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Im achten Band der House of Night Serie macht sich gähnende Langeweile breit. Man hat immer mehr den Eindruck, dass Szenen nur als Lückenfüller benutzt werden, endlose gedankliche Abschweifungen darüber, wie ungerecht die Welt doch ist und was man gerade fühlt tragen nicht dazu bei, die Geschichte auch nur ansatzweise voranzutreiben. Wieder und wieder werden Sachverhalte wiederholt, der Eine erzählt es dem Nächsten mit den gleichen Worten wie schon zuvor. Zoey ist auf der Insel Skye geblieben und nimmt sich mit Stark eine Auszeit. Zwar verdient, aber Stark büßt mit seiner absoluten Ergebenheit zu Zoey mächtig an Attraktivität ein. In ihrem Internat in Tulsa jammern alle nur über den Verlust eines weiteren Mitstreiters, denn Neferet hat der Finsternis ihr unschuldiges Opfer gebracht. Sie selbst übernimmt ihren Posten wieder, als ob überhaupt nie etwas gewesen war, sie ist ja die Unschuld in Person. Die Erwachsenen sind alle blind, taub und dumm, sie wollen nichts sehen oder hören und lassen sich allesamt von Neferet blenden. Man sieht unwillkürlich lediglich eine Horde Schafe vor sich, dazu werden alle anderen Bewohner des Internats, Schüler wie Lehrer, degradiert. Also bleibt nur Stevie Rae, um die Sache in die Hand zu nehmen und zu versuchen, Neferet im Zaum zu halten. Alle anderen jammern nur über ihr ach so schreckliches Schicksal, allen voran Kalona. Sein Sohn Rephaim ist zwiegespalten, seine Menschlichkeit kommt immer mehr zum Vorschein und wie das Cover des Buches ja schon verrät, nimmt seine Entwicklung einen Großteil der Geschichte ein.

Die komplette Handlung dieses künstlich aufgefüllten Buches lässt sich in drei Sätzen zusammenfassen, lediglich auf den letzten Seiten ereignen sich mal wieder ungeheuerliche Dinge. Rephaims Schicksal entscheidet sich - vorerst. Neferet spielt wie gehabt ihr Spiel, gekonnt dreht sie Aussagen in die Richtung, die ihr vorschwebt. Zoey ist wie immer planlos, lediglich ihr Männerkonsum hält sich diesmal wohltuend in Grenzen. Endlich hat sie sich für einen entschieden, aber die Autorinnen können sie einfach nicht in Ruhe lassen. Auf den letzten Seiten deutet sich schon wieder eine verzwickte Geschichte an - langsam ist man derer wirklich überdrüssig. Genau wie dieser künstlich in die Länge gezogenen Geschichte - eine Reihe in der Länge sieht zwar bestimmt gut im Regal aus, aber doch bitte nicht auf Kosten der Handlung. Die wird zwar irgendwo immer abgedrehter, dreht sich aber dann doch trotzdem im Kreis. Die Probleme bleiben die gleichen, lediglich ihre Form und die Mitwirkenden ändern sich partiell.

Schade, dass die Charaktere fast alle stereotyp bleiben. Bis auf Aphrodite, Stark und Stevie Rae ändert sich kaum ein Charakter, alle bleiben in ihren Rollen der überschnappenden Teenager. Es ist weder witzig noch besonders ausgefallen, wenn ein eigentlich ach so intelligentes Mädchen wie Kramisha noch nicht einmal grammatikalisch korrekte Sätze sprechen kann. Hier herrscht eine elementare Diskrepanz zwischen Intention und Aussage - die Worte entsprechen einfach nicht den Taten. Der Umgang mit der Trauer ist bei jedem vorhersehbar, glücklicherweise tauchen die Zwillinge lediglich am Ende nur einmal kurz auf. Sie ist sowieso das vorherrschende Thema, die Trauer um verlorene Freunde, um Gelegenheiten und um die Macht der Verantwortung. Und natürlich, wie durch und durch böse Menschen es doch immer wieder schaffen, ihre Umwelt zu täuschen und zu hintergehen. Die Ausstattung des Buches ist wieder einmal äußerst gelungen, der Rabenspötter auf dem Cover ist ein wahrer Blickfang, im Inneren ist er noch viel besser zu sehen.

