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5.0 von 5 Sternen ... NOAH ...
NOAH

Sebastian Fitzek, Jahrgang 1971, geboren in Berlin, entschied sich nach dem Studium der Rechtswissenschaften und der Promotion zum Dr. jur. gegen einen juristischen Beruf und für eine kreative Tätigkeit in den Medien. Nach dem Volontariat bei einem privaten Hörfunksender wechselte er als Unterhaltungschef und später als Chefredakteur...
Vor 4 Monaten von Levenyas Buchzeit veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht soooo meins
Leider nicht so gut wie die anderen fitzek Bücher. ... Das Thema ist aktuell und wichtig, aber für meinen Geschmack zu sehr mit erhobenem Zeigefinger in einen Thriller gequetscht. Da fand ich die vorigen Bücher fesselnder, die ich in 1-2 Tagen verschlungen habe, dies war anstrengend. Zum Glück liebe ich fitzeks schreibstil, weswegen ich am Ball...
Vor 1 Monat von Ramona Bargel veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ... NOAH ..., 8. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
NOAH

Sebastian Fitzek, Jahrgang 1971, geboren in Berlin, entschied sich nach dem Studium der Rechtswissenschaften und der Promotion zum Dr. jur. gegen einen juristischen Beruf und für eine kreative Tätigkeit in den Medien. Nach dem Volontariat bei einem privaten Hörfunksender wechselte er als Unterhaltungschef und später als Chefredakteur zur Konkurrenz und machte sich danach als Unternehmensberater und Formatentwickler für zahlreiche Medienunternehmen in Europa selbständig. Er lebt in Berlin, wo er derzeit in der Programmdirektion eines großen Hauptstadtsenders tätig ist.
"Mit so einem großem Erfolg hätte ich nie gerechnet", sagt Fitzek zu BILD. "Die Resonanz auf das Buch ist unglaublich. Jeden Tag bekomme ich seitenlange Leserpost." Quelle

Erster Satz:
„Alicia wurde von der Stille geweckt.“

Klappentext:
Er weiß nicht, wie er heißt. Er hat keine Ahnung, wo er herkommt. Er kann sich nicht erinnern, wie er nach Berlin kam, und seit wann er hier auf der Straße lebt. Die Obdachlosen, mit denen er umherzieht, nennen ihn Noah, weil dieser Name tätowiert auf der Innenseite seiner Handfläche steht. Noahs Suche nach seiner Herkunft wird zu einer Tour de force. Für ihn und die gesamte Menschheit. Denn er ist das wesentliche Element in einer Verschwörung, die das Leben aller Menschen auf dem Planeten gefährdet und schon zehntausende Opfer gefunden hat.

Cover:
Das Cover hat mich auf Anhieb angesprochen und sofort neugierig gemacht. Es passt, wie ich finde, sehr gut zum Inhalt des Buches und spricht total für sich. Ich mag es sehr und finde es passend und ansprechend gewählt.

Meinung:
„Noah“ ist meiner aller erstes Buch von Sebastian Fitzek. Ich hatte mir schon lange vorgenommen, endlich mal ein Buch von ihm zu lesen. Nicht zuletzt, da ich dieses Jahr endlich wieder die Thriller/Krimis für mich entdeckt habe und ich muss sagen, dass mich dieses Buch absolut überzeugen konnte!

Erzählt wird uns die Geschichte überwiegend aus der Sicht von Noah, der in Berlin aufgewacht ist und sich an absolut nichts mehr erinnern kann. Einzig die auf seinem Handballen eintätowierten Buchstaben NOAH geben ihm einen kleinen Anhaltspunkt. Gefunden wurde er von dem sehr schrulligen und leicht verrückten Obdachlosen Oskar. Zusammen machen sich die beiden auf die Suche nach Noahs Vergangenheit und geraten schon bald in einen Strudel aus Mord, Korruption und Lügen.
Sehr gut hat mir gefallen, dass manche Kapitel auch aus Sicht von anderen Personen geschrieben waren. Dadurch hat der Leser einen allumfassenden Blick auf die Geschehnisse bekommen und konnte sich die Sachen besser zusammen reimen und rätseln. Das war für mich bei der sehr komplexen Geschichte wirklich hilfreich.

Noah ist ein sehr rätselhafter Charakter, den ich aber sofort mochte. Er ist ein sehr stiller Mensch, was vielleicht auch damit zusammenhängt, dass er sich an absolut gar nichts erinnern kann. Dennoch ist er ein sehr gerechter, mutiger und ehrlicher Mann. Seine Instinkte und Reflexe sind tödlich und um seine wahre Identität ranken sich zahlreiche Rätsel. Ich fand es so spannend, mit Noah und Oskar zusammen auf die Reise zu gehen, die mich den Atem hat anhalten lassen. Mehr und mehr tauchen wir ein in eine Welt, die durch einen tödlichen Grippe-Virus bedroht wird. Eine sehr gruselige Parallele zur momentanen Ebola-Problematik! Je tiefer Noah in seine Vergangenheit eintaucht umso weiter entfernt er sich von sich selbst. Ein ganz toller Charakter, der mich über das gesamte Buch hinweg überzeugen konnte.
Auch die übrigen Charaktere, wie z.B. den schrulligen Oskar oder den kleinen Welpen Toto habe ich sehr gemocht. Alle waren so schön undurchsichtig und haben fortlaufend neue Geheimnisse preisgegeben und die Spannung in die Höhe getrieben.

Die doch sehr politischen und moralischen Themen des Buches, von denen ich jetzt nicht zu viel verraten möchte, haben mich stark fasziniert und zum nachdenken angeregt. Was für ein moralisches Dilemma, über das nachzudenken man wirklich Kopfschmerzen bekommt. Die Thematik des Buches erinnert mich mit den Verschwörungstheorien an Dan Brown, den ich auch sehr mag. Ganz tolle Thematik und vor allem sehr authentisch und überzeugend.

Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig, angenehm und bildhaft. Er erzeugt eine wunderbar spannungsgeladene Atmosphäre, die einen dazu anhält, das Buch nicht aus der Hand legen zu können. Sehr actiongeladen fliegen wir von einer Szene zur nächsten und man kommt gar nicht schnell genug hinterher.

Ich finde NOAH sehr gelungen und ich werde von nun an bestimmt öfter zu einem von Sebastian Fitzeks Büchern greifen. Dieses Buch ist für alle etwas, die ein Faible für Verschwörungstheorien, ganz viel Action und tolle Charaktere hat! Sein neustes Buch, „Passagier 23“ ist gerade erschienen und hört sich, finde ich, sehr vielversprechend an!

Lg
Levenya
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55 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hände weg von diesem Buch..., 31. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
... wenn Sie nicht mit der unschönen Wahrheit unserer Gesellschaft konfrontiert werden möchten!
Denn in diesem Buch geht es um Themen wie Massentierhaltung, Überbevölkerung, Chemtrails, Umweltzerstörung, unbedachtem Leben und dessen Folgen sowie einer Seuche, die uns alle vernichten könnte!

Gewöhnlich meide ich Thriller, "Noah" ist der erste seit vielen Jahren. Meiner Meinung nach herrscht auf der Welt genug Chaos, Tod, Schrecken und Gewalt. All das muss ich mir also nicht auch noch in meinen Lesealltag holen. Doch die bereits oben genannten kontroversen Themen haben mein Interesse erregt.

Dies ist mein erster Fitzek, und er wird aus eben genannten Gründen auch mein letzter bleiben. Trotzdem verdient der Autor meine Hochachtung. Eben weil er mit "Noah" völlig unbekannte Wege beschritten und gemeistert hat.

Weder auf die Handlung des Buches, noch auf die Protagonisten möchte ich eingehen.

Jeder, der lesen kann, sollte dieses Buch lesen! Es ist nicht nur spannend, geschickt konstruiert, es rüttelt wach, beschönigt keine unserer traurigen Wahrheiten. Dies ist kein Buch, das man in einem Rutsch durchlesen sollte. Zuviel Wahrheit steckt zwischen diesen beiden Buchdeckeln. Zuviel, um sie in kürzester Zeit verarbeiten zu können.

