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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich spannend!
Der Titel ist etwas irreführend. Man erwartet einen Frauenroman, aber das ist "die Alchimistin" eigentlich nicht. Ich würde es eher als Mixtur aus historischem Krimi und phantastischem Roman bezeichnen.
Familie Institoris lebt auf Schloss Institoris an der Ostsee. Nestor, der Herr des Hauses, hat sich seit Jahren auf dem Dachboden der Burg ein...
Am 6. November 1998 veröffentlicht

versus
2.0 von 5 Sternen Doch, das meint der ernst!
Kai Meyer hat ein beneidenswertes Talent einen an fremde Orte zu entführen, seine Charaktere bleiben allerdings vage, dissonant und vor allem unsympathisch. Die Geschichte beginnt recht interessant, wird schnell merkwürdig und schließlich geschmacklos. Bis zu den letzten hundert Seiten bleibt sie dennoch spannend und abwechslungsreich. Deswegen und weil...
Vor 18 Tagen von Rumburak veröffentlicht


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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich spannend!, 6. November 1998
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Alchimistin (Gebundene Ausgabe)
Der Titel ist etwas irreführend. Man erwartet einen Frauenroman, aber das ist "die Alchimistin" eigentlich nicht. Ich würde es eher als Mixtur aus historischem Krimi und phantastischem Roman bezeichnen.
Familie Institoris lebt auf Schloss Institoris an der Ostsee. Nestor, der Herr des Hauses, hat sich seit Jahren auf dem Dachboden der Burg ein Refugium eingerichtet, aus dem er kaum noch hervorkommt. Dort oben hat er einen Dachgarten, mit allen möglichen Pflanzen, Bäumen und Büschen, die er für seine wissenschaftlichen Zwecke benötigt, eine riesige alchimistische Bibliothek und seine Alchimistenküche. Frau und Töchter führen ein relativ trostloses Dasein. Warum nun Charlotte auf die Idee kommt, zu den Töchtern noch Söhne adoptieren zu wollen, wird nicht klar, zumal es sich in beiden Fällen um fast Erwachsene handelt (Christopher ist 17, als er adoptiert wird). Mit seiner Ankunft auf Schloss Institoris beginnt die Geschichte auch. Christopher ist neugierig auf Nestor, der sich bei seiner Ankuft nicht blicken ließ, und klettert eines Nachts an der Außenmauer des Schlosses empor zu Nestors Labor. Der ist beeindruckt von dem Mut und der Wissbegier des jungen Mannes und akzeptiert ihn als Schüler. Von hier aus entwickelt sich nun die Geschichte der Familie, in die mörderische Geheimnisse und tückische Mordanschläge (wie etwa das, was Aura in dem Schweizer Internat entdeckt, in das sie geschickt wird), alchimistische Lehren und medizinische Wunder (etwa die Existenz des Gilgamesch-Krauts, das ewiges Leben schenken soll), psychische Abgründe und physische Gewalt (wie der geistige Verfall von Charlotte Institoris und die Frage, warum sie unbedingt Muscheln sammeln muss) und fremde Länder und unglaubliche Szenarien (oder haben Sie schon mal etwas von Swanetien - das es tatsächlich geben soll - gehört?) eingewoben sind.
"Die Alchimistin" ist eines von den Büchern, die man einfach nicht aus der Hand legen kann. Ich habe eine Nacht gebraucht, um das Buch zu lesen, weil ich immer wissen wollte, wie es weitergeht (und das, obwohl ich wie üblich die letzte Seite zuerst gelesen habe!) !!
Ein bisschen Kritik gibt es natürlich trotz aller Begeisterung auch: Schade finde ich vor allem, dass im zweiten Teil des Romans die Unsterblichkeitsgeschichte reichlich ausgewalzt wird. Die Spannung der Handlung wird dadurch natürlich gesteigert, aber andererseits wird die Alchimie auf diese Weise zu purem Hokuspokus, was sie eigentlich nicht verdient. Auch historische Informationen erhält man recht wenige (und an denen die da sind, wird der Leser sicher spätestens dann zu zweifeln beginnen, wenn die Unsterblichkeit aufs Tapet kommt), aber trotzdem ist es eine außerordentlich spannende Geschichte, die zu lesen sich meiner Ansicht nach unbedingt lohnt.