Fazit

Dieser achte Band ist mit Abstand der schlechteste Band der Serie. Ständige Wiederholungen und Erzählungen über Nichtigkeiten beschwören lediglich Langeweile herauf, Charaktere stagnieren in ihrer Entwicklung und die Wendungen nehmen abstruse Ausmaße an. Man wird das Gefühl nicht los, dass hier nur Seiten gefüllt werden, in Endlosschleifen geht es immer wieder um die gleichen Gedanken und Ereignisse. Der Stil wird immer pathetischer, alle sind ja ach so gebeutelt. Immerhin wird dieses Mal auf eine Vorschau des nächsten Bandes verzichtet, geschrieben ist er wohl schon. Die Autorinnen haben den Sprung in interessante, neue Handlungen verpasst - man kann nur hoffen, dass sie sich doch Kritiken zu Herzen nehmen, denn so sollte es einfach nicht weitergehen.
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am 7. Oktober 2012
Dies ist das langweiligste Buch der ganzen Serie. House of Night hat seinen Tiefpunkt erreicht - seit etwa vier Bänden ging es bergab.
Es passiert im Prinzip immer nur das gleiche: Zoey ist mit Neferet nicht weiter gekommen (wie auch auf jedem Buch der Serie hinten draufsteht: So was wie "Die Finsternis nimmt zu" oder "Zoey und ihre Freunde sind (immer noch) in großer Gefahr" usw...), sie sucht sich in jedem Band aus zwei bis drei Typen einen aus und nebenbei bauen ihre "Freunde" noch weiter Unsinn (sie verstricken sich in Lügen und ähnliches).
Es fängt schon mit dem Niveau an: Schon in Band eins ist mir die völlig übertrieben dargestellte Jugendsprache aufgefallen. Es kommen sowieso keine halbwegs ganzen Sätze vor (nur so ein Zusammengebastel aus Hauptsatz, Punkt, Hauptsatz, Punkt, mit ein bisschen Glück ein Nebensatz). Und überhaupt die Ausdrucksweise von diesen ganzen Jugendlichen! In der wörtlichen Rede ist das schon okay, aber Zoey denkt auch am laufenden Band nur so...
Also dieses Niveau zieht sich (leider) durch die ganze Reihe und zerstört die eigentlich ganz gute Idee vom Vampyr-Internat.
Natürlich sind überhaupt die Charaktere schuld, dass ich diesem Buch nur einen Stern gegeben habe: Zoey (die angebliche Hauptperson der Reihe) ist einfach eine unsympathische Person. Sie trifft keine logischen und nachvollziehbaren Entscheidungen, benimmt sich manchmal auch zickig und nicht nachvollziehbar und obwohl sie diese ach so hochgelobten Kräfte hat, kommt die Handlung mit ihr nicht weiter.
Es scheint, als hätten sich die Autorinnen im Labyrinth des House of Night verlaufen und finden keinen Ausweg, die Serie endlich zu beenden. Ich verstehe ja, dass manche Bücher einer Serie schlecht sind, aber die Personen in diesem Buch drehen sich nur im Kreis! Irgendwelche unschuldigen Leute müssen am laufenden Band sterben (völlig unnachvollziehbar... was bringt das, wenn die Leute, die die ganze Zeit versuchen, Zoey aus diesem Chaos zu bugsieren, weil diese ja nichts hin bekommt, sterben?).
Außerdem ist diese ganze Geschichte recht kostenspielig: Sechzehn Euro für jedes Buch (dabei ist das achte Buch auch noch das dünnste der ganzen Reihe). Die Seiten der Bücher sind verschwenderisch dick, so dass zum Beispiel das sechste Buch so aussieht, als wäre es ein richtiger Schmöker mit 1000 Seiten - das täuscht aber nur über den farblosen und kurzen Inhalt weg. Jedes von diesen Büchern hat man in ein paar Stunden durch dank der dicken Seiten und der extrem großen Schrift.

Es passiert nichts mehr, was die Serie weiterbringt, Zoey nervt nur noch, halbwegs gute Charaktere sterben sinnloserweise und das ganze will kein Ende nehmen (das neunte Buch ist schon auf dem Markt, das zehnte folgt bald, außerdem gibt es zwei kurze Nebengeschichten). Also mir macht diese Serie keinen Spaß mehr.
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am 7. Januar 2012
Auf einen Blick
Die erste Hälfte des Buches fand ich einfach nur schlecht. Hart ausgedrückt, aber es war so.
Zoey badet sich in Selbstmitleid, während Stevie Rae versucht in Tulsa die Stellung zu halten.
Doch auch Stevie Rae verhält sich total egoistisch und kommandiert alle anderen in der Gegend herum.
Die Handlung zieht sich auch ewig hin, bis am Ende wieder etwas Spannung aufkommt. Aber auch hier frage ich mich langsam: Fällt den Autorinnen nichts Anderes ein, als am Ende jemanden sterben zu lassen? Wird langsam langweilig...

