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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Durchgeknallt, brutal, abgefahren, blutig - einfach gut!
Dass sich um den Autor von "Das Buch ohne Namen" und "Das Buch ohne Staben" Legenden ranken... dass die Leserschaft rätselt, wer wohl sich hinter dem Pseudonym "Anonymus" versteckt... dass hoch emotional gestritten wird, ob es sich um Schund oder um ein Meisterwerk handelt.... all das passt wie die Faust aufs Auge zu diesem vollkommen ungewöhnlichen, keinem...
Veröffentlicht am 17. November 2010 von Lesezeichen

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwache Horror-Thriller-Fantasy-Vampir-Gothic-Liebesromanmixtur
Virales Marketing nennt sich die Methode, mit der die Vertriebsleute des Kölner Lübbe Verlages antraten, „Das Buch ohne Staben“ bekannt zu machen: Dutzende Blogger und Online-Communities, die im weitesten Sinne mit Büchern zu tun haben, bekamen geheimnisvolle Post eines „Bourbon Kid“, der ein „Buch ohne Staben“...
Vor 20 Monaten von Ruprecht Frieling veröffentlicht


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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Durchgeknallt, brutal, abgefahren, blutig - einfach gut!, 17. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Buch ohne Staben (Taschenbuch)
Dass sich um den Autor von "Das Buch ohne Namen" und "Das Buch ohne Staben" Legenden ranken... dass die Leserschaft rätselt, wer wohl sich hinter dem Pseudonym "Anonymus" versteckt... dass hoch emotional gestritten wird, ob es sich um Schund oder um ein Meisterwerk handelt.... all das passt wie die Faust aufs Auge zu diesem vollkommen ungewöhnlichen, keinem wirklichen Genre zuordenbaren Roman, der in meinen Augen mit das Beste ist, was in den letzten Jahren die Bestsellerlisten gestürmt hat.

Wie auch der erste Roman "Das Buch ohne Namen" spielt "Das Buch ohne Staben" in dem fiktiven Küstenort Santa Mondega und schließt fast nahtlos an die Ereignisse seines Vorgängerromans an. Nur wenige Tage sind seit dem Massaker durch Bourbon Kid in der Tapioca Bar vergangen. Santa Mondega ist eigentlich ein ganz normaler Ort, wenn nicht Vampire und Werwölfe in und um den Ort ihr Unwesen treiben und sogar bis in höchste Stellen die örtliche Polizei durchsetzt haben. Dieses Mal geht es um das Auge des Mondes, das seinem Besitzer mit dem Heiligen Kral zusammen quasi Unsterblichkeit und unendliche Macht verleiht und anscheinend von allen und jedem gesucht und begehrt wird. Sogar eine Mumie verschwindet - nicht ohne Blutvergiessen zu veranstalten - aus dem örtlichen Museum. Und der leicht naive und etwas einfältige, beim Massaker an der Seite von Bourbon Kid und dem Mönch Peto kämpfende Dante kehrt mit seiner Freundin Kacy nach einem romantischen Heiratsantrag zum Urlaub (!) in den Ort zurück.

Durch eine gezielte Intrige wird er erpresst, den geheimnisvollen Mönch Dante, der in Santa Mondega bei Vampiren untergetaucht ist, aus der Reserve zu locken und an das im Besitz des Mönches befindliche Auge des Mondes zu gelangen. Und das Unheil nimmt damit erst seinen Anfang, denn die darauffolgenden extrem blutigen Ereignisse locken auch Bourbon Kid auf den Plan - und der ist dieses Mal erst richtig sauer! Denn seine Widersacher haben einen fehler gemacht - einen ganz großen Fehler!

