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4.0 von 5 Sternen Formvollendetes Gruselhörspiel, das nicht nur Sinclair-Fans Freude bereiten wird
Auf einem alten Schloss treibt Dr. Satanos sein Unwesen, ein Wissenschaftler, der Experimente mit der Transplantation von menschlichen Köpfen macht. Sein Diener Tom, soll einen konservierten Schädel zu Satanos bringen, doch Tom verliert den Kopf unterwegs. Alwine Jackson findet das grausame Beweisstück und informiert sofort Konstabler Brown. Der nimmt den...
Veröffentlicht am 2. Juni 2010 von Florian Hilleberg

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwacher Anfang, gutes Ende, genialer Jürgen Thormann
"Dr. Satanos" ist die dritte Folge der Sinclar Classics-Reihe mit einer Spielzeit von knapp einer Stunde und versucht eine Brücke zu den Edition 2000er-Hörspielen zu schlagen, was teilweise auch gut gelingt.

Die Handlung hat noch eine Menge Raum nach oben. Für ein Horrorhörspiel plätschern die Geschehnisse erst einmal zu lange vor sich...
Veröffentlicht am 1. September 2010 von Nicolas (Media-Mania)


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Formvollendetes Gruselhörspiel, das nicht nur Sinclair-Fans Freude bereiten wird, 2. Juni 2010
Von 
Florian Hilleberg (Göttingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dr.Satanus (Audio CD)
Auf einem alten Schloss treibt Dr. Satanos sein Unwesen, ein Wissenschaftler, der Experimente mit der Transplantation von menschlichen Köpfen macht. Sein Diener Tom, soll einen konservierten Schädel zu Satanos bringen, doch Tom verliert den Kopf unterwegs. Alwine Jackson findet das grausame Beweisstück und informiert sofort Konstabler Brown. Der nimmt den Kopf an sich. Noch in derselben Nacht wird bei Brown eingebrochen, doch der kann den buckligen Diener vertreiben. Am nächsten Tag, macht sich der Polizeibeamte auf den Weg zum Schloss, um den Wissenschaftler zu verhören. Doch Brown kehrt nicht wieder zurück. Da in der Umgebung des Schlosses bereits mehrere, ungelöste Vermisstenfälle registriert wurden, wird Scotland Yard eingeschaltet und Sir Jame Powell schickt John Sinclair ins Rennen, der auf einen weiteren übermächtigen Gegner trifft '

Die JOHN SINCLAIR CLASSICS bilden wirklich eine angenehme und abwechslungsreiche Alternative zu der EDITION 2000. John Sinclair steht als Inspektor immer noch am Beginn seiner Karriere und hat sogar mit schweren psychischen Problemen zu kämpfen, die er mit Alkohol zu kompensieren versucht. Hier erleben wir nicht nur einen besorgten und fürsorglichen Sir James Powell, fabelhaft gespielt von Karlheinz Tafel, sondern auch einen Helden mit Ecken, Kanten und Fehlern. WortArt traut sich, was im Heftroman nicht sein darf. Und genau das macht diese Hörspiele so interessant. Sinclair ist meilenweit vom James-Bond-Image entfernt, dass ihm, nicht zuletzt durch die Interpretation von Frank Glaubrecht, seit der ersten Folge der EDITION 2000 anhaftet. Dass die Geschichte vom wahnsinnigen Wissenschaftler, der Experimente mit Menschen macht, weder neu, noch sonderlich originell ist, wird durch das großartige Skript von Oliver Döring kompensiert, der geniale Querverbindungen zu der eigentlichen Serie zieht. Auch die Parallelen zu dem Hörspiel 'Der Anfang', bezüglich des Settings, werden logisch nachvollziehbar erklärt. Ein kleines Highlight ist der Cameo-Auftritt von Till Hagen in seiner Paraderolle des Marvin Mondo. Die Rolle des teuflisch, perfiden Arztes ist dem Schauspieler wie auf den Leib geschneidert (siehe EDGAR ALLAN POE). Jürgen Thorman brilliert als Dr. Satanos und liefert eine ähnlich formidable Leistung ab, wie bereits in dem GESPENSTER-KRIMI-Hörspiel 'Der Turm des Grauens', in dem er eine vergleichbare Rolle inne hatte. Einzig Frank Glaubrecht schwächelt ein wenig und hört sich teilweise sehr schleppend und müde an, ohne den dynamischen Schwung, der seine Darbietung in der EDITION 2000 auszeichnet. Man kann sich diesen Umstand zwar durch den Alkoholmissbrauch des Inspektors und den Stress erklären, doch Sinclair soll bei den CLASSIC-Geschichten aber auch um einige Jahre jünger sein. Wolfgang Pampel ist ein famoser Erzähler, der das leicht abgewandelte Intro genauso eindringlich rüberbringt, wie sein Kollege Kerzel. Ein gute Entscheidung, ihn in der CLASSIC-Serie einzusetzen. Musik und Effekte sind vom Allerfeinsten, gerade in Bezug auf die Kämpfe und die Splatterszenen, die dieses Mal wirklich heftig sind (Altersempfehlung bitte berücksichtigen). Alles in allem eine sehr schön inszenierte, gruselige Folge, mit erstklassigen Dialogen. Ohne das ultimative Kreuz und den anderen magischen Waffen bleibt auch das Finale spannend. Selbst an der Laufzeit gibt es nichts auszusetzen, mit knapp 58 Minuten ist das Hörspiel weder zu lang, noch zu kurz. So bleibt mir nur übrig, auch für diese Folge eine klare Kaufempfehlung auszusprechen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwacher Anfang, gutes Ende, genialer Jürgen Thormann, 1. September 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Dr.Satanus (Audio CD)
"Dr. Satanos" ist die dritte Folge der Sinclar Classics-Reihe mit einer Spielzeit von knapp einer Stunde und versucht eine Brücke zu den Edition 2000er-Hörspielen zu schlagen, was teilweise auch gut gelingt.

