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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine starke Folge aus der Gruselkabinett Reihe, die für Gruselfeeling sorgt.
Inhaltlicher Überblick:

England im ausgehenden 19. Jahrhundert

Der Student Malcolm Malcolmson möchte sich in der Abgeschiedenheit einer fremden Stadt in aller Ruhe auf die anstehenden Abschlussprüfungen vorbereiten. In Benchurch findet er ein geeignetes Mietobjekt: ein altes, gewaltiges Gebäude mit mächtigen Giebeln. Der...
Veröffentlicht am 4. Juni 2010 von Lapicida

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen "Ruhe im Gerichtssaal!"
Im Gruselkabinett lassen sich immer hier und da einige feine Perlen klassischer Horrorliteratur finden. Leider gehört "das Haus des Richters" nicht zu diesen.
An und für sich mag ich Geschichten über Geisterhäuser ja besonders gerne, entsprechend hoch waren meine Erwartungen, als ich die CD in Händen hielt. Dramaturgisch passiert jedoch nicht...
Veröffentlicht am 5. Januar 2012 von Fantasma


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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine starke Folge aus der Gruselkabinett Reihe, die für Gruselfeeling sorgt., 4. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Gruselkabinett 43 - Das Haus des Richters (Audio CD)
Inhaltlicher Überblick:

England im ausgehenden 19. Jahrhundert

Der Student Malcolm Malcolmson möchte sich in der Abgeschiedenheit einer fremden Stadt in aller Ruhe auf die anstehenden Abschlussprüfungen vorbereiten. In Benchurch findet er ein geeignetes Mietobjekt: ein altes, gewaltiges Gebäude mit mächtigen Giebeln. Der Makler ist nur zu gerne bereit, es ihm zu vermieten, vor allem um zu beweisen, dass das in schlechtem Ruf stehende Haus des Richters tatsächlich bewohnbar ist.

Meinung:

Das Cover ist sehr gelungen. Der Stuhl, die Ratte, der Schatten und die rote Farbe haben eine Bedeutung, die an das Hörspiel geknüpft sind.

Es gibt Häuser, die sind nicht geeignet, um darin zu wohnen. Man sollte sie meiden, diese Häuser! Und genau in so ein Haus zieht der Mathematik Student Malcolm Malcolmson. Er möchte sich in Ruhe auf sein Examen vorzubereiten und darf dazu noch mietfrei in einer Stadt, wo es kaum junge Leute gibt, in einem verlassenen Haus wohnen.

Wer die Geschichte von Bram Stoker (Dracula) kennt, weiß in welche Gefahren sich der junge Student begibt. Timmo Niesnen spricht überzeugend die Rolle des Studenten Malcolm Malcolmson, den es in einen Ort verschlagen hat, der so anziehend wie die Wüste ist.

Die Geschichte ist sehr gut und gruselig umgesetzt worden. Eine Geschichte, die wieder voll in die Gruselkabinett-Serie von Titania Medien GmbH passt. Kompliment an die Marc Gruppe.

Die fürsorgliche Claire Witham, gesprochen von Ursula Sieg, spielt ihre Rolle als kräftig gebaute Wirtin sehr gut. Wie die Faust aufs Auge passt Hasso Zorn als Erzähler in dieses Hörspiel. Sämtliche Sprecherrollen sind hervorragend besetzt, angefangen von Christel Merian als ältere Haushälterin Maggie Dempster, bis hin zu Otto Mellies, der dem mysteriösen Richter seine Stimme leiht und für mich dieser Folge gekonnt das "i" Tüpfelchen aufsetzt.

Einige Dialoge sind sehr gut mit gruseligen Hintergrundgeräuschen versehen worden und die Musik ist immer stimmig. Merkwürdige Geräusche sorgen für eine dunkle Stimmung und die geschilderten Begebenheiten der ersten Nacht sorgen für echtes Gruselfeeling.

Die Welt versinkt anhand der Geschehnisse in diesem Hörspiel um Malcolm Malcolmson in Bedeutungslosigkeit und einige Szenen habe ich sofort erneut gehört, weil sie mir so gut gefallen haben.

