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am 27. Februar 2015
Zuerst fang ich nicht an wie die anderen die erst mal seiten weise erklären was passiert ist und den klapptext und anderey zu schreiben sondern komme gleich zum punkt …

Meinung :

Ich persöhnlich fand das die bücher je neues buch trotz spannung , action und liebe ihren reiz verliert . ich glaube auch das , dass daran liegt das es immer hin und her geht .

am anfang war ich ganz in der welt ich saß rum und habe mich versucht abzulenken , das ich mich nicht gleich drauf schmeiße um es zu verschlingen . diese welt… schattenwesen, jäger… jace, clary und die anderen … ich musste immer daran denken . die geschichte hat mich in meinem realen leben verfolgt ... . aber dann war ich immer mehr verfrustet und genervt ...

1. die schattenjägerwelt und generell das andere stellt sich zwar nicht ein aber irgendwie ist es vorhersehbar was als nächstes passiert ...
2. simon fand ich gefiel mir immer besser obwohl ich den alten nerd vermisse
3. nun kommen wir zu dem was wohl mein einziger und großer kritik punkt ist ....

CLARY UND JACE !!???....
ich halt da nicht mehr aus und ihr vllt auch ! seit ich die reihe lese hatte ich schon immer gewusst jace und clary gehören zusammen !*-* ! ich liebe jace seine wilde art wo trotzdem noch was mit herz drin ist . und ich verstehe clary 100% warum sie ihn liebt . und manchmal lese ich extra die nicht so spannenden sachen scheller weil es immer so lange dauert bis der fokus wiede auf ihnen liegt . aber langsam nervt es mich …!

immer hin und her... mal sind sie zusammen dann wieder getrennt , dann will jace abstand von ihr obwohl er eigentlich am liebsten nicht von ihrer seite weichen will!

als riesen fan und leser ist das mega schwer... und anfangs im 1-3 band verstand ich es ja noch weil sie ja dachten sie wären bruder und schwester ..... manchal lag es an jace der denkt er wäre nicht gut für sie aber manchmal lag es auch an ihr oder wie jz an dem bündnis von sebastian … ich hatte gehoft es hätte jz endlich ein ende nach dem 3. teil und sie wären mal ne zeit lang ohne sorgen glückich… aberdas traf leider nicht zu und ich war schon leicht enttäuscht ....

zwischen clary und jace gab es natürlich schon oft romantische szenen ... die aber immer mit irgergend welchen hintergedanken geprägt waren .
was ich sehr schade fande da ich ihrer liebe auch mal ner chance geben würde ...

fazit :

jedes buch bekommt von mir mindestens 4-5 sterne , da ich sie trotz manch mangel liebe .
suchtfaktor100%
ein bisschen mehr action kann nicht schaden aber ich bin mit dem buch sooo zufrieden . und ich spare schon auf das finale ......!!!!<<<<<3333

eure N *-*
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am 22. Dezember 2014
Lieblingszitat: Sie sind wie Kinder, die am Meeresrand mit Kieseln spielen, während der große Ozean der Wahrheit in seiner Unermesslichkeit unerforscht vor ihnen liegt. (Jace)

Meine Rezension: Clary hatte sich immer einen Bruder gewünscht. Nun hatte sie einen, einen richtigen. Sebastian. Nicht unbedingt das, was sie sich erhofft hatte. Im vierten Band tötete er Jace, doch Clary konnte ihre große Liebe wiederbeleben lassen und daraufhin entführte Sebastian Jace und hat ihn seitdem völlig in seinen Bann gezogen. Jace ist ihm hörig.

Der Rat versuchte anfangs noch Sebastian aufzuspüren, doch mit der Zeit setzten sie ihre Prioritäten neu, daher machen sich nun Clary & ihre Freunde auf die Suche nach Jace und müssen sich auf schwarze Magie einlassen.

Der fünfte Band knüpft nahtlos an die Geschehnisse des letzten Bands an und wir finden uns sofort ins Geschehen wieder ein, obwohl es einige Zeit her ist, dass ich den vierten Band gelesen habe und nur ganz kurz nochmal angeschnitten wird, was vorher passierte. Das wurde hier wirklich sehr gut gelöst, in einem fünften Band einer Buchreihe will ich keine ellenlangen Rückblenden lesen, ich habe ja schon 4 Bände lang miterlebt, was passierte.

Dadurch, dass Jace und Sebastian nun miteinander verbunden sind, kann Sebastian nicht einfach getötet werden, Jace würde auch sterben. Clary versucht also herauszufinden für welchen perfiden Plan er Jace braucht und begibt sich in große Gefahr, als sie die Sache mal wieder in die eigene Hand nimmt. Die Spannung kommt in diesem Band wirklich nicht zu kurz. Und was ich an dieser Reihe ganz besonders liebe sind die Nebendarsteller. Simon wächst in diesem Buch wirklich über sich hinaus und ist mutiger denn je, er würde alles dafür geben, Jace und vorallem Clary zu retten und nimmt einiges in Kauf, um eine Waffe gegen Sebastian zu erlangen.

Die Szenen zwischen Clary und dem "neuen" Jace hatten was richtig düsteres an sich, sie sah in seinen Augen nicht mehr ihren Jace, den sie von ganzem Herzen liebt. Teilweise waren ihre Dialoge oder Clary's Gedanken an ihn sehr herzzerreißend. An manchen Stellen kam sie mir aber ziemlich naiv, andererseits aber auch sehr egoistisch vor, da wurde ihr bester Freund Simon dann mehrmals einfach übergangen und links liegen gelassen von ihr.

Ich habe schon einmal miterlebt, wie er von einem Dämon besessen war und sich davon befreit hat. (Clary zu Jocelyn)

Sebastians Charakter ließ mit jeder Szene mein Herz schneller schlagen, er ist manipulierend, clever, aber auch sexy und hegt einen diabolischen Plan, damit lässt es den bisherigen Bösewicht Valentin ein wenig alt aussehen im nachhinein.

Cassandra Clare hat hier wirklich eine spannende Young Adult-Reihe geschaffen, die den Leser jetzt auf ein würdiges Ende mit viel Action, aber auch Aufklärung warten lässt. Vorallem bin ich gespannt darauf, ob vielleicht doch noch irgendwie Valentin wieder auftaucht.

Fazit: Band 4 schließt nahtlos an die Handlung an und steht den letzten Bänden in nichts nach. Spannungsaufbau für ein großes Finale. Darauf müssen wir aber noch bis mindestens März 2015 warten ;)
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Nachdem die Dämonin Lilith besiegt wurde, ist Jace verschwunden. Clary und ihre Freunde versuchen ihn zu finden, obwohl der Rat die Suche fast schon aufgegeben hat. Dann taucht Jace bei Clary auf, gemeinsam mit Sebastian. Clary kann es nicht fassen, haben die beiden sich doch tatsächlich verbünden und Jace folgt Sebastian. Wie sich heraus stellt, befinden sich Jace im Bann von Sebastian und tut alles was dieser von ihm verlangt. Clary begleitet die beiden, um zu beobachten, was Sebastian plant. In der Zwischenzeit versuchen die anderen, den Bann zu brechen und müssen dafür gefährliche Wege einschlagen.

Ich habe mich wirklich darüber gefreut, dass der 5. Teil jetzt doch noch als Hörbuch erschienen ist. Die Sprecherin liest das Hörbuch wirklich sehr gut vor und konnte mich überzeugen.
Über die Handlung muss man eigentlich nicht so viel schreiben, die Autorin führt hier die Reihe solide fort. Die Handlung ist spannend, aktionreich und natürlich auch sehr romantisch. Alle bekannten Charaktere sind wieder mit dabei.
Die Liebesgeschichte zwischen Clary und Jace spielt natürlich wieder eine Rolle und die beiden haben es in diesem Teil mal wieder nicht einfach. Jace steht fast die ganze Handlung über im Bann von Sebastian und ist nicht er selbst. Damit muss Clary erst einmal klar kommen.
Wer mich dieses Mal wieder etwas genervt hat war Alec. Er benimmt sich wirklich sehr unreif. Diese ständige Eifersucht wenn es um Magnus geht, war wirklich unmöglich. Und dann noch die Tatsache, dass er nicht damit klar kommt, dass Magnus unsterblich ist. Na ja, am Ende muss er dann für sein Handeln auch die Konsequenzen tragen.
Zum Glück gibt es am Ende keinen richtige Cliffhanger, aber natürlich bleiben viele Fragen noch unbeantwortet.
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am 26. März 2014
Achtung Spoilergefahr! Hier handelt es sich um Teil 5 der 6-teiligen Reihe!

Vom Regen in die Traufe.
Nach Liliths Tod sollte alles besser werden, Clary und ihre Freunde sollten eigentlich durchatmen können, sie und Jace endlich zueinander finden, doch alles kommt anders als geplant. Plötzlich fehlt von Jace jede Spur und selbst das Suchkommando der Schattenjäger kann ihn nicht finden. Aber damit nicht genug, auch Sebastians Leichnam, Valentins dämonischen Sohn, ist seither wie vom Erdboden verschluckt.
Mal wieder beginnt für Clary eine wilde Achterbahnfahrt in der Welt der Schattenjäger, denn ihr geliebter Jace kommt zwar wieder, ist jedoch nicht mehr der, der er einmal war. Durch Liliths Macht hat sich etwas Böses in ihm festgesetzt und verbindet in unwiederbringlich mit dem Scheusal das sich ihr Bruder nennt.

++++Meine Meinung++++
Cassandra Clare hat mich mit ihren Büchern von Beginn an verzaubert. Seit "City of Bones" (eng."City of Bones") bin ich den Figuren, allen voran Jace und Clary, verfallen, habe mit ihnen geweint und gelacht und Teil 5 mal wieder verschlungen. Warum erkläre ich in den nächsten Absätzen.

Das Cover lehnt sich sehr stark an den Vorgängern an, wieder mal zieren die englische Version Jace und Clary und ich persönlich finde, dass diese beiden den beschriebenen Charakteren um ein tausendfaches ähnlicher sehen als die eher schlecht gewählte Filmbesetzung (ist nur meine eigene Ansicht zum Chast). Auch der Arena Verlag bleibt seinem Design treu, in welchem wir einen Ausschnitt des New Yorks der Schattenjäger entdecken können.

Die Ereignisse von "City of Fallen Angels" (eng. "City of Fallen Angels"), die in einem wahrhaft fiesen Cliffhanger endeten, gehen nahtlos in "City of Lost Souls" (eng. "City of Lost Souls") über. Das Rätsel um Jace bzw. Sebastians Verschwinden nimmt immer mehr Form an und entführt den Leser in düstere Ecken, wo finstere Pläne lauern, die es zu enthüllen gilt.
Cassandra Clare hat sich mal wieder einiges einfallen lassen und so kommt es, dass wir nicht nur den Hauptstrang von Clary folgen, nein wir erfahren auch mehr über die Werwölfe und ihre Sitten bzw. gibt sie uns einen besseren Einblick in das Herz und die Gedanken einiger Charaktere die bisher eher einem Buch mit sieben Siegeln glichen.

Zum einen Alec, der bisher nicht wirklich zu meinen Lieblingen zählte, denn man aber nun etwas besser versteht, vor allem seine Ängste. Iz, die auch nicht gerade die Warmherzigkeit in Person zu sein scheint, aber ganz tief im inneren verletzlicher ist als ein Vogel mit gebrochenen Flügeln. Auch in die Tiefen von Jace Wünschen und Ängsten bekommen wir einen Einblick und können uns ein Bild von dem, oft so undurchsichtigen, Helden machen. Aber auch bisher kaum berührte Figuren bekommen einen kleinen Auftritt der sich allemal lohnt.

Was Cassandra Clares Schreibstil betrifft, kann man nicht klagen. Er ist weiterhin spannend, jugendlich und lädt zum Lesen ein, auch wenn sie die Sprünge in den Erzählperspektiven immer mehr ausreizt. Dennoch gibt die Autorin mehr Preis als gehofft und weniger als gewollt, denn, wie könnte es anders sein, sie lässt uns wieder an der Klippe baumeln und das obwohl einiges aufzuklären wäre.

Abschließend möchte ich noch etwas erwähnen, dass mir selbst am Herzen liegt. In meiner "Kritik" zum Vorgänger habe ich erwähnt, dass es für den Leser teilweise sehr anstrengend ist, dieses hin und her zwischen den Hauptpersonen (Clary und Jace) zu ertragen. In Teil 5 ist dieses Gefühl beinahe völlig weg, da man die beiden diesmal auf eine etwas andere Art kennenlernt und am Ende sogar versteht was die Autorin damit bezwecken wollte. Die Distanz zwischen den beiden, die bisher ein ständiger Begleiter war, verändert sich, warum und wie müsst ihr jedoch selbst erfahren.

++++Fazit++++
Cassandra Clare entführt uns wieder in die Welt der Schattenjäger, in der wir auf einer Achterbahn der Gefühle und Geschehnisse fahren. Zwar wird die Konzentration auf Clary und Jace immer weniger und es kommen andere Handlungsstränge und Personen in den Vordergrund, das macht jedoch hart gesottenen Fans nichts aus. Von mir gibt es für Teil 5 der Reihe wieder 5 von 5 Wölkchen.

++++Reihe "The Mortal Instruments"++++
1. City of Bones (eng / deutsch)
2. City of Ashes (eng / deutsch)
3. City of Glass (eng / deutsch)
4. City of Fallen Angels (eng / deutsch)
5. City of Lost Souls (eng / deutsch)
6. City of Heavenly Fire (eng ab MAI2014)

++++weiteres von Cassandra Clare: "The Infernal Devices"++++
1. Clockwork Angel (eng / deutsch)
2. Clockwork Prince (eng / deutsch)
3. Clockwork Princess (eng / deutsch)
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am 13. November 2013
Klappentext:
Die Dämonin Lilith ist besiegt und auch Jace aus ihren Fängen befreit. Aber als die Schattenjäger an Schauplatz eintreffen, finden sie nur noch Blut und zerbrochenes Glas. Nicht nur von Jace, den Clary über alles liebt, fehlt jede Spur, auch ihr dunkler Halbbruder Sebastian, den sie aus tiefstem Herzen hasst, ist verschwunden. Doch Jace findet Clary wieder und enthüllt sein schreckliches Schicksal: Durch Liliths Magie ist er auf immer mit Sebastian und den dunklen Mächten verbunden. Nur ein kleiner Trupp glaubt daran, dass Jace noch gerettet werden kann. Dazu müssen sich allerdings auch die Schattenjäger der dunklen Magie verschreiben. Clary geht den gefährlichsten Weg: Sie möchte Jace's Seele retten. Aber kann sie Jace überhaupt noch trauen?

Meine Meinung:
682 Seiten Spannung und Unterhaltung pur und glücklicherweise geht mir Simon nicht mehr so auf die Nerven, wie im vierten Band.Und das Lesen hat wieder richtig Spaß gemacht und ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, denn die Story macht einfach süchtig und man muss wissen, wie es mit Clary, Jace und den anderen weiter geht.
Die Handlung ist sehr gut durchdacht und baut durch die unvorhergesehenen Wendungen schnell eine gewisse Spannung auf, die den Leser zum weiterlesen zwingt.
Zusätzlich wird durch die Erzählweise und wechseln der Perspektiven die Spannung nur noch gesteigert, da es immer an richtig fiesen Stellen einen Cut gibt und es mit anderen weitergeht. Fast wie im Tv mit der Werbung, die immer dann kommt, wenn man sie nicht haben will. In diesem Fall spornt es den Lesenden nur an noch schneller zu lesen, damit man weiss wie es weitergeht. So ging es mir zumindestens die ganze Zeit.
Die Protagonisten wachsen alle über sich hinaus und geben alles dafür um Jace zu helfen, was ich sehr rührend finde. Besonders gefällt mir die Story rund um Maia und Jordan. Es ist toll das die Autorin auch für die Nebencharaktere kleine eigene Geschichten hat und diese erzählt. Ich bin richtig im Chroniken der Unterwelt Fieber und würde zu gern sofort weiterlesen, aber leider muss ich mich noch etwas gedulden.
Das Cover passt zu den vorherigen und die Bücher sind wirkliche Hingucker im Regal und fallen einem da sofort ins Auge und ich gebe die nie wieder her.

Fazit:
Auch der fünfte Band der Reihe ist Cassandra Clare hervorragend gelungen und bringt viele spannende Lesestunden mit sich. Man mag sich garnicht von den Schattenjägern trennen und wartet sehnsüchtig auf den nächsten Band.
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am 20. September 2013
Sebastian und Jace sind untrennbar mit einander verbunden. Alles, was Sebastian passiert, wiederfährt auch Jace und umgekehrt und Clary setzt alles daran, die beiden zu trennen.

Leider hat mir der fünfte Band der Reihe bis jetzt am schlechtesten gefallen. Cassandra Clare konzentriert sich hier eher auf die Beziehungen zwischen den anderen Charakteren (Magnus-Alec, Simon-Izzy, Jordan-Maia) was einerseits eine willkommene Abwechslung war und einen tiefer in die Charaktere eintauchen ließ, doch andererseits kam die eigentliche Geschichte ein bisschen ins Stocken und nahm erst zum Ende hin wieder Fahrt auf.

Was diese Reihe so lesenswert macht, ist hauptsächlich Jace (und natürlich mein heimlicher Liebling Magnus ;) ), daher war es umso enttäuschender, dass man hier den alten Jace vergeblich gesucht hat. Was natürlich auch klar ist, da er sein Wesen auf Grund der Verbindung mit Sebastian völlig geändert hat. Sebastian wiederum (was mich sehr erschreckt hat) kam stellenweise erstaunlich sympathisch rüber und hat versucht sich in Clarys (und auch mein) Herz zu stehlen.
Die Sache zwischen Clary und Jace gerät meiner Meinung nach immer mehr aus den Fugen. Seit Band eins ist es den beiden nicht gegönnt einfach mal glücklich zusammen zu sein. Immer folgt auf einen Höhepunkt ein noch schlimmerer Tiefschlag. So langsam sollte Clare die Beziehung der beiden mal in Ruhe lassen, denn allmählich werde ich den Hoch und Tiefs überdrüssig.

Alles in allem hat mir der Band am wenigsten gefallen. Zwar habe ich mich riesig gefreut, dass nun doch noch drei weitere Bände rauskommen, doch mittlerweile frage ich mich, ob das nicht ein bisschen zu viel des Guten war.
Doch wenn man die Reihe liebt, kommt man sowieso nicht drum herum alle Bände zu lesen, da hört doch keiner nach der ursprünglich geplanten Triologie auf.
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Kurzbeschreibung:
Kaum ist die Dämonin Lilith besiegt, fehlt von Jace, den Clary über alles liebt, jede Spur - auch ihr finsterer Halbbruder Sebastian ist verschwunden. Doch Jace findet wieder einen Weg zu Clary und enthüllt sein schreckliches Schicksal: Durch Liliths Magie ist er auf immer mit Sebastian und den dunklen Mächten verbunden. Um Jace zu retten, müssen sich auch die Schattenjäger der schwarzen Magie verschreiben. Clary geht dabei den gefährlichsten Weg: Sie möchte Jace’s Seele retten. Aber kann sie Jace überhaupt noch trauen?

Meinung:
Während zwischen dem Lesen von Teil drei und vier eine größere Zeitspanne lag und ich deshalb eher Schwierigkeiten hatte, wieder in die Welt der Schattenjäger hineinzufinden, habe ich nun Teil vier und fünf ziemlich nah hintereinander gelesen. Dementsprechend leicht habe ich auch in die Geschichte gefunden, die dort beginnt, wo sie in „City of Fallen Angels“ geendet hat, nämlich mit dem Verschwinden von Jace und Sebastians „Leiche“.

Die Handlung ist auch dieses Mal wieder sehr komplex, spannend und besteht aus mehreren parallel verlaufenden Handlungssträngen, die sich im Laufe des Romans immer wieder überkreuzen und am Ende zu einem stimmigen Ganzen verbinden. So bleibt die Geschichte über die ganzen 682 Seiten hinweg spannend und bietet auch die ein oder andere Überraschung. Da die Autorin auch dieses Mal wieder einen Fokus auf die verschiedenen Liebesbeziehungen der Charaktere legt, gibt es teilweise auch etwas ruhigere Szenen. Doch zum Glück sind diese Passagen dieses Mal geschickter in die Handlung eingebunden und nicht so penetrant und überladen wie im Vorgänger.

Zwischenzeitlich hat mir „City of Lost Souls“ fast so gut gefallen, wie die ersten Teile dieser Reihe. Denn irgendwie war dieses Mal wieder alles neu. Die Charaktere entwickeln sich weiter und zeigen immer neue Facetten. Jace ist nicht mehr er selbst, man bekommt Zweifel über Sebastians Bösartigkeit, und auch Isabelle zeigt neue Seiten von sich. Besonders gut hat mir Clary gefallen. Im Laufe des Romans ist Clary hin- und hergerissen zwischen ihrer Liebe zu Jace, sowie der Möglichkeit, dass Sebastian vielleicht doch nicht von Grund auf Böse sein könnte und den Fakten über Sebastians Schandtaten, die ihr das Gegenteil bewiesen. Fr. Clare nimmt sich für diese Entwicklung vergleichsweise viel Zeit und hat dies aber auch wirklich gut umgesetzt. Der Leser schwankt und bangt zusammen mit Clary und ist sich dann auch selbst nicht mehr zu 100 Prozent sicher, was er von der Sache halten soll.

Der Schreibstil von Fr. Clare ist wie gewohnt ausdrucksstark und mitreißend. Man wird durch ihre lebendigen Worte in die Geschichte katapultiert und erlebt sie zusammen mit den Figuren. Sie sorgt selbst in der größten Not immer wieder für unterhaltsame Dialoge die einem im Gedächtnis bleiben.

Leider muss ich sagen, dass mir das Ende dann nicht mehr so gut gefallen hat. Zwar war es logisch und generell auch in sich stimmig, aber dennoch hat mich etwas daran gestört. Und zwar, dass es eigentlich durch ein – zwei kleinere Änderungen auch ein gutes Gesamtende ergeben hätte. So hatte ich dann leider doch wieder das Gefühl, dass die Autorin nochmal einen Umschwung erzwingen muss, damit noch Platz für den letzten Teil bleibt. Dieses Gefühl des Erzwungenen ist einfach etwas schade und hinterlässt einen leicht bitteren Beigeschmack.

Fazit:
Eine fesselnde Fortsetzung, die durch ihren ausdrucksstarken Schreibstil, eine spannende und stimmige Handlung und eine glaubhafte Entwicklung der Charaktere überzeugen kann. Leider wirkt das Ende wieder etwas sehr erzwungen, weshalb „City of Lost Souls“ nur 4 von 5 Sternen bekommt. Jedoch ist die Reihe wirklich lesenswert und deshalb bekommt auch der fünfte Teil eine unbedingte Leseempfehlung.
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am 10. August 2013
Am Anfang des Buches begleitet man im Prolog Simon, der versucht, mit seiner Mutter ein normales Gespräch zu führen, welche ihn allerdings verachtet. Hierbei werden die letzten Ereignisse noch einmal angeschnitten, was den Einstieg massiv erleichtert. Anschließend folgt ein Zeitsprung zur Gegenwart, wo die Handlung aufgenommen wird. Jace ist zusammen mit Sebastian verschwunden und bei den Schattenjägern beginnt die große Suche nach den beiden. Doch schon bald wird diese eingeschränkt, weswegen sich Clary und ihre Freunde schon bald selbst auf den Weg machen, um ihren Freund und Bruder zu retten.
Zu der Idee der Schattenjäger gibt es im fünften Band der Reihe nichts Neues zu sagen, außer: innovativ und einzigartig. Allerdings gibt es wieder Probleme zwischen Jace und Clary, die einfach kein Happy-End verdienen, so wie es aussieht. Sebastians Auferstehung ist auch ein Knackpunkt, entweder man begrüßt es, oder eben nicht – denn er war ja schon mal ein besiegter Feind. Die verbundenen Bruder ist eine Idee, die auch mich skeptisch lässt – muss das denn so unbedingt sein?
Die Umsetzung der Ideen – egal wie sie einem gefallen mögen – ist dagegen wieder mal perfekt gestaltet. Bis auf den zähen Anfang gibt es wieder zig Möglichkeiten in der Story, auch wenn man sich endlich einfach mal ein gesamtes Happy-End für alle wünscht, doch bis dahin dauert es noch ein wenig. Clare scheitert in der Umsetzung minimal, doch läuft sie im Laufe des Buches wieder zur absoluten Höchstform auf.

Die Charaktere, die man nicht nur auf die beiden Hauptfiguren einschränken kann, sind vor allem an Anfang sehr speziell und können einen ein wenig die Laune verderben. Clary wirkt zu Beginn sehr weinerlich und verzweifelt, ihre dramatische Seite ist zu überspitzt dargestellt. Auch hat sie immer noch eine rosarote Brille auf, ist später regelrecht blind vor Liebe und handelt auch dementsprechend sehr unklug. Ich dachte eigentlich, dass sie hier ein Stück erwachsener geworden ist, deswegen hat es mich enttäuscht.
Jace hingegen ist die Hälfte des Buches nicht er selbst, auch wenn er oberflächlich so wirkt. Seinen Charakter kann man also wieder nur schwer mit dem normalen vergleichen, da er wieder kontrolliert wird. Ansonsten punktet Simon mit seiner authentischen Art, der mir doch von Buch zu Buch sympathischer wird und hier sehr erfrischenden Wind reingebracht hat. Auch die Lightwood-Geschwister, Magnus und der Rest treten auf, wie man sie kennt und überzeugen als einzelne Personen.
Doch betrachtet man die Beziehungsgeflechte genauer, muss man vor allem zu Beginn wieder Abzüge machen. Dies trifft vor allem auf Alec und Magnus zu, welche die alten Probleme mit der Sterblichkeit aufrollen und unnötig ein Drama entsteht. Hier dachte ich, dass diese längst beseitigt wurden und störten mich größtenteils.
Bei Clary und Jace ist es hingegen sehr dramatisch, was mir mit der Zeit auch richtig gut gefiel. Hier wurde es mehr als kompliziert und Clary stürzte von einem Schlamassel ins Nächste. Auch wenn sie größtenteils sehr mutig handelt, was mich zwiegespalten zurückließ.
Dagegen sind Simon und Isabelle, sowie Maia und Jordan die absoluten Traumpaare – ihre gemeinsamen Szenen machen Spaß und erhellten meine Miene. Hier muss man ganz klare Abstriche machen.

Die Emotionen werden bei Clare mal wieder groß geschrieben, auch wenn sie gegen Ende einfach besser rüber kommen. Der Anfang wirkt auch bei diesem Aspekt sehr gestellt, was schade ist, denn auch das ist man von der Autorin einfach nicht gewohnt.
Der Schreibstil ist, wie jedes Mal eigentlich, sehr flüssig, sehr fesselnd und einfach richtig gut. Es macht Spaß, das Buch zu lesen und die Seiten fliegen einfach nur so dahin. Ein wenig Witz lockert natürlich die sonst sehr angespannte Thematik auf, was auch nicht verkehrt ist. Doch vermisse ich persönlich den Charme aus den anderen Büchern.
Natürlich gibt es bei der Menge an Personen auch verschiedene Handlungsstränge und Sichten. So begleitet man zuerst Clary, die alles daran setzt, ihren Jace zu finden und ihre Suche dabei nie aufgibt, egal wie kompliziert es auch scheint. Dann ist da Alec, der natürlich versucht zu helfen, mit der familiären Situation klar zu kommen versucht und auch die wachsenden Probleme zwischen sich und Magnus thematisiert. Simon ist die meiste Zeit über für Clary da, aber durch ihn ist man auch mit Maia und Jordan verknüpft und auch Isabelle nimmt einen immer größeren Teil seines Lebens ein. Hier steht Abwechslung an erster Stelle und am Ende führt dann mal wieder alles zusammen, ohne Punkt und Komma.

Die Handlung tritt, wie ich schon schrieb, gleich zu Beginn ein, jedoch dauert es ein ganzes Stück, bis sie so richtig in Fahrt kommt. Man begleitet Clary, Alec und Simon in verschiedenen Handlungssträngen, die zu Beginn nicht wirklich stark fesseln können. Alles geht eher mäßig vor, interessante Möglichkeiten tun sich zwar auf, jedoch haut es einen einfach nicht vom Hocker. Abenteuerlich geht es weiter und ungefähr nach 150 Seiten geht es so langsam mal richtig vorwärts! Es fesselt, es begeistert, wird abwechslungsreich und lebendig, so wie man es gewohnt ist. Mit der Zeit nimmt es rasant an Fahrt auf, man weiß einfach nicht mehr, wo oben und unten, was Wirklichkeit und was Täuschung ist.
Die letzten 150 Seiten haben es dann noch einmal so richtig in sich – hier herrscht Spannung pur! Ein schier glühendes Finale erwartet den Leser, welches es nochmal in sich hat. Das Wichtigste hierbei: nicht alles renkt sich ein: es gibt Tode, Ende von Liebschaften und vor allem neue Wendungen. Es ließ mich sehr gespannt auf die Finale Schlacht im letzten Band zurück.
Die Atmosphäre im Buch ist je nach Handlungsstrang anders geprägt. Das fesselnde Gefühl, was nach dem zähen Anfang auftritt, ist jedoch immer präsent, egal ob es gerade um Beziehungskram, die Rettung der Welt oder actionreiche Kämpfe geht. Durch den humorvollen Charme wird diese meist etwas aufgelockert und auch der Lesespaß tritt mehr in den Vordergrund. Dieser tritt vor allem am Anfang einfach nicht auf, erst nach einiger Zeit – was eigentlich so nicht sein sollte. Schade eigentlich, das hätte ich nämlich nicht erwartet!

Fazit:
Der fünfte Band der Chroniken der Unterwelt wirkt am Anfang gar nicht verloren – die letzten Ereignisse werden noch einmal wiederholt, sodass man sehr schnell wieder rein findet. Jedoch dauert es erst einmal , bis man das Buch interessant findet, ein zäher Anfang von rund 150 Seiten nimmt einen den Lesespaß. Auch einige Charaktere und Beziehungen sind ein wenig nervig, werden jedoch durch positive andere ausgeglichen. Der humorvolle Schreibstil gleicht so manche fesselnde Szene aus und schon bald kommt Clare wieder in ihre altbekannte Hochform – das Buch plättet einen bis zur letzten Seite! Alles in allem wurde es dann doch noch recht gut, weswegen ich nun gerüstet bin für die letzte Schlacht!
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am 27. Juli 2013
Cassandra Clare wurde in Teheran geboren und verbrachte die ersten zehn Jahre ihres Lebens in Frankreich, England und der Schweiz. Ihre Reihe Chroniken der Unterwelt sowie die neue Trilogie Chroniken der Schattenjäger wurden auf Anhieb zu einem internationalen Erfolg, ihre Bücher stehen weltweit auf den Bestsellerlisten. Auch mit dem bereits 5. Band der Reihe „Chroniken der Unterwelt“ erlangte sie weltweit Erfolg.
[...]

Klappentext:
Kaum ist die Dämonin Lilith besiegt, fehlt von Jace, den Clary über alles liebt, jede Spur – auch ihr finsterer Halbbruder Sebastian ist verschwunden. Doch Jace findet wieder einen Weg zu Clary und enthüllt sein schreckliches Schicksal: Durch Liliths Magie ist er auf immer mit Sebastian und den dunklen Mächten verbunden. Um Jace zu retten, müssen sich auch die Schattenjäger der schwarzen Magie verschreiben. Clary geht dabei den gefährlichsten Weg: Sie möchte Jace’s Seele retten. Aber kann sie Jace überhaupt noch trauen?

Inhalt:
Jace und auch Sebastians Leichnam sind aus unerklärlichen Gründen verschwunden und nicht zu orten. Der Rat setzt alles daran, die beiden zu finden, doch nachdem der Erfolge ausbleibt, wird die Priorität der Suchaktion auf ein Minimum heruntergeschraubt. Doch damit kann Clary sich nicht zufrieden geben und zusammen mit ihren Freunden versucht sie, ihren geliebten Jace zu finden. Dafür würde sie wie immer alles tun, ihn zurückzubekommen - auch auf einen Deal mit der Feenkönigin würde sie eingehen. Obwohl jeder weiß, dass man lieber die Finger von Geschäften mit dem Lichtenvolk lassen sollte.

Meinung:
Nach dem spannenden Ende des vierten Bandes, „City of Fallen Angels“, habe ich dem fünften Band total entgegen gefiebert und wurde auch diesmal wieder nicht enttäuscht.

Besonders gut hat mir gefallen, dass Cassandra Clare viel mehr aus der Sicht weiterer Personen erzählt und wir dadurch ganz neue Hintergrundinformationen bekommen. So mochte ich z.B. die Abschnitte, in denen Jordan oder Maia die Geschehnisse erlebten, sehr und ich empfand sie als positive Bereicherung. Die zahlreichen Perspektivwechsel haben eine Dynamik in die Handlung gebracht, durch die ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen konnte, sodass ich es in einem Rutsch durchgelesen habe. Die neuen wie auch die alten Charaktere bekommen immer mehr Farbe, Tiefe und eine ganz bestimmte tragende Rolle in der Geschichte, die nicht mehr wegzudenken sind.

Ich hätte nicht gedacht, dass Cassandra Clare es schaffen würde, in ihrem fünften Band der Reihe noch etwas Neues zu bringen, aber sie hat mich eines besseren belehrt. Es wurden so viele neue Aspekte aufgetan, die der ganzen Reihe noch mehr Tiefe verleiht und es zu etwas ganz eigenem komplexen werden lässt. Dazu gehören u.a. die Eisernen Schwester, die zwar vorher schon erwähnt werden, aber jetzt endlich auch eine Rolle spielen oder etwa die Macht und Tragweite von Lilliths Runenmal. Ich bin gespannt, ob die Autorin mich auch im sechsten und finalen Band wieder überraschen kann.

Ein weiterer Aspekt, den ich sehr charmant fand, war, wie Cassandra Clare Fakten, Personen und Ereignisse eingebaut hat, die man aus der „Schattenjäger-Reihe“ kennt. So wurde eine Verknüpfung hergestellt, die das Ganze zusammenfügt.

Manche Abschnitte in „City of Lost Souls“ sind etwas ruhiger, aber nicht minder wichtig, interessant oder spannend. Vielmehr nimmt sich die Autorin Raum, um intensiv auf alle Liebespaare und Charaktere gleichermaßen einzugehen. Wir erfahren mehr über die Liebe zwischen Maya und Jordan, erleben ein Anbahnen einer Beziehung zwischen Simon und Isabelle, und erkennen die ersten Anzeichen einer bevorstehenden Krise zwischen Alec und Magnus. Auch Clary und Jace kommen als Liebespaar nicht zu kurz. Aber leider zögert Cassandra Clare auch in diesem Band ein endgültiges Happy End der beiden heraus und ihre Liebe wird ein ums andere Mal auf eine harte Probe gestellt.

Wie in jedem ihrer vorherigen Bände, gibt es auch in „City of Lost Souls“ ein sehr dramatisches, energiegeladenes und fulminantes Finale, das viele neue Wendungen, Emotionen und, leider auch, Cliffhänger mit sich bringt. Viele Fragen werden beantwortet, aber leider werden mindestens genauso viele neue Fragen gestellt.

Der Schreibstil von Cassandra Clare ist wie immer sehr gefühlvoll, anschaulich, dynamisch und einfach mitreißend. Sie schafft es nicht nur, einzigartige Charaktere zu schaffen, die alle auf ihre Art und Weise liebenswürdig und total unterschiedlich sind. Darüber hinaus lässt sie ihre Charaktere eine Entwicklung durchlaufen, die sie über sich hinauswachsen lässt und ihnen noch mehr Persönlichkeit verleiht. Ob es nun dunkle oder helle Seiten sind, die die Charaktere an sich entdecken. Cassandra Clare formt ihre Charaktere komplex und lässt dabei nichts aus.

Mich hat der fünfte Band erneut total überzeugt und ich kann ihn nicht nur Fans der Reihe empfehlen. Ich liebe einfach ihren Schreibstil und bin nicht nur ein Fan von dieser Reihe, sondern auch von der „Schattenjäger-Reihe“. Ich fiebere dem sechsten und finalen Abschlussband, „City of Heavenly Fire“ entgegen, der 2014 erscheinen wird. Ich kann euch nur nahe legen, dass Buch zu lesen. Ihr werdet nicht enttäuscht!

Levenya
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am 10. Juni 2013
Cassandra Clare- City of Lost Souls- Chroniken der Unterwelt 5

kurz zum Inhalt:
Lilith ist besiegt, doch Grund zum feiern gibt es für die Schattenjäger rund um Clary Fray nicht, denn nach dem Kampf verschwinden Jace und der totgeglaubte Sebastian spurlos. Alle Versuche die Beiden zu finden sind erfolglos. Doch Clary will nicht aufgeben. Während der Rat die Suche nach ihm schon fast einstellt, sucht Clary fieberhaft nach einem Zeichen von ihm. Und tatsächlich, eines Abends taucht er bei ihr auf und eröffnet ihr sein schreckliches Schicksal. Er ist durch dunkle Magie untrennbar mit Sebastian verbunden. Stirbt Sebastian, stirbt auch Jace. Doch Jace scheint durch diese Symbiose verändert und nicht mehr er selbst. Kann seine Seele gerettet werden? Und kann man Sebastian und Jace wieder voneinander trennen? Um eine Lösung zu finden begeben sich sowohl Clary, als auch ihre Freunde auf einen heiklen, gefährlichen Pfad. Wird es ihnen gelingen?

Zum Cover:
Wie bei den anderen Chroniken der Unterwelt-Bücher sieht man auch hier wieder New York im Mittelpunkt, denn dort spielt der größte Teil der Handlung. Leider ist wieder nur der Einschlag so schön gestaltet, nimmt man ihn ab so hat der Einband eine sehr gewöhnungsbedürftige orange Farbe, ganz schlicht.

Meine Meinung:
Die Handlung von City of Lost Souls schließt nahtlos an das Ende von City of Fallen Angel an, das ja auch einen ziemlich fiesen Cliffhanger hatte. Clary ist nach Jace' Verschwinden am Boden zerstört und als sie auch noch erfährt, dass die Suche nach ihm im Rat nicht mehr die höchste Priorität hat, setzt sie alles daran auf eigene Faust heraus zu finden, was mit ihm passiert ist. Diese Suche und das Rätselraten umfasst den ersten Teil des Buches. Aber nicht nur Clary steht im Fokus, sondern auch immer wieder Alec, Simon, Isabelle und Jordan bekommen ihren Part. Was mich sehr gefreut hat. Da Magnus ja von Anfang an fast meine Lieblingsfigur ist habe ich gerade die Stellen genossen, die um ihn und Alec gingen. Clare schafft es meiner Meinung nach besonders bei ihm eine richtig mystische Umgebung zu schaffen. Nicht nur Alec fragt sich immer mehr, wer ist Magnus Vater, wie mächtig ist Magnus wirklich....

Der zweite Teil des Buches handelt zum großen Teil davon, hinter Sebastians Geheimnis zu kommen. Was plant er wirklich und wozu braucht er Jace? Dafür reisen Jace, Clary und Sebastian quer durch Europa. Das ist nach einiger Zeit ziemlich ermüdent. Zwar treffen sie immer wieder auf Probleme, aber richtige Spannung kommt dabei nicht auf. Allein die Fragen die man sich beim Lesen stellt: Ist Sebastian wirklich ehrlich zu Clary? Ist er in Wirklichkeit gar nicht so böse und grausam, wie man dachte? hielten mich bei Laune. Denn Sebastian war recht undurchschaubar.
Auf der anderen Seite sind da Magnus, Alec, Izzy und Simon die sich selbst in Gefahr bringen, um Jace zu helfen. Besonders Simon kann endlich mal richtig heldenhaft sein. Diese Stellen waren spannend und ziemlich lustig, denn selbst in den gefährlichen Situationen können es Simon und Magnus nicht lassen ihre Witzchen zu reißen und ihrem Sarkasmus freien Lauf zu lassen.

Der Dritte Teil ist gleichzeitig natürlich auch der spannendste, da es auf den Showdown zu geht. Ich möchte hier nicht weiter darauf eingehen, wie es dazu kommt...denn dann würde ich zu viel verraten. Das Ende ist, soviel sei gesagt, dieses Mal nicht ganz so gemein. Zwar reizt es einen wieder auch den letzten Teil zu lesen, aber ich saß nicht da und dachte: Oh man das kann doch nicht sein.

Was hat mir gut gefallen:
Wie immer ist der Schreibstil von Clare schön zu lesen. Sie verstrickt sich zwar dieses Mal in etwas vielen Details, besonders wenn sie einen mitnimmt nach Prag oder Paris, aber das macht nichts. Vielen liegt so etwas ja eher. Ich mag es lieber kurz und knapp.
Alec, Izzy und Simon bekommen viel Platz. Das gefällt mir sehr gut, da man besonders von Alec noch nicht sonderlich viel mitbekommen hat. Und Izzy bekommt eine sehr weiche und liebevolle Seite. Das wurde meines Erachtens auch Zeit, denn nur die Kämpferin zu sein, wird auf dauer langweilig. Ich finde die Beziehung zwischen Simon und ihr sehr süß, denn so taff wie sie sein will ist Izzy nun mal nicht. Die Nebencharaktere bekommen endlich viel Reife.

Was hat mir nicht gefallen?
Da muss ich ganz ehrlich sagen JACE. Was vermisse ich meinen Jace aus den ersten 3 Teilen. Er hat zwar manchmal noch einen lichten Moment gehabt, aber das reichte bei weitem nicht. Klar er sollte auch nicht er selbst sein, aber die Lücke die er geschlagen hat war furchtbar.
zudem ging mir die Beziehung zwischen Clary und Jace auf die Nerven. Er will er ständig mit ihr schlafen, sie will aber nicht, dann will sie und er nicht...Das war schon anstrengend. Überhaupt ist es nur noch Gefühlsduselei zwischen den Beiden. Jace hat einiges durch dieses Beziehung eingebüst. Das finde ich sehr schade. Mich hatte schon in City of Fallen Angel diese aufgezwungene Distanz zwischen Clary und Jace gestört und nun geht das immer weiter.
War das in den ersten 3 Teilen durch die vermutete Bruder-Schwester-Konstellation noch verständlich, nervt es jetzt nur noch. Ich hoffe, dass es in City of Heavenly Fire nicht zum Mittelpunkt wird.

Fazit:
Ich vergebe trotz meiner Kritik noch 4 Sterne da die Nebencharaktere, die mir sehr am Herzen liegen immer mehr Platz bekommen und die Story dadurch interessant bleibt. Wäre dies nicht der Fall hätte das Buch nur 3 Sterne bekommen. Schade, aber vielleicht hätte Frau Clare nach den ersten drei Bänden aufhören sollen.
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