Mir hat der Roman jedenfalls großen Spaß gemacht!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine tolle Umsetzung!, 23. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Alchimistin: Sammelbox Folgen 1 - 4. (Audio CD)
Da "Die Alchimistin" und "Die Unsterbliche" jeher zu meinen Lieblingsbüchern zählen, konnte ich mir die Hörspielserie dazu nicht verkneifen. Zum einen war ich hocherfreut darüber, zum anderen aber auch ziemlich skeptisch, ob die Umsetzung meinen Vorstellungen der Bücher entspräche.
Kurz gesagt: Ich war schon nach den ersten Minuten begeistert!
Interessant vorweg ist schon einmal die Sprecherliste, die mit bekannten (Synchron-)Stimmen wie die von Timmo Niesner, Kerstin Sanders-Dornseif, Detlef und Marie Bierstedt, Ulrike Stürzbecher, Frank Glaubrecht, Dietmar Wunder und Daniela Hoffmann aufwarten kann - allerdings nur in den Nebenrollen.
Die Hauptpersonen aber - Yara Blümel-Meyers als Aura und Claudio Maniscalco als Gillian - waren mir bis dato kein Begriff. Ihre Leistung als Sprecher ist aber gerade durch ihre Unverbrauchtheit grandios, weil man sie nicht mit Schauspielern oder anderen Rollen in Verbindung bringt. Blümel-Meyers trifft mit ihrem Tonfall genau die Aura, die ich beim Lesen immer vor Augen hatte: Sie kann Auras melancholisches Gemüt vollkommen umsetzen und geht total in der Rolle auf. Auch der Rest des Ensembles leistet hervorragende Arbeit und kann durchweg überzeugen. Einziger Kritikpunkt sind die Kinderstimmen von Tess und Gian, die mit dem recht schwierigen langen Textpassagen doch etwas überfordert wirken. Vielleicht wäre es geschickter gewesen, wie bei Sylvette auch, direkt ihre "erwachsenen" Stimmen zu besetzen, die hervorragende Arbeit abliefern.
Der Erzähler wird nur an wenigen Stellen eingesetzt, um Zeitsprünge und Szenenwechsel zu überbrücken. Alles andere wird über die Charaktere vermittelt, die zum einen in Dialogform kommunizieren, aber auch selbst in die Erzählerrolle rücken, da die Szenen aus einer Charakterperspektive heraus - wie bei einer Ich-Perspektive - wiedergegeben werden und somit auch Gedanken und Gefühle eingebracht werden können. Das macht die Charaktere für den Hörer glaubhaft und verleiht ihnen zusätzlich Tiefe.
Unterstützt wird die hervorragende Sprechleistung durch musikalische Untermalung und Geräuschkulisse, die das Gefühl von Kino im Kopf vervollständigen. Die Musik wird zum einen zur Kennzeichnung von Szenenwechseln benutzt, zum anderen aber auch an den richtigen Stellen als emotionale Unterstützung und Untermalung. Schade hierbei ist, dass sich die verwendeten Musikthemen mehrmals wiederholen, aber nicht unbedingt leitmotivisch eingesetzt werden. Ich hatte bei Szenenwechseln manchmal das Gefühl, dass die Musikthemen sehr willkürlich ausgewählt waren.

Die Hörspielserie arbeitet sehr nahe an der Buchvorlage und übernimmt daraus auch die Dialoge wortwörtlich; obwohl ich die Bücher mehrmals gelesen habe, fallen mir nur eine Hand voll Szenen ein, die gestrichen oder um wesentliches verkürzt wurden. Die Handlung bleibt somit auch für diejenigen, die das Buch nicht kennen, nachvollziehbar, ohne das Gefühl zu haben, dass etwas ausgelassen oder verkürzt wurde.
Studio Stil hat bei der Umsetzung wirklich ganze Arbeit geleistet und präsentiert eine stimmungsvoll, spannend, fesselnd inszenierte Geschichte, die im inneren Auge sofort zum Leben erwacht und einem wirklich das Gefühl gibt, man sähe das ganze als Film vor sich.
