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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 6. November 2010
Kurzgeschichten sind für jeden Autoren eine Herausforderung. Fehler können nicht ausgebessert werden, Charaktere müssen sofort präsent sein und die Situationen auf wenigen Seiten schlüssig klingen. Ein Roman bietet viel mehr Möglichkeiten für Ausschweifungen, Einführungen und einen gelungenen, ausgebauten Schluss.
Daher war ich sehr gespannt, wie es in diesem Fall sein würde. Alleine der erste Eindruck war beeindruckend. Das komplett schwarze Buch mit dem roten Gummi-Band wirkt nicht nur hochwertig und edel, sondern lässt einen spannenden Inhalt vermuten.

Schon die Einführung von Sebastian Fitzek macht Lust auf mehr. Am Besten finde ich jedoch die Idee, mit der Handschrift-Analyse. Jeder Autor, der in diesem Buch eine Geschichte zum Besten gibt, hat den Anfang seiner Geschichte mit der Hand geschrieben. Dies wurde professionell ausgewertet und am Ende des Buches veröffentlicht.

Sebastian Fitzek legt mit seinem Thriller einen gelungenen Grundstein. Nachdem ich diese Geschichte gelesen hatte, wollte ich einfach nur weiter lesen. Die Geschichte strotzte voller Spannung und einer erstklassigen Wendung am Schluss.
Auch andere Geschichten, wie zum Beispiel 'Monopoly' oder die 'Letzte Bergfahrt' sind perfekt für diese Sammlung. An vielen Stellen habe ich mich gefragt, wie ein Autor nur auf solche kranken Ideen kommen kann. Das 'wie' ist hier aber egal, denn die versprochene Spannung ist hier garantiert.
Leider ist das nicht durchgängig. Es gibt definitiv Geschichten, die ich persönlich zwar gut finde, aber die ich überhaupt nicht in das Genre 'Thriller' stecken würde. Nehmen wir zum Beispiel 'Fehler im System'. Die ganze Zeit fragt man sich worauf der Autor hinaus will, wann die Geschichte kommt und worum es eigentlich geht. Bei einem Thriller erwarte ich ein hochwertiges Spannungspaket. Klar ist der letzte Absatz überraschend, schockierend und regt zum Nachdenken an. Aber was das mit einem Thriller zu tun hat, konnte ich nicht genau herausfnden. Die Definition von Thriller laut Babylon: 'harakteristisch für Thriller ist Spannung, die nicht nur in kurzen Passagen, sondern fast während des gesamten Handlungsverlaufs präsent ist.'
Andere Geschichten sind total in die Länge gezogen. Ermittlungen, welche in meinen Augen überflüssig sind. Zum Beispiel späte Abrechnung. Die Einbrüche und der Mord sind spannend. Die Auflösung war nicht überraschend. Warum wird an dieser Stelle nicht abgebrochen, sondern wie in einem Roman noch ein zweiter, langweiliger Teil angehängt.

Für Unterhaltung sorgen alle 13 Geschichten und ich würde sie auch wieder lesen. Jedoch würde ich das Buch nicht 13 zehn Minuten Thriller nennen, sondern das Wort Thriller durch Spannung und Überraschung ersetzen und mindestens drei Geschichten weglassen.
Wobei wirklich spannend waren für mich lediglich fünf Geschichten, fünf weitere waren gut, zwei zu sehr in die Länge gezogen und eine einfach nur schlecht.

Gelesen habe ich das Buch an einem Tag, da die Geschichten interessant sind und ich die Autoren kennenlernen wollte, welche ich noch nicht gelesen habe.

Empfehlen kann ich das Buch jedem, der ein Fan von Sebastian Fitzek ist, denn seine Geschichte, gehört mit zu den Besten.

===Bewertung===
Da mich leider nicht alle Geschichten überzeugt haben und nur rund fünf Geschichten wirklich als Highlight bezeichnen würde, bekommt das Buch drei Sterne. Schließlich zählt das Gesamtpaket.
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TOP 1000 REZENSENTam 28. Oktober 2010
Um es vorweg zu nehmen: Das Buch hat mir recht gut gefallen. 13 Kurzgeschichten von mehr oder weniger populären Thrillerautoren? Ich wurde neugierig und die 13 Stories haben einen guten Querschnitt, der das Buch zu einem perfekten Begleiter für den Nachttisch oder die längere Zugfahrt macht.

Herausgeber Sebastian Fitzek erläutert bereits im Vorwort die Schwierigkeiten der Autoren, Kurzgeschichten zu schreiben und ich kann es ihnen nachempfinden. Es ist manches Mal leichter, ein ganzes Buch zu schreiben, als eine kurze, abgeschlossene Geschichte.

Die Qualität der einzelnen Geschichten wurde bereits in anderen Rezensionen auf dieser Seite gut abgeschätzt. Die einzelnen Autoren wie Markus Heitz, Jilliane Hoffman oder Petra Busch liefern insgesamt recht gut ab, im Einzelnen sind dann doch hier und da erhebliche Mängel, daher der eine Punktabzug.

Dennoch: Das Buch ist eine gelungene Anthologie, die optisch und inhaltlich sicher überzeugen kann. Gerade bei so einem Projekt kann unmöglich jede Geschichte den einzelnen Leser ansprechen, zu unterschiedlich mögen hier die Geschmäcker sein. Daher ist die Idee durchaus gelungen, die Gutachten über die Schriftproben der Autoren eine nette Beigabe.

Fazit:
13 spannende Kurzgeschichten, die ihre Abnehmer finden werden. Empfehlenswert in jedem Falle.
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am 20. November 2010
Fitzek als Herausgeber: etwas Neues und sehr Gelungenes. Handschriftenproben, graphologische Gutachten, Aufmachung als Moleskine: Klar, das ist super. Aber auch die Geschichten sind es zum Großteil.

Mich hat es gefreut, dass ich bisher unbekannte Autorinnen und Autoren entdeckt habe. Allen voran die deutschen Krimifrauen Petra Busch ("Vita reducta") und Judith Merchant ("Monopoly"). Auch Thomas Thiemeyer und Markus Stromiedel sind Neuentdeckungen für mich.

Zu einzelnen Geschichten:
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PETRA BUSCH hat eine beeindruckende Geschichte aus zwei Perspektiven verfasst, in der zwei Männer in einer Winternacht auf raffinierte, leise Weise einen Kampf um Leben und Tod austragen. Die Stimmung lässt einen förmlich mitfrieren, auch dank der tiefen, literarischen und wandlungsfähigen Sprache, die genau zu den beiden so unterschiedlichen Typen passt. Das Sterben des hat mir das Blut in den Adern stocken lassen.

Ich habe mir nach dieser Geschichte gleich das Buch "Schweig still, mein Kind" von Petra Busch bestellt und werde es bald lesen.

Auf einen Wälzer von JUDITH MERCHANT muss man noch bis zum Frühjahr warten ("Nibelungentod"). Doch die Geschichte "Monopoly" verspricht viel: Die Autorin fesselt den Leser mit der Tragik um Liebe, Besitzanspruch, Verwicklungen, Selbst- und Enttäuschung und weibliche Rache. Um ein tückisches Spiel.

Viel wurde zu SEBASTIAN FITZEKs und VAL McDERMIDs Geschichten gesagt. Auch sie sind echte Leckerbissen neben Busch, Merchant, Stromiedel und Thiemeyer.

Fazit:
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Natürlich gibt es auch schwächere Geschichten, aber bei 13 Autorinnen und Autoren sind natürlich nie alle immer gut. Eine tolle Mischung in jedem Fall und sicher ein schönes, unterhaltsames und auch optisch und haptisch ansprechendes Geschenk, weil für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Schön übrigens, dass die deutschen Autorinnen und Autoren den bekannten, internationalen Bestseller-Schreibern in nichts nachstehen!
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am 24. Oktober 2010
Kurzgeschichten sind ja eigentlich nicht so mein Fall, nur gelegentlich kaufe ich mir solche Sammlungen, eigentlich nur von meinen Lieblingsautoren.
Da ich bisher alle Bücher von Sebastian Fitzek gelesen habe und in "P.S. Ich töte dich" auch Thomas Thiemeyer, Markus Heitz und Steve Mosby vertreten sind, griff ich aber dieses Mal wieder zu. Schuld daran ist sicher auch die Optik des Buches, die an ein Moleskine Notizbuch erinnert. Das Gummiband lässt sich auch super als Lesezeichen nutzen. Die farbliche Gestaltung passt zum Inhalt, Nachtschwarz, Blutrot, Schneeweiß. Da hat man doch gleich blutige Szenen in einer kalten Winternacht vor Augen...

Besonders blutig geht es aber in keiner der dreizehn Kurz-Thriller zu. Vielmehr haben es alle Autoren geschafft auf subtile Art Beunruhigung, Gänsehaut und Beklemmung zu vermitteln.
Den Auftakt macht Herausgeber Fitzek mit seiner Story "Nicht einschlafen", die sofort Lust auf mehr macht. Spannend ab der ersten Seite, unheimlich und am Ende überraschend. Besonders gut gefallen hat mir außerdem "Ein ehrenwertes Haus" von Markus Heitz, der mit seiner Geschichte nicht nur für den Titel dieser Thriller-Sammlung gesorgt hat sondern vor allem beweist, dass er auch auf nur achtzehn Seiten fesseln und begeistern kann. Die mir unbekannte Judith Merchant konnte mich mit "Monopoly" überzeugen, worin ihre Protagonistin erkennen muss, dass man nicht vorschnell urteilen sollte. Für mich eine Neuentdeckung, ebenso wie Markus Stromiegel, dessen "Das Haus auf dem Hügel" mich echt umgehauen hat.

Man findet hier wirklich einige Perlen, die neugierig auf mehr machen oder einen wieder mal darin bestätigen, wie gut einige Autoren doch sind, deren Romane und Thriller man regelmäßig verschlingt. Keine der Storys ist schlecht, manche aber nicht wirklich spannend oder überraschend. Zum Beispiel habe ich mich darüber gefreut, in Val McDermids Geschichte "Schöne Bescherung" auf Carol Jordan und Tony Hill zu treffen, empfand die Handlung aber nur als durchschnittlich.
Insgesamt bekommt man hier aber eine gut ausgewählte Thriller-Sammlung, die es unmöglich macht, immer nur eine der Storys zu lesen. Da wird aus zehn Minuten schnell eine halbe Stunde...

Als besonderes Extra findet man vor jeder Geschichte noch eine kurze Schriftprobe des Verfassers bzw. der Verfasserin, deren graphologische Deutung man am Buchende nachlesen kann. Ein kleiner Einblick auf das Innenleben dieser dreizehn Thrillerautoren wird einem damit gewährt, was mitunter genauso spannend ist wie ihre Geschichten.
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Kurzgeschichten sind eine gute Möglichkeit, um einen bisher unbekannten Autoren kennenzulernen und einen Einblick in seine Kreativität und in seinen Stil zu bekommen.
Sebastian Fitzek hat mit dieser Anthologie 13 Kurzgeschichten zusammengetragen, deren Verfasser mir namentlich zwar teilweise bekannt waren, deren Bücher von mir jedoch noch nicht gelesen wurden - außer Fitzek natürlich.

Sebastian Fitzek legt mit seiner Kurzgeschichte "Nicht einschlafen" auch direkt den Grundstein für diese knapp 270 Seiten Thriller- und Krimilektüre. Und was soll ich sagen? Wie zu erwarten eine spannende Geschichte mit einem typisch-fitzek-liken Ende über einen Mann mit Wahnvorstellungen. In der Nachbetrachtung gehört diese Geschichte definitiv zu den besten dieser Sammlung. Getoppt wird sie jedoch von der raffiniert konzipierten und interessanten Geschichte "Monopoly" von Judith Merchant, die zurecht mit dem Friedrich-Glauser-Preis 2009 in der Kategorie "Kurzkrimi" ausgezeichnet worden ist. Diese Kurzgeschichte über eine 30-jährige Frau, die unerwarteter Weise Geld in ihrer Handtasche findet, ist mit ihren knappen 14 Seiten das Glanzstück dieser Sammlung, welches mir auf der letzten Seite eine Gänsehaut sondergleichen verpasst hat.
Markus Heitz ist hier ebenfalls mit einer interessanten Story vertreten, die den Fantasy-Autoren in einem ganz anderen "literarischen" Licht erscheinen lassen. Er kann also auch Krimi, wird man nach dem Lesen der Geschichte "Ein ehrenwertes Haus" denken, die von den Intrigen in einem Mehrfamilienhaus und deren Auswirkungen erzählt.
Wie in jeder Anthologie gibt es natürlich auch Geschichte, die weniger spannend oder raffiniert sind. Insbesondere die englischsprachigen Autoren wie Val McDermid und Michael Connelly fallen hier negativ auf. Im Vergleich zu den Geschichten von Judith Merchant oder Sebastian Fitzek sind sie deutlich schwächer, langweiliger und uninspirierter. Michael Connelly schickt seinen Kommissar Harry Bosch auf einen Kurzeinsatz und Val McDermids Geschichte über einen brutalen Mörder wissen zwar sprachlich zu überzeugen, sind bezogen auf die Auflösung aber ungemein einfallslos. Fürchterlich schlecht ist die Geschichte "Pulver" von Jens Lapidus, die aus der Sicht eines betrunkenen jungen Mannnes erzählt, sprachlich total misslungen ist und vom Handlungsverlauf ebenfalls dahindümpelt. Diese Geschichte hätte man sich sparen können.
Auch für Leser und Leserinnen, die sich gerne auf mythischem Wege "thrillen" lassen möchten, ist eine Kurzgeschichte mit dem Titel "Der Winter nimmt alles" dabei, die von einem Bestatter handelt, der mit "seinen" Toten sprechen kann. Atmopshärisch spannend und schön geschrieben.
Die Kurzgeschichte "Fehler im System" besticht nicht unbedingt mit einer spannenden Handlung, dafür mit einem wahnsinnigen, aber gesellschaftskritischen Serienkiller, der sein Opfer leiden lässt, weil die Gesellschaft schlecht ist. Wunderbar. Ebenfalls hervorzuheben ist die abschließende Geschichte "Letzte Bergfahrt" von Jilliane Hoffman, in der die Autorin von Werken wie "Cupido" eine junge Frau in einem Lift mit einem gruselig wirkenden Mann konfrontiert, der sicherlich nichts Gutes mit der Protagonisten im Sinn hat. Auch hier schafft Mrs Hoffman einen sukzessiv aufbauenden Spannungsbogen und beendet ihre Story mit einer gemeinen Auflösung.

Generell sind die Geschichten, abgesehen von den drei bereits genannten, spannungsbezogen einwandfrei und schaffen es, den Leser für kurze Zeit gefangen zu nehmen und zu unterhalten.
Zusätzlich zu den 13 Geschichten bekommt der Leser einen Einblick in die Handschriften der Verfasser, die am Ende als kleines Extra von der Graphologin Christiane Sarreiter analysiert wurden. Eine witzige Idee, nicht mehr und nicht weniger.

Ich habe jetzt nicht jede einzelne Geschichte namentlich erwähnt, verdient hätten es die anderen eigentlich. Aber überzeugen Sie sich selbst, liebe Leserinnen und Leser. Sebastian Fitzek ist mit dieser Anthologie eine kurzweilige und spannende Sammlung gelungen, die mit einigen hochkarätigen, spannungsgeladenen Diamanten aufwartet, leider aber auch einige Zirkonia enthält.
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am 10. August 2011
Normalerweise bin ich auch kein Fan von Kurzgeschichten, doch der Name Fitzek (mein Lieblingspsychothrillerautor) überzeugte mich und animierte mich zum Kauf. Eine gute Gelegenheit auch einmal andere Autoren dieses Genres kennenzulernen, dachte ich mir.
Einige kannte ich schon und war enttäuscht: Thomas Thiemeyer, Michael Connelly , Lilliane Hoffmann und leider auch Sebastian Fitzek. Seine Geschichte hat mich nicht vom Hocker gehauen und mir nicht mal annähernd eine schlaflose Nacht oder 10 Minuten Gänsehaut beschert. Er hat mit seinen Romanen die Messlatte selber sehr hoch angesetzt und konnte wahrscheinlich nur verlieren. Trotzdem schade und ärgerlich, zumal er auch noch der Initiator dieser Anthologie war.
Positiv überrascht haben mich Petra Busch, die ich bis dato noch nicht kannte und (natürlich) Steve Mosby und Judith Merchant.
Val McDermid, Torkil Damhaug, Markus Heitz, Michael Koryta, Jens Lapidus und Markus Stromiedel werden mir mit ihren Werken nach dieser Kostprobe für immer unbekannt bleiben.
Sehr nett, die graphologischen Kurzgutachten. Noch schöner wäre es gewesen, Frau Sarreiter hätte sie anonym erhalten und dann bewertet. So wusste Sie wahrscheinlich im Vorfeld, dass es sich um die jeweiligen Schriftsteller handelte. Naja.
Fazit: Vom Kauf rate ich ab, besser aus der Bibliothek ausleihen.
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am 7. Oktober 2010
Inhalt:
Wohliger Schauder für die dunkelste Zeit des Jahres: Dreizehn Thrillerautoren der internationalen Spitzenriege sorgen dafür, dass Ihnen das Blut in den Adern gefriert, und zwar für weitaus länger als die zehn Minuten, die es zum Lesen jeder Story braucht. Denn sie alle beherrschen die Klaviatur des Grauens perfekt.

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Eigentlich liegen mir Kurzgeschichten eher weniger, aber da es sich hier um populäre Thrillerautoren handelte, war ich ganz besonders neugierig und wurde nicht enttäuscht.
13 spannende Short-stories warten auf den Leser. Einige Autoren haben es geschafft das ich innerhalb weniger Minuten am liebsten unter mein Bett geschaut hätte, das Licht angelassen usw.
Sebastian Fitzek erklärt im Vorwort sehr ausführlich, wie schwer es für die Autoren ist, Kurzgeschichten zu schreiben die dabei auch noch auf diesen wenigen Seiten spannend sein sollen und ich finde das ist den Autoren sehr gut gelungen.
Da die Kurzgeschichten alle samt sehr kurz sind, möchte ich hier nicht auf ihre Handlungen eingehen, der Klappentext verrät meiner Meinung nach genug.
Es finden sich Autoren wie Michael Conelly, Jilliane Hoffman, Petra Busch usw. zusammen.
Das Buch besteht aus dem Vorwort, 10 Kurzgeschichten, Biographisches und Graphologisches und einem Copyright-Vermerk.
Besonders interessant und witzig fand ich die Gutachten über die Schriftproben der Autoren. Ich glaube auf so manchen Autoren treffen sie ziemlich zu.
Das Buch besteht aus 270 Seiten die sich dank der Spannung sehr schnell und leicht lesen lassen.
Das Cover ist in einem schlichten schwarz gehalten, die Autoren mit roter Schrift abgedruckt, der Titel wie weiße Kreide.
Sehr raffiniert fand ich das rote Gummiband das sich als Lesebändchen eignet und dafür sorgt dass das Cover bleibt wo es hingehört.
Irgendwie gibt das dem Buch eine etwas elegantere Erscheinung.

Fazit:
13 spannende Kurzgeschichten die es in sich haben. Mit bekannten und weniger bekannten Autoren, die dennoch allesamt einen spannenden Lesegenuss verschaffen.
Bitte mehr davon!
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am 18. September 2012
und 10 enttäuschende Kurzgeschichten...

Sebastian Fitzek: "Nicht einschlafen"
Val McDermid: " Schöne Bescherung"
Thomas Thiemeyer: "Fehler im System"
Torkil Damhaug: "Der fast Perfekte"
Petra Busch: "Vita Reducta"
Michael Connelly: "Späte Abrechnung"
Markus Heitz: "Ein ehrenwertes Haus"
Michael Koryta: "Der Winter nimmt alles"
Steve Mosby: Wünsche für Alison"
Judith Merchant: "Monopoly"
Jens Lapidus: "Pulver"
Markus Stromiedel: "Das Haus auf dem Hügel"
Jilliane Hoffman: "Letzte Bergfahrt"

Ich muss gestehen ich bin mit gemischten Gefühlen an die Kurzgeschichten Sammlung rangegangen. Denn wie woll man in 10 Minuten einen Thriller lesen können? Thriller brauchen ja immer eine gewisse Zeit um spannung aufzubauen, um falsche Fährten zu legen, Theorien aufzubauen, die man mit der nächsten Seite wieder verwirft...

Aber Sebastian Fitzek hat es mit dem ersten 10 Minuten Thriller bewiesen: ES GEHT! Es ist erstaunlich welche Spannung Zettelchen mit Botschaften wie:"Nicht einschlafen!", oder akustische Aufforderungen, seine Frau zu ermorden, aufbauen können. und was wenn es gar keine Aufforderungen sind? wenn man sich die Stimmen nicht einbildet?...

Danach kamen leider erstmal 5 Kurzthriller die ich sehr enttäuschend fand...

Und dann kommt ausgerechnet ein Thriller aus der Hand eines mir bis dato eigentlich nur aus dem Fantasy bekannten Autoren: Markus Heitz, "Ein ehrenwertes Haus"
Bei der Testamentseröffnung seiner Frau erlebt der Protagonist eine unangenehme Überraschung: Noch über ihren Tod hinaus verspottet sie ihn und teilt ihm mit: "P.S.: Ich töte dich". Eine tödlich ernstgemeinte Drohung ...
Heuchelei, Boshaftigkeit, Lügen und Intrigen sind in dem auf Hochglanz polierten Mietshaus für ehrenwerte Mitglieder der Gesellschaft an der Tagensordnung. Als Leser kann man sich eine gewisse Schadenfreude nicht verkneifen, wenn die ach so feinen Damen und Herren plötzlich äußerst seltsame Verhaltensweisen an den Tag zu legen scheinen...

Nach zwei weiteren eher schwachen Thrillern , kommt man dann zum dritten Glanzstück der Sammlung.
Eine mir bislang unbekannte autorin, die Mühelos mit Fitzek und Co mithalten kann.
In "Monopoly" wird die Erzählerin vom Leben ständig enttäuscht.Dann lernt sieeinen attraktiven, erfolgreichen Mann kennen, für den sie nach einer leidenschaftlichen Liebesnacht Gefühle zu empfinden begann,der sie aber offenbar als Hure zu betrachten scheint. Tragisch was eine nicht ganz eindeutige Formulierung inn einer sms ausrichten kann...

"Pulver" kann man vergessen, zumindest ist mir immer noch cniht klar, was mir damit gesagt werde sollte...
"Das Haus auf dem Hügel" brachte nochmal Spannung rein und dann zum Schluss Frau Hoffmann, auf die ich mich nach Cupido und Mädchenfänger wirklich gefreut hatte. aber seien wir mal ehrlich, sie sollte ihre Thriller lieber weiterhin in lager Form schreiben...

Was das Buch für ich zum Ende nochmal lohnenswert macht, ist die Idee, Handschriften der Autoren graphologisch deuten zu lassen, was zu interessanten Interpretationen führt. Denn jde thriller geht eine kurzes Schriftprobe des Autors voran.
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am 7. Februar 2014
Dreizehn Thrillerautoren der internationalen Spitzenriege sorgen dafür, dass Ihnen das Blut in den Adern gefriert - für weitaus länger als die zehn Minuten, die es zum Lesen jeder Story braucht...

So der Klappentext des schön aufgemachten Buchs. Voller Vorfreude machte ich mich an die Kurzgeschichten.

"Nicht einschlafen" von S. Fitzek ist eine wirklich toll aufgebaute Story. Leider ist die Handlung relativ durchschaubar. Spannung kommt dennoch auf.

"Schöne Bescherung" von V. McDermid hat m.E. einen Handlungsstrang, der einem Roman gerecht werden könnte. Leider verpufft der Stoff in der Kurzgeschichtenform.

So geht es in dem Buch "P.S. Ich töte dich" immer weiter. Manchmal war ich versucht, den Band auf den Nachttisch zu legen und einfach zu schlafen. Bei vielen Texten fror mir das Blut in den Adern - nicht vor Grauen, sondern davon, dass ich mich über die verlesene Zeit geärgert habe.

Die absoluten Tiefpunkte des Buches sind für mich:

"Fehler im System" und "Ein ehrenwertes Haus". Beide Texte sind platt und langweilig. Gerade die Vorkommnisse im ehrenwerten Haus sind voller sinnloser Gewalt und die Rolle der Rechtsanwaltsgehilfin scheint für mich nicht vernünftig durchdacht.

Richtig gut sind die Texte "Späte Abrechnung" und "Der Winter nimmt alles". Bei der ersten Geschichte ist ein relativ einfacher Mordfall nur der Träger für eine tiefere Geschichte eines Polizeibeamten, der in Erinnerungen schwelgt. Der Aufbau dieser Geschichte ist einfach genial und die transportierte Stimmung passt zu einem regnerischen Wintertag.
"Der Winter nimmt alles" ist eine sehr melancholische Geschichte, die einfach genial ist.

Die Geschichte "Monopoly" ist wie ein Schlag in die Magengegend. Sie macht traurig. Der Text ist toll geschrieben und sticht m.E. stark hervor. Das Ende der Geschichte ist dann der Schlag in die Magengegend.

Ich muss sagen, dass die Anthologie für mich ein sehr durchwachsenes Buch ist. Es ist schön aufgemacht und einige Geschichten sind wirklich toll geschrieben. Auf der anderen Seite sind ein paar Texte schwach. Deshalb gibt es von mir drei Sterne für die Anthologie.
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"P.S. Ich töte dich" besteht aus vier CDs mit einer Gesamtlänge von knapp 270 Minuten Spielzeit.
Die einzelnen Werke von Fitzek, Thiemeyer, Damhaug, Heitz, Koryta, Mosby, Merchant, Lapidus, Stromriedel und Hoffman bedienen verschiedene Segmente des Thrillergenres. Von heimtückischen Mord bis zur offenen Gesellschaftskritik bewegen sich die Werke, welche teilweise überwältigend stark und in anderen Fällen nur mittelmäßig wirken. Die Idee der Anthologie an sich und auch deren Zusammenstellung ist gelungen und weiß zu überzeugen. Nicht jede Geschichte wird jeden Hörer erreichen, verzaubern oder begeistern, aber für jeden ist etwas dabei.

Die zehn Thriller sind als Lesung inszeniert, was bedeutet, dass die beiden Sprecher David Nathan und Simon Jäger ganz auf sich allein gestellt sind. Weder musikalische Begleitung noch Effekte unterstützen die Sprecher bei ihrer Aufgabe, die Stories gut und unterhaltsam zu transportieren. Das ist sehr schade, denn die beiden Sprecher machen ihren Job wieder einmal ausgezeichnet. Mit einer dezenten Untermalung wäre die Darbietung noch einen Hauch besser ausgefallen.

Die Lesungen erscheinen im Pappschuber, was sich auf Dauer an den Oberflächen der CDs bemerkbar macht. Sehr stabil ist die Verpackung ebenfalls nicht - im Gegensatz zur Jewel-Case Variante aber deutlich platzsparender ausgefallen. Neben der Trackliste und jeweils einem Satz zu jedem Sprecher finden sich in der Verpackung keine weiteren Extras.

Insgesamt ist "P.S. Ich töte dich" eine gute Zusammenstellung von Kurzgeschichten, welche überzeugend vorgetragen werden. Die Auswahl der Geschichten ist gut durchmischt und Simon Jäger und David Nathan zuzuhören eine Freude. Einlegen und genießen!

Eine Hörprobe kann man sich hier auf der Verlagswebsite herunterladen.
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