"Das Buch ohne Staben" ist ein vollkommen durchgeknallter, fantastischer (und das im doppelten Sinne) und überaus brutaler Roman, der durch eine vollkommen unkonventionelle und teilweise ordinäre Sprache in der Tat seine Anleihen bei Quentin Tarantino bzw. Rodriguez Film "From Dusk Till Down" zu suchen schien. Mit ganz vielen klassischen Horror-Elementen und jeder Menge Trash im heftigsten Stil (hier rollen die Köpfe reihenweise - und das ausdrücklich nicht im übertragenen Sinne) aber jongliert der geheimnisvolle und unbekannte Autor in meinen Augen so einmalig virtuos, dass ein fulminanter, nervenzerfetzender, durchaus augenzwinkernder, aber gleichzeitig gnadenloser Roman entstanden ist, den man nicht mehr aus der Hand legen kann.

Ich empfehle ausdrücklich aus Logik- und Verständnisgründen die beiden bisherigen Romane - das doch durchaus offene Ende von Teil 2 lassen einen fest an einen dritten Teil glauben - in der richtigen Reihenfolge zu lesen. In "Das Buch ohne Staben" erfährt der Leser dann, wer Boubon Kid eigentlich ist und wie er zu diesem unglaublich brutalen, gnadenlosen und eiskalten Killer wurde. Überhaupt werden geschickt einige offene Handlungsstränge aus Teil 1 aufgegriffen, teilweise auch aufgelöst und mit dem Plot von Teil 2 verwoben.

Ich kann durchaus verstehen, dass es für manche Leser sich hier höchstens um Schundliteratur handelt, die es sich nicht zu lesen lohnt bzw. die aufgrund ihrer Brutalität abstößt. Für mich ist jedoch "Das Buch ohne Staben" nicht nur ein würdiger und gelungener nachfolger von "Das Buch ohne Namen", sondern ein wahrer Geniestreich und ein Meisterwerk: durchgeknallt, brutal, abgefahren, blutig - einfach genial gut!
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterstück mit Suchtpotenzial!, 9. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Buch ohne Staben (Taschenbuch)
Anonymus? Wer zur Hölle ist das?
Meiner Meinung nach ein Genie. Wer eine Mischung aus Untoten wie Vampire, Werwölfe und Mumien, sowie Kopfgeldjäger und Massenmörder mag, wird diese Bücher lieben!

"Das Buch ohne Namen" fand ich zufälligerweise in einer Buchhandlung, der Name und der unbekannte Autor machten mich neugierig. Der Klappentext sagte nicht allzu viel über dieses Buch, aber ich kaufte es trotzdem.
Von der ersten Seite an zog mich der Bourbon Kid in seinen Bann und brachte mir schlaflose Nächte.

"Das Buch ohne Staben" kam als Fortsetzung, und wieder wurde ich in seinen Bann gezogen, mit Erfolg.

Jeder der das Buch ohne Namen las, ist tot. Für den Rest kommt nun das Buch ohne Staben.
Der Massenmörder Bourbon Kid denkt nach 18 Jahren Gemetzel und Unmengen an Bourbon an seine Rente und taucht unbekannt unter. Auf der Suche nach ihm und seinem Tod sind u.a. ein Mönch, der neue dunkle Lord, eine wieder auferstandene Mumie, und etliche Vampire.
Doch es gibt ein Problem, keiner kennt seine wahre Identität. Nach einigen Hinweisen beginnt die Jagd nach ihm, doch der erste riesen Fehler passiert, in dem die Vampire den falschen Bourbon Kid töten, der in verdammt enger Beziehung zum Wahren steht. Der Bourbon Kid erstellt daraufhin seine eigene Abschussliste und verschont diesesmal niemand.

Ich kann dieses Buch nur empfehlen!
Wer Tarantino mag, wird dieses Buch lieben (Ich hoffe, er wird diese Bücher filmreif machen)!
Beide Bücher sollten gelesen werden, um ein allzu großes Durcheinander zu vermeiden! Da sich viele Handlungen an das erste Buch anschließen und die Charakteren im ersten Buch gut beschrieben werden und in welcher Verbindung diese zueinander stehen.