Egal was man von der Buchvorlage an sich halten mag, die Überführung ins auditive Medium ist hervorragend gelungen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wird von Seite zu Seite besser bis zum grandiosen Finale, 23. November 2011
Von 
Asaviel (Baden-Württemberg, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Alchimistin: Roman (Taschenbuch)
Meine Meinung: Vor über 10 Jahren wurde 'Die Alchimistin' veröffentlicht und es ist eines der erfolgreichsten Bücher von Kai Meyer. Es folgte ein Band 2 und jetzt im Frühjahr 2012 folgt Band 3. Welch eine gute Gelegenheit die beiden ersten Bände einmal komplett zu überarbeiten und in neuem aktuellem Gewand wieder auf den Markt zu bringen. Kai Meyer hat die Bücher seinem Stil, seiner Sprache, die sich ganz natürlich in den letzten Jahren gewandelt hat, angepasst. Dazu findet der Leser am Ende des Buches noch Informationen über die Entstehung des Romans und Wissenswertes in Bezug auf die Alchimie.
Ich kann nicht sagen, ob es sich für all diejenigen lohnt, die die alte Version gelesen haben, nun auch die neue Version zu kaufen. Ich kannte 'Die Alchimistin' bisher nicht. Nun habe ich sie auf knapp 500 Seiten kennen und lieben gelernt.
Der Leser muss sich zu Beginn der Geschichte so dreißig bis vierzig Seiten Zeit nehmen, um in die Geschichte hineinzufinden, die Charaktere kennen zu lernen, um dann mit ihnen ein Abenteuer zu erleben. Die Alchimie ist ein Thema, das die Menschen schon seit Jahrhunderten interessiert, Wünsche weckt und träumen lässt. Aber der Wunsch nach dem ewigen Leben oder nach Gold in Hülle und Fülle kann die Menschen auch verändern. Das zeigt dieser Roman ganz deutlich.
In seinem Mittelpunkt steht die Familie Institoris, bestehend aus sechs Mitgliedern. Diese werden noch ergänzt durch ungefähr eine Handvoll weitere Charaktere. Es gibt also einige Figuren, die man kennen lernen muss. Außerdem darf der Leser an keiner von ihnen hängen. Kai Meyer hat keine Skrupel Charaktere, die vielleicht für die Geschichte noch wichtig erscheinen, umzubringen. Mord spielt von Beginn an eine große Rolle und passiert auch nicht nur einmal.
Ich darf hier nicht zu viel verraten, denn ich möchte nicht spoilern, aber es muss gesagt sein, dass das Thema des Buches, das heißt die Art und Weise wie die Alchimisten versucht haben die Unsterblichkeit zu erlangen, unter die Haut geht und mich manchmal kopfschüttelnd und fassungslos zurückgelassen hat. Natürlich ist es nur eine Geschichte, aber sie wird so gut, so glaubwürdig dargestellt, dass ich mir vorstellen kann, dass es wirklich Menschen gab, die es probiert haben.
Kai Meyer eröffnet schon zu Beginn der Geschichte einige Handlungsfäden. Diese nehmen immer mehr zu und ich habe mich zwischendurch wirklich gefragt, ob es ihm überhaupt noch gelingen kann, das Ganze zu einem sinnvollen Ende zu führen. Er kann! Am Ende greifen alle Fäden wie selbstverständlich ineinander. Es ergibt sein ein großes Bild, das in meinem Augen völlig ohne Logikfehler daherkommt.
Stark sind auch die Bilder, die Kai Meyer mit seinen Worten malt. Darunter blühen natürlich insbesondere die Schauplätze auf. Ich glaube, ich würde mich sofort zurecht finden im Schloss Institoris, das der Küste vorgelagert in der Ostsee liegt. Auch wenn mir selbst durch die Beschreibung schon etwas mulmig zu Mute ist. Genauso ging es mir mit Wien oder auch an den anderen Schauplätzen, die die Charaktere später besuchen.
Die Handlung wird von Seite zu Seite rasanter, nimmt immer mehr Fahrt auf und findet dann einen grandiosen Abschluss. Es gibt also keine Längen innerhalb des Buches, nur der Anfang kann sich für manche eventuell etwas ziehen, aber das lässt nach den ersten zwei oder drei Dutzend Seiten auf jeden Fall nach. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, wird dann aber ' wie wir wissen ' in Band 2 und dann auch 3 fortgeführt. Somit wird der Leser nicht mit einem nerv tötendem Cliffhanger zurückgelassen, kann sich aber trotzdem auf weitere Abenteuer mit Aura Institoris freuen.