Fazit:

Eine gelungene Folge aus der Gruselkabinett Reihe, die auf jeden Fall ins Hörspielregal der vielen Gruselfans gehört! So kann es weitergehen.
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4.0 von 5 Sternen Im Haus des Richters :), 4. April 2015
Rezension bezieht sich auf: Gruselkabinett 43 - Das Haus des Richters (Audio CD)
Malcolm sucht sich ein ruhiges Haus um in Ruhe lernen zu können, da ihm in Kürze Prüfungen bevorstehen.
Er sieht ein Haus und bekommt sogar das Angebot, mietfrei darin zu wohnen.
Es handelt sich um das Haus des grausamen Richters...

Die Sprecher waren alle Klasse, aus allen hat man tolle Leistungen aufgenommen.
Timmo Niesner als Malcolm, Hasso Zorn als Erzähler und Otto Mellies als Richter haben mir sehr gefallen.

Skript & Dialoge waren gut aufgebaut, aber stellenweise nicht gut gelöst beim schreiben.
Insbesondere wenn Malcolm Selbstgespräche führt und einiges detailliert schildert.
Die Geschichte hat mir ehrlich gesagt nicht ganz zugesagt, es fängt zwar gut und spannend an,
aber zum Ende hin war es für mich nicht ganz zufriedenstellend.

Sounddesign & Effekte waren Klasse.
Die Inszenierungen sind stimmungsvoll und atmosphärisch umgesetzt. Die Geräuschkulisse ist überzeugend.
Nur das Ende fand ich nicht soo stimmig genug. Hätte man vielleicht anders machen können.

Die Musikstücke haben mir sehr gefallen, besonders die Musik gleich zu Beginn, echt sehr schön.
Die Stücke wurden auch an passenden Stellen platziert.

Eine gute Folge mit einigen Schwächen, mir hat die Geschichte nicht ganz zugesagt,
aber vielleicht sagt sie euch zu, hört rein und bildet eure eigene Meinung ;)
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen "Ruhe im Gerichtssaal!", 5. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Gruselkabinett 43 - Das Haus des Richters (Audio CD)
Im Gruselkabinett lassen sich immer hier und da einige feine Perlen klassischer Horrorliteratur finden. Leider gehört "das Haus des Richters" nicht zu diesen.
An und für sich mag ich Geschichten über Geisterhäuser ja besonders gerne, entsprechend hoch waren meine Erwartungen, als ich die CD in Händen hielt. Dramaturgisch passiert jedoch nicht sehr viel, außer dass sich der Protagonist wiederholt über die Ratten ärgert, die sich in seinem gemieteten Haus eingenistet hatten. Besonders lästig ist aber ein ganz dreistes Exemplar, das sich jede Nacht aus seinem Versteck schleicht und den armen Studenten anscheinend böse anstarrt. Ohne der Handlung etwas vorweg nehmen zu wollen, sympathisch wird uns die Hauptfigur auch das ganzes Hörspiel über nicht, weshalb mich seine Leiden in diesem Haus nicht wirklich mitnahmen.

Auf der Kehrseite sind natürlich die Sprecher, die ausnahmslos gute Arbeit leisten, sei es nun die mütterliche, wie abergläubische Wirtin, der Student Malcom Malcomson oder der namensgebende Richter. Sie alle wissen zu überzeugen und besonders den Richter muss ich hier lobend erwähnen, weil er sich wirklich anhört, als sei mit ihm nicht gut Kirschen zu essen (auch wenn es das Skript leider vorsieht, dass er uns das auch erzählt).
Aber wie schon erwähnt, ist die Handlung wirklich nicht interessant genug, da halfen die sehr guten Sprecher nicht wirklich. Oder sagen wir zumindest, dass die Geschichte für meinen Geschmak nicht gruselig genug war. Auch die langen Monologe des Studenten waren auf Dauer doch eher lästig. Was allerdings auch daran liegt, dass die Figuren gleichzeitig als Sprecher fungieren. Etwas das in der ganzen Reihe gerne vertreten ist und meist gut oder weniger gut kaschiert wird. In dieser Folge ist es allerdings wieder auffälliger. Vor allem wenn ein Seil, das die Figur gerade hält äußerst genau beschrieben wird, aber im Verlauf nicht wichtig ist.

