Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor calendarGirl Cloud Drive Photos Sony Learn More madamet fissler Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen13
4,1 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

VINE-PRODUKTTESTERam 24. April 2011
Sven Stricker wagt sich unter die Drehbuchautoren. Während man seinen Namen bislang vor allem mit exzellenten Regiearbeiten in Verbindung bringen konnte, gilt es ab sofort Augen und Ohren auch in eine weitere Richtung offen zu halten. Denn mit dem Krimistück 'Böses Ende' beweist Stricker, dass er auch im schriftstellerischen Bereich sein Handwerk absolut versteht.

Paul Uhlenbrock und Ulrich Kulenkampff arbeiten beide in einem Callcenter. Eines Tages werden sie Zeuge eines Streits am anderen Ende der Leitung. Zunächst wissen die beiden nicht so recht wie sie reagieren sollen. Die Polizei rufen? Sie entschließen sich dazu, persönlich bei der Adresse vorbeizuschauen und treffen dort eine völlig verstörte Frau an, welche die beiden kurzerhand wieder vor die Tür setzt. Tags darauf ist die Frau tot und die Polizei nimmt die beiden ins Visier.

Aber das ist erst der Anfang. Denn nachdem die beiden an ein höchst brisantes Foto geraten, nehmen sie die Nachforschungen selbst in die Hand.
Sven Stricker hält den Fokus zwar vor allem auf den beiden Hauptfiguren des Stücks, scheut sich aber nicht, auch mal einen Blick zu anderen Schauplätzen zu riskieren. Dies aber stets so wohldosiert, dass die Frage, wer denn nun tatsächlich der Täter war bis zum Ende hin offen bleibt. Versierte Krimihörer werden zwar möglicherweise schon frühzeitig den richtigen Verdacht hegen, nichtsdestotrotz flacht die Geschichte bis zum Ende hin nicht ab.
Grund dafür ist einerseits die recht turbulente Achterbahnfahrt der Handlung, bei der man nie so genau weiß, mit welcher Wendung man als nächstes zu rechnen hat. Zum zweiten aber genauso der sehr gut dosiert eingestreute Humor. Vor dem an sich ernsten Hintergrund eines Mords mag man sich das vielleicht im ersten Moment etwas schwer vorstellen können. Jedoch gelingt es Sven Stricker wunderbar das ganze so mit amüsanten Dialogstellen, grotesken Situationen und nicht zuletzt seinen beiden schrägen Hauptfiguren zu verknüpfen, dass das Hörspiel am Ende sowohl glaubwürdig als auch äußerst unterhaltsam gerät.

Auf einen Erzähler verzichtet Stricker hier völlig und einen solchen vermisst man auch zu keinem Zeitpunkt, was sehr für die Qualität des Dialogbuches spricht.
Besondere Bedeutung kommt hier dem Zusammenspiel von Bjarne Mädel und Florian Lukas zu. Und den beiden in ihren Rollen zu lauschen ist in der Tat ein Genuss. Aber auch die anderen Akteure liefern durchweg einwandfreie schauspielerische Leistungen ab. Sei es Gerd Baltus als Kommissar Bernauer, Kerstin Draeger als die Freundin der Ermordeten oder Ulrike C. Tscharre als Frau eines angesehenen Politikers.

Geräusche spielen hier nur am Rande eine Rolle und beschränken sich auf das wirklich wesentliche, um nachvollziehbare Räume zu schaffen. Die Musik wird ähnlich reduziert eingesetzt, oftmals sehr unauffällig im Hintergrund. Mir persönlich hat sowohl die Art des Einsatzes als auch die Zusammenstellung der Kompositionen selbst gut gefallen. In sich ist die Inszenierung nämlich sehr stimmig.