Ich kann es kaum erwarten, das Buch ohne Gnade zu verschlingen. Die beiden ersten Bücher hab ich ja auch überlebt, warum nicht auch dann das dritte...
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Natural Born Killers, die Fortsetzung, 30. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Buch ohne Staben (Taschenbuch)
Ich war vom "Buch ohne Namen" ja schon total begeistert, obwohl ich nicht verstanden habe, warum.
Es ist normalerweise überhaupt nicht mein Geschmack.
Und deshalb bin ich auch echt lange um dieses Buch rumgeschlichen, bis ich mich jetzt endlich getraut habe, die Fortsetzung zu lesen. Diesmal in der festen Erwartung, daß der 1. Teil ein Ausrutscher war.
Aber weit gefehlt! Es hat mir wieder richtig gut gefallen!

Wenn der 1. Teil eine Mischung war aus "Natural Born Killers" und einem Western, so sind diesmal die Western-Anteile gegen Vampir-Clan-Kämpfe ausgetauscht worden.
Und trotzdem hat "Anonymus" es wieder geschafft mich sofort in die Geschichte mit einzubeziehen. So spannend geschrieben, ich konnte es kaum aus der Hand legen.

Immer wieder sind Informationen aus dem 1. Teil eingestreut, so daß man die Zusammenhänge gut begreift.
Wir treffen wieder auf einige Charaktere, die das "Buch ohne Namen" überlebt haben. So viele waren es ja nicht.
Und wir erfahren manche Dinge aus der Vergangenheit. Aber es bleibt auch eine abgedrehte Story und Bourbon Kid ist wieder in Hochform und es wird nicht an Leichen gespart. Also nichts für jeden, aber auf jeden Fall für alle, die vom "Buch ohne Namen" begeistert waren.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwache Horror-Thriller-Fantasy-Vampir-Gothic-Liebesromanmixtur, 30. Dezember 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Buch ohne Staben (Taschenbuch)
Virales Marketing nennt sich die Methode, mit der die Vertriebsleute des Kölner Lübbe Verlages antraten, „Das Buch ohne Staben“ bekannt zu machen: Dutzende Blogger und Online-Communities, die im weitesten Sinne mit Büchern zu tun haben, bekamen geheimnisvolle Post eines „Bourbon Kid“, der ein „Buch ohne Staben“ ankündigte. Kurz darauf flatterte ihnen dieses Werk auch ins Haus: es war ein vollkommen leeres Buch, das angeblich mit Geheimtinte bedruckt war. Es folgte ein geheimnisvolles YouTube-Video. Da niemand imstande war, die „unsichtbaren“ Buchstaben zum Leben zu erwecken, trudelte bald darauf ein neues „Buch ohne Staben“ ein, das jedoch im Unterschied zum ersten Opus großzügig mit „Staben“ bedruckt war. Nun durfte gelesen werden …

Der „Anonymus“ genannte Autor ohne Namen hatte zuvor bereits ein „Buch ohne Namen“ verfasst und damit gedroht, dass jeder, der das Buch lese, sterben müsse. Das erhöhte den Kitzel vor allem für junge Leseratten ungemein, und da es offenbar doch noch Überlebende gab, kommt der zweite Band der Saga um „Bourbon Kid“ gerade recht. Selbst schreibt der Verfasser über sein erstes Opus, es sei „im Grunde genommen ein Durcheinander verschiedener Geschichten und angeblicher Tatsachen, alles in einem einzigen Band zusammengewürfelt. Es ergibt kaum einen Sinn, größtenteils jedenfalls. … Der Autor ist eindeutig ein Volltrottel, was möglicherweise erklärt, wieso er nicht seinen Namen in das Buch geschrieben hat. … Obwohl das auch daran liegen könnte, dass es möglicherweise mehr als einen Urheber gibt.“

Wer auch immer der Urheber ist, es geht jedenfalls um eine wüste Geschichte, die in einem Städtchen namens Santa Mondega spielt. Eine Mumie aus dem städtischen Museum erwacht zu neuem Leben und verschlingt ihre Wärter. Ein Haufen wilder Vampire erwartet die Nacht. Werwölfe träumen vom Vollmond. Hohepriester halten ein junges Mädchen gefangen, um zu einem festgelegten Stichtag ihr Blut zu trinken. Ein Dunkler Lord geht um, ein kugelsicherer Mönch will Vergeltung, und korrupte Polizisten fordern ihren Anteil am blutigen Mahl. Es ist eine Gesellschaft, in der ein Menschenleben weniger zählt als ein Glas Pisse.