Und wie es der Zufall so wollte war diese CD ein Geschenk, dass ich zusammen mit einer Sammlung von Kurzgeschichten von Stoker bekam, in der die Kurzgeschichte auch mit abgedruckt war. Daher nun ein kleiner Vergleich: Wie schon bei vielen anderen Vorlagen hält sich Titania Medien sehr werktreu zu seinen Hörspielen, allerdings wurde das Ende ganz leicht abgewandelt, wie der Student reagiert, auch wenn der Ausgang der gleiche ist. Ebenfalls wurde ungefähr der späten Mitte eine Szene mit dem Richter mit eingespielt, die es so in der Kurzgeschichte nicht gibt. Sehr schön, um den Charakter des Richters zu festigen, vor allem da er in der eigentlichen Geschichte mehr durch Abwesenheit glänzt, nicht spricht und wir nur die Aussagen der Nebenfiguren haben.

Alles in allem aber die schwächste Folge, die ich bisher vom Gruselkabinett gehört habe, die ich nicht weiterempfehlen kann. Außer man mag Stokers Werke oder fürchtet sich vor Ratten. Mit dem Dracula Vierteiler (Draculas Gast mit einbezogen) hat das Gruselkabinett allerdings ein viel besseres Werk von Stoker zu präsentieren.
Oder wenn jemand nach einer Geisterhausgeschichte sucht, Hill House ist auch sehr gelungen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geist entfernt illegalen Untermieter auf gewaltsame Art, 3. Dezember 2010
Von 
callisto (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Gruselkabinett 43 - Das Haus des Richters (Audio CD)
Der Mathematikstudent Malcoln Malcolmson sucht einen ruhigen und abgeschiedenen Ort, um für seine Abschlussprüfungen zu lernen. Es verschlägt ihn (warum auch immer) in das kleine Nest Benchchurch (möglicherweise, weil es ohnehin die Endstation der Bahn ist).
Er verguckt sich in ein altes Haus, das ihm der Makler nur zu gerne vermittelt, sogar mietfrei. Natürlich schlägt der Student zu (welcher Student würde das nicht?) und zieht ein. Aber natürlich hat das Haus einen Haken, oder besser ein Henkersseil. Neben einem ganzen Batallion an Ratten haust auch der ehemalige Besitzer noch immer in der runtergekommenen Bude und der ist alles andere als begeistert diese mit einem Mathematiker und seinen Formeln teilen zu müssen, ganz besonders, wenn dieser mit Formelsammlungen und Bibeln um sich wirft.

Hier die Vertonung noch einer Kurzgeschichte aus der Anthologie "Dracula's guest", die 1914 posthum erschien. Diese Geschichte erschien jedoch bereits 1891 unter dem Namen "The Judge's House" in "The Illustrated and Sporting Dramatic News". In gewisser Weise handelt es sich um eine härtere Version des Märchens "Von einem der Auszog das Gruseln zu lernen". Malcolm Malcolmson ist Wissenschaftler der trockensten Art: Mathematiker. Die sind alle ein wenig seltsam, das ist bekannt. Und so sucht dieser Kauz statt einer Bibliothek oder seiner Studentenbude einen ganz besonders abgelegenen Ort, um in Ruhe seine Formeln auswendig zu lernen. Natürlich findet er sofort Gefallen an diesem rattenverseuchten Loch und obwohl der Lärm der Ratten sicherlich lauter ist als so manches Hotelzimmer, zieht er nicht aus und wohnt weiter in der zugigen Bude (ziemlich unrealistisch für meinen Geschmack).
Auch die Albträume, die ihn zu quälen beginnen, schaffen es nicht, ihn zum ausziehen zu bewegen, obwohl der Vorbesitzer der zugigen Bude ihm klipp und klar in diesem Träumen mitteilt: Zieh aus, oder ich mach dich kalt. Malcoln Malcolmson mag zwar ein begabter Mathematiker sein, aber er ist leider nicht mit praktischer Intelligenz gesegnet und kapiert selbst, als es wirklich brenzlig wird nicht, dass es Zeit ist, sich lieber eine andere Behausung zu suchen.
Ja, eine Geschichte aus der Feder des Altmeisters des Grusels: Bram Stoker. Aber leider, leider konnte ich mich nicht wirklich gruseln. Es liegt nicht an der Umsetzung des Hörspiels. Das ist wie immer topp besetzt, mit wunderbaren Sprechern, die man teils auch aus anderen Titania Medien Produktionen kennt. Die Musikalische Untermalung und auch die akustische Untermalung sind stimmig, die Geschichte jedoch ist mir zu unlogisch, um wirklich gruselig zu sein und dem oben erwähnten Märchen zu ähnlich. Warum zieht der Mathematiker in dieses gottverlassene Loch? Er sucht Ruhe und findet laute Ratten und dennoch zieht er nicht aus? Das verstehe wer wolle. Wer so dumm ist verdient den Tod durch einen genervten Geist, der sogar noch so höflich war vorher zu warnen und eine 24 Stunden Frist einzuräumen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gruselkabinett - 43. Das Haus des Richters, 29. Mai 2010
Von 
Poldis Hörspielseite - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Gruselkabinett 43 - Das Haus des Richters (Audio CD)
Erster Eindruck: Geistererscheinung in altem Haus