Fazit: Krimi-Freunde mit Humor kommen bei Sven Strickers neuesten Werk ganz sicher auf ihre Kosten. Hinsichtlich der schauspielerischen Qualität auf einer Linie mit Strickers Wallander-Hörspielen, inhaltlich allerdings deutlich aufgelockerter und amüsant anstelle von düster-bedrückend.
0Kommentar|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Mai 2011
Ich möchte hier keine allzu lange Rezension schreiben, wo die positiven Merkmale dieses Hörspiels doch ganz klar auf der Hand liegen.
Diese wären:
- das Hörspiel hat ein ordentliches Tempo. Also keine allzu langen Dialoge oder Leerlauf.
- es wird Spannung erzeugt. Schon die Eingangsszene ist sehr gut und spannend gemacht.
- die Dialoge sind häufig richtig witzig und zum schmunzeln gemacht. Alleine die erste Szene im Call-Center ist hervorragend gelungen und super lustig.
- Der Hörer kann mitraten und man weiß nicht sofort wer der Täter ist.
- die Anzahl der auftretenden Charaktere ist gut gewählt. Es kommen nicht zu viele und nicht zu wenige Personen vor.
- Die Sprecher machen ihre Sache sehr gut. In meinen Augen glänzt, vor allem in den humorvollen Szenen, Bjarne Mädel am meisten. Aber keiner der Sprecher enttäuscht.
- Geräusche und Musik sind auch sehr gut und passen gut zur Handlung.

Die negativen Merkmale des Hörspiels sind für mich:
- ich
- finde
- keine...

Fazit: Glückwunsch an alle Mitwirkenden. Diesem Hörspiel kann man nur 5 Sterne geben. Ich war wirklich positiv überrascht und werde mir diese CD bestimmt noch häufiger anhören. Es wäre schön, wenn es weitere Produktionen dieser Art in nächster Zeit geben würde.
0Kommentar|10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Erster Eindruck: Ein Mord und seine Folgen

Kuli ist neu in der Stadt und arbeitet den ersten Tag in einem Call Center. Dort lernt er Paul kennen, und gemeinsam bekommen die beiden einen Anruf, in dem eine Frau offensichtlich bedroht wird. Gemeinsam fahren sie zu der Wohnung und finden die Frau übel zugerichtet vor. Doch am nächsten Tag bekommen sie Besuch von der Polizei ' die geheimnisvolle Anruferin wurde ermordet...

Sven Stricker sorgt mit seinen Hörspielproduktionen immer wieder für Aufmerksamkeit für seine innovativen Ideen. Auch 'Böses Ende' hat eine genauere Betrachtung verdient, ist es doch ein sehr unterhaltsames und außergewöhnlicher Krimi. Schön ist, dass hier kein zynischer Kommissar oder ein ungleiches Ermittlerteam im Mittelpunkt steht, sondern zwei stink-normale Typen, nicht mal besonders clever. Hieraus ergibt sich oftmals ein großer Witz, der zum Unterhaltungswert jede Menge beiträgt ' beispielsweise wenn der unsichere Kuli von einem Fettnapf in den nächsten tritt und Paul deswegen ziemlich genervt ist. Doch neben dem witzigen Aspekt steht eine intelligente Krimihandlung im Vordergrund, die mit einem grandiosen Aufbau und einem mehr als überraschenden Ende punkten kann. Gleich mehrere zwielichtige Gestalten, getrieben von egoistischen Wünschen, treiben ihr Unwesen, bald weiß der Hörer kaum noch, was er eigentlich glauben soll. Und auch Kuli und Paul geraten auf Abwege und nutzen ihre Chancen aus ' ein weiterer Punkt, weswegen die Hauptfiguren nicht nur als strahlende Helden dastehen, was sie umso sympathischer macht. Es geht um Korruption, das Machtgefüge der Politik, persönlich enttäuschte Liebe und einen ziemlich unausstehlichen Chef. Mal wird ein nüchterner Blick auf eine leidenschaftslose Beziehung geworfen, mal über eine ordentlich sortierte Plattensammlung gewitzelt. Das alles macht richtig Spaß, das Skript ist hervorragend und auch die Umsetzung kann sich an hohen Maßstäben messen lassen. 'Böses Ende' ist ein ungewöhnlicher Krimi, eine Mischung aus verschiedenen Stilrichtungen und mehr als gelungen, sondern eine klare Empfehlung wert.

Der Sprechercast ist mit 9 Stimmen nicht sonderlich umfangreich, aber dafür sehr gut besetzt, für jede Rolle wurde ein passender Sprecher gefunden. Bjarne Mädel, der bisher nicht sonderlich in Hörspielen in Erscheinung getreten ist, hat als Kuli eine ebenso wichtige wie witzige Rolle bekommen. Diese kann er mit seiner charmant verpeilten Art und einer konstant sehr guten Leistung wunderbar umsetzen. Ihm zur Seite steht Florian Lukas als Paul, auch er ist sehr überzeugend und kann mit Spontanität und einer glaubwürdigen Sprechweise punkten. Sehr gut hat mir Ulrike C. Tscharre als ebenso desillusionierte wie machthungrige Susanne Bürger gefallen, die in ihrer Stimme immer die negative Atmosphäre ihres Charakters durchscheinen lässt. Auch die anderen Sprecher wie Lutz Herkenrath, Stephan Schad und Mareike Fell.

Mit einer klassisch besetzten Band auch Keyboards, Gitarre und Bass ist der Soundtrack zum Hörspiel unter der Leistung (und Komposition) von Kay Poppe entstanden. Er hat einen eher lockeren Klang für die Handlung gewählt, der sich nicht sonderlich aufdrängt und die Geschichte wirken lässt, ohne seine Wirkung zu verlieren und an den richtigen Stellen Akzente zu setzen.

Eine innovative Idee ist auch im Booklet zu finden, in dem den Sprechern eine Frage zu ihrem Charakter mittels Mimik und Gestik auf einem Foto beantworten. Umso mehr geht dieses Konzept auf, da die Fotos in Schwarz-Weiß gehalten sind, während sonst ein kräftiges Orange verwendet wird. Auch auf dem Cover sind die beiden Hauptsprecher abgebildet ' eine sehr gelungene Gestaltung!

Fazit: Witzig, spannend, unterhaltsam und mit einem richtig guten Schluss ' ein außergewöhnliches Hörspiel, das man sich unbedingt einmal anhören sollte!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Erster Eindruck: Ein Mord und seine Folgen

Kuli ist neu in der Stadt und arbeitet den ersten Tag in einem Call Center. Dort lernt er Paul kennen, und gemeinsam bekommen die beiden einen Anruf, in dem eine Frau offensichtlich bedroht wird. Gemeinsam fahren sie zu der Wohnung und finden die Frau übel zugerichtet vor. Doch am nächsten Tag bekommen sie Besuch von der Polizei ' die geheimnisvolle Anruferin wurde ermordet...

Sven Stricker sorgt mit seinen Hörspielproduktionen immer wieder für Aufmerksamkeit für seine innovativen Ideen. Auch 'Böses Ende' hat eine genauere Betrachtung verdient, ist es doch ein sehr unterhaltsames und außergewöhnlicher Krimi. Schön ist, dass hier kein zynischer Kommissar oder ein ungleiches Ermittlerteam im Mittelpunkt steht, sondern zwei stink-normale Typen, nicht mal besonders clever. Hieraus ergibt sich oftmals ein großer Witz, der zum Unterhaltungswert jede Menge beiträgt ' beispielsweise wenn der unsichere Kuli von einem Fettnapf in den nächsten tritt und Paul deswegen ziemlich genervt ist. Doch neben dem witzigen Aspekt steht eine intelligente Krimihandlung im Vordergrund, die mit einem grandiosen Aufbau und einem mehr als überraschenden Ende punkten kann. Gleich mehrere zwielichtige Gestalten, getrieben von egoistischen Wünschen, treiben ihr Unwesen, bald weiß der Hörer kaum noch, was er eigentlich glauben soll. Und auch Kuli und Paul geraten auf Abwege und nutzen ihre Chancen aus ' ein weiterer Punkt, weswegen die Hauptfiguren nicht nur als strahlende Helden dastehen, was sie umso sympathischer macht. Es geht um Korruption, das Machtgefüge der Politik, persönlich enttäuschte Liebe und einen ziemlich unausstehlichen Chef. Mal wird ein nüchterner Blick auf eine leidenschaftslose Beziehung geworfen, mal über eine ordentlich sortierte Plattensammlung gewitzelt. Das alles macht richtig Spaß, das Skript ist hervorragend und auch die Umsetzung kann sich an hohen Maßstäben messen lassen. 'Böses Ende' ist ein ungewöhnlicher Krimi, eine Mischung aus verschiedenen Stilrichtungen und mehr als gelungen, sondern eine klare Empfehlung wert.