Fazit: Eine wunderbare Geschichte verpackt in zwei Buchdeckel, die ich kaum noch aus der Hand legen konnte. Mit ausdrucksstarken Worten werden Schauplätze beschrieben und der Leser mit Charakteren bekannt gemacht, die in eine Handlung verstrickt sind, die lange Zeit scheinbar immer komplizierter wird und dann hervorragend aufgelöst wird. Wie üblich ist Kai Meyers Sprache fesselnd und das Zusatzmaterial lässt die Herzen der Fans höher schlagen, denn man kann dem Autor gewissermaßen über die Schulter schauen und erfährt einiges über die Entwicklung dieses Romans. Ich kann gar nicht anders als die vollen 5 von 5 Punkte zu vergeben.
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2.0 von 5 Sternen Doch, das meint der ernst!, 10. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Alchimistin: Roman (Taschenbuch)
Kai Meyer hat ein beneidenswertes Talent einen an fremde Orte zu entführen, seine Charaktere bleiben allerdings vage, dissonant und vor allem unsympathisch. Die Geschichte beginnt recht interessant, wird schnell merkwürdig und schließlich geschmacklos. Bis zu den letzten hundert Seiten bleibt sie dennoch spannend und abwechslungsreich. Deswegen und weil ich bis zuletzt auf eine brillante Wendung gehofft hatte, die mein Unbehagen schließlich doch noch aufdröselte, habe ich bis zum Schluss durchgehalten. Leider kamen keine brillanten Wendungen, sondern die Tempelritter... Meyers Pech, dass er weder der Erste, noch der Letzte war, der auf die gekommen war. So bleiben am Ende viele Leichen und eine Handvoll Inzestkinder mit einem Schloss in der Wellen der Ostsee. Schade.
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Blutrünstig und am Titel vorbei, 1. August 2004
Von 
A. Schick "eagle26668" (Ludwigshafen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Alchimistin (Taschenbuch)
Was soll ich sagen? Selbst einen Tag, nachdem ich es fertig gelesen habe, bin ich mir nicht sicher, ob ich das Buch mag oder nicht.
Unter "Historischem Roman" stelle ich mir was anderes vor. Außer, dass diese Geschichte...oder soll ich Märchen sagen?...um 1900 spielt, ist es doch eigentlich egal, wie die Zeitlinie angesetzt ist. Ich würde das Ganze wohl am ehesten als "gruseliges Märchen" bezeichnen.
Nach Titel und Klappentext hatte ich mir jedoch etwas anderes vorgestellt. Denn die Alchimistin hat sich für mich nie als die Hauptfigur herauskristallisiert. Dazu gibt es zu viele Personen, deren Motivation sich mir oft nicht ganz erschlossen hat. Auch gibt es einige Lücken in der Geschichte selbst und es fehlt einem ein bißchen die Bezugsperson von der man wissen will, was sie weiter tut.
Ob die Story, wie in Rezensionen hier behauptet, gut recherchiert ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber die Lust, mehr über diese Themen zu lesen, hab ich auch nicht bekommen. Dazu sind zu viele verschiedene Dinge zusammengewürfelt und alles wirkt sehr überhäuft und konstruiert.
Was in den ersten beiden Dritteln des Buches noch als gruselig blutige Geschichte daherkommt, wird dann immer flacher und durchschaubarer (und dadurch auch nicht glaubwürdiger).
Die Frage, ob es denn nun Unsterblichkeit gibt oder nicht, empfand ich beim Lesen gar nicht so vordringlich. Auch sehe ich nicht - wie hier gesagt - dass am Ende der Böse doch ein Guter ist. Werden seine Taten weniger schlimm, weil ihm jemand vorgibt, was er zu tun hat?