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Cover
Das Cover gefällt mir sehr gut, aber ich verstehe nicht ganz, was die roten Schnörkel auf Rephaims Arm zu suchen haben...
Aber was solls, wenigstens lässt sich auf der Innenseite des Umschlags ein schöner Oberkörper bewundern ;)

Charaktere
Von den Charakteren in House of Night bin ich immer mehr enttäuscht. Anstatt dass sie sich weiterentwickeln, werden die Figuren nur immer nerviger und eintöniger, andere spannende Charaktere werden schlichtweg weggelassen, wie z.B. die Zwillinge, die viel mehr Potenzial haben und vor allem: Aphrodite!
Zoey badet wie gesagt im Selbstmitleid, Stevie Rae handelt total egoistisch, Stark macht wie immer einen auf Super-Wächter und Neferet und Kalona geben nur noch böse Gedanken von sich, damit der Leser auch schön sieht, wer denn die Bösen sind.
Der einzige der etwas angenehme Abwechslung gebracht hat war Rephaim, aber auch er hat mir im letzten Band besser gefallen.

Handlung
Die erste Hälfte des Buches ist extrem zäh. Man hört sich nur ständig Zoeys Gejammer an, dass sie nicht mehr kann. Das, und zwischendurch noch ne Menge Rumgeknutsche mit Stark. Wow, sehr abwechslungsreich.
In der Mitte wird es dann kurzzeitig spannend, aber das Potenzial wird hier nicht voll ausgenutzt. Stattdessen geht alles vollkommen vorhersehbar weiter und erst am Ende wird es wieder spannend. Aber dann endet alles wieder wie immer. Jemand stirbt, das Geheule ist groß, und wir stehen genau da, wo wir auch am Anfang des Buches waren.

Schreibstil
Der Schreibstil hat sich zwar von der Ausdrucksweise her gebessert, aber das wars dann auch.
Ich finde die Geschichte nicht mehr fesselnd, sie wird nur unnötig in die Länge gezogen.
Die Autorinnen legen viel zu viel Wert auf möglichst pompöse, spannende Ereignisse, dass die Gefühle der Figuren und die Atmosphäre ganz schön zu leiden haben.
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am 21. November 2011
Der mittlerweile 8. Band aus der House of Night Reihe ist erschienen und ganz gespannt wartet man darauf zu erfahren, wie es mit Stevie Rae und Rephaim weitergeht; wird sich Zoey vollständig von ihrem "Fast-Tod" erholen und was haben Neferet und Kalona dieses Mal vor?

All diese Fragen stellte ich mir zu Beginn und war wieder von der ersten Seite an gespannt, wie es weiter geht. Schon im letzten Band habe ich mit großer Neugierde die Beziehung zwischen Stevie Rae und Rephaim verfolgt und auch in diesem Band füllte deren Story einen großen Teil des Buches. Man spürt die Zerissenheit, die Rephaim in sich trägt - gehört er auf die dunkle Seite oder kann er sich gegen seinen Vater Kalona stellen und den Weg des Lichts gehen? Auch Stevie Rae ist weiterhin hin und hergerissen. Sie hat diese Prägung mit Rephaim, doch kann sie sich scheinbar niemandem anvertrauen, denn alle fürchten und hassen diesen Rabenspötter.

Dieser Teil des House of Nights befasst sich vorrangig mit den zwischenmenschlichen Beziehungen. Es dreht sich hauptsächlich um die Beziehung zwischen Zoey und Stark, Stevie Rae und Rephaim, Jack und Damien und natürlich die zwischen Neferet und Kalona. Gerade Kalona steht scheinbar durch den missglückten Versuch, Zoey in der Andernwelt vollständig zu zerstören, in Neferets Schuld. Sie kommandiert ihn herum und möchte ihn benutzen, ihn manipulieren, ihn dirigieren. Doch vergisst sie dabei, dass auch Kalona für sich eine Gottheit ist, die es nicht duldet Befehle zu empfangen. Durch Rephaims Hilfe macht Kalona eine Entdeckung, die es ihm ermöglicht, sich aus Neferet Gefangenschaft zu befreien.

Sicherlich werden einige Leser diesen Band nicht so sehr lieben, wie die vorigen - bleibt doch die Spannung ein wenig aus. Nichtsdestotrotz fand ich persönlich es sehr interessant und fesselnd mitzuverfolgen, wie sich die Welt in Tulsa weiterdreht, verändert und wie die Jungvampyre immer noch nach einem Weg suchen, Neferet zu besiegen.

Das Buch endet mit einem großartigen Cliffhanger, was Neferet betrifft; auch wird es spannend werden, wie es mit Zoey und ihrer Familie weitergeht und vermutlich werden wir auch gespannt darauf sein können, welchen Weg Kalona verfolgen wird. Ob er sich von der Finsternis abwendet?

Was mich ein bisschen gestört hat, ist auch in diesem Band wieder die Ausdrucksweise und die jugendliche Sprache - wenngleich sie auch Markenzeichen der House of Night-Reihe ist. Zum Teil waren mir auch die sexuellen Handlungen etwas zu anstößig, wenn man bedenkt, dass das Buch eine Altersempfehlung von 14-17 Jahren vorgibt.

Ich kann es jetzt schon kaum abwarten, den 9. Teil zu lesen!
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Kurzbeschreibung:
Was ist stärker: Die Bande der Freundschaft oder die Fesseln der Liebe? Neferet, die Hohepriesterin des House of Night in Tulsa, hat Rache geschworen an Zoey. Dabei ist der unsterbliche Kalona nur eine der Waffen, die sie einsetzen will. Doch Zoey hat Zuflucht bei Königin Sgiach auf der Isle of Skye vor der Küste Schottlands gefunden. Dort müssen sie und ihr Krieger Stark erst einmal wieder zu Kräften kommen. Außerdem möchte Sgiach sie zu ihrer Nachfolgerin ernennen. Warum soll sie also wieder nach Tulsa und zum House of Night zurückkehren? Nach dem Tod von Heath ist sowieso nichts mehr so wie früher. Und auch die Beziehung zu Stark könnte nicht mehr das sein, was sie einmal war.

Meinung:
Nachdem mir der letzte Teil durch den stärken Fokus auf Stevie Rae und Rephaim wieder etwas besser gefallen hatte, fällt dieser Teil in der Bewertung eindeutig schlechter aus.

Die erste Hälfte war einfach zäh und schon fast ein bisschen nervig. Ich verstehe durchaus dass Zoey Zeit und ein bisschen Abstand braucht und hätte es ihr auch gegönnt, aber dieses ständige Selbstmitleid war doch irgendwie nervenzerrend. Auch Starks Entwicklung zum Schoßhündchen hat die Sache nicht unbedingt besser gemacht. Und ebenso hat Stevie Rae mir in dieser ersten Hälfte nicht wirklich gefallen.

Danach passiert zwar immer mal wieder etwas und diese Wendungen sind durchaus manchmal auch unvorhergesehen, aber irgendwie zieht sich das dann entweder über so viele Seiten, dass die Spannung wieder auf der Strecke bleibt, oder es wird einfach in den Raum geworfen und danach wieder vergessen. So viele Wörter und so wenig Handlung, das wird mit jedem Band der Reihe immer deutlicher. Richtige Dramatik kommt erst die letzten paar Seiten wieder auf, aber so schnell man sich versieht ist das Buch schon wieder aus.

Auch der Großteil der Charaktere konnte mich nicht wirklich überzeugen oder gar überraschen. Sie entwickeln sich kaum weiter und wiederholen sich ständig. Es gab sonst immer ein paar Lichtblicke wie Aphrodite, oder Damien, aber diese kommen dieses Mal auch viel zu kurz. Auch Nyx hatte wieder einige Szenen und langsam gefällt mir ihre Rolle auch nicht mehr so sehr. Vor allem ihre Entscheidung am Ende fand ich völlig unnötig. Die einzige positive Ausnahme bietet Rephaim, dessen innere Zerrissenheit zwischen seinen Gefühlen für Stevie Rae und der Loyalität zu seinem Vater sehr realistisch dargestellt wird und ihm viel Tiefe verleiht.