Ihnen allen geht es um den Heiligen Gral, einen goldenen Kelch, aus dem das Blut bestimmter Gestalten getrunken werden muss, um unsterblich und Herrscher über die Welt der Lebenden und Untoten zu werden. Um diesen Kelch sowie um das „Auge des Mondes“, einen blauen Stein mit mächtigen magischen Fähigkeiten, kämpfen die verschiedenen Parteien, die sich meistens in verruchten Kaschemmen, schummrigen Bars und schäbigen Diskotheken herumtreiben. Zwischen ihnen agiert ein geheimnisvoller Massenmörder namens „Bourbon Kid“, der bei jedem Auftritt zuverlässig ein infernalisches Blutbad unter den Anwesenden anrichtet.

Reihenweise werden Leute auf die denkbar brutalste Weise gefoltert und geschlachtet. Blut, Hirn, Gedärm und Scheiße spritzen durch die Kapitel, und es gibt kaum einen Akteur, der im Laufe der Ereignisse nicht zerfetzt am Boden liegt oder besudelt durch die Gegend taumelt. Bourbon Kid will Rache, weil einige seiner perversen Gegner seinen geistig zurückgebliebenen Bruder zu Tode gefoltert haben, und er nimmt sie auf grauenvolle Weise. Aber der Massenmörder hat noch ein anderes Motiv: ein Mädchen. Rahmenhandlung der Geschichte ist nämlich eine Liebesschnulze, die den Lonely Rider mit dem von ihm angebeteten Mädchen zusammenbringt. Sie ist natürlich ein hässliches Entlein, das von allen gemieden wurde, nie einen Freund hatte und jeweils an Halloween (31. Oktober) auf ihren großen Helden wartet. Doch auch ihr Traumtyp trägt seine Narben, und so passen sie in ihrem Einzelgängertum ideal zusammen.

Das „Buch ohne Staben“, im Original mit „Das Auge des Mondes“ wesentlich griffiger betitelt, ist eine Horror-Thriller-Fantasy-Vampir-Gothic-Liebesromanmixtur, in dem es um Rache, Vergeltung und die Einsamkeit im Dickicht der Menschen geht. Der Roman schwimmt auf der Welle okkulter Jugendliteratur, die derzeit starke Resonanz unter Teenagern findet. Dabei werden die Grenzen zwischen Gut und Böse vollkommen aufgelöst. Ordnungshüter entpuppen sich als sadistische Verbrecher, und Massenmörder werden zu Helden. Es ist eine Welt, die jede Bodenhaftung verloren hat, keine Moral kennt und Gemeinheiten zum täglichen Brot kürt.

Der Text hat die unwirkliche Realität und Geschwindigkeit eines Computerspiels, bei dem unbesiegbare Terminatoren und Superhelden mit dem Kroppzeug dieser Erde aufräumen. Verschont wird dabei allerdings kaum jemand, denn alle sind letztlich korrupt und schuldig. Es gibt keine moralische Instanz außer dem eigenen Ich, und das nackte Überleben im Weltuntergangsinferno wird zum puren Glücksspiel. So blutrünstig die Ereignisse in den Handlungssträngen aber auch sein mögen, sie werden vom Leser erstaunlich emotionslos angenommen. Rasanz und Spannung entsteht durch die üppige Verwendung von Cliffhangern, die sprachlich mitunter hölzerne (was aber auch an der Übersetzung liegen mag) 68 Kapitel miteinander verweben.

