechten der Maori geht.
Fazit
Im direkten Vergleich zum ersten Band der Geschichte schneidet das Buch zwar schlechter ab, dennoch ist es ein flüssig lesbares und interessantes Buch, leider ohne die kreativen Ideen der bisherigen Bücher von Sarah Lark. Auf jeden Fall empfehlenswert, wenn man einfach in eine andere Welt abtauchen möchte und keine anspruchsvolle Story erwartet.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es gibt bessere Bücher von Sarah Lark, 17. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Im Schatten des Kauribaums: Roman (Taschenbuch)
Ich habe bereits die erste Neuseeland-Trilogie von Sarah Lark, sowie den Vorgänger-Band von "Im Schatten des Karibaums" gelesen. Leider muss ich sagen, dass ich zu Anfang von den Büchern sehr begeistert war, sie meiner Meinung nach aber nach und nach schlechter wurden. Bereits "Das Gold der Maori" konnte mich nicht mehr so fesseln, aber dieses Buch war mit Abstand das langatmigste.

Wie einige andere Rezensenten fand auch ich den Wechsel der Kapitel von Matariki bzw. Violet nicht gelungen, da jeweils die Kapitel einer Person weitaus weniger spannend waren als die der anderen. Ich konnte meist den Kapiteln über Matariki wenig abgewinnen (außer die über ihre Entführung am Anfang des Buches) und hätte sie am liebsten übersprungen, um mehr über Violets Geschichte zu erfahren. Insbesondere Matarikis Leben in Parihaka fand ich recht langweilig. Ansich schätze ich aber Larks gute Recherche über die Ureinwohner Neuseelands und empfand auch die vielen Maori-Wörter nicht als störend.

Insgesamt hätte das Buch, was mit 846 Seiten ohnehin sehr dick ist, drastisch gekürzt werden können. Alle Geschichten wirkten irgendwie künstlich in die Länge gezogen.

Zu den Charakteren lässt sich sagen, dass sie ziemlich klischeehaft sind. Violet das arme unschuldige Mädchen, das alles mit sich machen lässt, um die kleine Schwester zu schützen und die starke, toughe Matariki, die es kaum erschüttert, dass der Mann den sie liebt sie schwanger sitzen lässt und sich für sein eigenes Kind überhaupt nicht interessiert. Leider konnte keiner so recht meine Sympathie gewinnen...

Der Teil über Heathers lesbische Beziehungen wirkte irgendwie fehl am Platz, vielleicht weil Heather zu Anfang des Buches eher eine Nebenrolle spielte und später dann doch ausführlicher auf sie eingegangen wurde.
Schade fand ich auch, dass die Hauptpersonen des ersten Bandes (Lizzy, Michael und Kathleen) fast gar keine Rolle mehr spielten.

Auch konnten mich die Liebesgeschichten zwischen Matariki und Kupe, sowie zwischen Violet und Sean nicht überzeugen. Ich hätte mir hier etwas mehr Romantik gewünscht.
Dennoch gefällt mit der Schreibstil der Autorin nach wie vor gut, den Fortsetzungsband werde ich mir wohl aber nicht mehr kaufen...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Allzu konstruiert, 18. April 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Im Schatten des Kauribaums: Roman (Taschenbuch)
Bisher habe ich Sarah Lark als eine gute Unterhaltungsschriftstellerin kennen gelernt, die sorgfältig recherchierte und daraus eine interessante Geschichte wob. leider ist das bei diesem Buch aber nicht der Fall. Mag sein, sie hat zu viel recherchiert, auch das soll ja möglich sein. Auf jeden Fall habe ich den Eindruck gewonnen, dass die im Buch vorkommenden Personen nur deshalb ersonnen wurden, um das eigene Wissen über Neuseeland und seine Geschichte an den Mann - oder eher: die Frau - zu bringen. Die Personen wirken merkwürdig unlebendig, ihre Charaktere sind nicht überzeugend psychologisch entwickelt, Unwahrscheinlichkeiten häufen sich, so dass ich nach relativ kurzer zeit die Geduld mit ihnen verlor. Den steten Wechsel zwischen einem Matariki-Kapitel (ist die stark!!!, und das so ganz alleine!!!, sehr unwahrscheinlich) und Violet-Kapitel (warum musste die aus England anreisen?, die Vorgeschichte reizt alles an dramatischen Geschehnissen aus, ebenfalls sehr unwahrscheinlich) finde ich auch nicht gelungen. Je länger man liest, umso mehr empfindet man diesen Aufbau als sehr zwanghaft und ermüdend. Auch sprachlich finde ich dieses Buch eher flach. Insgesamt: uninteressant (trotz der eigentlich sehr interessanten historischen Hintergründe), allzu konstruiert und langweilig. mir scheint, die Autorin wollte zu schnell ein Buch "nachschieben". Eine längere Warte- und Entstehungszeit wäre ihr anzuraten gewesen. Schade, aber dieser Roman ist wirklich flach und enttäuschend.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 26| Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Im Schatten des Kauribaums: Roman
Im Schatten des Kauribaums: Roman von Sarah Lark (Taschenbuch - 30. Mai 2011)
EUR 15,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel