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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch für Erwachsene und Krimiverächter - unbedingt auf Fassung und Reihenfolge achten
Die vom Inselverlag 2007 (Taschenbuch) herausgebrachte Reihe kürzt nicht auf Jungendbuch herunter sondern versucht, dem Original zu entsprechen. Nur noch als Taschenbuch erhältlich und optisch erkennbar am weißen Einband mit schwarzen Zeichnungen. Das bedeutet, man trifft einen Helden mit Ecken und Kanten. Der Verfärbungen an seinen Händen von...
Veröffentlicht am 13. Januar 2012 von Prometheus

versus
3.0 von 5 Sternen Faszinierend und grundsolide
Sherlock Holmes ist heilfroh als ihn die Klientin Mary Morstan aus seinem derzeitigen Tief heraushilft, in dem sie ihm einen neuen Fall präsentiert. Seit einigen Jahren bekommt die aparte Frau jährlich eine wertvolle Perle von einem unbekannten Absender zugeschickt. Miss Morstan hegt den Verdacht, dass diese Sendungen mit dem Verschwinden ihres Vaters zu tun...
Veröffentlicht am 22. November 2009 von Florian Hilleberg


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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch für Erwachsene und Krimiverächter - unbedingt auf Fassung und Reihenfolge achten, 13. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die vom Inselverlag 2007 (Taschenbuch) herausgebrachte Reihe kürzt nicht auf Jungendbuch herunter sondern versucht, dem Original zu entsprechen. Nur noch als Taschenbuch erhältlich und optisch erkennbar am weißen Einband mit schwarzen Zeichnungen. Das bedeutet, man trifft einen Helden mit Ecken und Kanten. Der Verfärbungen an seinen Händen von den vielen chemischen Experimenten hat. Der Kokain nimmt und "nur" Wissensbereiche kultiviert hat die für seine Recherchen nützlich sind. Im Gegensatz zu den gerade kursierenden Kinofilmen ist er zwar des Nahkampfs fähig aber kein Actionheld, und das ist auch gut so! Wer das Original will, muss es lesen!

Sir Arthur Conan Doyle entführt uns ins atmosphärische London um 1900. Vom Regen glänzendes Kopfsteinpflaster im Dämmerlicht. Pferdegetrappel von fahrenden Kutschen hallt durch die Gassen. In der Nacht zwielichtige Beleuchtung durch die viktorianischen Straßenlaternen. Das London dieser Zeit hat eine besondere Stimmung die eine perfekte Kulisse für spannende Geschichten bildet.

Doktor Watson schreibt die Fälle auf, welche Sherlock Holmes mit einem unglaublichem Scharfsinn und der Deduktion (wird im Buch erklärt) löst. Die Geschichten sind kurzweilig und selbst die Romane nicht besonders dick. Dass es viele Kurzgeschichten gibt liegt daran, dass sie früher in Zeitungen veröffentlicht wurden. Die Inselreihe versucht dabei alles zu erfassen was veröffentlicht wurde. Diese Rezension bewertet das Gesamtwerk.
Eine gute Übersetzung der Reihe erkennt man übrigens daran, dass es richtig "Der Hund der Baskervilles" heißt. Die Macken von Sherlock Holmes nehmen im Laufe der Geschichten immer weiter ab, was wohl mit den Anforderungen des Publikums an einen möglichst perfekten Helden zusammenhängt. Auch lässt Doyle Sherlock Holmes einmal sterben, belebt ihn später aber wieder, um den Hunger nach neuen Geschichten zu stillen. Wenn man anfängt Holmes zu lesen, ist es für den optimalen Genuss wichtig vorne anzufangen und die richtige Reihenfolge einzuhalten. Da es leider keine komplette offizielle Reihenfolge gibt, habe ich die Bände entsprechend geordnet:

1. Eine Studie in Scharlachrot - Roman (Erstes Zusammentreffen von Watson und Holmes)
2. Das Zeichen der Vier - Roman
3. Die Abenteuer des Sherlock Holmes - Kurzgeschichten
4. Der Hund der Baskervilles - Roman
5. Die Memoiren des Sherlock Holmes - Kurzgeschichten (Auftritt Professor Moriarty und Holmes "stirbt")
6. Die Rückkehr des Sherlock Holmes - Kurzgeschichten
7. Das Tal der Angst - Roman (Moriarty hat wieder seine Hände im Spiel)
8. Seine Abschiedsvorstellung - Kurzgeschichten (Spektakulär in den Ruhestand)
9. Sherlock Holmes' Buch der Fälle - Kurzgeschichten (Die wirklich letzten Geschichten)