Die Handlung hat noch eine Menge Raum nach oben. Für ein Horrorhörspiel plätschern die Geschehnisse erst einmal zu lange vor sich hin, ohne groß überzeugen zu können. Gerade die langen Einstiegsszenen zwischen Alwine und dem Konstabler bringen dem Hörer nur wenig Unterhaltung und Atmosphäre kommt erst im weiteren Verlauf auf. Bis endlich das Intro kommt, zieht sich die Spielzeit wie Kaugummi in die Länge, zumal der Hörer die Brisanz um die Köpfe erst viel später in einem Nebensatz erzählt bekommt.

Der Ansatz des Hörspiels ist interessant, denn John Sinclair wird als recht durchwachsene Figur dargestellt. Leichte Alkoholprobleme mischen sich mit einem nicht ganz so sicheren Auftreten, wie man es aus den bisherigen Folgen der anderen Serien gewohnt ist. John Sinclairs "erste" Schritte werden actionreich und nicht "Dämonenkiller"-lastig umgesetzt, was zwischendurch einmal eine nette Abwechslung bietet. Dr. Satanos kommt im Verlauf der Folge auch nicht über den Status eines wahnsinnigen Professors heraus - vom Geisterjäger also keine Spur.

Für Kenner der Serien sind nette kleine Querverweise eingebaut, zum Beispiel auf Marvin Mondo, welcher Sinclair das Leben schon schwer gemacht hat oder eben noch schwer machen wird, je nachdem von welchem Standpunkt die Sache betrachtet wird.
Zum Ende hin gewinnt die Folge deutlich an Qualität. Action und Gewalt vermischen sich zu einer fetzigen Geschichte, welche sogleich ohne Kreuz gelöst wird - eben ein angenehmer Geschichtsverlauf.

Stark sind die Effekte und die eingesetzten Musikstücke, überzeugend die Sprecher. Wolfgang Pampel gibt als Kerzel-Pendant eine gelungene Vorstellung und auch Frank Glaubrecht, Karlheinz Tafel, Peter Flechtern und weitere bieten eine Menge auf. Ohrenschmaus dieser Folge ist aber eindeutig Jürgen Thormann, welcher Dr. Satanos seine Stimme leiht. Eine Stimme, welche im Kopf so gern einen Mutanten namens Magneto erscheinen lässt und mit diesem Bild auch die Bösartigkeit - und das bei dieser "ruhigen" Stimme. Eine geniale Besetzung mit einer tollen und lobenswerten Leistung.