Der Schreibstil ist, wie bei anderen Teilen auch sehr locker und extrem auf jugendlich gemacht. Dadurch lässt er sich, trotz des wenigen Inhalts, sehr schnell lesen und die vielen verschieden Perspektiven bringen doch etwas Abwechslung und einen guten Überblick. Aber dennoch werden vor allem die vielen Wiederholungen immer deutlicher und vermitteln dem Leser das Gefühl, dass er das alles schon kennt.

Fazit:
Die Idee hinter „House of Night“ finde ich immer noch toll und fesselnd, aber man hätte die Geschichte auch locker mit der halben Anzahl an Bänden erzählen können. So zieht es sich oft nur noch, es gibt kaum Entwicklungen und Wendungen werden mit zu viel Unnötigem „totgequatscht“, so dass die Spannung immer wieder erlahmt. Deshalb gibt’s dieses Mal nur „gute“ 2 Sterne.
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am 7. Januar 2014
Inhalt:

Was ist stärker: Die Bande der Freundschaft oder die Fesseln der Liebe?

Neferet, die Hohepriesterin des House of Night in Tulsa, hat Rache geschworen an Zoey. Dabei ist der unsterbliche Kalona nur eine der Waffen, die sie einsetzen will. Doch Zoey hat Zuflucht bei Königin Sgiach auf der Isle of Skye vor der Küste Schottlands gefunden. Dort müssen sie und ihr Krieger Stark erst einmal wieder zu Kräften kommen. Außerdem möchte Sgiach sie zu ihrer Nachfolgerin ernennen. Warum soll sie also wieder nach Tulsa und zum House of Night zurückkehren? Nach dem Tod von Heath ist sowieso nichts mehr so wie früher. Und auch die Beziehung zu Stark könnte nicht mehr das sein, was sie einmal war.

Meinung:

Für mich der bisher schlechteste Teil der Serie. Das erste Drittel zieht sich hin und eigentlich passiert gar nichts. Lediglich am Ende kommt ein wenig Spannung auf.

Zoey jammert nur vor sich hin und obwohl in Tulsa die Welt untergeht möchte sie lieber mit ihrem Wächter in Schottland bleiben. Sie ist die einzige Jungvamyprin allter Zeiten, die diese besonderen Kräfte hat und die so sehr in Nyx Gunst steht. Statt dieses Geschenk anzunehmen ist sie sich nur am beschweren. Ich kann sie einfach nicht leiden. Um Jack habe ich auch nicht geweint. Ich fand ihn von Anfang an nervig und von mir aus kann er weg bleiben. Das Heath wieder zurück kommt war vorprogrammiert und da sich Zoey sich wieder mit Erik versteht sehe ich in den nächsten Bänden wieder ihr lustiges rumgehure mit drei Männern gleichzeitig. Zoey ist so zum kotzen!

Die zwei Sterne erhält das Buch aufgrund der Geschichte zwischen Stevie Rae und Rephaim. Die einzigen beiden Charaktere die noch tiefe besitzen und deren Geschichte einen berührt. Den Werdegang habe ich mir allerdings auch ein bisschen anders vorgestellt. Das beendete Versteckspiel nimmt mit dem ganzen die Spannung und das Knistern. Ich hätte es schöner gefunden, wären sie beiden ohne Nyx Hilfe auf eine Lösung für sein Gestaltenproblem gekommen. Generell ist mir Nyx hier viel zu häufig erschienen.

Aphrodite gefällt mir leider auch nicht mehr. Sie und alle anderen Nebenfiguren werden auf jeweils eine Charaktereigenschaft beschränkt. Sie ist zickig, die Zwillinge stehen nur auf Mode und scharfe Tyen, Darius hechelt wie ein Hund Aphrodite hinterher. Ich habe das Gefühl, die beiden Autorinnen sind mit der Anzahl der Charaktere total überfordert...

Zwei Menschen und ein Jungvamypr befinden sich derzeit in der Anderwelt aber ich habe die Befürchtung, dass sie alle wieder kommen werden. Man kann Figuren tatsächlich sterben lassen und sie im Reich der Toten lassen. Das macht die Geschichte echter und dramatischer. Wir sind hier doch nicht bei Twilight, wo am Ende alles nur eine böse Illusion war!

Kristin Cast muss meiner Meinung nach da weg. Ihre Mutter würde das ganze super alleine hinbekommen. Nur weil es sich um Jugendbücher handelt muss man die Charaktere nicht wie Zwölfjährige klingen lassen! Andere Bücher funktionieren super, auch wenn sich die Charaktere wie normale Menschen unterhalten!