Auch für Leser geeignet die eigentlich nicht mit normalen Krimis warm werden. Das liegt neben der Zeit und der Kulisse natürlich an den außergewöhnlichen Ermittlungsmethoden des Protagonisten. Ideal in der dunklen Jahreszeit mit einer Tasse Earl Grey auf der Couch zu genießen.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sherlock Holmes, Romane Band 2, 30. Juni 2010
Von 
Lilian Grobis "Lilian" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Miss Mary Morston ersucht Sherlock Holmes um Unterstützung: Vier Jahre nach dem rätselhaften Verschwindens ihres Vater erhielt sie anonym eine kostbare Perle zugeschickt. Seitdem erhält sie Jahr für Jahr wiederholt eine Perle. Nun fordert der unbekannte Absender sie zu einem Treffen auf. Als Watson und Holmes einwilligen, die Dame zu diesem Treffen zu begleiten, ist dies nur der Beginn zu einem mehr als mysteriösen Abend...

Ein verschwundener Schatz, Mord und wilde Verfolgungsjagden erwarten den Leser, aber auch Holmes' Kokainsucht wird thematisiert. Ein spannendes Lesvergnügen!

1. Eine Studie in Scharlachrot
2. Das Zeichen der Vier
3. Der Hund der Baskervilles
4. Das Tal der Angst
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gigantisch, 18. Februar 2005
Von 
Leif Boysen (Wassersleben, Harrislee) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Titania Medien gehört zu den wenigen neuen Labels, die ernstzunehmende Hörspiele auf den Markt bringen. Mit ernstzunehmen meine ich: gute Sprecher, stimmige Musik (eigens für diese Produktion komponiert und an die Geschichte angepasst) und eine Handlung, die logisch und verständlich ist. Alle Hörspiele von Titania Medien finde ich gut, auch wenn "Die Familie des Vampirs" aus der Titania-Grusel-Serie der unschlagbare Favorit bleibt. Nach der vorliegenden Holmes-Fassung "Das Zeichen der Vier" bleibt zu hoffen, dass Titania weitere Krimi-Klassiker folgen lässt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Werkgetreue Umsetzung der Romanvorlage - geadelt durch "Mr.Sherlock-Holmes-himself", 6. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sherlock Holmes, Folge 11: Das Zeichen der Vier (Audio CD)
Mit der Doppel-CD "Das Zeichen der Vier" setzt Titania seine erfolgreiche Sherlock-Holmes Reihe fort.
Da es sich bei der Vorlage um einen der vier Romane aus dem Kanon Arthur Conan Doyles handelt, ist statt der für die Umsetzung der Kurzgeschichten angemessenen kurzen Spieldauer einer oder - im Falle von "Der Vampir von Sussex / Das gefleckte Band / Der Fall Milverton / Der Teufelsfuß" einer halben - CD die Ausdehnung auf zwei CDs angemessen.
Die Handlung ist dabei so spannend umgesetzt, dass zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommt. Die Hauptsprecher Joachim Tennstedt und Detlef Bierstedt harmonieren perfekt, wissen zu überzeugen und legen das Gespann Holmes / Watson in einer Art und Weise an, die an die TV-Interpretation durch Jeremy Brett und David Burke erinnert und damit den Originalvorgaben Conan Doyles sehr nahe kommt (während in den Maritim-Produktionen Peter Groeger den Dr. Watson eher an die Interpretation von Nigel Bruce anlehnt). "Geadelt" wird die Folge schließlich durch die Mitwirkung von Christian Rode, seines Zeichens "Sherlock Holmes" in der erfolgreichen Maritim-Serie, die erstmals den gesamten Canon auf CD gebracht hat.
Die neue Folge der Titania-Reihe ist so gut gelungen, dass zu wünschen ist, dass auch Titania sich nach und nach sämtlichen Holmes-Abenteuern annimmt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toll aber wie immer viel zu kurz, 28. Mai 2010
Was soll man schon über Sherlock Holmes gross erzählen. Er ist einfach genial und als rechte Hand an seiner Seite möchte man niemand anderen als den lieben Dr. Watson sehen.

"Das Zeichen der Vier" ist ein toller Krimi in dem es darum geht eine alte Rechnung zu begleichen. Ein toller und spannender Roman, der für meinen Geschmack aber wie immer zu kurz ist. Wenn man einmal angefangen hat zu lesen, will man einfach mehr ;o)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sherlock Holmes – 11. Das Zeichen der Vier, 22. März 2014
Von 
Poldis Hörspielseite - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Sherlock Holmes, Folge 11: Das Zeichen der Vier (Audio CD)
Erster Eindruck: Geheimnisvolle Perlen und ein Blick in die Vergangenheit

Der Vater von Mary Morstan ist unter mysteriösen Umständen verschwunden, seitdem bekommt die junge Frau jährlich ein Paket mit einer wertvollen Perle. Als sie eines Tages eine weitere Nachricht von ihrem unbekannten Gönner bekommt und dieser sie zu einem Treffen auffordert, sucht Mary Hilfe bei Sherlock Holmes und seinem treuen Freund Dr. Watson, der der anmutigen Schönheit schnell verfallen ist…

Bei der Sherlock Holmes-Reihe von Titania Medien ist mit der elften Folge wieder ein Klassiker erschienen, der aus der Feder von Sir Arthur Conan Doyle stammt. „Das Zeichen der Vier“ ist zudem auch schon in den Anfängen des Labels in der Reihe „Krimi Klassiker“ erschienen, dort aber längst vergriffen. Die Geschichte um die rätselhaften Perlen wurde hierfür leicht überarbeitet und insbesondere mit neuer Musik versehen, dabei an akustisch an die neuen Folgen und den mittlerweile gestiegenen Produktionsstandart angepasst. Der Einstieg gerät mit der Schwärmerei von Dr. Watson recht launig, doch auch der Drogenkonsum des Meisterdetektivs, der in anderen Umsetzungen oft verschwiegen oder zumindest nicht so direkt angesprochen wird wie hier. Danach baut sich die Handlung langsam, aber stetig auf. Der erste Bericht von Mary Morstan gibt erste Hinweise, das Treffen mit dem geheimnisvollen Fremden gibt die Marschrichtung noch deutlich vor und enthüllt erste Hintergründe. Doch bis sich alles komplett aufgedröselt hat, vergehen über zwei Stunden, die sehr interessant und spannend aufbereitet wurden. Immer weitere Details werden dem Gesamtbild hinzugefügt, was eine klassische Krimistimmung ergibt. Interessante Figuren und geschliffene Dialoge runden diesen positiven Eindruck ab. Die Produktion ist sehr gelungen, sodass ein sehr rund wirkendes Gesamtbild entsteht.

Janina Sachau ist die Sprecherin, die die Rolle der Mary Morstan spricht und dabei nicht nur eine hohe Professionalität an den Tag legt, sondern auch die Figur sehr sympathisch und liebenswert darstellt. Besonders die kleinen, scheinbar unbewussten Flirts mit Watson werden durch Sachau gekonnt dargestellt. Detlef Bierstedt geht darauf ebenso gut ein, mit seinem lockeren, prägnanten Sprachstil lässt er neben den Dialogen auch die Erzählteile gekonnt wirken. Christian Rode, der in einer anderen Umsetzung des Stoffes die Hauptrolle gesprochen hat, ist hier als Inspector Jones zu hören und zeigt dabei seine Wandlungsfähigkeit, hier nimmt er sich mehr zurück und spricht auf einer eher sachlichen Ebene. Weitere Sprecher sind unter anderem Peer Augustinski, Jürg Löw und Heinz Ostermann.

Stephan Bosenius und Marc Gruppe haben wieder passende und stimmige Musik ausgewählt, die den typischen Stil des Labels unterstreicht und trotzdem eng auf diese Handlung angepasst ist. Es wird ein Klangteppich ausgerollt, der die Kulisse für die Dialoge darstellt, aber eher im Hintergrund bleibt und die Sprecher in den Vordergrund stellt. Auch die Geräusche sind vielfältig und gut eingefügt, ohne zu viel Raum einzunehmen.

Ein dunkler Rahmen umgibt das Titelmotiv zu dieser Folge, der zusätzlich noch einmal von einem goldenen Bilderrahmen umgeben scheint. Zu sehen sind Holmes und Watson, die in einer dunklen Nacht Fußabdrücke untersuchen. Die Szenerie wird von einer Laterne erleuchtet, was ein ansehnliches Wechselspiel von Licht und Schatten ergibt.

Fazit: Der klassische Holmes-Fall hat mit einer Länge von über 2 Stunden viel Raum sich zu entfalten und legt dabei auch auf Details großen Wert, ist dabei spannend und kurzweilig erzählt. Die Handlung entwickelt sich stetig weiter und fügt neue Informationen zum Gesamtbild hinzu. Durch die sehr gute Produktion und die hervorragenden Sprecher kommen auch die Figuren und die Dialoge bestens zur Geltung.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Innovativ-klassische Holmes-Interpretation!, 7. September 2004
Sherlock Holmes neu interpretiert!

TITANIA-Medien präsentiert mit der Sherlock Holmes-Story Das Zeichen der Vier seine zweite Ausgabe der Krimi-Klassiker-Reihe, die mit Das indische Tuch von Edgar Wallace eine gelungene Premiere feierte. Sir Arthur Conan Doyle (geboren 1859 in Edinburgh, verstorben 1930 in Crowborough) war der Erfinder der Detektivgeschichten als Unterhaltungsliteratur. Sein Meisterdetektiv Sherlock Holmes wendet bei der Lösung seiner Fälle die "Wissenschaft der Deduktion" an, d.h. aus einer naturwissenschaftlich genauen Beobachtung von Fakten lassen sich gültige Schlüsse ableiten. Wenigen Autoren ist gelungen, was Doyle gelang: die Phantasiegestalten Sherlock Holmes und Dr. Watson haben eine Existenz, an deren Realität Unzählige unerschütterlich festhalten. Holmes ist und bleibt die einzig mystische Detektivfigur, deren Gegenwart und Wirklichkeit unbestreitbar erscheint. The New York Times Book Review unterstreicht diese Sicht: "Sherlock Holmes ist die einzige große populäre Legendenfigur, die in der modernen Welt geschaffen wurde." (G. K. Chesterton).
Conan Doyle ist weiterhin der Pioneer des psychologischen Kriminalromans. Holmes faszinieren lediglich Fälle, welche unwirklich erscheinen und die er mit seiner gelassenen, unterkühlt-arroganten Denkweise zu lösen versteht. Als Inbegriff eines britischen Edelmannes gibt Sherlock Holmes die perfekte Hauptfigur im Zeitalter viktorianischer Biederkeit. Neu sind für den Hörer dieses Hörspiels - welcher noch kein Conan Doyle-Experte ist - die innersten Geheimnisse des unnachgiebigen Spürhundes, wie etwa die Schwäche für zerstörerische Drogen und seine unüberwindbare kritische Distanz zum weiblichen Geschlecht, welche er nur einmal bei einer anderen Geschichte in Person von Irene Adler, einer femme fatale, fast zu überwunden schien.
Das Zeichen der Vier und Das indische Tuch weisen eine interessante Parallele auf: beide Geschichten finden ihre Ursprünge in der britischen Kolonialzeit Indiens. Exotische Personen und die düstere Schwüle des Subkontinents schwingen im Hintergrund der komplexen Handlung stets mit. Verschwundene Personen, mit der Post versandte Perlen, unerklärliche Todesfälle und die Suche nach einem sagenhaften Schatz bilden die Elemente einer abwechselungsreichen Abenteuergeschichte. Für Holmes ungewöhnlich ist die Story, da sie besonders zum Ende hin auch von Action bestimmt ist. Zudem zeigen sich hier auch die Grenzen seines Verstandes. Nicht alle Wendungen kann er voraussehen und so muss er, wie auch seine Anvertrauten mit Enttäuschungen umgehen lernen. Holmes überzeugt jedoch erneut mit raffinierten Tricks und Winkelzügen. Mit seinen Methoden, Schlussfolgerungen und Verkleidungen schafft Sherlock Holmes es immer wieder Dr. Watson in Erstaunen zu versetzen. Im Laufe des Falles äußert Holmes zunehmend sein Missfallen über die Aufzeichnungen Dr. Watsons. Er möchte keine Anerkennung, sondern er sieht in ihnen allenfalls den Nutzen als Fall-Archiv.
Das Zeichen der Vier ist eine aussagekräftige und prägende Kurzgeschichte von insgesamt sechsundfünfzig, die Conan Doyle über den Detektiv und Dr. Watson verfasst hat. Sie ist schlüssig, logisch aufgebaut und auch über zwei Hörspielstunden hinaus fesselnd. Die Abenteuer des Sherlock Holmes leben allgemein weniger von atemberaubender Spannung, als vielmehr vom oft etwas verklemmten britischen Charme und der Mischung aus Logik und Naivität. Die oben genannte geglückte Auswahl gilt ebenso für die sehr renommierten Sprecher, die als Schauspieler, Kino-Synchronstimmen und Mitwirkende bei Hörspielproduktionen auf einen reichhaltigen Erfahrungsschatz zurückblicken können. Wie bei TITANIA-Medien üblich, wird das Hörspiel mit aufwendiger Musik und dichten Hintergrundgeräuschen angereichert. So entsteht die Atmosphäre des London im späten 19. Jahrhundert. Holmes typische Blasiertheit nimmt man ihm ebenso ab, wie die oft einfältige Denkweise Dr. Watsons, auch wenn beide Hauptpersonen ungewöhnlich jung besetzt sind. Die Sprecher erweisen sich als Glücksfall und Idealbesetzung beider Charaktere. So muss man wirklich an die Existenz Holmes glauben. Denn wie sagt der Meisterdetektiv doch so einleuchtend: "Hat man das Unmögliche eliminiert, so muss, was übrig bleibt, mag es noch so unwahrscheinlich erscheinen, die Wahrheit sein."
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut empfehlenswert, 16. Januar 2007
Sherlock Holmes und Dr. Watson hatten sich eigentlich auf einen ruhigen Tag gefreut, als Damenbesuch eintrifft. Mary Morstan bittet die beiden Freunde um Hilfe, da sich im Leben der Dame die merkwürdigsten Dinge ereignen.

Die Herren sehen sich nicht in der Lage, einer Lady diesen Wunsch nach Hilfe zu verwehren und hören sich bereitwillig an, was Miss Morston zu erzählen hat.

Bereits vor vielen Jahren ist Mary Morstons Vater plötzlich und spurlos verschwunden. Vor seinem Verschwinden war Mr. Morston viel in der Welt unterwegs gewesen und hatte immer viele spannende Geschichten zu erzählen, wenn er von seinen Reisen nach Hause kam.

Seitdem sich seine Spur verlor, erhält Mary Morston nun jedes Jahr eine sehr wertvolle Perle in einem anonymen Umschlag zugesandt. Ohne einen Hinweis oder die kleinste Andeuting, was es mit dieser kostbaren Post auf sich hat.

Sherlock Holmes' Neugier und Ehrgeiz sind geweckt. Gemeinsam mit seinem treuen Freund Dr. Watson und der reizenden Mary Morston, macht sich der Meisterdetektiv an die Arbeit - die Suche nach dem Absender der Perlen und Mary Morstons Vater beginnt.

Dieses Hörspiel versetzt sein Publikum in die Zeit des Sherlock Holmes zurück. Schon nach wenigen Minuten sitzt der Hörer mit dem Meisterdetektiv und Dr. Watson in der Baker Street. Mit viel Spaß an der Sache wurde "Das Zeichen der Vier" produziert. Absolut empfehlenswert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sherlock Holmes - 11 - Das Zeichen der Vier, 19. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Sherlock Holmes, Folge 11: Das Zeichen der Vier (Audio CD)
Zum Inhalt:
Seit dem Fall "Studie in Scharlachrot" leidet Londons berühmter Meisterdetektiv unter entsetzlicher Langeweile. Als er vor lauter Frustration bereits wieder zu Drogen greift, erscheint Mary Morstan in der Bakerstreet. Diese erhält seit Jahren von einem ihr Unbekannten kostbare Perlen zum Geschenk. Nun will sich der anonyme Wohltäter erstmals mit ihr treffen. Verständlicherweise fürchtet sie sich die junge Frau ein wenig vor dieser Begegnung und bittet deshalb Sherlock Holmes und Dr. Watson um Unterstützung.

Zur Produktion:
Genau wie bei der vorangegangenen Folge (10 - Der Vampir von Sussex u.a.), handelt es sich bei "Das Zeichen der Vier" um die Wiederveröffentlichung einer Titania-Produktion aus der Reihe "Krimi Klassiker", in der neben einigen Werken von Sir Arthur Conan Doyle(22.05.1859-07.07.1930), auch Geschichten von Edgar Wallace vertont wurden. Dementsprechend stellt sich für die Fans der ersten Stunde erneut die Frage, ob sich eine Zweitanschaffung lohnt. Von der reinen Laufzeit her unterscheiden sich die beiden Versionen lediglich um eine hinzugekommene Minute, was auf den Einsatz weiterer Musik zurückzuführen ist.
Das inhaltliche Klangerlebnis wirkt jedoch trotzdem völlig anders. Während die "alte" Version eher nüchtern ausfällt und zuweilen an ein Kammerspiel erinnert, klingt diese Fassung sehr viel dichter und lebendiger. Das liegt nicht nur an der zusätzlich untergemischten Musik, sondern auch an neu eingefügten Geräuschen.
Das Skript von Marc Gruppe hält sich, von wenigen Feinheiten mal abgesehen, ziemlich genau an die literarische Vorlage und dürfte somit auch "Holmesianer" befriedigen. Die Handlung wird flüssig und überaus spannend erzählt, ohne dabei auf die eine oder andere erheiternde Szene zu verzichten. Besonderes Highlight ist natürlich das actionreiche Finale, welches man nicht dramatischer hätte gestalten können.
Wie schon erwähnt, hört sich diese überarbeitete Fassung wesentlich ausgefeilter an als die Erstveröffentlichung. Neben den bereits bekannten, klassischen Blas- und Streichinstrumenten, kommen hier Synthesizer und E-Gitarre verstärkt zum Einsatz. Langgezogene Töne schaffen von Anfang an ein bedrohliches Gefühl, das sich durch das ganze Hörspiel zieht. Die meisten Melodien wurden beibehalten und fallen, passend zum Geschehen, mal heiter und beschwingt, dann wieder düster und tragend aus. Selbstverständlich hat man auch die Geräuschkulisse entsprechend erweitert, und so bekommt der Hörer, neben dem bereits bekannten prasselnden Kaminfeuer, dem Rascheln von Papier oder Klappern von Geschirr, noch weitere Töne geboten, wie beispielsweise zusätzliche Tierlaute in der Zoohandlung.

Zu den Sprechern:
Was für eine tolle Sprecherriege Titania hier versammelt hat! Joachim Tennstedt(Sherlock Holmes) spielt den ein wenig eitlen und gegenüber der Polizei herablassenden Detektiv mit viel Spott in der Stimme, unterstützt von seinem treuen Freund und Chronisten Detlef Bierstedt(Dr. Watson). Da Watson sich sogar verliebt, darf Bierstedt flirten und wird nicht nur auf den manchmal etwas verwirrten, ewig erstaunten Begleiter reduziert. Auch wenn sie für die Handlung keine große Rolle spielt, fehlt Regina Lemnitz(Mrs. Hudson) auch in dieser Folge nicht. Im Gegensatz zu anderen Geschichten, gibt sie hier ganz die zuvorkommende, eher schüchterne Haushälterin mit dem großen Herzen. Janina Sachau(Mary Morstan) hat genau die passende weiche Stimme, um die liebenswerte junge Frau in Bedrängnis zu verkörpern, aber sprecherisches Highlight ist für mich ganz klar Peer Augustinksi(Thaddeus Sholto) als freundlicher, aber überaus nervöser Mann, der Unrecht wieder gutmachen will. Augustinski agiert dabei so intensiv, daß man als Hörer jede Emotion quasi "mitlebt". Weniger gefühlsbetont, aber dafür umso erheiternder, ist Christian Rode(Inspektor Jones) als überheblicher Polizist, der scheinbar an einem Dauerschnupfen leidet und am Ende doch auf die Hilfe des Meisterdetektivs angewiesen ist. Heinz Ostermann(Jonathan Small) bildet mit seiner rauen Stimme eine perfekte Besetzung für den düsteren Charakter, den er verkörpert. Gleiches gilt für Jürg Löw(Major Sholto), der sich vom überlegenen, selbstzufriedenen Charakter zu einem ängstlichen, verstörten Menschen wandelt. Alexander Doering(Bartholomew Sholto) ist überzeugend als zunächst freundlicher Mann, den aber die Gier verdirbt, und Dagmar von Kurmin(Mrs. Bernstone) macht einfach Spaß als aufgeregte, von den Ereignissen völlig überforderte Bedienstete. Ein gelungenes Portrait des steifen, reservierten Butlers kommt von Friedrich Schoenfelder(Williams), und Herbert Schäfer(McMurdo) verschmilzt förmlich mit seiner grobschlächtigen Pförtner-Figur. Arianne Borbach(Mrs. Smith) zetert und schimpft, wie es ihr Part als resolute Frau eines Themse-Bootsverleihers verlangt, und Lucas Mertens(Wiggins) ist gut als gewitzter jugendlicher Anführer von Holmes' Straßentruppe. Der zunächst extrem unfreundlich zeternde Hundebesitzer Lothar Didjurgis(Mr. Sherman) klingt genauso überzeugend wie der Zweitauftritt von Dagmar von Kurmin(Mrs. Cecil Forrester) als geschwätzige Freundin von Mary. Zwei weitere kleine Parts, der unterwürfige indische Diener und der freche Sohn von Mrs. Smith, bleiben ohne Rollenzuordnung.

Fazit:
Ausgezeichnete Überarbeitung, die das Hörspiel noch etwas besser macht, als es ohnehin schon war.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tödliche Gier -> Sherlock Holmes-Hörspiel, 17. März 2014
Von 
Heike Werner (Leipzig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sherlock Holmes, Folge 11: Das Zeichen der Vier (Audio CD)
Als Mary Morstan an einem nebligen Morgen im Herbst 1888 bei Sherlock Holmes und Dr.Watson in der Baker Street um Hilfe bittet, weiß sie sich keinen anderen Ausweg mehr:
Vor zehn Jahren war ihr Vater, der als Offizier auf einer Gefängnisinsel vor der indischen Küste gedient hatte, kurz nach seiner Rückkehr nach England spurlos verschwunden. Vier Jahre später erhielt sie zum ersten Mal an ihrem Geburtstag anonym eine äußerst wertvolle Perle, in den folgenden sechs Jahren ebenso. Und gerade an diesem Morgen wurde sie mit einem weiteren anonymen Brief um ein Treffen gebeten, weil die Zeit gekommen sei, etwas wieder gut zu machen.

Sherlock Holmes kann den mysteriösen Verwicklungen nicht widerstehen und bietet Miss Morstan seine und Dr. Watsons Begleitung an. Gemeinsam machen sich die drei auf den Weg und geraten so ins Fadenkreuz einer Schicksalsgemeinschaft, die Rache geschworen hat für begangenes Unrecht und bereit ist, dafür zu töten...

Und mein Fazit:
DAS ZEICHEN DER VIER ist die 11. Folge der "Sherlock Holmes"-Hörspiele von Titania Medien, war bereits vor Jahren in einer Klassikerreihe erschienen und bildet nun (re-mastered) den Auftakt für die Fälle, die auf Arthur Conan Doyle-Vorlagen basieren. Und wäre ich nicht schon seit längerem Fan der Reihe, dann wäre ich es spätestens jetzt.
Die von Titania und den herausragenden Sprechern geschaffene Atmosphäre ist einzigartig. Man sieht den allgegenwärtigen Nebel, das trübe Licht der Gaslaternen und hört das Rattern der Kutschen. Und obwohl ich den Fall selber mehrfach gelesen und gesehen habe (er wurde gemäß Wikipedia zehn mal verfilmt, zuletzt 2001), habe ich mitgefiebert bei den Holmes'schen Ermittlungen und den amourösen Verwicklungen des Dr. Watson.

Hervorragend gesprochen von dem üblichen Team:
Sherlock Holmes -> Joachim Tennstedt
Dr. Watson -> Detlef Bierstedt
Mrs. Hudson -> Regina Lemnitz
und auf das Beste ergänzt von:
Mary Morstan -> Janina Sachau
Thaddeus Sholto -> Peer Augustinski
u. v. m.

Doppel-CD, Laufzeit ca. 129 Minuten
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