Aufgrund des Mangels an literarischer Qualität hat der Verlag gar nicht erst versucht, über das klassische Feuilleton Leser zu erreichen. Vielmehr wurde darauf gesetzt, das Web 2.0 zu nutzen, um vollkommen neue Schichten Buchleser anzusprechen. Die vielfältigen Reaktionen im Netz auf das Buch, beispielsweise in zahllosen Amazon-Leserrezensionen, lassen vermuten, dass die Rechnung aufgeht. Ob ein derartiges Buch möglicherweise auch die Gefühls- und Gedankenwelt derjenigen widerspiegelt, die mit einer Pumpgun die nächste Schule stürmen und Gleichaltrige niedermähen, um erlittene Erniedrigungen zu rächen, wäre eine Überlegung wert. Zumindest passt das Werk optimal zum Zauber, der um Halloween veranstaltet wird.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schräg und morbide - genau mein Fall!, 8. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Buch ohne Staben (Taschenbuch)
Ich hatte den ersten Teil (Das Buch ohne Namen) vor zwei Jahren gelesen und wusste überhaupt nicht, dass es einen Nachfolger geben wird. Umso überraschter war ich dann, als ich in einem Bücherblog davon erfuhr. Muss ja ne ziemlich abgefahrene Marketing-Aktion zu dem Buch gegeben haben. Ich meine, der Autor ist wirklich unbekannt (er schickt seine Manuskripte an den Verlag in England, keiner hat ihn je zu Geischt bekommen), dann die ganzen wilden Geschichten, dass jeder stirbt, der das Buch liest und dann gabs auch noch diese verrückte Werbeaktion, dass irgendwelche Blogger auf einmal ein Buch ohne Buchstaben in ihrem Briefkasten hatten. Echt cool!

Das Buch selbst: Übelst abgedrehte Story wie auch schon im ersten Teil (sogar noch einen Tick verrückter), skurrile Protagonisten wie den Reverent, den Elvis-Imitator und natürlich unser aller Liebling Bourbon Kid, viel sinnlose Gewalt und markige Sprüche - das Buch ist auf jeden Fall etwas für den gehobenen schwarzen Humor. Sicher nicht jedermanns Sache, meiner kleinen Schwester würde ich das nicht zu lesen geben. Ansonsten bekannte Genre-Zutaten wild durcheinandergewirbelt, um einen ganz besonderen Cocktail zu kreieren. Fans von Quentin Tarantino and the like werden's lieben, bei allen anderen ist Vorsicht geboten. Man muss schon ein bisschen Bereitschaft mitbringen, den kranken Gehirnwindungen des Autors zu folgen, wenn man das Buch ohne Staben genießen möchte. Ich bin inzwischen ein Die-Hard-Fan der Serie geworden, die verrückten Plots sind einfach unbeschreiblich cool.

Ich habs jedenfalls in drei Tagen durchgelesen und lebe immer noch. Na ja, ich hab ja schließlich schon das Buch ohne Namen überlebt, da wird's mich schon so schnell nicht erwischen. Hoffentlich nicht, bis ich den dritten Teil zu Gesicht bekommen habe. Bastei-Lübbe, steht da schon was in den Startlöchern? Aber darüber wird sicher wieder kein überflüssiges Wort verloren ... ;-)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aberwitziger Kokolores mit hohem Spaßfaktor, 7. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Buch ohne Staben (Taschenbuch)
Abgefahren, mit wieviel Spaß dieses Buch mich bereichern konnte. Oft musste ich minutenlang grinsen, auch wenn die Stelle eine von vielen war, in der es um Organe ging, die da und dort landen, nachdem jemand einem anderen wieder einmal mit irgendeiner Waffe irgenwohin geschossen hat. Das Buch nimmt sich absolut unernst, diese Tatsache entschärft die Gewalt. Auch die Mischung der abstrusen Gestallten (Vampir, Werwolf, Elvis, Mumie, Kung Fu- Mönch, Lord der Finsternis) wurde so in Verbindung gebracht, dass man nach jedem Satz Robin Hood erwartet.

Liest sich wie ein Film (Tarantino, kein Witz!), ist sehr leicht zu lesen und sollte nicht zu ernst genommen werden.

Empfehlung
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaminski wieder wunderbar !, 26. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Buch ohne Staben (Audio CD)
Nach dem (Hör-)Buch ohne Namen hatte ich mich schon lange auf die Fortsetzung gefreut und zwischenzeitlich die englische Taschenbuchausgabe (Eye of the Moon) verschlungen. Die Geschichte steigert sich im Laufe des Buches und wird gegen Ende recht rasant. Kaminski ist wieder unübertroffen, voll in seinem Element!
Habe mir gerade das Taschenbuch The Devils Graveyard besorgt (nicht Fortsetzung sondern spielt eher zu Beginn der "Karriere" des Kid). Freue mich schon auf das deutsche Hörbuch hierzu, leider wird's bestimmt wieder ein Jahr dauern.
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Außerordentlich schwache Fortsetzung!, 26. September 2010
Von 
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Buch ohne Staben (Taschenbuch)
Auf 442 Seiten, verpackt in einem der zur Zeit so angesagten großformatigen Paperbacks, kommt "Das Buch ohne Staben" ("The Eye of the Moon" 2008) daher. Es handelt sich um die Fortsetzung des hier sehr kontrovers diskutierten Romanes "Das Buch ohne Namen" eines anonymen Autoren.

Das neue Werk schildert die Ereignisse ungefähr ein Jahr nach dem vorläufig finalen Massaker des Boubon Kid in Santa Mondega. In einer Rückblende erfährt der Leser zunächst einiges aus der Vergangenheit einiger Hauptpersonen, bevor es dann mit der Jagd nach dem Auge des Mondes weitergeht. Man trifft auf viele schon bekannte Charaktere wie Sanchez und Peto, aber auch Jessica und der Bourbon Kid sowie natürlich Dante und Kacy dürfen nicht fehlen.
Die Vampire Santa Mondegas spielen diesmal eine deutlich offenkundigere Rolle.

So weit, so gut.

Während "Das Buch ohne Namen" als wilder Genremix, mit zahlreichen interessanten Charakteren und einer spannenden Story daherkam, liest sich "Das Buch ohne Staben" wie ein lustloser, billiger Abklatsch.
Schon der deutsche Titel ist an Dümmlichkeit kaum zu überbieten. Der Schreibstil ist so erschreckend schwach, dass sich der Verdacht aufdrängt, es handelt sich um einen anderen Autoren. Schon der erste Teil glänzte ja nicht unbedingt mit literarischen Ansprüchen, die Fortsetzung ist um mehrere Klassen schlechter. Jedes John-Sinclair-Groschenheft hat mehr zu bieten.

Die Story selbst wirkt zerfahren; ein roter Faden quält sich als sehr ausgefranstes Exemplar durch die Kapitel. Richtig schlimm ist, das der Autor ständig seine eben geschilderten Aktionen nochmal erklärt. Dieses wird bei den schwächlichen Versuchen etwas Humor und/oder pseudoironische Sequenzen einzustreuen noch offensichtlicher.

Alle Charaktere wirken aufgesetzt und hastig skizziert. Niemand erwartet von der Fortsetzung "Des Buches ohne Namen" eine intensive Charakterstudie, aber das hier ist nicht nur zu wenig, sondern einfach schlecht gemacht. Passend dazu gesellt sich der Ärger über das Format eines aufgeblasenen Taschenbuches zum Preis einer gebundenen Ausgabe.

Wer "Das Buch ohne Namen" mochte und sich auf die Fortsetzung gefreut hat, dürfte enttäuscht sein. Lediglich einige kurze Passagen am Anfang und im Finale der Geschichte lassen kurz Wiedererkennung aufblitzen. Der Rest ist Enttäuschung pur.

Fazit: Zeitverschwendung!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut Lesenswert, 16. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Buch ohne Staben (Taschenbuch)
Diese Bücherserie ist schon klasse. Wer Thriller mag ist hier genau richtig. Sehr gut geschrieben, Klasse Handlung. Stellenweise sehr düster!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einzigartig, 16. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Buch ohne Staben (Taschenbuch)
Das erste Buch dieser Reihe hat mich schon fasziniert, so daß ich es kaum aus der Hand legen konnte. Auch dieses stand in keiner Weise nach.
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Das Buch ohne Staben
Das Buch ohne Staben von Anonymus (Taschenbuch - 25. September 2010)
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