Fazit:

Ich hoffe sehr darauf, dass Band 9 an die Stärken von Band 7 anknüpfen wird. Dieses Buch hier ist leider ein Lückefüller!

2 von 5 Sterne
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am 17. September 2013
... so müsste man wohl einen der Bände nennen... Weil wirklich begreifen kann ich nicht, was einen genau an diesem Buch fesselt. Fakt ist aber, die Story an sich zieht einen vom ersten Moment an in eine andere Welt. Ich habe alles um mich herum vergessen. Das lag aber ausnahmsweise wirklich nicht an der tollen Art zu schreiben oder an der mitreißenden Beschreibung dessen, was im House of Night so alles passiert. Im Gegenteil! Den Stil und Aufbau der Bücher fand ich ziemlich nervig. Dauernde Wiederholungen und immer wiederkehrende Floskeln drücken den Spaß am Lesen. Ich muss dazu sagen, dass ich die ersten 8 Bände direkt hintereinander gelesen habe. Dadurch fiel noch viel mehr auf, dass immer wieder von neuem wiederholt wurde, was für Typen die Freunde der Heldin (in dem Buch ist es wirklich eine "Heldin", Zoey kann alles, weiß alles und hat alles - und jeden...) sind, wie nörgelig die Katze sich verhält und (das fand ich am schlimmsten) mit jeder Erwähnung wurde von neuem erklärt, wie toll er Cherokee Name für Tochter ist... Genauso anstrengend sind die häufigen Wortkreationen (ein aneinanderreihen von Begriffen, mit Bindestichen verbunden). Würde man das ganze Hickhack weg lassen, wären ein oder zwei Bücher mit einer tollen, fantasievollen Story entstanden! Die Idee die dahinter steckt ist wirklich einmalig und sehr fesselnd! Nur leider wurde die Geschichte in mehrere Bücher zerrissen, die aber so aufeinander aufbauen, dass sie wirklich mittendrin enden und im nächsten Band genau an der Stelle weiter gehen. Am Ende des vierten Bandes sind gerade mal 3 Monate seit Beginn der gesamten Geschichte vergangen. Dafür gibt es von mir nur drei Sterne. Außerdem finde ich die Werbung, dass man die Geschichte liebt, wenn man Harry Potter Fan ist, absolut ungerechtfertigt! Mein Vater hat alle Potter Bände verschlungen, aber ich bezweifel, dass er sich länger als ein paar Minuten mit einem Buch beschäftigen würde, das von zickenden, fluchenden Mädels handelt! Aufgrund der Mystik der Story würde ich eher eine Gegenüberstellung mit den Tintenbüchern oder den Tributen von Panem empfehlen, wobei auch der Vergleich definitiv hinkt! Wie also bereits anfangs erwähnt, die Bücher sind unbegreiflich...
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VINE-PRODUKTTESTERam 13. Juli 2012
Nach dem mittelmäßigen Band 7 war ich sehr gespannt auf "Geweckt".
Doch bereits als ich sah, dass das Buch mit 3 Kapiteln Neferet beginnt, verging mir schon die Lust.
Ich tue mich mit den Perspektivenwechseln bei House of Night ziemlich schwer, da ich Zoey einfach am Liebsten mochte.
Klar könnnte man sagen, dass ihre Geschichte langsam auserzählt ist und man ja auch nicht über 12 Bände hinweg nur von ihren zahlreichen Männerdramen lesen möchte, doch ich finde auch die der anderen Charaktere nicht sehr berauschend.

Wie auch alle anderen Bände schließt dieser hier nahtlos an seinen Vorgänger an.
KalonaŽs Geist ist wieder in seinem Körper, ebenso wie ZoeyŽs und StarkŽs. Beide erholen sich auf der Insel von Sgiach und möchten auch ungerne wieder von dort weg, doch nachdem in Tulsa ein Schüler ermordet wird, ist alles anders.
Zoey kehrt heim, trauert und plant Neferets Untergang. Auch Stevie Rae kommt an ihre Grenzen, denn Rephaim lässt sich immer schwerer verheimlichen.

Ich habe das Buch in der Bahn gelesen, innerhalb von 4 Tagen. Da die Schrift wieder sehr groß war, verflogen die 428 Seiten wie im Flug. Auch der lockere Schreibstil hat dazu beigetragen.

Aber gut fand ich die Story deswegen noch lange nicht, ganz im Gegenteil.
Es ist langsam sehr ermüdend, dass man einen Band in 5 Sätzen zusammenfassen kann.
Einerseits passieren ganz viele schreckliche Dinge, andererseits lassen sich diese alle mit ein bisschen Hilfe von Nyx und den Elementen wieder rückgängig machen. Genau das ist der Punkt, an dem der Plot jedes Mal mehr an Glaubhaftigkeit verliert. Wir befinden uns in einer Welt der Vampire, nicht in einem Wünsch-dir-was Roman. Wenn die Autorin ihre Figuren sterben lässt, sollte sie sie auch konsequent "tot" sein lassen. Jeder erlangt Vergebung, jeder kann die Welt mit ein bisschen Mühe retten - nein! So sollte eine Geschichte nicht funktionieren. Mittlerweile denke ich mir jedes Mal, wenn etwas passiert: "Nee, das bleibt ja doch nicht so" und das nervt, ich kann es nicht anders sagen.

Vor allem das Ende regt mich tierisch auf. Hätten sie es doch einfach dabei belassen sollen...

Ich lese jetzt direkt im Anschluss den neunten Band - und auch wenn es mir sehr schwer fallen wird:
wenn dieser mir auch nicht gefällt, breche ich die Reihe ab, definitiv.
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Meine Meinung:
Bei "Geweckt" handelt es sich um den 8. Band der House of Night Reihe. Nach dem, für mich enttäuschenden, 7. Band war ich sehr gespannt, was dieser für mich bereithält.

Es war nicht schwer, wieder in die Geschichte um Zoey und deren Freunde zu finden. Der Schreibstil ist unverändert locker und lässt sich dadurch flüssig lesen. Die Dialoge zwischen den Jugendlichen waren stellenweise wieder etwas sehr jugendlich gehalten - was mir wahrscheinlich durch die lange Pause zum letzten Band wieder vermehrt aufgefallen ist.

Die einzelnen Handlungsstränge schließen dort an, wo sie im Vorgängerband geendet haben. Der für mich interessante Strang um Stevie Rae und Repahim wurde wieder aufgegriffen und ich habe mich sehr darüber gefreut. Denn diese ist mittlerweile, neben Aphrodite, meine Lieblingsprotagonistin!

Die Autorinnen nutzen weiterhin abwechselnd verschiedene Sichtweisen der einzelnen Protagonisten.

Während Zoey sich mit Stark noch auf der Isle of Skye befindet, kehren Aphrodite und Darius zurück ins House of Night. Doch nicht nur sie kehren dorthin zurück. Auch Neferet gesellt sich wieder ins House of Night und gerade am Tag ihrer Rückkehr geschieht etwas Grausames, was die Clique dazu veranlasst sich an Zoey zu wenden. Diese hat auf der Isle of Skye alles, was sie glücklich macht. Wird sie dennoch zu ihren Freunden nach Tulsa zurückkehren?

Ansich ist der 8. Band besser und dreht sich nicht so sehr im Kreis, wie ich es bei seinem Vorgänger bemängelt hatte. Dennoch konnte auch dieser Teil mich leider nicht voll und ganz überzeugen. Ca. 2/3 der Handlung drehen sich darum, wie glücklich Zoey auf der Isle of Skye doch ist. Nicht, dass ich es ihr nicht gönnen würde, aber stellenweise liest es sich doch so, als würden die Autorinnen gewisse Szenen hinauszögern, weil ihnen so langsam die Ideen ausgehen. Für mich persönlich haben sich die Szenarien um Zoey dadurch sehr gezogen gelesen.

Dagegen waren die Stränge um Stevie Rae sowie Kalona erfrischend, spannend und haben sich stets weiter entwickelt.
Stevie Rae kann sich Rephaim einfach nicht entziehen und dennoch kann und will sie nicht zu ihm stehen. Sie ist im Zwiespalt, und als es hart auf hart kommt, muss nicht nur sie, sondern auch er sich entscheiden, zu wem sie halten werden.

Das Ende fand ich überraschend. Es bietet einen Cliffhanger, welcher auf gewisse Handlungsstränge im Folgeband vorbereitet. Dennoch kamen diese Wandlung sehr plötzlich und absolut unerwartet und wirkten auf mich dadurch leicht erzwungen.

Mein Fazit:
Spannender als sein Vorgänger "Verbrannt" ist "Geweckt" allemal. Der Handlungsstrang um Stevie Rae und Repahim ist sehr gut gelungen und auch Kalona gefällt mir von Buch zu Buch immer besser. Manche Passagen haben sich etwas schleppend gelesen, was die Handlung stellenweise langatmig wirken lies. An den schönen Beginn der Reihe, konnte dieser Teil für mich leider dennoch nicht anknüpfen.
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am 13. Februar 2012
Kurzbeschreibung:
Nichts wird je wieder so sein, wie es mal war: Nach dem Tod ihres Menschenfreundes Heath hat Zoey Zuflucht auf der schottischen Isle of Skye gefunden. Dort könnte sie das Erbe der mächtigen Königin Sgiach antreten. Warum also soll sie nach Tulsa ins House of Night zurückkehren? Denn dort hat Neferet, die Hohepriesterin, wieder die Herrschaft übernommen und Rache geschworen. Dabei ist Kalona nur eine der Waffen, die sie gegen Zoey einsetzen will.

Zu den Autorinnen:
P.C. Cast und Kristin Cast sind das erfolgreichste Mutter-Tochter-Autorengespann weltweit. Sie leben beide in Oklahoma, USA. "House of Night" erscheint in über 40 Ländern und hat weltweit Millionen von Fans.

Rezension:
Zoey und ihr Wächter Stark verbringen nach den nervenaufreibenden Ereignissen weitere Auszeit auf der Isle of Skye. Neferet hingegen ist in das House of Night in Tulsa zurückgekehrt, um dieses und seine Schüler wiederum unter ihre Kontrolle zu bringen.

Um Zoey nach Tulsa zurückzulocken, bringt Neferet einen ihrer Mitschüler um. Stevie Rae festigt derweil ihre Prägung mit Rephaim, doch kann sie ihm wirklich vertrauen, wenn es hart auf hart kommt?

Spielte der Vorgängerband "Verbrannt" noch überwiegend auf der Isle of Skye, verlagert sich der Schauplatz in "Geweckt" wiederum nach Tulsa, das sehr düster in Erscheinung tritt. Trauer über einen großen Verlust begleitet Zoey und ihre Freunde und eine unausweichliche Auseinandersetzung mit dem Bösen steht kurz bevor, was die Grundstimmung von Beginn an bedrohlich erscheinen lässt.

Die Geschichte wird wie gewohnt aus verschiedenen Perspektiven erzählt und vermehrt tritt nun auch Rephaim, der Rabenspötter, ins zentrale Geschehen. Die Clique um Zoey bleibt wiederum mehr im Hintergrund, was ich auf jeden Fall begrüßen möchte, da ich mich für einige Charaktere wie z.B. Shawnee und Erin noch nie richtig begeistern konnte.

Zoey wirkt in diesem 8. Band auch erwachsener als früher und ihr ganzes anstrengendes Beziehungswirrwarr hat sie nun (hoffentlich) hinter sich gelassen. Aphrodite bleibt gekonnt sarkastisch und Stevie Rae entwickelt sich dank ihrer Prägung zu Rephaim merklich weiter und wirkt reifer.

Mit "Geweckt" konnte mich das Autorinnenduo wieder mit der Reihe versöhnen. Empfand ich "Verbrannt" als etwas zäh und etwas langweilig, konnte mich "Geweckt" von der ersten Seite an begeistern, denn die gewisse Spannung ist von Beginn an fühlbar und hält sich auch bis zum Schluss hin.

Ich hoffe, dass sich dieses Niveau auch im 9. Band, der "Bestimmt" heißen wird und der im Mai 2012 erscheint, fortsetzt und bin wiederum gespannt, wie es mit Zoey und ihren Freunden und Feinden weitergehen wird.

Zur Gestaltung des Buchs: Im Grundton erneut in Schwarz gehalten, zeigt das Cover diesmal Rephaim, den man sofort an seinen Federflügeln erkennen kann. Wiederzufinden sind eingearbeitete Symbole und Ornamente in Spotlackoptik und auf der Innenseite des Umschlags ein weiteres Sammelposter der Reihe.

Fazit: "Geweckt" konnte mich dank seiner düsteren Grundstimmung und den Geschehnissen begeistern und ich hoffe, dass sich dieses Niveau auch für den nächsten Band halten wird.
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