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am 19. November 2010
Der dritte Teil ist definitiv mit weitem Abstand der gruseligste der bisher erschienenen Bände, jedoch in meinen Augen absolut nicht der beste.

Es wird sehr gekonnt eine Gruselatmosphäre geschaffen. Das Setting erinnerte mich stark an Stephen Kings grandioses Shining: Ein riesiges Gebäude, konzipiert für viele Personen liegt in völliger Abgeschiedenheit einsam in den winterlichen Bergen' Am Remembrance Day im November planen die meisten Studenten ein verlängertes Wochenende und verlassen das Grace College. Auch 5 unserer Freunde wollen gemeinsam verreisen. Ein Unfall zwingt sie jedoch zur Umkehr ' und das mitten im Jahrhundertsturm, der durch die Rocky Mountains fegt.
Das College ist fast völlig verlassen und düster, lediglich 2 Sicherheitsbeamte sind noch im Gebäude, von denen man aber auch nicht recht weiß, ob man ihnen trauen kann.
Es geschehen merkwürdige Dinge, die die Studenten zunächst davon abhalten, in das Gebäude zu gelangen. Endlich in der vermeintlich sicheren Festung, spielen sich erneut unheimliche Geschehnisse ab, die wie in den vorhergehenden Bänden um die 8 Studenten kreisen, die vor vielen Jahren in den Bergen verschwanden.

Immer mehr verdichten sich die Hinweise darauf, wer diese Studenten waren und was die 8 Freunde mit ihnen zu tun haben. Leider, und das ist mein Hauptkritikpunkt, ist mir das alles zu wenig zielführend. Die einzelnen Bücher für sich sind jeweils sehr spannend, und mir ist auch bewusst, dass es sich um eine Serie handelt und somit kontinuierlich Spannung aufrecht erhalten werden muss, ohne zu viel zu verraten. Aber mir tut sich da insgesamt einfach zu wenig. Im Grunde weiß man auch nach Band 3 noch nicht wirklich mehr als nach Band 1: Es sind vor langer Zeit 8 Studenten verschwunden. 8 weitere Studenten, die derzeit am College studieren, haben irgendeine Verbindung dazu. Sie sind 'nicht zufällig im Tal', das Tal hat 'Macht' über sie. Dinge aus den vorhergehenden Bänden werden selten oder gar nicht wieder aufgegriffen, so dass man sich fragt, warum diese überhaupt erwähnt wurden. Das ist ein bisschen ärgerlich: Man wird am Ende aus der Handlung herausgerissen, es ist genau am Schluss immer irrsinnig spannend, man fiebert dem neuen Band entgegen ' und der fängt einfach irgendwo anders wieder neu an. Nach diesem nunmehr 3. Teil der Serie hätte ich schon etwas mehr Zusammenhang erwartet und nicht immer nur die ewig gleichen Hinweise. Schade, denn der 2. Teil war sehr vielversprechend!

Interessant ist, dass in jedem neuen Band der Serie der Fokus auf einer der Personen liegt, man lernt diese jeweils etwas besser kennen. Im Sturm waren es gleich zwei Charaktere, denen die Autorin mehr Aufmerksamkeit gewidmet hat, nämlich Debbie und Chris. Ich fand beide gleichermaßen nervig und unsympathisch, wobei das bei Debbie zumindest durchaus beabsichtigt schien.

Das Beste an diesem Buch war für mich die gruselige Stimmung, wie oben schon angedeutet. Kuhn hat eine sehr unheimliche und klaustrophobische Atmosphäre geschaffen und hält diese konstant bis zum Schluss aufrecht ' eine starke Leistung, wie ich finde! Besonderes Schmankerl: Der Erscheinungstermin wurde ganz kurz vor den Handlungszeitpunkt gelegt: Den 11. November. Das war auch tatsächlich genau der Tag, an dem ich das Buch begonnen habe. Whooooa!! Was weder Verlag, noch Autorin wissen konnten (oder etwa doch? ;)): Genau wie durch das Tal fegte auch über Deutschland zu diesem Zeitpunkt ein gewaltiges Orkantief. Die Stimmung war damit wirklich einzigartig ' ich war beim Lesen mittendrin statt nur dabei! (Bei mir ging während des Lesens sogar ganz plötzlich das Licht aus, so dass ich im Stockdunkeln im Bett saß und mich kaum rühren konnte vor Angst. Grusel pur!)

Insgesamt hätte diesem eher schwächeren Teil der Serie etwas mehr Kontinuität im Hinblick auf die Gesamthandlung gut getan ' in meinen Augen wurde hier zugunsten einer möglichst gruseligen Stimmung rein inhaltlich völlig auf der Stelle getreten, auch einige Längen und in meinen Augen unnötige Handlungsstränge hatte das Buch, auf die man gut hätte verzichten können.