Das Cover wirkt etwas befremdlich. Es geht zwar um abgetrennte Köpfe, aber als Schädel, mit Hut und massig anderen Accessoires, wirkt das Bild überladen und unpassend. Das Inlay bietet neben den Sprecher- und Mitwirkendenlisten eine Aussicht auf die nachfolgenden Folgen.

Insgesamt präsentiert sich diese Classicfolge als lockeres "Prequel" von John Sinclair. Dabei wird eine x-beliebige Action/Horrorgeschichte erzählt und der eigentliche Protagonist bleibt lange Zeit im Hintergrund, was aber nicht weiter schlimm ist. Punkte sammelt diese Folge durch die sehr guten Sprecherleistungen und den spannend inszenierten Showdown.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelmäßige Frankenstein-Variation und nicht einmal John Sinclair hat seinen besten Tag., 13. September 2010
Von 
Apicula (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (#1 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Dr.Satanus (Audio CD)
Hörbuch-Rezension: John Sinclair Classics - Folge 3: Dr. Satanos
Hörspiel von Oliver Döring nach dem Roman von Jason Dark, 1 Audio-CD im Jewel-Case, Laufzeit: ca. 58 Minuten (11 Tracks)

Nach der äußerst reißerischen, Action-geladenen 2. Folge dieser "Classics"-Serie wirkt DR SATANOS auf mich leicht undramatisch bis enttäuschend. Das gleich vorne weg...

Der Fund eines abgetrennten Kopfes leitet die Geschehnisse ein. Was die alte Dame, Alwine, die den Kopf irgendwo in duster-nebelschwangerer Atmosphäre, irgendwo am Straßenrad gefunden hat, jedoch verschweigt ist durcaus ein Hammer, wird jedoch viel zu lange - vermutlich um die ohnehin magere Dramatik zu steigern - verschwiegen: Der Kopf hat gelebt!!! Dr. Satanos schickt seinen Gehilfen (Stimmt, das komplette Szenario wirkt wie ein "Frankenstein"-Remake.) los um zu retten, was noch zu retten ist... Doch Alwine hat rechtzeitig den Constable informiert, der auf eigene Faust loszieht und zwar auf das dustere, abgelegene Schloss von diesem zugereisten Wissenschaftler, der von den Dorfbewohnern Dr. Satanos genannt wird ... Man ahnt es schon. Die Überlebenschancen dieses Constable sind gleich Null. Vielleicht wäre alles anders gekommen, wäre dieser Spezial-Ermittler vom Yard in Polizeikreisen schon etwas bekannter gewesen, und rechtzeitig zurate gezogen worden ... However! Das Verhängnis nimmt seinen dramatischen Lauf: Der Constable wird zum nächsten Opfer im Namen des wahnsinnigen Professors... Muaaahahaaa!

Bis zum Einsatz von John Sinclair dauert es gefühlte Ewigkeiten. Vielleicht weil selbiger irgendwo im Delirium versumpft war? (Anspielung auf Sinclairs Alkohol-Problem.)
Mit Geisterjagd hat die Geschichte um den plakativ bösen verrückten "Dr. Satanos", dann leider auch recht wenig zu tun. Wenngleich die Ereignisse schließlich doch noch herzlich eklig gruselig werden...

Übrigens steht der hier amtierende wahnsinnige im Auftrag der Wissenschaft experimentierende Professor mit dem um einen großen Tick wahnsinnigeren Professor Orgow (siehe John Sinclair Classics - Folge 1: Der Anfang) in Zusammenhang, besser, in Konkurrenzkampf.

Immerhin zum Schmunzeln hat mich dann noch einer der Schlusssätze von John Sinclair gebracht. Seine selbstkritische Einschätzung, dass es sich (sinngemäß) nicht um einen seiner besten Einsätze handelte. Ergibt für mich nicht nur in Zusammenhang mit der kritischen Zurechtweisung seines Vorgesetzten, von wegen "Alkoholfahne", einen Sinn... Ich hoffe er hält, was er verspricht, wenn er sagt, dass er sich demnächst besser vorbereiten will... ;-))

Fazit: Auf Hörspiel-Länge ausgedehntes Zombie-Spektakel mit zu wenig Sinclair, etwas wenig Witz - jedoch mit einem - wie eh und je - gut organisiertem Sprecher-Ensemble.

PS. Seit einigen Monaten bin ich großer Fan der Sinclair-Hörspielserie(n) und bleibe der Serie ohne jeden Zweifel weiterhin treu. Dass bei diesen hervorragenden Produktionen auch weniger spannende Abenteuer gibt, beweist mir dieses hier.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Inhaltlich eher durchschnittlich, doch gelungen inszeniert, 28. Juli 2010
Von 
Hoerspiel3 - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Dr.Satanus (Audio CD)
Mitten in der Nacht klingelt es an der Tür von Konstabler Jim Brown. Eine Frau steht draußen. Aufgeregt berichtet sie von einer Entdeckung, die sie auf dem Nachhauseweg von einem Fest gemacht hat. Ein abgetrennter Kopf!
Jim Brown nimmt sich der Sache an und gerät so schnell ins Visier desjenigen, der den Kopf unabsichtlich zurückgelassen hat. Nachdem er sich einer Spur folgend auf das Schloss des sogenannten Dr. Satanus aufgemacht hat, bleibt er verschwunden...

Es dauert diesmal recht lange, bis John Sinclair die Bühne betritt. Doch das stört angesichts des recht stimmungsvollen Beginns nicht weiter. Gewiss, es ist im Prinzip kein allzu besonders ausgefallener Auftakt, vielmehr einer von so vielen innerhalb der Sinclair-Reihe und doch gelingt es WortArt die Szenerie gut einzufangen und eine zumindest seichte Spannungskurve hinzubekommen, was ja angesichts des vorliegenden Stoffes gar keine so leichte Aufgabe ist.
Und das trifft nicht nur auf den Beginn zu. Je weiter sich die Erzählung entwickelt, desto deutlich wird, wie simpel und dünn die Geschichte letztlich gestrickt ist. Da bleibt kein großer Raum für viel Spannung. Und doch muss ich gestehen, dass mir die eher klassische Herangehensweise an die Inszenierung recht gut gefällt. Denn im Gegensatz zu den normalen Sinclair-Episode setzt man hier noch viel stärker auf den Aufbau von unheimlichen, ja teils sogar gruseliger Momente und nicht nur auf ein reines Monster-Bashing mit lockeren Sprüchen. Im Gegenteil wirkt Sinclair hier erstaunlich depressiv, was doch mal eine recht angenehme Abwechslung darstellt.
Auch wenn der inhaltliche Verlauf nichts allzu besonderes bietet, bleiben doch ein paar gelungene Momente. WortArt hat bei der Umsetzung jedenfalls alles richtig gemacht. Okay, die Unterredung zwischen Sinclair und Powell hätte man vielleicht ein wenig abkürzen können, aber das ist insgesamt nur eine eher unbedeutende Kleinigkeit.

Was diese Folge enorm stärkt ist die hochkarätige Sprecherbesetzung. Insbesonderen einen Namen muss man hier einfach herausstellen: Jürgen Thormann. Er ist die absolute Idealbesetzung für Dr. Satanos und spricht diese Figur mit einer solch hingebungsvollen, süffisanten Boshaftigkeit, dass es einfach nur die pure Freude ist, ihm zu lauschen.

Nach wie vor setzt man vielfach auf Schockeffekte - und das beherrscht man weiterhin ziemlich gut. Bei der Musik finden sich gar nicht so sehr die sonst von Sinclair bekannten Stücke wieder, was die Classics-Reihe ebenfalls angenehm von den normalen Episoden abhebt.

Fazit: Auch wenn dieses Abenteuer inhaltlich nichts besonderes ist, so muss ich gestehen, dass mir die eher klassisch getrimmte Inszenierung recht gut gefallen hat. Highlight dieser Episode ist ganz klar Jürgen Thormann - ohne ihn, wäre das hier wohl nur halb so unterhaltsam gewesen. Daher bin ich auch gerne gewillt, noch ein knappes Gut zu vergeben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen John Sinclair Classics - 3. Dr. Satanos, 8. Juni 2010
Von 
Poldis Hörspielseite - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Dr.Satanus (Audio CD)
Erster Eindruck: Tödlicher Plan...

Alwine Jackson findet auf einer Landstraße einen abgetrennten Menschenkopf. Auch Geisterjäger John Sinclair erfährt von dem Fall und forscht nach. Er stößt auf Dr. Satanos, der mit den vielen menschlichen Schädeln einen finsteren Plan verfolgt. Kann Sinclair ihn aufhalten?

Die Vorgeschichte eines Helden zu erzählen ist beliebt - nicht nur im Kino als Prequel, sondern auch in Hörspielen. So ist "John Sinclair Classics" entstanden, die übersprungene Geschichte aus der Heftromanreihe vertont und so auch der Hörspielwelt in der neuen Produktion von Wort Art zugänglich macht. Hier sollte man allerdings nicht erwarten, eine Änderung zur eigentlichen Serie vorzufinden, das Sounddesign ist fast identisch, auch die Sprecher sind die gleichen. Die Geschichte dieser Folge ist recht spannend, der Verlauf kurzweilig. Keine tiefgründigen Gedanken, keine Verfolgung eines roten Fadens, sehr actionorientiert, "Dr. Satanos" ist für kurzfristige Unterhaltung gedacht. Die ??? Minuten vergehen dann auch recht schnell, immer wieder wird die Geschichte mit Wendungen und neuen Ereignissen interessant gehalten. Besonders der immer weiter aufgedeckte Plan von Dr. Satanos kann hier überzeugen. Das Finale ist im typischen John Sinclair-Stil recht bombastisch in Szene gesetzt, Fans von Geisterjäger-Hörspielen kommen so schnell auf ihre Kosten. Eine gute Folge dieser neuen Spin-Off-Serie, hier wird gleich zu Anfang Qualität vorgelegt.

Karlheinz Tafel spricht auch in dieser Serie Sinclairs Vorgesetzten Sir James Powell, dessen markante Stimme und teilweise witzige Art sehr unterhaltsam ist. Dr. Satanos bekommt in dieser Folge die kratzige Stimme von Jürgen Thormann gesprochen, der auch diese fiese Rolle wunderbar gestaltet. Sonja Deutsch gibt als Alwine Jackson einen tollen Einstieg in die Handlung. Weitere Sprecher sind Peter Flechtner, David Turba und Alexandra Lange.

Wie oben bereits erwähnt gibt es im Vergleich zur Originalserie beim Sounddesign kaum Änderungen. Laute Musik, meist mit rockigen Klängen sorgen für die typische Atmosphäre, ebenfalls recht wuchtige Sounds ergänzen sie zum Sinclair-Klang. Ideal, um die Geschichten spannungsgeladen zu untermalen.

Das Cover wirkt im Gegensatz zum recht reduzierten Titelmotiv der letzten Folge ein wenig überladen. Viele grafische Elemente lassen die Darstellung des grinsenden Totenkopfes unruhig wirken, lassen aber kaum Details erkennen. Auch der Schriftzug, der einem sonst ins Auge springt, kann seine Wirkung hier nicht entfalten.

Fazit: Kurzweilige Unterhaltung wird hier geboten, nicht mehr und nicht weniger. Die Classics gehen gut weiter.
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5.0 von 5 Sternen Gute Verarbeitung, 15. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dr.Satanus (Audio CD)
Ich kann die Klassik-Edition nur empfehlen. Das Remastering ist toll, es gibt auch an der Verarbeitung der Disc nichts auszusetzen.
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5.0 von 5 Sternen Tolles Cover,tolles Hörspiel, 30. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dr.Satanus (Audio CD)
Ich habe da eine These,die sich schon unzählige Male bewahrheitet hat....tolles Cover,tolles Hörspiel.
Auch hier wieder!
Diesmal ein herrlich old-schooler Fall von John Sinclair mit einem irre-coolen Bösewicht in Gestalt bzw.Stimme von Jürgen Thormann.
Eines seiner besten Hörspiele überhaupt!
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5.0 von 5 Sternen Wer wird denn gleich den Kopf verlieren?, 13. Januar 2011
Von 
Michael Krause (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dr.Satanus (Audio CD)
In einem Dorf in Cornwall wird ein Kopf gefunden. Die Finderin, die den Kopf beim Konstabler des Ortes abgibt wird kurz darauf ermordet und ein Buckliger versucht den Kopf wieder zu stehlen. Die Frau von Konstabler Brown vermutet, dass der geheimnisvolle Dr. Satanos dahinter steckt, der auf einem Schloss in der Nähe wohnt und dort geheime Experimente macht. Konstabler Brown entschließt sich, Dr. Satanos zu besuchen. Als er von dort nicht zurückkehrt, informiert seine Frau Scotland Yard. Dort erhält Inspektor John Sinclair den Auftrag, dem verschwinden in Cornwall nachzugehen. Zusammen mit Jeff Brown, dem Sohn des Konstablers, macht er auf dem Schloss des Doktors eine grausame Entdeckung.

DR. SATANOS ist die dritte Folge aus der Reihe John Sinclair Classics, in der es um die frühen Abenteuer des Geisterjägers geht. Grundlage ist der gleichnamige Roman von Jason Dark, den Oliver Döring und sein Team wieder ausgezeichnet umgesetzt haben. Neben den bekannten Sprechern Frank Glaubrecht oder Wolfgang Pampel sind hier u.a. Jürgen Thormann als Dr. Satanos, Peter Flechtner als Konstabler Brown oder Ernst August Schepmann als Skipper zu hören.

DR. SATANOS ist ein kurzweiliges Gruselhörspiel, dass das Genre nicht neu definiert, aber dem hohen Anspruch der Serie absolut gerecht wird.
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4.0 von 5 Sternen Netter Klassiker ..., 26. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Dr.Satanus (Audio CD)
Geschichten aus der Zeit vor dem "Kreuz des Lichtes". Erinnert ein wenig an Frankensteins Monster in moderner Umsetzung.
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4.0 von 5 Sternen Laue Vorlage, aber in guter und temporeicher Umsetzung!, 3. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Dr.Satanus (Audio CD)
Ein Kopf wird gefunden. Der Ermittler nimmt seine Aufgabe ernst und hat Dr. Satanus" in Verdacht, er ahnt nicht, das er mit dessen Besuch sein Schicksal besiegelt hat. Nur ein Mann kann diesen Wissenschaftler aufhalten: John Sinclair!

Die dritte Folge der Episode der neuen Reihe, die die Gespenster-Krimi-Romane" mit John Sinclair als Hörspiel umsetzt, erinnert sehr an die frühe Gruselzeit, kein Wunder, die Vorlage stammt ja auch aus den 80er Jahren. Es steckt diesmal kein Geist, oder gar der Teufel hinter den Untaten, auch wenn das Covermotiv und der Titel das suggeriert. Dr. Satanus ist ein hochintelligenter Wissenschaftler, der mal wieder nicht weiß, wann man zu weit geht und seine Forschungen" sind alles andere als kopflos, denn Köpfe" spielen eine zentrale Rolle. Es kommt nicht unbedingt zur richtigen Gruselatmosphäre, dafür ist das Tempo aber recht hoch und die Handlung wird wunderbar durch sehr gute Sprecher in Szene gesetzt. Die Handlung ist nichts besonderes, aber unterhält.

Die laue Vorlage wird durch gute Darbietungen gerettet. Es ist ein Genuss Jürgen Thormann mal wieder als Bösewicht hören zu dürfen. Die Nebenrollen sind aber auch gut durch Profis besetzt. Allen voran Peter Flechtner, die dt. Stimme von Ben Affleck, der den armen Constabler sprechen darf, der geradewegs in sein Verderben ermittelt. Weniger positiv kommt Frank Glaubrecht weg. Er liefert sicherlich eine routinierte Arbeit ab, klingt aber hier und dort ein wenig zu abgelesen. Die Lockerheit der ersten Sinclair-Folgen, die vor gut 10 Jahren produziert wurden, erreicht er nicht mehr. Ihm als Geisterjäger zu lauschen ist zwar nach wie vor ein Highlight, aber er kann deutlich mehr, als er hier abliefert. Oliver Döring täte gut daran ihn stärker ranzunehmen.

Musik und Effekte unterstützen die Handlung. Sie sorgen auch dafür, das die berühmte Schreck-Sekunde, die von der Regie mindestens 1x eingebaut wird, gelungen dargeboten wird. Während die Lautstärke in den Szenen immer gut ist, ist die Musik im Intro immer noch zu laut und konkurriert mit den Introtext, was schade ist, da die Worte von Wolfgang Pampel nicht gut genug zur Geltung kommen.

Fazit: Eine laue Vorlage, die durch sehr viel Tempo, etwas Humor und einer sehr guten Besetzung auch beim zweiten Mal hören bestens unterhalten kann.
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Dr.Satanus
Dr.Satanus von John Sinclair (Audio CD - 2010)
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