Der Sprechercast ist mit 9 Stimmen nicht sonderlich umfangreich, aber dafür sehr gut besetzt, für jede Rolle wurde ein passender Sprecher gefunden. Bjarne Mädel, der bisher nicht sonderlich in Hörspielen in Erscheinung getreten ist, hat als Kuli eine ebenso wichtige wie witzige Rolle bekommen. Diese kann er mit seiner charmant verpeilten Art und einer konstant sehr guten Leistung wunderbar umsetzen. Ihm zur Seite steht Florian Lukas als Paul, auch er ist sehr überzeugend und kann mit Spontanität und einer glaubwürdigen Sprechweise punkten. Sehr gut hat mir Ulrike C. Tscharre als ebenso desillusionierte wie machthungrige Susanne Bürger gefallen, die in ihrer Stimme immer die negative Atmosphäre ihres Charakters durchscheinen lässt. Auch die anderen Sprecher wie Lutz Herkenrath, Stephan Schad und Mareike Fell.

Mit einer klassisch besetzten Band auch Keyboards, Gitarre und Bass ist der Soundtrack zum Hörspiel unter der Leistung (und Komposition) von Kay Poppe entstanden. Er hat einen eher lockeren Klang für die Handlung gewählt, der sich nicht sonderlich aufdrängt und die Geschichte wirken lässt, ohne seine Wirkung zu verlieren und an den richtigen Stellen Akzente zu setzen.

Eine innovative Idee ist auch im Booklet zu finden, in dem den Sprechern eine Frage zu ihrem Charakter mittels Mimik und Gestik auf einem Foto beantworten. Umso mehr geht dieses Konzept auf, da die Fotos in Schwarz-Weiß gehalten sind, während sonst ein kräftiges Orange verwendet wird. Auch auf dem Cover sind die beiden Hauptsprecher abgebildet ' eine sehr gelungene Gestaltung!

Fazit: Witzig, spannend, unterhaltsam und mit einem richtig guten Schluss ' ein außergewöhnliches Hörspiel, das man sich unbedingt einmal anhören sollte!
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Januar 2012
Ulrich und Paul, zwei Versager vor dem Herrn, treffen sich zufällig als Telefonisten in einem Berliner Callcenter. Und noch um einiges zufälliger belauschen beide am Telefon einen ziemlich handfesten Streit zwischen einem Mann und einer Frau.

Kurz entschlossen suchen die beiden die Anruferin auf und finden diese schwer verletzt in ihrer Wohnung.

Tags darauf erscheint ein Polizist bei den beiden, um ihnen mitzuteilen, dass die junge Dame ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden wurde und die einzige Spur zu Ulrich führt, denn der hatte aus edler Hilfsbereitschaft seine Visitenkarte bei der Dame hinterlegt.

Als Ulrich dann auch noch in den Besitz eines Fotos kommt, dass das Opfer mit einem hochrangigen Politiker in eindeutiger Pose zeigt, reift in den beiden Hobbydetektiven ein teuflischer Plan.

Diese Produktion der Psychothriller GmbH, deren Erstlingswerk Darkside Park ich an dieser Stelle mal wieder über den grünen Klee loben möchte, ist eine bisweilen bitter böse, ab und an aber auch saukomische Kriminalkomödie in Hörspielform.

Geschrieben und produziert wurde sie von Sven Stricker, der sich in Hörspielkreisen bereits durch zahlreiche Produktionen einen Namen gemacht hat, etwa eine Hörspielfassung von Die Schatzinsel von Robert Louis Stevenson oder eine von Sven Regeners Kiez-Roman Herr Lehmann.

Die Hauptrollen spielen die bekannten Schauspieler Florian Lukas (Absolute Giganten) und Bjarne Mädel (Stromberg). Und die beiden sind wirklich ein perfektes Paar. Man leidet als Hörer regelrecht mit, wenn sie vor Übereifer wieder in ein neues Fettnäpfchen tappen Und Bjarne Mädel (Ulrich, genannt Kuli) sorgt in seiner wunderbar treu-doofen Art für jede Menge Lacher.

