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4.0 von 5 Sternen Atmosphärisch, bedrückend, fesselnd.
Rezension:

Der angebliche handschriftliche Brief der Protagonistin, den ich im Rahmen einer Werbeaktion bekam, machte mich mehr als neugierig auf Klammroth von Isa Grimm – und das Lesen hat sich auf jeden Fall gelohnt.

In unkomplizierten Sätzen schildert die Autorin das Erleben der Protagonistin Anais, sodass man schnell durch den Text...
Vor 10 Monaten von Tialda veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Anfang, schwaches Ende
Ich fand das Buch gut geschrieben, die Geschichte war flüssig zu lesen und auch spannend.

Man möchte schon wissen wie es endet, was geschah.
Allerdings fand ich das Ende sehr schlecht. Splatter nicht, ich fand es nicht ekelig, hatte da auch mehr erwartet nachdem hier so viele in den Bewertungen schrieben Splatter, schockierendes Ende usw...
Vor 10 Monaten von TL veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Atmosphärisch, bedrückend, fesselnd., 18. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Klammroth: Roman (Taschenbuch)
Rezension:

Der angebliche handschriftliche Brief der Protagonistin, den ich im Rahmen einer Werbeaktion bekam, machte mich mehr als neugierig auf Klammroth von Isa Grimm – und das Lesen hat sich auf jeden Fall gelohnt.

In unkomplizierten Sätzen schildert die Autorin das Erleben der Protagonistin Anais, sodass man schnell durch den Text kommt und sich gleichzeitig wohlig in die unheimliche Atmosphäre sinken lassen kann. Aufgeteilt ist die Story in zwei Teile plus Prolog und Epilog, wobei der Hauptplott in der Gegenwart spielt.

Nach 16 Jahren kommt die mittlerweile erfolgreiche Schriftstellerin Anais zurück nach Klammroth. Die Atmosphäre ist gedrückt und der Leser lernt nach und nach die Stadt kennen – ein eigentlich idyllisches Städchen zwischen Weinbergen. Doch über dem ganzen Ort schwebt ein Ereignis aus der Vergangenheit – mehrere Schulbusse brannten in einem Tunnel aus und viele Kinder starben. Anais ist eine der Überlebenden, ihre Haut an vielen Stellen verbrannt.

Eigentlich möchte sie in Klammroth nur etwas regeln. Ihr Vater sitzt augenscheinlich katatonisch in einem Pflegeheim, bricht aber nachts regelmäßig aus, ihre Stiefmutter starb kürzlich unter mysteriösen Umständen – doch das ist nur die Spitze des Eisbergs. Denn nach dem schlimmen Brand eröffnete Anais’ Stiefmutter in Klammroth eine Klinik für Brandopfer, hinter deren Türen sich unglaubliches abspielte, wie Anais bald herausfindet.

Und dann ist da noch der Tunnel, der auf die Protagonistin eine geradezu wahnhafte Anziehungskraft ausübt, und der nach wie vor ein Eigenleben zu führen scheint.

Langweilig wird es mit Isa Grimms “Klammroth” also keineswegs – ich konnte das Buch kaum zur Seite legen. Lediglich das Ende ließ mich etwas unbefriedigt zurück, da ich mit einem solchen Ausgang bereits gerechnet hatte. Routinierte Thrillerleser werden wahrscheinlich ungefähr in der Mitte des Buches ahnen, worauf das Ganze abzielt. Doch bis auf das ausbleibende ‘Überraschungsende’ ist die Story richtig gut.

Fazit:

Eine Frau mit Brandnarben, ein Ort mit einer düsteren Vergangenheit, und mehrere lose Stränge, die zusammengelegt Licht ins Dunkel bringen. Atmosphärisch, bedrückend, fesselnd.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Anfang, schwaches Ende, 8. Juni 2014
Von 
TL "Bücherschnecke" (DE) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Klammroth: Roman (Taschenbuch)
Ich fand das Buch gut geschrieben, die Geschichte war flüssig zu lesen und auch spannend.

Man möchte schon wissen wie es endet, was geschah.
Allerdings fand ich das Ende sehr schlecht. Splatter nicht, ich fand es nicht ekelig, hatte da auch mehr erwartet nachdem hier so viele in den Bewertungen schrieben Splatter, schockierendes Ende usw.

Mir hat die Lösung oder Ursache nicht gefallen, an den Haaren herbei gezogen und unlogisch, aber auch nicht mystisch. Sehr schade, denn das Buch war so toll geschrieben, ich hätte mir ein viel spannenderes und gruseligeres Ende gewünscht.

Weiterempfehlen würde ich es nicht. Trotzdem würde ich von der Schriftstellerin das nächste Buch lesen, weil es ein guter Schreibstil ist. Vielleicht ist das nächste ja dann komplett gut.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Tunnel und das Mädchen, 9. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Klammroth: Roman (Taschenbuch)
Der Tunnel und das Mädchen
Anais hat Klammroth lange nicht mehr betreten. Die Bewohner der Kleinstadt geben ihr die Schuld an die Katastrophe, die eine ganze Generation Klammroths erwischte. Es war ein schrecklicher Unfall, als die Busse im Tunnel anfingen zu brennen und die Kinder verbrannten. Noch heute leiden die Leute unter diesem tragischen Ereignis. Dabei ist Anais genauso verletzt wie all die anderen Jungen und Mädchen in ihrem Alter, die Brandwunden an ihrem Körper tragen. Sie hatte nur etwas mehr Glück
Doch der Tod ihrer Stiefmutter bringt sie wieder zurück in diesen Ort. Sie hat keine andere Wahl. Ihr Tochter Lily begleitet sie, aber Klammroth scheint ihr nie verziehen zu haben.

"Klammroth" kommt anfangs ziemlich ruhig daher, zieht aber an bis zu einem spannenden Mysterythriller, der es in sich hat. Anais ist eine Protagonistin, die mehr als ungewöhnlich ist. Nicht nur ist sie das Mädchen, dass aus dem Tunnel mit brennenden Haaren herausspaziert ist, als die Katastrophe geschah, auch ist sie eine Thrillerautorin, die seltsame Performanceart fabriziert um ihre Bücher zu vermarkten. Sie hat sich von ihrem Mann scheiden lassen und ihre Tochter Lily an ihm verloren. Nur diesmal sind sie zusammen, auf dem Weg in ihre alte Heimat, wo ihr die Bewohner der Kleinstadt scheinbar die Schuld an der Katastrophe geben.
Sie stolpert mitten hinein in Intrigen um eine Schmerzklinik, dunklen und düsteren Geheimnissen und versucht ihrer Vergangenheit zu entkommen, die an jeder Ecke lauert. In ungewöhnlichen Bilden und einer facettenreichen Sprache entwirft Isa Grimm eine düstere Stimmung, die sich nicht mehr abschütteln lässt. Poetische Bilder mischen sich mit distanzierter Schreibweise, die durch geschickte Horrorelemente die Spannung erzeugen. Sie setzen die außergewöhnliche Protagonistin gekonnt in Szene. Ein leichter Schauer zieht sich über den Rücken des Lesers, der sich gar nicht wirklich erklären lässt, doch die Atmosphäre und die Beklemmung wird man bis zum Ende nicht los.
Der Roman braucht seine Zeit bis er in Fahrt kommt. Die Handlung ist verworren und die Autorin lässt sich Zeit die Verwirrung stückchenweise aufzulösen. Immer wieder werden Aspekte aufgeworfen, die einen nicht weiterhelfen. Man ist teilweise entnervt und verliert die Lust an der Geschichte, die nur ständig Fragen stellt, aber keine Antworten gibt. Ein paar Zusammenhänge hätte man schon vorab aufwerfen können und die Überrschungen wären geblieben. Doch sobald man einmal die einzelnen Puzzleteile zusammensetzen kann, entwickelt die Geschichte so schnell an Geschwindigkeit, dass man nicht mehr weiß, was man glauben soll und voller Panik durch die Seiten rast. Man will es endlich lesen, was das alles bedeutet, ob das wirklich sein kann.
Zwar stolpert Isa Grimm an mancher Stelle über ihre eigene Geschichte und so manches Motiv wird ziemlich schnell unter den Teppich gekehrt und trotz allem findet man sich oft stirnrunzelnd wieder. Man ist nicht nur verstört, sondern auch überwältigt. Nie sah man diese Dinge kommen. Die Mysteryelemente sind überraschend gut integriert und vor allem außergewöhnlich und besonders. Wer hier ausgelutschte Ideen erwartet, der wird mehr als einmal verwundert über die Sätze schweifen.
Aber Isa Grimm stolpert nicht nur manchmal über ihre Handlung, sondern auch über ihre Charaktere. Ihre Art und ihr Verhalten ist manchmal sehr schwierig einzuschätzen, weil sie zu sehr nach Klischee klingen. Etwas mehr Plastizität und Fülle hätte ihnen nicht geschadet, die unter der Stimmung begraben wird, die viel wichtiger erscheint. Sie hätten durchaus Potenzial gehabt sich zu stärker zu entwickeln und hervorzustechen.
Das Ende kann mit manch geschickter Wendung punkten, auch wenn es in vielen Aspekten einem klassichen Ende in diesem Genre nachkommt. Und trotzdem bleibt vor allem ein Mysterythriller, der weiß wie man Stimmung macht und Spannung erzeugt, auch wenn die Handlung so manchen Schwachpunkt aufweist, über den man oftmals aber hinwegsehen kann.

Fazit
"Klammroth" ist ein wahnsinnig atmosphärischer Roman, der mit kühler Beklemmung punktet. Die Stimmung ist unglaublich düster und einnehmend. Die Handlung ist zwar etwas verworren, aber durchaus spannend und über allem schwebt ein leichter Schauer über den Rücken. Ziemlich ruhiger Mysterythriller, der es aber gerade gegen Ende verdammt in sich hat! Für Fans des leisen Schauers eine Empfehlung wert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Versuch ist leider gescheitert, 15. Juli 2014
Von 
Joko - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Klammroth: Roman (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Klammroth, ein fiktiver Ort in den Weinbergen, ist Dreh,- und Angelpunkt dieses Debüts von Isa Grimm.
Mir fällt es sehr schwer dieses Buch zu bewerten, vielleicht tue ich der Autorin auch Unrecht, aber ich kann ja nur meinen subjektiven Eindruck wiedergeben und der war der, dass ich froh war als das Buch zu Ende war.

Klammroth war vor Jahrzehnten der Ort eines schrecklichen Unglücks. Im Tunnel des Ortes verunglückten mehrere Schulbusse und ließen viele Toten und noch mehr Unfallopfer mit schweren Verbrennungen zurück. Seitdem ist auch der sonst so beliebte Ferienort zu einer Geisterstadt geworden. (Ist nicht eigentlich das Gegenteil der Fall ? Unglücke ziehen Touristen an ?)Sechszehn Jahre später kehrt eines der Opfer zurück. Anais , mittlerweile Schriftstellerin , kommt nach Klammroth zurück, da das Haus ihrer Stiefmutter, die hier eine Klinik für Verbrennungsopfer gegründet hat, bis auf die Grundmauern abgebrannt ist und ihr Vater den Nachlass nicht ordnen kann. Die Bürger des Ortes begegnen Anais mit Ablehnung, da sie es ihr nicht verzeihen, glimpflich davon gekommen zu sein .( Ist das realistisch ? )Anais fühlt sich unwiderstehlich zum Ort des Geschehens hingezogen und deckt Geschehnisse auf, die besser im Verborgenen geblieben wären.

Ja nun, ihr habt vielleicht schon gemerkt, dass mir vieles an diesem Buch nicht realistisch vorkam. Vieles wirkte aufgesetzt und übertrieben konstruiert und ich habe so manches mal mit dem Kopf geschüttelt und gelächelt ob der Absurditäten, die in diesem Buch teilweise vorkamen.(Ein Neunundneunzigjähriger hat keinerlei körperliche Einschränkungen, läuft nackt, nur mit einem Regenmantel bekleidet durch die Gegend und saugt durch einen Kuss die Schmerzen aus seinem Gegenüber. Hallo !!!!!! Was soll das. ) Ich hatte streckenweise das Gefühl, die Autorin hat zu viel gewollt, vor allem einen Gruselschocker schreiben und dabei nicht nur zu oft den Faden verloren, sondern das Geschehen teilweise so lächerlich gemacht, dass ich fast nur noch mit dem Kopf geschüttelt habe. Auch die Mysteryelemente waren nicht meins.Sicherlich waren auch einigen Strecken spannend, die mich dann auch davon abhielten das Buch zur Seite zu legen, aber im großen und ganzen muss man sagen: Ziel nicht erreicht. Der Schluss setzt dem Ganzen noch die Krone auf und ich habe nur noch gedacht " Geht's noch ? "
Tja, es kommt bei mir sehr selten vor, dass ich ein Buch so zerreiße, aber leider kann ich hier wirklich nicht viel Gutes entdecken, das mir gefallen hat. 2 Sterne für das gelungene Cover und die streckenweise vorhandene Spannung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelmäßig, 26. Juni 2014
Von 
Karlheinz (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Klammroth: Roman (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ein Tunnel der seit einem tragischen Unfall gesperrt ist, steht für den Niedergang des Städtchens Klammroth. Als die erfolgreiche Schriftstellerin Anais nach Jahren wieder zurück kehrt um ihren Vater zu besuchen und um die Erbschaftsangelegenheiten mit ihrer Stiefmutter zu regeln, wird die Vergangenheit wieder in ihr lebendig und alles bricht nochmals über sie herein.

Die schon am Anfang düstere Atmosphäre wird zum Ende hin immer dunkler und beängstigender, manchmal liefen mir richtige Schauer über den Rücken, so intensiv ist das Buch geschrieben. Die Autorin Isa Grimm kannte ich vor diesem Roman noch gar nicht, allerdings hat mich der Schreibstil wirklich in den Bann gezogen. Es war schwer das Buch wieder aus der Hand zu legen, denn von Anfang bis zum Ende ist es spannend und vor allem eindringlich geschrieben. Da bekommt man schon mal Gänsehaut beim lesen.

Die Handlung ist aus der Sicht von Anais, der Protagonistin geschrieben. Der Handlungsstrang ist oft stark verzweigt und Nebensächlichkeiten nehmen einen zu hohen Rang ein. Einiges ist weit an den Haaren herbei gezogen und so wirkt doch vieles extrem konstruiert, vor allem gegen Ende des Romans hin. Die Protagonistin wirkt von Anfang an ein wenig zerrissen (was vielleicht auch so gewünscht ist) und nicht sehr authentisch (was wahrscheinlich nicht so gewünscht ist).

Fazit: Spannung und Nervenkitzel werden hier schon geboten, allerdings fehlt es an einer guten und durchgehenden Handlung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen beklemmend gut, 20. Juni 2014
Von 
Nefret - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Klammroth: Roman (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Bisher hat es noch kein einziges Buch geschafft, dass ich mich beim Lesen so grusele, dass nachts nicht das Licht ausmachen konnte. Auch „Klammroth“ von Isa Grimm nicht. Was aber nichts heißen muss, denn dieser Thriller hat mich dennoch gefesselt.

Isa Grimm schafft es, die beklemmende Stimmung, die in dem Örtchen Klammroth herrscht, zu vermitteln. Der Leser hat den verödeten Stadtkern, verlassen von Touristen, förmlich vor Augen. Die feindselige Haltung der Bewohner Anais gegenüber kommt ebenfalls gut rüber. Selbst von Autorin Isa Grimm auf übernatürliche Kräfte verzichtet hätte, hätte das Buch den Leser gepackt.

Leider wirkt das schaurige Ende bzw. die Auflösung ein wenig überhastet. Hier hätte ich mir mehr Hintergrundinformationen gewünscht. Aber auf jeden Fall konnte Isa Grimm den Leser mit diversen Wendungen immer wieder überraschen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packend und mysteriös, 12. Juni 2014
Von 
Freizeitleserin (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Klammroth: Roman (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Das Buch war nach längerer Zeit wieder eines, das ich am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt und in einem Satz verschlungen hätte. Der Klappentext machte Lust aufs Lesen und hat nicht zu viel versprochen. Mich hat die Geschichte um Anais, die unfreiwillig in ihren alten Heimatort zurückkehren muss, wirklich von Anfang an in ihren Bann gezogen, was auch dem sehr angenehmen Erzählstil der Autorin geschuldet ist. Der Text liest sich sehr leicht und flüssig, aber ohne schlicht im negativen Sinn zu sein, ganz im Gegenteil. Die Autorin schafft es, eine so düstere und beklemmende Atmosphäre zu schaffen, dass einem als Leser schon mal der eine oder andere Schauer über den Körper läuft.

Die Figuren - allen voran Anais - wirken glaubhaft und man fiebert und leidet wirklich mit ihnen mit.

Von mir eine klare Leseempfehlung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Final Destination - Klammroth!, 14. Juli 2014
Von 
mdt1900 "TS" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Klammroth: Roman (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich mag Grusel, ich mag Horror - ergo bot mir auch Klammroth genau die Art von Unterhaltung, die ich erwartet habe.

Wirklich neu und innovativ ist die Geschichte von Anais nicht. Eigentlich sind die Bestandteile der Story und der Plot sogar ziemlich vorhersehbar. Eine Katastrophe, traumatisierte Opfer, ein zerstörtes Idyll, der Versuch des Vergessens. Und 16 Jahre später wird die Vergangenheit wieder zu Gegenwart und fordert Ihren Tribut. Das ist herrlich einfach konstruiert, aber wirkungsvoll.

Genau so fühle ich mich auch als Leser. Getrieben von der Frage, was da hinter dem Feuer und in der Dunkelheit des Tunnels steckt. Und gehetzt von gut 300 Seiten, auf der Suche nach der Antwort.

Weitere Spoiler? Überflüssig!
Ob ich nochmal zugreifen würde? Lieber heute als morgen!
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3.0 von 5 Sternen Horrorthriller – sind nicht mein Fall..., 14. Juli 2014
Von 
black_Lion ";)))" (Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Klammroth: Roman (Taschenbuch)
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Interessant sieht es schon aus das Buch, ebenso ist es der Klappentext und wenn man dann die vielen positiven Rezensionen sieht – muss man mal zugreifen.
Schade! Wir zwei – beide sind nicht so recht zusammen gekommen.

Es geht um die junge Mutter Anais, die zusammen mit ihrer Tochter zurück in das Städtchen ihrer Kindheit reist,
um nach dem plötzlichen Tod ihrer Stiefmutter im Haus ihrer Kindheit in einem Feuer, alles zu regeln.
Ihr Vater lebt zwar dort auch noch – aber schon lange in einer Anstalt. Nachts ruft er sie manchmal an – obwohl er gar kein Telefon hat.
Er erzählt wirre Sachen von fliegenden schwarzen Müllsäcken vor seinem Fenster und dass Sie kommen.
Nun, Anais kehrt zurück und gerät in einen Strudel von Erinnerungen, Begegnungen, Abenteuern, Ängsten und Schrecken.
Denn damals ist im Tunnel ein schrecklicher Unfall passiert bei dem viele Kinder des Ortes umkamen oder schrecklich verletzt worden sind.
Nur Amais kam fast unverletzt davon...
Tja und das Ende … ich will nicht spoilern … aber das hat mir dann gar nicht gefallen.

Ja, der Schreibstil von Frau Grimm ist schon nicht schlecht.
Teilweise ganz fesselnd – wie in dem Kapitel als Anais sich erinnert wie sie mit Sebastian zusammen gekommen ist
(bei dem Streich den die Jugendlichen ihrem Vater – dem Schuldirektor spielen wollten).
Aber irgendwann gleitet das Buch ins mystisch-geisterhafte ab.
Und es gibt auch einige Szenen, die sehr auf Schmerz, Folter und Ängste aufbauen – wie das Leiden der armen Nele.
Und dann ist das Buch wieder ein Krimi, denn der Tod von Anais Stiefmutter scheint kein Unfall zu sein. Das Haus war unbewohnt.
Doch wer sollte ein Interesse daran haben eine renommierte Ärztin, die dem Ort und den Verletzten der Katastrophe nur Gutes getan hat, umzubringen?
Am Anfang dachte ich der Tunnel sei an allem Schuld – ein dunkles böses Etwas, das erwacht ist und Menschen verschwinden lässt. Hmmm...

Die Charaktere waren – muss ich sagen – teilweise recht gut beschrieben. Vor allem der von Anais und ihrer Tochter Lily.
Aber es geht nicht in die Tiefe. Man findet keinen rechten Zugang, kann sich mit keinem wirklich Identifizieren oder in jemanden hinein fühlen bzw. mitfühlen.
Alles wirkt kühl, teilweise statisch und vorbestimmt.
Na ja und wirklich gruselig fand ich das Buch auch nicht. Dazu hat man wohl schon zu viele solcher Filme gesehen und ist zu auf- und abgeklärt. Und doch … manchmal …

Fazit:
Das Genre ist doch nichts für mich. Und das Buch leider auch nicht. Man hat ab und zu das Gefühl 3 Bücher gleichzeitig zu lesen.
Wobei dann doch etwas fehlt – etwas das man nicht so einfach mit Worten beschreiben kann - dass es wirklich spannend,
unvorhersehbar und gruselig macht - so dass man Gänsehaut, schlaflose Nächte, Herzklopfen bekommt und trotzdem weiter lesen möchte! Das gewisse Etwas eben – das Bücher zu Bestsellern macht!!!
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3.0 von 5 Sternen Die Richtung, die diese Geschichte eingeschlagen hat, gefiel mir leider nicht, 13. Juli 2014
Von 
Nicole W. - lilstar.de "N.W." (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Klammroth: Roman (Taschenbuch)
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Als Anais’ Stiefmutter stirbt, macht sie sich auf den Weg in ihre ehemalige Heimatstadt Klammroth, aus der sie nach dem schrecklichen Unfall damals geflüchtet ist, bei dem so viele Kinder gestorben oder verstümmelt wurden. Auch jetzt will sie eigentlich nur die Angelegenheiten ihrer Stiefmutter klären, die Vormundschaft für ihren Vater übernehmen, der im Heim lebt und sich dann wieder verabschieden. Doch es kommt anders als geplant und Anais fängt an die Geschehnisse von heute und auch von damals zu hinterfragen…

Schon als ich im März einen geheimnisvollen Brief der Protagonistin Anais erhielt (das war eine Promo-Aktion des Verlags an Buchblogger), war ich total gespannt auf diesen Roman. Jetzt habe ich ihn endlich bekommen und schnell verschlungen.

Eines muss man dem Buch lassen: es lässt sich wirklich gut weg lesen, ist flüssig geschrieben und es ist auch recht spannend. Zumindest die ersten zwei Drittel konnten mich recht fesseln.

Anais ist mir als Figur die meiste Zeit sympathisch gewesen, so dass ich wirklich gerne mit ihr auf diese Jagd nach der Wahrheit gegangen bin. Dass es um die Wahrheit geht, ist mir allerdings erst viel später bewusst geworden, ich konnte nämlich lange Zeit gar nicht mal so wirklich absehen, wohin sich die Geschichte entwickeln würde und worum es denn überhaupt tatsächlich geht. Als ich dann schließlich verstand, in welche Richtung sich das ganze entwickeln würde, war ich allerdings eher enttäuscht, denn diese Richtung hat mir gar nicht gefallen. Ich habe noch eine ganze Weile gehofft, dass sich das Blatt vielleicht noch wenden und die Geschehnisse irgendwie realistisch erklärbar seien, aber leider hat sich meine Hoffnung nicht erfüllt.

Die Geschichte hatte wirklich viel Potential und dadurch, dass selbst der Leser ziemlich um Dunkeln gelassen wurde und nicht wusste, was da gerade eigentlich wirklich passiert und vor allem aber, was damals in der Vergangenheit tatsächlich geschehen ist, war die Spannung auch vorhanden. Ich jedenfalls war anfangs wirklich sehr gespannt, was da noch kommen würde und war für jedes kleine Häppchen froh, was nach und nach enthüllt wurde.

Am Ende war ich dennoch enttäuscht, weil ich nicht erwartet hatte, dass das Buch in diese unerklärliche Richtung driftet. Auch mit dem Ende war ich demnach überhaupt nicht zufrieden und fühlte mich sehr unbefriedigt zurück gelassen. Hier hätte ich mir definitiv etwas anderes gewünscht.

Fazit
Insgesamt konnte mich “Klammroth” über einen langen Zeitraum fesseln und auch begeistern. Als es jedoch zum Ende hin ging und ich erkannte, in welche Richtung das ganze nun gehen würde, war ich doch enttäuscht und konnte vor allem auch mit dem Ende einfach nichts mehr anfangen. Hier hätte ich mir weniger phantastische Einflüsse gewünscht und mehr Realismus, genau das hatte ich nämlich auch von Beginn an erwartet.
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Klammroth von Isa Grimm (Audio CD - 13. März 2014)
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