Trotz allem hat das Buch eine merkwürdige Faszination auf mich ausgeübt, so dass ich mir die Nacht um die Ohren geschlagen habe, um es fertig zu lesen. Dafür gibt's dann doch noch 3 Sterne.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Geheimnis der Unsterblichkeit, 4. Dezember 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Alchimistin (Taschenbuch)
Aura Institoris ist in einem Schloss auf einer Insel in der Ostsee aufgewachsen. Ihren Vater bekommt sie nur selten zu Gesicht, weil der sich dauernd in seinem Dachgarten-Labor einschließt. Und ihre an Einsamkeit leidende Mutter läßt aus einem Waisenhaus ein Brüderchen für sie "importieren". Aura kann ihn nicht leiden, noch weniger als dieser auch noch das Vertrauen des Vaters gewinnt und ihm bei seinen alchimistischen Experimenten zur Hand gehen darf.
Wenig später wird der Vater von einem seltsamen Zwitterwesen umgebracht, das von einem gewissen "Lysander" geschickt wurde, einem Konkurrenten des alten Herrn. Und da Brüderchen Angst hat, wieder ins Waisenhaus zurück zu müssen, tut er einfach so, als sei nichts geschehen. Den Vater hat eh schon lange keiner mehr zu Gesicht bekommen.
Wer glaubt, ich hätte damit schon zu viel verraten, dem sei gesagt: Das ist nur die Einleitung zur eigentlichen Geschichte.
Die Aufklärung des Mordes führt Aura zu faszinierenden Schauplätzen, von denen die Unterwelt von Wien (buchstäblich) eine der interessantesten ist. Dabei kommt Aura ausgerechnet dem "Mann" näher, der ihren Vater umgebracht aber keine Lust mehr hat, weiterhin für Lysander tätig zu sein.
Im Laufe der Story kommt ans Licht, dass es um nicht weniger als das Geheimnis der Unsterblichkeit durch konsequenten Inzest geht. Und es gibt auch noch ein paar höchst verblüffende Wendungen, bei denen die Karten, wer eigentlich die Guten und wer die Bösen sind, neu gemischt werden. Der Konflikt geht weit zurück bis in die Zeit der Kreuzzüge.
Ich kann das Buch jedem nur empfehlen, auch wenn mich etwas gestört hat, dass in der Mitte sieben Jahre übersprungen werden, in denen eine Art spontaner Waffenstillstand herrscht. In dieser Zeit wird Aura erwachsen und hat ein Kind, das dann plötzlich ... - nein, es wird nicht verraten.
Das Buch ist flüssig geschrieben und die Geschichte von bemerkenswerter Konsequenz. Zwar hat der Autor sich, wie ich finde, bei der Erläuterung, wie Unsterblichkeit entsteht, etwas verheddert, aber das sind alles Kleinigkeiten. - Höchstwertung!
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10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, 13. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: Die Alchimistin (Taschenbuch)
Das Buch ist mit seinenfast 500 Seiten schon ein richtiger kleiner Wälzer aber es ist so
Spannend geschrieben, daß die Seiten nur so dahin fliegen. Wer einmal damit anfängt
wird sich kaum noch davon lösen können. Ich habe es in nur drei Tagen (Freitag-
Sonntag) verschlungen. Es hat die Spannung eines Kriminalromans aus dem
Mittelalter und die klebrige süße eines kitschigen Groschenromanes. Er beleuchtet die
grausamen Facetten einer Zeit, in der die Christliche Mission und die Macht alles war
und das Leben eines "einfachen Individuums" nicht zählte.
Die Geschichte wird jeweils aus der Sicht einzelner Hauptdarsteller erzählt und gibt
den Lesen damit oft eine einfache Antwort, warum so viele grausame Dinge ge-
schehen.
Faszinierend sind die im Buch dargestellten Buchstabenrätsel in geometrischen
Figuren, die schon in Mittelalter sehr beliebt waren. Unmittelbar nach dem ich das
Buch zu Ende gelesen hatte suchte ich gezielt danach. Auch wurde ich neugierig
gemacht, was die wirkliche Geschichte des Templerordens ist und warum sie als so
grausam und gefürchtet galten. Ich suchte in der griechischen Mythologie nach dem
Hermaphroditen, wer er war, wie er entstand und was für ein Schicksal solche
Menschen heute haben und es empörte mich. Es empörte mich das man sie heut
zutage Zwangsoperiert, oft gegen den Wunsch oder Wissen der Eltern und sie
anschließend evtl. wieder "umbauen" muß und das oft, obwohl sie mit ihren so
"abnormalen" körperlichen Bedingungen ohne Weiteres leben könnten.