In weiteren Rollen sprechen erfahrene Schauspieler wie Gerd Baltus, Stephan Schad, nebenbei bemerkt einer meiner absoluten Lieblingshörbuchsprecher, und Ulrike C. Tscharre, die bereits in Sven Strickers Hörspielserie um Henning Mankells Kommissar Wallander eine Hauptrolle gesprochen hat und Fernsehzuschauern als Darstellerin der Marion Beimer in der Lindenstraße bekannt sein dürfte.

Böses Ende hört sich ein bisschen so an, als hätten die Coen-Brüder ein Hörspiel inszeniert. Spannend, dabei aber nie zu ernst oder brutal, inszeniert mit einem kleinen, feinen Ensemble hochkarätiger Sprecher. Und wenn dann am Ende Kuli und Paul endlich zueinander finden, wünscht man sich nichts sehnlicher als ein weiteres Abenteuer der beiden sympathischen Loser.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Juni 2011
Laut "Böses Ende" geht es in Call-Centern überraschend witzig zu. Wenn wohl auch meistens keine Absicht dahinter steckt. Einen großen Anteil daran haben die beiden Mitarbeiter Kuli (Bjarne Mädel) und Paul (Florian Lukas). Kuli ist neu im Betrieb und soll vom anderen eingewiesen werden. Anhand der urkomischen Dialoge ahnt der Hörer recht früh, dass das keine leichte Aufgabe werden wird. Kurze Zeit später hören beide am Telefon mit an, wie eine Frau und ein Mann bedrohlich miteinander streiten...dann wird die Leitung unterbrochen. In Kuli erwacht der Columbo und beide beginnen auf eigene Faust mit Nachforschungen.

Weiter wird nichts verraten. Jede(r) sollte die Gelegenheit haben, sich überraschen zu lassen.

Bjarne Mädel kommt genial rüber. Ihm scheint die Rolle des etwas trotteligen Kollegen auf den Leib geschrieben worden zu sein. Wahrscheinlich haben ihn die meisten sowieso als Ernie aus der Stromberg-Serie vor Augen. Aus der Nummer kommt er nicht mehr raus. Florian Lukas hat dem aber einiges entgegenzusetzen und steht keineswegs im Schatten seines Kollegen. Als kleinen Schwachpunkt empfinde ich die Darstellung des Kommissars. Oft hatte ich den Eindruck als würde er gleich beginnen seinen Text zu singen. Aber mit seiner ständigen Frage "Darf man hier rauchen?" macht er es wieder wett.

Durch die allgegenwärtige Geräuschkulisse ist der Hörer nicht allein auf seine Einbildungskraft angewiesen. Denn hier hat man in den Hintergrund gepackt, was geht. Und das ist positiv gemeint.

Seitdem sich das Hörspiel in meinem Besitz befindet, nutze ich es zwischen längeren HBn als Ausgleich. Jetzt habe ich es bereits fünf Mal gehört und kann immer noch über die Dialoge schmunzeln.

Und so ist die Psychothriller GmbH, die mit "Darkside Park" eine derartig einhellige Begeisterung hervorrief, dem kreativen Druck mit "Böses Ende" mehr als gerecht geworden.

Kompliment, Herr Stricker, das war ein wirklich guter Anfang.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Januar 2012
Die Story: spannend, witzig, hintergründig und überraschend.

Und: hervorragend gelesen.

Einziger Kritikpunkt: ZU KURZ ;)

Mehr davon! So müssen Hörspiele für Erwachsene sein
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Dezember 2013
Da ich viele Hörbücher höre hab ich mir halt auch DAS bestellt.
Als es dann kam habe ich mich erst über mich selbst geärgert,
weil ich bei der Bestellung übersehen hatte, dass es, bei dem Preis,
gerade mal ne gute Stunde läuft.
Die Stimmen empfand ich oft als viel zu laut und nervig.
Die Story an sich "na ja".
Wem s gefällt.
Bild dir deine eigne Meinung :-)
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Juni 2014
habe dieses Hörspiel schon öfter mit Vergnügen angehört. Die Sprecher sind klasse, der Krimi einfach gestrickt und böse, einfach sehr unterhaltsam!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Januar 2014
Ein Erfrischendes Hörspiel. Hätte ruhig länger sein können. Nette Charaktere, würde man gerne mehr von hören. Lohnt in jedem Fall.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden