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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Frau des Seiltänzers - Ansätze eines emanzipatorischen Romans?
Philipp Vandenberg ist dafür bekannt, unglaublich dichte und recht akurate Romane zu verfassen, die auf hstorischen Fakten beruhen, aber ein fiktives Element beinhalten.

Inhalt
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Süddeutschland, 1525: Magdalena Beelzebub, ihres Zeichens Novizin in einem Kloster, flieht kurz vor ihrem Gelübde aus demselben. Sie schließt...
Vor 15 Monaten von Johannes Fuchs veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Nette Geschichte
die geschichte ist zwar ganz nett, aber definitiv kein must have.
keine ahnung was ich noch groß dazu schreiben soll
Vor 1 Monat von Nic veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Frau des Seiltänzers - Ansätze eines emanzipatorischen Romans?, 12. März 2014
Von 
Johannes Fuchs "Bookaneer" (Neustadt/Weinstraße) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Philipp Vandenberg ist dafür bekannt, unglaublich dichte und recht akurate Romane zu verfassen, die auf hstorischen Fakten beruhen, aber ein fiktives Element beinhalten.

Inhalt
=====

Süddeutschland, 1525: Magdalena Beelzebub, ihres Zeichens Novizin in einem Kloster, flieht kurz vor ihrem Gelübde aus demselben. Sie schließt sich einer Gauklertruppe an, der der mysteriöse Rudolfo vorsteht. Mit ihm geht Magdalena ein amouröses Verhältnis ein, das jedoch nach einem tragischen Unfall jäh beendet wird. Verzweifelt, enttäuscht und verwirrt flieht Magdalena von da an durch ein Land, das von Bauernaufständen, Verschwörungen, Geheimnissen und Rätseln geprägt und zerrissen ist. Wird sie das Geheimnis, das Rudolfo umgab, lösen? Und in wie weit ist sein Tod ein Unfall, Unglück oder Anschlag?

Ich habe den Roman sehr gern gelesen und unheimlich genossen; ich mag die Dichte, mit der Vandenberg erzählt und gestaltet. Nur wenige Charaktere bleiben flach, was den Leser tief in die Geschichte zieht und nicht mehr loslässt. Man nimmt gerne Anteil an dem Schicksal der Personen - und sogar vermeintlich negative Charaktere werden so geschildert, dass sie charismatisch aber nicht bösartig erscheinen.

Spoilerhinweis
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- Nachstehend werden Inhalte analysiert, die, wenn man den Roman noch nicht gelesen hat, die Lesefreude schmälern könnten -

Was mir persönlich ein wenig zu sehr konstruiert vorkam, war die Art und Weise, wie Vandenberg das Zusammentreffen der Unsichtbaren Neun schildert; es ist historisch nicht nachvollziehbar, dass z.B. ein Erasmus sich mit Machiavelli getroffen haben soll - zumal in Deutschland. Fakt ist, dass Machiavelli von Erasmus wusste und dessen kirchenkritisches Denken als Grundlage neuer Weltbilder und -anschauungen sah (vgl. Lehmkuhl: Erasmus - Machiavelli. Zweieinig gegen Dummheit. 2008.). Ich hätte mir einen kritischeren Dialog zwischen den Neun (acht...) Unsichtbaren gewünscht, da Vandenberg hier wirklich ausgezeichnete Charaktere der Geschichte ausgesucht hat. Das kam leider ein wenig zu kurz.

Auch stellt Vandenberg (sicher auch aus eigener Wahrnehmung) die historischen Ereignisse verkürzt und einseitig dar: die Bauernkriege werden nur am Rande erwähnt und hier als Schändung der Landesbevölkerung durch die jeweiligen Landesfürsten (etwa die Folterung der Würzburger Aufrührer, exemplarisch Tilman Riemenschneiders) dargestellt. Es wäre durchaus legitim und positiv gewesen, hier noch den Kurfürst der Pfalz und eventuell den Bischof von Bamberg (in Bamberg findet die Geschichte ihren Klimax) als Gegengewicht zu den katholischen "Hardlinern" einzubauen, um der Historie noch ein wenig gerechter zu werden - aber das sind letztlich nur Kleinigkeiten am Rande.

Schön ist, dass Vandenberg versucht, eine emanzipatorische Schiene aufzumachen, die allerdings nur leidlich gelingt, da er zu wenig vom Frauenbild des Mittelalters vermittelt (vielleicht setzt der Autor ja auf profundes Vorwissen, was allerdings gewagt wäre). Auch die klassische Geschlechterrolle versucht Vandenberg anzusetzen und zu durchdringen, doch leider verflacht das Element, da er an dem entscheidenden Punkt (Magdalena trifft auf Schwartz, den Fuggerschen Prokuristen) einen Schritt zurück macht und Magdalena ins typische Frauenbild zurückfallen lässt. Hier hätte ich mir mehr Mut vom Autor erhofft.

Der Gedanke, dass Wissen existiert, dass entweder durch Unglück verloren ging oder einfach noch nicht gefunden wurde, ist für mich wahnsinnig spannend umgesetzt und auch sehr abwechslungsreich beschrieben - und aufgrund Vandenbergs historischer fundierter Kenntnisse durchaus unterhaltsamer als Dan Brown, weil nicht ganz so abstrus konstruiert.

Fazit
====

Alles in Allem ein sehr abwechslungsreicher und kurzweiliger Lesespaß, ein Roman, den man nicht aus der Hand legt und der fesselt. Ich würde dennoch "nur" 3 1/2 Sterne geben (aufgerundet eben doch 4), da mir eben oben genannte Punkte doch 1 1/2 Sterne vom Gesamtbild als Abzug gerechtfertigt erscheinen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbarer historischer Roman !, 4. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich konnte das Buch kaum weglegen und hatte es ganz schnell durchgelesen.
Für jemanden, der historische Romane mag, sehr empfehlenswerter Lesestoff.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen die Frau des Seiltänzers, 17. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
wie die meisten Romane vom Autor Ph. Vandenberg beschreiben sie das damalige Leben - Mittelalter sehr anschaulich. Man ist dann immer froh, als Frau damals nicht gelebt zu haben.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz nach meinem Geschmack, 15. Oktober 2014
Von 
Eines vorne weg: Ich liiiiebe historische Romane und genieße es, in längst vergangene Zeiten abzutauchen ... das ist mir auch mit diesem Roman sehr gut gelungen.

Die Geschichte spielt im 16. Jahrhundert und die Hauptprotagonistin ist Magdalena. Die schöne junge Frau verbrachte mehrere Jahre in einem Kloster, unfreiwillig, auf den Wunsch ihres Vaters hin, wo sie sich nicht sonderlich wohlfühlt. Kurz bevor sie tatsächlich Nonne wird, flüchtet sie aus den klösterlichen Mauern und schließt sich einer Gauklertruppe an. Der Große Rudolfo, der Anführer der Gauklertruppe, findet Magdalena nicht nur hübsch und sympatisch, bald schon werden die beiden ein Paar. Das Glück ist allerdings nicht von langer Dauer ...

Dies ist mein erstes Buch, dass ich von Philipp Vandenberg gelesen habe.

Ich fühlte mich gut unterhalten, der Schreibstil des Autors gefällt mir. Die Spannung zieht sich durch die ganze Geschichte und bleibt bis zum Schluss erhalten.

Wer historische Romane mag, sollte ruhig mal einen Blick in diese Geschichte werfen ...

Fünf Sterne für eine sehr gut zu lesende, spannende und unterhaltsame Geschichte. Mir hats gefallen!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Magdalenas Odyssee, 25. August 2013
Von 
Christa "Leseratte" (Hessenland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Magdalena Beelzebub kam vor vier Jahren ins Kloster Seligenpforten, da auf dem heimischen Bauerhof kein Platz mehr für sie war. Sie ist dort sehr unglücklich und gerät sogar in Gefahr, als die Äbtissin sich an ihr vergreift. So flieht sie kurz vor ihrer Profess und schließt sich nach längerer Flucht in ihrer Not der Gauklertruppe des Großen Rudolfo, einem Seiltänzer, an. Dort wird sie jedoch nicht von allen gleich freundlich aufgenommen.

Von dem rätselhaften Rudolfo ist sie von Anfang an fasziniert. Er gesteht ihr, dass er einem geheimnisvollen Bund angehört. Bevor er Magdalena jedoch mehr darüber erzählen kann, kommt er beim Besteigen des Mainzer Doms durch einen Anschlag ums Leben. Sie findet heraus, dass er nur die Balance auf dem Seil halten konnte, weil er ein geheimnisvolles Elixier vorher nahm. Als sie nach dem Tode Rudolfos aus der Stadt gejagt werden sollen, nimmt sie selbst von dem Elixier und besteigt das Seil. Die Menschen jubeln, doch sie wird verhaftet und soll als Hexe angeklagt werden. Matthias Schwarz, der Buchhalter der Fuggers, rettet sie und bringt sie in Sicherheit. Doch das ist erst der Anfang einer Odyssee und Magdalene ahnt nicht, wer ihr alles nach dem Leben trachtet.

Ein wunderbares unterhaltsames Buch, dessen Geschichte sich 1525 abspielt, dem Ende des Mittelalters und Beginn der Renaissance. Der Autor beschreibt die Orte Mainz und Bamberg, die Klöster Eberbach sowie Sankt Jakobus in Würzburg sehr realistisch. Auch geht er im Anhang noch einmal sehr detailliert auf die im Roman beschriebenen Fakten ein, was den Leser zusätzlich informiert.
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3.0 von 5 Sternen Nette Geschichte, 4. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Frau des Seiltänzers (Audio CD)
die geschichte ist zwar ganz nett, aber definitiv kein must have.
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8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und unterhaltsam, 21. Dezember 2011
spannende Unterhaltung des Altmeisters des historischen Romans- wie immer flüssig geschrieben und kurzweilig zu lesen. Man erfährt viel über das Alltagsleben im Mittelalter und wird gut unterhalten. Lesen!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Frau des Seiltänzers, 22. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
war h istorisch vielleicht nicht ganz uninteressant, aber vom Schreibstil für mich persönlich etwas platt. Aber als Zwischendurchlektüre mal ganz nett. Den Herrn Vandenberg muß ich aber nicht wieder lesen.
Goerli
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vandenberg - Die Frau des Seiltänzers, 17. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Frau des Seiltänzers (Audio CD)
Vandenberg - Die Frau des Seiltänzers
Ich höre diese Bücher gern, mir gefällt der Schriftsteller Vandenberg und auch das Thema sehr gut
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannende Story gut gelesen, 13. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Frau des Seiltänzers (Audio CD)
Worum es in der Geschichte geht kann jeder nachlesen. Ich habe das Hörbuch noch nicht ganz fertig gehört, da ich es nur im Auto höre und gerade Urlaub habe. Aber es ist sehr kurzweilig und ich wundere mich immer wie schnell die CD zu ende ist. Absolut zu empfehlen, vor allem für den kleinen Preis.
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Die Frau des Seiltänzers
Die Frau des Seiltänzers von Philipp Vandenberg (Audio CD - 11. November 2011)
Gebraucht & neu ab: EUR 7,37
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