Ein Spannendes Buch, daß einen viele neue Bereiche erschließt und neue Denk-
anstöße über das Leben gestern und heute gibt
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5.0 von 5 Sternen Toller Auftakt zu einer phantastischen Familiensaga, 24. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Alchimistin: Roman (Taschenbuch)
Kai Meyer bezeichnet „Die Alchimistin“ als Familiensaga und genau so beginnt auch das Buch. Die Familie zieht sich auch wie ein roter Faden durch die Geschichte.
Aber es geht in diesem Buch um so viel mehr. Vor allem um Alchimie, aber auch um Liebe, Mord, Verrat und Mysterien.

Mit der Hauptperson Aura musste ich erst warm werden, da sie sehr speziell ist. Doch je mehr Hintergründe ich erfahren habe, umso mehr konnte ich ihr Verhalten nachvollziehen und sie war dann für mich eine interessante Person, mit der ich gerne die Mysterien aufgedeckt habe.
Auch Gillian mochte ich sehr gerne, obwohl er als negative Figur eingeführt wird.
Es kommen in der Geschichte wirklich viele Personen vor, aber da Kai Meyer alle Personen einzigartig ausgestaltet hat, hatte ich überhaupt keine Probleme diese auseinander zu halten.

Was ich bei den Büchern von Kai Meyer einfach so liebe, ist, dass man einfach merkt, wie viel Arbeit er in seine Geschichten steckt. Es geht ja, wie man vom Titel schon erfährt, um Alchemie und eigentlich lese ich in meiner Freizeit nicht Bücher, um mich weiterzubilden. Aber da seine Bücher immer so gut recherchiert sind und auch so viele Hintergrundinfos versteckt sind, weiß ich nach dem Lesen über verschiedene Themen immer mehr als am Anfang.

Der Schreibstil war wie immer toll und die Seiten sind einfach nur so dahin geflogen.
Obwohl ich sagen muss, dass es bei „Die Alchimistin“ wirklich viele Hintergrundinformationen, Verwirrungen und Zusammenhänge gibt, die erst später aufgedeckt werden.
Außerdem schreibt Kai Meyer sehr detailgetreu, was ich total an seinem Schreibstil liebe. Aber ich könnte mir vorstellen, dass das vielleicht nicht jedem liegt.

Das Ende ist zwar etwas abgeschlossen, da viele Geheimnisse aufgedeckt worden sind und die Reise auch beendet war, aber ich merkte da schon, dass es mit Aura und Gillian noch nicht vorbei ist.

Fazit:
„Die Alchimistin“ ist der Auftakt einer Trilogie um Alchemie, Liebe und düsteren Geheimnissen. Wer einen phantastischen Roman, der toll recherchiert ist und in dem man viel über Alchemie erfährt, mit vielen Verwirrungen und einer Liebesgeschichte, die sehr speziell ist, aber nicht im Vordergrund steht, lesen will, ist bei diesem Buch total richtig.
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5.0 von 5 Sternen Ein Highlight!, 5. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Alchimistin (Gebundene Ausgabe)
Ich schätze den Autor sehr doch dieser Roman und die ganze Atmosphäre der Personen und der Umgebung waren für mich was Besonderes. Für mich das beste Buch von Kai Meyer. ich liebe die Figur Aurora, das Schloss und den geheimen Dachboden. fantastisch! Ich werde das Buch auf jeden Fall erneut lesen. Soviel Besonderes auf einmal findet man selten
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4.0 von 5 Sternen Tolles Buch, 4. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Alchimistin: Roman (Taschenbuch)
Teilweise sehr spannend, manche Phrasen sind aber leider langweilig und zu ausführlich beschrieben.
Die 3 Teile ähneln sich vom Inhalt, wie ich finde, sehr.
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Die Alchimistin: Sammelbox Folgen 1 - 4.
Die Alchimistin: Sammelbox Folgen 1 - 4. von Kai Meyer (Audio CD - 14. Dezember 2010)
Gebraucht & neu ab: EUR 12,80
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