Dennoch 4 Sterne, denn ich habe das Buch schon gern gelesen ' irgendwie mag ich die Serie einfach sehr, und die Special Effekts mit dem Sturm, dem Datum und dem plötzlichen Lichtausfall waren schon klasse ;)
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TOP 1000 REZENSENTam 21. November 2010
Die Geschichte beginnt am 11. November 2010, dem Remembrance Day. Der Tag, an dem man den Toten gedenkt. Und der Tag, an dem das College für ein paar Tage geschlossen ist und die Clique um Julia und Chris das Grace-College verlassen wollen. Doch das Auto, in dem sich Chris, Benjamin, Julia, Rose und Debbie befinden, kommt nicht weit - denn wegen der schwierigen Wetterverhältnisse verliert Chris die Herrschaft über das Auto uns so muss sich die 5-er Gruppe zurück auf den Weg in das College machen, wobei Debbie beim Aufprall verletzt wurde. Endlich wieder im Tal angekommen und durch den Sturm vollkommen von der Außenwelt abgetrennt, scheint etwas Unheimliches sein Unwesen im College zu treiben...

MEINE MEINUNG:
Wow! Nach Beendigung des 3. Tal-Bandes hatte ich echt Herzrasen!
Krystyna Kuhn schafft es, sich von Band zu Band zu steigern...

Waren in Band 1 Julia und in Band 2 Katie die Haupterzähler, übernehmen dieses Mal Chris und Debbie diesen Part und erzählen die Geschehnisse aus ihrer Sicht (in der Ich-Form). Chris, der mit der Vergangenheit zu kämpfen hat und die leicht hysterische Debbie, bei der man nicht immer weiß, woran man ist und die unzählige Listen über Dinge, die sie liebt, hasst etc. führt.

Die jugendlichen Protagonisten begleiten uns ja bereits durch 3 Bände, doch durch die unterschiedlichen Erzählperspektiven lernen wir die Studenten immer besser kennen. Wir erfahren mehr über die Geheimnisse, die sie anscheinend haben und aus welchen Gründen sie im Grace College, der Hochbegabtenschmiede, gelandet sind.
Doch diese Geheimnisse werfen immer mehr Fragen auf als geklärt werden und beschäftigen den Leser noch lange nach der Beendigung des Buches (zumindest geht es mir so).

Alle Charaktere, auch die Nebencharaktere, sind extrem gut ausgearbeitet, sehr facettenreich & authentisch und fügen sich harmonisch in das Geschehen ein. Die Autorin versteht es, sich in ihre Figuren hineinzuversetzen und sie lebendig erscheinen zu lassen.

Krystyna Kuhn hat in Band 3 ein Setting erschaffen, das eines Horrorfilms würdig ist. Ein alles vernichtender Sturm, Schnee soweit das Auge reicht und das unheilvolle Grauen rund um das Grace-College. Jedenfalls herrscht fast das ganze Buch über eine gruselige Stimmung - einfach herrlich!
Über den mysteriösen Handlungsort in den kanadischen Rocky Moutains ist ja bereits in den letzten 2 Bänden viel geschrieben worden, deshalb führe ich ihn hier nicht näher aus...

Hat man einmal mit dem 3. Tal-Band begonnen, ist es schwer, das Buch beiseite zu legen. Denn der Jugendthriller fesselt seine Leser an das Geschehen und beschreibt die schockierenden Erlebnisse und die Gefühlswelt der Jugendlichen so plastisch, dass man meint, dabei zu sein.

Als Leser fiebert, fühlt und leidet man so mit, dass ich mir deswegen fast meine Fingernägel abgekaut hätte. *lol* Und es gibt noch einige offene Fragen, die sich hoffentlich im 4. Band (der im Feber 2011 erscheint) auflösen.

FAZIT:
Ein wahnsinnig spannender Jugend-Psycho-Thriller, der seine Leser in den Bann zieht und es schafft, die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite aufrecht zu erhalten. Für den bisher besten Tal-Band vergebe ich hiermit liebend gern spannungsgeladene 5 STERNE mit einem Extrastern!
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TOP 500 REZENSENTam 11. November 2010
Es ist November 2010 geworden. Nicht nur in der Realität, sondern auch in diesem 3. Teil der 'Tal'-Serie. Ein Fakt, den ich sehr toll finde und dies auch schon bei den ersten beiden Teilen so empfand. Leser, die die Bücher direkt nach dem Erscheinen lesen, werden sicher das Gefühl haben, sie sind live dabei, wenn es darum geht, das große Geheimnis des Tals zu lüften.

In diesem dritten Teil übernimmt die Außenseiterin Debbie die Rolle der Haupterzählerin. Sehr schön fand ich es, dass man nun mehr in ihre Psyche eintaucht und vor allem den Grund ihres Verhaltens entdecken wird.

Da aufgrund eines Feiertages das College für einige Tage geschlossen wird, machen sich die Freunde auf den Weg zu einem Ort außerhalb der Schule. Doch leider kommen sie nicht sehr weit, denn als ein Sturm aufzieht, findet die Reise nun direkt ein schnelles Ende. Da Debbie sehr verletzt wurde, muss man sie nun ins College zurückbringen, doch dieses ist verschlossen und es gibt anscheinend keine Möglichkeit, in die Sicherheit des Gebäudes zu gelangen. Wird es ihnen rechtzeitig gelingen, dem immer stärker aufkommenden Sturm zu entkommen? Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, denn ich finde es grundsätzlich schwer, Rezensionen zu Serien zu schreiben, da man immer Bedenken hat, einem Leser, der die anderen Teile nicht kennt, zu viel von der Story zu verraten.

Natürlich endet das Buch wieder mit einem Cliffhanger, der es nun schwer macht, weitere drei Monate auf eine Fortsetzung zu warten. Aber ich freue mich sehr drauf!
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am 25. November 2010
"Das Tal ist ein Ort, von dem man nicht loskommt."

11. November - Remembrance Day.
Fast drei Monate nach der Besteigung des Ghosts haben sich die meisten Studenten der Clique wieder beruhigt. Doch das trifft nicht auf alle zu.
Außgerechnet am Remembrance Day traut sich Julia nach mehr als einem Monat wieder an den Gedenkstein, auf dem die Namen der verschollenen Studenten aus den siebziger Jahren vermerkt sind. Doch der verlassene Ort sieht anders aus. Die Büsche rund um den Stein wurden gestutzt und neben dem Stein befindet sich ein frisches, leeres Grab. Völlig verängstigt flüchtet Julia zurück ins College. Was kann das nur bedeuten?

Zum Glück findet sie schnell Ablenkung, denn das College wird in den nächsten vier Tagen geschlossen sein und sie wird ein romantisches Wochenende mit Chris verbringen.
Da sich ein Sturm ankündigt, wollen Chris, Julia, Benjamin und Rose so schnell wie möglich abreisen, doch das macht ihnen Debbie zunichte, die die Clique mal wieder warten lässt. Als es endlich losgehen kann, fällt Chris auf, dass ein Durchkommen durch den Sturm und dem viel zu hohen Schnee kaum noch möglich ist. Schnell gerät das Auto ins Schleudern und die Jugendlichen prallen mit dem Auto gegen einen Baum. Bis auf Debbie kommen alle mit dem Schrecken davon.
Auf dem Weg zurück zum College fällt ihnen zum ersten Mal bewusst auf, wie unheimlich das Gelände aussieht, wenn alle Studenten ausgeflogen sind.
Da das College von den Sicherheitsleuten Steve und Ted kompltt verriegelt wurde, droht den Studenten, in der Kälte zu erfrieren.
Nur mit Mühe können Benjamin und Chris über das Schwimmbad ins College gelangen und retten die Mädchen.

Doch schnell merken sie, dass sich etwas verändert hat, was mit dem Wetter nichts zu tun hat. Warum fallen plötzlich sämtliche Heizungen aus und was ist das für ein schreckliches Heulen? Und warum ist der Sicherheitsdienst nicht auf seinem Platz?
Und dann machen Benjamin und Chris auch noch eine schreckliche Entdeckung...

Habe ich eigentlich schon einmal erwähnt, wie sehr ich diese Buchreihe liebe? Nein? Dann tue ich es jetzt, denn diese Buchreihe ist einfach der Wahnsinn.

Nachdem ich beim zweiten Band "Die Katastrophe" dachte, dass dieser Band nicht mehr zu toppen wäre, hat mich Krystyna Kuhn mit "Der Sturm" enorm überrascht, denn dieser Band ist noch besser.

Allerdings hatte ich am Anfang so meine Zweifel, als ich gesehen habe, aus welcher Sicht dieses Buch geschrieben wurde.
Die Hauptfiguren sind diesmal Chris und Debbie.
Beide waren für mich seit dem ersten Band eher Störenfriede und unsympathisch. Während Chris immer den arroganten Unnahbaren gespielt hat und Debbie grundsätzlich alles und jeden genervt hat, habe ich zunächst nicht viel von dem Buch erwartet.
Doch dann wurde ich doch von den Charakteren mitgerissen.

Da man bislang nicht viel von Chris erfahren konnte, war ich auf ihn besonders gespannt, denn dieses unnahbare Image konnte ich ihm spätestens seit dem zweiten Band nicht mehr so ganz abkaufen.
Während er auch hier weiterhin nach außen hin den Coolen spielt, lernt man sehr viel von seinen teils wirren Gedanken kennen.
Man merkt ihm an, wie sehr er Julia liebt und wie ernst er es mit ihr meint. Da er in der Vegangenheit bereits viele Fehler bei Frauen machte, will er es diesmal unbedingt besser machen. Dabei ist ihm jedes Mittel recht und er verliert auch oft sein Ziel vor Augen. Denn statt Julia glücklich zu machen, verschreckt er sie mit seiner unbegründeten Eifersucht immer wieder.
Sein Verhältnis zu seinen Eltern spielt hierbei eine große Rolle.
Während er bei seiner Mutter sehr schnell Verantwortung zeigen musste, ist sein Verhältnis zu seinem Vater sehr gespalten gewesen.

Debbie bleibt allerdings unsympathisch.
Als Leser merkt man schnell, dass etwas mit ihr nicht stimmt und mehr dahinter steckt als die reine Eifersucht auf ihr gesamtes Umfeld. Ihr Leben besteht nahezu aus Medikamenten, Fressattacken und Listen, die sie für alles und jeden erstellt.
Aber auch ihre Neugier auf das Leben der anderen Studenten ist grenzenlos. Sie will zuende bringen, was Angela Finder im ersten Band angefangen hat: Alles über jeden zu erfahren.
So schafft sie es sogar, sich in das Netzwerk des College reinzuhacken und erhält von jeder Email, die jemand bekommt, eine Kopie.
Zu niemanden hat sie ein wirklich gutes Verhältnis, lediglich Rose ist die Einzige, die Debbie noch nicht ganz aufgegeben hat.
Ihr Verhältnis zu ihren Eltern und ihrer Schwester Alice gilt ebenfalls als schwierig. Vor allem ihr Stiefvater ist ihr ein Dorn im Auge und kommt immer wieder in ihren Hasslisten vor.

Aber auch die anderen Charaktere haben sich weiter entwickelt.
Julia kommt im Gegensatz zu den ersten beiden Bänden noch verschlossener, aber auch mutiger rüber. Langsam wächst auch ihr Vertrauen zu Chris.
Da man bislang noch nichts aus der Sicht von Rose gelesen hat, bleibt sie dem Leser immer noch ein kleines Rätsel, allerdings merkt man schnell, wie loyal sie ihren Mitmenschen gegenüber ist.
Benjamin wirkt seit dem Abenteuer zum Ghost deutlich reifer, hat aber weiterhin immer einen flotten Spruch auf den Lippen. Seine Filmleidenschaft ist auch nach den schrecklichen Bildern im zweiten Band ungebrochen.

Schade, dass man erneut nichts neues von Robert erfährt. Ich empfand ihn im ersten Band als äußerst sympathischen Charakter.
Auch Chris wird in "Der Sturm" kaum erwähnt. Hier würde ich mir auch mehr Informationen wünschen.

Ich bin gespannt, mit welchen Charakteren die Autorin im vierten Band "Die Prophezeiung" überraschen wird. :)

Nachdem man bereits einiges über die Umgebung erfahren durfte, darf man hier einen genaueren Einblick in das Collegegebäude erhaschen. Das Gebäude ist weitaus komplexer, als man zunächst dachte. Durch die Kälte und dem spärlichen Licht wirkt das College eher wie ein Geisterschloss. Vor allem bei den Kellerräumen hatte ich eine Gänsehaut.

Auch hier wird wieder einmal bewiesen, das "Das Tal" viel mehr als nur ein Jugendbuch ist.

In "Der Sturm" werden viele offene Fragen beantwortet und einige Geheimnisse gelüftet, allerdings kommen nach dem Lesen neue Fragen auf, die unbeantwortet bleiben.

Vor allem eine Sache ist hier besonders auffällig:

SPOILER!
Mindestens ein Elternteil der Clique hat eine Verbindung zum Tal, bzw. zu den verschollenen Stundenten:
Julia und Robert -> Vater
Chris -> Vater
Katie -> Mutter

Ich bin gespannt, wieviele Gemeinsamkeiten es noch geben wird.
SPOILER Ende!

Krystyna Kuhn hat ein unglaubliches Talent dafür, den Leser an sich zu binden.
Im Buch heißt es, dass das Tal ein Ort ist, von dem man nicht loskommt. So geht es auch mir, denn wer einmal in die Geschehnisse des Tals eintauchen durfte, will immer wieder etwas neues erfahren.

Die Covergestaltug ist wie bei den Vorgängern schlicht, aber sehr passend. Lediglich die Farbe des Collegegebäudes hat sich verändert. Hier ist es diesmal in Orange eingetaucht.
Auch der Klappentext liest sich spannend und lässt erahnen, was einem erwartet.

Ich kann den vierten Band kaum noch abwarten. Ich bin sehr gespannt, wie es mit den Studenten weitergeht. Da der vierte Band "Die Prophezeiung" allerdings erst im Frühjahr 2011 erscheinen wird, werde ich mich zunächst mit anderen Thriller von Frau Kuhn beschäftigen.

Absolut empfehlenswert mit großem Suchtfaktor!
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Wow, wow, wow...ich muss mich erst mal sammeln. So eben habe ich DER STURM zu Ende gelesen und draußen tobt dazu noch einer. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie genial diese Symbiose ist!! Es sei denn, ihr lest das Buch im Moment ebenso und habt gleiche Wetterverhältnisse.
I - Tüpfelchen außerdem: Der Prolog beginnt mit der Zeile "Vorabend zum 11.November 2010"
Und welches Datum hatten wir gestern?? Richtig, den 11.11.2010

Perfekter Zeitpunkt also, um direkt wieder in der Handlung zu verschwinden und das tat ich. Und wie!
Schon nach dem Prolog war ich wieder total gefangen von Krystyna Kuhn's tollem Schreibstil (auf den ich bereits in den anderen Rezensionen eingegangen bin und hier nicht wiederholen möchte!), von ihrer Art Spannung aufzubauen, von ihren zahlreichen Cliffhangern die dafür sorgen, dass man einfach weiterlesen muss. Egal ob man will oder nicht. Mein Ratschlag an dieser Stelle: versucht "nebenbei" nicht zu kochen! Was es auch ist es wird anbrennen, weil ihr alles rund um euch vergessen werdet.

Auch im Buch sind mittlerweile drei Monate vergangen, genauso wie seit Erscheinen des zweiten Teils der Serie.
Es ist Remembrance Day! Eigentlich wollen Chris, Julia, Rose und Benjamin über den Feiertag aus dem Tal verschwinden und so wie aussieht, sind sie die Letzten die es verlassen. Schnell packen sie alles zusammen, denn gleichzeitig zieht ein Jahrhundertsturm auf.
Es kommt wie es kommen muss! Plötzlich sind die vier von der Außenwelt abgeschnitten. Zurück am College und halb erfroren müssen sie feststellen, dass hier Einiges nicht mit rechten Dingen zugeht.
Warum dreht Debbie plötzlich durch und woher stammt die DVD, die sie schlagartig in die Vergangenheit führt? Und welche Rolle spielt Steve Mason?
In diesem Teil dreht sich alles ein bisschen mehr um Debbie und Chris. Genau wie Katie, Julia und Robert haben auch die zwei ihr Päckchen an Erfahrungen aus ihrer Vergangenheit zu tragen und irgendwie hat alles auch ein bisschen mit dem College zu tun. Zufällig ist jedenfalls keiner der Freunde auf diese Schule gekommen.

Zum Schluss gibt es wieder einen Epilog, der noch mehr Neugier auf die Fortsetzung macht. Ich schrieb ja bereits in meiner Rezension zum zweiten Teil, dass es eine ganz schön lange Wartezeit bis zum nächsten Teil, der im Februar 2011 erscheint, werden wird. Gott sei Dank habe ich noch mehr Lesestoff von Krystyna Kuhn im Buchregal stehen und wenn diese Bücher nur halb so spannend, mitreißend und fesselnd sind wie diese Serie, dann wird die Wartezeit auf alle Fälle nur halb so schlimm.

Für mich ist DAS TAL jedenfalls eines der Lesehighlights in 2010 und ich bin mir sicher die Fangemeinde wird täglich größer.

Fazit: DER STURM wird seine Leser mit offenem Mund und noch mehr Vorfreude auf die Fortsetzung zurück lassen.
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am 1. Januar 2014
11. November 2010, Remembrance Day - das Grace-College schließt und die Studenten haben ein paar Tage nur für sich. Diese Gelegenheit wollen Chris und Julia nutzen, um ein bisschen Zeit ungestört miteinander zu verbringen. Chris hat extra ein Auto gemietet, um mit Julia wegzufahren. Auch hat er sich bereit erklärt, Debbie, Rose und Benjamin unterwegs abzusetzen. Allerdings kommen die fünf nicht weit, denn kaum sind sie außer Sichtweite des Colleges, ereignet sich ein Unfall. Die Studenten kommen nicht weiter und müssen zurück zum College. Der Weg ist beschwerlich, aber sie schaffen es, nur ist das College bereits verschlossen. Sie versuchen alles, um die zwei Security-Leute, die die Aufsicht über das College haben, auf sich aufmerksam zu machen - vergeblich.

Mühsam gelingt es ihnen schlussendlich, doch noch in das Gebäude zu kommen, denn draußen tobt ein Sturm, der seinesgleichen sucht. Das sie nicht alleine sind, wissen sie, denn es sind ja zwei Security-Leute im College. Einen davon finden sie jedoch in den Duschräumen der Umkleide - ermordet. Wurde er von seinem Kollegen ermordet? Auf jeden Fall wissen sie, dass sie im College nicht sicher sind, doch raus in den Sturm können sie auch nicht.

Bevor sie sich jedoch zusammenschließen können, um auf das Ende des Sturms auszuharren, verschwindet Julia spurlos. Schnell steht fest: Sie wurde entführt, doch von wem? Ist noch jemand im College außer den fünf Studenten und dem Security-Angestellten und wenn ja, wer und warum?

Der 3. Band der Tal-Reihe! Der Plot wurde dynamisch und ausgesprochen spannend erarbeitet. Eindrucksvoll dargestellt empfinde ich an diesem Band die Figur des Chris bzw. dessen Aufarbeitung mit seiner Vergangenheit, die er auf sich nehmen muss, um Julia zu retten. Die Figuren wurden tiefgründig und authentisch erarbeitet, allerdings muss ich gestehen - ich hätte Debbie schon lange kalt gemacht - Himmel, die geht mir mit ihrer jammernden Art echt auf den Keks und ich hoffe, sie bekommt noch, was wie verdient. Den Schreibstil empfand ich als fesselnd zu lesen, sodass hier eine ernst zu nehmende Suchtgefahr im Raum steht.
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am 6. Juli 2013
Wegen eines Feiertages wird das Grace College für einige Tage geschlossen. Eigentlich hatten Julia, Rose, Debbie, Chris und Ben vor, die freien Tage in Vancouver zu verbringen, doch ein gewaltiger Schneesturm sorgt dafür, dass unsere fünf Studenten mit zwei ziemlich strangen Wachmännern im College festsitzen. Allein. Zumindest sieht es anfänglich so aus.
(Klingt ziemlich arg nach Shining, hm? ;D )

Der dritte Teil der "Das Tal-Reihe" ist für mich bisher der gelungenste. Die Autorin schafft es wunderbar, eine düster-angespannte Atmosphäre aufzubauen und man fühlt sich fast schon selbst in das von der Außenwelt abgeschnittene, eingeschneite Grace College versetzt.

Dieses Mal erlebt man die Geschehnisse aus den Augen von Debbie und Chris.
Ich muss leider sagen, dass die Protagonisten des Buches in meinen Augen so ziemlich allesamt stereotypisch, eindimensional unsympathisch sind, weswegen ich mich null in sie reinversetzen kann.
Julia ist einfach ne nervige 08/15-Zicke, die regelmäßig in den unpassensten Situationen ausrastet und abhaut. Waah.
Chris ist ein völliger Aggrodoofmann. Für ihn gilt nur "Ich hoffe, JULIA ist ok/Ich muss JULIA retten/JULIA JULIA JULIA!!!1", die anderen Leute sind ihm scheinbar stets total egal.
Debbie...ähhh ja, dämlich und gemein halt.
Rose..keine Ahnung, völlig unsichtbar und unscheinbar, leider.
Und Benjamin der nerrrvige unwitzige Joker. Wobei ich den noch am angenehmsten finde.
Find ich superschade...ich mein, vielleicht liegts an mir und meinem ü20 Alter, aber ganz ehrlich, ich glaub auch mit 16 hätt ich mich mit den Kids nicht wirklich identifizieren können. Aber gut, das ist nur meine persönliche Einschätzung :P

Und die supergelungene Atmosphäre die beim Lesen aufkommt, macht das wieder wett.
Krystyna Kuhn legt wie immer einen sehr angenehm flüssigen Schreibstil legt zu Tage, sodass man das Buch gut in einem Rutsch durchlesen kann. Langweile kommt nie auf.

Fazit: Wer die letzten Teile mochte, wird auch bei diesem auf seine Kosten kommen.
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am 5. März 2012
Der Remembrance Day, der Tag, der Toden zu gedenken, beschert den Schülern des Grace Colleges vier freie Tage, die sie außerhalb des Tals verbringen können. Chris hat sein gesamtes Geld gespart damit er diese vier Tage mit Julia allein zusammen in einem Hotel verbringen kann und kann es kaum noch erwarten endlich von da wegzukommen. Doch ein gefährlicher Sturm zieht auf und während alle anderen Schüler und Lehrer das Tal schon längst verlassen haben, warten Chris und Julia sowie Ben und Rose immer noch auf Debbie, mit der sie sich den Leihwagen und damit auch die Kosten dafür teilen.

Der Sturm wird immer schlimmer und als Debbie endlich erscheint und die Gruppe sich auf den Weg machen kann, schneit es schon sehr heftig. Als sie den Pass überwunden haben und die Straße plötzlich stiel bergab geht, verliert Chris die Kontrolle über den Wagen und die Fünf haben einen Autounfall. Es überleben zwar alle, aber Debbies Kopfverletzung scheint schlimmer zu sein, als sie aussieht, denn sie murmelt wirres Zeug und ist geistig nicht mehr richtig anwesend.

Da der Wagen nicht mehr fahrtüchtig ist, müssen sich die Mitschüler zu Fuß zurück auf den Weg ins Tal machen, während die Temperaturen sinken und der Sturm immer heftiger wütet. Doch was im verlassenen College auf sie lauert ist noch weit beunruhigender als die eisige Kälte und die gewaltige Kraft des Sturms ...

Im dritten Teil der Tal-Serie von Krystyna Kuhn geht es gewohnt spannend weiter und die Autorin schafft es sogar sich noch einmal zu steigern, sodass dieser Band noch mehr überzeugen kann als seine beiden Vorgänger.

Durch den Sturm und seine Folgen sinkt die Zahl der Hauptfiguren und es dreht sich alles um die fünf Schüler, die im College zurück bleiben müssen: Chris, Julia, Benjamin, Rose und Debbie. Die anderen drei Hauptcharaktere, Katie, David und Julias Bruder Robert, treten dieses Mal fast gar nicht auf, da sie lange vor den anderen aufgebrochen und es daher noch rechtzeitig aus dem Tal geschafft haben. Sie tauchen nur zu Beginn und am Ende der Handlung kurz auf.

Die Handlung selbst erstreckt sich auf nur wenige Stunden, nämlich die Zeit, in der die fünf Schüler auf Grund des Sturms und der daraus resultierenden Sperrung der Straße nach Fields, der einzigen Straße, die aus dem Tal hinaus führt, von der Außenwelt abgeschnitten sind.

Da keiner der beiden Sicherheitsmänner, die während der freien Tage für das College verantwortlich sind, auf das Klingeln und Klopfen der Schüler reagiert, müssen sie zunächst versuchen irgendeinen Weg in das Gebäude zu finden, das wie ein Hochsicherheitstrakt verriegelt ist, wenn sie nicht erfrieren wollen. Das allein stellt schon eine große und nicht ganz ungefährliche Herausforderung dar.

Doch damit ist es noch lange nicht getan, denn es stellt sich heraus, dass die eigentlichen Gefahren im Gebäude selbst lauern. Einer der Sicherheitsmänner verschwindet spurlos, ein grausiges Jaulen hallt durch die Gänge und im Kinosaal stoßen sie auf eine DVD mit einem Film über eben jene Studenten, die damals in den Bergen auf mysteriöse Weise verschwanden.

Außerdem verhält sich Debbie seit dem Unfall überaus merkwürdig. Sie meint, jemand hätte es auf sie abgesehen und wolle sie umbringen. Zunächst denken die anderen, sie hätte eine Gehirnerschütterung erlitten und würde einfach nur fantasieren. Aber schon bald müssen sie feststellen, dass wirklich etwas Seltsames im College vor sich geht und jemand ein perfides Spiel mit ihnen treibt. Aber wer? Und vor allem, warum?

Der dritte Band der Reihe ist somit noch fesselnder als die ersten beiden. Von Seite zu Seite wird die Spannung gesteigert und man kann das Buch kaum noch aus der Hand legen. Je mehr die Schüler herausfinden, desto weniger können sie sich einen Reim darauf machen und man wartet gebannt darauf zu erfahren, was es mit diesen Mysterien auf sich hat und wer hinter alle dem steckt.

Auch das Ende ist Krystyna Kuhn sehr gut gelungen. Ein paar Fragen werden aufgeklärt, sodass man endlich etwas mehr über bestimmte Zusammenhänge erfährt, aber es werden auch viele neue aufgeworfen, die einen den nächsten Band gespannt erwarten lassen.

Geschildert wird das Geschehen in diesem Teil hauptsächlich aus den Perspektiven von Chris und Debbie. Dadurch hat man einen guten Überblick über die einzelnen Szenen und die Wechsel zwischen den Blickwinkeln sorgen dafür, dass die Handlung niemals ins Stocken gerät.

Ferner kann man durch die Perspektivwechsel von Band zu Band immer wieder andere, weitere Charaktere besser kennen lernen, was wirklich interessant ist. Man erhält hier zum ersten Mal einen Einblick in die Gedanken sowie Gefühle von Debbie und Chris.

Debbie ist wesentlich verrückter, als man bisher vermutet hat und alles andere als sympathisch. Sie ist hinterhältig, feige, spioniert ihre Mitschüler rigoros aus und denkt immer nur an sich selbst.

Chris dagegen kommt etwas besser weg, auch wenn er ebenfalls nicht unbedingt ein Sympathieträger ist. Man erfährt viel über seine Vergangenheit sowie seine Motive. Außerdem lernt man den wahren Grund dafür kennen, warum er ins Tal gekommen ist. Denn wie wir bereits aus den vorherigen Teilen wissen, ist niemand grundlos am Grace und das gilt auch für Chris, der mehr über die Vergangenheit des Internats zu wissen scheint als die restlichen Schüler. Außerdem lernt man auch seinen Charakter etwas besser kennen, wie er über die anderen denkt und wie er wirklich für Julia empfindet, was ihn zumindest ein bisschen sympathischer macht.

Die Sprache ist wieder genauso jugendlich wie in den anderen Bänden. Gewisse Ausdrücke kommen daher auch öfter vor, sind aber den Situationen, in denen die Schüler sich befinden, angemessen.

Der Band ist wieder in sich abgeschlossen. Der Sturm ist vorüber und man weiß am Schluss auch, wer hinter dem perfiden Spiel gesteckt und was dieser Jemand damit bezweckt hat. Dennoch sind natürlich bei Weitem noch nicht alle Fragen geklärt und es gibt noch etliche Geheimnisse, die genug Stoff für den letzten Band der ersten Season und sicher auch noch für die zweite bieten. Des Weiteren lässt es sich die Autorin auch in diesem Teil nicht nehmen doch noch so eine Art Cliffhanger in die letzten Sätze einzubauen.

Der dritte Teil der mysteriösen Serie von Krystyna Kuhn ist noch fesselnder als seine Vorgänger. Die Spannung wird von Kapitel zu Kapitel, von Seite zu Seite gesteigert, sodass man das Buch ab einem gewissen Punkt nicht mehr aus der Hand legen kann.

Einige Fragen werden beantwortet und ein paar Geheimnisse werden gelüftet. Es gibt aber trotzdem noch genug Mysterien aufzuklären und man ist nach diesem Band noch begieriger zu erfahren, was es mit den verschollenen Stundenten von damals auf sich hatte und was die acht Hauptcharaktere damit zu tun haben. Von manchen weiß man es inzwischen schon oder hat zumindest einen Verdacht, bei anderen tappt man noch völlig im Dunkeln. Umso mehr möchte man schon bald den nächsten Teil verschlingen. Denn eins ist klar: Es bleibt definitiv spannend im Tal!
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am 5. Januar 2011
Wenn es jetzt abends früh dunkel wird und es (mal wieder) schneit, kuschelt man sich am besten ganz fest in eine Decke ein, mit einem heißen Tee und liest dabei genau dieses Buch. Im Idealfall ist es draußen noch richtig schön windig, sodass man hören kann, wie der Wind gegen die Fensterscheiben drückt. Das ist die perfekte Atmosphäre für dieses Buch. Aber natürlich lässt es sich auch sonst super lesen. Also bitte im Sommer nicht krampfhaft auf einen plötzlichen Wintereinbruch hoffen ;)

Krystyna Kuhn schafft es wieder einmal Spannung von der ersten Seite an zu erzeugen. Der dritte Teil aus der ersten Season 'Das Tal' reißt den Leser einfach mit. Wie in den beiden Vorgängern wird auch diesmal wieder aus einer anderen Perspektive erzählt. Hauptsächlich erlebt man die Geschehnisse aus der Sicht von Chris, teilweise ist man aber auch stiller Beobachter von Debbie und erfährt dabei wieder einiges über das Leben vor ihrer Zeit im Tal. Das gefällt mir persönlich immer wahnsinnig gut, da man so eben auch merkt, wie sich die Charaktere entwickeln.

Der Spannungsbogen setzt hoch an mit dem unheimlichen und überaus starken Sturm, spannt sich dann aber noch weiter an bis er zum Schluss nahezu droht vor Spannung zu reißen. Mehr Spannung geht kaum und der Showdown ist absolut überraschend und wahnsinnig gut. Mich hat dieses Buch absolut gefesselt und wäre mir nicht ständig irgendwas dazwischen gekommen, hätte ich das Buch sicherlich in einem Rutsch durchgelesen. Am Ende hätte ich allerdings gern etwas mehr erfahren und bin jetzt schon ganz hibbelig, wer denn diese geheimnisvolle Informationsquelle ist.

Es gibt einige Szenen im Buch, da merkt man schon sehr, dass die Autorin sich von der Serie LOST hat inspirieren lassen, aber das ist gar nicht weiter wild. Ich hoffe nur, dass die Auflösung am Schluss besser sein wird, als bei der Fernsehserie.

Ein Tipp übrigens noch an alle: Macht bloß nicht den Fehler und schaut auf die letzte Seite im Buch oder bleibt beim Durchblättern da hängen. Ganz schnell wieder zuklappen, bevor der Blick auf die 'Totentafel' fällt! Ihr wollt euch doch schließlich nicht die Spannung nehmen.

Krystyna Kuhn beendet das Buch wieder mit einem ganz bösen Cliffhanger, der den Leser fast dazu zwingt, sehnsüchtig auf den Nachfolger zu warten und bei Erscheinung sofort die nächstbeste Buchhandlung zu stürmen.

Fazit
Ganz großes Kino kann man jetzt wohl schlecht sagen, denn schließlich handelt es sich um ein Buch. Aber ich kann jedem, egal ob Jugendlicher oder Erwachsener, diese Reihe nur ans Herz legen, sofern er bzw. sie auf Jugendthriller mit einer Portion Mystery steht. Toll! Ich kann den vierten Teil kaum erwarten!
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am 23. Juni 2013
Rememberance Day bedeutet für die Studenten des Grace Kollege 4 freie Tage, in der sie die Möglichkeit bekommen, das Tal zu verlassen. So haben Chris, Julia, Debbie und die anderen einen Tripp nach Vancouver geplant und freuen sich alle riesig auf ein paar Tage Abwechslung.
Am Tag der Abreise zieht ein heftiger Sturm auf, und die Freunde beeilen sich loszukommen. Doch schon auf dem Weg vom Kollege weg, verliert Chris die Kontrolle über das Fahrzeug und er setzt es voll in eine Böschung, alle sind froh das keiner weiter verletzt wurde. Sie machen sich durch Schnee und Sturm wieder zurück zum Kollege um nach einem anderen Wagen zu schauen, der Vancouver Trip ist noch lange nicht vergessen. Sie kommen am Kollege an und merken beim ersten Blick, dass sich hier in der kurzen Abwesenheit was verändert hat. Es wirkt verlassen, und schon bald bemerken sie das sie hier nicht erwünscht sind...

Fazit:
Krystyna Kuhn hat mit dem dritten Teil ihrer Reihe um "Das Tal" den meiner Meinung nach bisher spannendsten Teil ab- geliefert. Rasend schnell liest man sich durch das Geschehen, kann das Buch kaum aus den Händen legen. Will wissen was da wieder merkwürdiges im Tal geschieht. Und wieder löst sich alles auf, das Geheimnis um Julia und Ihren Bruder Robert schimmert immer wieder durch und lässt den Leser mit hoher Erwartung an den 4 Teil zurück.

Rezension © 2013 by Elocin Icelandiscalling für BookOla.de
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