"Noah" ist ein Thriller mit viel Wahrheitsgehalt, mit viel Information, die noch lange nach lesen des Buches nachhallen wird.
Unzählige Zitate habe ich gefunden, die ich mir herausschreiben werde.

Uneingeschränkt empfehlenswert!

Anmerkung:
Falls Sie das Buch mit Schutzumschlag abends im Bett lesen sollten, erschrecken Sie bitte nicht so wie ich, wenn Sie das Licht ausmachen! Die Hand auf dem Cover des Buches leuchtet, und das stundenlang! :-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Durch und durch spannend, 26. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Dieser Thriller behandelt für Sebastian Fitzek recht ungewöhnliche Themen. Er spricht etwas an, an dem wir alle beteiligt sind. Es geht um unsere Erde und darum, wie wir mit ihr bewusst und unbewusst umgehen. Wie wir getäuscht werden auf Kosten unserer Umwelt und den Menschen, die nicht die Möglichkeit haben, von der breiten Masse gehört zu werden. Zugunsten weniger Privilegierter werden unsere Entscheidungen manipuliert - hinsichtlich einem ökologischen Umgang beispielsweise mit Lebensmitteln und der damit verbundenen Haltung von Nutztieren; unserer Gesundheit und der Wunsch, diese bestmöglichst zu erhalten und Vorsorge zu treffen; aber auch ganz im "Geheimen", Stichwort Chemtrails.
Man muss sich in diesen Thematiken nicht besonders gut auskennen, um dem Buch und seiner "Botschaft" folgen zu können. Man kann am Ende der Lektüre auch nicht sagen, was nun richtig oder falsch ist, denn hier lässt sich kaum etwas über einen Kamm scheren, noch können wir, wie Herr Fitzek selbst im Nachwort erklärt, kaum jedes Unrecht verhindern oder stets vermeiden.
Trotzdem - gerade für Menschen, die sich noch gar nicht damit auseinandergesetzt haben - ein gutes Buch, um einige Denkanstöße zu erhalten.
Die Story drumherum hat mir ebenfalls gut gefallen. Die Hauptcharaktere wurden gut beschrieben und allesamt authentisch. Es gab die ein oder andere Wendung, die nicht vorherzusehen war, allerdings gab es in dieser Hinsicht schon bessere Überraschungen in Herrn Fitzeks anderen Büchern.
Insgesamt ein sehr gutes Buch, welches mich gut unterhalten hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Buch, spannend, aber noch mit Luft nach oben, 23. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Für mich war es der erste Fitzek und ebenfalls fühlte ich mich an einen Dan Brown erinnert. Ohne allerdings dessen Temposteigerung zum Ende hin mitzumachen.
Am Anfang fand ich es sehr spannend zum Einstieg und auch im Verlauf des Buches musste ich mich nie langweilen.
Die Geschichte um Zaphire war doch sehr konstruiert, ebenso das mit dem Zwilling.
Will damit nicht sagen, dass die Brownsche Phantasie realistischer ist, aber hätte mir im Hauptplot etwas mehr Dramatik und Überraschung gewünscht.
Dass der Hauptkiller so früh die Seiten gewechselt hat und die anderen ihnen gar nicht mehr nachjagen, halte ich für einen Fehler. Man hätte es länger spannend halten können.
Unlogisch: Dass die anderen Killer ihn nur gefangen nehmen wollten, halte ich im Kontext der Situation im Kaufhaus für etwas fragwürdig.
Ganz seltsam fand ich dann die Aussage im Gespräch mit der US-Regierungstante, dass die Manila-Grippe (also die, die sich durch ZetFlu auslösen lässt), dann irgendwie doch per Tröpfcheninfektion zu übertragen werden kann.
Auch fand ich den Einbau der sog.Chemtrails für dermaßen schlecht, weil ich diese Art von Verschwörungstheorie einfach abstrus finde.
Es glauben ja sogar Leute daran, dass Millionen Mitarbeiter der Airlines da mitspielen. Also bitte nicht noch Romanwasser auf deren Mühlen.

Ansonsten gehört es sicher zu einem der Bücher, die zum Denken anregen. Die Thematik alleine wäre mir 5 Sterne wert, allerdings hat der Hauptstrang eben einige Schwächen.

Insgesamt 4 Sterne, lesenswert.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für mich der bisher beste Fitzek!, 5. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Kindle Edition)
Noah ist für mich das bisher beste Buch von Sebastian Fitzek. Ich muss gestehen, dass mich seine letzten Thriller nicht so begeistert haben. Noah hingegen konnte ich nicht aus der Hand legen.
Noah weiß nicht, wer er ist und lebt als Obdachloser in Berlin. Bis sich eines Tages sein Leben komplett verändert und er vor Unbekannten flüchten muss, die ihm nach dem Leben trachten.
Das Thema, eine Seuche, die vielen Menschen den tot bringt, ist angesichts der Ebola-Fälle sehr aktuell. Dass eine Organisation dahinter steckt, die so das Überleben der Menschheit sichern möchte, ist - hoffentlich - nur Fiktion.
Gut fand ich, dass sich das Geschehen nicht nur um den Protagonisten Noah dreht, sondern es auch Passagen gibt, in denen der Überlebenskampf in den Slums von Manila. Dieser Teil ist sehr ergreifend und verdeutlicht, wie gut es uns doch geht.
Der Schreibstil ist flüssig, die Flashbacks von Noah erhalten die Spannung das gesamte Buch durch aufrecht. Der Leser fiebert mit, weiß nicht was als nächstes passiert, weil es permanent zu überraschenden Wendungen kommt. Man leidet richtig mit.
Natürlich kann man bemängeln, dass es in dem Buch einige Logikfehler gibt - mich haben die beim lesen allerdings gar nicht gestört. Ich war mitgerissen und möchte mehr von dem neuen Fitzek :)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht soooo meins, 28. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Kindle Edition)
Leider nicht so gut wie die anderen fitzek Bücher. ... Das Thema ist aktuell und wichtig, aber für meinen Geschmack zu sehr mit erhobenem Zeigefinger in einen Thriller gequetscht. Da fand ich die vorigen Bücher fesselnder, die ich in 1-2 Tagen verschlungen habe, dies war anstrengend. Zum Glück liebe ich fitzeks schreibstil, weswegen ich am Ball geblieben bin und ein ganz ordentliches Buch gelesen habe, nur für mich kein fitzek wie früher.
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65 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lässt einen nicht mehr los, 23. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Der erste Satz

"Alicia wurde von der Stille geweckt."

Meine Meinung

Noah hat keine Ahnung wer er ist und ob er überhaupt wirklich Noah heißt. Einzig sein Tattoo am Handgelenk mit diesem Namen lässt darauf schließen, das er so heißt. Er ist obdachlos und verbringt seine Zeit mit Oscar, der sein Schicksal teilt ohne festen Wohnsitz zu sein.
Noah möchte wissen, wer er ist, doch der Weg dies herauszufinden ist lang und steinig...

Wir lernen Sebastian Fitzek in diesem Roman von einer anderen Seite kennen. Doch nicht allein die Tatsache, das "Noah" diesmal länger als die vorherigen Werke des Autors ist und auch die Schauplätze diesmal in der ganzen Welt verstreut sind, machen diesen Roman zu etwas Speziellem. Die gesamte Thematik ist diesmal eine völlig andere. Daran musste ich mich zugegebener Maßen erst mal gewöhnen.
Zum aller ersten Mal ist es mir am Anfang nicht gelungen gleich in die Geschichte zu finden. Bei jedem anderem Fitzek Roman war ich von der ersten Seite an gleich so geflasht, das ich die Lektüre nicht mehr aus der Hand legen konnte. Hier hat es zwar eine Weile gedauert, aber der von Fitzek bekannte, spannende Schreibstil und die ganzen unverhofften Wendungen hatten mich schließlich doch wieder am Haken. Hat man sich zu Anfang mit den Protagonisten angefreundet und sie richtig kennengelernt, gibt es nach etwa 100 Seiten einen Knall und man erlebt die übliche, Nerven strapazierende Erzählweise des Autors. Durchatmen geht nicht mehr und das Buch zur Seite legen zu müssen artet in einer Qual aus.
Nachdem ich mich mit dem "neuen Stil" angefreundet hatte, gab es auch für mich kein Halten mehr. "Noah" ist spannend, "Noah" ist anders, "Noah" ist brilliant, "Noah" ist eben von Fitzek.
Vor allem der Hintergrund hat mich absolut umgehauen. Die Botschaft, die übermittelt wird, hat mich nach dem Beenden des Buches nachdenklich zurückgelassen. Es macht mir ein bisschen Angst, wenn ich so drüber nachdenke, was der Grund von allem ist und wer was ausgelöst hat.
Die Idee diesen Roman diesmal auf verschieden Schauplätzen stattfinden zu lassen ist überaus gut gelungen. Jeder Protagonist, der neben Noah eine Rolle spielt, hat sein eigenes Päckchen zu tragen und wirkt von Beginn an sympathisch.
Den erwarteten großen Knall am Ende gab es auch hier. Mal wieder habe ich mit vielem absolut nicht gerechnet und war erschüttert, wie sich alles auflöst.

Übrigens: Das was mir dem Cover passiert finde ich auch eine großartige Idee. ☺

Fazit:

Nach Anlaufschwierigkeiten war ich gefangen in "Noah". Es ist ein unglaublich spannender Roman, der wirklich jeden nachdenklich zurück lässt, sobald man ihn durchgelesen hat.
Ich habe viele Emotionen gespürt, die auch Noah gefühlt hat. An einer Stelle musste ich sogar ein paar Tränen zurück halten, weil ich es so unglaublich traurig und ungerecht fand. *seufz*
Die Botschaft, die Sebastian Fitzek vermitteln will ist absolut bei mir angekommen. Ich habe noch lange nachdem ich den Roman beendet habe drüber nachgedacht. Und auch jetzt, während ich diese Rezension schreibe, gehen mir diese Dinge durch den Kopf. Es könnte passieren und das macht mir schon ein bisschen Angst.
Aber lest selbst. Es lohnt sich wirklich! Und lasst euch nicht davon abschrecken, dass "Noah" anders ist, als die anderen Romane des Autors: Anders heißt nicht immer schlecht. Und bei diesem Exemplar sowieso nicht!

© cannot-live-without-books.blogspot.de
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen bedrückendes Thema, aber kein "Page Turner", 15. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Kindle Edition)
Aufgrund der vielen guten Bewertungen und hohen Platzierungen in Bestselllerlisten habe ich mehr erwartet.
Interessantes Thema, facettenreich aber mit zu vielen Handlungssträngen beleuchtet. Zu wenig Spannungsaufbau und bei weitem kein "Page Turner", der einen fesselt und Nachts den Schlaf raubt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das nachwirkt, 8. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Völlig ohne Erinnerung erwacht Noah in Berlin. Zumindest wird er so genannt, denn dieser Name ist in seine Handfläche tätowiert. Nach einer Schussverletzung wurde er vom Obdachlosen Oskar, der im Untergrund lebt, aufopferungsvoll gesund gepflegt. Die Suche nach seiner Identität wird für beide zu einer gnadenlosen Jagd und Noah muss der Tatsache ins Auge sehen, dass er Teil einer weltweiten Verschwörung ist, die schon unzählige Leben gekostet hat und ein noch viel radikaleres Endziel anstrebt.

Meine Meinung:

Es ist schon eine kleine Weile her, dass ich „Noah“ ausgelesen habe, aber selten ist es mir so schwergefallen, die richtigen Worte zu finden. Ich habe noch nicht alle Romane von Fitzek gelesen, sein letzter - „Der Nachtwandler“ hat mich sogar ein wenig enttäuscht, aber „Noah“ halte ich tatsächlich für einen Meilenstein seines Schaffens. Ja, er ist anders, aber sensationell anders. Ich weiß nicht genau, woran ich es festmachen soll, aber ich finde, mal vom Thema ganz abgesehen, ist auch sein Schreibstil enorm besser geworden. Die Worte geschliffener, teilweise wunderschöne Formulierungen, fast literarisch.

Das Buch mit seiner Geschichte, zumindest auf der Noah-Ebene, hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die einfließenden, teils erschütternden Wahrheiten verursachten oftmals ein Schlucken und Innehalten. Ist der Mensch wirklich so ignorant? Ja, er ist es und auch wenn es teilweise wehtut, den Spiegel vorgehalten zu bekommen, so ist dies doch hin und wieder nötig, um uns wieder zu erden, runterzuholen von dem ganzen Wahnsinn, den wir täglich veranstalten. Wenn jeder Leser auch nur einen ganz geringen Teil der angesprochenen Themen in seinem eigenen Leben überdenkt, so ist glaube ich schon viel getan.

Natürlich ist der Roman Unterhaltung, aber eben solche, die nachdenklich macht und das liebe ich an Büchern. Es gibt keine Langeweile, immer wieder aufwühlende Wendungen, tiefsttraurige Momente und gemeine Cliffhanger. Die Handlungsebene in Manila habe ich nicht wirklich für nötig befunden, wenn nicht dies vielleicht der Aufhänger für eine Fortsetzung von „Noah“ wäre. Warum sonst sollte man ein mathematisch überdurchschnittliches Kind einführen, wenn dieses sich nicht zum Heilsbringer der Menschheit aufbauen lassen könnte? Mich würde es freuen.

Auch wenn die Thematik sicher nicht neu ist - wer wird schon etwas schreiben, was noch nie da war? - so ist doch die Umsetzung perfekt gelungen und bietet spannende Lesestunden, wobei es eben nicht mit dem Zuklappen des Buches getan ist, sondern, zumindest in meinem Fall, ein nachhaltiges Umdenken zur Folge hatte.
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18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen der für mich am nachdenklichsten machende Fitzek, 22. Dezember 2013
Von 
Logan Lady (FR) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Noah erwacht in Berlin und erinnert sich an nichts. Er weiß nicht, wie er nach Berlin gekommen ist, noch warum er auf der Straße lebt. Nur aufgrund einer Tätowierung hat er einen Namen. An seiner Seite befindet sich Oskar, der im Untergrund lebt, weil er Angst hat. Das ungleiche Paar macht sich im nächtlichen Berlin auf die Suche nach einem Schlafplatz. Und entdeckt dabei in einer Zeitung ein Bild, das ihr gesamtes Schicksal verändern wird...

Sebastian Fitzek gehört zu meinen Lieblingsautoren und so hatte ich mir auch sein neustes Werk vorbestellt. Ich wusste nicht, was mich erwartet und nach dem Lesen kann ich sagen: ich bin begeistert und erschüttert zugleich.

Der Autor nimmt sich in "Noah" einem brisanten Thema an: die Überbevölkerung der Welt. Gemeinsam mit seiner Hauptfigur begibt man sich auf die Suche und muss erkennen, dass jede Lösung neue Bedenken schafft. Durch den Gedächtnisverlust Noahs hat man als Leser keinerlei Wissensvorsprung. Man muss selbst mühsam Puzzleteil für Puzzleteil zusammensetzen um das erschreckende Bild zu erkennen.

Der Thriller wird aus der Erzählerperspektive geschildert. Dabei wechselt immer wieder der Handlungsstrang, so dass man mal Noah, mal seine Verfolger begleitet. Das hat mir sehr gut gefallen und mich so gefesselt, dass ich das Buch fast ohne Pause gelesen habe.

Der Erzählstil ist typisch Fitzek, auch wenn er sich mit Cliffhangern zurückhält. Er behandelt das doch hochbrisante Thema mit einer Mischung aus Anstand und Provokation, die seinen Leser zwingt, über die Situation nachzudenken. Grandios in meinen Augen.

Fazit: ein genialer Thriller, der sich im positiven Sinne von den anderen Werken Sebastian Fitzeks unterscheidet. Eine klare Kaufempfehlung.
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Noah: Thriller.
Noah: Thriller. von Sebastian Fitzek (Audio CD - 20. Dezember 2013)
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