Um sich in Ruhe auf seine Abschlussarbeit vorzubereiten, sucht der Student Malcolm Malcolmson die Abgeschiedenheit eines lange verlassenen Hauses. Doch er wird gewarnt, der Geist eines grausamen Richters soll dort sein Unwesen treiben. In der ersten Nacht stören ihn allerdings nur die Ratten...

Bram Stoker, einer der bekanntesten und erfolgreichsten Autoren von Schauerromantik, findet einmal mehr Einzug in das "Gruselkabinett", auch die Geschichte zur 43. Folge stammt von ihm. "Das Haus des Richters" ist eine klassische Geschichte für die Reihe, ein altes Haus, angeblich voller Spuk, und ein mutiger junger Mann, der das Geheimnis dahinter ergründen will. Dem gruseligen Höhepunkt vorangestellt ist jedoch eine recht lange Introszene, in der sämtliche Charaktere recht ausführlich dargestellt werden, so gering ihr Einfluss auf die Handlung auch sein mag. Hier hätte man ruhig etwas kürzen können, auch wenn dieser Abschnitt kurzweilig ist, spannend ist er nicht. Das erste kleine Highlight und der Auftakt der gruseligen Ereignisse ist dann die erste Nacht im Haus des Richters, die folgenden nehmen dann immer mehr an Spannung und Grusel zu, während am Tage weitere Informationen hinzugefügt werden. Die Schlussszene ist dann in bester Tradition der Reihe hervorragend umgesetzt und lässt dem Hörer wohlige Gänsehautschauer über den Rücken laufen. Die übermächtige Figur des Richters steuert den größten Teil des Reizes dazu bei. Der Schluss ist also mal wieder grandios gemacht, der vorige Teil ist aber leider zu lang geraten.

Timmo Niesner ist in der Rolle des Malcolm Malcolmson zu hören und hat dabei den größten Sprachanteil. Mit seiner festen Stimme und der intensiven Betonungsarbeit kann er sowohl in den Dialogen als auch in seinen Erzählpassagen die Spannung aufrecht erhalten. Hasso Zorn gelingt als Erzähler ähnliches, sein einprägsamer Klang ist auch hier eine Bereicherung. In der Schlussszene ist ein hervorragender Otto Mellies zu hören, dessen einzigartige Interpretation seiner Rolle für viel gruselige Stimmung sorgt. Weitere Rollen sprechen Ursula Sieg, Christel Merian und Norbert Langer.

Die Musik tut ihr bestes, um dem langsamen Verlauf des Anfangs mehr Stimmung und Schwung zu verleihen. Tatsächlich kann man sich schnell in die wunderbare Atmosphäre versinken lassen. Am Ende wird wieder die einzigartige Symbiose aus Sprechern, Musik und einer gruseligen Story zu einem wunderbaren Höhepunkt vereint.

Das Cover ist auch dieses mal sehr gelungen. Der Stuhl, der in einem der Räume steht, dazu die fette Ratte und das Seil - alles Motive aus dem Hörspiel. Der Schatten im Hintergrund ist dazu ein weiterer Blickfang, und zusammen mit dem roten Hintergrund wirkt alles recht diabolisch und sehr stimmungsvoll.

Fazit: Vor dem packenden und hochspannnenden Finale ist eine nicht uninteressante, aber recht langsame Einführung zu hören. Etwas mehr Tempo wäre schön gewesen.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fremde Häuser betritt man nicht, 2. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Gruselkabinett 43 - Das Haus des Richters (Audio CD)
Der Student Malcolm Malcolmson sucht sich für seine Prüfungsvorbereitungen einen ruhigen Ort und findet diesen in einem unbewohnten Haus, in dem ihn der Makler mietfrei wohnen lässt. Trotz Warnung, es gehe in dem Haus nicht mit rechten Dingen zu, zieht der Student ein und beginnt in Nachtschichten seine Prüfungsvorbereitungen. Doch dann geschehen merkwürdige Dinge im Haus. Mit der Stille ist es vorbei. Unheimliche Geräusche kommen aus den Wänden und aus dem Boden. Schließlich tauchen Ratten auf und lassen ihn nicht mehr in Ruhe. Malcolm kann sich nicht mehr auf seine Prüfungen konzentrieren und hat im Schlaf Alpträume von einem Richter, der ihn zum Tode verurteilen will. Nach und nach verfällt der Student dem Wahnsinn. Wollen ihn die Ratten vor einer Gefahr warnen?

Ein wahrer Klassiker von Bram Stoker, der hervorragend von Titania Medien umgesetzt wurde. Die Spannung steigt von Minute zu Minute bis zum Finale an.

Hasso Zorn als Erzähler und die anderen Sprecher sind ideal für die Geschichte gewählt.

Bis zum Jahresende sollen noch 5 weitere Klassiker herauskommen, davon eine Doppel-Folge im September. Dann sind bis zum Jahresende bereits 49 Folgen vom Gruselkabinett erschienen. Was wird dann wohl die Folge 50 im neuen Jahr sein? Eine Jubiläumsfolge?
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klassische Gruselstory!, 27. Juni 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Gruselkabinett 43 - Das Haus des Richters (Audio CD)
Erneut hat es der Altmeister der Schauerliteratur geschafft, mit einem seiner Romane im "Gruselkabinett" aufgenommen zu werden. "Das Haus des Richters" stammt aus der Feder von Bram Stoker und beinhaltet alle Elemente, die eine klassische Gruselgeschichte braucht. Der Student Malcom Malcolmson zieht in ein altes, leerstehendes Haus. Die Bewohner des Ortes raten ihn davon ab, doch der Mathematikstudent will nicht hören. Schon bald muss er aber erkennen, dass es dort wirklich nicht mit rechten Dingen zuzugehen scheint. Überall sind Ratten, die intelligenter zu sein scheinen als ihm lieb ist.

Diese Geschichte klingt schaurig schön und passt wunderbar in die Hörspielreihe von Titania. Man kann die Handlung von Inhalt und Stil her mit Folgen wie "Das verfluchte Haus" oder "Die Spinne" oder "Die obere Koje" vergleichen. Vom Prinzip her sind die Handlungen relativ identisch. Ein leerstehendes, mysteriöses Haus oder Zimmer dient als Schauplatz. Und Menschen, die nicht auf die warnenden Worte anderer hören, finden sich natürlich immer. Und dann nimmt das schreckliche Schicksal seinen Lauf. So auch in "Das Haus des Richters". Trotzdem werde ich nicht müde, gerade solche Schauergeschichten zu hören. Denn knarrende Stufen, zügige Fenster und verschlossene Türen kommen nie aus der Mode und lassen jedes Mal aufs Neue eine Gänsehaut aufsteigen.

Natürlich setzt Titania die Geschehnisse in der dunklen Villa wieder wunderbar in Szene und vor allem die Geräuschkulisse trägt viel dazu bei, die nötige Schauerstimmung aufkommen zu lassen. Zur Unterstützung gibt es auch wieder die passende Musik. Vor allem die Intromusik gefällt mir sehr, sehr gut. Irgendwie melancholisch, trostlos und schwermütig.

Nicht so gut gefällt mir an diesem Hörspiel allerdings der Anfang der Geschichte. Die Erzählstimme startet mit einem längeren Monolog. Hier hätte eine bessere Überleitung von Musik zum Text nicht geschadet. Dass nicht eine der beteiligten Personen, sondern ein Außenstehender die Rolle des Erzählers übernimmt, scheint bei Titania leider immer mehr zur Gewohnheit zu werden. Das ist schade, denn vor allem die Hörspiele ohne Erzähler, in denen die Hauptfigur selbst berichtet, haben mir wesentlich besser gefallen. Hinzu kommt noch, dass die Erzählung zu prompt losgeht. Das Ende macht im Gegensatz zum Anfang alles richtig. Viel Spannung kommt auf, wenn der tot geglaubte Richter zum Angriff auf Malcolm übergeht. Die Szenen sind wirklich richtig stark inszeniert!

Die Hauptrolle hat in diesem Hörspiel Timmo Niesner ergattert, der bereits eine Sprecherfahrung mitbringt und auch schon in "Northanger Abbey" zu hören war. Die Rolle des Studenten ist wie gemacht für ihn und er spricht die Rolle mit der nötigen Unbekümmertheit und Leichtigkeit, was mir sehr gut gefällt. Dass Hasso Zorn für die Rolle des Erzählers geradezu prädestiniert ist, davon kann man sich als Hörer wieder überzeugen. Seine Stimme ist einfach genial. Das Highlight dieser Folge aber ist mit Abstand Otto Mellies als teuflischer Richter. Seine Stimme klingt so überaus böse und Angst einflößend, einfach schaurig schön. Ich würde mich freuen, wenn diese Stimme in Zukunft noch in weiteren Produktionen zu hören wäre.

Auch wenn die Folge mitunter einige kleine Längen aufweist, ist das Gesamtpaket doch absolut hörenswert und macht der gesamten Reihe alle Ehre.
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3.0 von 5 Sternen Routiniertes Grusel-Hörspiel, dessen Geschichte auf gängige Versatzstücke setzt, 29. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Gruselkabinett 43 - Das Haus des Richters (Audio CD)
Mit "Das Haus des Richters" widmet sich Titania Medien einer wenig bekannten Erzählung von "Dracula"-Autor Bram Stoker. Ein Stoff also wie geschaffen für die beliebte Hörspielserie "Gruselkabinett"? Ja und nein, denn "Das Haus des Richters" erzählt eine solch klassische Geschichte, dass sie einerseits gut ins Genre passt, andererseits aber leider wenig Neues bietet. Ein Spukhaus, seltsame Geräusche im Gemäuer, Aberglaube und eine düstere Bedrohung, die aus der fernen Vergangenheit in das Jetzt der Handlung eingreift: Das alles sind beliebte Zutaten, die der versierte Horror-Fan inzwischen zu Genüge kennt.

Gelungen bezeichnen darf man allerdings ein weiteres Mal die Vertonung der Erzählung durch das Label. Die Rollen wurden durch die Bank sehr passend besetzt; die Sprecher gehen engagiert und überzeugend ans Werk. Auch die Hintergrundgeräusche und die musikalische Untermalung punkten - beim Zuhören kommt trotz der etwas vorhersehbaren Handlung doch echter Grusel auf. Vor allem, wenn man der CD lauscht, wenn es draußen schon dunkel ist!

Insgesamt richtet sich deshalb diese Folge vor allem an jene Zuhörer, die entweder echte Fans der Gruselkabinett-Reihe sind oder aber nur Gelegenheits-Horrorhörspiel-Hörer. Die kommen sicher voll auf ihre Kosten, während Genre-Freunde mit anderen Episoden aus der insgesamt wirklich empfehlenswerten Hörspielserie besser bedient sein dürften.
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5.0 von 5 Sternen das haus des richters, 14. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gruselkabinett 43 - Das Haus des Richters (Audio CD)
sehr schnelle lieferung.es ist sehr gut als geschenk angekommen.habe mir sagen lassen,dass es sehr spannend und unterhaltsam war.immer wieder gerne.lg
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unterhaltsam aber leider nicht gruselig, 4. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Gruselkabinett 43 - Das Haus des Richters (Audio CD)
Als ein grosser Fan der Gruselkabinettreihe hatte ich mich auf Folge 43 sehr gefreut und war etwas enttaeuscht, auch nach dem dritten Anhoeren. Die Geschichte laeuft eigentlich gut an, die Sprecher sind wie immer erste Sahne, aber so richtig spannend bzw. gruselig wird es nicht, alles plaetschert so dahin - wie bei mittlerweile vielen Teilen der Gruselkabinettreihe. Das Ende ist nur allzu vorhersehbar. Und bitte sagt doch jemand einmal dem Scriptschreiber, dass ein Yorkshirepudding KEIN Dessert sondern eine Art Pastetenbeilage zu einer englischen Fleischspeise ist!! So ein Fehler darf wirklich nicht passieren und ist nervig. Diese Folge laesst sich aber trotzdem gut bei der Hausarbeit oder bei der Arbeit am PC anhoeren.
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Gruselkabinett 43 - Das Haus des Richters
Gruselkabinett 43 - Das Haus des Richters von Gruselkabinett (Audio CD - 2010)
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